Rundbrief Nr. 132
November 2016


Igor, unser neuer Leiter
Am Anfang dieses Jahres gab es eine Veränderung. Dmitri, unser Leiter der Männer-Reha, legte seine Aufgabe nieder. Somit suchten wir nach einer anderen geeigneten Person. Hauptleiter Genady stiess dabei auf Igor, der eine grosse Liebe für diese Arbeit unter Männern zeigte.

Im Juli übernahm Igor die Leitung. Nach seinem ersten Arbeitsjahr werden wir ihn zur weiteren Ausbildung nach Amerika schicken, um dort für die Arbeit an gestrauchelten Männern noch besser ausgebildet zu werden.

Igor bringt bereits eine reiche Erfahrung mit. Er ist Mitte 50, verheiratet und hat sechs Kinder, welche alle dem Herrn dienen. (Gerade erhalten wir die tragische Nachricht, dass sein Siebzehnjähriger einen Tag nach Yom Kippur verstorben ist.) Er lebt seit drei Jahren in Israel.  Vor seiner Einwanderung leitete er fünf verschiedene messianische Gemeinden. Über seine Beziehung zu Jesus sagt er: «Er ist mein Messias, mein Herr, meine Liebe. Jeden Tag spreche ich mit ihm. Er ist mein Leben.»

Igor ist in der früheren Sowjetunion aufgewachsen. Nach der Mittelschule studierte er Soziologie, Geschäftsverwaltung, Musik und durchlief ein Militär-Training. Während neunzehn Jahren diente er im Militär. Dort bildete er Soldaten und Kommandanten aus. Oberst wurde er in Pension entlassen.

Igor bringt viel Erfahrung für unsere Arbeit mit. Unser Dienst an den Männern wird dadurch bereichert werden. Danke, Igor, für deine Bereitschaft, uns in dieser verantwortungsvollen, aber wunderbaren Arbeit mitzuhelfen!

Mit warmen Segensgrüssen

George Wehnes, Direktor

 Gaben für diese wertvolle Obdachlosenarbeit leiten wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Gemeinde-Info LEBENDIGES ISRAEL
Leiter: Gleb Samburski

Schalom, liebe Brüder und Schwestern

Nach den Sommerferien freuen wir uns, Ihnen einige Neuigkeiten aus unserer Gemeinde weiterzugeben.

Im Juli organisierten wir ein Jugendcamp. 30 Jungs und Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren nahmen daran teil. Die Freizeit fand in einem Kibbuz im Norden Israels am Ufer des Jordans statt. Während fünf Tagen konnten die jungen Leute sich ausruhen („chillen“), sich sportlich oder künstlerisch betätigen und vor allem mehr über Gott lernen und ihn loben.

Jeder Tag des Camps war einzigartig und interessant. Es gab einen Gottesdienst, gemeinsames Gebet und Bibellesen, interessante Prediger und neue Kontakte. Drei junge Leute wurden im Jordan getauft, Gott sei Dank! Das alles war eine gute Grundlage für neue Ziele und Träume in der Jugendarbeit. Nun haben wir vor, einen neuen Jugendclub in Haifa zu eröffnen, einen Ort, wo junge Leute sich treffen und ihre Freunde zu täglichen Versammlungen mitbringen können.

In der Stadt Akko organisierten wir ein Kindercamp. Während zwei Monaten (Dauer der Sommerferien) konnten 24 Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren vieles erleben: Spiele, Ausflüge, Filme über Jesus, Zeichnen, Basteln,  Beten und Bibellesen.


Das Hauptziel dieses Camps war, die Kinder nahe zu Gott zu bringen, damit sie ihn kennen lernen. Wir werden die Treffen mit den Kindern täglich weiterführen und auch nächstes Jahr wieder ein Camp organisieren.

Gleb and Marina Samburski zogen mit ihren Kindern aus dem Norden des Landes nach Rishon LeZion südlich von Tel Aviv um, um dort neue Gemeinden zu gründen. Bitte betet mit uns für neue Gemeinden im Zentrum und im Süden des Landes.

Unsere Gemeinde in Katzrin hat unter Verfolgung durch die antimessianische Organisation „Yad LeAchim“ zu leiden. Bitte betet für diese Situation. Die Stadt hat rund 7000 Einwohner und verändert sich in rasanter Geschwindigkeit hin zu einer von orthodoxen Juden geprägten Stadt. Unsere Gemeinschaft dort besteht aus drei Gemeinschaftshäusern und einer Gemeinde von 50 Mitgliedern. Damit ist sie den orthodoxen Juden ein Dorn im Auge. Vor zwei Wochen kam ein Krimineller aus Haifa in dieser Gemeinde zum Glauben an Jesus. Er durchläuft jetzt in unserem Reha-Zentrum das Programm, um von den Drogen wegzukommen. Bitte betet für ihn; sein Name ist Arthur.

Wir wünschen Ihnen allen grossartige Zeiten in der „Schule von Jesus“.

Seid gesegnet!

Gleb Samburski


Besuch bei christlich-syrischen Flüchtlingen in Jordanien im September 2016
Bericht vom Pastorenehepaar Najeeb und Elisabeth Atteih, Israel

Stadt Irbid
Diese Reise nach Jordanien dauerte etwas länger als die vorangegangenen. Unsere Helferin in Jordanien konnte uns dieses Mal nicht begleiten. Dadurch hatten wir aber die Möglichkeit, bei jeder Familie etwas länger zu verweilen, konnten ihnen zuhören, sie auf dem Glaubensweg weiterführen, mit ihnen beten und sie ermutigen.
Alle Familien, die wir dort seit Anfang dieses Dienstes kennen, leben noch immer in der Stadt Irbid. Khouren und Antoinette, ein älteres Ehepaar, kämpft echt mit ihrer Armut. Sie besitzen nichts in ihrer Mietwohnung, und arbeiten dürfen sie nicht. Doch sie können beten und Jesus vertrauen! Sie sind von der Grosszügigkeit anderer Gläubiger abhängig, die ihnen mit Lebensmitteln, Kleidern, Medikamenten und Geld helfen.

Stadt Amman
Als wir nach Amman kamen, besuchten wir Mutter Halla (Foto: zweite von links) und ihre Tochter (rechts). Unsere jetzige Reise fand eher spontan statt. Wir spürten das Drängen des Heiligen Geistes, jetzt nach Jordanien zu gehen. Als wir bei Mutter Halla ankamen, war sie überglücklich. Sie sagte: „Ich habe gebetet, dass ihr wiederkommt, und Gott hat mein Gebet erhört!“
Gerade zu jener Zeit kam Tamara, ihre älteste Tochter, aus Syrien zu Besuch (links). Sie hatte von uns gehört, dass wir jeden Monat ihre Mutter und Schwester besuchen und ihnen helfen. Es war wertvoll, sie kennenzulernen, doch bald merkten wir, dass viel Hass und Wut in ihrem Herzen war als Folge des schrecklichen Krieges in ihrer Heimat. Aufgebracht sagte sie: „Gewalt und Totschlag wird mehr und mehr zur Schau gestellt. Wieso sehe ich harmonische Familien, die öffentlich umgebracht werden? Wieso müssen wir Männer, Frauen und Kinder zusehen, wie sie sterben? Wieso muss mein Verlobter so viele Stunden arbeiten für einen winzigen Lohn, von dem mehr als die Hälfte für die Wohnungsmiete abgeht? Wieso können wir nicht heiraten, weil das nötige Geld dazu fehlt? Welcher Gott lässt so etwas zu?“
Wir versuchten, sie zu beruhigen und erinnerten sie und ihre Familie an die Liebe Jesu, die er für uns hegt. Sogar inmitten von Schrecken und Bedrängnis ist Jesus bei uns und kümmert sich um uns. Er ist ein guter Gott, doch wir leben in einer bösen Welt. Noch existiert die Bosheit, und wir leben noch immer in unserem irdischen Leib. Unser Fleisch ist schwach und hat irdische Wünsche. Doch wir haben den Heiligen Geist in uns, welcher gut und vollkommen ist. Er kennt die Gesinnung Gottes, wir können ihm vertrauen. Wir ermutigten Tamara, zu vergeben und Gott zu vertrauen. Ihr Fokus lag auf der Bosheit und dem Schrecken, den sie in Syrien erlebte, doch wir erinnerten sie daran, dass es in Jesus wahre Hoffnung, Liebe und echten Frieden gibt. Und Vergebung erleben wir, wenn wir völlig Jesus vertrauen. Er heilt auch vom Schrecken des Krieges.
An einem anderen Besuchstag war Tamara ruhig und eher gewillt, mit uns zu sprechen. Also luden wir alle drei auswärts zu einer Tasse Kaffee ein. Wir möchten die Familie gerne wieder zusammenführen und ermutigten sie, sich auch mit Hallas dritter Tochter wieder zu treffen, die ebenfalls in Amman wohnt und mit einem Moslem verheiratet ist. Die Zeit mit diesen Frauen war sehr wertvoll. Besonders Halla war glücklich über unseren Besuch und fühlte sich ermutigt. Gott hatte ihr Gebet erhört. Halleluja!

Abdullah und Nada
Wir trafen Abdullah und seine Frau Nada (rechts und links) mit ihren zwei Kindern. Das ist eine neue Familie. Seit zwei Jahren wohnen sie gemeinsam mit Nadas Eltern in Amman. Es ist eine liebenswürdige, gebildete Familie. Abdullah war Wirtschaftsprofessor in Syrien und Nada Apothekerin. Im Blick auf ihre Kinder hatten sie Schweres durchgemacht. Sie verloren ihr zweites Kind. Es war eine Frühgeburt und wurde in den Brutkasten gelegt. Doch weil die Familie einen christlichen Hintergrund hat, bekam das Kind nicht die nötige Aufmerksamkeit und starb. Später bekamen sie ein drittes Kind. Die Geburt war schwierig, aber durch des Herrn Gnade überlebte es.
Im Laufe des Gesprächs fragte Najeeb Abdullah: „Was denkst du, wieso Jesus diese Trübsale in deinem Leben zuliess?“ Abdullah antwortete: „Wir lernten dadurch Jesus kennen. Erst hier in Jordanien erlebten wir ihn als unseren Erretter. Gerade in dieser schwierigen Zeit zieht Gott Menschen zu sich.“ Wir freuten uns riesig, diese Worte aus dem Mund eines Neugläubigen zu hören und seinen grossen Glauben an Jesus Christus zu sehen.
Später sprach ich (Elisabeth) mit Nada. Sie schien eine schwere Last zu tragen. „Nada, warum bist du so sorgenvoll?“ Sogleich begann sie zu weinen: „Wir haben keine Zukunft. Im Blick auf unsere Ausreise-Bewerbung hat sich noch nichts getan. Wir sitzen hier fest. Einiges haben wir aus Syrien mitgenommen. Doch nun ist das Geld bald aufgebraucht. Was sollen wir tun? Wieso nur müssen wir durch solche Trübsal gehen?“ Ich antwortete ihr: „Nada, eines Tages wirst du und deine Familie aus Jordanien ausreisen. Du wirst an einem anderen Ort leben, und es wird euch besser gehen. Aber vielleicht wirst du eine Person treffen, die durch einen ähnlichen Engpass geht wie du jetzt. Dann wirst du fähig sein, diesem Menschen beizustehen, weil du ähnliche schwere Zeiten durchlebt und überwunden hast. Vertraue dem Herrn, denn Er ist auch jetzt bei dir. Er wird sich um dich kümmern. Vielleicht kannst du einen Menschen ermutigen und ihn zu Jesus führen.“
Wir freuten uns sehr über die Bekanntschaft mit dieser neuen Familie. Es wird kostbar sein, sie bei unserem nächsten Besuch in Jordanien wieder zu treffen.

Neue Familie
Wir besuchten eine neue Familie (Foto). Es sind arme und einfache Menschen, doch stark im Glauben an Jesus und schon lange gläubig.
Vor ungefähr zwei Monaten flohen sie nach Jordanien. Ihre Tochter ist geistig und körperlich behindert und kann schnell aggressiv werden. Sich um sie zu kümmern ist eine Vollzeitarbeit.
Als wir diese Familie besuchten, erzählten sie uns ihre Geschichte. Die Mutter berichtete, wie sehr sie die Bibel lesen wollte. Doch am Ende eines jeden Tages, nach Arbeit und Fürsorge für die Tochter, war sie schlichtweg zu müde dazu. Sie begann dafür zu beten, dass der Herr ihr Zeit und Kraft zum Lesen der Bibel schenke. Und der Herr erhörte ihr Gebet. Sie bekam von Gläubigen eine Hörbibel, die sie nun vor allem nachts hört. Bereits kann sie Psalmen auswendig zitieren. Wir fragten die Eltern, wie wir für sie beten könnten. Anstatt um Geld oder Unterstützung zu bitten, sagten sie: „Möge der Herr sich über uns und unseren Dienst an unserer Tochter freuen, mit der er uns gesegnet hat.“

Sana und ihre Familie
Wir klopften an die Tür einer uns noch unbekannten Familie. Als die Frau öffnete, sahen wir, dass sie schwarze Trauerkleider trug. Wir stellten uns vor und erklärten den Grund unseres Besuches.
Während des Gesprächs liefen der Frau die Tränen über die Wangen. Danach weinte sie sehr und sagte: „Der Herr hat Sie zu uns geschickt!“ Wir fragten sie, wieso, und sie antwortete: „Heute ist der Todestag unserer Tochter.“ (Ihr Bild hängt hinten an der Wand).
Sie war durch eine Bombe in Syrien ums Leben gekommen. Während der Hochzeitsvorbereitung hatte sie zusammen mit ihrer zukünftigen Schwiegermutter und deren Enkel in einem Geschäft Einkäufe gemacht. Auf der Fahrt zurück explodierte eine Bombe in ihrer Nähe und tötete rund 400 Menschen, darunter auch diese junge Frau.
Das Ehepaar erzählte uns, dass sie an Jesus gläubig seien und seit einem Jahr und vier Monaten in Jordanien leben. Eine weitere, verheiratete Tochter mit zwei Kindern lebt noch in Syrien. Sie beten, dass diese Familie demnächst auch nach Jordanien fliehen kann.
Während wir uns so unterhielten, kam ein Mann aus einem anderen Zimmer herzu. Der Ehemann sagte: „Das ist mein Bruder. Ich habe ihn mit nach Jordanien gebracht, denn unsere eigenen Eltern sind verstorben, und es gibt niemanden sonst, der sich um ihn kümmern könnte. Er ist am Erblinden und braucht Hilfe, z.B. beim Duschen und beim Benützen des Badezimmers. Er fühlt sich allein und hat Angst in der Nacht. Er braucht jemand, der ihn tröstet und ermutigt.“
Auf die Frage, wie wir für sie beten können, sagte der Ehemann: „Dass der Herr mir Kraft gibt, mein Kreuz zu tragen. Ich glaube, dass mein Bruder mein Kreuz ist, denn ich muss mich fast Tag und Nacht um ihn kümmern.“ Und Sana sagte: „Bitte betet, dass der Herr mir Frieden und Trost schenkt, und dass ich eines Tages meine Tochter im Himmel wiedersehen darf.“ (Foto: Frau Sana links und Ehemann rechts mit Ehepaar Atteih in der Mitte).

Fadi

Im letzten Monat berichteten wir über den Mann namens Fadi und seine Familie (Foto links). Fadi war schwer krebskrank. Seine Frau reiste mit ihm aus dem Libanon nach Jordanien, um sich seiner Familie anzuschliessen. Als die Eltern den Zustand ihres Sohnes sahen, beschuldigten sie die junge Ehefrau, nicht besser für ihn gesorgt zu haben. Nun vernahmen wir bei unserem letzten Besuch in Jordanien, dass Fadi verstorben sei. Seine Frau ist in tiefer Trauer und sehr niedergeschlagen. Sie fühlt sich einsam. Sie klammerte sich an Elisabeths Arm und bat sie, länger bei ihr zu bleiben. Sie braucht wirklich unsere Ermutigung und unseren Trost.

Die junge Witwe erzählte, dass sie und ihr Kind noch immer auf die Ausreisepapiere nach Amerika warten. Dort hat sie Verwandte, zu denen sie ziehen möchte. Wir fragten sie, was sie jetzt und in der Zukunft zu tun gedenke. Dazu hatte sie keine Antwort. Sie weiss jedoch, dass der Herr einen Plan für sie hat. Wir beten, dass sie Jesus dafür vertraut und ihm nachfolgt. Bei unserem nächsten Besuch möchten wir sie und ihr Kind an einem Tag ausführen und sie einfach lieben, ermutigen und verwöhnen. (Foto: Witwe in schwarz mit Elizabeth Atteih).

Hirib und ihr krebskranker Mann
Sein Krebsleiden verschlechtert sich zusehends. Es ist ihnen nicht möglich, Medikamente zu bekommen, weil ihnen das Geld fehlt. Beten wir dafür, dass der Herr einen Weg schafft, damit sie sich Medikamente besorgen können. Sie benötigen auch sehr des Herrn Ermutigung und Kraft.

Gläubige Flüchtlinge und ihre Dankbarkeit gegenüber den Gemeinden
Viele Flüchtlingsfamilien, die wir in Jordanien besuchen, haben ihre Dankbarkeit gegenüber den evangelischen Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Diese Gemeinden haben die Familien im Glauben ermutigt und sie zu Jesus geführt. Diese Menschen werden von den Gemeinden geliebt, umhegt und unterstützt.
Wir danken dem Herrn, dass er die evangelischen Gemeinden in Jordanien im Dienst an diesen bedürftigen Menschen gebraucht und sie sich dabei vor allem um die gläubigen Flüchtlinge kümmern.

Weihnachtsfeier
Im letzten Jahr führten wir eine Weihnachtsfeier für die Flüchtlingsfamilien durch. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, haben dazu finanziell mitgeholfen. Wir organisierten gutes Essen, sangen Lieder, hörten das Evangelium und überreichten den Familien Geschenke. Wir durften die Familien ermutigen und ihnen von der Bibel her die Errettung Gottes erklären.
Dieses Jahr möchten wir gerne wieder eine solche Weihnachtsfeier für unserer Patenschaftsfamilien durchführen und dazu weitere Flüchtlingsfamilien einladen. Wir beten dafür, dass der Herr uns die nötigen Mittel schenkt, damit wir die Familien auch in diesem Jahr zu Weihnachten segnen dürfen.

 Viele der 60 Patenschaften für geflüchtete syrische Christen laufen allmählich aus. Wer kann die seine für ein Jahr verlängern? Wer möchte neu eine Patenschaft übernehmen? Das kann mit monatlich Fr. 200.- oder mit einem einmaligen Betrag von Fr. 2‘400.- geschehen. Für die Flüchtlinge ist die Hilfe dringend notwendig. Ein grosses, liebes Dankeschön im Voraus! Vermerk: Patenschaft syrische Christen.  

Zudem nehmen wir auch gern Beträge für die vorgesehene Weihnachtsfeier mit Geschenken für die Flüchtlinge entgegen. 


Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Das Goldene ABC

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch! 1. Petrus 5,7
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, Er wird’s wohl machen! Ps 37,5
Christus ist mein Leben und Sterben mein Gewinn. Phil 1,21
Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand. Ps 73,23
Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf Menschen. Ps 118,8
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen:  Du bist mein!“ Jes 43,1
Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den grossen Nöten, die uns getroffen haben.“ Ps 46,2
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. Mat 24,34
Ich vermag alles durch den, der mich stark macht: Christus. Phil 4,13
Jesus Christus gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit. Heb 13,8
Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch Ruhe geben. Mat 11,28
Lasset uns aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Heb 12,2
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Ps 121,3
Niemand wird sie aus meiner Hand reissen. Joh 10,28
Ohne mich könnt ihr nichts tun. Joh 15,5
Prüfet alles, und das Gute behaltet. 1.Thess 5,21
Q Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Licht sehen wir das Licht. Ps 36,10
Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen. Ps 50,15
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Röm 12,12
Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Mat 6,33
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Ps 23,4
Verlass dich auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand! Spr 3,5
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Röm 8,28
Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke! Eph 6,10




Immanuel-Gemeinde mit Buchladen, Haifa
Liebe Freunde,
seid herzlich gegrüsst aus Israel!


Aus dem Buchladen
Vor zwei Tagen sah ich einen Mann draussen vor dem Buchladen stehen. Nach ein paar Minuten nahm er einen grossen Stapel Bücher und Verteilschriften mit, die wir vor unserem Buchladen anbieten. Als ich den Stapel in seinen Händen sah, ging ich schnell auf ihn zu und begann ein Gespräch mit ihm. Wir hatten es in der Vergangenheit erlebt, dass religiöse Juden unsere Literatur nur deshalb mitnahmen, um sie wegzuwerfen. Ich fragte ihn, was er mit den Büchern vorhabe. Er antwortete: „Ich bin Taxifahrer und gebe auf der Fahrt das Evangelium weiter. Wenn ich sehe, dass die Person, mit der ich im Gespräch bin, interessiert ist oder mehr wissen will, dann gebe ich ihr eine Bibel oder ein Buch auf Hebräisch, Russisch, Arabisch oder Englisch. Ich bin ein normaler Christ; ich bin anders als Sie, aber so viel haben wir doch gemeinsam, dass auch ich das Evangelium weitergebe. Ich sagte, das sei etwas Gutes, was er tue, und wer nicht gegen uns sei, der sei für uns. Ich wollte wissen, welches Evangelium er denn genau weitergebe. Er kannte viele Geschichten aus der Bibel, aber ob Jesus sein persönlicher Retter sei, das wusste er nicht. Als er Nikodemus erwähnte, fragte ich ihn: „Wissen Sie, was Jesus dem Nikodemus sagte? Er sagte, dass man aus dem Geist geboren sein muss, um ins Himmelreich zu kommen. Wir müssen von neuem geboren werden, um ein neues Leben zu empfangen. Wenn wir an Jesus als unseren Retter glauben, wohnt der Heilige Geist in uns und verwandelt unser Leben.“ Schliesslich  segnete ich ihn und ermutigte ihn, weiterhin anderen das Evangelium weitezugeben.

Lebensmittel-Verteilung durch die Immanuel-Gemeinde
Wir sind befreundet mit einer Sozialarbeiterin. Sie weiss, dass wir evangelikale Christen sind und auch Lebensmittel an Bedürftige abgeben. Nun gab sie uns zwanzig Adressen von Leuten, die wirklich auf Fürsorge angewiesen sind. Die Kinder der Sonntagsschule halfen, die Pakete zu machen und anschliessend beteten sie für die Menschen, die sie erhalten würden. Von einer bestimmten Familie hoffen wir, dass sie bald den Herrn Jesus annehmen werden.

Das Ehrenzeichen
Unser Sohn Tino ist stellvertretender Sergeant in der israelischen Armee. Ihm wurde die Verantwortung für 140 Soldaten übertragen. Während vier Monaten nahm er an der Kampfausbildung dieser Soldaten teil. Dies ist ein sehr intensives Training und führt sie an ihre Grenzen. So findet die Armee heraus, welche Soldaten für Kampfeinsätze in Frage kommen. Danach gab es für die Ausgewählten eine Vereidigungsfeier an der Westmauer des Tempelplatzes in Jerusalem. Dort verpflichten sie sich für einen dreijährigen Einsatz für die Armee und den Staat Israel. Es ist üblich, dass der Ausbildner jemanden auszeichnet und ihm ein Abzeichen als Zeichen der Ehre und des Respekts überreicht. Als Tino entschieden hatte, wem er das Abzeichen überreichen würde, wollte er diesen Akt zu etwas Besonderem machen. Er bat den Herrn, er möge ihm einen Bibelvers schenken und erhielt Psalm 137,5 aufs Herz gelegt: „Vergässe ich dein, Jerusalem, so verdorre meine Rechte.“ Tino schrieb die Worte auf die Rückseite des Abzeichens. Der Soldat, der während der Zeremonie das Abzeichen überreicht erhielt, fühlte sehr geehrt und gesegnet.

Neue Familie
Wir besuchten eine neue Familie (Foto). Es sind arme und einfache Menschen, doch stark im Glauben an Jesus und schon lange gläubig.
Vor ungefähr zwei Monaten flohen sie nach Jordanien. Ihre Tochter ist geistig und körperlich behindert und kann schnell aggressiv werden. Sich um sie zu kümmern ist eine Vollzeitarbeit.
Als wir diese Familie besuchten, erzählten sie uns ihre Geschichte. Die Mutter berichtete, wie sehr sie die Bibel lesen wollte. Doch am Ende eines jeden Tages, nach Arbeit und Fürsorge für die Tochter, war sie schlichtweg zu müde dazu. Sie begann dafür zu beten, dass der Herr ihr Zeit und Kraft zum Lesen der Bibel schenke. Und der Herr erhörte ihr Gebet. Sie bekam von Gläubigen eine Hörbibel, die sie nun vor allem nachts hört. Bereits kann sie Psalmen auswendig zitieren. Wir fragten die Eltern, wie wir für sie beten könnten. Anstatt um Geld oder Unterstützung zu bitten, sagten sie: „Möge der Herr sich über uns und unseren Dienst an unserer Tochter freuen, mit der er uns gesegnet hat.“

Rev. Najeeb und Elizabeth Atteih

 Das Pastorenehepaar und seine Gemeinde nimmt sich vieler armer und entwurzelter Menschen an, ist aber auf finanzielle Hilfe angewiesen. Gaben für die Immanuel-Gemeinde Haifa geben wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Beth Netanel News
Von Rachel Netanel

Liebe Freunde und Partner

An einem Abend waren fünf Frauen bei meiner Nichte Irit,
die Y. als ihre spirituelle Ratgeberin betrachteten. Nun mitzubekommen, wie Y. ihr Leben Jesus anvertraute, machte ihnen grossen Eindruck. Ich bete, dass alle von ihnen zum Glauben kommen.
Einige Tage später kam eine der Frauen zu Irit und erzählte ihr, sie habe von Jesus geträumt. Er war ganz in Weiss gekleidet und führte sie an einen heiligen Ort. Irit sagte ihr, sie solle unbedingt in der Bibel lesen. Sie rief mich sofort an, um zu fragen, wo die Freundin zu lesen beginnen sollte. Ich empfahl ihr, mit dem Matthäus-Evangelium anzufangen.
Nun kommen jede Woche mehr Frauen zu unserer Bibelstunde. Ich schenkte jeder eine Bibel (mit Neuem Testament) und riet ihnen, dieses Heilige Buch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir begannen damit, uns über die Göttlichkeit von Jesus Gedanken zu machen, und lasen Jesaja 9,5: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heisst Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“ Sie waren erstaunt, dass ein Kind „Gott-Held“ genannt wird. Ich wies sie auch hin auf den Schöpfungsbericht in 1. Mose 1, wo Gott von sich in der Mehrzahl spricht. Dabei bezieht sich Gott nicht auf Engel, sondern auf jemanden mit der gleichen Autorität wie er selbst. In Daniel 7,13 lasen wir: „Und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels wie eines Menschen Sohn und gelangte zu dem, der uralt war, und wurde vor ihn gebracht.“ Um wen geht es hier? Um Jesus, den Sohn Gottes.
Nun zu einer anderen Begegnung. Ein messianischer Leiter bat mich, mich mit einer Frau zu treffen, einer Schulleiterin aus Jerusalem, die sich für Jesus interessiere. Ich rief sie an und lud sie zu uns ein. Als sie kam, fragte ich sie, weshalb sie als sehr gebildete Frau ausgerechnet mit mir sprechen wollte. Sie erzählte, sie habe von mir und unserem Haus geträumt. Im Traum habe sie versucht, zu mir zu kommen, aber Rebenzweige versperrten ihr den Weg. Zusätzlich fing es heftig zu regnen an. Sie streckte die Hand aus, und als ich diese ergriff, fühlte sie tiefen Frieden. Und jetzt, als sie mich wirklich sah und als die Frau vom Traum wiedererkannte, bekam sie Gänsehaut. Ich fand das alles sehr erstaunlich, und wir redeten lange miteinander. Sie hat fünf Kinder, von denen ein Sohn vor einem Jahr im Alter von 28 Jahren an Krebs starb. Kürzlich fand sie in seinem Zimmer einen Zettel, auf den er geschrieben hatte, es gebe ein Leben nach dem Tod. Sie sah mich ernst an und fragte: „Gibt es ein Leben nach dem Tod?“
Ich hatte vorhin nicht vom Tod gesprochen, nur vom Leben in Jesus, deshalb überraschte mich ihre Frage. Aber es war ihr wichtig, eine Antwort auf die Frage zu finden, weshalb ihr Sohn gestorben war.
Wie soll man da antworten? Ich begann sorgfältig zu erklären, dass Gott nicht den Tod will. Ich erzählte vom Garten Eden und von der Sünde von Adam und Eva. Wir sterben als Folge der Sünde, nicht weil Gott will, dass wir sterben. Er will, dass wir in Ewigkeit mit ihm leben. Er ist nicht ein Gott des Todes, sondern des Lebens. Er liebt uns so sehr, dass er seinen einzigen Sohn auf die Erde geschickt hat, um unsere Sünden zu vergeben, damit wir ewiges Leben haben können. Diese Vergebung und das ewige Leben können wir nur durch Jesus, den Messias, erlangen. Unser Leben hat ein Ziel, und dazu müssen wir Gott suchen. Wir redeten und weinten zusammen. Sie umarmte mich heftig und sagte, nun fühle sie Frieden. Bevor sie nach Hause fuhr, lud ich sie ein, zusammen mit ihrem Mann zu einem Sabbatessen zu uns zu kommen.
Bis zu ihrem Eintreffen hatte sie ihrem Mann noch nicht erzählt, dass ich an Jesus glaube. Der Mann erzählte vom Tod ihres Sohnes, und wie er seither nach Gott suche. Sie waren deshalb nach Deutschland gefahren und lebten dort drei Wochen lang in einer Gemeinschaft von religiösen Juden, um zu lernen, wie man als gläubiger Jude lebt. Doch nach kurzer Zeit merkte die Frau, dass dieser religiöse Lebensstil nichts für sie sei.
Ich erzählte ihm dann von Jesus, und Gilad gab ihm sein Glaubenszeugnis weiter. Es gebe viele Parallelen zwischen dem Leben eines religiösen Katholiken, wie er es kennen gelernt hatte, und dem Leben religiöser Juden. Zwischen Religion und Glauben besteht aber ein grosser Unterschied.
Unsere Gäste freuten sich richtig, das zu hören, denn sie sehnten sich zwar nach Gott, konnten aber mit Religiosität nichts anfangen. Nun will die Frau ein Sabbatjahr machen und die Bibel, einschliesslich Neues Testament, studieren.
Ich möchte euch gern noch von einer weiteren Begegnung erzählen. Vielleicht erinnert ihr euch an meinen Einsatz in Russland, bei dem ich die Religionsministerin von Samara kennen gelernt hatte. Wir wurden Freunde, und so kam sie mich in Israel besuchen. Sie blieb drei Wochen lang, und wir lasen jeden Tag in der Bibel. Der Herr berührte ihr Herz jeden Tag so sehr, dass sie weinte. Bevor sie wieder abreiste, fuhren wir mit ihr zum Jordan und tauften sie. Sie versprach, mich nach Russland einzuladen, um zu all ihren Angestellten (rund 150 Leute) zu sprechen. Sie ist überzeugt, dass jeder Mensch Jesus braucht. Gott gebührt die Ehre!
Ich habe früher schon von den jungen Soldatenanwärtern der Yeschiwa (religiösen Schule) geschrieben. Sie waren einmal fast jeden Monat bei uns. Nun baten sie uns im Juli, hier ihre Abschlussparty feiern zu dürfen, da ihr Vorbereitungsprogramm zu Ende ging. Ausdrücklich sagten sie, sie wollten mehr über Jesus erfahren. Also bereitete ich meinen marokkanischen Couscous zu, und wir hatten eine schöne Feier. Ein orientalischer Musiker füllte die Atmosphäre mit seiner fröhlichen Musik. Sogar meine Nachbarin, die mir seit Jahren das Leben schwer macht, liess sich davon anstecken und schloss sich uns an. Sie will sogar wieder einmal zu uns kommen – was für ein Wunder!
Kürzlich brachte meine Freundin, die Reiseführerin von Ein Kerem, 28 Manager einer grossen Versicherungsgesellschaft zu mir. Ich sollte ihnen das Haus zeigen und auch ein Essen vorbereiten, aber nicht über Jesus sprechen, weil unter den Gästen auch religiöse Juden seien. Mir sind aber die Worte unseres Herrn wichtiger: „Wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn auch schämen, wenn er kommen wird in seiner Herrlichkeit“ (Lk. 9,26).
Als die Gäste da waren, fragte einer von ihnen, wer der Besitzer des Hauses sei und was für eine Geschichte sich dahinter verberge. Da konnte ich nicht anders als antworten, es tue mir leid, weil ich gebeten worden sei, meine Geschichte nicht zu erzählen, aber wenn sie sie wissen wollten, müsse ich auch über Jesus sprechen, weil er meine Identität und mein Retter sei.
Sie reagierten etwas erschreckt, und jemand fragte: „Aber sind Sie denn nicht jüdisch?“ Ich erklärte: „Ja, ich bin Jüdin, genauso wie Jesus Jude war. Sie sind gebildete Leute, dann sollten Sie doch auch die Geschichte Israels kennen und vom Messias wissen, der als Jude geboren und als Jude gekreuzigt worden ist. Er hat die Welt verändert, und sogar die moderne Zeitrechnung richtet sich nach ihm. Ich bin Jüdin wie Sie, oder vielleicht noch mehr, weil ich an Yeschua glaube.“
Ich erzählte ihnen, wo im Tenach (AT) von Jesus geschrieben steht und wie ich darüber lehre. Ich gab ihnen Anteil an Wundern, die Gott in meinem Leben getan hat.
Manche Gäste waren neugierig geworden und wollten meine Telefonnummer haben, um noch mehr davon zu erfahren. Später erklärte ich der Reiseführerin, sie kenne mich ja und wisse, dass ich nicht von mir erzählen könne, ohne Jesus zu erwähnen.

Mit der Schulleiterin, die zu mir kam, um mir Fragen nach einem Leben nach dem Tod zu stellen, stehe ich immer noch in Kontakt. Sie war viermal bei mir, obwohl sie jeweils ziemlich weit fahren muss. Jedes Mal fühlte sie sich Gott näher. Ich habe sie darauf hingewiesen, sie könne Gott selbst bitten, sich ihr zu offenbaren. Beim folgenden Treffen erzählte sie mir von einem Erlebnis, das mich daran erinnerte, dass wir wie Kinder zu Gott kommen sollten. Sie hatte Gott um ein Zeichen gebeten, ob es ihn wirklich gebe. Als sie dann am Strand war, sah sie kleine Steine in Herzform, und als sie zu ihrem Wagen zurückging, entdeckte sie sogar einen wunderschönen blauen Stein in Herzform. Da war für sie klar: „Das ist das Zeichen!“
In Matthäus 5,6 heisst es: „Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.“ Sie war so hungrig und durstig nach Gott und seinem Königreich. Ich glaube, dass nur diejenigen, die wirklich hungrig sind, diese kleinen Zeichen erkennen. Ich sagte ihr, sie habe diese Herzen gesehen, weil Gott ihr sein Herz zeigen wolle und wie sehr er sie liebe. Sie freut sich darauf, dass im September ihr Sabbatjahr beginnt und sie dann noch viel mehr aus der Bibel lernen kann.
Liebe Freunde, ich denke, viele von Ihnen kennen meine Geschichte und wissen, dass ich keine grossartige Schulbildung habe und deswegen immer nervös bin, wenn ich jemanden mit akademischer Bildung etwas lehren soll. Ich muss mich in solchen Situationen voll auf den Herrn verlassen (obwohl ich ja auch eine Bibelschule absolviert habe). Ich erinnere mich dann jeweils an Jeremia, dem der Herr sagte: „Du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen alles, was ich dir gebiete. Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR“ (Jer. 1,7-8). Wir müssen uns nicht fürchten, denn Gottes Geist wird uns die richtigen Worte geben. „Sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr sagen sollt“ (Mt. 10,19). Ich staune immer wieder, dass Gott jemanden wie mich gebrauchen kann und mir seinen Geist und den Mut zu sprechen gibt.
Kürzlich war ich mit meinem Sohn, seiner Frau, seinem Schwager und den Grosskindern in Tel Aviv im Hotel des Evangelisten Jacob Damkani. Jacob hatte dort ein Treffen und mich gebeten, meine Geschichte zu erzählen. So hörten meine Enkel zum ersten Mal mein Glaubenszeugnis. Ich freute mich über ihre Reaktionen. Mein 14-jähriger Enkel kam eine Woche zu mir in die Ferien und stellte viele Fragen über Jesus. Er war überrascht, wie viele Prophetien schon in Erfüllung gegangen sind und wie Geschichte und Bibel hier zusammenkommen. Er findet es spannend, in dieser Zeit zu leben.
Danke, liebe Freunde, dass Sie im Gebet hinter mir stehen und mich unterstützen. Ich bin sehr dankbar dafür und würde Ihnen am liebsten persönlich von meinen Erfahrungen erzählen. Gott segne Sie alle!
In der Liebe des Messias Jeschua verbunden,

Rachel und Gilad


 Gaben für Rachel Netanel werden sehr gerne weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.

IMPRESSUM
WEITERE LINKS:

E-MAIL AN REA ISRAEL
SPENDEN