Rundbrief Nr. 149
Januar 2018


Weihnachtsfeier 2017 mit syrisch-christlichen Familien in Jordanien
Elizabeth Atteih
Kontaktperson:
Elizabeth Atteih, Haifa


Liebe Freunde

Eine Woche vor Weihnachten reisten zwei Mitglieder unserer Gemeinde mit mir nach Jordanien. Dieses Jahr wollten wir vor allem den Kindern eine Freude bereiten. Am Tag vor der Weihnachtsfeier verteilten wir den Familien Gutscheine, mit denen sie jedem Kind ein Kleidungsstück kaufen konnten. Wir hatten mit einem Kleidergeschäft vereinbart, dass sich die Flüchtlingsfamilien selber etwas aussuchen durften, und wir würden die Kaufsumme übernehmen.

Durch Rea Israel bekamen wir eine wunderbare Spende zur Durchführung dieser Weihnachtsfeier. Dadurch war es uns möglich, 126 Kindern Kleider zu kaufen.

Während des Einkaufens konnten wir unkompliziert mit Eltern und Kindern plaudern. Wir stellten den Kindern Fragen wie: «Wie gefällt es dir, ein neues Kleid zu kaufen?» «Wem danken wir für dieses Geschenk?» «Wessen Geburtstag feiern wir an Weihnachten?» Einige Kinder teilten uns freudig die Antworten mit, andere waren zu scheu oder kannten den Grund von Weihnachten noch nicht. Auf jeden Fall war es ein grosses Erlebnis, den Kindern zuzuschauen, wie sie sich strahlend etwas aussuchten und es uns dann zeigten. Die Eltern waren sehr dankbar für diese wunderbare Geste.

Dann, am Freitag, luden wir die Kinder zum Kinderprogramm in die Gemeinde ein. Wir brachten lustige Tier-Kostüme mit, in die einige Jugendliche schlüpften, um für eine aufgelockerte Atmosphäre zu sorgen. Nebst Weihnachtsliedern machten wir spannende Spiele mit den Kindern. Am Schluss des Anlasses riefen wir jedes Kind mit Namen nach vorne, damit es sein Geschenk, das neue Kleidungsstück, in Empfang nehmen konnte. Es war wunderbar, die Freude auf den Gesichtern der Kinder zu sehen.

Liebe Spender, durch Ihre Liebe, Fürsorge, Gebete und Gaben haben Sie an dieser Weihnachtsfeier eine aktive Rolle gespielt. Ein riesiges Dankeschön!

Nach dem Kinderprogramm kamen die Eltern zur Gemeinde. Dort gab ich eine Kurzandacht weiter und ermutigte die Anwesenden, sich mit Gott zu versöhnen, aber auch in ihren Familien versöhnlich zu sein. Viele Eltern sind so sehr mit dem «Überleben» beschäftigt, dass sie dabei ihre Kinder vernachlässigen und bitter werden. Nachher bedankten sich einige. Sie möchten die Ratschläge umsetzen.

Es gibt so viele Familiengeschichten. Drei davon wollen wir Ihnen weitergeben. Diese haben uns zutiefst berührt.

Wir trafen einen Jungen, etwa zehn Jahre alt. Er heisst Narso. Leider kann er nicht sprechen, nebst anderen Problemen, die ihm zu schaffen machen. Seine Eltern sind der Ansicht, ihr Sohn sei autistisch. Als seine Familie in das Kleidergeschäft kam, sprachen wir mit ihnen. Ich wollte mich direkt mit Narso unterhalten. Doch er reagierte nie, wenn ich ihn mit Namen ansprach. Anscheinend konnte er mich nicht hören. Ich erkundigte mich bei seiner Mutter, ob sie mit Narso schon zum Arzt gegangen sei. Ja, im Irak. Dort hätte er Hilfe für seinen Autismus erhalten. Ich fragte weiter, ob Narso vielleicht gehörlos sei. Dem stimmten die Eltern jedoch nicht zu. Ich meine dennoch, der Junge ist taub und ermutigte sie zu einem Arztbesuch. Die Mutter meinte, sie täte das gern, doch dazu habe sie kein Geld. Bei meinem nächsten Besuch in Jordanien will ich ihnen helfen, dies abzuklären. Die Mutter bat mich, für ihren Sohn zu beten, falls ich in Bethlehem die Geburtskirche besuchen sollte. Ich erklärte ihr, dass ich dazu nicht dorthin zu gehen bräuchte, da ich im Namen Jesu, unseres Erlösers, überall für Narso beten könne: «Der Herr hört uns, und nur ein Wort von Ihm genügt, damit dein Sohn geheilt wird.» Dann setzte ich mich neben Narso, legte meine Hand auf ihn und betete für ihn.

Bitte beten auch Sie für Narso und seine Familie. Sie sind noch nicht an Jesus gläubig. Es sind sehr einfache Leute, ohne Schulbildung. Sie brauchen Weisheit in der Erziehung von Narso und ihren anderen Kindern. Narso braucht zudem dringend Unterweisung, wie er lernt, mit anderen Personen zu kommunizieren.

Während wir uns mit den Familien im Kleidergeschäft aufhielten, kamen weitere Familien. Als sie hörten, was wir hier taten, baten auch sie uns um Hilfe. Ein Mann kam allein und sagte, er habe vernommen, wir würden Kindern Kleider kaufen. Er schilderte uns seine Situation und bat mich, doch auch für seine kleinen Kinder Kleider zu kaufen. Er meinte, das wäre wunderbar, wenn er eine solche Freude mit nach Hause bringen könnte, erst recht in einer Zeit, wo sie nichts haben. Dann begann er sogar zu weinen. Das brach mir das Herz und ich sagte zum ihm: «Bitte, weine nicht! Komm einfach mit deinen Kindern zurück ins Geschäft, und dann werden wir auch für sie Kleider kaufen.»

Am selben Tag kam ein weiterer Mann, der ebenfalls gehörte hatte, was wir machten. Er kam mit seiner ganzen Familie ins Kleidergeschäft. Er und seine Frau berichteten uns ihre Situation und baten uns, ihren Kindern auch Kleider zu kaufen. Der Mann bekommt in Jordanien keine Arbeitserlaubnis und hat daher keine Möglichkeit, seine Familie zu ernähren. Und selbst wenn er eine Arbeitsstelle hätte, wäre es für ihn schwierig zu arbeiten, da er ein Problem mit seiner Hand hat. Diese ist sehr geschwollen, und der Arm hängt schlapp herunter. Ich fragte ihn nach der Ursache. Die Haut seiner Handfläche bis zu den Fingern hat sich verdickt und ist vernarbt. Durch die angespannte Haut ziehen sich die Finger zusammen und machen es schwierig, die Hand zu gebrauchen. Der Arzt hatte ihm gesagt, eine Operation könnte das Problem weitgehend beheben. Doch die Kosten eines solchen Eingriffs belaufen sich auf 500 jordanische Dollars (ca. CHF 750.-). Bei unserem nächsten Besuch in Jordanien möchten wir ihm die finanzielle Möglichkeit geben, sich operieren zu lassen. Wer möchte, darf sich gerne an den Kosten beteiligen.

Dank Gaben von Rea Israel wurde bereits allerlei ermöglicht:
Frau Halla bekam eine neue Nähmaschine. Jetzt kann sie Kleider für sich und für andere Leute nähen und dadurch etwas verdienen.
Dr. Abdullahs Ehefrau Mariam war in der Lage, die Operation ihrer Gallenblase und die Entfernung der Gallensteine zu bezahlen.
Frau Saana kann die benötigten Spritzen gegen Krebs als Alternative zur Chemotherapie bezahlen.

Das sind nur drei Beispiele, wie wir Flüchtlingen in Jordanien praktisch durch Ihre finanzielle Gabe helfen konnten.

Unser Herr ist so gut und treu. Vielen Dank für Ihre Partnerschaft in diesem Dienst. Ohne Ihre Gebete und Unterstützung könnten wir diesen Dienst nicht tun.

Am Ende der Weihnachtsfeier luden wir alle Eltern und Kinder zu einer Mahlzeit ein. Wir bestellten feinen Reis mit Hähnchen und verschiedene Salate. Die Familien freuten sich so sehr über dieses schmackhafte Essen. Aus Sorge um ihre Verwandten hatten sie diese auch gleich mitgebracht. Daher teilten wir an jenem Abend Essen für etwa 300 Personen aus!

Wir sind allen Spendern so sehr dankbar. Bitte denken Sie im Gebet weiter an uns. Der Herr segne Sie alle reichlich!

Mit grosser Dankbarkeit, im Dienste von «Herz zu Herz»

Elizabeth Atteih

 Gaben für syrische Christen werden gern entgegengenommen und weitergeleitet. Auch Familienpatenschaften: Fr. 2'400.-/Jahr oder 200.-/Monat sind herzlich willkommen! Die Not ist immer noch gross! 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Weihnachtsfeier 2017 mit Kindern von irakisch-christlichen Flüchtlingen
Shmuel und Pamela Suran
Bericht von Shmuel & Pamela Suran, Israel, unseren Kontaktpersonen

«Lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.»
Gal. 6.10


Unsere lieben Freunde, wir wünschen Ihnen alles Liebe und Gute und ein gesegnetes neues Jahr!

Für die verfolgten irakischen Christen, die nun in Jordanien leben, war das Jahr 2017 schwierig, aber auch hoffnungsvoll. Seit dem letzten Januar kamen weitere Wellen von Flüchtlingen nach Jordanien, jeden Monat Tausende aus Kurdistan und dem Nordirak. Ihre Lage ist schlichtweg herzzerbrechend. Es ist eine humanitäre Krise gewaltigen Ausmasses. Verzweifelt hoffen sie, von der UNO ein Ausreisevisum zu bekommen, um in ein westliches Gastland ausreisen zu dürfen.

Seit der IS im Sommer 2014 ihre Heimat eroberte, ist Jordanien zu einem einigermassen sicheren Zufluchtsort für Flüchtlinge geworden. Viele der Familien, die aus der blutgetränkten Ninive-Ebene in die staubigen Hinterhofstrassen Ammans kommen, haben eine Hölle durchlebt. Die UNHCR (UNO-Kommission für Flüchtlinge) bezeichnet diese Menschen als «vom eigenen Land» Vertriebene. Etwa 2,5 Millionen kommen aus dem Irak, davon sind die Hälfte Kinder. Es ist ein Problem, das sich nicht so schnell lösen lässt, und wir können es nicht ignorieren. Jesus bleibt der zentrale Fokus der Hoffnung inmitten einer Welt des Leidens. Er heilt zerbrochene Herzen und verkündet Freiheit den Gefangenen. Es sind aber auch Ihre Gebete und Gaben, die den assyrischen Christen noch immer Hoffnung geben.

Im Juli erklärte Iraks Präsident Haider al-Abadi den «totalen Sieg über den IS in Mossul». Er verkündigte, «neue Stabilität» schaffen zu wollen. Es bleibt abzuwarten, ob dies realisierbar ist. Nur wenige Christen beabsichtigen, in den Irak zurückzukehren. Die Sicherheitslage ist sehr instabil, sie fühlen sich nicht geschützt und wünschen für ihre Kinder eine sicherere Zukunft.

Weihnachtsfeier mit assyrisch-irakischen Flüchtlingen
Für Pamela und mich, Shmuel, war es ein grosser Segen, diese besondere Weihnacht, die Geburt Jesu, in Jordanien feiern zu dürfen. Wir durften unseren lieben Brüdern und Schwestern aus Mossul und der Ninive-Ebene Ermutigung bringen, die sie so notwendig brauchen, Gebete und Hilfe. Wir haben Hunderte von Weihnachtsgeschenken verteilt, inklusive Malbücher mit biblischen Themen von Flüchtlingen in der Bibel, gezeichnet von Pamela, biblische Geschichten, Kinderbücher, Spielzeuge, Süssigkeiten, Weihnachtsgebäck, Kleider sowie wunderschöne, handgestrickte Pulswärmer und andere Stricksachen, die von lieben Frauen aus der Schweiz angefertigt worden waren!

Pamela schreibt: Zusammen mit Dalya, Maryam und Hamsa, drei assyrisch-irakischen Glaubensschwestern, die zu unseren Familienpatenschaften gehören, durfte ich die Geschenke vorbereiten. Dalya ist eine begabte Übersetzerin und Linguistin aus Qaraqosh in der Ninive-Ebene. Maryam ist eine Computerfachfrau aus Bagdad, und Hamsa, Ehefrau und Mutter von Töchtern, kommt ebenfalls aus Bagdad. Wir stellten die Geschenke im Büro der Organisation von «Global Hope» zusammen. Dort bestaunten alle die schönen, handgestrickten Sachen, die nun Teil der Geschenke wurden. Auch andere Helfer und Mitarbeiter staunten, was alles mit viel Liebe gestrickt worden war. Was immer wir für einen Flüchtling tun, auch in kleinen Details, ist sehr bedeutsam für sie. Diese Menschen sind noch verletzt, haben sie doch alles verloren. Daher tut ihnen jede Aufmerksamkeit so wohl.

Durch diese Zusammenarbeit konnte ich die beiden Frauen etwas näher kennenlernen, und es ergaben sich wertvolle Gespräche.

Dieses Jahr packten wir eine neue Auflage des Malheftes in die Geschenke der Kinder. Nebst dem arabischen Text weist sie eine englische Übersetzung auf, damit das Heft auch an nicht Arabisch sprechende Flüchtlinge verteilt werden kann.

Nach dem Einpacken der Geschenke gab es eine spezielle Mahlzeit für die Familien des Stephanus-Teams, um sie zu ehren und über jeder Familie zu beten.

Am Abend begaben wir uns zur Freien Evangelischen Gemeinde in Amman. Diese befindet sich in dem Quartier, wo die meisten Flüchtlinge wohnen. Der Weihnachtsabend war gefüllt mit Kinder-Weihnachtsliedern auf Arabisch und einem Krippenspiel. Joseph und Maria bewegten sich durch die Gänge des Gottesdienstraumes und fragten die irakischen Familien auf Arabisch: «Möchtest du Jesus in dein Leben aufnehmen?»

Dann versammelten sich die Kinder mit Begeisterung im Hof der Kirche. Ein irakischer Sankt Nikolaus rief die Kinder zu sich, und mit ein paar Helfern des Stephanus-Teams erhielt ein Kind nach dem anderen sein Geschenk. Diese waren überglücklich und strahlten vor Freude. Es war eine himmlische Atmosphäre! Welch ein wunderbares Erlebnis, Gottes Liebe mit christlichen Flüchtlingen gerade auch durch solche Geschenke teilen zu dürfen!

Während unseres Aufenthaltes in Jordanien hatten wir eine gute Zeit mit dem Stephanus-Team. Wir bemerkten, wie sie durch ihren Dienst selber im Glauben wachsen und Jesus auf eine neue Art nachfolgen. Unsere Herzen sind überfliessend vor Freude, was wir an diesem Weihnachtsanlass erlebten. Wir konnten mehr als 200 Familien segnen.

Herzlichen Dank, Ihnen, treue Partner und Freunde, für alle Ihre geleistete Hilfe im vergangenen Jahr. Möge Gott Sie, liebe Rea Israel-Freunde, weiterhin segnen, ganz besonders auch, wenn Sie diese assyrisch-christlichen Flüchtlinge im Gebet und finanziell unterstützen helfen.

In einem separaten Dankesmail schrieb Shmuel Suran: «Du liebe Zeit! – Manna vom Himmel! Wir sind den Freunden von Rea Israel zutiefst dankbar! Möge Gott Kurt Wenger und Sie alle zehntausendmal segnen! Danke für solch ein anteilnehmendes und grosszügiges Geschenk!» (Wir hatten ihm Fr. 10'000.- für die Weihnachtsfeier sowie Fr. 4’800.- für zwei Jahrespatenschaften überweisen können).

«Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.» 4. Mose 6,25

Wie können Sie Flüchtlingen helfen?

CHF 2'400.- Jahrespatenschaft für eine irakische Familie (oder 200.- monatl.)
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 150.- Winterzeit: Heizöfen, Kleider, Wolldecken
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle
CHF 200.- monatlich für die Marka-Schule (Lehrerlöhne, Bücher, Schulmaterial, Winterkleider)
Freier Betrag für «wo am nötigsten»

Im Dienst an den irakisch-christlichen Flüchtlingen

Shmuel und Pamela Suran

 Geben Sie den Verwendungszweck Ihrer Gabe an oder einfach irakische Christen 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Holocaustüberlebende Juden
Doron Schneiders Projekt «Wir haben euch nicht vergessen!»



Wer möchte für einen dieser wunderbaren alten Menschen eine Jahrespatenschaft zu Fr. 1140.- oder Fr. 95.- im Monat übernehmen?
Herzlichen Dank! Nennen Sie uns den Namen Ihres «Patenkindes» und helfen Sie ihm, wieder ein Jahr lang über die Runden zu kommen!


Wichtig: Allgemeine Gaben für «Holocaustüberlebende» gehen nach Haifa, wo wir das Heim seit Jahren unterstützen.
Doron Schneiders Hilfsaktion betrifft Menschen in Jerusalem.

Lebendiges Israel
Gemeindeinfo / Leiter von «Living Israel»:
Gleb Samburski


Liebe Freunde

Zum Jahresende wollen wir unserem Gott für all die Wunder danken, die er uns in diesem Jahr 2017 geschenkt hat. Vor anderthalb Jahren gab uns Gott den Auftrag, in Israel hundert neue Gemeinden zu gründen.

Seit 1995 haben wir in Israel zwanzig Gemeinden gegründet. Für 80 weitere Gemeinden bräuchten wir also 80 Jahre. Aber Gott hat sein eigenes Tempo. So liessen sich in diesem Jahr 150 Menschen taufen und wurden Mitglieder von «Living Israel». Es entstanden schon fünf neue Gemeinden und zwei apostolisch-prophetische Zentren, die die Gemeindegründungen begleiten. Ein Zentrum in Haifa (Nordisrael) und ein weiteres in Rischon le Zion (im Zentrum Israels).

Weiter haben wir im Sommer in Rischon le Zion einen Sprachkurs für Neuankömmlinge begonnen und einen Aufbau-Alphakurs. Es liessen sich daraufhin 16 Menschen taufen.  Seit Dezember läuft ein neuer Kurs, in dem sich momentan 50 Teilnehmer befinden. Beten wir für die Bekehrung dieser Teilnehmer!

Diese Verknüpfung von Sprach- und Alphakurs von «Living Israel» haben jetzt 14 weitere Gemeinden übernommen, die nicht Teil von «Living Israel» sind.



Auch unsere Kinderdienste in Rischon le Zion werden von Gott gesegnet. Um die 50 Kinder besuchen unsere «Gemeinde für Kinder», und jede Woche kommen neue hinzu.

Seit anderthalb Jahren läuft auch unser Café in Tel Aviv, wo wir Obdachlose mit Essen versorgen. Jeden Monat werden etwa 1000 warme Mahlzeiten serviert. Einige der Gäste entschieden sich dafür, in unserem Gemeinschaftlichen Wohnen zu leben. Schon 15 ehemalige Obdachlose nehmen an unserer Bibelschule teil oder haben sie bereits abgeschlossen.

Auch unsere Jugendarbeit wächst zunehmend. Im Jugendzentrum «Living Israel» in Haifa finden wöchentliche Gottesdienste statt. Auf regelmässigen Jugendkonferenzen treffen sich um die 80 Teenager und Jugendliche.

Für uns persönlich brachte das Jahr 2017 auch ein neues familiäres Glück: Am 8. November wurde unser fünftes Kind Anael geboren.

Gott segne Sie und uns weiterhin mächtig!

Gleb Samburski


 Gaben an diese lebendige, aktive Gemeinde «Living Israel» werden sehr gern weitergeleitet. . 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Arabische Christen im israelischen Militär und Soldatenheim in Haifa
Der «Dienst an christlichen Soldaten» ist eine «Non-profit-Organisation», die Mitte 2015 gegründet wurde. Hier werden keine Soldaten rekrutiert. Es ist ein Dienst, der arabisch-christliche Soldaten in der israelischen Armee ermutigt und sie emotionell, geistlich, körperlich und finanziell unterstützt.

Unser Sohn Tino hat seine dreijährige Militärausbildung absolviert und dient nun weiterhin im Militär. Er ist Offizier in einer Basis im Zentrum des Landes. Dort hat er viele Möglichkeiten, mit christlichen Soldaten in Kontakt zu treten. Oft ermutigt er sie und hilft ihnen, wo immer er kann.

Als Organisation versuchen wir auch, mit monatlichen 300-500 Schekel (CHF 85.- -140.-) solchen Soldaten zu helfen, die wirklich in finanziellen Nöten stecken.

Im Gegensatz zu Juden werden arabische Christen nicht mit einem Nationalstolz für Israel erzogen. Auch haben die meisten keine Ahnung vom Militär. Zu Hause werden sie nicht ermutigt, der Armee beizutreten. Für jüdische Israelis ist der Militärdienst obligatorisch, nicht aber für christliche Araber.

Die letzten Jahre verzeichnen jedoch einen Anstieg von arabischen Christen, die der Armee beitreten. Das ist einerseits erfreulich, kann andererseits für die Betroffenen auch recht schwierig werden. Einige dieser Burschen kommen aus kleinen Dörfern, wo sie im Alltag kein Hebräisch brauchen. Wenn sie dann der Armee beitreten, mühen sie sich erst mal mit der Sprache ab. Während des Militärdienstes bekommen Soldaten pro Monat nur 500 Schekel (CHF 140) Sold. Das ist keine grosse Summe. Für einige ist es echt schwierig, damit auszukommen, wenn sie keine weiteren Finanzen haben. Das Armee-Leben ist ihnen neu. Die meisten erhalten von zuhause keine Unterstützung, da ihre Familienmitglieder selber nicht im Militär waren. Arabische Christen sind in der Armee eine Minderheit, darum suchen solche jungen Männer gern jemanden, der sie versteht und ihnen ermutigend zur Seite steht.

Es kommt auch vor, dass die jungen Araber im eigenen Dorf und Zuhause Druck erleben, weil sie in der israelischen Armee dienen. Wenn nun ein solcher Soldat Schwierigkeiten bekommt, dann bieten wir einen Ort, wo er seine Freizeit verbringen kann. In unserem «Soldaten-Heim» haben wir Platz für acht Soldaten. Wir beten, dass es in der Zukunft noch mehr sein werden.

Gott hat Tino an einen Ort und in eine Position gestellt, wo er wirklich als Mentor und Freund arabisch-christlichen Soldaten helfen kann. Er hatte schon viele Möglichkeiten, ihnen moralisch beizustehen.

Kürzlich war ein solcher Soldat sehr entmutigt. Er hatte sich für die Ausbildung in einer wichtigen Einheit angemeldet, doch einen Teil der Aufnahmeprüfung nicht bestanden. Nun war er drauf und dran, die Armee zu verlassen. Zum Glück erfuhr Tino davon und suchte ihn auf. Er konnte ihn ermutigen und daran erinnern, dass Gott einen Plan für ihn hat und genau weiss, wo er ihn im Militär haben will. Tino erzählte von einigen persönlichen Schwierigkeiten aus seiner Soldatenzeit und wie Gott jene Umstände dazu gebrauchte, um ihn in die jetzige Position als Offizier zu bringen.

Dieses Zeugnis gab dem jungen Mann neuen Mut und auch den Durchhaltewillen, weiterhin dem Militär zu dienen. An einem Wochenende besuchte Tino seinen jungen Freund zu Hause. Dessen Familie war berührt über die Einfühlsamkeit des Offiziers, der versteht, aus welchem Hintergrund ihr Sohn kommt.

Wie können Sie das Soldatenheim und christliche arabische Soldaten unterstützen?
Für die Miete des Grundstücks, auf dem die Wohncontainer stehen, für Strom, Telefon, Internet, Buchhaltung und Unterstützung bedürftiger Soldaten (wir betreuen zurzeit 30 Soldaten) fallen monatliche Kosten von rund Fr. 1700.- an.

Zusätzlich kommen hinzu: Transportkosten für Tinos Besuche bei den Soldatenfamilien und die Ausgaben für die Unterkunft der Soldaten (Lebensmittel, Haushaltgegenstände usw.)

Tino besucht an Wochenenden oft Soldaten und ihre Familien. Zu diesen Besuchen benützt er manchmal unser Auto oder sonst die öffentlichen Verkehrsmittel. Wenn er per Zug/Bus reist, dann braucht das für ihn viel Energie und Zeit. Wenn er aber unser Auto verwendet, dann schränkt dies Najeebs Dienst ein. Wir wissen, dass Tinos Besuche sehr wichtig sind. Es ist darum unser Gebetsanliegen, dass der Herr es Tino ermöglicht, ein Auto zu kaufen. Das gäbe ihm mehr Freiheit für den Besuchsdienst an den Soldaten und ihren Familien.

Vielen Dank und herzliche Grüsse im Namen Jesu

Najeeb, Elizabeth und Tino Atteih

Obdachlosenarbeit Tel Aviv
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Leiter in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen. (Bericht von George Wehnes)

Liebe Freunde
Kaum zu glauben, dass es schon wieder Dezember ist. Dieses vergangene Jahr mit all seinem Geschehen wird schon bald in die Geschichte eingehen. Was wird das neue Jahr wohl bringen? Das ist eine Frage, die wir getrost in den Händen Gottes lassen dürfen, und wir freuen uns über dem, was er in diesem Jahr getan hat.

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Liebe Brüder und Schwestern
Ich freue mich, Sie am Ende dieses Jahres grüssen zu dürfen. Dies ist die Zeit, wo wir Chanukka und Weihnachten feiern. Dabei geht es jeweils um das Licht, das vom Himmel kam (Joh. 1,9).

Herzlichen Dank für Ihre treue Unterstützung während des Jahres. Dabei stehen Sie mit uns an vorderster Front eines grossen geistlichen Kampfes in Israel!

Wir sind kürzlich mit unserer Männer-Reha von Tel Aviv etwas südlicher nach Aschdod umgezogen – eine Stadt, die auch in der Bibel erwähnt wird.

Möge der Herr Sie reich segnen!
Gene Michaely, Leiter in Israel

Im Blick auf das kommende Jahr sind wir gewiss, dass der allmächtige Gott das zu Ende führen wird, was er geplant hat. Dazu könnten wir manches aufzählen. Unser Fokus liegt jedoch auf dem, wozu er uns in Israel berufen hat, nämlich den Dienst an den Obdachlosen und Bedürftigen. Wir machen uns eins mit dem Herrn und verkündigen den Elenden gute Botschaft, Heilung für die zerbrochenen Herzen und Freiheit den Gefangenen und Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen. (Jes. 61,1).

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Schalom! Ich heisse Alexander Kasiyanov und bin 49 Jahre alt. Während 20 Jahren war ich drogenabhängig.

Ich komme aus der Stadt Donesk in der Ukraine. Als Kind und Jugendlicher verbrachte ich meine Zeit vielfach auf der Strasse, wo ich zum Drogenabhängigen wurde. Während jener Zeit war ich der Ansicht, ein «cooler» Typ zu sein, weil ich Drogen nahm und Leute beraubte. Doch ich war ein schlechter Kerl. Selbst als ich heiratete und Vater einer Tochter wurde, hielt mich das von meinen schlechten Aktivitäten nicht zurück.

1995 wanderten wir nach Israel aus, aber auch hier hielt ich mich nicht von Drogen und kriminellen Taten fern. Im Gegenteil, es wurde nur noch schlimmer mit mir, da es einfacher war, sich Drogen zu beschaffen und Böses zu tun. Dieser Lebenswandel ruinierte mein Leben – ich verlor meine Familie und meinen Arbeitsplatz, ich wurde obdachlos und verlor schliesslich auch meine Freiheit – ich kam ins Gefängnis!

Es war mir nicht bewusst, dass Gott mich trotzdem nicht aufgegeben hatte. Er sandte mir Leute vorbei, die mir von ihm erzählten. Sie erklärten mir, er wolle mir helfen. Doch daran hatte ich kein Interesse, denn ich war Atheist und wollte mein sündiges Leben nicht aufgeben.

Dann hatte ich einen Autounfall mit Rücken- und Beinbruch. Körperlich und seelisch war ich nun zerbrochen. Fünf Monate verbrachte ich im Spital und weitere sechs Monate im Rollstuhl. Doch selbst in diesem Zustand machte ich mit Drogen und kriminellen Handlungen weiter.

Schliesslich realisierte ich meine Hilflosigkeit und begann zu Gott zu schreien. Er hörte mich und sandte mir gläubige Menschen. Diese halfen mir, in die Männer-Reha (bei Gena Michaely) einzusteigen. Dort fand ich Jesus und liess mich auch taufen. Ich wurde frei von meiner Sucht und dem sündhaften Leben. Gott hat mir meine Sünden vergeben und mir aus den Schulden von etwa zwei Millionen Schekel (= CHF 563’000) geholfen.

Zusätzlich hatte ich noch offene Gerichtsklagen gegen mich stehen und war bereit, dafür ins Gefängnis zu gehen – doch die Anklagen wurden zurückgezogen.

Gott stellte die Beziehung zu meiner Tochter wieder her und segnete mich in der Ehe mit einer wunderbaren gläubigen Frau.

Ich bin glücklich und dem Herrn so dankbar, dass er mir ein neues Leben geschenkt hat.
Nur dank Jesus bin ich noch am Leben. Meine Frau und ich freuen uns über all dem, was er für uns getan hat. Unser Wunsch ist es, ihm gemeinsam zu dienen.

Der Herr segne Sie!
Alexander Kasiyanov

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Liebe Freunde
Es ist uns eine grosse Freude, das Werk des Herrn zu tun. Unser Dienst der Wiederherstellung von Drogen- und Alkoholsüchtigen ist schwierig, aber wichtig.

Viele der Männer, die unser Wiederherstellungsprogramm durchliefen, haben ein neues Leben begonnen. Sie dienen Gott. Ihre Familien wurden wiederhergestellt, und sie haben eine Arbeit gefunden. Wir bleiben weiterhin im Kontakt mit diesen Männern.

Dank der Möglichkeit, dass Sie hinter uns stehen, können wir diesen Dienst tun.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Gebete. Gottes Segen sei mit Ihnen!

Igor Rogovoy, Leiter der Männer-Reha «Zelt Abrahams»

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Wir danken dem Herrn für all das Positive, das er in diesem Jahr durch unsere Obdachlosenarbeit getan hat. Er hat gesegnet, und das Leben verschiedener Männer hat sich total zum Guten verändert. Dank Ihrer Unterstützung und Gebete war dies möglich.

Vielen Dank für Ihre Hilfe. Sie haben Israel und sein Volk gesegnet.
Gott wird auch wiederum die segnen, welche Israel segnen!

 Gaben für diese fruchttragende Obdachlosenarbeit leiten wir sehr gern weiter.  

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Makor Ha Tikvah, Messianische Schule in Jerusalem
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Cookie Schwaeber-Isson, die Schulleiterin, ist begeistert!
In verschiedenen Mails schreibt sie:


«Es fehlen mir die Worte, um Ihnen von Rea Israel genügend für Ihre unglaubliche Unterstützung in diesem Jahr für die Schule Makor HaTikva zu danken. Auf verschiedenen Ebenen hat uns dies so sehr geholfen – und das war keine Kleinigkeit!  Sie haben uns gegenüber Ihre Herzen wunderbar geöffnet. Mögen Sie alle reich gesegnet sein für Ihre Freundlichkeit und Grosszügigkeit an diesen gläubigen israelischen Schülern. Mit Ihrer grossen Hilfe für unser Land, Volk und besonders unsere Schule, sind Sie uns eine starke Ermutigung. Wir beten, dass der Herr Ihre Investition vielfach in Ihrem Leben vergelten möge!»

«Wir sind so dankbar, dass Sie unsere Arbeit unterstützen. Hier bekommen die Schüler eine ganz besondere Ausbildung. Zum Beispiel heute Morgen gingen die Mittelstufen-Schüler auf einen Ausflug, und ich hatte das Vorrecht, vor ihrer Abreise mit ihnen um Gottes Schutz zu bitten. Wo sonst gibt es noch Schulen, die den Tag so beginnen? Doch genau das unterstützen Sie mit Ihrer Gabe.» 

«Ehre sei dem Herrn!!! Ich bin so begeistert, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Schülerliste für dieses Jahr vollständig abgedeckt wurde. Wir brauchen heuer keine weiteren Stipendien mehr. Gott hat treu versorgt, und ein Grossteil des Geldes kam von Rea Israel. (Wir konnten ihr Fr. 50'000.- überweisen!). Es ist für uns solch ein Segen, mit Leuten in Verbindung zu sein, die an unseren Schülern in Israel so sehr Anteil nehmen. Wir beten für Sie, dass der Herr Ihre Investition vielfach in Ihrem Leben vergelten möge!»



Beth Netanel News
Gilad und Rachel Netanel
Rachel und Gilad Netanel

Liebe Freunde und Partner

Schalom und herzliche Grüsse aus dem schönen Ein Kerem.

Ich habe eine jüdische Freundin, die in unserem Garten ihren 50. Geburtstag feiern wollte. Doch vorher sollte sich ihre Tochter vorher unser Haus ansehen und dem Veranstaltungsort zustimmen, denn aufgrund einer Krankheit ist diese Tochter schon seit einigen Jahren gelähmt und kann sich normalerweise nur mit Hilfe eines Elektrorollstuhls bewegen. Wie viele von Ihnen wissen, die uns hier in Ein Kerem schon besucht haben, ist der Weg zu unserem Haus nicht breit genug für einen Elektroroll-stuhl. Wir waren uns deshalb nicht sicher, ob sie überhaupt hierherkommen könnte.

Ich sprach mit der Tochter am Telefon und versprach, wenn sie komme, würde ich für sie beten. Ich sagte ihr, dass nicht „alles“ helfen würde – aber dass es einen Gott gibt, der sie heilen könne.

Ein paar Wochen vor der Party machte sich ihre Tochter mit grosser Anstrengung auf den Weg und kam mit einem manuell bedienten Rollstuhl zu unserem Haus. Sie war sehr entschlossen und freudig aufgeregt, endlich hier zu sein. Als ich ihren Eifer sah, war ich beeindruckt. Sie erinnerte mich an den gelähmten Mann, der durch das Dach herabgelassen wurde, um vom Herrn geheilt zu werden. Ich er-zählte ihr von dem Herrn und den Wundern, die er in meinem Leben getan hat. Ich sprach über Abraham und wie er den Segen erhielt, mit dem er auch andere segnen konnte. „Es gibt keinen Arzt, der grösser ist als Jeschua, der Messias, und ich möchte dich in seinem Namen segnen.“ Dann legte ich meine Hand auf sie und betete für sie. Ihr gefiel der Ort und der Frieden, den sie hier empfand, sodass sie ihrer Mutter sagte, nur hier solle die Party stattfinden.

Also kamen sie dann mit 40 Personen. Ich hatte ein gediegenes Fest vorbereitet: 13 verschiedene Salate, Couscous, Schnitzel, Hähnchen und Apfelstrudel mit Eiscreme. Alle waren beeindruckt, wie Gilad und ich den Ort dekoriert und ein solches Fest vorbereitet hatten. Nachdem sie gegessen hatten, begann ich darüber zu erzählen, was dieser Ort ist und wie viele Wunder der Herr in meinem Leben vollbracht hat. Sie wollten nicht gehen und blieben bis zum Abend. Einige der Leute, die meine Geschichte hörten, wollten meine Telefonnummer, damit sie mit ihren Familien kommen konnten. Ich habe sie natürlich eingeladen, zum Kabbalat Schabbat zu kommen (besondere Mahlzeit am Freitagabend zum Schabbatanfang). Der Geist des Herrn war hier, und jeder spürte die Liebe, den Frieden und die Freude.

Nach einer weiteren Woche kam Moshe Amirav mit 50 Gästen. Er ist seit etwa 15 Jahren ein Freund von uns. Moshe war israelischer Politiker und erwarb das Haus, aus dem ich in Ein Kerem wegen meines Glaubens vertrieben worden war. Als ich ihm von meinem Glauben an Jeschua erzählte, hat ihm das so gut gefallen, dass er mich bat, zu ihm nach Hause zu kommen und gutes marokkanisches Essen zu kochen. Er brachte die anderen Gäste dazu, meine Geschichte anzuhören. Das tat ich mehrere Jahre lang in seinem Haus und teilte meinen Glauben mit einigen seiner einflussreichen Freunden. In seiner Aufgabe als Politiker nahm er am Osloer Friedensabkommen teil, so dass er viele interessante Menschen kannte und eingeladen wurde, international über den Frieden im Nahen Osten zu sprechen. Als er einmal in Berlin zum Thema „Frieden“ sprach, sagte er, wenn man Frieden schaffen wolle, müs-se man sich so verhalten, wie im Haus Netanel in Ein Kerem: „Dort sitzen Juden und Araber zusam-men, um zu essen und zu reden, und es herrscht Frieden. Das ist der Weg des Friedens, und das ist der Weg von Jeschua. Nur Sein Weg wird Frieden bringen!“ Immer wieder bat er darum, dass ich kommen und mit Gruppen in seinem Haus sprechen und von den göttlichen Wundern in meinem Leben erzählen sollte. Das Paradoxe von alledem ist, dass er selbst sein Leben noch nicht dem Herrn anvertraut hat, obwohl er die Menschen dazu ermutigt, durch meinen Dienst von Jesus zu erfahren!

Also kam er letzten Monat mit 50 Israelis und fragte, ob sie zu uns zum Kabbalat Schabbat kommen könnten. Ich lachte, weil ich wusste, was er wollte. Ich sollte in dieser grossen Runde von meinem Glauben erzählen. Wir beteten die Schabbat-Segen, und dann forderte er mich auf zu erzählen, wie ich selbst als marokkanische Jüdin aus einer berühmten religiösen Familie zum Glauben an Jesus gekommen sei. Die meisten dieser Leute waren russische Juden und im Grunde genommen eine grosse Familie. Sie kamen mit ihren traditionellen Kleidern und brachten etwas von ihrem Essen mit. Sie blieben von 17 Uhr bis Mitternacht und genossen die Zeit der Gemeinschaft mit Gilad und mir. Gilad konn-te auch darüber berichten, wie er den Gott Israels angenommen und lieben gelernt hatte und dass wir heiraten konnten, weil er jetzt Teil des Leibes des Messias in Israel ist und nicht Teil einer toten Religi-on, wie es früher bei ihm war. Eine Frau kam und erzählte mir, dass sie Jesus besonders liebe, seit sie Kunst studiert hatte und während ihres Studiums an der Kunstschule über ihn unterrichtet wurde. Sie träumte sogar von ihm und wollte ihn malen. Ich sagte ihr, dass sie hier genau richtig sei, weil ich ihr alles erzählen könne, was Jesus für sie getan habe. Ich erzählte ihr dann, wie er für ihre Sünden ge-storben sei und dass nur durch ihn wahre Vergebung empfangen werden könne. Dann fragte ich sie, ob ich für sie beten dürfe. Nachdem ich das getan hatte, fragte eine andere Frau, ob ich auch für sie beten würde. Dieser Abend war mir eine Freude, weil ich wusste, dass der Herr in unserer Mitte war.

In Israel haben Mädchen eine grosse Party, wenn sie zwölf Jahre alt werden („Bat Mitzvah“). Meine Enkelin Eden hatte ihre Party in Haifa mit all ihren Freundinnen und ihrer Familie, und dabei machten sie auch ein Video über sie und ihre Familie. Auch ich sollte etwas über mein Leben erzählen, und ich sagte, dass ich das nur tun könnte, wenn ich auch von Jeschua erzählen könne, der mein Leben sei. Also sagte ich im Video zur Enkelin Eden: „Jeschua ist der einzige Messias, und es gibt niemanden neben ihm.“ So wurde dieser Film vor ungefähr 120 Leuten auf ihrer Party gezeigt und jeder hörte mich von Jesus erzählen!

Ich danke allen, die für meine Enkelin Ophir (17) gebetet haben. Ich weiss, dass sie durch Ihre Gebete geheilt wurde. Halleluja! Sie hat sich erholt, lebt in einem Kibbuz und geht zur Schule.

Diesmal möchte ich um Fürbitte für meinen lieben Bruder Meïr bitten. Er hatte bereits drei Herzoperationen hinter sich und benötigte eine vierte. Der Arzt erzählte uns jedoch, dass dies sehr gefährlich sei und die Chance gering, dass diese Operation gelingen werde. So war ich im Krankenhaus und betete während der gesamten mehrstündigen Prozedur. Als sechs Stunden vergangen waren, blickte ich auf und sagte zu allen, der Herr habe mir gezeigt, dass die Operation erfolgreich war. Sie sahen mich alle an, als hätte ich zwei Köpfe, und hielten mich für verrückt. Es vergingen jedoch keine fünf Minuten, und der Arzt kam heraus, um uns mitzuteilen, die Operation sei erfolgreich gewesen. Nun wollten alle erfahren, wie ich so etwas hatte wissen können. Ich erzählte ihnen, wie der Tenach von Jeschua spricht und dass man durch den Glauben an ihn um ein Wunder bitten und es empfangen kann. Ich war so glücklich, dass ich ein Zeugnis für ihn sein konnte. Alles zur Ehre Gottes!

Möge die Gnade des Herrn Jeschua, des Messias, mit Ihnen sein.
In seiner Liebe mit Ihnen allen verbunden,

Rachel und Gilad

Rachel ist sprachlos vor Dank für die erhaltenen Fr. 5000.- für ihren Evangelisationsdienst. Sie telefonierte mit Silvia Pfeil, jubelte und sagte, sie sei vor Freude gehüpft! Nun konnte sie Gäste zum Chanukka-Fest einladen und ihnen wieder vom wunderbaren Messias erzählen, der das wahre Licht ist. Das Geld wird auch reichen, um einen Gärtner zu bestellen, der in ihrem grossen Garten etwas Pflege reinbringt und die Winterpflanzen setzt, die dann im Frühling blühen werden. Und natürlich gibt es in ihrem Dienst noch andere Ausgaben, für die sie nun etwas Reserve hat. Rachel ist glücklich und lässt die Spender herzlich grüssen!

 Gaben für Rachel und Gilad Netanel werden sehr gern weitergeleitet.  

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