Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Neues von Michael und Marianne

 

Rundbrief

Liebe Familie und Freunde

Wir hoffen, dass euch dieser Rundbrief wohlauf findet. Wir sind Gott als Familie so dankbar für Sein Durchtragen. Wie das Volk Israel in der Wüste murren wir zwar manchmal auch und vergessen dabei den Segen, den wir haben, zu schätzen. Und doch verlässt Er uns in Seiner Gnade nicht, sondern leitet und lehrt uns ständig. Welch ein wunderbarer Gott Er doch ist!
Unser Töchterchen, welches – so scheint uns – gerade erst zur Welt kam, feierte Anfang Mai seinen ersten Geburtstag. Lia ist eine zufriedene kleine Person, hat meistens ein Lächeln auf ihrem Gesicht oder einen Blick des Staunens, wenn sie täglich neue Welten entdeckt. Roi ist jetzt weniger eifersüchtig und liebt seine Schwester, welche immer mehr zur coolen Spielkameradin heranwächst. Und Lia bewundert ihn einfach, beobachtet ihn genau und vergibt ihm grosszügig seine lausbübischen Streiche, deren Opfer sie wird, wenn Mama gerade nicht hinsieht. Die Tatsache, dass Lias Geburt mit dem Beginn unserer Gemeinde zusammenfiel, war nicht einfach. Immer wieder müssen wir uns anstrengen, um Zeit für Ehe und Familie zu schaffen. Es gibt so viel Arbeit und noch immer zu wenig Arbeiter, doch wir danken Gott für das Wachstum unserer Gemeinde und unserer Kinder.

Unsere Gemeinschaft:

Im Januar vor einem Jahr hatten wir die T.Y.-Gemeinde eingeweiht. Ebenfalls ist es ein Jahr her, dass der Hauskreis der B.I.-Gemeinde zu uns gekommen ist. Wir waren in jenem Jahr sehr darauf ausgerichtet, eine geistliche Familie zu werden, trotz aller Unterschiede. Vor einer Weile musste Michael uns wieder einmal an die absolute Wichtigkeit dieser 'Einheit in der Verschiedenheit' erinnern. Für jeden, der sich in unsere Gemeinschaft berufen fühlt, gibt es keinen anderen Weg als den der Akzeptanz dieser Verschiedenheit. Es handelt sich nicht nur um kulturelle, Sprach- und Generationen-Unterschiede, sondern vor allem auch um geistliche und theologische Formierungen und Formulierungen. Wir haben unter uns Calvinisten und Baptisten, welche nie zuvor mit 'Charismatikern' Gottesdienst feierten, und andererseits gibt es Leute, welche glauben, dass demjenigen, welcher nicht in Zungen betet, etwas in seinem Glauben fehlt. Wir haben aber angesichts dieser Unterschiede dennoch mehr Gemeinsamkeiten als erwartet: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung! Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist (Eph 4,46). Immer wieder sollen wir uns daran erinnern, dass Yeshua im Zentrum ist und wir müssen aufhören, einander unsere persönliche Doktrin aufzwingen zu wollen. Wo wir dieser Warnung nicht Folge leisten, geht die Liebe verloren und ein Geist des Richtens und des Elitismus kommt auf. Nur durch Gottes Agapeliebe und durch Seinen Heiligen Geist können wir als Gebäude lebendiger Steine aufgebaut werden, in welchem jeder einzelne Stein liebevoll von der Hand des Baumeisters eingefügt wird.

Neugläubige:

Natürlich ändert sich die Dynamik einer Gemeinschaft auch mit jedem neuen Glied. Vor zwei Monaten ist eine Familie, bestehend aus drei Generationen, zu uns gestossen, Mutter, Sohn und Enkel. Olga, eine unserer russischsprachigen Leiterinnen, hat sie seither betreut und die Grundlagen des Glaubens gelehrt. Anna, Kyrill und Shawn sind ein lebendiges Zeugnis für das Heilswerk von Yeshua. Olga lehrt auch Larissa und Alexandra, zwei Schwestern, welche sich vor einem Monat für Yeshua entschieden haben. Und vor einigen Wochen lernten wir Tanja kennen. Eine Glaubensschwester hat ihr im Park von R. von Yeshua erzählt und sie ganz spontan in den Gottesdienst mitgebracht. Tanja ist hungrig nach Gottes Wort und hat vor allem Angst. Seit ihrer frühen Kindheit hat sie wiederkehrende Albträume, in denen ihr auch Satan schon erschienen ist. Wegen dieser Träume fürchtet sie sich vor dem Einschlafen und leidet daher unter grossem Schlafmangel. Wir beten, dass Gott diese Menschen und Familien frei macht und sie Teil unserer Gemeinschaft werden dürfen, wo sie ihre Gaben entdecken und im Dienst aneinander gebrauchen lernen.

Pessach:

Für unseren zweiten Sederabend konnten wir ein kleines arabisches Restaurant mieten. Jede Familie brachte Essen mit und nahm teil an der Lesung der Haggada. Wir waren ungefähr 60 Leute, darunter einige der nichtgläubigen Ehemänner. Die Gemeinschaft war genial! Im Verlauf des Abends erinnerten wir uns an Yeshuas Heilstat für uns, indem wir die grossartige Geschichte des Auszugs des Volkes Israels gebrauchten, um auf Yeshua hinzuweisen, der unser Pessachlamm geworden ist (1. Kor 5,7+8; siehe auch Joh 1,29). Für jeden, welcher glaubt, dass Yeshua der Messias ist, hat sein Blut die Schuld und Sünde weggenommen und das Gericht des Herrn wird an ihm vorbeigehen (wörtliche Bedeutung von „passach“, von dem der Name Pessach abgeleitet ist; Mk 14,12 –15). In Seinem Blut haben wir Erlösung erlangt (Eph 1,7 und 1 Pet 1,18-19). Die vier Weinkelche, welche im Zuge der Haggada-Lesung getrunken werden, erinnern uns an Erlösung und Vergebung in Yeshua, aber auch an Sein kontinuierliches Werk unserer Reinigung, Rechtfertigung und Heiligung kraft Seines Blutes.

Hilfe für Notleidende:

Kurz vor Pessach führten wir unser erstes offizielles Projekt zugunsten der Notleidenden in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von R. durch. Was als Idee begann, im Stadtpark warme Mahlzeiten zu verteilen (was dort leider nicht erlaubt ist), wurde zum Projekt der Verteilung von Essenspaketen/Coupons für bedürftige Familien vor Pessach. Der Bürgermeister und das Team von Leuten, mit denen wir direkt zusammenarbeiteten, waren positiv überrascht und erfreut darüber, dass wir uns für Notleidende einsetzen. Nach dem Pessachprojekt entschieden wir uns, auch unseren Freunden, den Holocaustüberlebenden, Nahrungsmittelcoupons für das Pessachfest zu schenken.

Neue Gesichter und Kinderdienst:

Wir loben Gott dafür, dass wir jede Woche Besucher haben. Einige kommen wirklich nur auf Besuch, gehören vielleicht einer anderen Gemeinde an. Andere kommen immer wieder und werden schliesslich Teil der Gemeinschaft. Auch neue Kinder sind zur Gruppe der 11-14-Jährigen gekommen. Vor einigen Wochen nahmen wir als Familie zum zweiten Mal am Lag Ba'omer-Fest teil, welches Avi (Shabbatschullehrer, organisiert auch Treffen während der Woche) und seine Familie organisierten. Lag Ba'omer erinnert an den Aufstand des falschen Messias Bar Kochba gegen die Römer zur Zeit Rabbi Akivas. Bar Kochba und Tausende seiner Nachfolger gingen in diesem Aufstand unter. Obwohl dieses Fest für unseren Glauben keinerlei Bedeutung hat, nahmen wir trotzdem teil und bauten mit den Kindern das traditionelle Feuer, um ihnen eine weitere Gelegenheit zur Gemeinschaft zu geben und sie von ungesunden Partys fernzuhalten.

Albina:

Albina kam vor ca. zwei Monaten aus Russland nach Israel, um hier ihre Tochter zu besuchen. Wer unser Mail erhalten hat, kennt den Rest der Geschichte. Während all dieser vergangener Wochen haben wir als geistliche Familie für sie gebetet. Seit ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus ist sie ohne Sauerstoff und Schmerzmittel und hat – Gott sei Dank! – kaum mehr Schmerzen. Michael predigte vor ein paar Wochen über das Thema „Souveränität Gottes im Bereich der Heilung“. Obwohl Gott souverän ist, sind wir als Gläubige gefragt, für die Kranken zu beten, und dies wollen wir auch weiterhin für unsere Schwester Albina tun.

Begräbnis:

Vor einigen Wochen ist Arthur, einer der Veteranen unter Israels messianischen Leitern, nach einer schweren Krankheit zum Herrn heimgegangen. Michael kannte ihn gut, studierten die beiden doch gemeinsam im M.A.-Programm für biblische Beratung. Die Beerdigung von Arthur war in sich selbst ein Zeugnis, da es Hunderte von Gläubigen aus vielen Gemeinden und Denominationen zusammenbrachte, welche von diesem wertvollen Menschen Abschied nehmen wollten. Er war in der Tat ein Mann Gottes, bekannt, geliebt und sehr geschätzt.

Abschied:

Vor zwei Wochen mussten wir von Anja, unserer engen Freundin, welche jahrelang an Michaels Seite diente, Abschied nehmen. Aufgrund ihrer Visasituation kann sie nicht länger in Israel bleiben und ist nach Finnland zurückgekehrt. Schon Jahre vor dem Beginn unserer Gemeinde hat Anja dafür gebetet. Für uns und unsere Kinder ist sie Teil der Familie geworden.

Wir wünschen Euch Gottes reichen Segen!
In Freundschaft, Michael, Marianne, Roi und Lia
Auch diese praktisch tätige Gemeinde wird regelmässig von Rea Israel unterstützt


ARMUT AN ROSCH HASCHANA – KEINE FESTTAGSSTIMMUNG

 

Armut

Während sich ganz Israel und Juden in aller Welt auf Rosch Haschana, das jüdische Neujahrsfest, vorbereiten, werden rund 200‘000 Einwohner des jüdischen Staates bei der Vorbereitung ihrer Festmahlzeit auf die Hilfe wohltätiger Organisationen angewiesen sein.

Nicht für alle Einwohner Israels werden die kommenden jüdischen Feiertage zu rauschenden Festen mit reich gedeckten Tischen werden. Nach Angaben von Latet („Geben“), einer auf die Verteilung von Mahlzeiten an Arme spezialisierten nicht gewinnorientierten Organisation, werden vor den bevorstehenden Festtagen rund 200‘000 bedürftige Einwohner Israels bei einer der zahlreichen wohltätigen Gruppen anstehen, um gratis Nahrungsmittel zu erhalten. Von einem Ende der Wirtschaftskrise, von der man in Israel bereits an allen Orten spricht, ist bei diesen Menschen wohl recht wenig zu spüren. Latet vermutet, dass sie auch dieses Jahr wieder Hundertausende von Nahrungsmittelpaketen an Arme abgeben müssen, um diesen Menschen am Rande der israelischen Gesellschaft das Zubereiten von Festmahlzeiten zu ermöglichen. „Die Schlagzeilen von einem bevorstehenden Ende der Krise“, sagte Eran Weintroub, der Leiter von Latet, „werden das Volk wahrscheinlich selbstzufrieden machen, während die Rezession für die Hunderttausenden von Bedürftigen gerade erst begonnen hat – und der Höhepunkt längst noch nicht erreicht ist.“ Angesichts des drastischen Rückgangs an Spenden und der Zunahme von Armut werde seine Organisation, unterstrich Weintroub, ohne „massive öffentliche Unterstützung“ nicht imstande sein, alle bedürftigen Israeli mit einer ansprechenden Festmahlzeit zu versorgen.
In einer präzedenzlosen Entwicklung haben ausserdem offizielle Wohlfahrtsbüros in ganz Israel direkt bei den privaten Organisationen um Hilfe nachgesucht. Leket Israel, die Organisation, welche diese beunruhigende Meldung verbreitete, versorgt rund 300 nicht gewinnorientierte Gruppen im ganzen Lande mit Nahrungsmitteln und Mahlzeiten zur Weiterverteilung. Nach eigenen Angaben wird sie allein in diesem Monat, in den das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana fällt, etwa 100‘000 Nahrungsmittelpakete unters Volk bringen. „Angesichts der derzeitigen Situation“, sagte Gidi Kroch, Generaldirektor von Leket Israel, „wird unsere Organisation vor dem Hintergrund der riesigen Nachfrage ihre Bemühungen darauf konzentrieren, Nahrungsmittel für Rosch Haschana vorzubereiten.“

DANA WEILER-POLAK in Tachles, 11. Sept. 2009


Erlebnisse und Begegnungen im Heiligen Land

 

Im Heiligen Land

Er kam an unseren Tisch in Beth Shean und wurde mir vorgestellt: Ein junger Mann mit einer tiefen Narbe – eher einem Loch – mitten auf der Stirne. Sie stammt von einer Gewehrkugel. Fünf hatten ihn getroffen. Er zeigte mir die Narben an Brust, Bauch und Oberschenkel. Fünf seiner Kameraden wurden getötet. Er überlebte. Ich kann es nicht fassen: Eine Kugel war ein Durchzieher, das heisst, sie traf ihn an der Stirne, durchbohrte sein Gehirn und durchschlug die hintere Schädelwand.



Charles Reichenbach mit Gattin Sonja

Doch aus seinen Worten war kein Hass zu spüren, sondern Dankbarkeit, noch leben zu dürfen. Nach einer vierjährigen Rehabilitationskur arbeitet er wieder voll in dem Restaurant, wo wir unsere Mittagspause machten. Ich konnte nicht anders – spontan erhob ich mich und schloss diesen Helden in die Arme.

„Strahlendes Gesicht“ – Meir Panim
Als wir mit unserer Reisegruppe in dem schlichten, sauberen Speisesaal in Jerusalem ankamen, blickten wir wirklich in leuchtende Gesichter. Da sassen sie nun und wir mit ihnen, und gemeinsam nahmen wir unser Mittagessen ein. Wir unterhielten uns mit Menschen, die hier kostenlos ihren Hunger stillen können. In vierzehn Restaurants, in ganz Israel verteilt, werden täglich über 8‘000 Mahlzeiten ausgegeben.
Wo kommen diese Bedürftigen her? In Israel leben immer noch 12‘000 Holocaustüberlebende, viele davon gehören zu den Ärmsten der Armen.

 

Heute leben 1‘631‘000 Israelis unterhalb der Armutsgrenze und eines von drei israelischen Kindern leidet an Nahrungsmittelmangel.
Hat diese alarmierende Statistik auch etwas mit der Weltwirtschaftskrise zu tun? Das selbstlose Hilfswerk Meir Panim spricht beispielhaft für die gegenseitige Hilfsbereitschaft innerhalb des Volkes Gottes. Auch für Hunderte von Kindern wird gesorgt. In neun Klubs werden sie betreut.

Dank Ihrer Hilfe durften wir grosszügig helfen. Erwarten Sie viel Segen von unserem Gott, dem Vergelter!

 

Reha-Klinik H.
Am nächsten Tag besuchten wir mit der Reisegruppe das in ein grosses Suchtrehabilitations-Zentrum umfunktionierte Kloster in H.

Liebe Israelfreunde, wir haben es hier mit einem Wunder Gottes zu tun. Im Moment sind 85 Rehabilitanden im Kloster. Ungefähr 400 haben ihre Entwöhnung bereits abgeschlossen, werden jedoch weiter betreut, was sehr wichtig ist. Diese Menschen erleben Befreiung, ja, Heilung durch Christus! Sie werden in der Gemeinde „Lebendiges Israel“ in H. integriert.

Die Suchtgeplagten werden buchstäblich auf der Strasse aufgelesen, z.B. in der Gegend des alten Busbahnhofs in T.A. Oft wollen nach einem Einsatz mit Gesprächen gleich zehn Süchtige direkt nach H. mitkommen, um ein neues Leben zu beginnen. Ungefähr die Hälfte bleibt und erlebt intensivste Betreuung. Es wird viel gesungen, gebetet und in der Bibel gelesen.

In B. gibt es nun auch schon eine Mini-Reha-Klinik, in welcher bereits 14 Personen wohnen und betreut werden.

Ja, sogar in K. an der syrischen Grenze auf den Golanhöhen tut Gott ein gesegnetes Werk. Ein junges Paar, das sich in der Reha in H. kennen gelernt hat, betreut da 16 Personen. Diese zwei hingebungsvollen Menschen sind Gott so dankbar für ihr neues Leben, dass sie Gott dienen wollen. Auf den Golanhöhen sind grosse Weingüter. Hier ist Arbeit, und eine Gemeinde ist auch entstanden. Menschen, denen geholfen wurde, helfen nun anderen und haben für sie Verständnis.

Gott tut Grosses und errettet Menschen aus tiefer Not. Ohne staatliche Unterstützung entstehen Hilfswerke, und Jesus offenbart seine Liebe durch freigewordene Kinder Gottes.

Freunde, betet weiter für Israel und auch für die neue Regierung!

Im nächsten „Freund-Schalom“ werde ich über die politische Lage eingehend berichten. (Wer diese wunderschöne, bebilderte Monatszeitschrift noch nicht kennt, kann sie bestellen unter Tel. 044 858 28 32)


Schalom, Ihr Charles Reichenbach



Liebe Beter und Spender

Sie dürfen gerne wissen, dass wir vom christlichen Hilfswerk Rea Israel dem Ehepaar Reichenbach Fr. 70‘000.- in bar mitgeben konnten, als sie im Mai mit einer Reisegruppe Israel besuchten. Dieses Geld konnte wunderbar an landesinterne Hilfswerke oder direkt an Bedürftige weitergegeben werden – das Meiste vorherbestimmt, ein Teil unter der Leitung des Heiligen Geistes.

Es ist optimal, dass sowohl Reichenbachs wie ich immer wieder Gruppenreisen nach Israel durchführen und dabei den Geldtransfer persönlich vornehmen können. Das erspart jegliche Reise- oder Überweisungsspesen und gewährleistet Sicherheit und Transparenz.

Sie als Beter und Spender und wir als Verwalter und Überbringer bilden zusammen ein gutes Team. Möge Gott uns alle weiterhin zum Segen Seines Volkes benutzen dürfen!

Mit einem herzlichen Dankeschön,
Ihr

Kurt Wenger, Präsident Rea Israel



Die Juden und ihr Land

 

Israel

Die Araber haben 21 souveräne Staaten. Alle diese Staaten sprechen Arabisch als Muttersprache, haben eine gemeinsame Religion und den gleichen kulturellen Hintergrund. Zusammen sind das 340 Millionen Menschen, denen 14 Millionen Quadratmeter Land zum Leben zur Verfügung stehen.

Die Juden haben nur einen Staat. Die Bevölkerungszahl bewegt sich bei 6 Millionen, denen nur 20‘000 Quadratkilometer zur Verfügung stehen. Auf der Landkarte fällt Israel kaum auf, weil es so klein ist im Vergleich zu den umliegenden Staaten. Weltweit gibt es 1 Milliarde Muslime zusätzlich zu den 340 Million Arabern, und sie haben zwei Heilige Städte. Jerusalem hat den Platz Nummer drei. Die Juden haben nur eine Heilige Stadt, nämlich Jerusalem.



Die Juden sind nicht in ein fremdes Land ausgezogen, um es zu besitzen, sondern haben sich in dem Land niedergelassen, das seit alters her das Land ihrer Nation war. Ihr kultureller Hintergrund, durch welchen die ganze Welt gesegnet wurde, brachte die Heilige Schrift und den Retter der Welt hervor. Obwohl die Juden als Volk für fast 2000 Jahre vom nationalen Besitz des Landes ausgeschlossen waren und nur ein kleiner Überrest im Land verweilte, gab es keine andere unabhängige Nation, die auf diesem Boden beständig Fuss fasste. Nicht zu vergessen: Die religiösen Juden haben während den 2000 Jahren fünfmal täglich für die Rückkehr in ihr Land nach Israel und Jerusalem gebetet. Ohne Zweifel haben sie ein Recht auf ihr eigenes Land.

Die Bibel nennt das Land der Juden das Heilige Land und bezeichnet es als Gottes Eigentum. Es gibt mehr als 700 Bibelverse, wo Gott dem jüdischen Volk dieses Land verheisst. Hinzu kommt: Gott selbst hat geschworen, die Nationen zu richten, die sein Land aufteilen wollen. Wenn man an den Gott der Bibel glaubt, dann hat man keine andere Wahl, als das jüdische Volk zu unterstützen und ihm das Recht auf sein Land einzuräumen, abgesehen vom historischen Recht. Antizionismus ist der Glaube oder das Verständnis, dass alle Nationen ein Recht auf ihr eigenes Land hätten, ausser dem jüdischen Volk.

Die Nationen der Welt, einschliesslich der USA, befinden sich in Bezug auf Israel auf dem direkten Weg des Zusammenstosses mit dem allmächtigen Gott. Der neue amerikanische Präsident hat erklärt, dass er sich noch mehr für eine Zweistaatenlösung einsetzen werde als je ein Präsident zuvor – auf dem Land, welches Gott NUR Israel gegeben hat. Doch die Bibel sagt ganz deutlich, „Ich mache Jerusalem für alle Völker zum Stein, den man hochstemmen will: Jeder, der ihn hebt, wird schwer zerschunden.“ (Sacharja 12:3) Jerusalem und das Land Israel gehören Gott und seinem Volk! Jeder, der diese Gleichung ändern will, wird von Gott schwer bestraft werden. (aus Elia-Gebetsarmee 09-04)



Intereassante Zahlen aus www.israelnetz.com – Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten, vom 20. Mai 2009

 

Jerusalem

Studie: „35 Prozent der Jerusalemer Familien sind arm“

JERUSALEM (inn) – Die arabische Bevölkerung in Jerusalem wächst jährlich um 3 Prozent – die jüdische hingegen nur um 1 Prozent. Das ergab eine Studie, die anlässlich des am Donnerstagabend beginnenden „Jerusalemtages“ veröffentlicht wurde.

Laut der Untersuchung des „Jerusalemer Institutes für Israel-Studien“ (JIIS) lebten im Jahr 2008 etwa 35 Prozent der Jerusalemer Familien in Armut, rund ein Drittel von ihnen kamen aus dem jüdischen und zwei Drittel aus dem arabischen Sektor. Von den Kindern lebten 48 Prozent der jüdischen und 74 Prozent der arabischen unterhalb der Armutsgrenze.

Die Abwanderung aus Israels Hauptstadt hielt auch im vergangenen Jahr an. Laut dem in der Tageszeitung „Ha’aretz“ veröffentlichten Bericht verliessen 18‘500 Menschen die Stadt, 13‘600 zogen hinzu. In den Jahren 2006 und 2007 hatten jeweils 6‘300 Menschen mehr die Stadt verlassen als zugezogen waren.

Insgesamt lebten am Ende des vergangenen Jahres 760‘800 Menschen in Jerusalem. 492‘400 (65 Prozent) von ihnen waren Juden und 268‘400 (35 Prozent) Araber.

Der „Jom Jeruschalajim“ erinnert an die Wiedervereinigung Jerusalems im Jahr 1967 nach 19-jähriger Teilung der Stadt. Seitdem haben Juden wieder Zugang zur Altstadt und damit auch zur Klagemauer.

 

FINANZKRISE MACHT ARMUT NOCH BITTERER

Hilfe für Jerusalems Hungernde: Magdalena und Timotheus Augstburger sind in Israel. Sie folgen dem Ruf des Herrn und bringen Freude und Trost zu seinem Volk. Sie überprüfen, verbessern und kontrollieren unsere Hilfeleistung in Israel und spenden Mut und Hoffnung...

Diese Schlagzeile aus der Zeitschrift „Brücke zu Israel“ hat mich zutiefst berührt. Die gegenwärtige Lage in Israel ist schwierig. Wie sehr wird ihr Gott, der auch unser Gott ist, diejenigen segnen, die Seinem Volk zu Hilfe eilen! – Kurt Wenger



Einwohnerzahlen Israels

 

Einwohner-zahlen

Aus: Nachrichten aus Israel, 6/2009

Nach dem jüdischen Kalender fiel der 61. Unabhängigkeitstag des Staates Israel auf Ende April. Wie jedes Jahr gab das Zentralbüro für Statistik aus diesem Anlass die neuesten Angaben zur Bevölkerung des Landes heraus.

Ende April 2009 registrierte der Staat Israel zum 61. Unabhängigkeitstag 7‘411‘030 Bürger. 2008 waren es 7‘282‘000, sodass die Bevölkerung des Landes insgesamt um 129‘030 Personen zugenommen hat. In Israel verzeichnete man im Verlauf des dazwischen liegenden Jahres 154‘000 Geburten und rund 12‘000 Neueinwanderer aus verschiedenen Ländern (u.a. aus Frankreich, Nord- und Südamerika, Südafrika, Äthiopien und aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion).

Aus den statistischen Angaben geht weiterhin hervor, dass in Israel 5‘593‘000 Juden leben, die 75,5 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Araber stellen mit 1‘498‘000 Bürgern 20,2 Prozent der Bevölkerung. Und 320‘000 Bürger sind weder Juden noch Araber, das entspricht 4,3 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Darüber hinaus ist interessant, dass rund zwei Drittel der jüdischen Bevölkerung mindestens seit zwei Generationen im Land leben. Bei der Staatsgründung 1948 waren lediglich 35 Prozent der jüdischen Bevölkerung (600‘000) im Land geboren.

Damals gab es im gesamten Land auch bloss eine Stadt, die mehr als 100‘000 Einwohner hatte: Tel Aviv, jene Stadt, die in diesem Jahr den 100. Geburtstag feiert. Heute gibt es in Israel 14 Städte mit mehr als 100‘000 Einwohnern. Darunter sind fünf Städte mit mehr als 200‘000 Einwohnern: Jerusalem – qua Einwohnerzahl und flächenmässig die grösste Stadt des Landes -, Tel Aviv-Jaffa, H., Rischon leTzion und Aschdod. ZL

Kommentar: Israel ist wieder ein eigenständiger Staat. Unsere Generation darf dieses Wunder miterleben. Wie gerne hätten unsere Glaubensväter der vergangenen Jahrhunderte gesehen, was wir heute sehen: Die in der Bibel vorausgesagte Wiederherstellung Israels. Es ist ähnlich wie zur Zeit Jesu: „Viele Propheten und Könige wünschten zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört“ (Lk 10,24). Damals ging es um nichts Geringeres als die erhabene Person Jesu Christi und Seine Offenbarung auf Erden; heute geht es um Sein Volk Israel, das

 


Was die Schweizer über den Islam wissen sollten

 

Ferienlektüre

SOS Abendland — die schleichende Islamisierung Europas,
Best.-Nr. KOPP1000, SFR 33.90 (erhältlich bei Rea Israel)


In diesem Buch lesen Sie, was die Islamisten gerne vor Ihnen verborgen hätten. Es ist eine erstaunliche Chronologie über die Ausbreitung des Islams in Europa. Hier lesen Sie aber auch, was Ihnen die Massenmedien verschweigen. Fakten, die Ihnen den Atem stocken lassen – in einer Fülle, die erdrückend ist. Was schon lange prophezeit wurde, scheint nun finstere Realität zu werden. Gb. 416 Seiten.

Weiteres zum Inhalt: Wissen Sie, in welchem europäischen Land … eine christliche Kirche seit dem Sommer 2008 Schutzgeld an Moslems zahlt, die als „Bodyguards“ arbeiten, damit Kirchgänger nicht länger von Jugendlichen anderer Kulturkreise angegriffen werden? … die wachsende Zahl von Vergewaltigungen durch Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis mit dem „Klimawandel“ begründet wird? … die Polizei nicht eingreifen durfte, als junge muslimische Demonstranten öffentlich die Vergasung von Juden forderten? … Polizisten seit 2008 Koran-Unterricht nehmen müssen?

Wissen Sie, in wie wenigen Jahren Schweden voraussichtlich eine muslimische Bevölkerungsmehrheit hat? Oder wann Brüssel gemäss jüngster Universitätsstudie islamisch sein wird?

Der Autor: Dr. Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, hat Rechtswissenschaften, Politik und Islamkunde studiert. Er hat lange Jahre als Redaktor bei der FAZ gearbeitet, seine Spezialgebiete sind Afrika und Naher Osten sowie die Politik der Geheimdienste. 2003 erhielt er den Annette-Barthelt-Preis für seine jahrelangen Recherchen über Terror und Islamisten.

Zitat eines Schweizer Journalisten: „Auch erklärte Gegner anerkennen, dass sich Ulfkotte auf der Ebene der Fakten nicht so leicht widerlegen lässt.“


Gnade und Barmherzigkeit

 

Eine kleine Episode

Ja, wenn wir immer wieder Gnade und Barmherzigkeit vom Herrn erwarten, erwartet auch er, dass wir unseren Mitmenschen gegenüber gnädig und barmherzig sind.

Am letzten Freitag durften wir das im kleinen Mass erleben. Wir wollten eigentlich zum Supermarkt, um unsere Einkäufe für den Shabbat zu erledigen. Wir fuhren die gleiche Strasse wie gewöhnlich, als Gabrielah eine sehr alte Frau ganz einsam auf einer niedrigen Steinmauer sitzen sah. Sie hielt einen kleinen Plastikbecher, den sie ganz scheu hochhielt, um von vorbeieilenden Menschen ein paar Almosen zu bekommen. Auch sie wollte sich für den Shabbat vorbereiten und musste für sich und ihren kranken Mann zuvor ein bisschen Geld erbetteln, um etwas für das Shabbatessen kaufen zu können. Gabrielah bat mich, schnell anzuhalten. Unser erster Gedanke war: Wie schlimm muss es jemandem gehen, besonders in diesem Alter, die Not zu spüren und den Mut zu finden, um betteln zu gehen! Tränen stiegen uns in die Augen, als wir dieses vom Leben gezeichnete Mütterchen so einsam dasitzen sahen.

Sie war offensichtlich keine "Bettlerin". Sie war sehr sauber angezogen und schämte sich. Sie hatte sich sogar eine schlechte "Bettelstelle" ausgesucht, denn es kommen in dieser Gegend nicht viele Fussgänger vorbei. Gabrielah öffnete ihre Tasche und nahm all ihr Geld, das zum Lebensmittelkauf gedacht war, stieg aus und legte es der Frau in den Becher. Sie wünschte ihr "Shabbat Shalom!" und umarmte sie. Die arme Frau fing an zu weinen. Wir fuhren dann heim.

Diese kleine Episode im Herzen Jerusalems hat uns wieder vor Augen gebracht, warum wir hier sind, was unsere von Gott gegebene Aufgabe ist und was es heisst, seinen Nächsten zu lieben . Wir machen unsere Sozialarbeit ja nun schon seit über zwölf Jahren, aber ein Fall wie dieser berührt einen doch zutiefst. Am nächsten Freitag wollen wir sehen, ob sie wieder da ist und möchten herausfinden, wie wir ihr am besten helfen können. Wenn ich (Gabrielah) mir vorstelle, dass meine Oma so auf der Strasse hätte sitzen müssen um zu betteln, tut mir das Herz sehr weh.

(Aus "Rundbrief und Soldatenbriefe" von Yeriel und Gabrielah, 17. Feb. 2009)


Ich tötete für Jassir Arafat

 

Aus Idea Spektrum

Von Matthias Pankau / Idea Spektrum 38/2008

 

Er hat die sprichwörtlich gewordene Wandlung vom Saulus zum Paulus erfahren: Tass Saada. Früher kämpfte er Seite an Seite mit dem späteren Palästinenser-Präsidenten Jassir Arafat gegen Israel. Sein Motto: Nur ein toter Jude ist ein guter Jude. Dann wurde er Christ. Heute engagiert er sich für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern.

Deckname: "Der Schlachter"

Tass Saada wird 1951 im Gazastreifen geboren. Kurz danach wandert die Familie nach Saudi-Arabien aus. Doch dort beschimpft man sie als Asylanten. "Sie sagten uns: Erst lasst ihr euch euer Land von den Juden wegnehmen, und jetzt wollt ihr unseres haben", erinnert sich Saada. Er beginnt, die Juden zu hassen. Nach der Niederlage im Sechs-Tage-Krieg von 1967 will er selbst kämpfen und bittet seinen Vater um Erlaubnis. Doch der antwortet: "Wir geben genug Geld für den Kampf der Palästinensischen Befreiungsfront (PLO). Du bleibst hier und gehst zur Schule." Der 16-Jährige widersetzt sich und haut heimlich von zu Hause ab. Zunächst kommt er für sechs Monate nach Syrien in ein Trainingslager der Fatah – eine palästinensische Kampforganisation, die später zur grössten politischen Partei in den Autonomiegebieten wurde. Dort bekommt er den Decknamen "butcher" (Schlachter). Seine Aufgabe als Scharfschütze: Gezieltes Töten. "Wir konnten uns tagelang nur von Pflanzen, Wasser und Insekten ernähren", erinnert er sich. "So lange bis das Zielobjekt irgendwann vor uns stand und wir es ausschalteten." Wie viele Menschen er getötet hat, weiss er nicht. "Zu viele", sagt er heute.

Ein Wink Gottes
Nach dreieinhalb Jahren findet ihn schliesslich sein Vater und holt ihn unter dem Vorwand, seine Mutter liege im Sterben, nach Hause. "Einen Tag später wurde unser Lager von der israelischen Luftwaffe bombardiert. Alle meine Kameraden verbrannten." Dass er nicht dabei war, darin sieht Saada heute Gott selbst am Werk. Damals freilich nicht. Zurück in der Schule macht er nur Probleme, schiesst u. a. aus nächster Nähe auf einen seiner Lehrer. Sein Vater sieht keine andere Möglichkeit, als ihn ins Ausland zu schicken. So geht Saada 1974 in die USA. Als er im gleichen Jahr eine Amerikanerin heiratet, streicht ihm seine Familie die finanzielle Unterstützung. Der 23-Jährige findet eine Stelle in einem vornehmen Restaurant.

Woher kam diese Güte?
Dort hat er wenig später ein Schlüsselerlebnis. Als er bei einem wohlhabenden Gast mit zitternden Händen das Geschirr abträgt, bedankt sich dieser freundlich bei ihm. "Das hat mich tief beeindruckt", erinnert sich Saada. "Wir Araber bedanken uns nicht bei Dienern." Es entwickelt sich eine persönliche Freundschaft zwischen den beiden. Doch erst Jahre später erzählt Charly — so der Name des Gastes — Saada von seinem Glauben an Jesus Christus. "In seiner Güte und Zuwendung hatte mir Charly schon jahrelang das Wesen Jesu vorgelebt", sagt Saada heute. "Und ich wollte immer wissen, woher er diesen Frieden und diese Güte bekommt." 1993 schliesslich bittet Saada Jesus auf Knien, in sein Leben zu kommen. Fortan möchte er, dass auch andere Menschen Jesus kennen lernen — auch der Mann, dem er früher absolut gehorsam war. Im Mai 2004 besucht Saada Palästinenserpräsident Arafat in seinem Regierungssitz in Ramallah im Westjordanland.

Habe Arafat von Jesus erzählt
Die beiden sprechen über vergangene Zeiten. Doch Saada erzählt Arafat auch von seinem Glauben an Jesus Christus. "Ich hoffe, dass er sich letztlich doch für Jesus entschieden hat und dass ich ihn in der Ewigkeit wiedersehen werde." Vor zwei Jahren zog er mit seiner Frau aus den USA zurück in den Gazastreifen, wo er geboren wurde. Mit Vorträgen und Jugendcamps will er zur Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern beitragen. "Will der Rest der Welt in Frieden leben, ist ein Frieden im Nahen Osten der Schlüssel dazu", sagt er. "Aber wirklichen Frieden kann nur Jesus bringen – auch hier!"



Mehr Armut in Israel

 

Israel

JERUSALEM (inn) — Der Anteil der Armen in der israelischen Bevölkerung steigt weiter: Im Jahr 2006 lebten 30 Prozent der Menschen in Israel unter der Armutsgrenze, 2001 lag der Anteil noch bei 26 Prozent. Dies gab das zentrale Statistikbüro am Donnerstag bekannt.

In der jüdischen Bevölkerung von 2006 wurden 21 Prozent Arme gezählt, in der arabischen Bevölkerung waren es 68 Prozent. Die Armutsgrenze wird in Israel definiert durch ein Monatseinkommen unter 366 Euro für Einzelpersonen oder unter 988 Euro für eine vierköpfige Familie.

Der Anteil der Menschen unterhalb der Armutsgrenze in Israel ist höher als in den EU-Mitgliedsstaaten. So hatten beispielsweise Schweden und Dänemark im Vergleich dazu je 10 Prozent Arme, während der Prozentsatz in Portugal auf 20 beziffert wurde. Das berichtet die Tageszeitung "Jediot Aharonot".

(Aus: Israelnetz — Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten, 26.09.08)