Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Milliarden-Hilfspaket für Holocaust-Überlebende

Holocaust-
Überlebende

Jerusalem (inn): Die Knesset hat am Montag ein Hilfspaket für Holocaust-
Überlebende um jährlich eine Milliarde Schekel (rund 213 Millionen Euro) erhöht. Dies soll den Betroffenen zeigen, „dass sie nicht vergessen sind“, sagte Finanzminister Jair Lapid.


Das Paket mit dem Namen „Der nationale Plan zur Unterstützung Holocaust-Überlebender“ hatten Finanzminister Lapid und der Minister für Wohlfahrt und Sozialdienste, Meir Cohen, initiiert. Am Montag nahm es das Parlament in zweiter und dritter Lesung an, schreibt die Onlinezeitung „Times of Israel“. Von dem Hilfspaket sollen Überlebende durch unterschiedliche Regierungs-programme profitieren. Zahlungen erhalten auch Schoah-Überlebende, die erst nach 1953 nach Israel eingewandert sind sowie Juden, die sich nicht in Konzentrationslagern oder Ghettos aufhielten, jedoch von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Lapid: „Wir sind für Holocaust-Überlebende da“
Das Programm soll Bürokratie abbauen und Zahlungen erhöhen. Lapid sagte, der Plan werde „die schreckliche Bürokratie vereinfachen, die Holocaust-Überlebende ertragen müssen, um das zu erhalten, was ihnen zusteht“. Der Finanzminister ergänzte: „Das wird nicht alle Probleme lösen, es wird auch nicht die verlorenen Jahre kompensieren, aber heute Abend wissen die Holocaust -Überlebenden, dass wir für sie da sind.“

Nachdem das Gesetz die erste Lesung durchlaufen hatte, nannte Wohlfahrts-minister Cohen die Abstimmung „eine der dramatischsten und moralischsten Entscheidungen“ der Regierungen „seit der Staatsgründung. [...] Das ist ein Schritt, der etwas Gerechtigkeit bringen wird“ für die Überlebenden. Dies ermögliche ihnen, „ihr Leben auf respektable Weise zu leben“.

Von den mehr als 190‘000 Holocaust-Überlebenden, die von dem Paket profitieren, kam der Grossteil vor 1953 ins Land. Holocaust-Überlebende, die erst nach 1953 nach Israel einwanderten, sind aber im neuen Zahlungs-beschluss integriert. Dies betrifft eine Gruppe von 18‘500 Personen, die umgerechnet rund 59 Millionen Euro erhalten.

Derzeit bezahlen Überlebende zur Hälfte ihre Medikamente selber. Mit dem neuen Plan erhalten sie eine komplette Finanzierung ihrer Arzneimittel. Das Minimum der monatlichen Mindestzahlung steigt laut Gesetzesvorschlag von rund 390 Euro auf 470 Euro.

Bereits im März hatte die Regierung ein Gesetz über mehr Finanzhilfen für Schoah-Überlebende verabschiedet. Den Zahlen der „Stiftung zum Wohl der Holocaust-Überlebenden in Israel“ zufolge leben in Israel rund 192‘000 Holocaust-Opfer, 50‘000 davon unter der Armutsgrenze. Viele benötigen aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen Therapien oder aufgrund von körperlichen Schäden behindertengerechte Wohnungen und Pflegeleistungen.
Aus www.israelnetz.com, 10.6.14

Liebe Rundbriefleser,
dass der Staat Israel, der ja selbst nichts Voriges hat und allein schon zu seiner Verteidigung und zur Abwehr der Raketen aus dem Gaza Unsummen ausgeben muss, sich in solchem Masse für seine Holocaust-Überlebenden einsetzt, beweist, wie gross deren Not ist. Es ist uns daher Pflicht und Freude zugleich, diesen Menschen ebenfalls zu helfen.




Eine Wolke kam zur Rettung

Die Rettung

„Wir entschlossen uns, das Haus mit den versteckten Terroristen noch vor Sonnenaufgang anzugreifen, damit man uns nicht bemerken konnte. Die Rettungseinheit war schon angekommen, aber die Kämpfer hatten sich aus irgendeinem Grund verspätet. Wir wussten nicht, was wir machen sollten, weil das Sonnenlicht inzwischen aufbrach und es immer heller wurde, sodass man uns bald sehen würde. Wir konnten nicht länger warten. Wir mussten sofort angreifen. Da bedeckte uns auf einmal eine grosse Wolke. Dichter Nebel begleitete uns bis zum Haus der Terroristen. Keiner konnte uns sehen, bis wir angriffen. Als die Gefahr vorüber war, verschwand die Wolke sofort wieder“, erzählte ein Soldat. „Und dann erinnerte ich mich an das Gebet meines Offiziers: Denn der Herr, euer Gott, geht mich euch, um für euch mit euren Feinden zu kämpfen, um euch zu helfen.“ (5. Mose 20,4). Sein Offizier ist ein messianischer Jude aus Haifa.

Aus: Inside Israel 19.8.14




Und auch eine Taube kam zur Rettung

Die Taube

Ein anderer Soldat, der im Gazastreifen im Einsatz stand, erzählte in der Synagoge eine wunderbare Geschichte: Er und seine Armee-Einheit hatten das Haus eines gesuchten Terroristen ausfindig gemacht. Sie waren dabei, ihn zu verhaften. Sie kamen frühmorgens zu seinem Haus und versteckten sich vor dem Angriff. Sie wollten soeben das Haus betreten, als sie eine Taube über ihren Köpfen schweben sahen. Das war sehr seltsam! Die Soldaten stoppten und schauten zur Taube hoch. Dann landete diese auf einer dünnen Schnur. Eine Sekunde nach ihrer Landung explodierte das ganze Haus. Dieses Haus des Terroristen war mit einer Falle ausgerüstet, und jene dünne Schnur mit der Eingangstür verknüpft. Hätten die Soldaten das Haus betreten, dann wären sie alle getötet worden.
Gott sendet Seine Boten in verschiedenen Formen und Grössen! Dank sei dem Herrn für jene liebliche kleine Taube im Gazastreifen!

Aus dem Gebetsbrief von Doron Schneider




Einwanderer aus Nordamerika

Einwanderer

Am 12. August wurden 338 Neueinwanderer aus Kanada und Amerika auf dem Ben Gurion-Flughafen in Tel Aviv von Staatspräsident Rivlin und anderen Politikern willkommen geheissen. Über hundert dieser Rückkehrer werden sich demnächst beim Militär aufnehmen lassen. In den vergangenen Wochen sind trotz des Gaza-Krieges mehr als 3400 jüdische Menschen in Israel eingewandert. Der Herr ist treu. (Jer 30,3)


Netanjahu: "Ohne Bibel wären wir an einem anderen Ort"

Netanjahu

JERUSALEM (inn) – Die hebräische Bibel ist Grundlage der jüdischen Existenz in Israel. Diese Ansicht hat der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Sonntag geäussert. Anlass war ein Bibelseminar in seiner Residenz.

„Ich habe immer gedacht und geglaubt, dass die hebräische Bibel die Grundlage unserer Existenz hier ist“, sagte Netanjahu laut einer Mitteilung seines Büros. „Sonst würden wir uns an einem anderen Ort befinden oder würden uns überhaupt nicht befinden. Im Laufe der Generationen hat sich der Einfluss der geschriebenen Worte nicht verringert, im Gegenteil — ihre Intensität und Schärfe hat sich nur noch verstärkt. Deshalb denke ich, dass wir hier in der Residenz des Regierungschefs alle paar Monate die hebräische Bibel hervorheben müssen.“

Vor zwei Jahren hatte Netanjahu eine Tradition des ersten israelischen Premierministers David Ben-Gurion und des sechsten Amtsinhabers Menachem Begin wiederbelebt. Die beiden ehemaligen Regierungschefs luden regelmässig zum Bibelstudium in ihre Residenz.

Liebe zur hebräischen Bibel fördern
Zu Beginn des ersten Kurses am 23. Mai 2012 hatte Netanjahu gesagt: „Ben-Gurion und Begin glaubten, dass der Tanach (die hebräische Bibel) das Erbe der gesamten Nation sein sollte — von Weltlichen und Religiösen, Jungen und Alten, Männern und Frauen. Der Tanach ist die Grundlage unserer Existenz. Er eint das jüdische Volk, wie er es durch Generationen hindurch getan hat. Er dient auch nicht nur als Grundlage, sondern auch als Landkarte und Kompass. Der Tanach ist immer relevant angesichts der heutigen Probleme und Herausforderungen. Er inspiriert, er ist eine Quelle des Lebens für unser Volk. Ich denke, es ist wichtig, das Studium des Tanach und die Liebe zum Tanach in allen Teilen der Nation auszuweiten.“

Das sei auch Ziel dieses Seminars, fuhr der Regierungschef bei der Eröffnung fort. „Ich bin sicher, dass wir dank der Forscher, Rabbiner und gelehrten Männer und Frauen hier, die den Tanach kennen und lieben, unser gemeinsames Wissen bereichern werden.“ Das Bibelstudium ist benannt nach Netanjahus 2011 verstorbenem Schwiegervater Schmuel Ben Artzi. Dieser war ein bekannter jüdischer Bibellehrer und -wissenschaftler.

Am Sonntagabend fand das Seminar zum fünften Mal statt. Auch die Ehefrau des Premierministers, Sara Netanjahu, nahm daran teil. Der Bibelkurs konzentrierte sich auf das Buch Ruth, das traditionell am jüdischen Wochenfest „Schavuot“ gelesen wird. Dieses beginnt am Dienstagabend.

Aus www.israelnetz.com vom 2.6.2014




Danke! Danke! Danke!

Danke!

Doron Schneider bedankte sich für die erhaltenen Euro 3‘000.- für das Projekt „Tagesausflüge für Familien zum Strand“.
Viele Familien wurden dadurch getröstet.
Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender ein ganz herzliches Dankeschön!



Hilferuf – Fr. 15‘000.- fόr Occasions-Kleinbus gesucht.

Hilferuf

Zilpa, die mutige, tapfere Frau, die seit Jahren in Eilat zusammen mit einem Team das Haus Raffael führt und dort den Bedürftigen mit Mahlzeiten, Wolldecken usw. hilft, ist weiter in grosser Not. Im letzten Rundbrief baten wir Sie, ihr finanziell zu helfen, da sie keine übrig gebliebenen Nahrungsmittel mehr aus den Hotels und Restaurants bekommen darf. Sie versucht nun, anderswo solche so günstig wie möglich einzukaufen, um den ihr anvertrauten Menschen weiterhin helfen zu können. Doch der Kleinbus hat ausgedient, und sie benötigt dringend einen anderen, doch ein solcher kostet etwa CHF 15‘000.-. Die Menschen stehen Schlange, um eine warme Mahlzeit zu erhalten, doch es gibt Gehbehinderte und Alte, denen das Essen gebracht wird.

Wer für den „Kleinbus Eilat“ spenden möchte, vermerke dies auf dem Einzahlungsschein.
Ein herzliches Dankeschön und Vergelt’s Gott!
Charly und Sonja Reichenbach werden während ihrer Herbstreise die eingegangenen Beträge mitbringen.