Rundbrief Nr. 151
März 2018


Institutions Thilah David in Ashdod
Charles und Sonja Reichenbach
Von Charles und Sonja Reichenbach

Welch eindrücklicher Name: »Die Lobpreisungen Davids«. Diese gesegnete Arbeit dürfen wir nun schon im 15. Jahr unterstützen! Und wieder ganz aufs Neue waren wir tief beeindruckt über das, was diese gläubigen Menschen alles tun, um ihr Volk zu trösten, ihm Zuversicht, Kraft und Gottvertrauen zu vermitteln!

Die überraschende Begegnung
Ein süsser kleiner Junge, wir schätzen ihn auf drei bis dreieinhalb Jahre. Das Kind erblickte uns, lief mit ausgestreckten Ärmchen auf uns zu, als würde es uns kennen. Mit seinen grossen Augen strahlte uns der Kleine an, dunkelblonde Locken, einen übergrossen Schnuller im Mündchen. Er umarmte uns, als wären wir seine besten Freunde und hätte uns sehnlichst erwartet. Wir nahmen das Kind auf unseren Rundgang durch die Klassen mit. So viel Freude haben wir bei einem Kind schon lange nicht mehr erlebt! Als Säugling hatte man ihn hierhergebracht und verschwand aus seinem Leben. Die allermeisten Kinder bekommen doch ab und zu Besuch, oder man versucht, alle zwei Wochen eine Begegnung mit den Eltern zu organisieren. Doch zu ihm kommt absolut niemand! Und so waren nun eben wir »sein Besuch«! Sich verlassen fühlen, das tut weh – das spürt schon ein Kleinkind. Wir waren zu Tränen gerührt. Wir kümmern uns besonders um Kinder in Not.

Charles und Sonja Reichenbach
In einem neuen Gebäude in der grossgewordenen Hafenstadt werden jetzt 50 bis 60 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren beherbergt. Weitere hundert Kinder von 3 bis 6 Jahren werden betreut und versorgt, und dann kommt noch die grösste Schar hinzu: 120 Kinder von 7 bis 14 Jahren.

Wo kommen alle diese Kinder her? Aus total zerrütteten Familien. Die meisten stammen aus den GUS-Staaten. Juden, die nie wussten, was es heisst, Jude zu sein. Sie wurden verfolgt und reisten ins Land ein, leider oft samt der Wodkaflasche. Schreckliche Umstände. Doch hier, bei unseren Freunden, wurde aus ihren Kindern adrette junge Menschen. Wir durften sie seit Jahren begleiten.

Eine neue Aufgabe betreibt dieses Werk bei den vielen Neueinwanderern aus Frankreich. Viele von ihnen sind »säkular«, haben also keinen persönlichen Bezug zu ihrer Religion. Als hochqualifizierte Leute arbeiten Vater und Mutter und bringen ihre Kinder in den Kindergarten, natürlich gegen Bezahlung. Und über die Kinder, die gläubig werden, wecken sie auch das Gottbewusstsein ihrer so sehr beschäftigten Eltern.

 Wir geben Gaben für Thilah David sehr gern an das Ehepaar Reichenbach zweckgebunden weiter. 

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Be'ad Chaim: Ja zum Leben
Be'ad Chaim ist eine messianische, eingetragene, gemeinnützige Organisation. In Israel werden jährlich 50‘000 Schwangerschaften abgebrochen. Soldatinnen werden zwei Abtreibungen freigestellt. Be'ad Chaim kümmert sich um Mütter, die abtreiben wollen, klärt aber auch die Öffentlichkeit auf über die Risiken von Abtreibungen, die in Israel bis zum 9. Schwangerschaftsmonat vorgenommen werden, sowie über die negativen Konsequenzen von Abtreibungen, wie überhaupt über vorehelichen Geschlechtsverkehr.

Das Projekt „Operation Moses“ hilft Frauen ein Jahr lang, wenn sie ihr Kindlein austragen. Dabei erhalten die Mütter vor der Geburt ein Babybett mit Bettzeug, einen leichten Kinderwagen und eine Kinder-Badewanne, zudem Gutscheine für Windeln,Babynahrung und andere Notwendigkeiten.

Eine solche Jahres-Patenschaft für ein Kind kostet ca. Fr. 1'800.-

Die Direktorin Sandy Shoshani schreibt: «Im letzten Jahr konnten wir über 340 Leben retten. Dadurch wurden viele Menschen berührt. Viele dieser Mütter waren verzweifelt und fühlten sich verlassen. Doch Gott hat sie erwählt, um einem kostbaren Kind das Leben zu ermöglichen. Über jedem Kind und deren Mutter liegt eine göttliche Bestimmung. Mütter und Väter bekommen das Geschenk eines Kindes, damit sie es in die Fülle seiner Berufung führen und dadurch Gott die Ehre bekommt.»

Der kleine Roey wurde im Oktober 2017 zwei Wochen zu früh geboren. Roey ist das fünfte Kind einer Familie, die in einer sehr kleinen Wohnung in einem der ärmsten Quartiere Jerusalems wohnt. Zu Beginn der Schwangerschaft war die Gesundheit von Natalie, der Mutter, sehr angeschlagen und die finanzielle Situation prekär. Zudem hatte ihre Ehe in der Vergangenheit gelitten, war nun aber auf dem besseren Weg. Angesichts all dieser Überlegungen dachte Natalie an eine Abtreibung. Be’ad Chaim mit dem Programm von «Operation Mose» war schliesslich ausschlaggebend, dass Natalie die Schwangerschaft nicht abbrach.
Eltern und Kinder (13, 9, 8 und 5) sind glücklich und dankbar, wie sich dank einer Patenschaft von «Be'ad Chaim» alles zum Guten gewendet hat!

(Auszug aus dem Rundbrief «Be'ad Chaim» Life News, Winter 2017/18)

 Gaben für die lohnenswerte Arbeit von Be'ad Chaim leiten wir gerne weiter (Patenschaften und allgemeine Beträge) 

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Einwandererfamilie Yakubovich
Die Familie Yakubovich wanderte 2003 aus der Ukraine in Israel ein. Das Wurzelschlagen in der neuen Heimat war nicht einfach. Doch inzwischen sind sie wirklich integriert und lieben Israel über alles. Die beiden Söhne sind erwachsen und wohnen nicht mehr zu Hause.

Vladimir und Nina wohnen in Nordisrael und dienen in einer grösseren Stadt in einer messianischen Gemeinde als Diakone bei Bibel- und Gebetsstunden mit. An ihrem Wohnort leiten sie eine Hausgemeinde, die vor allem von Senioren besucht wird, und Nina leitet eine örtliche Gebetsstunde. Ausserdem hilft Vladimir in der örtlichen messianischen Reha-Station bei Bibelstunden und in der Seelsorge mit. Sein Herz brennt für diese randständigen Menschen. Leider vermag diese kleine Reha ihn nicht als Mitarbeiter anzustellen.

Aus gesundheitlichen Gründen kann Vladimir nur begrenzt arbeiten. Ein Arbeitsbüro vermittelte ihm und Nina die Möglichkeit der stundenweisen Begleitung von betagten Senioren. Sie lieben diese Aufgabe. Sie vertrauen dem Herrn, dass ER sie trotz reduziertem Arbeitspensum mit allem Nötigen versorgt!

Rea Israel hat in den vergangenen Jahren Familie Yakubovich schon öfters unterstützt. Vladimir und Nina danken Gott und den Freunden von Rea Israel herzlich dafür. Sie beten für dieses Werk und sind ermutigt über dessen Liebe zu Israel!

Wer möchte sich an ihren Lebenskosten mit einer Liebesgabe beteiligen?

 Gaben für Vladimir und Nina Yakubovich werden gerne weitergeleitet. 

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Heim für Holocaustüberlebende in Haifa
In den letzten Jahren verspürte die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICBJ) die Dringlichkeit, noch mehr für die Tausenden von Holocaustüberlebenden in Israel zu tun, die mit Alter, Einsamkeit, Krankheit und Armut zu kämpfen haben. 2010 eröffnete die ICBJ in Haifa eine spezielle Unterkunft mit begleitetem Wohnen für solche Menschen. Dort bekommen sie viel Liebe, Pflege und Wertschätzung. Zurzeit sind es 70 Bewohner. Jede Person hat ihre eigene dramatische Geschichte, wie sie damals als junger Mensch den Nazi-Völkermord überlebte.

Im Laufe der Zeit kaufte die ICBJ einige zusätzliche Wohnungen in angrenzenden Wohnblocks. Diese befinden sich an derselben Strasse. Zum Teil wurden diese Unterkünfte zuerst renoviert. Nun möchte man nochmals ein paar Wohnungen dazukaufen, um noch mehr Holocaustüberlebende aufnehmen zu können, damit diese einen wohlverdienten, angenehmen Lebensabend geniessen können. Doch dazu braucht es Spenden.

Die Heimbewohner sind alle über 80 Jahre alt, und ihre Gesundheit wird anfälliger. Yacov war sein Leben lang stark und gesund. Doch im letzten Jahr verschlechterte sich seine Gesundheit, und er musste sogar ins Spital. Nun ist er wieder zurück im Heim. Kleine Spaziergänge mit Mitarbeitern und liebevolle Kontakte mit den Heim-Bewohnern lassen ihn neu aufleben und wieder etwas zu Kräften kommen.

Im Haifa-Heim gibt es kaum Langeweile. Verschiedene Aktivitäten und Besucher aus dem In- und Ausland bringen Abwechslung und Freude in den Alltag. Kürzlich gab es sogar Kinderbesuch. Sie sangen und tanzten für die Bewohner und schenkten jedem eine rote Rose.

Ein anderes Mal kam eine Polizisten-Gruppe und führte mit den Bewohnern ein Spiel durch. Die Atmosphäre war aufgelockert, es gab viel Gelächter. Am Schluss schenkte ein Polizist dem 91-jährigen Shlomo einen selbstgebackenen Kuchen. Shlomo bedankte sich und erzählte anschliessend seine Lebensgeschichte.

Helfen, solange man noch helfen kann! Zurzeit werden 7 Spitalbetten à CHF 2’500.- benötigt, nebst Finanzen für Mitarbeiterlöhne, Physiotherapie-Raum, Haus-Renovationen und Heim-Erweiterung.

Quelle: Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem

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Buchladen Haifa und Soldatenheim
Elizabeth Atteih
Von Elizabeth Atteih, Haifa

Der christliche Buchladen in Haifa, den mein Mann Najeeb und ich leiten, ist eine wunderbare Möglichkeit, um mit den verschiedensten Menschen über den Glauben an Jesus sprechen zu können.

Letzten Donnerstag erhielt ich einen Anruf auf Hebräisch von einem Mann, der sagte, er wohne in Bnei Barak, einer sehr orthodoxen, streng gläubigen jüdischen Stadt. Als ich ihn fragte, wie ich helfen könne, meinte er, er wolle an Jesus gläubig werden, wisse aber nicht wie. Ich riet ihm, das Neue Testament zu lesen, von dem er sagte, er habe es gelesen, aber nicht verstanden. Ich ermutigte ihn, den Heiligen Geist beim Lesen um Hilfe zum besseren Verständnis zu bitten. Schliesslich wollte er wissen, wie man betet. Ich erklärte ihm, dass er keine vorgeschriebenen Gebete brauche, sondern mit Gott sprechen könne, so wie er es mit seinem Vater tun würde. Dann willigte er ein, dass ich mit ihm am Telefon beten durfte, damit er hört, wie einfach man das tun kann. Schliesslich bedankte er sich für meine Hilfe. Bitte beten Sie für diesen Sohn Israels!

Ein weiterer Lichtblick in den letzten Monaten sind die Kindernachmittage, die ich für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren begonnen habe. Alle zwei Wochen kommen sie um vier Uhr nachmittags für eine Stunde in den Laden, um zu singen und biblische Geschichten zu hören. Einige Kinder bringen auch ihre muslimischen Klassenkollegen mit. Die meisten Kinder sind katholisch.

Dies sind wunderbare Gelegenheiten, den Samen des Evangeliums und die Liebe zu Jesus in ihre Herzen zu säen, solange sie noch jung sind. Bitte beten Sie auch für diese Treffen.

Soldatenheim
Im Januar-Rundbrief 2018 berichteten wir über die wertvolle Arbeit von Sohn Tino, der sich als Offizier um christliche Soldaten kümmert. Das Soldatenheim ist eine gemeinnützige Organisation, die vor zweieinhalb Jahren gegründet wurde. Sie hat nicht zum Ziel, Soldaten zu rekrutieren, sondern arabisch-christliche Soldaten in der israelischen Armee physisch, emotional und spirituell zu unterstützen und zu ermutigen.

Obwohl schon viele Soldaten hier durchgegangen sind und Hilfe und geistliche Ermutigung empfangen haben, fehlen uns die Mittel, um es weiter offen zu halten. Wenn sich nichts ändert, muss wohl diese wichtige Arbeit schliessen. Es braucht Gebet, damit Gottes Wille klar wird.

Für die Miete des Grundstücks, auf dem die Wohncontainer stehen, für Strom, Telefon, Internet, Buchhaltung und Unterstützung bedürftiger Soldaten (wir betreuen zurzeit 30 Soldaten) fallen monatliche Kosten von rund Fr. 1700.- an.

 Gaben für den Bücherladen sowie für das Soldatenheim werden sehr gern entgegengenommen und weitergeleitet. 

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United Hatzalah Organisation – Motorrad Ambulanz
Die «United Hatzalah Organisation» (Gemeinsame Rettung) ist ein Rettungsdienst mit speziell ausgestatteten Motorrad-Ambulanzen. Dieser Dienst besteht aus 4’000 freiwilligen, zertifizierten Sanitätern und auch Ärzten.

Täglich treffen etwa 800 Notrufe ein. 600 Motorrad-Ambulanzen und 25 Ambulanzwagen stehen zur Verfügung. Diese Arbeit wurde 2006 gegründet. Der Erste-Hilfe-Kasten der Motorrad-Ambulanz enthält dieselbe wichtige Ausrüstung (Sauerstoff-Flaschen, Beatmungsgerät, Defibrillator zur Wiederbelebung, Verbandmaterial usw.) wie die in einem Ambulanz-Auto, ausser der Tragbare.

Über ein selbst entwickeltes GPS-gestütztes Ortungs- und Einsatzdispositionssystem (Life Compass) kann jeweils der aktuell nächste geeignete Helfer für einen Notfall identifiziert und alarmiert werden. Hierdurch trifft «United Hatzalah», nach eigenen Angaben innerhalb drei Minuten nach Alarm am Notfallort ein. United Hatzalah-Helfer überbrücken als «Sofort-Sanitäter» die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes, der in urbanen Gebieten bis zu zehn Minuten und in ländlichen bis zu zwanzig Minuten dauern kann. Jährlich führt diese Motorrad-Ambulanz in Israel etwa 200’000 Einsätze durch.

Yosef Assor (Fotos) einer dieser freiwilligen Motorrad-Sanitäter, befand sich unlängst mit seiner Frau an einem geselligen Treffen, anlässlich eines jüdischen Feiertages. Dort erreichte ihn der Alarm, bei dem es um ein erstickendes Baby ging. Dieser Notfall befand sich nicht weit entfernt. Sofort rannte er zu seinem Motorrad und war innerhalb von zwei Minuten am Ort.

Die verzweifelten Eltern hielten ihren kleinen Jungen im Arm, der inzwischen blau geworden war. Der erfahrene Sanitäter nahm das Kind, hielt es mit dem Gesicht nach unten und klopfte ihm auf den Rücken. Kurz darauf waren die Atemwege frei und das Baby atmete wieder normal. Die Eltern bestanden darauf, dass somit der Ambulanzwagen nicht zu kommen brauche.

Yosef kehrte zur Feier zurück. Doch 40 Minuten später kam ein zweiter Alarmruf – zur selben Adresse. Das Baby hatte sich beim Stillen verschluckt. Der Sanitäter fuhr eilends zur Familie zurück. Dort hatte das Kind aufgehört zu atmen und war nicht mehr ansprechbar. Yosef führte eine Reanimation durch und konnte das Leben des kleinen Jungen ein zweites Mal retten. Wenige Minuten später traf die Ambulanz ein. Diesmal bestand Yosef darauf, dass der kleine Patient, zwar bereits in stabiler Kondition, gemeinsam mit seiner Mutter ins Spital gebracht wurde.

Yosef meinte: «Der Verkehr an jenem Feiertag war gewaltig. Ohne mein Motorrad hätte ich es nie so schnell zum Notfallort geschafft, um das Baby zweimal zu retten. Das war wirklich ein Wunder!»

Yosef ist verheiratet und hat selber zwei Kinder. Er arbeitet bei der israelischen Luftwaffe und dient mit Freude als Volontär bei «United Hatzalah.»

Der wunderbare Dienst von «United Hatzalah» ist im ganzen Land kostenlos und steht Tag und Nacht das ganze Jahr über jeder Person zur Verfügung!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil
(Quelle: The United Hatzalah Israel Update, Nr. 9, 2018 und www.israelrescue.org)


 Gaben für die Motorrad-Ambulanz (Ausrüstung, Einsätze) werden gern entsprechend weitergeleitet 

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«Ebenezer» hilft dem jüdischen Volk zurück nach Israel
«Wer sind diese, die wie eine Wolke geflogen kommen und wie Tauben zu ihren Schlägen?» Jesaja 60,8

Ja, das jüdische Volk kehrt zurück in sein Land! Sie kommen aus vielen Ländern angeflogen, so wie die «Tauben» zurück in ihre Schläge. Die Rückkehr Israels, von den alten Propheten angekündigt, geschieht heute vor unseren Augen! Sie kommen als Gruppen, als Familien oder auch als Einzelpersonen. Gott kennt sie alle bei Namen!

Gott selbst ist der Initiator, der dem jüdischen Volk den Wunsch der Rückkehr ins Herz legt. Dazu sagt er in Jeremia 32,41b: «Ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.»

Gott ist begeistert über die Rückkehr seines Volkes in das Land, das er ihnen gab. Das bringt Ihm Ehre (Hesekiel 36,22-23) und ist ein Zeichen für die Völker! Jesu Herz und Seele ist dabei voll involviert!

Der Dienst von «Ebenezer Operation Exodus» begann 1991. Mittlerweile gibt es Büros von «Ebenezer» in über 60 Ländern. Diese werden von vielen freiwilligen Helfern unterstützt.

Die Hilfe an den jüdischen Auswanderern ist vielseitig: Da gibt es Besuche zum Archiv und Konsulat zur Dokumentenbeschaffung, Mithilfe beim Packen der Umzug-Container, Transport zum Flughafen, persönliche Begleitung mit Trost, Zuspruch und Gebet und vieles mehr. Die Organisation hilft auch finanziell, wo nötig (Transport, Passgebühren, Unterkunft vor dem Abflug usw.) Zusätzlich profitieren jüdische und christliche Menschen in Not von „Ebenezers“ humanitären Hilfe. Bereits durfte diese christliche Organisation über 160‘000 Olim (Rückkehrer) nach Israel behilflich sein.

Laut Statistik wanderten letztes Jahr 27'000 Rückkehrer aus den Nationen in Israel ein. Davon kamen 7'000 aus Russland, 6'700 aus der Ukraine, 5'000 aus Frankreich, 3'633 aus USA/Kanada usw. und ca. 100 aus der Schweiz.

Durch viele Gebetsgruppen weltweit wird dieser Dienst auch im Gebet unterstützt. Auskunft über Israel-Gebetsgruppen in der Schweiz erteilt gerne das Ebenezer-Büro 024 441 69 60.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

 Gaben für Ebenezer werden gerne weitergeleitet. 

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Holocaustüberlebende Juden
Wer möchte für einen dieser wunderbaren alten Menschen eine Jahrespatenschaft zu Fr. 1140.- oder Fr. 95. Im Monat übernehmen?
Herzlichen Dank!
Nennen Sie uns den Namen Ihres «Patenkindes» und helfen Sie ihm, wieder ein Jahr lang über die Runden zu kommen.


Wichtig: Allgemeine Gaben für «Holocaustüberlebende» gehen nach Haifa, wo wir das Heim seit Jahren unterstützen.

Doron Schneiders Hilfsaktion betrifft Menschen in Jerusalem.


Eingepfropft, um Israel zu unterstützen
Doron Schneider
Von Doron Schneider

Der Apostel Paulus schildert ein Symbol mit zwei Olivenbäumen, einem edlen und einem wilden Baum. Mit dem edlen Olivenbaum ist Israel gemeint. Er ist edel, weil er von Gott selber gezüchtet und bearbeitet wurde. Gott hat ihn aus einer Person erschaffen, aus Abraham, dann Isaak und Jakob, als ein Modell für die ganze Welt. Alle restlichen Völker sind mit dem wilden Olivenbaum symbolisiert. Wilder Baum, weil die Völker im Gegensatz zu Gottes Volk Israel wild aufwuchsen, ohne Gottes Züchtigung und Erziehung.

Wurzel trägt die Christen
So lehrt uns Paulus etwas sehr Wichtiges über eine gegenseitige Beziehung zwischen Christen und Juden:

»Doch einige dieser Zweige (damit sind die Juden gemeint) wurden herausgebrochen, und du, der Zweig eines wilden Ölbaums, wurdest eingepfropft. Nun erhältst du ebenfalls Kraft aus der Wurzel des Ölbaums und nährst dich von seinem Saft.« (Römer 11,17).

Darin sehen wir, dass die Wurzeln des Christentums im Judentum zu finden sind.

Auch die eingepfropften Zweige - sprich: Die Christen aus den Nationen haben eine wichtige Aufgabe zur Erhaltung der Wurzel, die sie trägt.


Die Christen erhalten die Wurzel am Leben
Im Garten Gethsemane in Jerusalem stehen noch acht Olivenbäume aus der Zeit Jesu, die angeblich 2000 Jahre alt sind. Sie wurden all die Jahre von den Mönchen der nahen christlichen Kirchen gepflegt und bewahrt. Was diese Bäume aber so viele hundert Jahre am Leben erhalten hat, war nichts anderes, als die von den Christen eingepfropften jungen Zweige in den alten Stamm, der von der Wurzel getragen wird. Diese jungen Zweige sorgten dafür, dass die Wurzel angeregt wurde, ununterbrochen bis zum heutigen Tage "Leben" durch den Stamm in die Äste und Zweige fliessen zu lassen und der Baum nicht abgestorben ist.

Olivenbaum aus der Zeit Jesu im Garten Gethsemane, Jerusalem
So sehen wir, dass die wilden Zweige nicht nur der Fettigkeit des Ölbaumes teilhaftig geworden sind, sondern auch eine besondere Aufgabe haben: Den gesamten edlen Ölbaum – bis zur Ernte – am Leben zu erhalten.

Christen kämpfen für Israel
Die verheissene Ausgiessung des Heiligen Geistes auf das Volk Israel steht noch aus. Sie wird erst dann stattfinden, wenn Israel wiederhergestellt ist, denn es ist heute immer noch geistlich tot und kann sich deswegen nur physisch – mit Panzern und Raketen – gegen seine Feinde wehren. Parallel zu den physischen Angriffen tobt in der unsichtbaren Welt der geistliche Kampf der bösen Mächte des Teufels, die versuchen, Gottes Heilsplan mit Israel zu zerstören.

Ein Beispiel dafür sind die Beschlüsse der UNESCO, die Israel immer wieder das Recht aufs verheissene Land absprechen. Erst kürzlich wurde behauptet, dass niemals ein jüdischer Tempel auf dem Jerusalemer Tempelplatz gestanden habe.  Die neueste Attacke gegen Israel ist die Behauptung, dass die Grabstätte der in Hebron begrabenen Erzväter des Judentums – Abraham, Isaak und Jakob – keine jüdischen, sondern palästinensische heilige Stätten seien.

Wie gesagt – für derartige geistliche Angriffe hat das Volk Israel noch keine Abwehrwaffen, denn man kann nicht mit Panzern und Raketen auf die bösen teuflischen Mächte in den himmlischen Regionen schiessen. Das geht nur mit geistlichen Abwehrwaffen.

Genau dafür hat Gott sich ein geistliches Volk auserwählt: Das sind die eingepfropften jungen wilden Ölzweige, die Christen aus den Nationen.

So wie die jungen wilden Zweige die Wurzeln der acht Olivenbäume im Garten Gethsemane all die Jahre am Leben erhalten haben, so hatten und haben auch die Christen die Aufgabe, mit ihren geistlichen Abwehrwaffen – mit Gebeten und Proklamationen – an der Seite Israels zu kämpfen.

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.

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