Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Unser Wächterdienst
v. Winfried Balke

Vortrag

Manche können nachts tief schlafen, manche brauchen sogar ein Schlafseminar. Manche wälzen sich schlaflos hin und her, weil sie noch ihre Probleme wälzen. (Ein Vorrecht, seine Anliegen vor dem Zubettgehen an den Herrn abzugeben!) Wenn der Herr uns zuruft: „Wachet!“, dann sagt er ganz sicher nichts gegen Schlaf. (Einmal sagt er seinen Jüngern z.B. „Ruhet ein wenig“.) Aber wir können wichtige Dinge auch verschlafen. Es geht darum, wachsam zu sein.

1) Wir werden eindringlich gemahnt zu wachen, um das Ziel zu erreichen.
1.Kor. 16, 13: „Wachet, steht fest im Glauben, seid mannhaft, seid stark!“ Fest im Glauben können wir nur stehen, wenn wir nicht schläfrig sind, nicht gleichgültig, nicht oberflächlich, nicht nachlässig, wenn wir nicht „fünfe gerade sein lassen“. Hellhörig müssen wir sein, welche geistlichen Strömungen es um uns herum gibt und was uns im geistlichen, besser gesagt, im spirituellen Bereich als Angebot unterbreitet wird. Ob sich Humanismus in der Gemeinde breitmachen will, ob sie zur Wohlfühl-Gemeinschaft verkümmert oder ob auch unbequeme Wahrheit verkündet wird. Paulus ruft uns im Kolosserbrief 2, 8 zu: „Seht zu, dass niemand euch einfange durch die Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäss!“ Und aufmerksam sollen wir auch verfolgen, welche Entwicklungen es im Weltgeschehen gibt, um sie dann von der Bibel her einordnen zu können.
1. Thess. 5, 6 mahnt uns: „Also lasst uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein“. Wir sollen uns nicht Fabeln zuwenden (2. Tim. 4, 4), uns weder von rein seelischer Begeisterung hinreissen lassen, noch uns einlullen oder umgarnen lassen.
1.Pet. 5, 8: „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe…“
Der Satan will ja verhindern, dass wir das Ziel erreichen, denn er meint, verhindern zu können, dass Gottes Ziel erreicht wird. Er tut alles, damit der Name des einzigen lebendigen Gottes nicht verherrlicht werden soll.
Welches ist denn das Ziel, das wir erreichen sollen? Wir sollen eine der Wohnungen einnehmen, die Jesus Christus, Jeshua Hamashiach, für uns beim Vater vorbereitet hat (Joh. 14). Da, wo keine Tränen, keine Krankheit, kein Schmerz, keine Trauer und kein Geschrei mehr ist (Off. 21, 4).

2) Zu wachen ist wichtig, weil wir nicht wissen, wann der Herr wiederkommt.
Die Stunde kennt nur der himmlische Vater selbst (Apg. 1, 7).
Erinnern wir uns an das Gleichnis von den zehn Jungfrauen? „Als der Bräutigam auf sich warten liess, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.“ …So wacht nun, denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.“ (Mat. 25, 5+13).
In Jes. 21, 11 f. lesen wir interessante Verse: „Wächter (shomer), wie weit ist es in der Nacht? Der Wächter sagt: Der Morgen ist gekommen, und doch ist auch noch Nacht. Wollt ihr fragen, so fragt!“ Geht es uns nicht genau so: Wir ahnen im Hinblick auf das Weltgeschehen, es wird Morgen, aber wir erleben noch viel Nacht. Wir glauben, dass der Messias bald wiederkommen wird, und wir spüren, dass die Liebe erkaltet. Wenn wir uns fragen: ´Wie weit ist Gottes Zeiger an der Weltenuhr vorgerückt?´, dann macht uns Petrus im 2. Brief die Bedeutung des prophetischen Wortes deutlich und ruft uns zu: „Ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht…“ (1, 19).


3) Und der Herr Jesus selbst gibt uns Hinweise, wie weit die Zeit fortgeschritten ist.
Eine Reihe von Kriterien wird uns genannt: „Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschreckt nicht! Es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende. Denn es wird sich Nation gegen Nation und Königreich gegen Königreich erheben, es werden Erdbeben sein an verschiedenen Orten, es werden Hungersnöte sein. Dies ist der Anfang der Wehen“ (Mark. 13, 7 f.)
Ist es nicht so, dass wir das alles auf massive Weise in unseren Tagen erleben? Und doch gibt es ein ganz besonderes Zeichen, auf das wir achten sollen:
Im Hinblick auf die Wiederkunft des Messias lesen wir in Mat. 24, 32 ff.: „Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, so erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollt auch ihr, wenn ihr dies alles seht, erkennen, dass er nahe an der Tür ist.“
Nun wissen wir, dass der Feigenbaum als Symbol für das jüdische Volk gebraucht wird. So sagt der Herr z.B. laut Hosea 9, 10: „Wie Trauben in der Wüste fand ich Israel, wie eine Frühfrucht am Feigenbaum, als seinen ersten Trieb, sah ich eure Väter.“ (Auch Joel 1, 7 sowie Jer. 8, 13 und Jer. 24 geben einen Hinweis.)
Mit dem Gleichnis vom Feigenbaum will Jesus also im Hinblick auf sein Wiederkommen sagen: Werdet hellhörig, wenn sich beim jüdischen Volk etwas Neues entwickelt! Die Wiederkunft Jesu wird – und das ist sehr wichtig für uns - in unmittelbaren Zusammenhang mit Geschehnissen in Israel gerückt! („ … Wacht also! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt…“)
Welche auffälligen Ereignisse beim jüdischen Volk sind es denn, die unser Herr da meinen kann? Erinnern wir uns: Etwas ganz Aussergewöhnliches war es ja, dass nach fast 2000 Jahren Zerstreuung der Juden im Jahre 1948 wieder ein jüdischer Staat gegründet wurde, genau am verheissenen Fleckchen Erde; eine Nation mit der hebräischen Sprache, die seit Jahrtausenden als Umgangssprache nicht mehr gebraucht worden war. Und in den letzten Jahrzehnten sind Millionen von Juden zurückgekehrt in dieses ihnen von Gott vor Tausenden von Jahren verheissene Land. Seitdem wurde das Land, das über Jahrhunderte hinweg öde dalag, urbar gemacht, die Wüste zum Blühen gebracht. 1967 gab es dann die Wiedervereinigung Jerusalems und damit für die Juden erstmals seit der Tempelzerstörung im Jahre 70 n.Chr. die Möglichkeit, an der Westmauer des ehemaligen Tempels zu beten.
Jemand hat einmal eine gute Idee gehabt, uns plastisch vor Augen zu führen, dass die Endzeit angebrochen ist: Er hat die Geschichte Israels vom Jahre Null bis 2000 auf einem Zollstock massstabsgerecht aufgetragen. 2 Meter, also 2.000 mm, stehen für die 2.000 Jahre.
Die Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 wird bei mm 7 aufgetragen. Danach geschah bezüglich Israels quasi nichts von entscheidender Bedeutung. Erst fast am Ende des Zollstocks, nach ungefähr 1,95 m, gibt es für das jüdische Volk ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung, die Staatsgründung 1948. Und nur 19 Millimeter danach, das Jahr 1967 symbolisierend, das nächste einschneidende Datum. Wir bekommen eine Ahnung davon: Ja, der Feigenbaum schlägt aus, die Zeit ist nahe!

4) Wir sollen also das Geschehen in Israel im Blick behalten.
Die Mahnung, wachsam im Hinblick auf die Zukunft zu sein, wird also im Zusammenhang mit dem Feigenbaum Israel gegeben. Mit Israel. wo unsere geistlichen Wurzeln liegen. Mit dem Volk, in dem unser Herr geboren wurde, der König der Juden, der von sich selbst sagt: „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids“ (Off. 22, 16).
Wenn der ewige Gott zu Israel sagt: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt“ (Jer. 31, 3), dann können wir als Gläubige doch dieses Volk nicht achtlos links liegen lassen! Als Christen haben wir da einen besonderen Grund, uns um das Geschehen in Israel zu kümmern. Haben wir doch das Vorrecht, aus lauter Gnade dazugefügt worden zu sein zu diesem erstgeliebten Volk Gottes! Wie schreibt Paulus an die Epheser? Wir waren einst „ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremdlinge hinsichtlich der Bündnisse der Verheissung.“ Ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt. Bis Jesus sein Blut auch für uns gab. (Eph. 2, 12 f.)
Und wir haben auch eine besondere Verantwortung, uns um die Wahrheit bezüglich Israels zu kümmern, nicht die Lügen und Verleumdungen nachzuplappern. Jesus ist die Wahrheit. Wir sollen „Mitarbeiter der Wahrheit“ werden (3. Joh. 8).
Wenn wir die endzeitliche Bedeutung Israels und heilsgeschichtliche Zusammenhänge mit Israel nicht kennen, nicht beachten oder nicht wahrhaben wollen, dann können wir manche Passagen in der Bibel gar nicht verstehen
könnte unser Blick auf Israel unversehens zu einer historischen Betrachtung verkümmern erkennen wir eine wesentliche Dimension der Erwählung Israels nicht lässt uns die in den letzten Jahren zu beobachtende Rückwanderungswelle nach Israel höchstwahrscheinlich kalt sind wir leicht geneigt, entgegen Gottes Sicht Israel wie jede andere Nation zu betrachten
werden wir wenig Verständnis aufbringen, dass die meisten Juden noch nicht Jesus als Messias erkannt haben werden wir schnell zu geistlichen Egoisten, die sich nur noch um das eigene Seelenheil kümmern stossen wir Gottes Absicht zurück, uns seine geheimnisvollen Pläne anzuvertrauen können wir unserem Auftrag an Israel nicht gerecht werden bringen wir uns selbst um einen der schönsten Gründe, Gott in seiner Treue, Weisheit, Allmacht und Liebe anzubeten.

5) Aber es geht nicht nur darum, uns zu informieren, sondern auch um einen besonderen Dienst.
Jes. 62, 6: „Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter (shomrim) bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden!“…“
Hier werden wir (wie z.B. auch in Ps. 122, 6-9) nicht nur angeregt, im Gebet auch mal für Jerusalem einzutreten. Es soll ein intensiver und beharrlicher Fürbittedienst sein. Und der wird mit einem Wächterdienst verglichen, einem Dienst, der auch nicht nur an die Pastoren oder an sogenannte Israelkreise delegiert werden soll.. „Ihr, die ihr den Herrn erinnert“, das ist jeder Gläubige.
Ja, hat der allmächtige Gott denn nötig, dass wir einen solchen Wächterdienst tun? Natürlich kommt der Herr in seiner Souveränität mit Sicherheit zu seinem Ziel. Das unterstreicht er selbst ausdrücklich, und zwar genau mit dem Wort „wachen“:
Jeremia schreibt (Jer. 1, 11 f.): „Und das Wort des HERRN geschah zu mir: Was siehst du, Jeremia? Und ich sagte: Ich sehe einen Mandelzweig. Und der Herr sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über meinem Wort wachen, es auszuführen.“ Dieses „denn“ ist nur zu verstehen, wenn wir die hebräischen Worte zugrunde legen: „shaked“ heisst Mandelzweig, und „shoked“ ist die gebrauchte Verbform für „wachen“.
Wie viele wunderbare Zusagen hat der Heilige Israels seinem geliebten Volk gegeben! Es ist gut, die Verheissungen Gottes vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt zu proklamieren und ihm dadurch die Ehre zu geben. Zum Beispiel Sach. 9, 8: „Ich aber werde mich für mein Haus als Wache lagern zum Schutz…“ Zahlreiche solche Zusagen des Schutzes, der Rückführung aus der Zerstreuung, der Wiederherstellung hat Gott gegeben:
Jer. 31, 28: „Und es wird geschehen: Wie ich über sie gewacht habe, um auszureissen, abzubrechen, niederzureissen, zugrunde zu richten und zu vernichten, ebenso werde ich über sie wachen um zu bauen und zu pflanzen, spricht der Herr.“
Der Herr spricht, und es geschieht. Was er zusagt, das hält er gewiss. Auch das Versprechen an das jüdische Volk: „Sie alle werden mich erkennen von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Grössten, spricht Herr. Denn ich werde ihre Schuld vergeben und ihrer Sünde nicht mehr gedenken“ (Jer. 31, 34).
Also: der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs wird es tun, er kommt zum Ziel und ist nicht auf unsere Hilfe angewiesen. Und doch will er uns in sein Heilswirken aktiv einbeziehen. Deswegen bestellt er uns zum Wächter für Jerusalem und sein Volk.

6) Ja, dem Herrn ist dies so wichtig, dass er uns sogar nach unserer Stellung zu Israel beurteilt.
Denken wir doch an die Endzeitrede Jesu in Mat. 25, 31 ff. über das kommende Gericht: Der Sohn des Menschen auf dem Thron der Herrlichkeit wird die Nationen „voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet“. Die Kriterien, die er da nennt, scheinen zunächst ganz und gar nicht auf den allmächtigen Gott zu passen. Deswegen auch die Frage derer zu seiner Linken: „Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient?“ Darauf kommt die Antwort, die unmissverständlich aufzeigt, dass es dem Herrn um seine Brüder dem Fleische nach geht, die er seine geringsten Brüder nennt: „Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr auch mir nicht getan.“ So stark identifiziert sich der Herr mit diesen „Brüdern“. Wer sind sie? Die jüdischen Brüder des Juden Jesus, des Königs der Juden, der von sich sagt: „Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids“ (Off. 22, 16).Wenn unser Herr sich so mit dem jüdischen Volk identifiziert, dann wundert es nicht, dass er auch unsere Stellung zu den Juden entscheidend wichtig findet.

7) Dann wundert es auch nicht, dass der Satan genau da ansetzt und eine positive Stellung zu den Juden und Israel bei uns verhindern will.
Mt. 26, 41: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!“ Diese Mahnung Jesu, nicht den Einflüsterungen des Bösen zu verfallen, hat ganz grundsätzliche Bedeutung für unseren Lebenswandel. Wenn sie aber diese grundsätzliche Bedeutung hat, dann auch und gerade für unser Verhältnis zum jüdischen Volk.
Apg. 20, 30 f.: „Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen hinter sich her. Darum wacht …“
Wir wissen, es gibt viele Leute, die verkehrte Dinge über Israel reden. Da brauchen wir eigentlich nur täglich die Zeitung aufzuschlagen oder das Fernsehen einzuschalten. Der jüdische Staat wird als Apartheid-Staat gebrandmarkt, der die arabischen Israelis unterdrücke, obwohl sie praktisch die gleichen Rechte besitzen wie die jüdischen Einwohner. Israel wird als Aggressor dargestellt, wo es sich nach Raketenangriffen verteidigen muss. Da werden geschichtliche Tatsachen unter den Teppich gekehrt oder auf den Kopf gestellt. Es wird behauptet, Israel erdrossele die Wirtschaft im Gazastreifen, obwohl es tausende von Tonnen Nahrungsmittel und medizinische Güter dorthin schickt. Und so fort.
Aber gibt es auch Männer „aus der eigenen Mitte“, d.h. im frommen Bereich, „die verkehrte Dinge reden“? Leider! Da gibt es Pastoren, die – wenn sie von Israel sprechen sollten – unverblümt „Palästina“ sagen, obwohl es doch weder zur Zeit des AT noch zu Zeiten des NT ein Palästina gab. (Und die menschengemachten Fussnoten in der Bibel „Palästina zur Zeit des AT“ und „Palästina zur Zeit des NT“ können wir getrost streichen.) Von einem Prediger hörte ich, er habe soviel zu tun, seine Schäfchen zusammenzuhalten, dass er sich mit dem Thema Israel nicht noch „eine neue Baustelle“(!) leisten könne. Selbst in christlichen Kreisen kursiert im Hinblick auf Jesu Kreuzestod die Anklage des „Gottesmordes“ durch die Juden. Mancherorts grassiert die sogenannte Ersatztheologie, die besagt, die geistliche Bedeutung Israels sei vorbei und die Gemeinde sei an die Stelle Israels getreten. Eine Irrlehre! Gott hat den Israeliten ausdrücklich gesagt: „ Ich will mit euch einen ewigen Bund machen“ (Jes. 55. 3). Und wir wissen aus dem Römerbrief: „Die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.“ (Röm. 11, 29) Wir Heidenchristen sind „Mitbürger der Heiligen“ und nicht etwa die einzigen „Hausgenossen Gottes“ (Eph. 2, 19).
Was die Kirche insgesamt angeht, beklagt ein Leiter der jüdischen konservativen Bewegung, Reuven Hammer: „Das Christentum hatte immer die Tendenz, die Bibel zu vergeistlichen, und das schliesst auch das Land ein, als ob die Verheissungen an Abraham nicht ein spezifisches Land an einem spezifischen Platz für ein spezifisches Volk beträfen, sondern ein Gebiet im Himmel in einer weit entfernten Zukunft. Und es gab auch immer wieder die Tendenz, den Zusammenhang zwischen dem alten und dem modernen Israel zu übersehen… Verheissungen an das biblische Volk Israel träfen nicht auf heute zu und daher habe der Staat Israel keine Verwandtschaft zu den alten Königreichen Israel und Juda.“
Eigentlich müsste es ganz klar sein, wie Dave Hunt (Jerusalem, Spielball der Völker, S. 165) es sagt: „Die Gegner des Landes und Volkes Israel befinden sich auf Satans Seite gegen Gott, ob sie es merken oder nicht.“
Wenn wir noch einmal an das Wort aus 1.Pet. 5, 8 denken: „Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe…“, dann sollten wir uns fragen: Was will der Teufel uns einflüstern, uns rauben bezüglich unserer Beziehung zu Israel und in unserer Sicht über Israel?
Manchen hat er den Blick dafür verstellt, dass der Gott, an den sie glauben, kein anderer ist als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs (2. Mose 3, 15; Apg. 3, 13; Mat. 22, 32), der sich uns in dem verheissenen Immanuel, dem Sohn Davids, dem König der Juden offenbart hat.
Manchen will der „Vater der Lüge“ einreden, das sogenannte Alte Testament habe seit Jesus nicht mehr dieselbe Bedeutung wie die Evangelien, und die Gesetze seien aufgehoben.
Oder der Satan kommt mit der raffinierten Frage: Ist die Erwählung Israels nicht eine ungerechte Bevorzugung? Zwei Antworten darauf:
Erstens „So spricht der Herr, der Heilige Israels und sein Bildner: Wollt ihr mich etwa wegen meiner Kinder fragen und über das Werk meiner Hände mir Befehl geben?“ (Jes. 45, 11).
Zweitens: In der Erwählung liegt gar keine Bevorzugung, sondern eine besondere Beauftragung und damit eine besondere Verpflichtung: „Und ihr sollt mir heilig sein, denn ich bin heilig, ich, der Herr. Und ich habe euch von den Völkern ausgesondert, um mein zu sein“ (3. Mose 20, 26). Das jüdische Volk soll durch seine Lebensführung die Welt auf den alleinigen lebendigen Gott hinweisen. Und dann wird es so sein, wie in Sach. 8, 23 beschrieben: „In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Rockzipfel eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist:“
Innerlich auf Distanz zu den Juden drohen wir schon dann zu gehen, wenn wir meinen, sie würden sich etwas auf ihre Erwählung einbilden. Da möchte ich aus den Gebeten zitieren, die jeden Sabbat gesprochen werden: Unser Gott „…öffne unser Herz durch seine Lehre und lege in unser Herz seine Liebe und Ehrfurcht, auf dass wir seinen Willen erfüllen mögen…“ „Uns obliegt es, zu verherrlichen den Herrn des Alls, die Ehre zu geben dem Schöpfer der Welt, dass er uns nicht hat sein lassen wie die Völker der Erde und uns nicht gleichgestellt den Geschlechtern des Erdbodens…Wir beugen das Knie…“ „Wir wissen, dass wir kein Verdienst haben; übe an uns Milde um deines Namens willen“.
Manche Christen beruhigen sich vielleicht bei dem Gedanken, dass sie sich für Völker z.B. in Afrika oder Asien einsetzen und ja schliesslich nicht jeder ausgerechnet Israel auf dem Herzen haben könne. Diese Einstellung missachtet die in der Bibel ganz klar verankerte besonders herausgehobene Stellung Israels. So kostbar ein Eintreten für Bedürftige und Geschwister in anderen Ländern ist – wir wiedergeborenen Christen haben quasi eine Basisberufung für das jüdische Volk!
Selbst soweit wir sagen können: Damals, bei dem entsetzlichen Holocaust, war ich nicht aktiv dabei - die Schrift zeigt vielfältig auf, dass es ausser der Tatsünde auch andere Formen der Schuld gibt, mit denen wir uns womöglich gegen Gottes auserwähltes Volk gestellt haben.
- Gleichgültigkeit gegenüber Israel, als ob es eine Nation wie andere auch wäre
- tatenloses Zusehen oder Wegschauen, wenn gegen Juden vorgegangen wurde oder wird
- verweigerte Hilfestellung
- Abfälliges Reden
- Schadenfreude
Vielleicht will uns der Heilige Geist durch eine sanfte Stimme an solche Schuld erinnern und uns zur Busse führen. Und es ist gut, wenn wir uns nicht aus der womöglichen Schuld unserer Väter, unseres Volkes, unserer Gemeinde oder Denomination herausstehlen, sondern so beten wie Daniel, von dem es heisst, dass „er treu war, und keinerlei Nachlässigkeit oder Schlechtes bei ihm zu finden waren“. Er benannte die Schuld als seine Sünde und die Sünde seines Volkes und betete: „Wir haben gesündigt“ (Dan. 9, 4 ff.)
Manchen versucht der Feind die positive Sicht über Israel mit dem Argument zu stehlen: ´Schau dir doch mal an, was in Israel alles nicht in Ordnung ist! Das kann doch wohl nicht Gottes geliebtes Volks sein…´ Nun, es stimmt, dass im jüdischen Volk und in der israelischen Regierung vieles nicht so ist, wie es sein sollte. Aber legen wir womöglich an Israel einen anderen Massstab an als an andere Nationen? Dem Zustande nach ist Israel unvollkommen (wie wir auch), aber in den Augen Gottes ist es heilig, ausgesondert vom Herrn.
Bei manchen hat sich im Innern der Vorbehalt festgesetzt: ´Die überwiegende Mehrzahl der Juden glaubt ja noch nicht einmal an Jesus!“ Ja, meinen wir denn, wir sollten für das von Gott erwählte Volk erst beten, wenn sie alle den wahren Messias erkannt haben? Lasst uns den grossen heilsgeschichtlichen Plan Gottes im Blick behalten, wie ihn Paulus uns mit den Worten beschreibt: „Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird“ (Röm. 11, 25). Damit wir zum Glauben kommen konnten, hat der Herr für eine gewisse Zeit Israel gewissermassen zur Seite gestellt.
Das bringt uns zu einem weiteren Aspekt unseres Themas:
Kor. 4, 2: „Haltet fest am Gebet und wacht darin mit Danksagung.“
Wieviel Grund haben wir doch, im Hinblick auf Israel Gott dankbar zu sein! Dankbar dafür, dass wir an seinem Weg mit den Juden die göttliche Treue, Barmherzigkeit und Allmacht erkennen können und dass Israel uns als Beispiel der Ermutigung und Mahnung gegeben ist. Wie dankbar können wir sein für den Schatz der jüdischen Bibel, für unsere geistlichen Wurzeln im Judentum, für unsere geistlichen Väter Abraham, Isaak und Jakob, für Gottes Reden durch die israelitischen Propheten, für den Reichtum der Gebete Davids und der anderen Psalmisten. Dankbar erinnern wir uns, dass unser Herr selbst gesagt hat: „Das Heil kommt von den Juden“.
In einem der Sendschreiben (an Sardes) wird uns die Ermahnung weitergegeben: „Denke daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Busse!“ Also lasst uns neu in den Blick und ins Herz bekommen, was wir im Zusammenhang mit Israel empfangen haben, und Ihn fragen, wo er uns in die Busse führen will. Denn im selben Sendschreiben heißss es einen Vers vorher: „Wach auf!“ und dann folgt eine Aufforderung an geistliche Leiter (und ich denke, das gilt nicht nur für Pastoren, auch z.B. für Hauskreisleiter, Kindergottesdienst-Mitarbeiter etc.): „stärke das übrige, das im Begriff stand zu sterben!“ (Off. 3, 2 f.) Wir sollen uns ja gegenseitig zum Guten ermahnen (1. Thess. 5, 11), und das fängt im engsten Kreis an.

8) Der Wächterdienst hat auch eine Bedeutung im endzeitlichen Zusammenhang
Wir lesen in der Schrift, dass der Herr am Ende der Tage sein Volk in Zion sammeln wird, dass Jerusalem zum geistlichen Zentrum der Welt wird und dass der Messias auf dem Ölberg zurückkehrt.
Jes. 52, 7 ff.: „Wie lieblich sind auf den Bergen die Füsse dessen, der frohe Botschaft bringt…der zu Zion spricht: Dein Gott herrscht als König! Horch! Deine Wächter erheben die Stimme, sie jubeln allesamt. Denn Auge in Auge sehen sie, wie der Herr nach Zion zurückkehrt.“
In Sach. 12, 10 lesen wir ja die Verheissung Gottes: „…über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem giesse Ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben…“
Wächter werden am Ende der Tage auch eingesetzt zum Ruf nach Zion:
„Denn es wird einen Tag geben, an dem die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Macht euch auf und lasst uns nach Zion hinaufziehen zum Herrn, unserm Gott!“ (Jer. 31, 6)
In diesem Zusammenhang gibt es eine auffällige Entdeckung zu machen: Während im Hebräischenss, wird hier und nur an dieser Stelle das Wort „notzrim“ benutzt. Interessant ist, dass im jüdischen Sprachgebrauch so die Christen genannt werden (notzri, notzrim).
Notzrim werden rufen: macht euch nach Zion auf! Einige Verse weiter lesen wir: „Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen (!), und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde! Denn der Herr hat Jakob losgekauft und hat ihn erlöst aus der Hand dessen, der stärker war als er.“ (Jer. 31, 10 f.).
Wer soll das melden? Die aus den Nationen. Daraus wird noch einmal deutlich, wie wichtig es für uns ist, die Worte aus den Prophetenbüchern zu studieren und die Verheissungen des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs zu kennen. Überall in der ganzen Welt, „auf den fernen Inseln“, sollen sie bekannt werden.
Mir fällt auf, dass in dem Wort Jer. 31, 6 zwei Personengruppen angesprochen sind: „Macht euch auf“ und „Lasst uns…“, und ich werde erinnert, dass Jerusalem von Gott sowohl „Tor meines Volkes“ genannt wird (Micha 1, 9) als auch „Tor der Völker“ (Hes. 26, 2).
Da wir die kostbaren Aussagen der Schrift anvertraut bekamen, haben wir auch die kostbare Möglichkeit und Aufgabe, die Worte weiterzusagen, da, wo wir sind. (Wir brauchen nicht auf „die fernen Inseln“ zu fahren...) Und weil wir zu dem Gott Israels gehören dürfen, und viele Menschen um uns herum sich gerade wenig um Gottes Plan mit Israel kümmern, soll unser Wächterdienst auch ein Dienst am Volk Israel sein – um des Herrn willen.
Die Worte der Propheten haben nicht nur für das jüdische Volk, sondern auch für uns Wächterfunktion. Eindringlich warnt uns die Heilige Schrift, den Wächterruf nicht zu überhören: „Ich habe Wächter über euch bestellt, die rufen: Achtet auf den Schall des Horns! Aber sie sagen: Wir wollen nicht darauf achten. Darum hört, ihr Nationen, und erkenne, du Gemeinde, was mit ihnen geschieht! Höre es, Erde! Siehe, ich bringe Unheil über dieses Volk, die Frucht ihrer Gedanken. Denn auf meine Worte haben sie nicht geachtet…“ (Jer. 6, 17 ff.).
Bei Jes. 57, 14 und 62, 10 lesen wir: „Beseitigt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes!“ und „Bahnt, bahnt die Strasse, reinigt sie von Steinen!“ Was bedeutet dieser göttliche Auftrag für uns?
Er bedeutet zunächst: anzutreten vor der Welt.
Da erleben wir ungerechte politische Entscheidungen, antisemitische Ausschreitungen, tendenziöse Kommentare, Lügen und Verzerrungen in den Medien, Polemisieren, despektierliches Reden, stereotype Festlegungen, Redensarten und gemeine Witze
Eigentlich müssten wir dagegen antreten. Bleiben wir gleichgültig und beim blossen Kopfschütteln?
Hindert uns, dass wir manchmal ziemlich allein dastehen? Dass es unpopulär ist, für Israel in die Bresche zu springen? Vielleicht wollen wir uns nicht den Mund verbrennen und vergessen dabei, dass damals wegen Schweigens Millionen von Juden in den Gaskammern verbrannt sind…!
Da wünschte ich uns die Unerschrockenheit der Esther, die für das jüdische Volk dem feindlich gesinnten König gegenübertrat mit der Gesinnung: „Komme ich um, so komme ich um“. Das brauchen wir heute ja in der Regel nicht zu befürchten. Höchstens ist es unbequem oder gewärtigen wir einige Anfeindungen.
Wir sollen „Mitarbeiter der Wahrheit“ sein (3.Joh. 8), unsere Rede sei „mit Salz gewürzt“ (Kol. 4,6). Natürlich: dazu müssen wir erst einmal verlässlich informiert sein und dürfen nicht unbesehen Behauptungen nachplappern. Nehemia kann uns ein Beispiel sein, der sich aus der Ferne konkret informiert: „Und ich fragte sie nach den Juden, den Entkommenen, die von den Gefangenen übriggeblieben waren, und nach Jerusalem. Und sie sagten zu mir: Die Übriggebliebenen…leben in grossem Unglück und in Schmach. Und die Mauer von Jerusalem ist niedergerissen, und seine Tore sind mit Feuer verbrannt.“ (Neh. 1, 2 f.) Er sagte nicht: „Mir geht es hier in der Ferne gut!“ Er ist mit seinem Herzen in Israel.
Haben wir tiefes Interesse am Ergehen der Juden (in unserer Stadt, Land, Israel)? Haben wir überhaupt Kontakt, persönliche Beziehungen, eine innere Beziehung? Es ist so wichtig, dass uns der Nahe Osten nicht fern ist! Nehemia kümmert sich um seine Volksgenossen. Warum aber sollten auch wir über Israel gut informiert sein? Nun, weil es um unsere geistlichen Wurzeln geht.
Unser Wächterdienst betrifft aber nicht nur ein klares Antreten in der weltlichen Umgebung, sondern auch ein Antreten in der Gemeinde! Hier gibt es ein grosses Defizit in vielen Kirchen und Versammlungen. Wir sollten Botschafter für Israel in der Gemeinde sein, über die aktuelle Situation sprechen, entsprechende Veranstaltungen anregen, uns im Gebet zum Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs bekennen und zur Fürbitte aufrufen. Da ist die Beharrlichkeit des Einzelnen, der Israel auf dem Herzen hat, gefragt und kostbar – hoffentlich geistlich abgedeckt durch die Leiterschaft und hoffentlich nicht einfach delegiert an einen Israelkreis. Auch wenn es oft an Lehre über Israel mangelt: jeder von uns hat die Bibel!
Wir brauchen die Identifikation einer Ruth, die ihrer jüdischen Schwiegermutter Noemi sagte: „Dein Volk ist mein Volk, dein Gott ist mein Gott“. Machen wir es deutlich, dass wir uns unserer geistlichen Wurzeln besinnen und uns ihrer freuen!
Wenn uns Paulus in Kol. 4, 2 zuruft: „Haltet fest am Gebet…“, dann betrifft das eben auch die Fürbitte für Israel als Teil unseres Wächterdienstes.
Nehemia damals hörte von Unglück, Zerstörung, Feuer, Schmach – wie aktuell! Die Mauer von Jerusalem gab damals keinen Schutz mehr. Und unsere Gebetsmauer? Drängt uns die Bedrängnis Israels ins Gebet oder ver-drängen wir die Bedrängnis?
Wie reagierte Nehemia damals auf die traurige Nachricht? : „Als ich diese Worte hörte, setzte ich mich hin, weinte und trauerte tagelang. Und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels.“ (Neh. 1, 4)
Samuel führt uns die Bedeutung der Fürbitte eindringlich mit den Worten vor Augen: „Was mich betrifft - fern sei es von mir, dass ich mich an dem Herrn versündigen und aufhören sollte, für euch zu bitten“ (1. Sam. 12, 23).
Das kann uns Mahnung für unseren Dienst sein, denn wir sind ein priesterliches Geschlecht (1. Pet. 2). Was war eine wesentliche Aufgabe der Priester? Das Eintreten für das Volk beim allmächtigen Gott, dem Heiligen Israels.
„Also lasst uns nun nicht schlafen wie die übrigen, sondern wachen und nüchtern sein!“(1. Thess.5, 6). Wie hatten wir bei Jes. 62, 6 gehört? „Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst Iim keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden!“
Uns in dieser Hinsicht keine Ruhe zu gönnen, das hat genau mit diesem „Wachen“ zu tun. Wenn wir unseren Wächterdienst wahrnehmen wollen, indem wir das Volk Israel segnen, dann finden wir eine wichtige Anweisung in 4. Mose 6, 23 ff: „So sollt ihr die Söhne Israel segnen! Sprecht zu ihnen: ´Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!´ Und so sollen sie meinen Namen auf die Söhne Israel legen, und ich werde sie segnen.“

(Diesen Vortrag hielt Winfried Balke im November 2013 vor der Reisegruppe am Toten Meer)