Rundbrief Nr. 144
September 2017


Besuch bei christlich-syrischen Flüchtlingen in Jordanien im Juli 2017
Pastorenehepaar Atteih
Bericht vom Pastorenehepaar Najeeb und Elizabeth Atteih, Haifa

Liebe Freunde
Wir hoffen, dass Sie einen etwas kühleren Sommer erleben, als wir hier in Israel, wo wir täglich 30-40 Grad Celsius zu ertragen haben. Den meisten von uns geht es jedoch gut, denn wir haben Klimaanlagen. Doch die meisten Menschen, die wir in Jordanien besuchen, müssen die Hitze ohne jeglichen Ventilator aushalten. Oftmals sind ihre Badezimmer und Waschgelegenheiten unbefriedigend, und manche Wohnungen sind feucht und in schlechtem Zustand.

Viele der Flüchtlinge sind krank. Nebst dem Ertragen von Hitze und Kälte haben sie oft keine richtige Matratze zum Schlafen. Es fehlt an Bettwäsche und Decken, und die wenigen Möbelstücke sind häufig abgenutzt.

Wir nennen diesen Dienst «Von Herz zu Herz», weil wir uns Zeit für sie nehmen, damit sie ihr Herz ausschütten können. Was wir zu hören bekommen, ist oft herzzerreissend.

In diesem Bericht wollen wir Sie wieder an ihren Geschichten Anteil nehmen lassen, damit Sie ihre verzweifelte Lage etwas besser verstehen können.

Wir besuchten Abdulla und Miriam. Er ist Wirtschaftsprofessor, sie ausgebildete Apothekerin. Seit zwei Jahren leben sie in Jordanien, haben jedoch noch keine Aussicht auf eine Ausreise in ein anderes Land. Miriam leidet an Gallensteinen. Doch wenn man nicht bezahlen kann, bekommt man auch keine gute medizinische Versorgung. Trotzdem wächst die Familie im Glauben! Sie bitten um Gebet für ihre Heilung.

Rafael und seine Frau kamen erst vor einer Woche mit ihrem einjährigen Sohn in Jordanien an. Sie flohen und liessen alles zurück, weil das «Schwert des Todes» in die Nähe ihres Hauses kam. Der zehnjährige Sohn ihrer Nachbarn wurde entführt und später in Stücke zerhackt seinen Eltern zurückgebracht. Diese Nachbarn waren Christen, die den Herrn lieben und in ihrer Gemeinde dienen.

Sana ist eine Krebspatientin auf dem Heilungsweg. Trotz ihrer Krankheit kümmert sie sich liebevoll um ihren Schwager Farid, der ständig Hilfe braucht. Er leidet am Down Syndrom und ist trotz seiner Behinderung schon relativ alt. Meistens weint er hysterisch und hängt sich an seinen Bruder Adel, den er nicht aus den Augen lässt und ihm sogar bis ins Badezimmer folgt. Es macht den Anschein, als ob Farid nicht mehr lange zu leben hätte. Wir konnten der Familie finanzielle Hilfe für die Krebs-Medi­ka­men­te zukommen lassen. Adel hat auch seine gesundheitlichen Probleme und leidet an einem Geschwür. Wir versuchen, so gut wie möglich zu helfen. Doch da gibt es so viele Nöte, und unsere Hilfe erscheint nur gerade wie ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Mufsak und Furial. Dieses ältere Ehepaar hat einen Sohn und eine geistig behinderte Tochter, die zwischen den Mahlzeiten dahin döst. Eine Matratze zum Schlafen hat sie nicht. Es ist ein hoffnungsloser Ort. Die Bewerbung zur Ausreise nach Amerika wurde abgewiesen.

Die Familie ist gebrochen und hat viele Probleme. Zwei ihrer Kinder sind bereits verstorben. Ihr Sohn versucht nun, mit irgendwelchen Tätigkeiten etwas Geld zu verdienen. Die meiste Zeit verbringt er ausserhalb des Hauses, weil er es nicht erträgt, tatenlos daheim herum zu sitzen. Die Wohnung ist schmutzig, ungepflegt, und es herrscht eine depressive Atmosphäre. Begreiflich, dass sich der Sohn so wenig wie möglich dort aufhält.

Es ist schwierig, dieses Ehepaar und ihre Situation zu beschreiben. Sie besuchen wohl die Gemeinde, sind aber irgendwie nicht offen, Jesus in ihr Leben aufzunehmen.

Ich (Elizabeth) hatte Gelegenheit, mit Frau Furial zu sprechen. Wir hatten ein gutes Gespräch, in dem ich sie ermutigte, sich ganz auf Jesus auszurichten. Er ist der einzige Retter, nur er kann ihr und der Familie ein neues Leben schenken. Menschen und Dinge werden versagen, doch Gott bleibt immer treu. Auf ihn kann man sich verlassen.

Walid und Hanan kamen mit ihren drei Söhnen vor zwei Jahren in Jordanien an, nachdem ihr Auto explodiert und das Haus zerstört worden war. Auf die Frage, was das Beste in Jordanien sei, antworteten sie: Wachstum ihres Glaubens und die Gemeinde mit den Gläubigen. Das Schlimmste sei, dass ihr Antrag zur Ausreise aufgeteilt wurde und sie eine Trennung der Familie befürchten, da ihre über 18-jährigen Söhne an einen anderen Ort geschickt werden könnten. Rasheek und Nour sind eine neue Familie, die wir kennenlernten. Mit ihren drei Buben leben sie aber schon seit vier Jahren in Jordanien. Frau Nour weinte, als sie uns sah. Sie hat ernsthafte Herzprobleme. Ihr Ehemann bat Gott, die Krankheit von seiner Frau wegzunehmen und stattdessen ihm zu auferlegen.

Diese Familie floh aus ihrer Heimat, als der IS ihr Dorf in Syrien angriff. Danach lebten sie in einer Kirche. Nach zwei Monaten hatten sie den Eindruck, weiter ziehen zu müssen. So reisten sie von einem Ort zum anderen, bis sie nach Jordanien kamen. Dort erfuhren sie, dass der IS alle Zurückgebliebenen in jener Kirche umgebracht hatte.

Wir konnten ihnen mit einer Spende behilflich sein.

Mutter Halla und ihre Töchter

Halla ist eine kostbare Glaubensschwester und steht meinem Herzen nahe.

Ihre Lebenssituation bewegt uns sehr. Probleme und Schwierigkeiten bedrücken sie enorm. Ihr Mann ist verstorben, somit hat sie niemanden, der ihr zur Seite steht, doch sie vertraut auf Gott. Ihre Tochter T. kehrte nach Syrien zurück (ganz links). Eine andere Tochter (nicht im Bild) ist mit einem Muslim verheiratet und gebar kürzlich ein Mädchen, befindet sich jedoch in einer Depression.

Durch die Geburt des Babys fand Halla wieder etwas näher zu ihrer Tochter. Noch steht die Beziehung auf wackeligen Beinen, und Mutter Halla erfährt allmählich mehr, was sich in den letzten beiden Jahren getan hat. So erfuhr sie, dass ihre Tochter das Baby eigentlich gar nicht wollte. Ja, auch jetzt hegt sie Gedanken, sich oder das Kind umzubringen, da das Baby sie daran erinnere, versagt zu haben. Sie bedauert manches, auch die Ehe mit diesem Muslim. Sie sieht keine Lösung für ihr Problem. Halla möchte gerne ihren Töchtern helfen und raten, weiss aber nicht wie.

Ich (Elizabeth, zweite von rechts) ermutigte Halla, sich auf Jesus zu konzentrieren und ihm die Sorgen um ihre Töchter abzugeben. Damals in Syrien erzog sie ihre Kinder im Glauben an Jesus, und sie erlebten den Herrn auch ganz praktisch. Nun aber meint Halla, die Kontrolle über ihre Töchter verloren zu haben, da diese ihre eigenen Wege gehen. «Ich komme nicht zur Ruhe. Ich bin innerlich gespalten. Ein Teil befindet sich bei meiner Tochter in Syrien, ein anderer Teil bei der Tochter und ihrem Baby und ein weiterer Teil mit der dritten Tochter (ganz rechts). Ich überlege mir, wie ich etwas Geld verdienen könnte, um meiner Familie zu helfen. Was können wir tun? Unsere Zukunft ist ungewiss, und ich bin allein ohne meinen Mann und mühe mich ab.» Als sie so ihr Herz öffnete, liefen ihr die Tränen über die Wangen. Ich versuchte, sie zu trösten und auf den Helfer Jesus hinzuweisen. Danach telefonierten wir mit der Tochter in Syrien. Ich ermutigte diese, nach Jordanien zurück zu kommen, um bei ihrer Familie zu sein. Ihr Verlobter hat sie nämlich verlassen. Somit hält sie eigentlich nichts in Syrien zurück.

Bevor wir uns verabschiedeten, riet ich Halla: «Bringe deine Familie wieder zusammen und baue die Beziehung zu deinen Töchtern neu auf. Stärke sie mit dem Wort Gottes und ermutige sie, zu Jesus zurückzukommen. Betet den Herrn Jesus an, geht in die Gemeinde und bittet, dass der Heilige Geist euch führt. Dann könnt ihr gemeinsam Gott dienen. Zudem versuche, für dich und deine Töchter eine Genehmigung zur Ausreise in ein anderes Land zu beantragen. Möge der Herr dich in allem segnen!»

Liebe Freunde, wir hoffen, dass Sie die verzweifelte Situation dieser Menschen verstehen und dass der Herr Ihnen eine Gebetslast für sie aufs Herz legt. Unsere Glaubensgeschwister brauchen dringend unsere Hilfe! Wollen wir ihnen doch mit der Liebe und dem Trost Christi begegnen. Najeeb und Elizabeth Atteih
Immanuel Gemeinde, Haifa

 Wer hilft mit, diese christlich-syrischen Flüchtlinge zu ermutigen? Sei es mit einem frei wählbaren Betrag oder als Patenschaft mit monatlich Fr. 200.- oder einem Jahresbetrag von Fr. 2‘400.- 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.

Israel dankt den treuen Spendern von Rea Israel
Motorradambulanz  (Shai Jaskoll, United Hatzalah of Israel): Herzlichen Dank! Das ist ja fantastisch! Wir freuen uns, dass wir mit Ihrer Spende Leben retten können!

Messianische Schule Makor Ha Tikvah  (Schulleiterin Cookie Schwaeber-Issan): Ich kann es nicht in Worte fassen, welch grosser Segen Ihre Spende zum genau richtigen Zeitpunkt Zeit ist. Diese Unterstützung wird uns gewaltig helfen. Natürlich werden wir diese Gabe für das Schulgeld der beiden Mädchen Keira und Ariel einsetzen und den Rest für allgemeine Ausgaben verwenden. Gott ist so treu. Wie können wir ihn nur je wieder anzweifeln? Er hat Sie gebraucht, damit sein Wort hier in Israel umgesetzt wird, und das ist keine Kleinigkeit. Wir sind so dankbar für alles, was Sie weiterhin für uns tun. Sie helfen uns damit, den gläubigen Kindern in Jerusalem diese Ausbildung zugänglich zu machen.

Holocaust-Heim, Haifa  (Judit Setz)
Ihre Spenden und Gebete für das Heim der Holocaust-Überlebenden in Haifa sind so wichtig. Das Heim besteht aus einer «grossen, liebevollen Familie» und ist ein sicheres Zuhause für die älter werdenden Holocaust-Überlebenden. Es ist wunderbar, dass Christen und Juden so eng in dieser Arbeit zusammenarbeiten – sind es doch erst mal gerade 72 Jahre her seit dem grauenhaften Holocaust in Europa. Dieses Heim steht als ein Zeichen der Hoffnung für jedermann in Israel! Es ist uns wichtig, dass wir uns ständig an die Bedürfnisse der alternden Bewohner anpassen. Für jeden Schekel, der uns dabei hilft, sind wir äusserst dankbar! Im Namen aller Heim-Bewohner und der Mitarbeiter bedanken wir uns herzlich bei Ihnen für Ihre Unterstützung. Elizabeth Atteih: Herzlichen Dank für Ihre Spenden! Sie wird zur Ehre Gottes eingesetzt. Was für ein Segen!

Soldatenheim: Diese Spende gebrauchten wir, um ein paar Soldaten mit je 500 Schekel pro Monat zu unterstützen. Es sind solche mit einem schwierigen familiären Hintergrund oder die sich finanziell abmühen. Zudem konnten wir Strom, Wasser und Gas im Soldatenheim sowie Lebensmittel für die Soldaten, die zeitweilig hier untergebracht sind, bezahlen.

Bücher: Dieses Geld haben wir noch nicht eingesetzt. Wir sind immer noch am Sammeln von Spenden, um die nötigen Bücher in Ägypten kaufen zu können. Wir hoffen, den Betrag bald beisammen zu haben. Ihre Gabe liegt noch auf einem Konto, zusammen mit anderen Spenden.

Pniel-Gemeinde, Tiberias (Antwort aus Deutschland)
Wir danken Ihnen für Ihre Spende in der Höhe von CHF 5'000.-, die wir gemäss Ihrem Verwendungszweck zu 100 % nach Israel weiterleiten. Damit ermöglichen wir es der Gemeinde Pniel, ihre vielfältigen Aufgaben vor Ort zu erfüllen. Danke, dass Sie durch Ihre Gabe Teilhaber dieses Segens geworden sind, eine Frucht, die in Ewigkeit nicht vergehen wird.

Einkaufswagen-Projekt und Olivenbäume
Doron Schneider

Immer mehr Menschen erfahren die Liebe Jesu, während wir ihnen die Einkaufswagen mit den Lebensmitteln vorbeibringen und ihnen nicht nur von der christlichen Nächstenliebe erzählen, sondern ihnen diese dadurch auch ganz praktisch vorleben. Sie hören uns gerne zu, anfänglich aus Höflichkeit, weil sie Hilfe bekommen, aber dann erweitert sich oft ihr Interesse, und sie wollen auf einmal mehr über Jesus hören. – Herzlichen Dank für jeden Olivenbaum, der durch Ihre Spenden Israel begrünt hat und für jeden Einkaufswagen, der uns half, in die Wohnungen und in die vielen Herzen Samen des Evangeliums zu streuen. In den letzten drei Monaten durften wir mit Ihrer Hilfe mehr als 450* Einkaufswagen an bedürftige Familien verteilen. Vielen Dank!

Warum ich dieses Projekt begann: Als ich einmal meinen Sohn in der Schule besuchte und ein weinendes Mädchen fragte, warum sie so traurig sei, schaute sie mich mit ihren grossen, dunkelblauen Augen an und sagte: «Ich habe Hunger! Alle Kinder habe Butterbrote, doch ich bekomme nie eins mit!»

Das berührte mich zutiefst, und reflexartig fielen mir die Worte aus Jakobus 2,14-16 ein: «Was hilft es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, dabei aber keine Werke tut? Kann ihn denn der Glaube retten? Wenn es einen Bruder oder eine Schwester an Kleidung und täglicher Nahrung gebricht und jemand von euch zu ihnen sagen würde: Gehet hin in Frieden, wärmet und sättiget euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was zur Befriedigung ihrer leiblichen Bedürfnisse erforderlich ist, was hülfe ihnen das?»

Es war klar, dass ich diesen Hilferuf als Christ nicht ignorieren würde. Als Geschäftsmann bin ich gewohnt, strategisch zu denken und entsprechend zu handeln. So wusste ich, dass es nicht damit getan war, dem kleinen Mädchen nur auf die Schultern zu klopfen und es zu trösten.

Wer möchte mithelfen, Hunger zu stillen?
1  Einkaufswagen  CHF 200.-
½  Einkaufswagen  CHF 100.-
¼  Einkaufswagen  CHF 50.-
1  Olivenbaum  CHF 65.-

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.



Wie erfüllt sich das Posaunenfest durch Jesus?
Doron Schneider
Von Doron Schneider


In diesem Jahr findet das Posaunenfest vom 20. – 22. September statt, Jom Kippur am 30. Sept.

Rede zu den Kindern Israel und sprich: Im siebten Monat, am ersten des Monats, soll ein Ruhetag für euch sein, ein Gedenken unter Hörnerschall, eine heilige Versammlung“  (3.Mose 23,24, Schlachter). 
 
An diesem biblischen Posaunenfest sollte das Volk des Hörnerschalls gedenken. Warum? Welcher Hörnerschall? Das fragten sich auch die Rabbiner und fanden es deswegen nicht so schlimm, dieses Fest in das Neujahrsfest, „Rosch Haschana“, umzuändern. Denn seit vielen hundert Jahren feiern die Juden mitten im jüdischen Jahr, im 7. Monat Tischre, das Neujahrsfest „Rosch Haschana“. Wie kam es dazu? Die eigentliche Bedeutung dieses Festes aus 3.Mose 23,24 können wiederum diejenigen verstehen, die auf die Wiederkunft Jesu warten. Denn diese wird von einem Engel mit einem Schofarhorn angekündigt: „Der Herr selbst wird mit einem lauten Befehl, unter dem Ruf des Erzengels und dem Schall der Posaune (des Schofars) Gottes vom Himmel herabkommen. Dann werden zuerst alle Gläubigen, die schon gestorben sind, aus ihren Gräbern auferstehen“ (1.Thessalonicher 4,16). 

Wenn wir diese Verheissung aus dem Neuen Testament kennen, dann verstehen wir, warum Gott uns dieses Fest auch als Schatten für das Zukünftige gab, welches sich durch Jesus erfüllen wird. Damit wir den Klang des Schofars kennenlernen und sofort Bescheid wissen, wenn der Erzengel mit dem Schofar Gottes, das in den deutschen Übersetzungen als Posaune bezeichnet wird, das Wiederkommen des Königs Yeshua ankündigen wird. 

Das wussten die an Jesus gläubigen Juden und benutzten es, um die Rabbiner davon zu überzeugen, dass Jesus der Messias sei. Und weil diese Erläuterung wirklich sehr viel Sinn macht, befürchteten die Rabbiner, das Volk könnte das dann auch so verstehen. Deshalb veränderten sie dieses Posaunenfest in das Neujahrsfest „Rosch Haschana“. 

Das "verbotene Kapitel"
Genauso haben die Rabbiner im selben Zeitalter einfach aus den traditionellen Prophetenabschnitten, die am Schabbat in den Synagogen gelesen werden, das Kapitel 53 des Propheten Jesaja herausgenommen. Seitdem wird in den Synagogen bis Kapitel 52 gelesen und dann weiter ab Kapitel 54. Denn auch mit Hilfe dieses 53. Kapitels versuchten die an Jesus gläubigen Juden, den Rabbinern Jesus zu erklären, was auch ganz einfach ist, weil das ganze Kapitel von Jesus handelt: „Doch wegen unserer Vergehen wurde er durchbohrt, wegen unserer Übertretungen zerschlagen. Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!“” (Jesaja 53,5). Und damit das Volk nicht durch das Lesen dieses „verbotenen Kapitels“ zu der Überzeugung kommt, dass es sich hier doch um Jesus als Messias handelt, haben sie es einfach aus den wöchentlichen Lesungen gestrichen. 

Die zehn Busstage
Die zehn Tage nach dem Posaunenfest sind im Judentum die zehn Busstage. Den ganzen Tag und bis spät in die Nacht bittet das jüdische Volk in allen Synagogen Gott um Vergebung. Dafür gibt es eigene Bücher mit allen möglichen aufgelisteten Sünden, die dann vor Gott getragen werden und über die Busse getan wird. 

Tore verriegelt an Yom Kippur
Diese Busstage enden mit dem höchsten jüdischen Feiertag, Yom Kippur, einem Fastentag, an dem man die letzte Möglichkeit bekommt, Gott für die begangenen Sünden um Vergebung zu bitten. Am Ende dieses Versöhnungstages wird zum letzten Mal das Schofar geblasen. Damit „schliessen sich die Pforten des Himmels“. Deswegen heisst das letzte Gebet am Yom Kippur auch Ne’ila-Gebet, denn danach wird nach der jüdischen Tradition kein Bussgebet mehr von Gott erhört. 

Dieses Ne’ila-Gebet bedeutet auf Hebräisch „Verriegelungsgebet“ und soll an die Verriegelung des Tores der Arche Noah erinnern. Wer es geschafft hatte, drinnen zu sein, war gerettet, wer aber draussen blieb, ging verloren und kam um. 

Es ist immer interessant und gleichzeitig amüsierend zu beobachten, wie zehn Minuten vor Ende von Yom Kippur und kurz vor dem Ne’ila-Gebet Leute auf den Strassen Israels noch schnell in die Synagogen rennen. Das sind diejenigen, welche es nicht so ernst mit dem Gesetz nehmen und nicht den ganzen Tag in der Synagoge beten, dieses letzte Gebet aber auf keinen Fall verpassen wollen. Es scheint mir jeweils, als würden sie damit schnell noch durch das Tor in die Arche schlüpfen, um gerettet zu werden. „Wenn der Menschensohn wiederkommt, wird es sein wie zur Zeit Noahs“ (Matthäus 24,37). Jesus wird vom Erzengel (1.Thessalonicher 4,16) mit der Posaune Gottes angekündigt. Auch deshalb hat dieses Fest des Schofarklanges einen Sinn.  

So sind die jüdischen Feiertage nur ein Schatten der Dinge, die sich durch Jesus Christus erfüllen werden. Und wenn wir aus den Frühlingsfesten über sein erstes Kommen lernen konnten, dann bin ich auch davon überzeugt, dass die Feiertage im Herbst uns Hinweise auf seine Wiederkunft geben, obwohl wir „weder den Tag noch die Stunde“ kennen (Matthäus 25,13), wann wir unseren Herrn Jesus Christus in Herrlichkeit sehen dürfen.

Pniel Schneider


Doron Schneider persönlich
Bezüglich meines Ausscheidens aus der Christlichen Botschaft Jerusalem möchte ich einige klärende Worte sagen: Es war allein meine persönliche Entscheidung, die ICEJ nach sechzehn segensreichen Jahren zu verlassen, um näher bei meiner Familie und häufiger mit meiner Frau und mit meinen vier Kindern zusammen sein zu können. Die Brüder und Schwestern der Botschaft haben meine Entscheidung respektiert und tragen sie mit. Sie haben mich im vergangenen Jahr – mit Gottes Segen und vielen guten Wünschen – «gehen lassen». Nach wie vor schätzen wir uns und unseren Dienst gegenseitig sehr.
 
Wovon lebte ich bisher? Während meines sechzehnjährigen Dienstes erhielt ich von meinem Arbeitgeber ICEJ – wie jeder arbeitende Mensch – ein monatliches Gehalt, von dem ich meinen Lebensunterhalt bestreiten konnte.

Wovon lebe ich heute? Heute arbeite ich von meinem Büro in Mevasseret Zion aus. Mit guten Kontakten in Israel und im deutschsprachigen Raum, bin ich 2016 erfolgreich in meinen ursprünglichen Beruf als Geschäftsmann zurückgekehrt. Gott schenkt Gnade und belohnt mein Vertrauen in ihn.

Was ist mit meinen Vorträgen und Projekten?
Vor vielen Jahren erhielt ich von Gott den Auftrag, den deutschen Glaubensgeschwistern sein Volk nahe zu bringen, ihnen die derzeitige Nahost-Situation im Lichte seines Wortes zu erklären. Diese Berufung hat sich mit meinem Ausscheiden aus der ICEJ nicht erledigt. Sie besteht weiter, und so investiere ich jeden Monat eine Woche von meiner Zeit in den Dienst dieser göttlichen Berufung und verzichte auf alle Einnahmen aus den in dieser Zeit eigentlich möglichen geschäftlichen Aktivitäten.

Was die von mir betreuten humanitären INSIDE ISRAEL-Projekte betrifft, hat meine inzwischen über zehnjährige ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand des deutschen Israel-Werkes ABISJA – Freundschaft mit dem jüdischen Volk e.V. dazu geführt, dass diese gemeinnützige Organisation Ende 2016 die Förderung, Betreuung und Abrechnung gegenüber den deutschen Aufsichtsbehörden übernommen hat. 

ABISJA unterstützt nun auch meine ehrenamtliche Vortragstätigkeit, indem der Verein mich bei der Administration entlastet und auf den Reisen ganz praktisch hilft, unsere gemeinsame Vision umzusetzen, nämlich den Menschen Gottes Volk nahe zu bringen.

Die Bedeutung dieses göttlichen Auftrages wird uns sofort bewusst, wenn wir die Geschehnisse auf der Welt beobachten. Insbesondere zeigte uns neulich die Arte-Dokumentation über den Antisemitismus, wie schlimm und schnell sich in unseren Tagen der Hass gegen Gottes Volk wieder verbreitet. 

Die Aussagen unseres Herrn in Matthäus 24 sind eindeutig und präzise – so wissen wir, dass Jesus bald wiederkommen wird. Die Geschehnisse und Entwicklungen in Israel und im Nahen Osten zu verstehen und biblisch richtig einzuordnen, ist auch deshalb so wichtig, weil Jesus in Matthäus 7,14 sagt: „Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“ Zu diesen ‚Wenigen‘ wollen wir gehören!


1 Jahr "Wir haben euch nicht vergessen!" Holocaust-Projekt"
Von Doron Schneider

180’752 Euro/CHF Spendengelder kamen zusammen und wurden für die Projektarbeit eingesetzt
Mehr als 4’000 Holocaust-Überlebende erfuhren auf diesem Wege, dass es in Deutschland, Österreich und der Schweiz Christen gibt, die an sie denken
3’122 warme Mahlzeiten wurden verteilt
1’119 Gesundheitsdecken wurden übergeben
604 Reparaturen wurden ausgeführt
497 Rollatoren fördern bei den Empfängern deren Mobilität
404 Mikrowellenherde erleichtern die tägliche Nahrungszubereitung

Die grösste Not der holocaustüberlebenden Juden in Israel ist Einsamkeit und das Gefühl, vergessen zu sein. Das haben wir mit Ihrer Hilfe bei einem Teil dieser Menschen verändern können.

Unser Team kümmert sich das ganze Jahr um diese Menschen, um ihre regelmässige Versorgung, Hilfe bei der Wohnungsreinigung, bei Lebensmitteleinkäufen, es besorgt dringend benötigte Hilfsmittel wie zum Beispiel Rollatoren, überrascht mit Blumen und Chalabrot für den Schabbat und erledigt nötige Reparaturen in ihren Wohnungen…

Helfen Sie mit, diesen Menschen, die im Holocaust so sehr leiden mussten, nur weil sie GOTTES VOLK angehören, die letzten Jahre ihres Lebens zu verschönern und ein Zeichen christlicher Nächstenliebe zu setzen. 
  Durch „Adoption“ eines Überlebenden mit 80 Franken im Monat. Wir lassen Ihnen dann ein Foto und den Namen dieses Überlebenden zukommen.
  Sie haben aber auch die Möglichkeit, durch eine einmalige Spende für Reparaturen oder dringend benötigte Hilfsmittel zu helfen.


Makor Ha Tikvah - Messianische Schule in Jerusalem
Cookie Schwaeber-Isson, Direktorin

«Schon seit Jahren werden wir von Rea Israel, unter der Leitung von Kurt Wenger, finanziell unterstützt und gesegnet. Jedes Jahr kommt er mit einer Touristengruppe, damit die Reiseteilnehmer unsere messianische Tagesschule «Makor Ha Tikvah» in Jerusalem kennenlernen und hören, was wir dort tun.

Rea Israel half uns beim Bezahlen der Gehälter, dem Schulgeld für bedürftige Schüler und bei vielem mehr.

Wir sind so dankbar für diese wunderbaren gläubigen Schweizerfreunde und was sie für uns schon getan haben!»

Eltern können Hebräisch lernen
Hier das Zeugnis eines unserer Elternpaare, das an unserem Hebräischkurs (Ulpan) teilnahm: „Der Eltern-Ulpan war ein überraschender Segen vom Herrn in diesem Jahr. Es ist wirklich nicht einfach, ein Hebräisch-Programm zu finden, das hinsichtlich Ort, Zeit und Familienbudget den Bedürfnissen unserer Familie entspricht. Solch ein Programm an der Schule zu haben und auch noch zugeschnitten auf Familien der Schulkinder, machte das Hebräisch-Lernen so passend. Und dazu noch gemeinsam mit Gläubigen zu lernen, verstärkte alles! Oft beteten wir gemeinsam um Offenbarung und Verständnis der Sprache! Ich bin davon überzeugt, dass dies viel bewirkte! Dieser Kurs gab uns das Gefühl, dass unsere Bedürfnisse als Immigranten wahrlich berücksichtigt wurden.“


Armenien/Georgien im Juli 2017: Echos von Reiseteilnehmern
R.H. Es war eine eindrückliche Reise durch zwei Länder mit einer bewegten Geschichte. Wir bewunderten einerseits die kahle, wüstenähnliche Bergwelt, andererseits den Reichtum an Obst, Gemüse und Wein, das in den Tälern wächst, und von dem wir täglich an reich gedeckten Tischen der Gastgeber kosten konnten. Die beiden einheimischen Reiseleiterinnen informierten uns bestens über Land und Leute und waren wirklich um unser Wohl besorgt. Die Leitung durch Kurt Wenger war sehr angenehm. Die Hotels und das Programm waren gut ausgewählt. Auch waren wir eine tolle Gruppe. Insgesamt war diese Reise ein wirklich schönes Erlebnis.

B.G. Armenien: Angenehme Atmosphäre im Hotel. Interessant, was man alles hörte über das Land, seine Geschichte und Kultur. Das Essen war fein, der Besuch im Dorf der Hoffnung berührend.                                                                                                          

P.S. Die Reiseleitung und Unterkunft waren sehr gut. Georgien hat mir besser gefallen. Die Georgier scheinen motivierter, ihr Land aufzubauen.                           

H-.J.H. Mich erstaunte, wie gut alles geklappt hat trotz der grossen Gruppe. Die Auswahl der Hotels mit Schwimmbad war super.

M.B. Nebst den guten Hotels in beiden Ländern fand ich auch das Essen ausgezeichnet, frisch und saisonal. Es war für jeden Geschmack etwas da und schnell serviert.                         

R.+ L. F. Gutes Preis/Leistungsverhältnis. Halbpension mit Mittag- statt Abendessen fanden wir gut. Es war toll, beide Länder zu besuchen, jede Reiseleiterin machte ihre Sache prima.
                                                                                                                                           
U.K. Super Reiseleiterinnen in beiden Ländern und immer freundlich. Hotelauswahl und Essen sehr gut, fast zu viel. Alles war gut organisiert und hat wunderbar geklappt. Wir waren eine gute Gruppe!    
                                                                                                                
E.+ E.T. Wir haben zwei uns unbekannte Länder durch kompetente Reiseleiterinnen kennen gelernt. Das einheimische Essen und die guten Hotels haben wir geschätzt. Die Geschichte und das Leben dieser Menschen wurden uns eindrücklich nahegebracht.
                 
G.+Ch.S. Gutes Programm, gute Hotels, super lokale Reiseleitungen, gut funktionierende Gruppe trotz Grösse.


Schweizer Bed & Breakfast in Israel
Ulrich Sahm
Von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 25. Juli 2017

In ganz Jordanien ist es jetzt Juden verboten zu beten. Das erfuhr eine Gruppe frommer israelischer Touristen auf dem Weg zum Grabmal von Aaron, dem biblischen Hohepriester und Bruder des Moses. Laut der Tradition liegt Aaron auf dem Berg Hor (Jabal Haroun), in der Nähe von Petra, im Süden Jordaniens, begraben.

Die jordanische Polizei drohte der Gruppe mit ihrer Inhaftierung, falls sie irgendwo im Lande beteten. Das bestätigte auch der Sprecher des israelischen Aussenministeriums, Emmanuel Nahshon: "Es stellte sich heraus, dass ihnen nicht erlaubt war, religiöse Symbole zu zeigen."

Einer der Touristen, Rabbi Menashe Zelicha von Bnei Brak, sagte: "Wir dürfen nicht morgens beten, keine Tefillin (Gebetsriemen) umbinden, keine Gebetsschals überziehen, nichts. Wir konnten nicht beten, auch nicht im Hotel, selbst nicht in unserem Zimmer. Polizisten kamen ins Hotel und schrien wild. Sie sagten, dass sie uns in einer Minute aus Jordanien deportieren würden, wenn wir auch nur einen Pieps machten: „Wer betet, wird ins Gefängnis geworfen.“

Beim Grenzübergang hätten die jordanischen Behörden "die Koffer überprüft. Sie beschlagnahmten unsere Gebetsbücher, die Gebetsschals, die Tefillin. Eine Person musste sogar das traditionelle Hemd mit den Schaufäden (Zizit) ausziehen.“ Wie der Rabbiner weiter einem frommen Radiosender in Israel berichtete, hätten die Jordanier ihnen sogar die Kipot (Schädelkappen) weggenommen. „Die Leute blieben nur mit ihrem Hemd und ihrer Hose. "

Israelische Diplomaten in Jordanien baten die Touristen, "unauffällig zu bleiben und die Anweisungen der Polizei zu befolgen." Den Israelis wurde geraten, das Land umgehend zu verlassen angesichts der angespannten Situation in Israel und in der Westbank infolge des Terrorangriffs vom 14. Juli am Tempelberg. Zusätzlich kam es zu einem Angriff auf einen Sicherheitsmann der israelischen Botschaft in Amman. Dabei wurden zwei Jordanier erschossen.
Die jordanischen Behörden verweigerten Antworten auf Fragen israelischer Medien. Doch ist bekannt, dass israelische Touristen auch in der Vergangenheit empfohlen worden war, sich trotz des Friedensabkommens in Jordanien „unauffällig“ zu verhalten.


Rekord Tourismus
Das Jahr 2017 scheint für die Tourismusbranche Israels ein Rekordjahr zu werden.
Allein im Juni reisten 303'000 Touristen aus dem Ausland nach Israel, das sind 28 % mehr als im Juni des vergangenen Jahres. Auch Besucher aus der Schweiz reisen vermehrt nach Israel.  Von Januar bis Juni 2017 kamen 23'500 Gäste aus der Eidgenossenschaft. Insgesamt zeigen Besuche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Zuwachs von 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Weiterhin gelten die USA, Russland, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien als die wichtigsten Quellmärkte. Auch für Chinesen ist das Land ein zunehmend beliebtes Reiseziel.
(aus Tachles)

Wenn Gott eingreift
Wenn Gott eingreift
Israel College oft he Bible
Wir möchten Ihnen David, einen unserer Studenten im russischsprachigen Studienprogramm, vorstellen. Er ist Pastor von zwei russischsprachigen Gemeinden und will seine theologischen Kenntnisse vertiefen. Sein Leben verlief überhaupt nicht geradlinig. In Georgien geboren, wanderte er mit 21 Jahren nach Israel aus. Sich in einem neuen Land zurechtzufinden, bereitete ihm so grosse Schwierigkeiten, dass er sich den Drogen zuwandte und acht Jahre lang davon abhängig war. Sein Leben und seine Beziehungen zu Familie und Freunden waren zerstört, bis er eines Tages in Haifa eine Gemeinde besuchte und von Gott berührt wurde. Von da an begann sich sein Leben zu verändern. Schon bald absolvierte er ein messianisches Rehabilitationsprogramm, wo Gott in seinem Leben zu wirken begann. Er litt nicht an Entzugserscheinungen, weil er einfach neun Tage lang schlief. Danach heilte Gott ihn von Hepatitis C, stellte seine Beziehungen wieder her und schenkte ihm eine Frau und zwei Töchter. Jetzt ist er Pastor und Gemeindegründer bei «Lebendiges Israel» und hat die Vision, russischsprachige Israelis mit dem lebendigen Gott bekannt zu machen.

Sprach- und Alpha-Kurse
Messianische Hausgemeinde Lebendiges Israel, Rishon LeZion
Vor einem Monat haben wir einen kostenlosen Hebräisch-Sprachkurs für Leute, die noch nicht an Jesus glauben, angefangen. An diesem Kurs nehmen 53 Personen teil. Um die Teilnehmer besser kennenzulernen und die Beziehungen zu vertiefen, haben wir kürzlich ein Picknick veranstaltet, bei dem wir zusammen gesungen und ein feines Essen genossen haben.
Unser Ziel als Gemeinde ist, dass so viele Menschen wie möglich sich bekehren und zu Gott kommen. Deshalb wurden alle Teilnehmenden zum Alpha-Glaubensgrundkurs eingeladen. Dieser begann nun letzte Woche mit 20 Teilnehmern, von denen 16 Personen den Sprachkurs besuchen.
Wir bitten sehr um Gebet für alle diese Menschen, dass Gott ihre Herzen berührt und dass sie die Gottesdienste besuchen. Wir brauchen auch Gebet für unser Team.

Du hast mich verändert
Sandy Shoshani, Be’ad Chaim (Pro Life), Jerusalem
Eine werdende Mutter schreibt: «Ich bin siebzehn Jahre alt und schwanger. Es ist verrückt und beängstigend. Viele Leute werden dies lesen und denken: ‘Wie kann sie sich das antun …’ Und ich verstehe sie. Mein Weg braucht viel Mut, aber eine andere Art von Mut, nicht den, den es zum Bungeejumping braucht. Für viele grenzt es an Dummheit, aber das ist mir egal. Ich habe vor einiger Zeit aufgehört, mich nach dem zu richten, was andere Leute denken. Es gibt keine ‘gute Zeit’, um ein Baby zu haben. Es gibt im Leben immer Schwierigkeiten und Zweifel wie ‘Ich bin noch nicht genug herumgereist’. Es ist Zeit, dass die Leute verstehen, dass ein Baby einen nicht davon abhält, seine Herzenswünsche zu erfüllen. Im Gegenteil. Ein Kind bringt viel Neues ins Leben. Ein Kind bedeutet ein Glück, das ich bis jetzt noch nicht gespürt habe, weil mein Baby erst unterwegs ist. Ich bin noch nicht bereit, aber ich kann es nicht erwarten. Ich bin aufgeregt und weiss nicht, was mich erwartet. Meine Tochter, du bist noch nicht da, aber du hast mich schon verändert. Meine Liebe zu dir hat keine Grenzen. Komm bald!»
Tair wurde am 21. Juni geboren und ist ein Sonnenschein für ihre Mutter. Bitte beten Sie für junge schwangere Frauen, dass sie ihr Baby behalten.

Rente für Terroristen
Caspari Media Review
Am 22. Juli drang ein Palästinenser in Halamish in ein Haus ein und tötete eine 70-jährigen jüdischen Mann und zwei seiner Kinder und verletzte seine 68-jährige Frau schwer. Unter den weltweiten Reaktionen war auch eine Verurteilung der Tat durch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Israels Botschafter bei der UNO, Danny Danon, rief den Sicherheitsrat dazu auf, ‘diesen verabscheuungswürdigen Terroranschlag unverzüglich zu verurteilen’. Ausserdem forderte er die Vereinten Nationen auf, ‘aktiv zu werden gegen die Palästinensische Autonomiebehörde, die Terroristen, die Israelis töten, lebenslang eine Rente ausrichtet’. Danon wies darauf hin, dass diese Rentenzahlungen an Terroristen oder ihre Angehörigen 7 Prozent des jährlichen Budgets der PA ausmachen und 30 Prozent der Hilfszahlungen durch UNO-Mitgliedstaaten.

Aus: Gebets- und Informationsmail der amzi vom 3. und 10.8.17

 

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

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