Rundbrief Nr. 246 – Februar 2026
Liebe Rundbriefleserin, lieber Rundbriefleser

Israels Wüste grünt, Ägyptens Wüste nicht.
Dieses Foto zeigt eindrücklich, wie der Herr in Israel am Werk ist. In den vergangenen Wochen gab es starke Stürme mit ergiebigem Regen bis in die Wüsten und Schnee bis in die Niederungen. So erfüllt der Gott Israels sein Wort, das er durch Hesekiel (36,8a) verkündigen liess: «Aber ihr Berge Israels sollt wieder grünen!» Laut Hesekiel sind dies Vorboten einer kommenden Frucht, die sein Volk Israel bringen wird, und dass sie bald heimkehren werden (8b). Wir stehen mitten in den Tagen, in denen der Herr sein Angesicht erneut Israel zuwendet und ihnen Gutes tut (Sacharja 8,15).
So sichert Gott durch Hesekiel dem Volk Israel zu (Verse 9-10, GNB): «Ich greife ein und wende mich euch zu; ihr sollt von Neuem bepflanzt und besät werden. Ich lasse die Menschen auf euch zahlreich werden. Das ganze Volk Israel kommt zurück, die Städte sollen aus den Trümmern wieder aufgebaut und bewohnt werden.» Manche fragen sich vielleicht, weshalb tut dies der Herr? Sacharja antwortet (1,14): «So spricht der HERR, der Herrscher der Welt: Ich bin voll brennender Liebe zu Jerusalem und zum Berg Zion.»
Diese einzigartige Agape-Liebe gilt auch uns. Niemand liebt uns so wie unser himmlischer Vater. Er bietet uns ewiges Leben an, wenn wir es wollen und im Glauben ergreifen. Deshalb sagt uns die Bibel in 1. Johannes 4,10 (ELB) «Hierin ist die Liebe: Nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn Jesus Christus gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.»

Herzliche Segensgrüsse
rea ISRAEL
Silas Wenger, Präsident

Israel-Herbstreise vom 25.9. bis 5. / 8.10.2026. Alle Informationen HIER.





Wie sieht es für die Juden in den USA aus?
„Wir sehnen uns danach, in dem Land unserer Vorfahren zu leben. Umarmt von diesem Land unsere Kinder aufwachsen zu sehen und dort zu wohnen, wo wir tiefer die Gegenwart Gottes erleben können. Nach Israel zu ziehen, ist die Erfüllung von Jahren der Hoffnung, des Gebetes und Planungen.“

Leah und ihre Familie sind jetzt in Israel.

Dieses Zitat von Leah und ihrer Familie, welche kürzlich Aliyah machten, steht stellvertretend für viele der Tausenden Olim aus den USA.
Sie schreiben auch: „Die Bibel spricht immer wieder von der Grösse des Landes Israel, nicht nur als physische Heimat, sondern als Ort, an dem das jüdische Volk gedeihen und Gott näherkommen soll. Für uns ist die Aliyah nicht nur ein Umzug, sondern die Erfüllung eines lang gehegten Traums und einer spirituellen Berufung.“
Wer hätte gedacht, als am 22. August 1654 der sephardische Jude Jacob Barsimson in New Amsterdam (NYC), der Verfolgung in Portugal entkommend, in der neuen Heimat landete, dass in den folgenden 350 Jahren die Vereinigten Staaten sich als das Land mit den heute meisten Juden ausserhalb Israels entwickeln würde.
Bis vor wenigen Jahren lebten mehr Juden in den USA als in Israel. Insbesondere im 19. und 20. Jahrhundert wurden die USA ein Zufluchtsort für Millionen verfolgter Juden. Manche bezeichneten es als das gelobte Land.
Doch eine wachsende Zahl der ca. 6 Millionen Juden in den USA erkennt die dunklen Wolken des Israelhasses und Antisemitismus über ihrem Land. Es gibt massive Anti-Israel-Proteste an vielen Universitäten bis hin zu Politikern in höchsten Staatsämtern, die offen ihren Israelhass kundgeben. In den USA wie auch in anderen westlichen Ländern ist der Einfluss der Medien gewaltig. Die anti-jüdische Propaganda verbreitet sich schnell in Millionen von Haushalten und lässt viele Juden jetzt über eine mögliche Aliyah nachdenken.
Noch sind die absoluten Aliyah-Zahlen aus den USA im Verhältnis zu den Millionen amerikanischer Juden sehr gering. Aber die Anfragen und der Besuch von Veranstaltungen mit Informationen bezüglich der Möglichkeiten, Aliyah zu machen, steigen enorm. Die Erfahrung hat gezeigt, dass, während heute die meisten Juden noch eher aus religiösen Überzeugungen nach Israel umsiedeln, dies sehr schnell wechseln kann hin zu der Gruppe, die sich nicht mehr in ihrer Umgebung sicher fühlt.
Viele Fragen wirft die Wahl des New Yorker Bürgermeisters Zoran Mamdani auf. Im Januar 2026 hat er sein Amt angetreten. (Am ersten Amtstag hob er alle Gesetze seines Vorgängers gegen den Antisemitismus auf!) Viele Juden wollen erst einmal abwarten, was er von seiner Agenda umsetzen wird. Als im November eine Aliyah-Messe in einer New Yorker Synagoge massiv von Protesten gestört wurde, waren Mamdanis Kommentare eigentlich sehr klar und sollten zu denken geben: „Diese heiligen Stätten sollten nicht dazu genutzt werden, Aktivitäten zu fördern, die gegen das Völkerrecht verstossen.“ Er bezeichnet also die Aliyah offensichtlich als gesetzeswidrig.
Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog reagierte auf Mamdanis Aussagen mit folgendem Statement: „Die Rückkehr nach Zion und die Verbindung zu Israel ist seit Jahrtausenden Eckpfeiler des jüdischen Glaubens und der jüdischen Tradition. Die Delegitimierung dieses Rechts fördert Gewalt und bedroht die Religionsfreiheit.“
Im Moment scheint die grosse Mehrheit der amerikanischen Juden eine abwartende Haltung zu haben. Vielleicht hoffen sie, dass es nicht so schlimm kommt, wie es im Moment aussieht. Aber wir wissen ja von der Schrift her (Jeremia 16,16), dass nach den Zeiten der Fischer die Jäger kommen. Schon sind diese auch in den USA immer mehr im öffentlichen Raum sichtbar.
Unser Gebet ist, dass die amerikanische jüdische Gemeinde die Zeit noch nutzt, um im Guten auszuwandern. Müssen sie das unter Druck tun, sei es aus wirtschaftlichen Gründen oder politischem und religiösem Antisemitismus, wird es nicht mehr so leicht sein. Wir haben ja in den vergangenen Jahren erlebt, wie Fluglinien plötzlich die Verbindungen nach Israel kappen. Wie sollen dann Hunderttausende, ja Millionen von Juden über den Atlantik kommen?
Wir wollen nicht spekulieren, sondern unser Team in Amerika unterstützen. Schon jetzt steigt die Anfrage nach Hilfe enorm an. Waren es im Jahr 2024 noch 570 Olim, die durch unsere Büros in New York und Buffalo Hilfe empfangen haben, sind wir Ende November schon bei 730, und es wird erwartet, dass es bis Ende 2025 fast 1‘000 Olim sind, die wir praktisch und finanziell unterstützen konnten.
Manchmal haben wir falsche Vorstellungen vom Reichtum der amerikanischen Juden. Doch auch dort ist unsere Unterstützung oftmals ein entscheidender Beitrag zur erfolgreichen Aliyah. Es fällt sicher nicht jedem Juden leicht, bibelgläubige Christen um Hilfe zu bitten, und so sind wir umso dankbarer für das Vertrauen, welches unser Team in vielen Jahren treuer Arbeit zur jüdischen Gemeinde aufbauen konnte.
Hier noch ein weiteres Zitat einer Familie, die jetzt Aliyah aus den USA gemacht hat. Dov schreibt folgendes:

Dov kam mit seiner Familie nach Israel.

„Wir haben schon immer davon gesprochen, in Israel zu leben, da wir wussten, dass dies wirklich der richtige Ort für Juden ist. Und letzten Sommer trafen wir die bewusste Entscheidung, mit der Aliyah fortzufahren. Hashem (hebr. das Lamm – ein Name auf den Erlöser Jesus Christus) hat das Land Israel dem jüdischen Volk zurückgegeben, und wir empfinden es als unsere Verantwortung und Freude, die Mission zu vollenden, die unsere Vorfahren begonnen haben. So viele Jahre lang stand diese Möglichkeit den Juden auf der ganzen Welt nicht zur Verfügung. Wie könnten wir diesen Segen nicht nutzen? Wir haben erkannt, dass wir durch die Aliyah die Möglichkeit haben, eine Familienlinie in Israel zu gründen mit vielen kommenden Generationen von Israelis.“
Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir. Ich will deinen Samen vom Osten herführen und dich vom Westen her sammeln. Jesaja 43,5

Gaben für Aliyah – Rückführung von Juden leiten wir vollumfänglich weiter.


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Hilfe für traumatisierte Soldaten
In letzter Zeit hören wir mehr und mehr von traumatisierten Soldaten. Es sind zum Teil solche, die über zwei Jahre heldenhaft gekämpft haben. Während sie in Gaza, Libanon und Syrien ihr Land verteidigten, verdrängten sie bewusst oder unbewusst all ihre Gefühle. Nach ihrer Entlassung durften sie zu ihren Familien zurückkehren, doch nun merkten sie erst richtig, was mit ihnen geschehen war.
Wir lernten einen wertvollen, frommen Mann namens Boas kennen, der es als seinen Auftrag sieht, solchen Soldaten zu helfen. Boas war Scharfschütze und wurde vor ca. 25 Jahren nach einem militärischen Einsatz im Libanon schwer verletzt. Er und seine Kameraden hatten gerade ihre Mission beendet, als die Feinde nach ihnen schossen. So rannten sie bei Dunkelheit einen Hügel hinunter, der in Terrassen angelegt war. Beim Springen kam Boas ungünstig auf den Boden, sein Knie wurde dabei übel verrenkt. Mit der Hilfe seiner Freunde humpelte er weiter. Doch er musste neunmal operiert werden, war lange Zeit im Rollstuhl und jahrelang in der Reha. Er heiratete und gründete eine Familie mit fünf Kindern.
Nach dem 7. Oktober verspürte er einen starken Drang, seinen Brüdern beizustehen, meldete sich bei den Scharfschützen und trainierte fleissig mit. Doch kurz bevor sie nach Gaza einmarschieren sollten, verrenkte er sein Knie wieder und musste ein zehntes Mal operiert werden. Es war schwer für Boas, als der Arzt ihm entschieden mitteilte, er könne nicht mehr mitkämpfen.
Nun suchte er nach seiner Bestimmung, sich in dieser schweren Zeit nützlich zu machen. Bald merkte er, wie viele Soldaten gerade am 7. Oktober Schreckliches hatten durchmachen müssen und dringend Hilfe brauchten. Er verstand, dass Gott ihm die Aufgabe erteilte, sich um die Seelen dieser Männer zu kümmern.
Und da war noch etwas, was nur Gott in seiner Liebe fügen konnte. Viele dieser Soldaten wollen ihr Trauma nicht wahrhaben. Es gehe ihnen gut, sagen sie, wenn sie nach ihrem Befinden gefragt werden. Sie schämen sich, fühlen sich als Schwächlinge oder Versager und leiden dabei oft noch unter Schuldgefühlen. Daher sind sie nicht gewillt, zu psychologischen Gesprächen in ein kleines Zimmer zu sitzen.
Der Inhaber der wunderschönen Weinkellerei in Psagot, der Boas gut kennt, hatte von diesem Problem gehört und bot Boas an, die Gespräche in seinem freien, friedlichen Gelände zu führen. Selbst die Tasse Kaffee spendet er ihnen. Nun kann Boas fast täglich mit den Soldaten in diesem Rebengelände sitzen, mit Blick auf die sanften Berge Judäas. Hier öffnete sich schon manch ein Herz und erfuhr Heilung. Es gibt Männer, die nehmen die Strecke vom Norden her in Kauf, weil ihnen diese seelsorgerlichen Gespräche so guttun.
Boas kam auch in Kontakt mit Kämpfern vom 7. Oktober, die als 60-90 % traumatisiert eingestuft wurden. Bald war ihm klar, dass diese eine andere Behandlung benötigten. Mit kleinen Gruppen, die in der gleichen Einheit gekämpft, das gleiche Furchtbare erlebt und die gleichen Kameraden verloren hatten, fährt Boas ins Ausland. Manchmal werden sie von Juden oder Israelfreunden im Ausland eingeladen.
Bei solchen Reisen beginnt Boas seine Seelsorge stets mit Positivem. An zwei Tagen erzählt er von Gottes Segnungen, seiner Familie, seiner Tätigkeit als Korbballtrainer usw. Erst danach von seinen Verletzungen und warum er am Stock geht. Das macht auf die jungen Kämpfer grossen Eindruck. Plötzlich merken sie, dass auch sie noch viel Gutes in ihrem Leben haben, wofür sie dankbar sein können. Danach beginnt Boas mit der Aufarbeitung. Unter Tränen erzählte er uns von tragischen Erlebnissen seiner Schützlinge, die er fast nicht anhören konnte.
Auf solche Seelsorgereisen nimmt Boas stets seine Frau mit. Bei den Gesprächen ist sie nicht dabei, aber abends im Hotelzimmer braucht er selber jemanden, dem er sich anvertrauen kann.
Wir haben wunderbare Zeugnisse gehört von Männern, die eine solche Reise mitmachen durften. Es sei für sie zwar noch ein langer Weg, doch der Heilungsprozess habe eingesetzt. Erstmals hätten sie wieder weinen und sich im Kreis ihrer engsten Freunde aussprechen können, da diese ja das Gleiche erlebt und volles Verständnis füreinander hätten.
Boas bekommt viele Anfragen, auch von Familienvätern, die während der letzten zwei Jahre hunderte Tage im Kampf waren und nun im Alltag nur schwer wieder zurechtkommen. Da sind Frauen vom angstvollen Warten nervlich am Ende, Kinder ebenfalls, Arbeitsstellen inzwischen vergeben usw.
Bitte betet, dass der Herr die nötigen Mittel für diese Seelsorgereisen gibt. Auch wir durften schon mehrmals diese segensreiche und wichtige Aufgabe von Boas unterstützen.

Eine von vielen Bewahrungen in Gaza

Ein junger Mann namens Matan ist schon viele Monate in Gaza im Einsatz. Zwei seiner besten Freunde wurden kurz hintereinander vor seinen Augen von einer Sprengladung getötet. Er selber wurde sechsmal wie durch ein Wunder vor dem Tode errettet.
Einmal bekam er die Meldung, an seinem Panzer stünde eine Klappe offen. Es war dunkel, da sie aus Sicherheitsgründen bei Nacht im Einsatz sind. Daher trägt jeder von ihnen ein kleines Licht um den Hals, um sich gegenseitig zu erkennen. Schnell stieg er aus und eilte nach hinten, um besagte Klappe zu schliessen. Unterwegs blieb sein Lämpchen am Fahrzeug hängen, doch er eilte weiter und wollte es auf dem Rückweg mitnehmen. Genau in dem Moment gab es einen fürchterlichen Schlag. An der Stelle, wo das Licht hängen geblieben war, hatte eine Granate das Fahrzeug getroffen. Sie hätte ihm gelten sollen … Erneut war er wunderbar verschont geblieben.
Als seine Mutter davon hörte, weinte sie vor Dankbarkeit und meinte: «Mein Mann und zwei meiner Söhne sind nun schon sehr lange in Gaza. Ich stehe voll dahinter und weiss, dass das momentan das Richtige ist, um unser Land zu verteidigen. Gott wacht über ihnen Tag und Nacht und hat alles unter Kontrolle.»

Gaben für den Hilfsdienst Amutha Beth-El leiten wir zu 100 % weiter.


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Eine Tragödie, über die wenig gesprochen wird
Der 27-jährige Tomas schrieb in seinem letzten Brief: „Tomas ist schon lange tot; ich bin nur eine Seele, die Frieden sucht. Der 7. Oktober 2023 hat mein Leben und alles, was ich war, zerstört. Ich kann damit nicht mehr weitermachen.“ Obwohl er an jenem Tag viele Leben rettete, liessen ihn die Schrecken nicht mehr los. Nach zwei Jahren des Kampfes entschied er sich, seinem Leben ein Ende zu setzen. Letzte Woche verlor Israel seinen 62. Soldaten durch Selbstmord.

Eine fragile Ruhe liegt über Israel
Während die Welt auf „Beherrschung“ drängt, begraben israelische Familien ihre Gefallenen, trauern in Stille und versuchen, ihren Angehörigen beizustehen. Unterdessen sehen sie, wie sich ihre Feinde neuformieren. Tausende junger Soldaten befinden sich in der Rehabilitationsabteilung, viele von ihnen haben Gliedmassen verloren. 50 Prozent der Verwundeten sind jünger als dreissig Jahre, 92 Prozent sind Männer, sehr viele leiden unter psychischen Traumata.

Die letzte Geisel
Die Wunde vom 7. Oktober kann noch immer nicht heilen, da die sterblichen Überreste der Geisel Ran Gvili noch immer in Gaza festgehalten wird. Dazu muss sich Israel gleichzeitig an sieben Fronten verteidigen. Dennoch entscheidet sich Israel, durch Gottes übernatürliche Kraft, jeden Tag aufs Neue für das Leben. Und gerade in dieser Zeit sehen wir auch wunderschöne Dinge geschehen.

Wiederaufbau in Yad Mordechai – Mosad Sikma
Im November wurde Mosad Sikma in Yad Mordechai nach einer vollständigen Renovierung, die nach dem 7. Oktober 2023 notwendig geworden war, wieder eingeweiht. Dieser besondere Ort, an dem wir als Stiftung seit Jahren engagiert sind, unterstützt Jugendliche aus der gesamten Region an der Grenze zum Gazastreifen. Vier Jugendliche aus dieser Gruppe wurden damals auf grausame Weise ermordet.
Mosad Sikma ist ein Ort, an dem weder Alkohol noch Zigaretten oder Drogen konsumiert werden, und dennoch – oder gerade deshalb – blüht er auf. Rund 200 Jugendliche kommen mehrmals pro Woche zu Programmen und Führungskräftetrainings zusammen. Die Jugendlichen lernen, Verantwortung zu übernehmen: Im ersten Jahr wird beobachtet und gelernt, danach leitet man selbst eine Gruppe.
Während der feierlichen Eröffnung, die von den Jugendlichen organisiert wurde, hob der 28-jährige Direktor, selbst ehemaliger Teilnehmer, sein Vertrauen in die Jugendlichen hervor und dankte allen, die an diesen Projekten beteiligt waren. Wir, als Stiftung Yad L'Ami, durften mitbauen und konnten auch in diesem Jahr wieder elf Jugendliche «adoptieren», deren Familien die Kosten nicht tragen können.
Bei einem weiteren ausserschulischen Club in der Nähe des Gazastreifens unterstützen wir neun Familien, damit auch ihre Kinder an der Nachmittagsbetreuung teilnehmen können.

Musik
Im vergangenen Jahr unterstützten wir Hunderte Kinder und ältere Menschen mit Musikunterricht. Es ist bewegend zu sehen, wie sogar Menschen über 70, die zwar den Wunsch hegten, jedoch noch nie ein Instrument gespielt hatten, jetzt Gitarrenunterricht nehmen und Heilung in der Musik finden.

Konzerte zum Trost
Es sind auch zwei Konzerte geplant: eines für die Kibbuzim rund um Sderot und eines für die älteren Menschen aus Kfar Aza, die immer noch evakuiert sind. Ich wünsche mir, dass alle Senioren und Holocaust-Überlebenden, die den 7. Oktober erlebt haben, daran teilnehmen können. Unsere musikalischen Freunde, die selbst an der Grenze zu Gaza leben, wissen genau, wie sie die richtigen Saiten zum Klingen bringen. Die Freude in den Gesichtern spricht jeweils Bände.

Sa’ad – Therapie
In Sa’ad unterstützen wir weiterhin die Mädchen mit Musikunterricht und die Schule mit Pferde- und Hundetherapie. Wir bereiten ein wunderbares Projekt vor, um gemeinsam mit einer Gruppe von Männern den therapeutischen Tierbereich wiederzubeleben. Es ist dies eine Einrichtung, die nicht nur für Sa’ad, sondern der gesamten Region und vielen traumatisierten Menschen zugutekommt.
Wir von Yad L’Ami möchten Ihnen unseren tiefen Dank aussprechen. Ihre Unterstützung kommt an und hilft den Menschen, die wirklich auf Hilfe angewiesen sind. Gott segne Sie dafür!

Gaben für Yad L’Ami – Helfende Hand für Mein Volk leiten wir zu 100 % weiter.


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