Rundbrief Nr. 173
Januar 2020


In Jordanien geschieht Neues – Unser Besuch bei den assyrisch-christlichen Flüchtlingen im Nov. 2019
Unsere Kontaktpersonen aus Israel: Pastor Shmuel und Pamela Suran

Pamela und ich hatten einmal mehr das Vorrecht, einigen aus dem Irak geflohenen assyrisch-christlichen Familien Gottes segensreiche Hilfe zu bringen.

Am Anfang der Flüchtlingskrise dauerte der Prozess der «Umsiedlung» in ein Gastland nur wenige Monate. Jetzt braucht alles viel länger, was wahrscheinlich mit der Bürokratie und dem Rückstau der Bearbeitung der zunehmenden Anträge zusammenhängt. Eigentlich sollte Jordanien nur als Transitland dienen, doch die Wartezeit verlängert sich, viele Familien befinden sich in der Schwebe, und dies, obwohl der IS vor zwei Jahren besiegt wurde.

Gefühle der Müdigkeit und Hoffnungslosigkeit sind auch unter vielen dieser Christen verbreitet. Im Irak hatten sie gute Berufe oder eigene Geschäfte. Nun haben sie alles verloren und sind von Hilfswerken, Kirchen und Familienangehörigen ausserhalb Jordaniens abhängig. Sie möchten in den Westen auswandern, um dort Sicherheit und Stabilität zu finden. Unsere verfolgten Glaubensgeschwister brauchen während ihrer Wartezeit wirklich unsere Gebete und Hilfe.

Diese Familie hat ein Visum für Kanada beantragt. Hinten: Shmuel Suran, rechts: Pamela Suran.
Es gibt aber auch freudige Nachrichten, z.B., dass eine weitere Familie ihr Ausreisevisum nach Australien bekommen hat. Wir freuen uns mit ihnen, obwohl wir sie auch vermissen werden. Von einer anderen Familie hörten wir, dass sie zu einem Interview in die australische Botschaft eingeladen wurde. Nun braucht es noch etwas Zeit, aber bald können Pläne geschmiedet werden, um Jordanien zu verlassen.

Von weiteren christlichen Flüchtlingen wissen wir, dass sie ein Ausreisevisum nach Kanada beantragt haben.

Ganz besonders freute uns die kürzlich erhaltene Nachricht von einer unserer Patenschaftsfamilien: Vater, Mutter und Tochter haben sich im Jordan taufen lassen. Die Mutter erklärte uns: «Ich habe mich entschlossen, für den Rest meines Lebens Jesus nachzufolgen.» Was für eine Freude! Wir ermutigten sie, dass alles im Leben einer Person neu wird, die ihr Leben Jesus anvertraut und sich taufen liess.

Zudem können wir davon berichten, dass 26 von 50 Studenten, welche sich für den neuen Bibelkurs in der Nazarener-Kirche eingeschrieben haben, ebenfalls im Jordan getauft wurden.

Die oben erwähnte Familie hat durch die Terrorgruppe des islamischen Jijhads Schmerzen, Angst und Schrecken erlitten, zudem Hab und Gut und Freunde verloren. Doch durch Jesus Christus dürfen sie allmählich Heilung erfahren. Wir ermutigten die Mutter zur Geduld mit ihrer Familie. Wie sie selbst, haben auch ihre Lieben viel Stress durchgemacht. In Jordanien befinden sie sich in einem täglichen Überlebungskampf. Wir sprachen darüber, dass wir zerbrochene Gefässe sind mit Löchern und Rissen. Doch wenn wir unser Leben Jesus anvertrauen, macht er uns zu neuen Geschöpfen. Durch Glauben und Geduld wird der Herr dies tun. Diese Familie besucht nun einen speziellen Bibelkurs, den die Nazarener-Kirche den Flüchtlingen anbietet. Unsere Stephanus-Teammitglieder studieren ebenfalls dort. Wir sind der Meinung, ein solcher Kurs sei für diese Menschen sehr wichtig, denn sie alle wurden während ihres Aufenthalts in Amman wiedergeboren. Sie brauchen ein gutes Jüngerschaftsprogramm, das ein solcher Kurs ihnen bieten kann.

Gemeinsames Gebet verbindet.
Wir haben uns nun entschlossen, unseren Fokus auf diese Personen zu richten, die diesen Kurs durchlaufen. Wir wollen sie in ihrem Studium ermutigen, sie im Gebet begleiten und ihnen, wenn gewünscht, für seelsorgerliche Gespräche zur Verfügung stehen. Dank dieser Kurs-Atmosphäre finden wir einen noch besseren Draht zu ihnen, und auch sie fühlen sich freier, öfters mit uns in Verbindung zu treten.

Dank Social media wie Facebook, Facetime und Messenger können wir laufend mit ihnen in Verbindung stehen und an ihrem täglichen Ergehen teilhaben. Auch mit solchen, die bereits in Kanada oder Australien sind, können wir auf diese Weise den Kontakt pflegen. Wir sind überwältigt, dass die meisten Familien, die wir in unser Patenschaft-Programm aufgenommen hatten, inzwischen in ein Gastland auswandern durften.

Wenn wir an die letzten vier Jahre denken, dann sehen wir, dass von unseren 50 Patenschaftsfamilien mindestens zehn in dieser Zeit wiedergeboren wurden. Etliche von ihnen wissen um eine wunderbare Führung Gottes. Vier, die sich in Ammann zu Jesus bekehrt haben, nehmen am wertvollen Bibelkurs teil, und drei von ihnen wurden getauft!

Zum Zeitpunkt dieses Verfassens dieses Berichtes denken wir an unseren nächsten Besuch in Jordanien anlässlich Weihnachten. Wir freuen uns, neue Menschen kennenzulernen, inklusive der Pastoren der Nazarener-Kirche, wo der Bibelkurs stattfindet. Auch unsere anderen irakischen christlichen Freunde werden wir sehen und freuen uns, einfach mal mit ihnen zusammen zu sein, Dinge zu besprechen und zu beten.

Zudem hoffen wir auf einen Einsatz, wie wir ihn in den letzten 18 Jahren als «Elia-Projekt» durchgeführt haben. Dabei verteilen wir Bibeln und biblisches Material an solche, die nach dem Wort hungern.

Vielen Dank, liebe Freunde, für all das, was Sie in den letzten Jahren an diesen geliebten christlichen Flüchtlingen in Jordanien getan haben. Auch kleine Beträge helfen, das Leben dieser gebeutelten Menschen zu verbessern. Wir bitten Sie weiterhin um Gebete und Unterstützung, denn Jesus Christus liebt diese Menschen sehr.

«Mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf; ich war nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.»

Pastor Shmuel & Pamela Suran

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Rachel & Gilad Netanel bringen das Evangelium in die Wüste
Rachel und Gilad Netanel

Schon seit Jahren trug Rachel den Wunsch im Herzen, die Bevölkerung in der Wüste Arava (Süd-Israel) mit dem Evangelium erreichen zu können. Bloss - wie sollte das geschehen? Im Orient muss man sich zuerst das Vertrauen der Menschen erwerben. In Israel kann man nicht einfach Traktate verteilen oder zu einem Glaubensvortrag einladen – das spricht die Leute wenig an. Erst muss man Kontakte knüpfen, und das geht am einfachsten, wenn man sie zu sich nach Hause zum Essen einlädt.

Im Jahr 2018 öffnete der Herr überraschenderweise eine Tür. In Zukim (ca. 1 Autostunde von Eilat entfernt) konnte ein Haus übernommen werden. Dieser kleine Ort in der Wüste umfasst etwa 60 Familien (ca. 300 Personen). Geschäfte oder Restaurants sucht man hier vergeblich. Schule und Supermarkt befinden sich in einem der Nachbarorte. Die Dorfbewohner sind keine religiösen Menschen, sondern unkomplizierte Leute, die zum Teil zum New Age neigen und sich über die «Freiheit» in der Wüste freuen.

Küche vorher...
Das übernommene Haus benötigte viele Reparatur- und Umbauarbeiten. Zum Glück ist Gilad handwerklich sehr begabt und konnte viel Arbeit selbst oder zusammen mit einem Verwandten ausführen. Auch Einrichtungsmöbel hat Gilad mehrere selbst geschreinert.

... und heute.
Sobald die Küche und das Wohnzimmer fertig waren, begann das Ehepaar, Leute zum Essen einzuladen – Nachbarn oder Kontakte, die sich im Dorf ergaben. Auf diese Weise lernen sie immer mehr Leute kennen. Zu ihrer unmittelbaren Nachbarin Adi fanden sie bereits einen guten Draht. Sie ist eine geschiedene Frau mit zwei Kindern und schätzt den Kontakt zu Rachel und Gilad sehr.

Nachbar Avner beim Shabbat-Essen.
Schon bald wollte Adi wissen, ob Rachel nun definitiv in Zukim wohne. Doch Rachel erklärte, ihren festen Wohnsitz hätten sie in Jerusalem und konnte auch anfügen, sie sei messianisch und lehre über das Judentum von Jeshua.

Rachel mit ihrer Nachbarin Adi.
Rachel weiss, wenn sie «nur» Jeshua erwähnen würde, wären die Leute nicht interessiert. Wenn sie aber die Sache mit dem Judentum verbindet, wird es für die Leute spannend! Trotzdem sprach Rachel nicht gleich über Jesus, sondern brachte ihrer Nachbarin einfach Liebe, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit entgegen. Sie offerierte ihr vom frischen, selbstgebackenen Brot und interessierte sich für ihre Kinder.

Inzwischen ist eine tiefe Freundschaft zu Adi entstanden, und Rachel kann ihr viel von Jesus erzählen und schenkte ihr auch eine Bibel.

Rachel beim Einkaufen...
Als Adi eines Tages ihren Autoschlüssel nicht mehr finden konnte, ging Rachel zu ihr und betete in ihrem Haus: «Im Namen Jeshuas, bitte, zeige uns den Schlüssel. Du weisst, wo er liegt.» Nach nur einer Stunde kam die Nachbarin freudig zu Rachel – der Schlüssel war zum Vorschein gekommen!

... beim Kochen ...
Rachel möchte nun mit Adi die Bibel studieren. Diese Nachbarin ist sehr offen und empfänglich. Helfen wir mit im Gebet, dass Adi ihren Messias klar erkennt und ihm ihr Leben völlig anvertraut!

... beim Schöpfen und Verkaufen.
Einmal im Jahr findet in Zukim ein Filmfestival statt. Dazu wurde Rachel vom Bürgermeister angefragt, ob sie einen Stand aufstellen und den Besuchern Couscous verkaufen möchte. Rachel war begeistert und sagte sofort zu.

Durch solche Anlässe erhofft sie sich unkomplizierten Kontakt zur Ortsbevölkerung. Allerdings ist die Vorbereitung dazu aufwändig: Lebensmittel einkaufen, Couscous und Gemüse vorbereiten und kochen, Stand aufstellen, Essen verkaufen, Stand abbauen, aufräumen… Doch Rachel schreckt nicht davor zurück. Wenn sie Kontakte zu Menschen knüpfen kann, um ihnen dadurch von Jesus zu erzählen, nimmt sie vieles auf sich.

Der Garten benötigt noch viel Arbeit.
Noch gibt es um das Haus und im Garten viel Arbeit. Gartenwege anlegen, schattenspendende Bäume im Wüstenboden pflanzen, Sitzplätze für Besucher einrichten und einen Zaun um das Anliegen ziehen. Rachel hegt den Wunsch, in Zukunft selbst «Filmfestivals» mit Gästegruppen in ihrem Garten durchzuführen. Sie möchte ihnen evangelistische Filme zeigen und anschliessend mit ihnen darüber diskutieren. Und natürlich würden sie und Gilad ihr Glaubenszeugnis erzählen. Und das selbstverständlich verbunden mit einer Mahlzeit!

Rachel weiss aus Erfahrung: «Durch solche Einladungen entstehen Beziehungen, die Leute lernen uns kennen und lieben und öffnen ihr Herz, sodass wir ihnen alles über Jesus erzählen können!»

Beten wir für diesen neuen Dienst von Rachel & Gilad in der Wüste!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

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Wachsende Zunahme der Aliyah (Ausreise von Juden nach Israel) aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion
„Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen: und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes.“ Hesekiel 34,13

Seit 2018 berichten unsere Teams aus Russland, Zentralasien, der Ukraine und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion, dass mehr und mehr jüdische Menschen sie um Hilfe bitten. Die Gründe mögen vielfältig sein, warum sie gerade jetzt nach Israel gehen, aber jeder einzelne von ihnen ist ein Zeichen der Treue Gottes.

Dass wir als Christen einen so grossen Beitrag bei der Wiederherstellung Israels leisten können, ist ein Geschenk Gottes. Durch die praktische Unterstützung, z.B. bei der Besorgung nötiger Dokumente, um die Einreise nach Israel zu beantragen, bis hin zur Begleitung zum Abflug, sind zahlreiche ehrenamtliche und auch angestellte Ebenezer-Mitarbeiter bis in den fernen Osten im Einsatz. Von Januar bis Oktober 2019 konnten wir aus dieser Region 6384 jüdischen Menschen durch unseren praktischen Dienst die Liebe Gottes zeigen. Das ist ein Anstieg von über 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Sommer brachte uns die enorme Nachfrage an finanzielle und logistische Grenzen, und rückblickend können wir nur dankbar sagen, dass wir dabei viele kleine und grosse Wunder Gottes erlebt haben.

Jeder der tausenden Heimkehrenden hat seine eigene Geschichte, ich möchte hier exemplarisch zwei Beispiele weitergeben:

Unsere Mitarbeiter aus Pyatigorsk im Nordkaukasus, berichten von Irina K. und ihrer Tochter. Sie benötigten achtzehn Monate, um alles für ihre Aliyah vorzubereiten. Irina kam ursprünglich aus Zentralrussland, zog aber vor der Geburt ihrer Tochter in den Nordkaukasus. Im März 2018 wandte sie sich an unser örtliches Ebenezer-Team. Sie hatte hier keinerlei Verwandte oder Freunde, und ursprünglich wusste sie nicht einmal, dass sie jüdischer Abstammung ist. Durch das Internet fand sie aber heraus, dass Verwandte in Israel leben. Neugierig geworden, stellte sie fest, dass auch sie wegen ihrer jüdischen Vorfahren Anspruch hat, nach Israel auszuwandern. Ebenezer unterstützte sie immer wieder mit Lebensmittelpaketen, mit der Bezahlung der beiden Reisen nach Moskau zum Konsulat und mit notariellen Beglaubigungen bestimmter Dokumente. Letztendlich konnte sie ihr Ticket nach Israel bekommen und lebt heute in Haifa.

Evghenia G. (1938) aus Mariupol, Ukraine, war ein engagiertes Mitglied der Synagogengemeinde. Die Leitung der jüdischen Wohlfahrtsorganisation bat uns um Hilfe, da bei ihr Krebs diagnostiziert wurde und die örtlichen Ärzte auf Grund ihres Alters nicht bereit waren, ihr operativ zu helfen. Innerhalb der Rekordzeit von einer Woche konnten wir ihr helfen, alle Papiere zu bekommen, kauften ihr einen Koffer und brachten sie zu ihrem Flug von Dnepropetrovsk nach Israel. Sie schrieb uns anschliessend: „Als ich die Diagnose der Krankheit bekam, war ich sehr verwirrt und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich bin so dankbar für den Kontakt mit euch. Dort, wo meine eigenen Kinder nicht helfen konnten, wart ihr für mich da. Danke! Ich hoffe, mich in Ashkelon gut einzuleben und hier die nötige medizinische Behandlung zu bekommen.“

Wir könnten Bücher mit Berichten wie diesen füllen. Aber wichtig ist, dass wir die Gewissheit haben, dass unser Dienst eine ewige Frucht bringen wird. Für 2020 erwarten wir wiederum eine erhöhte Anfrage nach Unterstützung. Durch Ihre Gabe können unsere Teams in der Lage sein, jedem die nötige Hilfe zu bieten.

Johannes Barthel, regionaler Ebenezer-Koordinator

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Israel in Not
Im November 2019 wurden Hunderte von Raketen aus dem Gazastreifen von der iranisch unterstützten Terrorgruppe «Palestinian Islamic Jihad» (PIJ) nach Israel abgefeuert. Die Raketen flogen in verschiedene Richtungen, so auch auf die Städte Beer Sheva und Tel Aviv nebst kleineren Ortschaften wie Sderot in der Nähe des Gazastreifens.

Das israelische Militär konnte manche der Geschosse abfangen und hat Vergeltungsflüge zur Zerstörung von Terrorabschuss-Zellen geflogen. Durch ein Wunder Gottes kamen durch diesen Raketenhagel keine Israelis ums Leben. IHM gehört unser Dank.

«Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird nicht zulassen, dass dein Fuss wanke. Dein Hüter schlummert nicht. Siehe, nicht schläft noch schlummert der Hüter Israels. Der Herr ist dein Hüter, der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand.» Ps. 121, 2-5

Transportable Einheit als Bombenluftschutzraum.
Die ICEJ (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem) ruft zur Mithilfe auf, um Israel während solchen Notzeiten noch besser beistehen zu können. Dazu gibt es verschiedene Projekte, die mit Ihrer Spende unterstützt werden können. Diese sind:

• Das Bereitstellen von lebensrettenden Bomben-Luftschutzräumen für die israelische Bevölkerung in Ortschaften, die unter ständigem Beschuss solcher Raketen stehen. Die ICEJ hat schon über 75 solcher Schutzräume an Ortschaften in der Nähe des Gaza-Streifens geliefert.
Notunterkünfte (Häuser, Möbel usw.) für Familien, die ihr Zuhause auf Grund eines Buschbrandes verloren haben.
• Finanzen zur Behandlung des Psycho-Trauma, bekannt als posttraumatischer Stressfaktor für solche, die direkt mit dem Terror in Berührung kamen.
• Finanzielle Unterstützung für weitreichende Hilfsprogramme (weiterbildend und persönlich), womit israelischen Ortschaften, die von Terror betroffen wurden, bei der Neuausrichtung geholfen wird.
Rettungswesten für Erste Hilfe-Mitarbeiter und Stadtpersonal.
Feuerlöschanhänger.
Feuerlösch-Anhänger ($15'500.- pro Stück), um die Feuer-Drachen der Hamas-Terrorgruppe zu bekämpfen.

Quelle: Text und Fotos mit freundlicher Erlaubnis von «ICEJ Internationaln Christliche Botschaft Jerusalem».

 Gaben mit dem Vermerk: Israel in Not leiten wir gern an die ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem weiter. 

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Obdachlosenarbeit Ashdod
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA / Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen.

George Wehnes, USA, schreibt:
Dieser Info-Brief soll ein Brief des Dankes an Sie, liebe Spenderin, lieber Spender, sein! Denn Sie sind es, die im Gehorsam zum Herrn und seiner Führung mit Gebet und Finanzen in dieses Werk investieren. Das schafft Möglichkeiten, dass Menschenleben durch die Kraft des Evangeliums von Jesus, dem Messias, verändert werden. Die Dankbarkeit kommt auch von der Seite der Empfänger, deren Leben Sie berühren. Wir entbieten Ihnen unseren herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. In den Zeilen von Genady Michaely, unserem Leiter vor Ort in Israel, können Sie lesen, dass diese Arbeit nicht ohne Widerstand geschieht.

Bitte beten Sie für das Zustandekommen des Frauenhauses, um das wir uns sehr bemühen. Ein Stück Land in Israel zu kaufen, braucht seine Zeit. Es gibt zweierlei, die diese Art von Dienst verhindern könnten. Der eine Widerstand heisst: „Nicht bei uns in der Nachbarschaft“ (Opposition von Nachbarn). Beim zweiten geht es darum, dass es sich um einen christlichen oder messianischen Dienst handelt, der missbilligt wird.

Der Bürgermeister der Stadt, in der unser Grundstück liegt, bat uns um die nötigen Dokumente. Unsere Rechtsanwälte arbeiten daran. Im Grunde genommen hätte der Bürgermeister die Autorität, unser Bauvorhaben zu blockieren. Wir brauchen Ihre Gebete!

Serge, Leiter der Männer-Reha in Ashdod, sowie zwei Männer aus dieser Reha, sagen Danke:
Liebe Brüder und Schwestern, aus tiefstem Herzen bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Hilfe im Gebet und durch Finanzen für unseren Dienst von «Abrahams Zelt». Durch Ihre Unterstützung können wir wiederum denen helfen, die Errettung und Vergebung ihrer Sünden durch Gott brauchen. Ein grosses Dankeschön Ihnen und unserem Herrn!
Serge, Reha-Leiter

Vielen Dank, liebe Brüder und Schwestern, für Ihre Gebete und Spenden für uns und das Reha-Haus «Abrahams Zelt». Es ist der Ort, wo ich zu Gott fand.
Bruder Anton

Liebe Brüder und Schwestern, ich danke dem Herrn für Sie, für Ihre Anteilnahme an meinem Leben durch Ihre Gebete und Gaben. Ich danke Gott, dass es Menschen auf der Erde gibt, die ihn hören und seinen Willen tun. Der Herr segne Sie für Ihre guten Taten.
Bruder Peter

Weitere Zeilen von Genady Michaely, dem Leiter unserer Gesamtarbeit in Israel und Tom, unseres Vorstandspräsidenten in Israel:
Liebe Brüder und Schwestern! Rückblickend auf die Jahre unseres Dienstes an den Armen und Bedürftigen sehen wir Gottes grosse Barmherzigkeit. Selbst als Israel noch im Exil war, wurde ihnen der Früh- und Spätregen verheissen. Diesen sehen wir nun buchstäblich in unserem Land. Desgleichen verstehen wir diese Aussage auch im geistlichen Sinne für unseren Dienst an den Bedürftigen. Der allmächtige Gott gibt uns die Möglichkeit, diesen armen Seelen zu dienen auf Grund Ihrer ständigen Hilfe durch Gebet und Gaben. Durch Ihre Anteilnahme waren wir in der Lage, eine Männer-Reha einzurichten, auf der Strasse Mahlzeitendienste durchzuführen und einen Kleinbus zu kaufen. Dieses Jahr konnten wir ein Grundstück erwerben, auf dem wir ein Frauenhaus errichten wollen. Dieses Projekt trug ich schon lange auf dem Herzen. Trotz Widerständen (starke Angriffe auf unseren Glauben; bürokratische Blockaden; häusliche Verfolgung), konnten wir uns mit Gottes Hilfe vorwärts bewegen. Dem Herrn sei Lob und Dank!

Herzlichen Dank für Ihre Liebe und Ihr einfühlsames Herz. Wir sind eine grosse Familie Gottes. Der Herr möge Sie segnen!
Genady Michaely

Taufe im Jordan.
An alle, die Israel lieben: Im Namen des Vorstandes von «Abrahams Zelt», bedanke ich mich herzlich bei Ihnen für Ihre grosszügigen Gaben für diesen Dienst. Obdachlose Menschen bekommen Hilfe durch die Mahlzeitenverteilung und diverse andere Hilfsangebote. Zudem hören sie, die auf der Strasse leben, das Evangelium der Erlösung. Viele verlassen die Strasse und besuchen eines der Reha-Häuser in Israel. Durch Gottes Gnade wurde dadurch manch ein Leben verändert. Diese Personen kehrten zurück zu ihren Familien und wurden zu treuen Gliedern ihrer Gemeinde! Nun dienen sie dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs durch Jesus, den Messias Israels. Ihre treuen Gebete für die Errettung Israels sowie Ihre Spenden helfen uns, diesen wichtigen Dienst weiterhin zu tun. Möge der Herr Sie reich segnen, so wie er es zu tun versprach, wenn wir die Nachkommen Abrahams segnen: « Wer dich segnet, den werde ich segnen!»
Tom Jamison

Zwei Mitglieder von «Rescue in Israel» im Vorstand von Amerika äussern sich ebenfalls:
Ich beobachte, wie Gott auf wunderbare Weise die Gaben der Spender für «Rescue in Israel» verwendet. Vor vielen Jahren traf ich Genady Michaely, als er zur Ausbildung nach Amerika kam. Der Dienst von «Rescue in Israel» war ein Glaubensschritt, und so ist es mit jedem weiteren auch. Nun sehen wir, wie dieser Glaube wächst und sich in das Projekt eines Frauenhauses investiert. Was für einen mächtigen Gott haben wir doch! Dieser Gott hat auch Ihre Herzen berührt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Marla Van

Liebe treue Spender von «Rescue in Israel»: Es ist mir eine Ermutigung, wenn ich sehe, wie viele von Ihnen die Wichtigkeit erkennen, dass Jesus Einzug in die Herzen der Verlorenen in Israel nehmen muss. Das Heilmittel für das sündige menschliche Herz und all der Bosheit in der Gesellschaft liegt in Jesus Christus und seinem errettenden Evangelium. Gemeinsam mit Ihrer Hilfe möchten wir die Gute Nachricht von Jesus weiterhin in Israel verkünden!
Dick Baranzini, Vorstandspräsident

In grosser Dankbarkeit:
George Wehnes
Leitender internationaler Direktor


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Dankbarer Rückblick auf die Israelreise
Lieber Kurt

Einige Monate sind nun seit unserer Reise nach Israel vergangen. Noch immer schwelgen wir in Erinnerungen, diskutieren über das Gesehene und Gehörte und fühlen uns dabei so reich beschenkt durch die vielen Erlebnisse.

Diese Reise hat unseren Glauben an Jesus gestärkt. Gerade mit unseren Teenies haben wir tolle Gespräche über die Wahrheiten der Bibel, über die Verheissungen und deren Erfüllung.

Aber auch die Projekte, die Rea Israel unterstützt, haben uns sehr angesprochen, besonders das Projekt von Juval Roth. Dieses möchten wir in Zukunft auch gerne unterstützen.

Lieber Kurt, wir möchten uns bei dir und dem ganzen Team ganz herzlich für diese tolle Reise bedanken.

Ganz besonders danken wir euch für das Sponsoring der Kinder – ihr habt uns dieses Erlebnis ermöglicht. Die Liebe zu Israel und auch zu den Juden wird in unserer Familie eine Generation weitergetragen. Sicher ist dies auch ein Vermächtnis meines Vaters, aber das Land und die Leute selber erleben zu dürfen, das ist nochmals etwas ganz anderes.

Wir wünschen dir für deine Arbeiten und dein Wirken weiterhin alles Gute!

Sei gesegnet!
Herzliche Grüsse

Salome und Pascal Schaller mit Familie

Am Toten Meer hielt der beliebte Redner Winfried Balke Vorträge zum Thema «Das Wiederauferstehen Israels». Im Anschluss sandte er uns das Manuskript. Dieses umfasst rund zehn Seiten. Bei Interesse senden wir diesen Vortrag per Mail.


Bruder des «Grünen Prinzen» – Sohn von Hamas-Gründer stellt Terror-Organisation bloss
Rückschlag für die Hamas: Ein bekanntes Mitglied der Terrorgruppe, Suheib Jussef, bricht mit ihr und liefert Informationen über ihre Methoden. Es ist nicht der erste Fall dieser Art; sein Bruder, Mosab, war vor 20 Jahren zum Christentum konvertiert.

Scheich Hassan Jussef.
Ein Sohn von Hamas-Mitbegründer Scheich Hassan Jussef hat der Terror-Organisation den Rücken gekehrt und ist nach Südostasien geflohen. Dort hat er gegenüber einem israelischen Fernsehsender die Korruption und Vorgehensweisen der Hamas offengelegt. Das Interview wurde am Mittwoch auf «Kanal 12» ausgestrahlt. Zusätzliche Aufmerksamkeit bekommt der Fall durch den Umstand, dass Suheib Jussef der Bruder des sogenannten «Grünen Prinzen» Jussef ist. Dieser hatte jahrelang mit israelischen Geheimdiensten zusammengearbeitet und seine Lebensgeschichte in dem Buch «Sohn der Hamas» veröffentlicht.

Vieles lief über die Türkei

Suheib Jussef traf sich mit dem israelischen Reporter in einer Moschee und machte öffentlich, wie er von der Türkei aus für den sogenannten «politischen Arm» der Organisation arbeitete. Er erledigte geheimdienstliche Aufgaben, wie auch die anderen dort stationierten Mitglieder. So verfüge die Hamas über hocheffektive Abhörsysteme, um die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde von der Fatah zu bespitzeln. Auch Israelis würden abgehört, sowie Menschen in anderen arabischen Ländern. Allerdings diene die Abhörarbeit keinem politischen Ziel. Die Informationen würden an den Iran gegen finanzielle Unterstützung verkauft. Die Bankgeschäfte liefen über die Türkei.

Des Weiteren rekrutiere das Hamas-Personal von der Türkei aus Minderjährige für Terroranschläge im Westjordanland. Zweck dieser Attacken seien weder der «Widerstand», noch die «Befreiung» Jerusalems oder palästinensischen Landes. Sie täten es nicht einmal, weil sie Juden hassen, sondern einzig und allein, um die Krise aus dem Gazastreifen in das Westjordanland zu exportieren.

Die einen prassen, während die anderen darben

Er sei zunehmend wütend auf die Korruption in der Hamas geworden, sagt Jussef. Die Führer in der Türkei hätten in luxuriösen Hotels gewohnt und ihre Kinder auf Privatschulen geschickt. Von der Hamas würden sie gut bezahlt. «Sie bekommen zwischen vier- und fünftausend Dollar im Monat, haben Wachpersonal und Swimming Pools», erzählt der Hamas-Sohn. Ausserdem ässen sie in den besten Restaurants. Dort sei es nicht unüblich, für ein Essen 200 Dollar pro Person auszugeben. «Sie zahlen 200 Dollar für einen Gang pro Person und eine Familie in Gaza lebt von 100 Dollar im Monat?», fragt er rhetorisch.

Er resümiert: «Ich wuchs in der Hamas auf, ich habe für die Hamas gearbeitet. Aber als ich Zeuge von Korruption wurde, bin ich gegangen und habe die Verbindung gekappt.» Er sei sich bewusst, dass die Hamas ihn nun wahrscheinlich töten will, habe aber keine Angst. «Wenn sie mich zum Märtyrer machen wollen, werde ich ein Märtyrer», sagt er. Er hoffe, dass sein Vater seine neuen politischen Ansichten akzeptiere. Immerhin habe er seinerseits 40 Jahre lang die Ansichten seines Vaters in Ehren gehalten. Ausserdem wolle er ihm die Augen für die Wahrheit öffnen, was aus der Hamas geworden sei. Scheich Hassan Jussef sitzt zur Zeit in einem israelischen Gefängnis.

Trotzdem ganz anders als sein Bruder

Mosab Hassan Yousef, Sohn von Hamas-Mitgründer.
Allerdings distanziert sich Suheib Jussef von seinem Bruder Mosab Jussef. Anders als dieser habe er niemanden betrogen und sei immer loyal gegenüber der Hamas gewesen. Mosab wird mit Blick auf seine ehemals quasi-royale Stellung innerhalb der Hamas und die Farbe ihrer Flagge auch «Grüner Prinz» genannt. Er hatte als rechte Hand des Vaters und als Sicherheitschef der Hamas über fast ein Jahrzehnt Informationen an Israels Inlandsgeheimdienst Schabak geliefert und während der Intifada geholfen, zahlreiche Terroranschläge zu verhindern. Um die Jahrtausendwende kam er zum Glauben an Jesus. Später erhielt er politisches Asyl in den USA. Im Jahr 2010 erschien seine Autobiografie.

Gegen Juden habe er nichts, erklärt Suheib Jussef. In dem Interview nennt er sie «Leute des Buches» und versicherte, keine Feindschaft gegen sie zu hegen. «Leute des Buches» ist im Islam eine gängige Bezeichnung für Juden und Christen. Muslime stellen diese über Menschen, die mehrere Götter anbeten. Nachteile haben die Monotheisten in muslimischen Ländern dennoch zu erdulden.

Jussefs Hauptmotivation sei es, die Hamas im Interesse der Palästinenser zu demaskieren. «Das Problem in Gaza ist, dass die Hamas sich mit Gewalt an die Macht klammert», sagt er. Wenn sie die Macht aus den Händen legte, gäbe es keine Probleme. Ihren Anführer Ismael Hanije forderte er auf, doch selbst an den Grenzzaun zu kommen, um Steine zu werfen. «Was hat die Hamas von ihren Attacken? Gar nichts. Es ist eine rassistische Terror-Organisation und eine Gefahr für das palästinensische Volk.»

Hamas-Anhänger zelebrieren Einigkeit

Inzwischen hat die Hamas mit einer breiten Kampagne auf das TV-Interview reagiert. Als «Zeichen der Einigkeit» startete sie Demonstrationen sowie Medien- und Social Media-Aktionen. Auch die Fatah schlägt sich auf ihre Seite, nimmt etwa an Demonstrationen teil, obwohl Suheib Jussef in dem Interview darstellt, dass die Fatah eines der Hauptziele der Hamas-Aktivitäten ist. Hamas-Führer Hanije rief Scheich Hassan Jussefs Frau an, um ihr zu sagen, dass seine Organisation zu ihnen steht. Im Internet lassen ihre Anhänger mit Blick auf Scheich Jussef verbreiten: «Wir alle sind deine Söhne.»

Datum: 08.07.2019
Autor: Timo König
Quelle: israelnetz | www.israelnetz.com


Gefangen in der Vergangenheit
Von Ednan Aslan – Seit dem 12. Jahrhundert sind die Muslime nicht mehr in der Lage, einen konstruktiven Beitrag an die Forschung zu leisten. Weshalb Muslime keine Nobelpreise erhalten.

Aus den fünfzig islamischen Ländern stammen lediglich fünf Prozent der akademischen Forschungsresultate – und die stammen aus bloss acht Ländern. Die meisten muslimischen Staaten sind also wissenschaftliches Brachland.

Die Muslime haben den Anschluss an die Welt der Forschung verloren oder finden nur schwer Zugang dazu. Denn statt sich Fragen der Zukunft zu stellen, beschäftigen sie sich vorwiegend oder gar ausschliesslich mit der Vergangenheit. Das hindert sie daran, ein Konzept für die kommende Zeit zu entwickeln. Sie suchen lieber Schutz im Gestern, als vorausschauend zu denken.

In der Türkei gibt es zum Beispiel mehr als 120 theologische Fakultäten, an denen ausschliesslich reproduziert und auswendig gelernt wird, statt sich mit künftigen Problemen auseinanderzusetzen. Es ist eine traurige Realität, dass Wissenschaftler, die zukunftsgewandt denken und forschen, um ihr Leben fürchten müssen, weil sie den Zorn der Mächtigen auf sich ziehen.

Totalitäre Regime profitieren

Ein Hinterfragen der eigenen Geschichte muss die Opferrolle reflektieren, in der sich Muslime so gut gefallen. Nur schon die Frage, ob der Islam etwas mit der Terroraffinität vieler Muslime zu tun haben könnte, ist in der Türkei ein Straftatbestand, der mit Freiheitsstrafe geahndet wird. Dabei ist doch klar: Beim Islamischen Staat, bei den Muslimbrüdern oder bei der Hamas wimmelt es nur so von Absolventen islamischer Hochschulen. Deshalb muss die Frage erlaubt sein, weshalb unser Bildungssystem so viele Terroristen hervorbringt. Aber eine offene, unvoreingenommene Debatte ist in muslimischen Ländern gefährlich, mitunter sogar lebensgefährlich. Sie plappern deshalb lieber nach, als zu forschen.

In den populären Filmen und TV-Serien werden vor allem historische Themen aufgearbeitet, weil sich die Menschen mit der Geschichte des Islams identifizieren sollen. Die Pflege der rückwärtsgewandten Wahrnehmung lenkt indessen von der Auseinandersetzung mit der Zukunft ab.

Dringend geboten wäre ein Prozess der Aufklärung, um wenigstes die Gründe für den Rückstand zu verstehen. Doch so ein Prozess ist nicht in Sicht. Statt ein Problem rational und mit kühlem Kopf zu analysieren, führt man alle Schwierigkeiten auf Israel zurück. So sprach ich einmal mit dem jordanischen Erziehungsminister über die Probleme im Bildungssystem des Königreichs. Er führte, was absurd ist, alle Probleme auf die Spannungen mit Israel zurück!

Von dieser selbstverschuldeten Rückständigkeit profitieren die totalitären Regime in der islamischen Welt. Denn eine freie Wissenschaft würde auch Freiheiten für die Bürger voraussetzen. Und gerade davor haben die Herrscher grosse Angst. Viele gestandene Akademiker nehmen diese Unfreiheit gelassen hin. Für sie ist es einfacher, Wissen zu reproduzieren, statt mit unbequemen Fragenstellungen bei den Mächtigen in Ungnade zu fallen. Damit werden aber auch junge Forscher bei der Forschung behindert. Viele, denen wissenschaftliche Freiheit wichtig ist, suchen deshalb ihre Entfaltung im Ausland. Die Tatsache, dass von den 1,6 Milliarden Muslimen bisher lediglich zwei mit dem Nobelpreis für Physik und Chemie geehrt wurden, werte ich als Bestätigung meiner pessimistischen Einschätzung für die Zukunft der islamischen Länder.

Dr. phil. Ednan Aslan ist in der Türkei aufgewachsen. Er studierte in Deutschland und in Österreich und lehrt als Professor heute am Institut für Islamisch-Theologische Studien der Universität Wien.

Weltwoche Nr. 41.19

Die Schunemiterin – 2.Kön. 4,8-37
Geschätzte Rea Israel-Freunde,

Das Büchlein "Die Schunemiterin" entstand aus dem Grund, gehörlose und schwerhörige Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Es zeigte sich dann, dass diese Schrift ein sehr gutes Echo auslöste und viele Leserinnen und Leser ermutigte.

Die Botschaft "Die Schunemiterin" wurde ursprünglich für eine Video-Produktion entwickelt, die in fünf Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch) erscheint und im Internet zugänglich ist. Da jedoch viele interessierte Personen nicht via Internet christliche Botschaften suchen, wurde eine Printversion erstellt.

Ich möchte Ihnen dieses Büchlein schenken und Sie ermutigen, es zu lesen und auch weiterzugeben.

Die Kosten für das Büchlein werden vom Verein "Inlandmission Schweiz – Jesus antwortet heute" einem christlichen Hilfswerk, übernommen. Die Inlandmission Schweiz hat das Ziel, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten.

Wer gerne weitere Exemplare bestellen möchte, kann dies via das Rea Israel-Büro tun.

Die Büchlein werden kostenlos abgegeben. Wer jedoch gerne eine Spende tätigen möchte, vermerkt einfach auf dem Einzahlungsschein von Rea Israel "Inlandmission". Der Betrag wird dann zu 100 Prozent weitergeleitet, damit die Produktions- und Druckkosten gedeckt werden können. Bestellungen können per Mail an mail[at]wengerkurt.ch oder schriftlich an Rea Israel, Hauptstrasse 20, 5013 Niedergösgen, aufgegeben werden.

Als Richtlinien empfiehlt Rea Israel folgende Beträge:

- 1 Buch Fr. 5.- Versandspesen Fr. 1.-
- 5 Bücher à Fr. 4.- Versandspesen Fr. 5.-
- 10 Bücher à Fr. 3.50 Versandspesen Fr. 10.-
- 50 Bücher à Fr. 3.- Versandspesen Fr. 15.-
- 100 Bücher à Fr. 2.50 Versandspesen frei
- Grössere Bestellungen auf Anfrage.

Liebe Grüsse,
Silas Wenger

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.