Rundbrief Nr. 177
Mai 2020


Corona – noch mehr Armut in Israel – Meir Panim hilft
Vielen Dank, liebe Freunde von Rea Israel, für die uns gestellten Fragen, die wir hiermit gern beantworten.

Im Normalfall sind unsere Gratis-Restaurants an 50 Wochen im Jahr geöffnet und zwar an fünf Tagen pro Woche.

Doch während dieser Covid-19-Zeit sieht unser Dienst völlig anders aus. Wir erleben eine Verdreifachung der Bedürfnisse:
1. Die Hotels und Veranstaltungen, von denen wir normalerweise den Überschuss an Verköstigung erhalten, sind momentan nicht in Betrieb bzw. abgesagt.
2. Dadurch müssen wir alle Mahlzeiten selber organisieren und zubereiten.
3. Da aber unsere Restaurants zurzeit ebenfalls geschlossen sind, mussten wir einen Lieferdienst auf die Beine stellen, was wiederum zusätzliche Kosten verursacht. Etwa die Hälfte der Essenspakete wird abgeholt, die andere Hälfte den Bedürftigen gebracht.



Wir kochen täglich 2'250 warme Mahlzeiten für Menschen in folgenden Städten:
Dimona 500
Or Akiva 1000
Tzfat 250
Jerusalem 350
Tiberias 150

Eine Mahlzeit kostet rund CHF 6.-, das Verpackungsmaterial CHF 1.-, und der Hauslieferdienst macht etwa CHF 2.- aus. Somit kommt ein Menü, das abgeholt wird, auf CHF 7.-, ein ausgeliefertes auf CHF 9.-.

Wir danken Ihnen für alle bisher erhaltene Unterstützung. Wenn Sie uns während dieser aktuellen Krisenzeit nicht vergessen, sind wir Ihnen ganz besonders dankbar.



 Spenden für Meir Panim leiten wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.



Rachel und Gilad erreichen Herzen in Israel
«Der Gott Israels, ER ist es, der Stärke und Kraft gibt dem Volk. Gepriesen sei Gott!» Psalm 68,36b


Verschiedene Freundschaften

Der Geschäftsmann Iri
Iri ist ein alter Bekannter von Rachel und Gilad. In der Vergangenheit kam er gerne mal mit Freunden zu einem Besuch bei ihnen vorbei, denn er liebt es, wenn sie von Jesus und ihrem Glauben erzählen. Kürzlich kam er mit Frau und Kindern wieder zu Besuch. Iri erinnerte Rachel daran, dass sie ihm vor zehn Jahren einen Bibelvers mitgegeben habe, der ihm damals eine grosse Hilfe war. Diesmal kam er wieder mit einem Anliegen, einer Entscheidung, die ihm auf dem Magen lag. Er sagte: « Eigentlich hatte ich im Sinn, mit meiner Familie Israel zu verlassen, um in New York zu arbeiten. Doch gerade jetzt bekam ich ein interessantes Arbeitsangebot hier in Israel. Nun weiss ich echt nicht, was ich tun soll.» Rachel versicherte: «Gott hört unsere Gebete durch Jesus.» Sie hielten sich bei den Händen und beteten um Weisheit und Klärung in dieser Sache. Dann meinte Rachel: «Wenn du keinen Frieden verspürst, dann ist das Angebot in New York nicht von IHM. Du darfst aber Gott um ein Zeichen bitten.» Kurz danach brach das Coronavirus aus. Dadurch verstand Iri, dass nicht jetzt die Zeit sei, um nach New York umzuziehen. Rachel freut sich, dass der Kontakt zu ihm aufgefrischt wurde.
Möge der Herr sein Herz erweichen und empfänglich für das Reden Gottes machen!

Avner liebt, was Rachel kocht!
Avner, ein Nachbar in Zukim, im Süden Israels
Kürzlich besuchte er Rachel und Gilad in Jerusalem und übernachtete in ihrem Haus. Rachel konnte ihm während seines Besuchs aus ihrer Vergangenheit berichten und wie Jesus ihr ein neues Leben schenkte. Er hörte aufmerksam zu, und die drei hatten ein gutes Gespräch zusammen.
Rachel meinte: «Es wird mir immer deutlicher, wie wichtig die freundschaftliche Beziehung zu einer Person ist. Es geht nicht nur darum, viel über Jesus zu sprechen, sondern vor allem auch zu zeigen, wie sehr man den Menschen schätzt und sich für ihn interessiert – das öffnet Herzen und Ohren! Wenn Menschen spüren, dass man sie als Freunde ernst nimmt, ist das sozusagen ‘eine geistliche Vorbereitung’ auf das, was man ihnen später über Jesus sagt.»
Das Ehepaar konnte sogar für Avner beten. Rachel wünscht sich, dass er das Leben Jesu in ihnen sieht und erkennt, wie viel mehr ER zu bieten hat als die Welt.
Es ist ermutigend und spannend, Liebe und Samen des Wortes Gottes in solche Herzen zu säen! Der Herr möge Frucht wachsen lassen!

Das Haus Netanel in Jerusalem
Rafael, ein Nachbar in Jerusalem
Rafael durchläuft gerade eine Scheidung. Durch den Kontakt mit Rachel und Gilad begann er, in der Bibel zu lesen. Mittlerweile besucht er sogar selbständig die Bibelstunden in einer messianischen Gemeinde. In der Vergangenheit war er oft traurig, hat sogar geweint und wusste nicht mehr weiter. Jetzt erlebt er, wie Jesus ihm Trost und neue Freude schenkt und ihn stärkt.
Rafael erfährt, wie die Bibelstelle aus Römer 8,28 sich in seinem Leben bewahrheitet: «Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.»

Rachels geistliche Tochter Vered
Vered arbeitet als Flugbegleiterin bei der israelischen Fluggesellschaft ELAL. Kürzlich kam sie von einem Flug aus Spanien zurück. Die gesamte Besatzung, inklusive Pilot, musste sich nach der Ankunft in Israel für 14 Tage in die Quarantäne wegen des Coronavirus begeben. Vered hatte bereits einen Anfang mit Jesus gemacht. Nun bat sie Rachel, sie während ihrer Quarantäne-Zeit in der Bibel zu unterrichten, denn nun habe sie ja Zeit. Rachel schenkte ihr ein interessantes Buch, damit sie das Leben des Königs David studieren kann. Vered freute sich sehr über das Material. Inzwischen las sie auch das biblische Buch Esther und war berührt davon. Sie war so begeistert von dem Gelesenen, dass sie freudig ihrer Familie davon erzählte. Ja, sie ist hungrig und durstig nach mehr Bibelerfahrung.
Beten wir, dass sich ihr Herz tief mit Jesus verbindet und sie IHM völlig vertraut.

Penina
Rachels Tante Penina ist 81-jährig und jüdisch fromm. Bisher zeigte sie kein grosses Interesse an dem, was Rachel ihr von Jesus erzählte. Doch nun wurde sie durch das Coronavirus aufgerüttelt und bat Rachel, sie nach der Krise zu besuchen. Offensichtlich möchte sie nun im vorgerückten Alter doch mehr über Rachels Freude und Glauben erfahren.
Einmal hatte sie Rachel gefragt, ob sie eigentlich jüdisch oder katholisch sei. «Ich bin jüdisch und glaube an den Messias Jeshua», gab sie zur Antwort. Nun ist sie also bereit, mehr über IHN zu hören. Das ist doch wunderbar!
Möge Gott viel Frucht entstehen lassen!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Gebetsanliegen
Gottes Reden im Herzen jener Freunde und Bekannten
Gottes Führung, Schutz und Bewahrung von Rachel und Gilad
Fürbitter, die Rachel und Gilad in ihrem Dienst mit Gebet und Gaben unterstützen

 Gaben für den evangelistischen Dienst von Rachel und Gilad werden sehr gern an sie weitergeleitet. 

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Gemeindebewegung «Living Israel»
Pastor Gleb Samburski mit seiner Familie
Bericht des Hauptleiters Gleb Samburski

Unsere Gemeindebewegung "Living Israel" dient bereits in zwanzig Städten Israels. Unser Ziel ist es, hundert Gemeinden innerhalb von sieben Jahren zu gründen. Hier stelle ich Ihnen drei permanente Programme im zentralen Teil des Landes vor.

Das Programm "Mercy"
Jeden Tag teilen wir Mahlzeiten aus an Menschen, die auf den Strassen von Tel Aviv leben. Wir geben Schuhe und Kleidung weiter an solche, die sie wirklich brauchen. Die Jugendlichen unserer Gemeinde nehmen ebenfalls an diesem Dienst teil, zweimal pro Woche kommen sie abends mit auf die Strasse, um – je nach Jahreszeit – heissen Tee oder gekühlte Getränke anzubieten. Und jeden Montag können die Obdachlosen den "kostenlosen Haarschnitt" nutzen. Es ist interessant zu beobachten, wie sich diese Menschen vor unseren Augen verändern! Durch dieses Programm können wir ihnen in Einfachheit die Liebe Christi weitergeben. Wenn diese Menschen Aufmerksamkeit erhalten, stärkt das ihr Selbstwertgefühl und gibt ihnen vermehrt Kraft, an einen helfenden Gott zu glauben.

Das "Holocaust"-Programm
Vor zwei Jahren begann der Dienst für die Überlebenden des Holocausts in den Städten Bat Yam und Rishon Le Zion. In Bat Yam sind es 80, und in Rishon Le Zion 150 Menschen, denen wir helfen. Dreimal wöchentlich geben wir Karten für Lebensmitteleinkäufe aus und beobachten diese alten, hilfsbedürftigen Menschen, wie sie sich fühlen und wie sie heute leben. Alle zwei Monate veranstalten wir ein Fest für sie zu Ehren ihrer Geburtstage oder auch für bevorstehende Feiertage. Sie wissen, dass wir Gläubige sind. Sie laden uns ein, sie zu besuchen, oder wir beten mit ihnen um Heilung oder für ihre Verwandten. Dadurch öffnen sie ihr Herz, sie gewinnen uns lieb und lassen Gott in ihrem Leben wirken. Am schönsten ist es natürlich, wenn wir das Gebet der Bekehrung mit ihnen sprechen können. Es ist unser Wunsch, dass sie in der kurzen Zeit, die ihnen noch bleibt, Christus erkennen und die Liebe Gottes spüren können. Jeden Monat sehen wir, dass wieder weniger Holocaust-Opfer auf unseren Listen stehen.

Das Programm "Wiederherstellung"
Das Ergebnis langer Gebete war das Wiederherstellungshaus, das im September 2019 in Rishon Le Zion eröffnet wurde. Dies ist ein Zuhause für Menschen, die ganz unten gelandet sind und aus eigener Kraft nicht aus diesen Umständen herauskommen können. Zur Bestätigung unserer Vision kam diese Passage aus der Bibel. Sprüche 24:11 «Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!» Wer sind diese Todgeweihten? Das sind diejenigen, die Christus nicht kennen. Unter ihnen sind Drogenabhängige, Alkoholiker, Menschen, die Tragödien und andere Lebensstörungen überlebt haben, die zum Leben auf der Strasse führten. Wenn sie dieses Haus der Wiederherstellung verstehen, werden sich die Jungs nicht nur von Abhängigkeiten und Problemen erholen und Christus in ihre Herzen aufnehmen, sondern auch das Hauptziel erkennen, nämlich, dass sie Gott und Menschen dienen, dass sie nicht nur alles für sich selbst nehmen, sondern auch geben lernen. Wir glauben, dass aus diesem Haus Mitarbeiter herauskommen werden, die in ganz Israel oder bis ans Ende der Welt gehen und das Evangelium hinaustragen und mit ihren Taten bezeugen.

Sie können uns helfen, indem Sie beten …
für die jungen Menschen, in deren Herzen bereits ein Same gesät wurde, dass dieser Same spriesst, dass sie unsere Hilfe annehmen und sich wiederherstellen lassen.
für die Mitarbeiter, die in diese Menschen investieren und mit ihren Zeugnissen zeigen, wie man mit Schwierigkeiten umgeht.
für die materielle Unterstützung dieses Hauses.
für ein zweites Wiederherstellungshaus, da dieses Haus bereits voll ist und neue Leute aufgenommen werden sollten.

Ein kurzes Zeugnis von Bruder Constantine
Constantine (genannt Kostya) ist ein Mitarbeiter in diesem Haus. Er wurde auf der Krim geboren und zog als junger Mann nach Israel. Doch hier geriet er in Probleme durch Drogen und wurde davon abhängig. Als er zur Besinnung kam, nahm er an einem sozialen Programm teil, bei dem er sich vollständig von der Sucht befreien konnte und beschloss, ein neues Leben zu beginnen. Doch ehemalige Genossen boten ihm gutes Geld an, wenn er eine Sendung Drogen aus Peru nach Israel transportiere. Das klappte allerdings nicht, stattdessen verbrachte er sieben Jahre in einem peruanischen Knast. Dort las er dafür die Bibel und lernte Jesus besser kennen. Als er freigelassen wurde und wieder in Israel eintraf, brachte Gott ihn sogleich zu uns in die Gemeinschaft von "Living Israel". Hier beendete er das Wiederherstellungsprogramm, besuchte danach die Bibelschule in Haifa und dient nun Gott als Mitarbeiter in diesem Haus.
In seinem Leben wird alles wiederhergestellt: Gesundheit und Beziehung zur Familie. Neulich trafen auch seine Mutter und seine Tochter in Israel ein. Beide hatte er seit Jahren nicht mehr gesehen. Die Vereinigung war ein Stück von Gottes Herrlichkeit.

Kurzinfos aus einem weiteren Rundbrief von Living Israel:
Am 20. März verabschiedete die israelische Regierung neue Notstandsverordnungen, mit denen eine vollständige Quarantäne im Land eingeführt wurde. Das Land wird von Panik, Warteschlangen und Menschenmassen beim Einkaufen von Lebensmitteln geplagt. Aufgrund der Situation im Land mussten wir alle Treffen unterbrechen. Wir versammelten uns in kleinen Hauskreisen, doch heute ist das nicht mehr möglich. Gott sei Dank leben wir im Zeitalter der neuen Technologie, so dass wir uns schnell umorganisieren konnten und somit zu Hause verschiedene Online-Dienste anbieten, ohne gegen das Gesetz zu verstossen oder uns gegenseitig in Gefahr zu bringen.

Im Haus der Wiederherstellung nahmen zwei Wladimirs Jesus als ihren Herrn und Retter auf.

Trotz der schwierigen Situation des Landes in Bezug auf Arbeit, da nur dreissig Prozent der Bevölkerung arbeitet, gibt Gott seinen Kindern die Möglichkeit, etwas zu verdienen.

Ein Zufluchtsort für Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt und Grausamkeiten sind, wurde am 15. März in Rishon Le Zion eröffnet. Das Haus konnte noch renoviert und die notwendigen Möbel und Haushaltsgeräte gekauft werden, bevor die strenge Quarantäne begann. Es hatte völlig leer gestanden. Das Heim ist jetzt das Zuhause einer Frau mit zwei Kindern, die sich ohne Geld oder Papiere auf der Strasse befand. Bereits heute sind die Prozesse der Wiederherstellung der Dokumente und ihres inneren Zustands im Gange. Die Kinder sind ruhiger und offener geworden. Bis jetzt können wir nur ein Stockwerk aufrechterhalten.

Wir bitten um Gebet und finanzielle Unterstützung in dieser schwierigen Zeit der Krise, damit wir gemeinsam mit Ihnen das Haus finanzieren und dadurch mehreren anderen Frauen helfen können. Ursprünglich hatten wir das gesamte Haus als Schutzraum geplant. Wir vertrauen, dass Gott für alle Bedürfnisse sorgen wird.

Vielen Dank für Ihre Liebe, Treue, Gebete und Ihre langjährige Unterstützung dieser wertvollen Dienste. In vielerlei Hinsicht ist dies auch Ihr Verdienst.

 Spenden für die Gemeindearbeit von Living Israel leiten wir sehr gern weiter. 

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Sarah & Dima Tretyakov, Beit Immanuel Congregation, Tel Aviv
Liebe Freunde von Rea Israel

Mein Name ist Sarah. Ich komme ursprünglich aus der Schweiz und lebe mit Dima, meinem israelischen Mann, und unserer dreijährigen Tochter in der Stadt Rishon Le Zion südlich von Tel Aviv. Dort sind wir aktive Mitglieder der Beit Immanuel-Gemeinde und betreuen die Teenager.

Unsere Jugendgruppe umfasst ca. zwölf Jugendliche im Alter von 13 - 18 Jahren. Diese Zahl ist mehr oder weniger konstant, da jedes Jahr die ältesten in die Armee gehen, während jüngere dazustossen. Wir treffen uns alle zwei Wochen bei uns zu Hause zum Abendessen und anschliessendem Programm mit Spielen, Input, Gebet, Aktivitäten. Auch am Freitagabend pflegen wir nach dem Gottesdienst den Kontakt zu den Jugendlichen, und wir begleiten sie an die monatlichen Jugendkonferenzen von "Netivah".

Im Oktober machten wir mit ihnen einen zweitägigen Ausflug an den See Genezareth, inklusive Camping, Wandern, Kayak fahren und Grillieren.

Im Dezember helfen wir ihnen jeweils bei der Gestaltung der Chanukka-Feier in der Gemeinde.

Für die Verpflegung der Jugendlichen und allfälliges Material für die vierzehntäglichen JG-Abende erhalten wir von der Gemeinde keine Unterstützung, sondern übernehmen diese Kosten, wie auch die Fahrkosten für die Ausflüge, selber.

Die herzige Familie Tretyakov.

Da mein Mann und ich beide vollzeitlich arbeiten, bestellen wir auch mal Pizzen für die Jugendlichen, statt noch einzukaufen und selber zu kochen, was zeitlich manchmal schwierig ist. Falls es Ihnen möglich ist, diese Spesen mitzufinanzieren, freut uns das sehr.

Leider ist Herr Dima Tretyakov seit der Corona-Krise arbeitslos.

(Ergänzung von Kurt Wenger: Die Schweizer Eltern von Sarah überweisen ihnen via Rea Israel jeden Monat Fr. 500.-, und wir legten bisher stets noch Fr. 100.- dazu.)

Wir senden Ihnen herzliche Grüsse,

Sarah & Dima Tretyakov,

 Gaben für die Jugendgruppe Tretyakov leiten wir gern an Sarah weiter.  

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Obdachlosenarbeit Ashdod
Dies ist eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott mit biblisch fundierten Wiederherstellungsprogrammen für Gestrauchelte im Land Israel zu ehren.

George Wehnes, internationaler Direktor, schreibt:

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn

Unglaublich, was sich seit unserem letzten Rundbrief alles verändert hat! Wer hätte so etwas gedacht! Wir hoffen, dass Sie, Ihre Familien und Freunde inmitten der weltweiten Corona-Krise wohlauf sind. Auch Israel erlebt seinen „Lockdown“, und dieser hat einen direkten Einfluss auf unseren Dienst.

Gespräche auf der Strasse während der Corona-Krise. Anteilnahme, Interesse am Ergehen, Adressen vermitteln, Hilfsangebote (momentan jedoch keine Aufnahme in die Reha) Offerte für Mahlzeiten-Pakete, Weitergeben des Evangeliums.
Reha-Haus
Unser Männer-Reha-Haus ist momentan voll belegt, und das Wiederherstellungsprogramm läuft. Zurzeit nehmen wir keine neuen Teilnehmer auf, auch um zu verhindern, dass das Virus in unser Haus gelangen könnte.

Strasseneinsätze
Unser Einsatz-Team führt die Strassengespräche weiter, doch mit grösster Vorsicht. Ja, wir müssen klug und vorsichtig sein, und doch wollen wir versuchen, auf die Nöte der Bedürftigen einzugehen, welche uns der Herr über den Weg führt. Wir vertrauen dem Herrn, dass er uns in allen Belangen richtig führt.

Bitte beten Sie für unsere Mitarbeiter um Weisheit und Bewahrung.

Abgepackte Menüs werden zum Verteilen bereit gemacht.
Mahlzeitenausgaben
Letztes Jahr verteilen wir rund 2000 Mahlzeiten (gemeinsam mit anderen Diensten/Werken). Jetzt gilt „Abstand halten“ in Israel genauso wie in anderen Ländern. Doch wir sind immer noch in der Lage, Mahlzeiten für Hungrige auszuteilen, jedoch nur auf der Strasse, denn kein Lokal darf geöffnet sein. Die Obdachlosen, Armen und Bedürftigen befinden sich während dieser Corona-Krise in noch grösserer Not als sonst. Unsere Reha-Männern packen Menüs in Schachteln, um diese auf der Strasse an Bedürftige weiterzugeben. Ein solches Menü enthält mehr Nährwert, als was Obdachlose sonst an „Essbarem“ aus dem Müll hervorgraben. Wir wollen auch ältere Menschen aufsuchen und ihnen mit Mahlzeiten dienen. Sogar die politischen Gemeinden und Aemter setzen sich bei der Verteilaktion ein. Gemeinsam verteilen wir rund 800 Mahlzeiten pro Woche, auch am Freitag und Schabbat.

Solch feine Menüs finden gerne Abnehmer.
Ihre Unterstützung, liebe Freunde, hilft unseren Rehabilitanden gerade auch in diesen Tagen, manchen Segen weiterzugeben.

Gemeinsame Mahlzeiten und Gespräche dienen dazu, ehemalige Süchtige mit Gottes Hilfe wieder zu gesellschaftsfähigen Menschen umzuformen.
Unsere Reha-Teilnehmer
Tagsüber studieren sie die Bibel und nehmen an anderen Programmen teil, die sie befähigen sollen, Männer nach dem Herzen Gottes zu werden. Sie lernen, Verantwortung im Blick auf Sucht zu übernehmen und wie man diese überwindet. Sie werden zubereitet, wiederum als veränderte Menschen in die Gesellschaft zurückzukehren, sich besser um ihre Familien zu kümmern und in ihrem Umfeld einen positiven Beitrag zu leisten.

Im Reha-Zentrum helfen sie mit Reinigungsarbeiten und Organisation das Haus sauber und instand zu halten.

Der Mahlzeiten-Dienst auf der Strasse mit den abgepackten Portionen gibt ihnen eine gute Möglichkeit zu dienen und sich um andere zu kümmern.

Bitte beten Sie weiterhin für diese Gestrauchelten auf ihrem Weg zurück zu dem Leben, das Gott für sie vorgesehen hat.

An unsere Freunde nah und fern:
Wir sind so dankbar für Ihre Freundschaft und Verbundenheit mit uns in diesem so kostbaren Dienst. Ihre Unterstützung und Gebete bewirken eine positive Veränderung für jetzt und für die Ewigkeit. Auch wir denken an Sie im Gebet. Möge Jesus Sie in diesen Tagen wunderbar beschützen und bewahren!

Wir grüssen Sie herzlich mit 4. Mose 6,24:

Der Herr segne dich und behüte dich!
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig!
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“


Der Herr segne Sie!

George Wehnes

 Gaben für die Obdachlosenarbeit leiten wir gerne weiter. 

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Heim für Holocaust-Überlebende in Haifa
… Eine Zeit wie diese… Esther, 4,13-14

Anfang März, am Purim-Fest, hatten wir gerade diese Bibelverse gelesen, als die Corona-Virus-Krise auch in Israel ausbrach. Diese Verse kamen uns später oft in den Sinn. Wir spüren, dass der Herr uns gerade «zu einer Zeit wie dieser» in den Dienst dieses Heims für Holocaust-Überlebende gestellt hat.

Jeden Tag besuchen wir jeden einzelnen Heimbewohner. Wir sitzen mit diesen Leuten zusammen, nehmen uns ihrer an, helfen in der Pflege, bei der Physiotherapie und kümmern uns um ihre Bedürfnisse, z.B. beim Auswechseln einer Batterie oder wenn es in ihren Wohnungen eine kleinere oder grössere Reparatur auszuführen gibt wie z.B., wenn Heizung oder Klimaanlage ausfällt usw.)

Die Virus-Krise ist eine Zeit, in der Beziehungen noch tiefer geknüpft werden und Vertrauen und Liebe gegenseitig wachsen. Welch ein Vorrecht!

Einige Male während der Woche werden den Heim-Bewohnern Temperatur und Blutdruck gemessen. Wir sind sehr dankbar, mitteilen zu können, dass es allen soweit gut geht.

Danke für Ihre Gebete für diese kostbaren Heimbewohner und das ICEJ Mitarbeiter-Team.





Während dieser «Covid19-Zeit« beschäftigen sich die Heimbewohner ganz unterschiedlich. Einige sitzen gerne vor dem TV, andere finden kreative Wege, um sich zu betätigen. So begann die Heimbewohnerin Mania Bilder zu malen und Gedichte zu schreiben.





Die Mitarbeiterinnen Kerstin und Marleen halten nebst anderen Tätigkeiten die Bewohner «happy», indem sie ihnen ihre Wohnungen reinigen. Zudem macht Wäsche falten noch mehr Spass, wenn man es zu zweit tun kann – Bewohnerin Bluma freut sich darüber!

Quelle: Text und Bilder mit freundlicher Erlaubnis von «ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem»

 Gaben mit Vermerk Haifa-Heim leiten wir gern an die ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem weiter. 

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rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.