Rundbrief Nr. 142
Juli 2017


Assyrische Christen in Jordanien, Juni 2017
Shmuel und Pamela Suran

Bericht von Shmuel und Pamela Suran, unseren Kontaktpersonen

«Gedenkt der Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.» Hebräer 13,3

Hintergrund der assyrischen Christen
Schon seit 2000 Jahren gibt es Christen im Irak. Sie wohnen in der Stadt Bagdad und anderen Orten. Auch Mossul war einst ihr Zuhause. Durch die extreme islamistische Verfolgung sind sie nun von der Ausrottung bedroht. Diese assyrischen Christen sind eine bestimmte ethnische Gruppe im Nahen Osten. Sie weisen eine alte, reiche Kultur auf und sind die ursprünglichen Bewohner der heutigen Länder Irak, Syrien und Teilen der Türkei. Die Geschichte dieser lieben Menschen reicht in apostolische Zeiten zurück. Damals hörten sie zum ersten Mal das Evangelium durch den Apostel Thomas und andere Verkündiger und nahmen Christus als ihren Herrn und Erlöser in ihr Leben auf. Sie sind keine Araber, sondern assyrische Christen.
Als der sog. Islamische Staat (IS) im August 2014 die Ninive-Ebene eroberte, flohen die meisten assyrischen Christen nach Erbil und in andere Gegenden Kurdistans. Sie weigerten sich, dem Islam beizutreten und liessen ihre Dörfer, Häuser und ihren ganzen Besitz zurück. So wurden sie zu obdachlosen Flüchtlingen. Mossul wurde zum Zentrum der Christenverfolgung im Nahen Osten. Das kriegszerrissene Land Irak erwies sich als Kriegsschauplatz, wo Assyrer und andere Christen durch die Dschihadisten gezielt getötet wurden. Der IS hat systematisch Gräueltaten gegen Christen im Dienste des «Völkermordes» verübt.
Irakische Sicherheitskräfte sowie kurdische Einheiten und Alliierte befinden sich zurzeit im Endkampf der Befreiung von Mossul. Der IS im Irak steht am Rande der Niederlage.
Pamela und ich, Shmuel, hatten die Möglichkeit, über Auffahrt Amman in Jordanien zu besuchen und die Rückkehr Christi zu seinem Vater mit unseren geliebten Glaubensgeschwistern aus Mossul zu feiern. Dieser Tag ist im Nahen Osten bekannt als der «heilige Donnerstag» oder als «Auffahrts-Donnerstag». Traditionsgemäss wird dieser Festtag am 40. Tag nach dem Auferstehungstag gefeiert.

Pamela berichtet
Als wir über die Brücke von Israel nach Jordanien fuhren, war es gerade der 70. Unabhängigkeitstag Jordaniens. Zudem hatten wir kurz zuvor das 50 Jahre-Jubiläum der Wiedervereinigung Jerusalems gefeiert. Wir fuhren direkt zum Haus von Pastor Rami der Freien evangelischen Gemeinde in Amman, mit welchem wir eng zusammenarbeiten. Dort hatten wir das Mittagessen mit ihm und seiner Frau Zena und ihren zweijährigen Drillingen. Wir wurden über die momentane Situation der assyrischen Christen informiert sowie über die Situation der Ninive-Ebene, Mossul und Erbil. Auch gab er uns die neusten Informationen über unsere assyrischen Patenschaftsfamilien.
Pastor Rami sprach über die neue Flüchtlingswelle von assyrischen Christen. Seit Januar 2017 treffen jeden Montag und Donnerstag volle Flugzeuge aus Kurdistan mit neuen Flüchtlingen ein. Rami schätzt, dass seit Beginn des Jahres 15'000 bis 20'000 irakische Christen in Amman angekommen sind und sich bei der UNO als Flüchtlinge registrieren liessen, um hier auf ein Ausreisevisum zu warten. Es werden ihnen enge Wohnungen in Ost-Amman zugewiesen, in denen dann oft 10-16 Personen wohnen. Geschlafen wird auf Matratzen auf dem Boden. Solche Unterkünfte sind für Christen immer noch besser und sicherer, als wenn sie in einem Moslem-Flüchtlingslager untergebracht sein müssten.

Rückkehr nach Ninive
Mossul und einige Dörfer in der Ninive-Ebene sind beinahe zurückerobert. Werden Flüchtlinge wieder in den Irak zurückkehren? Es gibt solche, die hoffen, eines Tages heimkehren zu können. Doch gemäss Pastor Rami sind die meisten Gebäude nicht mehr bewohnbar. Häuser, Kirchen, Schulen und Geschäfte wurden geplündert, verwüstet und angezündet. Diese Zerstörung spricht eine deutliche Sprache. Der IS hatte es in jener Gegend besonders auf die Vernichtung des Christentums abgesehen.

Pastor Rami (Foto) erzählte uns von einer Familie, die versuchte, nach Mossul zurückzukehren. Dort fanden sie ihr Haus und verbrachten die Nacht darin.

Pastor Rami
Doch da kamen ihre muslimischen Nachbarn, warfen Steine und schrien: «Verschwindet von hier und kommt nicht mehr zurück.» So reisten sie wieder nach Amman. Es scheint, dass Muslime sich alles aneignen möchten, was von Christen noch übrig geblieben ist.
Andere Christen, die zurück nach Mossul gingen, fanden ihre Häuser zerstört vor. Die IS-Schergen hatten Granaten hineingeworfen und zur Explosion gebracht. Da all ihr Geld gestohlen wurde, haben die Christen kaum die Möglichkeit, ihre Häuser neu aufzubauen. Ungewissheit liegt in der Luft, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit breitet sich unter den Flüchtlingen aus. Viele brauchen dringend Hilfe, um trotzdem mit ihrem Leben vorwärts zu gehen. Sehnsüchtig warten sie auf einen Telefonanruf der Botschaft.

Stephanus-Team
Wir verbrachten eine wunderbare Zeit mit dem Stephanus-Team. Besonders interessierte uns, wie sie mit Schwierigkeiten umgehen und wie es ihnen sonst so ergeht. Das Zusammensein im Büro mit diesen Menschen berührte uns sehr. Nebst herzlichen Umarmungen flossen auch Tränen.
Dort trafen wir Dr. Barah (Foto), der seit Februar 2016 zu den Patenschaftsfamilien gehört.

Dr. Barah
Er ist ein intelligenter Arzt. Im Irak wurde ihm alles gestohlen. Er kam mit seiner Frau und Tochter nach Amman. Wir nahmen ihn ins Stephanus-Team auf, und er begann, die Flüchtlinge in seiner Umgebung zu besuchen. Jeden Tag behandelt er um die 20 Patienten. Dabei stellte er fest, dass diese nebst der medizinischen Versorgung auch gewisse Anleitungen brauchen, um in ihrer einfachen Umgebung für sich und ihre Familien zu sorgen. Viele Erkrankungen der Flüchtlinge haben mit Infektionen zu tun. Er ist daran, die Eltern von Kindern über grundlegende Hygiene zu unterrichten, wie man solche aufbaut und aufrechterhält, um eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Er instruiert auch, wie man Medikamente einnimmt. Wo nötig, überweist er Patienten an Spezialisten. Er kommt aus Mossul und stand in der Ausbildung zum Master in der Transplantationsmedizin, als der IS kam. Seine Frau ist Chirurgin.
Dr. Barah hat schon rund 1000 Personen behandelt. Es fällt ihm auf, dass vielen Krankheiten ein Trauma zugrunde liegt. Somit führt er auch Gespräche und Beratungen, bei denen es um das «Posttrauma-Syndrom» geht. Diese kombiniert er mit der herkömmlichen medizinischen Behandlung. Die regulären Ärzte in Amman bieten Flüchtlingen keine Beratung an, stellt Dr. Barah fest. Er hat einen Ausreiseantrag für Australien eingereicht und hofft, dort seine Studien weiterführen zu können.

Familienpatenschaften

Stephanus Team
Sehr erfreulich ist, dass viele irakische Christen durch den freiwilligen Einsatz des Teams und dank des Patenschaftsprogramms erreicht werden konnten. Letztes Jahr waren es ein paar tausend Personen, mittlerweile sind es schon 10'000! Erstaunlich, wie es unter Pastor Ramis Leitung zu dieser Multiplikation kam! Dabei zählen aber auch die Gebete und die Unterstützung von treuen Freunden wie Sie, die sich um diese kostbaren Menschen kümmern. Wir konnten auch das geistliche Wachstum der Teammitglieder sehen. Dieses Mal erlebten wir eine besonders wertvolle Zeit mit ihnen im Gebet und Austausch, beim Hören von Zeugnissen und in der Anbetung. Wir sind überwältigt, wie unsere irakischen Brüder und Schwestern des Stephanus-Teams so lebendig und freudig im Herrn sind. Vielen Dank, ihr lieben Freunde!

Hilfe für christliche Flüchtlinge
Durch die andauernden Flüchtlingswellen in Amman ist die Situation vieler christlichen Flüchtlinge sehr prekär geworden. Unser Freund Pater Khalil Jaar sagte: «Die Situation der irakischen Christen ist kritisch. Sie haben kein Geld mehr, dürfen aber nicht arbeiten. Wie können sie trotzdem menschenwürdig leben?» Durch Ihre Gebete und grosszügigen Gaben können sich diese Geschwister weiterhin sicher in Jordanien aufhalten. Dort warten sie geduldig und betend auf ihre Ausreisevisa. Doch vorläufig sind sie auf Hilfe angewiesen für Wohnungsmiete, Lebensmittel, medizinische und persönliche Bedürfnisse.
Bitte beten Sie darüber, wie auch Sie mithelfen können. Eine gute Möglichkeit ist die Übernahme einer Familienpatenschaft. Die assyrischen Christen in Jordanien werden Ihnen für immer dankbar sein!
Für Pamela und mich, Shmuel, ist es wirklich eine grosse Ehre, unseren Brüdern und Schwestern in Amman zu dienen und ihnen Hilfe zu bringen.

«Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig, und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder ohne Kleidung, und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!» Matthäus 25,37-40

Gottes Segen aus Jerusalem                   
Shmuel und Pamela Suran

Möchten auch Sie diesen Flüchtlingen helfen?
CHF 2400.- Jahrespatenschaft für eine Familie (oder CHF 200.- monatlich)
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 200.- bis 400.- monatlich für die Marka-Schule (Lehrerlöhne, Bücher, Schulmaterial, Kleider)
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle
CHF 100.- an das Haus Ruth (Medikamente)
CHF 100.- für Bedürfnisse im Sommer (elektrische Ventilatoren gegen die Sommerhitze)


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Makor Ha Tikvah – Messianische Schule in Jerusalem
Kampf um unsere Kinder in Israel
Auszug aus einem Artikel von Moti Cohen (leitendes Mitglied der Tiferet Yeshua Congregation in Tel Aviv)

«Heutzutage hat Israel die höchste Geburtenrate der ganzen westlichen Hemisphäre. Zum ersten Mal war 2016 die jüdische Geburtenrate auf gleicher Höhe mit der arabischen, nämlich durchschnittlich 3,2 Kinder pro Familie. In Jerusalem gibt es eine Privatschule, die unseren Werten und Bedürfnissen ent-spricht, jedoch fehlt eine solche Einrichtung für messianische Kinder in Tel Aviv. Die meisten unserer Kinder lernen in säkular-liberalen Schulen. Das Erziehungssystem kann man als extrem liberal be-zeichnen; die meisten Teenager rauchen Zigaretten, einige sind Drogen- bzw. Alkoholkonsumenten, und der Geist, in dem dort unterrichtet wird, hat den Menschen im Mittelpunkt, nicht Gott. Die Lehrer dort unterrichten nicht nur die Fächer Mathematik oder Literatur, sondern sie bringen unsere Kinder auch dazu, säkulare humanistische Werte als normal zu akzeptieren. Die sog. "Neue Familie" kann aus zwei Müttern oder Vätern bestehen, womit die Akzeptanz des sog. "Gender-Mainstreams" als neues Identitätsmuster 'gepredigt' wird.»

Diese zwei Kinder möchten zur Makor Ha Tikvah-Schule zurück
Kaira ist zwölf Jahre alt. Kürzlich feierte sie ihre Bat Mitzva. Sie hat noch sieben Geschwister im Alter von 3-13 Jahren. Als Kaira jünger war, besuchte sie die Makor HaTikva Schule, musste dann aber der Kosten wegen zur unentgeltlichen staatlichen Schule wechseln. Die letzten beiden Jahre lernte sie dort und schloss die Grundschule ab. Sie stand mutig zu ihrem Glauben und konnte eine Klassenkame-radin zu Jesus führen. Doch diese Schule war nicht immer einfach für sie, und manchmal fühlte sie auch den Sog der Welt. Als ihre Eltern sie fragten, wo sie die Mittelstufe besuchen möchte, sagte sie, sie wolle darüber beten. Dann kam sie zurück und sagte unter Tränen: "Ich habe den Eindruck, dass ich zurück in die Makor HaTikva Schule gehen soll. Ich bin in einem Alter, wo es wichtig ist, näher zu Gott zu kommen und im Glauben gestärkt zu werden, bevor ich die staatliche Oberstufe/High School besuche, wo es viel Druck gibt. Ich empfinde, Makor HaTikva ist die Schule, wo Gott mich jetzt haben möchte." Die Eltern sind einverstanden, sie wieder diese messianische Schule besuchen zu lassen und vertrauen dem Herrn, dass er das finanziell ermöglicht.

Ariel ist zehn Jahre alt, eine intelligente Schülerin und ein süsses Mädchen. Sie hat ein einfühlsames Herz, ein grosses Verantwortungsbewusstsein und das Anliegen, alles richtig zu machen. Sie kommt aus einer zehnköpfigen israelischen Familie und lebt in Jerusalem. Auch sie besuchte die Makor HaTikva Schule und wechselte zur staatlichen Schule. Dort war es allerdings sehr schwierig für sie, weil die anderen Kinder einen groben Wortschatz hatten und auch zu Gewalt neigten. Sie hielt aber tapfer durch und betete täglich für die Kinder ihrer Klasse. Allerdings fiel ihren Eltern auf, wie Ariel litt und ihr die Situation zusetzte. Sie sind überzeugt, die Makor HaTikva-Schule wäre für ihr Kind ein besseres, sichereres Umfeld, wo sie ihre Begabungen besser entfalten könnte und sie wieder aufblühen würde.

 Das neue Schuljahr beginnt am 4. September 2017. Wer möchte sich am Schulgeld für Kaira oder Ariel beteiligen? (Fr. 280.- pro Kind im Monat,) Auch kleinere Beträge oder einmalige Spenden sind willkommen.  

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Eine finnische Lehrerin macht einen Besuch bei MHT
Danke, dass ich eurer Schule einen Besuch abstatten durfte! Was ich erlebte, hat mich begeistert. Die ganze Atmosphäre war voller Liebe, Fürsorge und Frieden. Als Lehrerin und Doktorin der Erziehungswissenschaften habe ich zahlreiche Schulen in verschiedenen europäischen Staaten besucht und in mehreren Schulen in Finnland gearbeitet. Doch etwas Besonderes ist einzigartig in Makor HaTikvah. Es ist der volle Frieden, den ich an den Gesichtern der Kinder ablesen konnte, ihre Art sich zu verhalten sowie ihre Körpersprache. Sogar als eine Schülerin gebeten wurde, sich höflicher zu benehmen, als sie in einen Raum gestürzt kam, um eine Seite ausgedruckt zu bekommen, verschwand ihr glückliches Lächeln nicht und sie reagierte auch höflich. Ich beobachtete eine einander zugewandte Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern. Es ist offensichtlich, dass hier ein sehr hoher Standard an Ethik vorherrscht.

Es war bewegend zu sehen, wie jüngere und ältere Schüler sich für die morgendliche Bibellese in ihre jeweiligen Gruppen fanden. Die Schulsekretärin sagte mir, dass unsere Schüler in den Augen von Jeshuaungläubigen Israelis, die öfters mal aggressiv reagieren, als Aussenseiter betrachtet werden. Doch der Vorteil von MHT-Schülern ist, dass sie sich nicht zu fürchten brauchen und das Gefühl unbedeutend sei, nicht dazu zu gehören, weil hier jeder so an Gott glaubt wie sie. Hier können die Schüler relaxen und ihre Identität als Gläubige entwickeln. Ich bin davon überzeugt, dass diese Schule ihren bestimmten Platz im israelischen Schulsystem hat!
Merja P., Finnland

Diverse Anliegen der Makor Hat Tikvah-Schule:

Ausbau unseres obersten Stockwerkes zu Schulräumen: Mehrere Organisationen wollen mithelfen. Bereits 60'000 Euro sind uns zugesagt worden. Doch es braucht noch einiges mehr.
Belag für den Spielplatz: Wir mussten einige Teile des verschlissenen Spielplatzes ersetzen, was uns 4.800 NIS (CHF 1320.-) kostete. Der Teilbetrag von 3.700 NIS wurde durch die Firma Jewish Jewels gespendet. Falls Sie die fehlenden 900 NIS übernehmen könnten, wäre das ein grosser Segen für die Schule.
Spielplatz-Beschattung: Wir benötigen ein neues Schattennetz für die kommenden heissen Tage, damit die Kinder vor der Sonnenstrahlung geschützt sind. Die Kosten dafür betragen 2.000 NIS (555 US$). Baumpflanzung: Traurigerweise waren wir gezwungen, einen grossen Baum umzuhauen, der unserem Garten eine Menge Schatten gespendet hatte. Weil er giftig war, möchten wir ihn gegen einen ungiftigen ersetzen. Falls sich ein Spender dafür meldet, würde eine Tafel mit seinem Namen vor dem Baum angebracht, wodurch er immer ein Teil von Makor Ha Tikvah wäre.
Neue Ausrüstung für den Sport-Unterricht: Für das neue aktive Schuljahr benötigen den Ersatz für 15 Basketbälle, 15 Volleybälle, Turnmatten, ein Tischtennis-Netz und Schläger: alles zusammen kostet 6.500 NIS (1.800 US$), inkl. Steuern. Die Schüler wären glücklich, wenn sie neu ausgerüstet würden!

 Mehrere Schüler benötigen finanzielle Hilfe, um weiterhin die MHT-Schule besuchen zu können. Möchte jemand speziell die Kosten für ein Kind übernehmen?  

1.-4. Klasse: CHF 250.- pro Kind und Monat
5.-8. Klasse: CHF 280.- pro Kind und Monat


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Obdachlosenarbeit Tel Aviv
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Leiter in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für be-dürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen. (Bericht von George Wehnes)

Liebe Freunde

Dieser Rundbrief berichtet über einen grossen Meilenstein in Israel: Unser Team mit Genady und Igor hat sich sehr eingesetzt, um verschiedene Dienste zusammenzubringen, die sich ebenfalls um Obdachlose, Drogen- und Alkoholsüchtige kümmern.

Im Januar 2017 fand die allererste Konferenz dieser Art statt.

Reha-Dienst
Gruppenbild: Leiter des Reha-Werkes "Ohel Avraham" Genady Michaely (vorne, Mitte, mit Anzug) und Mitarbeiter Igor, (vorne mit blauem Hemd und ärmellosem Pulli), gemeinsam mit Leitern und Mitarbeitern anderer Reha-Dienste.

Erklärung zum Dienst von Ohel Avraham

Einige Leser baten uns, diesen Dienst und seinen Namen nochmals zu erklären. Somit möch-te ich kurz erzählen, wie es zu dieser Organisation kam.

Als wir mit der Arbeit von "Rescue in Israel" begannen, wussten wir wohl, dass dieser Name in Israel nicht akzeptiert werden würde. Somit gründeten wir eine Non-profit-Organisation mit dem Namen "Ohel Avraham" (Bedeutung: Abrahams Zelt). Dies ist eine Bezeichnung, die in Israel von den meisten Leuten verstanden wird. "Rescue in Israel" hingegen ist eher ein Name, der in Amerika und Europa ankommt, denn in den USA ist die Rescue-Mission (Obdachlosen-arbeit) bekannt. Trotz verschiedener Namensgebung gehören wir zusammen – somit gibt es einen solchen Dienst in Amerika und einen in Israel.

Entstehung der Vereinigung von Rehabilitations-Werken in Israel

Das ist neu! Sowas gab es in Israel noch nicht. In Englisch: Association of Rehabilitation Cen-ters of Israel (ARCI).

Als wir im Jahr 2015 mit der Arbeit von Rescue in Israel begannen, existierten bereits solche wertvolle Reha-Dienste, die sich im Auftrag von Messias Jesus einsetzten. Doch sie waren mehr oder weniger alleine unterwegs.

Genady Michaely als Redner
Genady Michaely als Redner
Als Genady Michaely 2007 in unserem Dienst als Hauptleiter in Israel angestellt wurde, unter-hielt ich mich lange mit ihm über die Worte Jesu in Joh. 17 im Blick auf Einheit. Auch Genady trug dieses Anliegen auf seinem Herzen und war bereit, sich diesbezüglich einzusetzen.

In unserem Vorstand, der 2016 gegründet wurde, sind gläubige Juden und Araber dabei. Wir sehen, wie im ganzen Land der Herr Araber und Juden zusammenbringt, um gemeinsam zu beten und Gemeinschaft zu pflegen. Wir danken dem Herrn, dass er den Leib des Messias zu einem "neuen Menschen" baut (Eph. 2,15).

Gott liebt es, Gläubige zusammen zu bringen. Unsere Mitarbeiter Genady und Igor haben dies erkannt. Somit organisierten sie die erste Konferenz und kontaktierten die Verantwortlichen verschiedener Werke. Das Interesse für eine gemeinsame Tagung war vorhanden. Am 19. Januar 2017 kamen 21 Personen aus elf Städten Israels nach Tel Aviv zusammen.

Austausch
Austausch während des Essens
Die Männer in der Männer-Reha von «Ohel Avraham» in Tel Aviv halfen mit beim Einrichten und Organisieren des Mittagessens.

Das Konferenzthema lautete: Die Errettung abhängiger Menschen von Drogen und Alkohol.

Diskutiert wurde über folgende Themen:
Organisation der Arbeit in Rehas und die Notwendigkeit der internen Kommunikation
Probleme des Wachstums bei der Aufnahme von neuen Patienten
Wiederherstellungs-Programme und Vorbereitung zur Rückkehr in die Gesellschaft
Kooperation mit Sozialdiensten und der Regierung

Am Schluss der Konferenz wurde für die neu entstehende
Vereinigung der Reha-Werke ein Entwurf verfasst, um sich auf folgende Ziele auszu-richten:

Sich regelmässig alle sechs Monate treffen
Erfahrungswerte verbessern
Eine Datenbank über die Patienten anlegen, zu der alle Rehas Zugang haben
Die Anmeldeformulare für alle Rehas standardisieren
Koordination der gegenseitigen Hilfe
Aufbau eines Gebetsnetzwerkes
Jede Reha wählt ein Organisationskomitee und formuliert die Punkte für die entstehende "Vereinigung der Rehabilitations-Zentren in Israel" (ARCI)
Igor, Leiter des Reha-Zentrums "Ohel Avraham" wird die Entwürfe für die Ausarbeitung des Projektes sammeln und koordinieren.

Igor
Igor während der Mittagspause

Dies alles ist ein riesiger Schritt vorwärts! Unsere Mitarbeiter leisteten einen grossen Einsatz, um diese neue Vereinigung in die Wege zu leiten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung durch Gebet und Spende, welche in Israel vielfach Früchte trägt.

George Wehnes
Direktor von Rescue in Israel


 Gaben für die Obdachlosenarbeit leiten wir sehr gern weiter.  

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Das Geheimnis des Goldenen Tores
Von Doron Schneider

Wenn man früh morgens auf dem Ölberg steht und die Sonne frisch über die Stadt Jerusalem scheint, dann strahlt einem majestätisch das Goldene Tor entgegen. Zwischen diesem Aussichtspunkt und dem Goldenen Tor liegt das Kidron-Tal mit dem Garten Gethsemane und der Tränenkapelle, wo Jesus über Jerusalem weinte und sagte: "Ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN!" Matt. 23,39

Goldenes Tor
Gleich daneben liegt das Feld der Totengebeine. Dort liegen Juden aus biblischer Zeit begraben, die laut Hesekiel 37 einmal auferstehen werden. Doch noch ist es nicht so weit, noch ist das Goldene Tor zugemauert.

Jerusalem wird 12 Tore haben
Die Offenbarung des Johannes spricht in Kapitel 21, dass die heilige Stadt Jerusalem einmal zwölf Tore haben wird, aber noch kann man erst durch sieben Tore in Zion einziehen, denn das achte Tor, das "Goldene Tor" ist noch verschlossen.

Goldenes Tor
Zu biblischer Zeit hatte das Goldene Tor zwei Flügeltüren. Es befindet sich direkt unter dem heutigen Tor. Aus Sicherheitsgründen wurde es zum ersten Mal während der Kreuzfahrerzeit zugemauert, und im 16. Jh. baute und erhöhte Sultan Suleiman der Prächtige die heutige Mauer von Jerusalem und baute ein zugemauertes Replik vom Goldenen Tor oben drauf, so wie es heute zu sehen ist. Er wollte damit verhindern, dass der von Juden und Christen erwartete Messias wieder durch dieses Tor in Jerusalem einzieht.

Er baute das Tor nach innen zu und machte daraus ein dreifaches Kuppelgewölbe, welches in zwei Schiffe geteilt und von sechs Säulen getragen wird, die acht Meter hoch aus einem Stück Stein gemeisselt sind.

Weil die Ostseite des Goldenen Tores zugemauert ist, kann man nur durch die offene Westseite ins Torgebäude hinein gehen. Daher sagte Israels berühmter Feldherr Moshe Dayan, als er 1967 das hölzerne Tor der Westseite öffnete: "Diese Seite kann ich öffnen, die zugemauerte Seite kann nur der Messias auftun. Möge er in unseren Tagen kommen!"

Tor der Barmherzigkeit
Die Juden nennen das Tor "Scha'ar Ha-Rachamim", das heisst übersetzt "Tor der Barmherzigkeit". Zu biblischer Zeit hiess es "Tor zur Stadt Susa". Susa in Persien war der Ort, wo der Prophet Daniel lebte, weissagte und begraben wurde. Weil aber die Jerusalempilger den sonnengoldenen Blick vom Ölberg bei Sonnenaufgang so schön fanden, nannten sie es in lat. "Porta speciosa" – goldenes Tor.

Vom Allerheiligsten des Tempels aus führte zu biblischer Zeit linealgerade durch das Goldene Tor über das Kidrontal eine Holzbrücke, über die der Hohepriester einmal im Jahr zum Gipfel des Ölbergs zog, um dort die rote Kuh zu opfern, deren Asche am Versöhnungstag Jom Kippur, zusammen mit dem Blut des Lammes, zur Entsündigung des Volkes diente.

Jesus zog durch das Tor
Durch dieses Tor zog auch Jesus auf einem Esel reitend nach Jerusalem ein, um für die
Sünden der Welt geopfert zu werden und um danach vom Ölberg aus gen Himmel zu fahren. Heute ziehen Pilger mit Palmenzweigen am Palmsonntag durch das Löwentor in die Heilige Stadt ein.

Weil zur Zeit Jesu so viele falsche Messiasse auftraten, liess Jerusalems damalige Obrigkeit das Goldene Tor verschliessen, damit keiner mehr durch dieses Tor einziehen konnte, um hinterher sagen zu können, er sei Messias. Von da an wurde das Tor nur noch am Versöhnungstag für den Hohepriester geöffnet, wenn er mit der roten Kuh zum Ölberg zog.

Als im Jahr 70 der Tempel von den Römern zerstört wurde, durften danach die Juden Jerusalem nicht mehr betreten. Im 6. Jh. haben Pilger das Tor bereits zugemauert gesehen, so wie es auch auf der Madaba-Mosaik-Karte zu sehen ist.
Im Jahr 1867 fand der britische Archäologe Charles Warren das Goldene Tor, das aber mit einem 12 m hohen Schuttberg zugedeckt war, den die Moslems vor das Tor hingeschüttet hatten, um damit die Erinnerung an den wiederkommenden Messias "zuzuschütten".

Warren legte in zweijähriger Arbeit das Goldene Tor wieder frei. Doch die Moslems gaben nicht auf. Sie wussten, dass der Messias als Hohepriester mit keinen Toten in Berührung kommen darf. So begruben sie von da an ihre Toten vor dem Goldenen Tor im Glauben, dass der Messias nun nicht kommen könne, weil er wegen der Gräber nicht durch dieses Tor darf.

Goldenes Tor
Der Prophet Hesekiel sah in einer Vision das Goldene Tor, denn es heisst in Hesekiel 44, 1-2: "Der HERR führte mich nach dem gen Osten gerichteten Tor. Da sagte der HERR: Dieses Tor soll verschlossen bleiben, weil der HERR, der Gott Israels, hier eingezogen ist!" Daher darf und kann allein der HERR dieses Tor wieder öffnen.



Kreta im Juni 2017: Echos von Reiseteilnehmern
Kreta
Hotel Apollonia Beach, Nähe Heraklion
Kurt und Elsbeth Sch.: Dank dem profunden Wissen unserer Reiseleitung wurde uns in erfrischender Weise die Geschichte Kretas vor Augen geführt. Im Hotel wurden alle unsere Wünsche erfüllt!

Lore W.: Das Hotelpersonal war sehr freundlich und die Zimmer stets tipptopp sauber. Das Hotel verfügt über einen besonders schönen Garten für die Gäste.

Peter L.: Mir gefiel die ideale Kombination von Badeferien und kulturellen Ausflügen. Die Hotelanlage ist sehr schön mit einem wunderbaren Park und grossen, alten, schattenspendenden Bäumen. Pool und Hotelstrand liegen bequem nur ein paar Meter auseinander, was das Baden zum Erlebnis macht.

Ruth T.: Das Apollonia Beach-Hotel ist eines der schönsten Hotels, das ich je erlebt habe. Das Personal, der saubere Strand, die Zimmer, der Balkon, die Gartenanlage – alles ist einfach super! Als besonders wohltuend empfand ich die harmonische Gemeinschaft innerhalb der Gruppe.


Kreta
Kurt Wenger
Johann U.: Das Hotel und die Ausflüge waren super. Toll war, dass die Liegebetten und Schirme am Strand gratis sind. (Anmerkung: Das Meer war jedoch etwas kalt wegen dem Bach, der unmittelbar neben dem Badestrand ins Meer fliesst).

Marie-Christine W.: Im Hotel Apollonia fühlten wir uns wunderbar aufgehoben. Da gibt es eine grosszügige Eingangshalle mit bequemen Sofas und kühlem Marmorboden. Dies alles lädt zum Verweilen ein. Bequeme Spazierwege führen durch die gepflegte Gartenanlage mit vielfältigen Pflanzen direkt zum breiten Sandstrand. Dort warten komfortable Liegestühle oder die Möglichkeit für diverse Wasseraktivitäten. Ein reichhaltiges Buffet morgens und abends lässt keinen Wunsch offen. Durch das kompetente und freundliche Personal im Apollonia Hotel fühlten wir uns wie zuhause.

Kreta
Reiseleiterin Renna
Hans und Rosmarie St.: Uns gefiel die Freiheit, bei Ausflügen dabei zu sein oder auch selber etwas zu unternehmen. Die offiziell freien Tage haben wir sehr geschätzt. Durch das vielfältige Buffet wurden wir «nach Strich und Faden» verwöhnt. Das Klima war sehr angenehm. Die freiwilligen Abendvorträge waren tiefgründig und segensreich!

Gerhard und Silvia P.: Die Kreta-Reise war für uns traumhaft schön – eine richtige Bilderbuchreise! Das Hotel war in jeglicher Hinsicht Klasse (Personal, Zimmer, Essen, Anlage). Ganz besonders genossen wir die abwechslungsreichen Ausflüge. Die Schönheit der oft unberührten Natur tat unserer Seele wohl. Das Reiseleitungsteam mit Kurt Wenger, Renna (kretische Reiseleiterin) und dem Busfahrer war ideal. Sie ergänzten sich wunderbar.

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

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