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Rundbrief Nr. 206
Oktober 2022


Grosse Dankbarkeit
(Aliyah = Rückkehr der Juden nach Israel / Olim = jüdische Rückkehrer)

Géraldine Tribaudaut, Geschäftsführerin von Ebenezer, schrieb uns im August:

Vielen herzlichen Dank, ihr von Rea Israel, dass ihr Ebenezer mit einer solch grossen Spende gesegnet habt. Es war gewaltig und ermutigend…! Das Geld kommt immer zu einem perfekten Moment. Dies habe ich schon oft gesagt, und es geschieht immer und immer wieder!

Die Spendeneingänge in der Schweiz sind letzthin etwas rückläufig geworden. Doch wir haben noch immer die Basis in Polen. Zurzeit sind wir das einzige Israelwerk an der Grenze in jenem Gebiet, und noch immer sehen wir ein grundlegendes Bedürfnis, dort zu helfen.

Wir erwarten, dass es im Herbst oder kommenden Winter eine neue Aliyah-Welle geben wird, da die Menschen in der Ukraine wahrscheinlich in einigen Regionen ohne Gas und Strom sein werden. Zudem wird unsere Basis in Polen dazu gebraucht, unserem Team in der Ukraine Versorgung zu bringen.

In Israel ist unser Olim-Haus in Haifa voll belegt mit ukrainisch-jüdischen Rückkehrern. Einige von ihnen wurden uns von CAI (Chrétiens Amis d’Israël) zugewiesen. Wir halten Ausschau, um ein weiteres Haus mieten zu können.

Vielen Dank für die Gabe, welche wir ausdrücklich für ukrainisch-jüdische Rückkehrer in Israel einsetzen, für deren Ansässigwerden. Die weitere grosse Spende werden wir für jüdische Menschen verwenden, die aus der Ukraine nach Israel ausreisen möchten.

Gestern, 22. August, kamen 30 Olim (ukrainische Juden) per Flugzeug aus Warschau nach Tel Aviv. Preis dem Herrn!

In Liebe und mit Segensgrüssen,
Géraldine Tribaudaut


Gaben für ukrainische Juden, die Aliyah machen werden zu 100 % weitergeleitet.

Gaben für ukrainische Juden in Israel, die Integrationshilfe benötigen, werden zu 100% weitergeleitet.


Ukrainische Juden in Israel
Seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar 2022 hat Ebenezer den Einsatz Israels unterstützt, jüdischen Flüchtlingen Zuflucht, Sicherheit und ein Zuhause zu schaffen und somit die Möglichkeit, ein neues Leben in Israel zu beginnen.

Natalia mit Tochter Alina aus der Ukraine. Auch sie bekamen Lebensmittelkarten.
Wir von Ebenezer stellen einer Anzahl ukrainischer Neueinwanderer unser Haifa-Haus zur Verfügung. Dieses dient ihnen als Unterkunft für die ersten Wochen im Land. Fast alle neuankommenden Ukrainer, egal welcher Konfession, wurden in Hotels untergebracht, und die Regierung finanziert deren Aufenthalt. Unser Haifa-Haus dient denen, die es besonders brauchen.

Unsere Russisch sprechende Mitarbeiterin Shlomit hat schon viel Zeit damit verbracht, neue Olim (jüdische Einwanderer) in ihren Hotels zu besuchen. Sie hilft ihnen bei der Eingliederung und dem Beginn ihres neuen Lebens in Israel. Dabei assistiert sie ihnen beim Finden einer permanenten Unterkunft, bei der Registrierung der Krankenkasse, beim Eröffnen eines Bankkontos usw.

Da für viele das Ende ihres Aufenthalts in jenen Hotels naht, bedeutet dies für manche einen Überlebenskampf im Blick auf die hohen Lebenskosten in Israel. Darum wandten sich viele Familien an uns mit der Bitte um finanzielle Hilfe. Wir versuchen, den Notdürftigen zu helfen, indem wir Lebensmittel-Karten verteilen, mit denen sie ihre Einkäufe in den lokalen Supermärkten tätigen können.

Seit Beginn des Krieges vor sechs Monaten hat Ebenezer schon 65 ukrainischen Neueinwanderer-Familien geholfen und ihnen Lebensmittelkarten im Wert von über Euro 40'000.- abgegeben.

Nun konnten wir kürzlich einen Occasions-Minibus für Euro 6'000.- erwerben, inklusive Versicherung und Reparaturkosten. Dieser Bus wird uns helfen, die Neueinwanderer am Flughafen abzuholen oder auch solchen behilflich zu sein, die in eine permanente Unterkunft wechseln. Zudem wird uns dieser Kleinbus beim Verteilen von Essenspaketen an bedürftige Familien dienlich sein, vor allem in speziellen Jahreszeiten wie z.B. während des Pessach-Festes.

Da der Krieg in der Ukraine weiter anhält, werden unweigerlich weitere ukrainische Juden nach Israel einreisen. Meistens kommen sie ohne Geld und Habe. Das Sozial- und Wohlfahrtssystem in Israel kämpft mit allen diesen Extra-Ausgaben. Daher, wo immer Ebenezer unterstützen und helfen kann, wird dies sehr dankbar entgegengenommen.

Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von eingewanderten jüdischen Ukrainern wie z.B. die Dankesworte von Natalia und ihrer Tochter Alina. Sie schrieben uns:

«Gestern haben wir von euch Lebensmittelkarten bekommen. Von ganzem Herzen senden wir euch ein riesiges Dankeschön! Wir wünschen eurer Organisation alles Gute. Vielen Dank für euer Verständnis und eure Anteilnahme. Möget auch ihr in einer Zeit der Not gute und freundliche Menschen treffen!»

Gaben für ukrainische Juden in Israel leiten wir zu 100 % weiter.



Beduinen und sudanesische Flüchtlinge
Yoyakim und Debbie Figueras sind beide in Israel geboren und leben in der Wüstenstadt Arad. Sie haben drei erwachsene Söhne. Yoyakim war Pastor einer messianischen Gemeinde, als in den frühen 2000-Jahren afrikanische Christen aus dem Sudan via Ägypten nach Israel flohen. Etliche liessen sich in Arad nieder und suchten die Gemeinschaft mit örtlichen Gemeinden. So lernte er diese Menschen und ihre Not kennen. Zusammen mit anderen Gläubigen gründete das Ehepaar 2009 den Verein «Barnabas Israel», einesteils, um solchen Bedürftigen aus dem Sudan zu helfen, vor allem aber auch, um einen Beduinen-Stamm in der Nähe von Arad zu erreichen.

Debbie erzählt Neuigkeiten:

B’shara, Oded und Khalil beim Malen der Wände im Barnabas-Zentrum.
Im vergangenen Monat ist viel passiert. Es waren intensive Wochen. Nebst den regelmässigen Arbeiten renovieren wir unser neues Barnabas-Zentrum. Die Männer arbeiten hart, und wir hoffen, bald fertig zu sein. Dann werden wir alle Kleider und Lebensmittel, die verschenkt werden sollen, in das neue Zentrum bringen.

Ultraorthodoxe Juden in Arad

Wir stellen fest, dass sich in unserer Nachbarschaft immer mehr ultraorthodoxe Juden ansiedeln. Einige sind offener als die Gur-Sekte, mit der wir in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatten. Eine religiöse Familie kaufte ein grosses Haus und baute darin einen Swimming-Pool. Beim Vorbeigehen hörten wir einmal eine Gruppe von Müttern mit ihren Kleinkindern, die bei chassidischer Musik Spass hatten.

Die Schmiererei am Zaun einer ultraorthodoxen Familie wird entfernt.
Später stellten wir entsetzt fest, dass jemand freche Graffitis auf ihren frischgestrichenen Zaun geschmiert hatte. Wir sprachen darüber und entschieden uns, ihnen unsere Hilfe anzubieten und die Wand abzuschleifen. Mein Mann Yoyakim und Yotam, der gerade von einer Bibelschule in Österreich zurückgekommen war, gingen mit Werkzeug und einem Verlängerungskabel zu diesem Nachbarhaus. Dort erklärten sie den Leuten, wir hätten bemerkt, dass sie neu in der Nachbarschaft sind und es uns nicht gefällt, dass ihr Zaun besprayt worden sei. Wir wollten ihnen bei der Reinigung helfen. Sie waren angenehm überrascht und nahmen das Angebot gern an. Sofort brachten sie den beiden Männern kaltes Wasser und Cola. Als die Arbeit fertig war, wurde Yoyakim gefragt, ob er wisse, wie man einen Pool vorschriftsgemäss entleeren könne. Yoyakim erklärte es ihnen und wurde danach in den Garten eingeladen, um die Sache zu demonstrieren.

Yoyakim hatte schon lange um eine Möglichkeit gebetet, ultraorthodoxen Juden helfen zu können – nun bot sich hier eine Gelegenheit dazu. Wir beten weiter, dass dieser Kontakt eines Tages Früchte tragen wird. Inzwischen werden sie wohl erfahren haben, wer wir sind, denn wir beobachteten einen Gur-Anhänger im Quartier herumspazieren und ständig telefonieren. Trotzdem – wir wissen, dass Gott diese Begegnung auf seine gute Weise brauchen wird.

Beduinenarbeit

Meine Mitarbeiterin Sara und ich, Debbie, besuchten eines Tages wieder ein Beduinen-Dorf und verteilten dort Lebensmittel. Eine Frau lud uns in ihr Haus ein und führte uns zu ihrer «Wohnstube», ein grosser leerer Raum mit ein paar Sofas. Sie servierte uns einen Kaffee und bedankte sich immer wieder herzlich für die Lebensmittel, die sie von Zeit zu Zeit von uns bekommt. Diese würden ihr helfen, über die Runden zu kommen. Wir ermutigten sie, vor allem Gott dafür zu danken.

Sehr dankbar war auch Saamer, einer der Renovationsarbeiter. Er ist ein gutherziger Mann, immer sehr interessiert und fürsorglich, und hält an seiner einzigen Frau fest, was für Beduinen nicht sehr typisch ist. Von diesem Saamer wurde erwartet, dass er in einer grösseren Familienfehde Partei ergreift, was er jedoch ablehnte. Es ging heiss zu und her, und Saamer fühlte sich extrem unter Druck. Unser Mitarbeiter B'shara und das Team beteten im Namen Jesus für ihn. Als später das Problem gelöst und ihre Gebete offensichtlich erhört waren, schrieb B'shara spontan auf die Wand, die demnächst übermalt werden sollte, den Bibelvers: „Der Herr ist gut zu allen“ (Psalm 145:9). Der Beduine Saamer sollte diese Worte jedes Mal sehen, wenn er vorbeiging.

Sudanesische Flüchtlinge

Ein Lehrer von Dabouls Schule unterrichtet seine Klasse.
Seit einige unserer geliebten sudanesischen Familien zurück in den Sudan geschickt wurden, versuchen wir, wenn möglich, weiter mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

Da ist zum Beispiel Daboul und seine Frau. Sie haben sechs Kinder. Diese wurden nach Uganda geschickt, damit sie dort etwas Schulunterricht bekommen. Sie als Eltern aber befinden sich in Kenia, im Flüchtlingslager Kakuma. Das ist ein UNO-Dorf, das man betreten, aber nicht verlassen kann. Wir sandten Spenden. Damit konnte Daboul im letzten Monat eine Schule für Waisenkinder im Lager eröffnen. Auf dem Bild sehen wir, dass viele dieser Kinder aussehen wie unsere sudanischen Kinder, die wir sehr lieben, und wir fragten uns, wie sich ihr Leben wohl gestalten würde, wenn auch sie in den Sudan zurückgeschickt würden.

Während des Sommers brachten wir unsere sudanesischen Kinder zu verschiedenen Sommerfreizeiten und Aktivitäten. Die Teenies waren sehr interessiert, daran teilzunehmen. Eines dieser Kinder nahm den Herrn Jesus in sein Herz auf. Unser Sohn Elhai ist in der Jugendarbeit der messianischen Gemeinde Beer-Sheva tätig. Im Lager half er als Seelsorger für die Jugendlichen mit.

Die zahnärztliche Versorgung der Sudanesenkinder geht weiter. Gott sei Dank konnten wir diesen Monat einem dritten Teenager mit Zahnersatz helfen.

Vielen Dank für alle Ihre Gebete und Unterstützung!
Debbie & Yokakim Figueras,
Barnabas-Israel

P.S. Am 27. Oktober 2022 wird Debbie den Reiseteilnehmern am Toten Meer aus ihrer Arbeit und von ihren Erlebnissen berichten.

 Gaben mit dem Vermerk Figueras leiten wir vollumfänglich Debbie und Yoyakim weiter. 



Meir Panim kümmert sich auch um ukrainische Juden und Flüchtlinge



Meir Panims Mitarbeiterin Mimi Rozmaryn gibt uns aktuelle Informationen weiter:

Zurzeit verteilen wir bei Meir Panim täglich ca. 3'000 Mahlzeiten an Bedürftige im ganzen Land. Es befinden sich schätzungsweise 35'000 ukrainische Flüchtlinge in Israel. Ungefähr die Hälfte davon hat jüdische Wurzeln, die ihnen erlauben, permanent in Israel wohnen zu dürfen. Das «Gesetz der Rückkehr» ermöglicht jeder Person, die nachweislich einen jüdischen Grosselternteil hat, israelischer Staatsbürger zu werden. Israel kümmert sich jedoch um alle Flüchtlinge, die Hilfe brauchen.

Ein ukrainisches Ehepaar wird in Israel willkommen geheissen.
Auf jedes unserer 5 Gratisrestaurants verteilt, sind das ungefähr 200 ukrainische Flüchtlinge, welche dort tägliche Mahlzeiten beziehen. Meir Panim hilft auch mit Haushaltsgegenständen und Kleidung. Zudem dienen wir als Sammelstelle, wo hilfsbereite Menschen uns Hilfsgüter zur Verteilung an Bedürftige bringen können.

Meir Panim-Mitarbeitende haben viele Menüs für hungrige Menschen vorbereitet.
Bei den 200 ukrainischen Flüchtlingen sind 25 Familien dabei, welche sich in Dimona (Negev) niedergelassen haben. Das dortige Meir Panim-Restaurant ist so lange dafür verantwortlich, dass sie ihre täglichen Mahlzeiten bekommen, bis zum Tag, wo sie selbständig sein werden.

Ukrainische Männer im Alter von 18 - 60 Jahren dürfen zurzeit die Ukraine nicht verlassen, da sie in der Armee gebraucht werden. Daher haben wir viele unvollständige Familien, die sich Sorgen um ihre zurückgebliebenen Söhne oder Ehemänner machen…

Gaben mit dem Vermerk Meir Panim werden vollumfänglich weitergeleitet.



Be’ad Chaim - Israelische Prolife-Vereinigung
Verein Be'ad Chaim – Zum Schutz der Frau und des ungeborenen Kindes. Non-Profit Organisation.

Rivka und Ariel sind ein Ehepaar und erwarteten ihr erstes Kind. Doch Rivka war geraten worden, das Baby abzutreiben, weil es höchstwahrscheinlich mit Nierenproblemen auf die Welt kommen würde. Be’ad Chaim ermutigte sie, dies nicht zu tun, und konnte für sie einen Termin vereinbaren mit Israels einzigem Neonatalchirurgen. Dr. Yoram sagte ihnen, solange in der Gebärmutter in der 25. Woche noch Flüssigkeit wäre, könnten sich die Lungen normal entwickeln, und das Baby würde überleben.

Nach 32 Wochen kam Rivkas kleiner Sohn zur Welt. Sein Leben war in den ersten Stunden sehr gefährdet, während die Ärzte versuchten, eine Dialyse an dem Neugeborenen zu vollziehen. Endlich gelang es ihnen. Der Kleine wird nun zuhause dialysiert mit einem besonderen automatisierten System. Wenn er einmal älter ist, kommt eine Nierentransplantation in Frage.

Letzte Woche, drei Monate nach der Geburt, wurde der kleine Junge im Krankenhaus im Beisein der engsten Verwandten beschnitten. Der kleine heisst Peleya Chaim, was «Das Wunder Gottes, Leben» bedeutet. Sein Vater schrieb als sein WhatsApp-Status folgende Nachricht:

In seiner grossen Barmherzigkeit hat Gott mir das Privileg zuteilwerden lassen, im Alter von 42 Jahren meinen Sohn in den Bund unseres Vorfahren Abraham mit Gott einweihen zu lassen.

Mir persönlich schickte er folgende Nachricht: «Ich sende dir Bilder von Dr. Yoram und der Brit (Beschneidung). Du bist ein Teil von diesem ganzen Prozess. Möge Gott dich segnen. Wegen dir ist uns dieses Leben anvertraut. Möge Gott dir Gesundheit und Freude geben. Was für eine segensreiche Organisation ihr seid! Möge alles, was ihr tut, gesegnet sein. Durch eure Unterstützung ist dieses Baby zur Welt gekommen. Möget ihr diese Freude teilen können. Vielen herzlichen Dank, und möget ihr weiterhin vielen Paaren helfen und den Weg freimachen, damit viele Babys geboren werden können mit Freude, Glück und Gottes Hilfe. In allem Ernst: Vielen Dank.»

Ich weiss, dass Baby Peleya Chaim heute nur lebt, weil Gott gnädig und barmherzig ist. Wegen Ihren grosszügigen Spenden konnten wir die kompetente Hilfe von Dr. Yoram anwerben. Dank Ihren Gebeten lebt Peleya Chaim. Ich möchte Sie segnen mit dem Segen, mit dem uns Ariel gesegnet hat: «Möget ihr diese Freude teilen und in allem, was ihr tut, gesegnet sein.»

Ende April war Be’ad Chaim zu einem Vortrag an einem Militärvorbereitungskurs eingeladen worden. Es gab sehr gute Gespräche zum Thema Abtreibung, Trauma danach und zur Frage, wann das Leben denn wirklich beginnt.

In tiefer Dankbarkeit,
Sandy

Gaben für Be’ad Chaim leiten wir zu 100% weiter.



Armenien

Diaconia Internationale Hilfe ist in verschiedenen Städten und Dörfern Armeniens tätig. Hier gibt uns Sargis Svaryan, vollzeitlicher Mitarbeiter von Diaconia, wieder einen Bericht über das Schicksal einer bedürftigen gläubigen Familie.

Hilfe für Familie Khachatryan

Arthur und Anna Khachatryan wohnen mit ihren drei Kindern Karen (16), Lamara (12), Hakob (3) sowie Arthurs Vater Eduard (73) und Mutter Lamara (70) zusammen.

Arthur und Anna heirateten 2005 und wohnen seither im Haus von Arthurs Eltern, welches jedoch nur aus zwei kleinen Zimmern besteht.

Anna und der hörbehinderte Arthur haben drei gesunde Kinder. Zur Familie gehören auch Arthurs betagte Eltern. Doch ein Lohn für sieben Personen reicht einfach nicht.
Arthur hat seit früher Kindheit Hörprobleme und wurde deswegen vom Militär suspendiert. Nach der Hochzeit hielt er Ausschau nach einer Arbeitsstelle, welche nicht besonders von der Hörfähigkeit abhängig sein sollte. Nach langem Suchen fand er eine Anstellung als Designer in einer Kleiderfabrik in Jerewan, ca. 50 km von seinem Wohnort entfernt. Dort sind Wohnungen zu mieten oder zu kaufen jedoch erheblich teurer, deshalb legt Arthur die Distanz täglich mit dem Bus zurück.

Sohn Karen besucht das College, wo er eine Ausbildung zum Automechaniker macht. Nach der Lehre muss er vorerst für zwei Jahre Militärdienst leisten. Lamara geht zur Schule, und der kleine Hakob ist zu Hause und erfreut sich am liebevollen Umgang mit seinen Grosseltern. Doch deren Gesundheit lässt allmählich zu wünschen übrig.

Familie Khachatryan ist gläubig, hat aber grosse finanzielle Probleme. Das Gehalt von Arthur reicht einfach nicht für alle sieben Personen.

Gemeinsam mit Rea Israel unterstützt «Diaconia Internationale Hilfe» monatlich diese Familie, wofür sie sehr dankbar sind.

Spenden für bedürftige gläubige Familien in Armenien werden zu 100% weitergeleitet.



Obdachlosenarbeit Ashdod
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA,
Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott mit biblisch fundierten Wiederherstellungsprogrammen für Gestrauchelte im Land Israel zu ehren.

Genady Michaely, Hauptleiter in Ashdod, schreibt uns:

Es ist mein Herzensanliegen, Menschen ins Reich Gottes zu führen und sie zu Jüngern zu machen.

Wir wollen keine eigene Gemeinde sein, sondern anderen Gemeinden in der Verschiedenartigkeit ihrer Ausrichtung dienen.

Zu diesem Zweck führen wir verständliche, praktisch anwendbare Bibelstudien durch, um einsatzfähige Jünger heranzubilden.

Leiter Genady Michaely im blauen T-Shirt und Mitarbeiter Sergey mit braunen Hosen.
Zusätzlich führen wir mit jedem Rehabilitanden einzeln während mindestens eines Jahres ein Präventiv-Programm durch, damit er nicht wieder in seine Sucht zurückfällt. Er soll lernen, sich wieder sozial einzugliedern und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Auch kümmern wir uns um seine Gesundheit.

Zum Reha-Programm gehören Einsätze in Gemeinden. Dort teilen die Männer Mahlzeiten aus und leisten andere humanitäre Hilfe. Wir beten um Gottes Führung, unsere Mahlzeiteneinsätze auf Askelon auszudehnen.

Zudem planen wir, im Negev ein Frauenhaus für missbrauchte Frauen zu eröffnen.

Des Herrn Wille möge geschehen! Ihm gehört alle Ehre!

Herzliche Grüsse,
Genady Michaely

Gaben für die Obdachlosenarbeit Ashdod leiten wir vollumfänglich weiter.


Familienreise nach Israel
Familienferien für eine sechsköpfige Familie bringen immer besondere Herausforderungen. Einerseits sollten die Ferien attraktiv sein für die Altersspannweite von 8 bis 15 Jahren plus uns Eltern, andererseits sollten sie bezahlbar sein. Dank des grosszügigen Sponsorenangebots «Kinder gratis» und eines privaten Ferienbatzens wurde die zweite Herausforderung gemeistert. Aber erfüllt die Israelreise auch unsere Erwartungen bezüglich Attraktivität für jedermann?

Wir Eltern erhoffen uns Ferien, in denen wir viel Neues über Land und Leute lernen, in unserem Glauben gestärkt werden und uns auch erholen können. Durch das Buchen einer Gruppenreise erhoffen wir uns, Verantwortung abzugeben und somit viel Zeit mit der Planung zu sparen. Bei den Kindern variieren die Anforderungen zwischen kulturellem Interesse, Abwechslung, Action und Besonderheiten, wobei Action für einen Achtjährigen anders aussieht als für einen Fünfzehnjährigen. Um es gleich zu vorneweg zu nehmen: Unsere Wünsche wurden durchwegs erfüllt – besser, als erwartet!

Für die Reisevorbereitung erhielten wir ausführliche Unterlagen, Rückfragen per Mail wurden kompetent beantwortet. Erinnerungsmails von Kultour halfen uns, an alles Wichtige zu denken. Wir sind zum ersten Mal als ganze Familie geflogen. Ein separater CheckIn für unsere Gruppe während der Hauptreisezeit erleichterte uns den Start enorm, wir mussten kaum anstehen und lernten bereits die ersten Reiseteilnehmenden kennen. Nach der Landung, der einfachen Einreise und der Gepäckabholung wurden wir vom Reisebus samt kühlen Getränken erwartet und zu unserem Hotel gefahren, wo auch schon ein Abendessen für uns bereitstand.

Das Hotel war familienfreundlich und ausgestattet mit Pingpongtisch, Billardtisch, Fussballplatz, Lounge für Spiele, Pool und gut abgegrenztem Badebereich. Das reichhaltige Buffet bot eine riesige Auswahl an exklusivem, lokalem Essen sowie Pommes mit Chicken Nuggets. So waren die Mahlzeiten für die ganze Familie lecker. Die Kinder setzten sich oft mit anderen Kindern an einen Tisch und hatten es lustig, während wir Erwachsene uns in Ruhe austauschen konnten. Der warme See ermöglichte der Kindergruppe spätabendliche Schwimmunterhaltung. Die Jugendlichen fanden sich oft in der Lounge zum gemeinsamen UNO-Spiel ein.

Da wir zehn Tage stationär am See Genezareth waren, wurde uns die tägliche Packerei der sechs Koffer erspart. Jeder verliess morgens das Zimmer, ausgerüstet mit einem Tagesrucksack mit genügend Wasser und seiner Fotokamera, und der Rest wurde vom Car aus erledigt. Die zum Teil längeren Fahrten wurden durch geistliche Impulse und Informationen zu Land und Leuten aufgelockert. Die Kinder setzten sich oft durchmischt mit anderen Kindern hin und unterhielten sich bestens. Dank WLAN im Car konnten die Jugendlichen ihr Smartphone benutzen. Wir alle schlossen den humorvollen und gastfreundlichen Buschauffeur ins Herz, den wir zwar kaum verstanden, aber liebten. Ein nächstes Mal würde ich für die Kleineren einige Snacks aus der Schweiz mitnehmen, da die Einkaufsmöglichkeiten beschränkt sind.

Die Reiseleitung führte uns an diverse Orte, organisierte unser Mittagessen, servierte Kaffee, wies uns auf Toiletten hin, setzte klare Uhrzeiten, wann wir wo zu sein hatten, und dadurch war es auch für uns Eltern ganz entspannt.

Die Ausflüge waren so geplant, dass es für alle etwas zu sehen und zu erleben gab. Zum Beispiel die Schifffahrt auf dem See Genezareth: Mein Mann und unser Ältester waren sehr berührt vom persönlichen Lebenszeugnis des Kapitäns, die zwei Jüngeren lauschten gespannt der Geschichte der Sturmstillung. Der Zweitälteste genoss den Blick auf die Anhöhen rund um den See und machte viele Fotos. Ich selber wurde während der Anbetungszeit direkt von Jesus angerührt.

So erging es uns auf den meisten Ausflügen – jede Person genoss etwas anderes. Meines Mannes Highlight war Massada und die dazugehörende Geschichte, ich wiederum liebte das Sein an Orten, wo bereits Jesus war, der älteste Sohn liebte die Jeeptour auf den Berg Arbel, der Zwölfjährige das Shoppen am Carmel Markt, der Elfjährige war äusserst beeindruckt von der Klagemauer, und der Jüngste liebte das Zusammensein mit den vielen anderen Kindern. Es war ein riesiges Geschenk, dass das Zusammensein innerhalb der Familie und auch in der ganzen Gruppe so friedlich und harmonisch verlief und alle auf ihre Kosten kamen.

Die Reiseleitung verstand es, biblische Zusammenhänge zu erklären und uns Land und Leute vorzustellen. Kurze Vorträge von Gästen, z.B. von einem messianischen Pastor, einer Holocaust-Überlebenden oder einem Mitarbeiter in Vermittlungsprojekten schufen Möglichkeiten zur Begegnung.

Nach zehn Tagen Israel hatten wir das Gefühl, das Wichtigste gesehen und erlebt zu haben, und freuten uns auf die Erholung in Tel Aviv. Es waren so viele Impulse und Gedanken in den vergangenen Tagen, dass es guttat, diese vor der Heimreise noch etwas zu sortieren. In Tel Aviv erlebten wir nochmals schöne Gemeinschaft und Austausch mit der etwas verkleinerten Gruppe. Der gemeinsame tägliche Apéro, Beachvolleyballspiele am Abend, Ausflüge in die belebte Stadt oder an den Strand füllten unsere Tage. Die Kinder testeten das Surfen, mit dem Ältesten absolvierte ich eine Fahrradtour dem Strand entlang, und das Shoppen auf dem Carmel Market durfte auch nicht fehlen.

Nun, da wir uns als Gruppe bereits gut kennen gelernt hatten, war die Rückreise nochmals geprägt von Spass und Austausch, und einige Kontakte verbinden uns wohl noch über längere Zeit. Das Unterwegssein mit Familien, welche die gleichen Werte leben wie wir, war für uns alle sehr wertvoll.

Ein herzlicher Dank geht an Kultour für die Organisation, an Kurt Wenger und Christine Lässig-Lamprecht für die Reiseleitung und an Dany Walter für die kompetente Reiseführung. Ein unendlich grosser Dank geht an die anonymen Sponsoren, welche uns dieses Familienerlebnis ermöglicht haben. Wir erlebten es so, wie uns viele sagten: Warst du einmal in Israel, wird dein Glauben gestärkt, und du liest die Bibel mit neuen Augen!

M & S mit ihren vier Buben (15, 12, 11 und 8 Jahre),
aus dem Zürcher Oberland



Der Menschenfänger
Eine Zeit lang waren in England alle religiösen Zusammenkünfte ausserhalb der Staatskirche verboten. Viele Prediger verkündigten damals Gottes Wort heimlich in Privathäusern oder im Freien. Zu ihnen gehört auch Richard Baxter (1615 - 1691). Er hatte die Gewohnheit, seine Predigten bereits sehr früh am Morgen zu halten und den Ort schon am Abend vorher aufzusuchen.

Einmal verirrte er sich im Dunkeln. Nach langer Suche gelangte er an ein Herrenhaus und wollte dort nach dem Weg fragen. Ein Diener meldete den achtbar aussehenden Fremden seinem Herrn. Der nahm Baxter in Augenschein und lud ihn ein, über Nacht zu bleiben.

In der Unterhaltung war der Gastgeber bald beeindruckt von der hohen Bildung und dem Auftreten seines Gastes. Gern wollte er mehr über ihn erfahren und erkundigte sich, welchen Beruf er ausübe. Lächelnd antwortete Baxter: «Ich bin Menschenfänger.» - «Ein Menschenfänger sind Sie?», fragte der Hausherr.

«Da kommen Sie gerade recht. Sie sind der Mann, den ich brauche. Ich bin der Friedensrichter dieses Distrikts und habe soeben den Auftrag erhalten, einen gewissen Richard Baxter festzunehmen, der morgen früh in dieser Gegend eine illegale Versammlung abhalten soll. Kommen Sie also morgen mit mir, dann werden wir den Mann schnell fangen.»

Baxter willigte ein, und so fuhren sie früh am Morgen zu der verabredeten Stelle. Dort wartete schon eine beträchtliche Anzahl Menschen vor dem Haus, in dem die Versammlung stattfinden sollte. Als die Leute aber die Kutsche des Friedensrichters erblickten, wurde ihnen die Sache unheimlich, und sie wagten nicht, das Haus zu betreten.

Weil die Menschen zögerten, ins Haus zu gehen und mit ihrer Versammlung zu beginnen, meinte der Friedensrichter zu seinem Begleiter: «Baxter wird wohl von meinem Auftrag Wind bekommen haben und sich nicht blicken lassen. Vielleicht sollten wir erst einmal weiterfahren, damit die Leute sich sicher fühlen.»

Bei ihrer Rückkehr standen die Menschen aber immer noch vor dem Haus. Der Friedensrichter ging davon aus, dass er den Gesuchten an diesem Tag nicht mehr fassen würde und sagte zu Baxter: «Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie diesen Leuten eine Ansprache hielten, um sie zur Treue gegen die Obrigkeit aufzufordern.»

Baxter erwiderte: «Da die Leue sich versammelt haben, um einen Gottesdienst zu halten, würden sie mit einer solchen Rede nicht zufrieden sein. Wenn aber Sie, Herr Friedensrichter, mit Gebet anfangen wollten, so werde ich sehen, was dann weiter zu sagen sein mag.»

«Oh», antwortete der Richter, «ich habe mein Gebetbuch nicht bei mir. Ich bin aber überzeugt, dass Sie imstande sind, sowohl mit den Leuten zu beten als auch zu ihnen zu reden. Bitte, fangen Sie nur an!»

Was konnte Baxter willkommener sein! Sie traten ins Haus, und die Menge folgte. Baxter betete mit solcher Innigkeit, dass dem Richter, der neben ihm stand, die Tränen kamen. Und dann predigte er mit grossem Glaubensmut.

Anschliessend gab Baxter sich dem Friedensrichter als den Mann zu erkennen, den dieser festnehmen wollte. Der Richter aber war von dem Gebet und der bibelnahen Predigt tief beeindruckt und wurde sehr nachdenklich. Später wurde er ein lebendiger Christ und ein Freund der Verfolgten.

Mit freundlicher Erlaubnis aus: Die Gute Saat 2022 CSV-Verlag


Rea Israel unterstützt ein neues Projekt: GlowbalAct in Tel Aviv, Israel.
Wenn Dinge neu werden
In Israel arbeiten rund 14'000 Frauen und Männer in der Sexindustrie. Viele wollen aussteigen. Die Schweizer Christen Tabea und Matthias Oppliger bieten diesen Menschen mit ihrem Sozialunternehmen «KitePride» die Chance auf ein besseres Leben.

Der Schweizer Verein GlowbalAct wurde 2011 aus einer tiefen, persönlichen Betroffenheit angesichts der zunehmenden Problematik rund um das Thema Menschenhandel und die sexuelle kommerzielle Ausbeutung von Frauen und Männern in der Schweiz und weltweit gegründet.

Ich, Tabea Oppliger, wurde 1977 als Tochter von Schweizer Eltern geboren und wuchs in Papua-Neuguinea auf. Meine ersten 16 Jahre sprach ich praktisch nur Pidgin-Englisch und Englisch. Danach lebte ich zwanzig Jahre in der Schweiz, trieb meine berufliche Karriere voran, heiratete Matthias, ebenfalls Sohn von Missionaren, und bekam drei Kinder.

Als ich mit meiner neugeborenen Tochter auf dem Weg zu einem Vortrag über Zwangsprostitution, war, begegnete mir eine Frau. Diese kam auf mich zu und fragte mich in gebrochenem Deutsch, ob sie meine Tochter küssen dürfe. Obwohl die Frau stark nach Alkohol roch, total durchnässt und mit Make-up verschmiert war, willigte ich sofort ein. Es war eine Entscheidung des Herzens. Die Frau brach danach in Tränen aus und erzählte mir, dass sie auch Kinder habe, aber nicht wisse, wie es ihnen gehe. Sie arbeite als Prostituierte, damit sie ihnen Geld zusenden könne. In diesem Moment bekamen die Zahlen der Statistiken, welche ich im Zusammenhang mit Menschenhandel bestens kannte, ein Gesicht.

So gründete ich danach den Verein GlowbalAct, eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich für die Abschaffung moderner Sklaverei und gegen Menschenhandel engagiert. Mit einigen Freiwilligen fing ich an, die Frauen auf den Strassen und in den Bordellen in Zürich zu besuchen, ihnen warme Mahlzeiten zu bringen, Gespräche und Massagen anzubieten. Die Idee dahinter: Jedes Mal, wenn diese Frauen in ihrer Tätigkeit berührt wurden, wurde ihnen ein Stück Würde genommen, ich aber wollte ihnen mit meiner Berührung ein Stück Würde zurückgeben.

Mein Mann, Matthias Oppliger, war dreizehn Jahre lang Kriminalpolizist in Zürich und kannte das Schweizer Rotlichtmilieu. Nach weiteren sieben Jahren Vollzeitpastor in Zürich, berief Gott uns nach Israel. Auch ihm wurde von seinen Eltern der Wunsch in die Wiege gelegt, aus christlicher Nächstenliebe anderen tatkräftig zu helfen.

2014 zogen wir als Familie nach Tel Aviv und gründeten das Social Business «Kite-Pride Tel Aviv» sowie die Israeli Nonprofit «Hope Center» mit dem Auftrag, Menschen aus dem Sexgewerbe und der Ausbeutung herauszuführen.

Tel Aviv ist das Hauptzentrum der Prostitution in Israel: 62 % aller Bordelle befinden sich dort. Obwohl seit 2018 der Kauf von Sexdienstleistungen illegal ist, findet sie jeder, der sie finden will.

Schnell wurde mir durch die Gespräche mit den Frauen bewusst, dass sie kein Mitleid benötigen, sondern Jobs. So gründeten mein Mann und ich ein Social Business: Kite-Pride. Dort macht man aus Altem Neues: Ausgediente Kitesurfsegel, Yachtsegel und Fallschirme werden zu trendigen Taschen und Rucksäcken umgenäht. Unsere Mitarbeitenden produzieren «coole Unikate». Und nachhaltig sind sie auch. Innerhalb der letzten Jahre fanden über 30 Personen bei «KitePride» dauerhaft neue Arbeit. In der Schweiz und in Deutschland sind die Produkte unter anderem bei Fontis Media im Verkaufssortiment. Auch Firmen bestellen sie – mit aufgedrucktem Logo – als Geschenk für Mitarbeitende und Kunden.

Matthias lobt, die israelische Regierung gebe sich grosse Mühe, den Prostituierten Optionen anzubieten und Rehabilitationsprogramme zu fördern. Deshalb unterstützt sie auch das Ausbildungs- und Jobplatzierungsprogramm der Non-Profit-Organisation «GlowbalAct», die wir bereits 2011 gegründet haben.

Allerdings hinkt sie mit ihren Unterstützungsgeldern arg hinten nach, was uns Mühe macht, da wir unsere Löhne pünktlich auszahlen. Bis Ende 2023 möchten wir bis zu 100 Menschen aus der Prostitution holen.

Neben der Arbeitsmöglichkeit bei «KitePride» organisieren wir einen mehrmonatigen Kurs, in dem Aussteiger geschult und anschliessend auch an andere Unternehmen vermittelt werden.

Vor kurzem hat Matthias sogar eine Frau von ihren Zuhältern freigekauft. Das war eine heikle Situation. Es war spannend, wie verdutzt diese Männer waren, dass jemand so etwas tut. Ohne unseren Glauben könnten wir diese Arbeit nicht tun: Wir sind hier immer wieder auf Wunder angewiesen. Das Leben ist intensiv, die Realität ist hart.

(Text aus der Homepage und einem Artikel aus Idea vom 27.7.22 von Julia Bernhard)

Gaben für GlowbalAct leiten wir vollumfänglich weiter.


Ferienreisen 2022/23
Bade-/Kurferien am Toten Meer
24. Okt. – 3. oder 10. November 2022
Vorträge und Berichte von landesinternen Projektleitern und Pastoren.

Im Frühling nach Israel
17. bis 27. April 2023. Anfrage Kinder-Sponsoring (5 bis 16 Jahre)
Wir wohnen im schönen Kibbuz-Hotel Maagan am See Genezareth.
Fakultative Tagesausflüge / Wertvolle Berichte von landesinternen Projekt- und Gemeindeleitern.
Ferienverlängerungsmöglichkeit in Tel Aviv am Mittelmeer bis 30. April.
Reisebegleitung: Kurt Wenger und Silvia Pfeil

Im Sommer nach Israel!
16. – 26. Juli 2023. Anfrage Kinder-Sponsoring (5 bis 16 Jahre)
Wir wohnen im prächtigen Kibbuz-Hotel Maagan am See Genezareth.
Fakultative Tagesausflüge / Wertvolle Berichte von landesinternen Projekt- und Gemeindeleitern.
Ferienverlängerungsmöglichkeit in Tel Aviv am Mittelmeer bis 30. Juli.
Reisebegleitung: Silas & Crista Wenger

Im Herbst nach Israel!
12. – 22. Oktober 2023. Anfrage Kinder-Sponsoring (5 bis 16 Jahre)
Wir wohnen im prächtigen Kibbuz-Hotel Maagan am See Genezareth.
Fakultative Tagesausflüge / Wertvolle Berichte von landesinternen Projekt- und Gemeindeleitern.
Ferienverlängerungsmöglichkeit in Tel Aviv am Mittelmeer bis 25. Oktober.
Reisebegleitung: Kurt Wenger

Bade- und Kuraufenthalt am Toten Meer
30. Okt. – 9./12./17. November 2023
Einige fakultative Tagesausflüge sowie Abendveranstaltungen mit einheimischen Pastoren und Projektleitern.
Reisebegleitung: Kurt Wenger und Silvia Pfeil

Armenien und Georgien
19. – 30. Juli 2023
Naturschönheiten und Besichtigungen ab Jerewan und Tiflis inkl. das Diaconia-Dorf der Hoffnung mit seiner Bäckerei und dem Ausbildungszentrum. Es gibt die Möglichkeit, seine Patenkinder zu treffen.
Reisebegleitung: Kurt Wenger und Christine Lässig-Lamprecht


rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.