Rundbrief Nr. 175
März 2020


Soldatenheim
Pastor Najeeb und Elizabeth Atteih

Wie es zu unserem Soldatenheim kam

In Israel ist es für junge Männer Pflicht, mit 18 Jahren während drei Jahren Militärdienst zu leisten (Frauen zwei Jahre). Die ersten acht Monate sind eine strenge Ausbildung. Die Eltern dürfen ihre Kinder wöchentlich besuchen, und alle drei Wochen dürfen sie für zwei Tage nach Hause. Für Muslime und arabische Christen ist der Militärdienst freiwillig. In Israel gibt es ungefähr 161‘000 arabische Christen, also rund 2 % der Gesamtbevölkerung. Dazu gehören Katholiken, Orthodoxe, Maroniten und Evangelische. Aus diesen absolvieren rund 350 junge Leute den Militärdienst.

Najeeb ist arabischer Christ, und vor gut fünf Jahren trat unser Sohn Tino ins Militär ein. Jedes Mal, wenn wir unseren Sohn besuchten, trafen wir Familien mit unterschiedlichem Hintergrund – Juden, Muslime, Drusen, Christen. Letztere waren oft nur nominelle Christen. So erkannte Najeeb rasch die Gelegenheit, Jesus Christus bekannt zu machen.

Er fand aber auch heraus, dass arabische Jungs in ihren Dörfern oftmals grossem Widerstand ausgesetzt sind. Dort identifiziert man sich mit seinem palästinensischen Erbe, will sich nicht Israeli nennen, keinen Militärdienst tun und verachtet solche, die in der Armee dienen.

So unterhielten wir uns bei unseren Besuchen vermehrt auch mit den jungen Soldaten, hörten von ihren Bedürfnissen und Herausforderungen, und Najeeb gab ihnen Gottes Wort und Liebe weiter.

Mit einem kleinen bestehenden Gebäude und zwei Wohncontainern begannen wir unser Soldatenheim. Wer über sein freies Wochenende nicht heimreisen kann oder will, darf es hier verbringen. Man kann hier schlafen, essen, seine Kleider in eine Waschmaschine stecken und bekommt Zuwendung, Ermutigung und gesunde christliche Lehre. Zurzeit betreuen wir regelmässig 25 Soldaten, gelegentlich ein paar dazu. Die Mehrheit stammt aus zerrütteten Familien und hat Schwierigkeiten. Es fehlt ihnen an Halt, an Menschen, die sich ihrer liebevoll annehmen. Najeeb und Tino tun einen feinen Dienst, aber auch Gemeindeglieder helfen mit. Finanziell können uns die jungen Soldaten kaum etwas abgeben, denn der Sold in der Armee ist klein.

Als im letzten Jahr ein junger arabischer christlicher Soldat sein Heimatdorf besuchen wollte, wurde er – wie schon zuvor – überfallen und belästigt. Bei dem Gerangel ging ein Schuss los und traf jemanden am Fuss. Als Tino davon erfuhr, erhielt der Junge die Erlaubnis, statt ins Gefängnis zu müssen, Hausarrest bei uns zu absolvieren. Dadurch wurde Najeeb bekannt. Hochrangige Mitglieder der Armee, Anwälte und Richter lernten ihn und das „Christian Soldier‘s Center“ kennen. Es gilt bei der israelischen Armee nun als eine legitime Organisation, allerdings ohne Unterstützung.

Juden, Muslime und Drusen haben für ihre Soldaten einen geistlichen Vater. Nun wurde Najeeb vom Militär eingeladen, Vater der christlichen Soldaten zu werden. Er darf auch an Tagungen und Konferenzen der Armee teilnehmen.

Wind und Regen haben kürzlich dem Soldatenheim zugesetzt. Wasser drang ein und verursachte Schäden. Wir sind nun daran, ein solides Dach über alles zu bauen. Damit kann auch der vorher offene Platz überdeckt und besser genutzt werden. Er soll ausgekleidet, also Wände, Boden und Decke und Mobiliar erhalten und wird dann der Hauptraum für Zusammenkünfte werden. Ein Anfang ist gemacht, doch leider kostet das alles gegen die CHF 50‘000 Franken, und wir sind auf grossherzige Spender angewiesen. Ein riesiges Dankeschön, wenn Sie uns helfen können! Seien Sie reich gesegnet!

 Gaben für das Soldatenheim sind sehr willkommen und werden gern weitergeleitet. 

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Notfonds für Israel

2’600 Raketen auf Israel abgefeuert

Die Hamas und der Islamische Dschihad stellen eine ständige Bedrohung für Israel dar. Allein im vergangenen Jahr feuerten Anhänger der beiden Gruppen mehr als 1’500 Geschosse vor allem auf den Süden des Landes ab.
Raketeneinschlag auf der Strasse.
Im November 2019 wurden gegen die 500 Raketen gezählt. Durch ein Wunder Gottes wurden keine Israelis tödlich getroffen. Wir danken Jesus für seinen wunderbaren Schutz!

Dieser Raketenterror hält nun schon seit Jahren an. Immer mal wieder erfolgen solche Angriffe, die Sirenen ertönen, und die Bevölkerung in der Nähe des Gazastreifens rennt in einen Schutzraum! Dort sitzt man dann als Familie oder auch mit Freunden und Nachbarn und wartet ab. Die Bevölkerung ist traumatisiert! Diese Angst hat ihren negativen Niederschlag, besonders im Leben der Kinder und Jugendlichen, aber auch bei den Erwachsenen, die versuchen, ihrer Alltagsroutine und Arbeit trotzdem nachzugehen und ein «normales» Leben zu führen.

Unsere Herzen sind mit Israel verbunden. Darum möchten wir vom christlichen Hilfswerk Rea Israel einen Notfonds einrichten für weitere solche Zeiten der Not.

Denn leider ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Auch in Zukunft werden solche Angriffe verübt werden. Mit einem solchen Notfonds möchten wir sofort dort helfen können, wo Not entsteht!

Die Organisation Meir Panim (Suppenküche in Israel) kümmert sich ganz besonders um solche Betroffene. Im November setzten sie sich mit ihrem Dienst «Mahlzeiten auf Rädern» für ältere Menschen ein, die sich in Tel Aviv und Sderot angesichts des Raketenbeschusses nicht mehr aus ihrem Haus getrauten und brachten ihnen etwas zu essen. Während starker Raketenbedrohung bleiben Schulen und manche Geschäfte geschlossen. David Roth von Meir Panim schreibt: «40% der Bevölkerung von Sderot leidet bereits unter dem post-traumatischen Stress-Syndrom.»

In Sderot, das direkt neben dem Gazastreifen liegt, stehen Kindern und Jugendlichen in renovierten Bomben-Schutzräumen Jugendclubs zur Verfügung. Während starken Raketenbedrohungen werden die Öffnungszeiten verlängert, um dort den Jugendlichen ein Gefühl von Normalität zu geben. Meir Panim leitet in Sderod drei solcher Jugendzentren. Mitarbeiter und freiwillige Helfer kümmern sich um die Jugendlichen.

Der ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem liegt die gefährdete Bevölkerung an der Landesgrenze ebenfalls auf dem Herzen und hat in den letzten Jahren über 75 transportable Bombenschutzräume aufgestellt.

Auch wir von Rea Israel möchten helfen!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil / Quelle: Mit Erlaubnis von Meir Panim. Bild oben von Israelnetz.

 Gaben für diesen Notfonds leiten wir gerne an Organisationen in Israel weiter, die in Zeiten der Not sofortige Hilfe vor Ort leisten. 

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Neues Zuhause Israel – ICEJ ebnet Einwanderern den Weg
Von Kayla Muchnik

Foto: ICEJ, Israelische Neueinwanderer mit Geschenken der ICEJ
Wenn jüdische Familien, die Alijah (Einwanderung nach Israel) machen, auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv landen und ihren israelischen Ausweis erhalten, ist ihre Reise noch nicht beendet. Tatsächlich ist dieser Moment nur der erste Schritt in Richtung ihres grossen Ziels: sich in Israel ein neues Leben aufzubauen. Die ICEJ (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) hilft dabei, den Weg für diese Neuankömmlinge zu ebnen, und unterstützt sie beim Erlernen der neuen Sprache, bei der Arbeitssuche und beim Zurechtfinden im israelischen Alltag.

Erfolgreiche Integration
Olim (Einwanderer) müssen in ihrem neuen Leben viele Herausforderungen meistern. Eine gute Arbeitsstelle zu finden ist manchmal die grösste Hürde, die es zu überwinden gilt. Von den vielen Integrationsprojekten, die die ICEJ-Sozialabteilung im Laufe der Jahre finanziert hat, sind Berufsausbildung und die Erneuerung beruflicher Qualifikationen unerlässlich, um den Familien wirtschaftliche Unabhängigkeit und ihre erfolgreiche Integration im Land zu ermöglichen. Mitarbeiter der ICEJ besuchten vor Kurzem das Ye’alim Integrationszentrum in Beerscheba, um Neueinwanderer zu treffen und sie mit Haushaltsartikeln zu segnen. Unsere Mitarbeiter unterhielten sich auch mit einigen Teilnehmern der beruflichen Förderungsprogramme, die wir sponsern.

Neustart für IT-Programmierer
Dennis, ein IT-Programmierer und Einwanderer aus Russland, kam letztes Jahr mit seiner Frau und seinem Sohn nach Israel. Um in einem israelischen Unternehmen eine Anstellung zu finden, musste er eine neue Sprache lernen und sich auf ein neues Arbeitsumfeld einstellen. Dennis konnte in einem von der ICEJ finanzierten Förderprogramm Hebräisch, Englisch und den Umgang mit neuen Programmiersystemen lernen. Heute spricht Dennis beide Sprachen fliessend und hat einen in Israel gültigen Abschluss.

(Foto: ICEJ, Nicole Yoder, Direktorin der ICEJ-Sozialabteilung, überreicht Dennis ein Geschenk)
Dadurch ist er in der Lage, sich als Programmierer zu bewerben. Er ist der ICEJ dankbar für die Gelegenheit, lernen zu dürfen, für die Lehrer, die ihn unterstützt haben, und auch für die Kinderprogramme, in denen seinem kleinen Sohn Hebräisch und andere wichtige Fähigkeiten beigebracht wurden. „Mein kleiner Sohn spricht sogar schon besser Hebräisch als ich“, lachte Dennis.

Ingenieur baut neues Leben auf
Wir trafen auch Pablo aus Venezuela, der seine Fertigkeiten im Bauingenieurwesen in einer vollkommen anderen Sprache wieder neu lernen musste. Er konnte einen speziellen Intensivkurs für Hebräisch und berufliche Ausbildung absolvieren und arbeitete hart, um Hebräisch und die hebräischen Fachbegriffe und Feinheiten des israelischen Ingenieurwesens zu erlernen. „Es ist nicht einfach, Alijah zu machen, vor allem im Alter von 52 Jahren“, erklärte Pablo. „Aber weil sich die Situation in Venezuela verschlechterte, sahen wir ein, dass es für uns besser ist, hier in Israel zu leben.” Wir freuten uns mit ihm, als er uns gute Neuigkeiten mitteilte: „Gott sei Dank, ich habe zwei Jobangebote erhalten und muss den Unternehmen heute meine Entscheidung mitteilen“, lächelte Pablo.

25 Jahre Partnerschaft
Morris Korim, Direktor des Ye’alim Integrationszentrums, drückte der Christlichen Botschaft von Herzen seine Dankbarkeit aus: „Ihr brachtet unseren Olim heute Geschenke, aber das grösste Geschenk ist eure Anwesenheit! Das beste Geschenk ist unsere jahrelange Partnerschaft mit der ICEJ und unseren christlichen Freunden auf der ganzen Welt. Wir schätzen eure Unterstützung der Alijah und Integration von Neuankömmlingen in Israel. Unsere 25-jährige Partnerschaft gibt uns Kraft, weiterzumachen.“

Wir freuen uns mit Dennis, Pablo und den vielen anderen, die mutig ihr altes Leben zurückliessen, um in Israel von Neuem anzufangen – mit einer neuen Sprache, einer neuen Kultur, neuen Menschen, einem neuen Beruf und einer neuen Lebensweise. Danke, dass Sie uns unterstützen, jüdischen Familien nicht nur dabei zu helfen, nach Israel heimzukommen, sondern hier auch Erfolg zu haben!

Lassen Sie uns für jüdische Neueinwanderer beten und ihren Start in Israel durch die Förderung von Sprach- und Ausbildungsprogrammen erleichtern. Als Verwendungszweck bitte „Alijah und Integration“ angeben, herzlichen Dank!

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung von «ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem».

 Gaben für ICEJ Alijah und Integration werden sehr gern weitergeleitet. 

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Rachel & Gilad Netanel erreichen das jüdische Volk
«ER hat seiner Gnade und Treue für das Haus Israel gedacht.» Psalm 98,3

Geburtstagspartys
Ich, Rachel, habe eine Freundin in En Kerem bei Jerusalem, wo Gilad und ich wohnen. Sie heisst Penina und ist eine israelische Reiseleiterin. Im November kam Penina mit Freunden zu mir nach Hause, um einen Geburtstag zu feiern. Später riefen diese Leute an und fragten, ob sie nochmals eine Geburtstagsparty bei uns feiern dürften, dieses Mal für ihren siebzigjährigen Vater.

Es waren zehn Gäste. Ich kochte für sie, und sie waren begeistert. Gilad diente ihnen am Tisch. Sie wunderten sich über mich und fragten nach meinem Beruf. So konnte ich ihnen erklären, dass ich über das Judentum von Jeshua lehre. Es war ein sehr netter Anlass mit diesen Leuten. Wir sassen im Garten, und ich konnte ihnen viel über Jesus erzählen!

Neue Kontakte in der Wüste:

Nachbarin Adi in Zukim
Adi ist meine unmittelbare Nachbarin in Zukim. Ihr Grundstück stösst an das unsrige. Wir unterhalten uns gern, kürzlich auch über ihre Zukunft. Da sagte sie: «Meine Zukunft hat mit dir, Rachel, zu tun». Wie sie dies sagte, spürte ich, dass der Moment gekommen war, um ihr mehr über Jesus zu erzählen. Unsere Freundschaft vertiefte sich, und ich begann, sie zum Shabbat-Essen einzuladen.

Ich habe festgestellt, wenn wir eine Person zu uns nach Hause einladen, baut dies Brücken, das Vertrauen wächst, und Herzen öffnen sich, in die der gute Same von Jesus Christus gelegt werden kann. Seither sitzen wir oft zusammen, lesen in der Bibel und beten. Adi hat eine neunjährige Tochter. Ihr schenkte ich eine bebilderte Kinderbibel. Kürzlich besuchte ich Adi in ihrem Haus und gab ihr einige Bibelverse als Ermutigung weiter, worüber sie sich freute. Freundschafts-Evangelisation ist intensiv und braucht Zeit, wenn Frucht daraus entstehen soll.

Rachel bereitet Leckeres vor.
Medikamente führen zu Gespräch über Jesus
In unserem Wüsten-Ort Zukim gibt es eine WhatsApp für die Bewohner des Dorfes. Darin kann man sich mitteilen, Inserate aufgeben, Fragen stellen, Treffpunkte ausmachen, Infos über Anlässe bekommen usw. Eines Tages fragte eine Frau mittels dieses WhatsApp, ob jemand Cortison-Tabletten habe (in Zukim gibt es weder eine Apotheke noch eine Klinik). Ich schrieb der Frau zurück, ich hätte solche Medikamente. Sie kam zu mir, um das Cortison abzuholen, und ich bemerkte, wie gut ihr unser Haus gefiel. Sie fragte mich, was ich hier tue. So konnte ich ihr erklären, dass mein Mann und ich in Jerusalem ein Haus haben, wo Menschen zu uns kommen und dass wir begonnen hätten, auch hier in Zukim über das Judentum von Jeshua zu lehren. Sie meinte: «O, das ist interessant.»

So lud ich sie samt ihrer Familie für den darauffolgenden Freitagabend zum Shabbat-Essen ein. Später fuhr ich 18 km bis zum nächsten Supermarkt und kaufte die Zutaten ein, die ich für die Mahlzeit benötigte. Zuhause bereitete ich das Essen vor mit Couscous, Fisch, Salat, selbstgebackenem Brot und Kuchen.

Die Gäste werden herzlich erwartet!
Die Familie kam. Wir hatten alles festlich vorbereitet mit schön gedecktem Tisch, hübschem Tischtuch, extra Tellern, Kerzen und feinem Essen. Gilad trug den Gebetsschal und die Kippa und las auf Hebräisch die Segensworte zum Beginn des Shabbats. Die Familie war freudig überrascht. Während des ganzen Abends sprachen wir über Jesus, erklärten, wieso er auf die Erde kam, was er tat und wie er unser Leben verändert hat. Danach stellten sie Fragen.

Gilad eröffnet den Shabbat.
An diesem Abend wurde mir klar, dass es besser ist, pro Mal nur eine Familie einzuladen. Das hilft, eine tiefere Beziehung zu knüpfen und sich nicht durch andere Gäste ablenken zu lassen. Zudem können sie Fragen stellen, ohne Angst zu haben, was wohl die anderen darüber denken.

Tischgespräche mit den Gästen.
Auch wurde mir wichtig, dass wir damit solchen Menschen unsere ungeteilte Liebe und volle Aufmerksamkeit schenken wollen. So spüren sie, dass sie für uns wichtig sind und wir sie damit ehren.

Die Gäste verliessen uns erst spät am Abend. Am anderen Morgen riefen sie an und wollten uns zum Frühstück in ihr Haus einladen. Natürlich nahmen wir diese Einladung gerne an, verbrachten nochmals drei Stunden mit ihnen und beantworteten viele Fragen.

Falafel-Stand
Jeweils am Freitag fährt ein Mann aus einem Nachbarort nach Zukim und verkauft Falafel im Zentrum des Dorfes. Fast alle Bewohner kommen dann herzu, kaufen und essen Falafel. Das sind wunderbare Möglichkeiten, sich unkompliziert mit den Dorfbewohnern zu unterhalten oder auch mal zu singen. Und natürlich lernen wir so immer neue Menschen kennen, treten mit ihnen in Verbindung, um zu Gottes Zeitpunkt ihnen das Evangelium zu bringen.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Gebetsanliegen
Vorbereitete Herzen der Israelis für das Evangelium
Gottes Führung, Schutz und Bewahrung von Rachel und Gilad
Fürbitter, die Rachel und Gilad in ihrem Dienst mit Gebet und Gaben unterstützen


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Meir Panim im Kampf gegen die Armut
Freier “Markt-Tag” bei Meir Panims Gratis-Restaurant in Or Akiva (Haifa-Gegend)
Jeden Freitag organisiert Meir Panim in seinem Gratis-Restaurant in Or Akiva einen «Markt-Tag». Für viele ist dieser Anlass ein Höhepunkt. Örtliche Jugendliche amtieren als freiwillige Helfer, um Lebensmittelpakete für bedürftige Familien zusammenstellen. Sogar unbeständiges Wetter hält die Schüler nicht von ihrem Einsatz ab.

Unsere Mitarbeiter knüpfen gerne nähere Kontakte mit den Menschen, die durch die Türen von Meir Panims Restaurants eintreten. Man kümmert sich liebevoll um sie. So war es Ilanit, der Managerin unsees Zweiges in Dimona, zum Beispiel möglich, einem älteren Besucher neue Socken und Turnschuhe zu schenken. Seine alten Schuhe waren ausgetragen und boten keinen Schutz mehr vor dem Winterregen.

Militär-Einheit leistet Volontär-Einsatz bei Meir Panim in Dimona (Stadt in der Negev-Wüste)
Eine israelische Militär-Einheit nahm sich etwas “freie Zeit», um als Freiwillige im Meir Panim Restaurant in Dimona mitzuhelfen. Auch sie stellten Essenspakete zusammen, die dann kostenlos bedürftigen Familien zukommen sollten.

Zudem verbrachten die Soldaten eine wertvolle Zeit mit einigen Holocaust-Überlebenden, die regelmässig zum Senioren-Tageszentrum kommen. Es war herzerwärmend zu sehen, wie die alten und jungen Helden Israels von ihren Erlebnissen berichteten, sich aneinander freuten und sich gegenseitig ermutigten.

Es ist eine Freude, wie dieser Arbeitszweig in Dimona mit Leben pulsiert und das Meir Panim-Zentrum durch wunderbare Freiwilligen-Programme zu einem festen Bestandteil der Leute im Ort wird.

Neue Winterjacken für bedürftige Restaurant-Besucher in Tiberias (See Genezareth)
Yehudit, die Managerin unseres Meir Panim Zweiges in Tiberias, hatte die Möglichkeit, zusammen mit ihrer Assistentin Ziva, eine grosse Schenkung von Winterkleidern an bedürftige Gäste weiterzugeben: über 100 Kinder-Winterjacken, kleine Heizöfen sowie warme Decken.

Israel hat in diesem Jahr einen schwierigen Winter hinter sich mit schweren Regenfällen und Überschwemmungen. Meir Panims Mitarbeiter machten Bedürftige ausfindig, um ihnen Hilfsgüter zu bringen. Die Restaurants in Tiberias engagieren sich vor allem im Kampf gegen den Hunger. Doch darüber hinaus hilft man den Gästen auch gerne, wo immer eine Not auftaucht.

Quelle: Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung von Meir Panim, Israel

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Wem gehört das Heilige Land?
Zwei Staaten, die in Frieden und Sicherheit nebeneinander leben. Das ist das Ziel aller Bemühungen für eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes. Basis zur Erreichung dieses Zieles soll die Schaffung eines unabhängigen Palästinenserstaates in Judäa und Samaria, dem sogenannten Westjordanland, sein. Israels «Besatzung» dieser Gebiete sowie die Präsenz jüdischer Siedlungen seien ein Hindernis für die vermeintliche Friedenslösung, so die Meinung in der Welt, die auch in christlichen Kreisen anzutreffen ist. Ob Israel einem Palästinenserstaat im Westjordanland zustimmt oder nicht, ist Sache der Regierung in Jerusalem. Wer jedoch behauptet, Israel hätte keinen Anspruch auf die umstrittenen Gebiete, ignoriert biblische Wahrheiten und historische Tatsachen.

Das «Land Israel» (Eretz Israel), wie die Bibel das Gebiet nennt, ist Gottes heiliges Land (Ps. 78,54) – des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs, des Vaters Jesu Christi. Das Wort Gottes ist voller Zusagen und Verheissungen, nach denen Gott das Land dem jüdischen Volk für ewige Zeiten versprochen hat. Die Sammlung des jüdischen Volkes von allen Enden der Erde und die Wiederbesiedlung des ihnen verheissenen Landes sind ebenfalls in der Bibel vorhergesagt. Verheissungen, die auch im Neuen Testament bestätigt werden (Apg 3,21; Röm 15,8).

Neben den biblischen Aussagen, dass die umstrittenen Gebiete Judäa und Samaria der Kern und das Herz des von Gott dem jüdischen Volk verheissenen Landes sind, hat Israel auch einen menschlichen und einen rechtlichen Anspruch auf diese Gebiete.

Das Volk Israel lebte rund anderthalb Jahrtausende ununterbrochen in dem Land (1'400 v.Chr. bis 135 n.Chr.), auch wenn zeitweise verschiedene Weltmächte der Antike über das Land herrschten und ein Grossteil des Volkes kurzzeitig in das Exil nach Babel musste. Von Mitte des 11. Jh. bis Anfang des 6. Jh. v.Chr. sowie von Mitte des 2. Jh. bis Mitte des 1. Jh. v.Chr. bestand ein unabhängiger jüdischer Staat in diesem Gebiet. Selbst während der weltweiten jüdischen Zerstreuung vom 2. Jh. bis zum 20. Jh. n.Chr. gab es eine permanente jüdische Präsenz in dem Territorium zwischen Mittelmeer und Jordan. Das jüdische Volk hat seine Heimat nicht freiwillig verlassen. Die verschiedenen Eroberer während der vergangenen 2'000 Jahre betrachteten das Land nur als eroberte Provinzen. Selbst die Araber, die im 7. und 8. Jh. n.Chr. in das Land kamen, zeigten kein grosses Interesse an dem Gebiet. Kein anderes Volk hat menschlich und historisch einen grösseren Anspruch auf die sogenannten besetzten Gebiete wie das Volk Israel.

Auch auf Grundlage des internationalen Völkerrechts haben sie einen Anspruch auf das Land. Auf der Konferenz von San Remo am 25. April 1920 erhielt Grossbritannien offiziell vom Völkerbund das Mandat über Palästina. Die Briten wurden verpflichtet, ihre Erklärung vom 2.11.1917, den Juden eine Heimstätte in Palästina zu schaffen, umzusetzen und die jüdische Einwanderung zu fördern. Diese völkerrechtliche Grundlage zur Errichtung eines jüdischen Staates, die Judäa und Samaria einschliesst, ist nach wie vor gültig. Der UNO-Teilungsbeschluss über das Land vom 29.11.1947 hat durch die arabische Ablehnung seine Gültigkeit verloren.

Jordanien und Ägypten haben das Westjordanland und den Gazastreifen 1948 in einem Angriffskrieg besetzt; Israel hat die Gebiete 1967 in einem Verteidigungskrieg eingenommen. Für die Forderung nach Israels Rückzug zu den bis 1967 währenden unsicheren Waffenstillstandslinien gibt es keinerlei rechtliche Grundlage. Auch die nach dem Sechstagekrieg 1967 vom UNO-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution 242 fordert dies nicht. Die aktuellen Entwicklungen zeigen, dass das Ignorieren dieser Fakten zu immer neuen und unbegründeten palästinensischen Forderungen führt, die eine Vereinbarung auf dem Verhandlungswege immer unwahrscheinlicher werden lassen.

Quelle: TOPIC-Korrespondent Rainer Schmidt, Israel


Das Haifa-Haus für Olim – erstes Zuhause für Neueinwanderer
Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden, spricht der HERR, dein Gott. Amos 9,15

Dieser Vers aus Amos ist das Leitmotiv der Ebenezer-Mitarbeiter in Israel. Zur Aliyah, also der Heimkehr der Juden aus aller Welt, gehört als nicht unwesentlicher Teil auch die Einpflanzung im verheissenen Land.

Das Haifa-Haus für Olim.
Dass dies oftmals ein langwieriger und nicht einfacher Prozess ist, kann sicher jeder nachvollziehen, der schon einmal in ein anderes Land umgezogen ist. Eine unterschiedliche Bürokratie, oftmals eine neue Sprache, das Klima, das Essen, die Arbeitsbedingungen sind nur einige der Aspekte, an die sich die Olim gewöhnen müssen. Um ihnen diesen Prozess etwas einfacher zu gestalten, hat Ebenezer sein Team in Israel in den vergangenen Jahren erheblich verstärkt. Im Jerusalem-Büro arbeiten teils vollzeitlich, teils auf Stundenbasis und teilweise als freiwillige Helfer Mitarbeiter, die selbst aus verschiedenen Ländern nach Israel kamen. Seit März 2019 kümmert sich Shlomit aus Russland um die vielen russisch sprechenden Olim. Nathalie aus Frankreich betreut französische Olim. Iris und unser nationaler Koordinator Jeremy sind ein grosser Segen für viele Einwanderer geworden und organisieren die Verwaltung und Hilfe, geben aber auch Lehre über die Aliyah an interessierte christliche Reisegruppen.

Hebräisch-Unterricht für Olim.
Neben unserem Team in Jerusalem haben wir seit Sommer 2019 durch das Haifa-Haus für Olim ein zweites Standbein in Israel. Markus und Rahel mit ihren sechs Kindern sind dort unsere Hauseltern. Zusätzlich benötigen wir aber beständig Volontäre, die ihnen unterstützend zur Seite stehen. Die ersten Helfer kamen aus Deutschland und Australien. Die nächsten werden aus Holland, Australien und Russland erwartet. Für März 2020 haben sich zwei Gruppen von Handwerkern aus der Schweiz angemeldet, die uns unterstützen, das Haus auch baulich auf Vordermann zu bringen. Jetzt schon vielen Dank hierfür!

Am 25. August 2019 wurde das Olim-Haus offiziell eingeweiht, nachdem sieben Wochen lang viele Helfer fleissig an der Renovierung gearbeitet hatten. Ein Schutzraum gegen Raketenangriffe wurde eingebaut, und durch andere Massnahmen haben wir bereits über 100‘000 SFR in das Projekt investiert. Aber unbezahlbar ist der Segen, dass Gott uns erlaubt, den Olim zu dienen. Die ersten kamen aus der Ukraine und Russland, aber schon haben sich weitere auch aus Lateinamerika angemeldet. Wir planen, wenn das Haus einmal voll in Betrieb ist, über das Jahr verteilt 200 - 300 Olim ein erstes Zuhause geben zu können.

Hier ein Link zur Vorstellung des Haifa-Hauses für Olim und ein weiterer Link zu einem Video mit Interviews in Israel im Sommer 2019.

Im Sommer konnten wir durch die grosszügige Spende einer französischen Familie, die durch unser „Invest in Israel-Programm“ angesprochen wurde, vier Apartments für Holocaust-Überlebende und Olim mit geringer Rente in Ashdod finanzieren. Für viele Juden ist es das erste Mal, dass sie von Christen gesegnet und unterstützt werden, wenn unsere Mitarbeiter ihnen bei der Aliyah und jetzt auch ganz praktisch bei der Eingliederung in Israel helfen.

Unser „Invest in Israel“-Programm wird im 2020 noch ausgeweitet, und wir beten, dass Gott uns bald noch mehr Wohnraum gibt, damit wir dort Neueingetroffenen eine erste Wohnung zur Verfügung stellen können. Danke für Ihre Gebete und Unterstützung!

Johannes Barthel, regionaler Ebenezer-Koordinator

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Dankbare Gedanken an die Israelreise im Oktober 2019
Lieber Herr Wenger, liebe Sponsoren der Oktober-Israel-Reise

Bereits sind Wochen vergangen, seit wir von der wunderschönen Israelreise zurückgekehrt sind. Wir haben sie in vollen Zügen genossen und durften ein wunderschönes und sehr interessantes Land kennen lernen. Alles war bestens organisiert und hat sehr gut geklappt. Mit Silas und Dany hatten wir zwei sehr kompetente Reiseleiter dabei, die uns dieses spannende Land und seine Geschichte auf sympathische Weise näherbrachten. Auch der Bus-Chauffeur hat mit seinen Fahrkünsten und dem köstlichen Essen super Arbeit geleistet. Wir durften viele Eindrücke und Bilder nach Hause nehmen, welche beim Bibellesen immer wieder in Erinnerung gerufen werden.

Es ist uns ein grosses Anliegen, Ihnen ganz, ganz herzlich für diese tolle Reise und die Kostenübernahme von Ben zu danken!

Dank Ihrer Grosszügigkeit wurde diese Reise für uns Realität! VIELEN, VIELEN DANK!

Shalom und Gottes Segen!

Liebe Grüsse,
Urs und Ben L.




rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.