Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Israel im Frühling,
wenn alles grünt und blüht

Erlebnisreise

Erlebnisreise vom 19. — 30. April 2015 mit Ferienverlängerung bis zum 3. Mai


Teil 2


Zusammengestellt von Silvia Pfeil


Im Folgenden stellen wir Ihnen weitere Projekte vor, die Rea Israel regelmässig, sporadisch oder zum Teil nur einmalig unterstützt. Die Teilnehmer der Frühlingsreise 2015 hatten das Vorrecht, Mitarbeiter dieser Dienste kennenzulernen. Die Spenden setzen sich aus vielen Gaben unserer Leser, Freunde, Gönner und Beter zusammen, die dann wiederum Pastor Kurt Wenger, Gründer und Leiter des christlichen Hilfswerkes Rea Israel, vor Ort an die Werke verteilte.


Reha-Zentrum im Kloster, Haifa

Leiter Pastor Michael Sadovsky sprach zu unserer Reisegruppe und stellte die Arbeit vor, die vor zehn Jahren im Norden Israels begonnen wurde. Seit einigen Jahren dient das ehemalige griechisch-katholische St. Georg-Kloster in Haifa

(Foto), das länger leer gestanden hatte, als Reha-Zentrum.

Inzwischen haben schon etwa 3000 Menschen dieses Programm durchlaufen, und alle hörten das Evangelium von Jesus Christus. 350-400 dieser Personen stehen fest im Glauben, und ihr Leben wurde von Grund auf erneuert. Manche von ihnen bleiben im Kloster und werden zu Mitarbeitern oder beginnen selbst mit einer Mini-Reha-Arbeit im Land, die dem Kloster angegliedert ist. Weitere Reha-Zentren nach den gleichen Richtlinien wurden in der Ukraine, in Deutschland, Amerika und anderswo eröffnet und werden von Absolventen geführt.

Wenn die Drogenabhängigen, mit begleitendem Gebet, den kalten Entzug hinter sich haben, werden sie für einige Monate einer Mini-Reha zugeteilt. Danach gibt es die Möglichkeit, im Kloster eine viermonatige Bibelschule zu besuchen und praktische Einsätze zu machen. Das Zentrum in Haifa wie auch die zurzeit 17 Mini-Rehas erhalten keine staatliche Unterstützung. Alle Rehas erwirtschaften ihren eigenen finanziellen Beitrag durch auswärtige Arbeit und erfahren zudem Gottes wunderbare Versorgung.

Erfahrungsgemäss braucht es ungefähr eineinhalb Jahre Training, Wiederherstellung und Bibelunterricht, bis die Süchtigen von den Drogen völlig frei sind und es auch bleiben. Mitarbeiterin Nastasia berichtete der Gruppe sehr eindrücklich, wie sie einst als Spitzensportlerin im Handball mit Drogen in Kontakt kam und ihr Leben zerfiel und sie dadurch alles verlor. Bewegt erzählte sie von Gottes wunderbarem Eingreifen und der Wiederherstellung ihres Lebens durch diese Reha-Arbeit im Kloster. Inzwischen ist sie glücklich verheiratet und Mutter eines kleinen Timotheus.

Kurt Wenger freute sich, Pastor Michael eine Gabe für diese lohnenswerte Arbeit zu überreichen.

Weg der Heilung (Haderech Lehachlama)

Yuval Roth ist der Gründer und Leiter dieses Versöhnungsdienstes, welches er im Jahr 2006 begonnen hatte. Nach der Ermordung seines Bruders durch Terroristen überlegte Yuval, was er dazu beitragen könnte, um die Gewalt zu reduzieren. Er kam auf die Idee, kranke Kinder aus dem Palästinensergebiet kostenlos in ein Krankenhaus in Israel zu fahren, wo sie kompetente medizinische Hilfe bekommen sollten. Inzwischen arbeiten 500 ehrenamtliche Mitarbeiter bei dieser Organisation mit. Sie holen die Kinder bei den israelischen Checkpoints ab und bringen sie nach der Behandlung wieder dorthin zurück und überreichen sie den Eltern. Ohne diese Hilfe wäre es für viele palästinensische Familien finanziell nicht möglich, mit dem Taxi die weite Strecke zum Spital in Haifa oder Jerusalem zu fahren. Täglich werden etwa 50 solcher Kinder transportiert. Yuval Roth bedankte sich herzlich für alle finanzielle Hilfe in der Vergangenheit und brachte auch für die jetzige ihm überreichte grosse Spende seine Dankbarkeit und Wertschätzung zum Ausdruck. Yuval Roth meinte einst: „Mit jedem palästinensischen Kind, dem geholfen werden wird, wird auch der Nahostkonflikt ein wenig kleiner!“

Meir Panim
Goldie und Silvia

Goldie Sternbuch, Vertreterin der Organisation Meir Panim, besuchte unsere Gruppe unterwegs in der Stadt Jerusalem und wurde mit einer Spende für diese wertvolle Hilfsorganisation beschenkt.

Goldie überreichte Kurt Wenger ein Dankesschreiben:

Für Rea Israel!
Dankeschön für eure ständige Freundschaft und Unterstützung. Eure Hilfe erlaubt uns, weiterhin die Notlage der armen und vernachlässigten Menschen in Israel zu erleichtern.

Meir Panim Familie
Mit Wertschätzung, Goldie Sternbuch


Goldie stellte uns die Arbeit von Meir Panim vor, welche zurzeit in Israel sechs Gratisrestaurants betreibt. Diese befinden sich in Jerusalem, Or Akiva, Sefad, Tiberias, Haifa und Dimona. Bedürftige Menschen bekommen dort täglich eine vollwertige Gratis-Mahlzeit.

Die Restaurants sehen wie normale Gaststätten aus. Das Werk wurde im Jahre 2000 gegründet. 1,75 Millionen Israelis leben heutzutage unter der Armutsgrenze — davon gehen täglich 817‘500 Kinder hungrig zu Bett. Meir Panim kümmert sich um diese Not und ist dabei aber bedacht, die Würde dieser Armen zu wahren. Vor Festtagen verteilt Meir Panim Essenskarten, die wie Kreditkarten aussehen. Sie sind mit 250 Schekel geladen (ca. Fr. 63.-). Damit können die Empfänger selbständig im Supermarkt einkaufen, ohne als Sozialbezüger aufzufallen. Meir Panim versucht auch, viele Kinder „von der Strasse“ zu holen und sie in Kinder-Clubs zu integrieren. Dort erfahren sie nach der täglichen Schulzeit Betreuung und werden in diversen Fähigkeiten gefördert und begleitet. Viele dieser Kinder wären sonst sich selbst überlassen und würden ein paar Jahre später in der Kriminalität enden.

Stiftung Yeelim

Der Gründer Isi (Israel) Knaan besuchte unsere Gruppe unterwegs in Jerusalem. Dort überreichte ihm Kurt Wenger eine Gabe von Rea Israel.

Das Projekt wurde im Jahre 1998 gestartet. Man kümmert sich um Jugendliche aus sozial schwachen Familien, insbesondere aus Äthiopien und Russland. Solche haben es in Israel oft schwer.
Freiwillige Helfer stellen kostenlos ihr Wissen zur Verfügung und unterrichten diese Jugendlichen in ihrer Freizeit während drei bis fünf Monaten in speziellen Kursen über das Fliegen. Dadurch erhalten diese 16- bis 18-Jährigen ein gestärktes Selbstvertrauen und einen erweiterten Horizont, der ihnen oft auch besondere Türen im Militär öffnet.

Schule Makor HaTikva in Jerusalem
„Makor HaTikva“ bedeutet „Hoffnung“.
Dies ist eine messianische Grund- und Mittelstufenschule. Die Vision für eine Alternative im israelischen Schulwesen entstand 1990. Die Mitarbeiter sind engagierte Lehrer, die auf bestimmte Fächer spezialisiert sind. Tägliche Andachten gehören zum Schultag. In der Schule herrscht eine Atmosphäre des Friedens, wo der Glaube an Jesus Christus die Grundlage ist und die Bildung eines gottesfürchtigen Charakters Priorität geniesst. Ich hatte die Möglichkeit, der Schuldirektorin in Jerusalem persönlich eine Spende von Rea Israel zu überbringen.
Die Direktorin, Cookie Schwaeber, bedankte sich für die Gebete und Gaben in den vergangenen Jahren. Sie schrieb: „Wir nehmen eure Unterstützung nicht für selbstverständlich. Heutzutage gibt es leider viele Menschen, die Israel nicht nur nicht helfen, sondern sogar vernichten wollen. Gesegnet sind aber die, welche Israel und den Leib Jesu segnen, denn sie sollen wieder gesegnet werden.
Vielen Dank, dass ihr uns jedes Jahr segnet. Wir erachten euch als Teil der „Makor HaTikva“-Familie und danken dem Herrn für euern Wunsch, unsere Schüler zu segnen.“

Strickwaren
Auch diesen Frühling durften wir viele Stricksachen verteilen. Fleissige Hände hatten sie mit Liebe gestrickt und uns auf die Reise mitgegeben. In Israel konnten wir die hübschen Sachen den Mitarbeitern von Projekten überreichen mit der Bitte, sie an Bedürftige zu verteilen.



„Was ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan!“ Matthäus 25,35-40




Hilfe für Flüchtlinge in Jordanien

Flüchtlinge

Pastor Najeeb und Elizabeth werden im Juli eine grosse Spende persönlich nach Jordanien zu syrischen Flüchtlingen mitnehmen. Vor Ort werden sie für die Bedürftigen Hilfsgüter und christliche Literatur kaufen.
Und im Herbst wird Pastor Shmuel Suran Jordanien besuchen und eine grosse Spende von Rea Israel für die gläubigen Flüchtlinge aus dem Irak überbringen.

Unsere Reisegruppe


Eine erfreuliche Anzahl Teilnehmer war auch dieses Mal zum ersten Mal dabei.

Das faszinierende Reiseprogramm mit zahlreichen freiwilligen Ausflügen überzeugte die 59 Teilnehmer. Einige Familien mit Kindern waren auch dabei.




Liebe Leserin, lieber Leser
vielleicht möchten auch Sie zum ersten Mal oder erneut auf einer der nächsten Israelreisen dabei sein – herzlich willkommen zu einem unvergesslichen Erlebnis! Wir würden uns freuen, Sie dabei zu haben!



Der nächste Winter kommt bestimmt

Israel

Um rechtzeitig zu Beginn des Winters den Menschen in Israel helfen zu können, starten wir diese Sammel-Aktion zur Winterhilfe schon jetzt.
Elektrizität in Israel ist sehr teuer. Längst nicht alle Leute können sich eine geheizte Wohnung leisten. Von Glaubensgeschwistern wissen wir zum Beispiel, dass sie im letzten Winter teilweise zwei Pullover übereinander und warme Socken trugen, um sich in der kalten Wohnung bei manchmal nur gerade 10 Grad Celsius warm zu halten. Die Warmluftheizung wird jeweils nur kurz betätigt, um Strom zu sparen.
Mit unseren Spenden wollen wir den jüdischen Menschen für den kommenden Winter et-was Wärme schenken. Gerne möchten wir sie bei ihren Heizkosten unterstützen sowie beim Kauf von Wolldecken, Heizöfen und Lebensmitteln.

Das Matthäus-Evangelium sagt im Kapitel 25:
„Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gebracht, ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben, ich bin nackt gewesen und ihr habt mich bekleidet…“ Anfügen könnte man: „Ich habe gefroren und ihr habt mir Wärme gebracht…“

Spenden mit dem Vermerk Winterhilfe Israel werden gerne weitergeleitet.


Hilfe für verfolgte Christen aus dem Irak, die sich
zurzeit in Jordanien befinden


Im Januar 2015 gab es Kinder in den Flüchtlings-Zeltstädten, die der Kälte wegen starben. So wollen wir auch an diese verfolgten Christen denken und ihnen mit Spenden helfen, damit für sie Wolldecken, Heizöfen, Hygieneartikel, Lebensmittel und Evangeliumsliteratur gekauft werden kann. Der uns befreundete messianische Pastor Shmuel Suran wird die Spendengelder überbringen.

Spenden mit dem Vermerk Verfolgte Christen werden gerne weitergeleitet.


Alle Spenden, die bis Ende September 2015 auf dem Konto von Rea Israel eingehen, werden im Oktober 2015 nach Israel mitgenommen und entsprechend überreicht.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil