Der Rundbrief
März 2017, Nr. 137

Davidstern

Gemeinde-Info LEBENDIGES ISRAEL
Ein paar persönliche Gedanken zum alten und zum neuen Jahr

Leiter: Gleb Samburski

Schalom, liebe Brüder und Schwestern


Wir grüssen Sie zum neuen Jahr, das gerade begonnen hat und wünschen Ihnen allen eine noch tiefere Nähe zu Gott und eine neue Freude über seine Gegenwart.

Das vergangene Jahr war ein Jahr einiger grosser Veränderungen, Prüfungen und Segnungen für unsere Familie. Nachdem wir mehr als zwanzig Jahre im Norden Israels gelebt hatten, zogen wir im Sommer 2016 nach Rishon LeZion. Diese Stadt gehört zum Grossraum Tel Aviv. 

Gott schenkte uns eine Vision, in Israel hundert (!) neue Gemeinden zu gründen. Während der vergangenen 21 Jahre pflanzten wir 23 Gemeinden, und wir glauben, dass Gott eine grössere Strategie und mehr Weisheit hat, um die Vision in weniger als hundert Jahren wahr werden zu lassen. 

Vor eineinhalb Jahren eröffneten wir eine erste Gemeinde von „Lebendiges Israel“ in Rishon LeZion. Heute gibt es schon deren drei, und im Februar planen wir, zwei weitere zu eröffnen.

Eine dieser neuen Gemeinden trifft sich in unserem Zuhause. Es ist eine Gemeinschaft für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren. Zwanzig Kids besuchen diese Treffen. Wir glauben, dass es diese Arbeit braucht, um eine neue Generation von Jüngern Jesu vorzubereiten. 

Gleich nach unserem Umzug wurde ich sehr krank. Während dreieinhalb Monaten hatte ich andauernde Schmerzen im Unterleib, fühlte einen starken geistlichen Druck und wurde von Todesgedanken gequält. Während dieser Zeit verlor ich 17 kg Körpergewicht. Ich liess alle möglichen Untersuchungen über mich ergehen, aber die Ärzte konnten nichts feststellen. – Heute fühle ich mich wieder gesund! Gott sei Dank!

Möge das neue Jahr ein Jahr des aktiven Dienstes für Gott und zu seinem Lob sein!

Gleb, Marina, Amiel, Ameli, Aliya & Yael Sambursky



Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4












Weihnachten und Neujahr mit christlich-irakischen Flüchtlingen in Jordanien, Dezember 2016

Bericht von Shmuel und Pamela Suran,
unseren Kontaktpersonen


«Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan» (Matthäus 25,40)

Liebe Freunde


Wir wünschen Ihnen aus Jerusalem, der Stadt des grossen Königs, ein gesegnetes 2017.

Jordanien befindet sich zwischen den kriegsverstrickten Ländern Irak und Syrien. Trotzdem ist es das sicherste Land unter den arabischen Ländern im Nahen Osten und erweist Flüchtlingen aus anderen Nationen grosse Gastfreundschaft. Jordanien wurde mittlerweile zum Zufluchtsland auch für viele geflohene Christen.

Verzweifelte Notlage
Viele von Ihnen wissen, dass Tausende von christlichen Irakern ihre Heimat im Sommer 2014 verliessen, als der IS die Stadt Mossul eroberte und deren Bewohner brutal verfolgte.

Ihre Häuser wurden mit einem «N» für «Nazarener» markiert, um zu sagen: Hier wohnen Christen. Dies war eine ähnliche Situation wie in Hitlers Nazi-Deutschland, als die Juden ab 1930 den «Davidstern» tragen mussten. Die Christen aus Mossul wurden vor die Wahl gestellt: sich zum Islam bekennen, die «Jizya», eine hohe Steuer für Nicht-Muslime zu bezahlen, innert Stunden die Stadt zu verlassen oder andernfalls umgebracht zu werden.
 
Die Gemeinschaft der irakischen Christen floh in der Nacht des 7. August 2014 aus ihrer Stadt und liess Hab und Gut zurück. Auf keinen Fall wollten sie zum Islam konvertieren, lieber litten sie um Jesu Willen.

Traumatisiert ob all der erlebten Schrecken, erreichten sie Erbil, die Hauptstadt des irakischen Kurdistan. Dort allerdings hatten sie nur den harten Boden einer Schule oder Kirche zum Schlafen und erhielten ein paar magere Mahlzeiten.

Es kursierte das Gerücht, dass, wer die Flucht nach Jordanien schaffte, dort von der UNHCR (UNO-Flüchtlingshilfe) nach ein paar Monaten ein Ausreisevisum nach Europa bekäme. Auch via Medien und Internet sickerte solches durch, und Hoffnung keimte auf.

Erste Flüchtlingswellen strömten herbei, nachdem sie die Gebühren ihrer Jordanien-Visa bezahlt hatten. Jordanien ist das einzige Land im Nahen Osten, das nebst Moslems auch Christen aufnimmt. Aber Christen dürfen nicht legal arbeiten. Die Regierung befürchtet, es könnte zu Konkurrenz oder gar zu Unruhen kommen. Die wenigen Arbeitsmöglichkeiten werden an Moslems vergeben. Daher ist die Mehrheit der verjagten Christen zugleich auch die am meisten vernachlässigte Menschengruppe in Jordanien.

Es ist uns eine Ehre, diesen Familien, die vor den grausamen IS-Kämpfern geflohen sind, zu helfen und ihnen Liebe zu erweisen. Seit Beginn der Rückeroberung Mossuls am 17. Oktober 2016 strömen jeden Monat weitere Zehntausende nach Jordanien. Wer schon seit Weihnachten 2014 immer noch da ist, hofft verzweifelt auf ein baldiges Ausreisevisum, um nach Europa, Amerika, Kanada, Australien oder bis ans Ende der Welt, nach Neuseeland, ausreisen zu dürfen.

Weihnachten mit irakischen Kindern

Pamela und ich, Shmuel, konnten ein friedliches Weihnachts- und Neujahrsfest auf der anderen Seite des Jordan-Flusses, in Amman, mit unseren geliebten assyrischen Glaubensgeschwistern feiern. Hunderte von Weihnachtsgeschenken konnten wir persönlich verteilen, inklusive Spielsachen und Süssigkeiten und dazu wunderschöne, handgestrickte Socken und Kinderkleider (Foto), die von Frauen in der Schweiz angefertigt worden waren!

Stephanus-Teammitglieder beim Verpacken der Weihnachtsgeschenke.

Der Weihnachtsanlass fand in der Freien Evangelischen Gemeinde statt. Sie befindet sich im Zentrum des ältesten Stadtteils von Amman. Es ist eine bevölkerungsreiche Gegend, zum Teil verwirrend mit einem Gemüsemarkt und vielen schmalen Seitengassen. Das Gemeindelokal ist mit einer Mauer umgeben und hat ein massives Tor, das sich verriegeln lässt.

Der Pastor hielt eine ermutigende Predigt über den «Guten Hirten», und Shmuel brachte ein Wort über die Weisen aus dem Morgenland, wie sie dem Stern bis nach Bethlehem folgten. Er ermutigte die Gemeinde, ebenso dem Herrn nachzufolgen.

Grosses Erlebnis: Die Kinder erhalten Weihnachtsgeschenke!

Nach dem Gottesdienst gab ich Erklärungen zu den Weihnachtsgeschenken. Die Mitarbeiter des «Stephanus-Teams» hatten sie vorher schön verpackt und brachten sie herein. Dann liessen wir die Kinder sich in einer Reihe aufstellen, und Pastor Rami gab jedem einen Segen auf Arabisch.

Dann überreichten wir zusammen mit dem Team die Geschenke. Für Shmuel und mich war es das erste Mal, beim Verteilen von Weihnachtsgeschenken anwesend zu sein, denn in den palästinensischen Gebieten in Israel ist uns dies aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Wie war es schön, mitzuerleben, wie die Kinder sich über solche Geschenke freuten! Der Besuch in Amman übertraf in jeglicher Hinsicht unsere Erwartungen. Wir danken und loben den Herrn, wie er alles zum Guten führte. Seine Barmherzigkeit ist ewig!

Übrigens: Als vorgängig die Leute des «Stephanus-Teams», die ja selber irakische Flüchtlinge sind, die Geschenke zusammenstellten und einpackten, staunten sie sehr über die schönen Strickwaren aus der Schweiz!

Stephanus-Team und Global Hope-Organisation

Unser Stephanus-Team.

Wir konnten dem «Stephanus-Team» und den Mitarbeitern der «Global Hope-Organisation» bestätigen, dass wir ein weiteres Jahr für die Patenschaftsfamilien sorgen werden. Das löste grosse Freude aus. Shmuel konnte zudem bei zwei Sitzungen eine kurze Andacht halten und in einem Gemeindegottesdienst einen biblischen Input weitergeben. Der jordanische Leiter von «Global Hope» fragte Shmuel, ob er bereit wäre, als Pastor des «Stephanus-Teams» mitzuarbeiten, was er gerne tut. - Wir konnten auch für einige Kranke beten.

Liebe treue Freunde,
Es ist uns ein Anliegen, unserer Dankbarkeit und Freude über Ihre Unterstützung in diesen Projekten Ausdruck zu geben. Danke für Ihre Hilfe für die christlichen Flüchtlingsfamilien in Amman, bevor sie weiterreisen und in einem anderen Land eine neue Existenz aufbauen können. Die meisten von ihnen werden wohl nie mehr in ihre Heimat zurückkehren können. Ihre Häuser und Geschäfte sind zu 80 % zerstört.

Wie können Sie Flüchtlingen helfen?
Dank Ihrer Grosszügigkeit bekommen sie Unterstützung für Wohnungsmiete, Lebensmittel und persönliche Notwendigkeiten. Ihre wunderbaren Spenden werden äusserst geschätzt.

CHF 2'400.- Jahrespatenschaft für eine Familie (oder CHF 200.- monatlich)
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 200.- monatlich für die Marka-Schule (Lehrerlöhne, Bücher, Schulmaterial, Winterkleider)
CHF 200.- Winterzeit: Heizöfen (Foto), Kleider, Wolldecken
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle

Heizofen

Es ist uns ein Vorrecht, den christlich-irakischen Flüchtlingen Hilfe zu leisten, was allerdings noch Monate oder sogar Jahre dauern kann. Doch wir wollen helfen, so lange wir können!
Möge der Herr Sie alle reich segnen!

Shmuel und Pamela Suran


 Jegliche Unterstützung für das Projekt christlich-irakische Flüchtlinge in Jordanien leiten wir sehr gern an Shmuel und Pamela Suran weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.













Die grösste Not der holocaustüberlebenden Juden ist Einsamkeit

Von Doron Schneider

Die meisten haben ihre Verwandten verloren und leben jetzt in einer kleinen Wohnung, wo sie ihr Leben einsam zu Ende leben... Unser Projekt "Wir haben euch nicht vergessen!" wurde genau deshalb gegründet, um diesen teuren Menschen Aufmerksamkeit und Trost zu schenken.

Wie machen wir das?
An Wochenenden besuchen wir sie mit Blumen, Lebensmitteln und Chalabroten zum Schabbat. Bei dieser Gelegenheit erkundigen wir uns über ihre Nöte und Bedürfnisse, wie notwendige Reparaturen in ihrer Wohnung, oder ob sie eine Heizung, Gehhilfen, warme Decken oder ähnliches benötigen, was wir dann in der folgenden Woche vorbei bringen bzw. reparieren lassen.

Bei diesen Besuchen haben wir immer wieder feststellen dürfen, dass unser Interesse an ihnen persönlich sie am meisten erfreut.

Was uns glücklich macht, ist auch das, was die Welt zu einem besseren Ort macht. Und was wir anderen geben, macht uns glücklicher, als was wir für uns behalten.

Eine wunderbare Möglichkeit, den Juden zuerst zu helfen und sie zu segnen, findet sich in der Arbeit von Ebenezer Operation Exodus bei der Heimbringung des jüdischen Volkes!

Wie kann ich mitmachen? 
Sponsern Sie einen Überlebenden mit CHF 85.- im Monat, und wir schicken Ihnen ein Foto mit Namen des Holocaustüberlebenden, das Sie an Ihren Kühlschrank heften können, um regelmässig für diese Person zu beten.

Mit einer einmaligen Spende können wir z.B. Reparaturen vornehmen.

Wir wollen diese teuren Menschen, die im Holocaust so sehr leiden mussten, nur weil sie zu Gottes Volk gehören, nicht vergessen und ihre letzten Jahre etwas verschönern. Noch haben wir etwa fünf bis zehn Jahre Zeit dazu.

Wichtig: Seit Jahren unterstützen wir das Heim für Holocaustüberlebende in Haifa. Das werden wir auch weiterhin tun. Wo zu einer Spende lediglich „Holocaustüberlebende“ geschrieben wird, geht das Geld dorthin.

Wer aber Doron Schneiders Liebeswerk an diesen Überlebenden in Jerusalem unterstützen möchte, notiere bitte: Holocaustüberlebende in Jerusalem.


 Ich mache mit! Gaben für Holocaustüberlebende in Jerusalem leiten wir sehr gern an Doron Schneider weiter. Gott segne Sie!  

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.











Obdachlosenarbeit in Tel Aviv

Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen. Internationaler Direktor: George Wehnes, Leiter in Israel: Genady Michaely Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen. (Bericht von George Wehnes)

Liebe Freunde

Es ist uns ein grosser Segen, Ihnen diesen Rundbrief zu senden! In unserer letzten Ausgabe haben wir Ihnen Igor vorgestellt. Er ist der neue Leiter der Männer-Reha in Tel Aviv. Diesmal wollen wir Ihnen sein Zeugnis zugängig machen. Mit Staunen sehe ich, wie die Hand des Herrn Leiter zubereitet, um das Werk unter Obdachlosen und Süchtigen weiterzuführen.

Dankbar bin ich auch für jede Person, die uns mit ihren Gebeten und Gaben unterstützt. Dadurch sind Sie Glied eines Teams, das von Gott gebraucht wird, damit „Menschen auf dem Abstellgleis“ gerettet werden – jetzt und für die Ewigkeit. Ein herzliches DANKESCHÖN!

Igors Lebensgeschichte
Ich bin 1960 in einer Lehrersfamilie in Monin, einem Distrikt von Moskau, geboren. In der Schule studierte ich Musik und war im Sport aktiv (Rugby und Ringen).

Igor, der neue Leiter der Männer-Reha.

Nach der Schule besuchte ich die Militär-Akademie auf der Halbinsel Krim. Nach deren Absolvierung sandte man mich nach Chita in Sibirien. Dort diente ich während neun Jahren bei der Armee und war in der Lebensberatung von Soldaten und Offizieren tätig. Während drei Jahren diente ich im Fernen Osten unter harten Bedingungen. Dies war jedoch sehr hilfreich für meinen Charakter und meine persönliche Entwicklung. In Schneestürmen kam ich einige Male an den Rand des Todes. In solchen Momenten und auch in Zeiten, in denen ich kein Ziel mehr für mein Leben sah, fühlte ich eine besondere Kraft, die mich führte. Ich war noch nicht gläubig, dachte ich doch, es sei unmöglich, dass sich jemand für mein Leben einsetzen und mich retten wolle.

1990 erweiterte ich meine Militärausbildung und entschloss mich, Soziologe zu werden. Ich war auf der Suche nach etwas, das meinen Verstand überstieg! Fleissig betrieb ich mein Soziologie-Studium, konnte jedoch keine Antworten auf meine vielen Fragen finden. Als Folge davon begann ich mich mit verschiedenen Religionen zu befassen. Irgendwann merkte ich, dass Gott wirklich existiert. In der Fülle verschiedener religiöser Quellen sprach mich die Bibel am meisten an. Dadurch fand ich Antworten auf einige meiner Fragen. Jesus Christus, der viel für die Menschheit getan hatte, interessierte mich.

Ich begriff nun deutlich, dass Jesus auch für mich persönlich in diese Welt gekommen war, obwohl ich so viele schlechte Dinge getan und gegen ihn gesündigt hatte. 1993 tat ich Busse, weihte mein Leben dem Herrn und liess mich taufen. Ich diente weiterhin im Militär und wurde zum Obersten befördert. Gleichzeitig wurde ich ein Soldat Jesu. In meiner Gemeinde wurde ich zum Diakon und später zum Pastor ordiniert.

Ich mag Menschen, und es gefällt mir, ihnen bei der Problemlösung behilflich zu sein. Am meisten aber liebe ich es, Menschen zu Jesus zu führen und sie in ihrem geistlichen Wachstum zu unterstützen.

Später bekam ich eine Einladung, um bei der Mission «Licht im Osten» in Kiev, der Hauptstadt der Ukraine, mitzuarbeiten. In der Vergangenheit war ich in vielen Arbeitsprojekten tätig. Am meisten liebte ich es, die „geistliche Medizin“ in Kombination mit Sozialpsychologie zu verwenden und dabei Süchtigen und Mitbeteiligten zu helfen. Unser Team war oft unterwegs und diente Süchtigen, kümmerte sich um deren Familien und besuchte auch Gefangene im Gefängnis.

In der Ukraine gründete ich eine neue Gemeinde. Sie wurde auch von vielen Juden besucht, darum nannte man uns die „Jüdische Gemeinde“. Daraufhin gründeten wir weitere Gemeinden. Der Herr gab Gnade, um Leiter für diese neuen Gemeinden heranzuziehen und dafür auszubilden.

Igor leitet eine Bibelstunde für Männer.

Im Jahr 2014 reiste ich mit meiner Familie nach Israel aus. Meine Frau Sofia und ich sind seit 35 Jahren verheiratet. Wir haben fünf Söhne und eine Tochter. (Anmerk. Red.: Im Sommer 2016 ertrank tragischerweise sein 17-jähriger Sohn im See Genezareth).

In Israel begannen wir mit einer Hausgemeinde in unserer Wohnung.

Im Sommer 2016 wurde ich als Hausleiter bei der Männer-Reha in Tel Aviv «Ohel Avraham» (Rescue in Israel /Obdachlosenarbeit) angestellt. Hier kann ich meine Erfahrung mit Süchtigen einbringen und ihnen helfen, Gottes Licht und Liebe zu sehen und Befreiung für ihre Seelen zu finden. Ich liebe es, mit Glaubensgeschwistern Gott anzubeten.
Seien Sie gesegnet!

Igor

Wir sind begeistert, Igor in unserem Team in Israel zu haben. Wir glauben, dass der Herr ihn zum richtigen Zeitpunkt zu uns geführt hat, jetzt, da wir unser Frauenhaus planen.

Vor ein paar Monaten spendete eine Gruppe aus Finnland CHF 168'000.- Dieses Geld ist zweckbestimmt für den Kauf eines Grundstückes. In Israel sind Grundstücke nicht nur teuer, sondern auch schwer zu kriegen.

Genady Michaely, unser Leiter in Israel, hält aktiv Ausschau. Er konnte verschiedene Grundstücke ausfindig machen – doch eines stand kurz danach nicht mehr im Angebot. Wir brauchen ein Haus, in welchem wir 10-12 Männer und 5-8 Frauen unterbringen können. Die Kosten dafür belaufen sich auf ungefähr CHF 1 Million. Nebst den bereits erhaltenen CHF 168'000.- benötigen wir noch weitere CHF 800'000.-. Bitte denken Sie im Gebet daran, damit der Herr die nötigen Finanzen schenkt.
Mit dankbaren Segensgrüssen, Ihr

George Wehnes

 


 Gaben für diese wertvolle Obdachlosenarbeit oder speziell für das neue Obdachlosenheim leiten wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.














Ebenezer Operation Exodus:
Ein christlicher Dienst, der jüdischen Menschen hilft, nach Israel zurückzukehren

ISRAEL mit Gottes Augen sehen

„Hebe deine Augen auf und sieh um dich :…Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden.“  Jesaja 60,4


In blauen T-Shirts: Leiter-Ehepaar aus Italien begleitete im Sommer 2016 eine Gruppe von 20 jüdischen Rückkehrern auf ihrem Flug von Rom nach Tel Aviv.

Noch ist Gott nicht fertig, sein in alle Welt zerstreutes Volk zu sammeln und es zurück in sein Land Israel zu bringen. Gott wacht über seinem Versprechen, dies zu tun! (5. Mose 30,1-5).

Die jüdische Agentur hilft bei der Ausreise (Aliyah) nach Israel, aber auch die internationale christliche Organisation Ebenezer Operation Exodus darf seit 26 Jahren bei diesem göttlichen Auftrag mitarbeiten.

Bereits durfte über 155‘000 jüdischen Menschen praktisch bei der Rückkehr nach Israel geholfen werden: Da gibt es Besuche beim Archiv und Konsulat zur Dokumentenbeschaffung, Mithilfe beim Packen des Umzug-Containers, Transport zum Flughafen und vieles mehr. Ebenezer hilft wo nötig auch finanziell (Transport, Passgebühren, Unterkünfte vor dem Abflug usw.) Zusätzlich profitieren jüdische und christliche Menschen in Not von der humanitären Hilfe. Die Büros befinden sich in über 50 Nationen und werden von vielen freiwilligen Helfern unterstützt.

Familie aus Moldawien vor ihrem Abflug nach Israel.

Im vergangenen jüdischen Jahr wanderten rund 28‘000 Rückkehrer nach Israel ein. Sie kamen aus vielen Ländern der Welt – auch aus der Schweiz.

Die Beteiligung von Ebenezer bei Aliyah-Gruppenflügen liegt bei CHF 400.- pro Person. Die Transportkosten für einen mittleren Container belaufen sich auf CHF 3‘000.- bis 4‘000.-, und ein Lebensmittelpaket kostet je nach Land zwischen CHF 20.- und 50.-

Paulus erklärte deutlich, dass das Evangelium zuerst den Juden und danach auch den Nichtjuden gegeben wurde (Röm. 1,16). Ein Pastor und Ebenezer-Mitarbeiter meinte: „ISRAEL mit Gottes Augen sehen, bedeutet nicht nur, Israel im Blick zu haben, sondern Israel auch den richtigen Platz einzuräumen – und das meint: den Juden zuerst!“

Eine wunderbare Möglichkeit, den Juden zuerst zu helfen und sie zu segnen, findet sich in der Arbeit von Ebenezer Operation Exodus.

Neueinwanderer aus Frankreich bei der Ankunft in Tel Aviv.

In eindrucksvoller Erfüllung biblischer Prophetien kehrt das jüdische Volk nach 2000 Jahren aus der Zerstreuung in alle Welt heim nach Israel. Seit der Staatsgründung 1948 machten bereits über drei Millionen Juden Aliyah. Es ist einmalig in der Geschichte der ganzen Menschheit, dass ein Volk Jahrtausende später in sein ursprüngliches Land zurückkehrt. Ein solches Wunder kann nur Gott vollbringen!

Auch im Alter kann noch Aliyah gemacht werden.

Kurz vor der Abreise in die neue Heimat.

Der Dienst von „Ebenezer Operation Exodus“ wird ausschliesslich durch Spenden von Christen aus aller Welt ermöglicht.

Ebenezer ist auch ein Gebetsdienst. Einige tausend Beter rund um die Welt beten regelmässig für diesen Dienst. Gott holt sein Volk nach Hause, um dadurch seinen Namen zu verherrlichen (Hesekiel 36,21-23).

Durch die Wiederherstellung des jüdischen Volkes und des Landes Israel werden die Völker sehen, dass ER der wahre Gott ist.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Ebenezer Operation Exodus)


 Spenden für Ebenezer Operation Exodus leiten wir gerne weiter.  

Bitte helfen Sie uns helfen!
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