Rundbrief Nr. 174
Februar 2020


Weihnachtsfreuden in Jordanien, Dez. 2019
Kontaktpersonen: Najeeb & Elizabeth Atteih, Haifa
Bericht von Elizabeth Atteih


Liebe Freunde von Rea Israel

Dank Gottes Gnade war es uns möglich, in den letzten fünf Jahren manchen Flüchtlingsfamilien in Jordanien zu dienen. Einige dieser Familien waren nur für kurze Zeit im Land und konnten in ein Gastland weiterreisen, andere sind schon seit Jahren dort. Noch immer treffen wir uns auch mit solchen, die wir schon vor fünf Jahren kennengelernt haben. Für sie ist es sehr schwierig, weiterhin in Jordanien zu bleiben. Ihre Hoffnung schwindet, dieses Land je verlassen zu können. Sie sind arm und kämpfen sich durch den Alltag in oft demütigenden Situationen. Nun hat sich die Grenze zwischen Jordanien und Syrien geöffnet. Einige Familien wurden des Wartens müde und sind zu Verwandten nach Syrien oder ihr in den Irak zurückgekehrt. Obwohl das Leben und die Situation dort nicht gut sind, wollen sie lieber in ihrem Heimatland ums Überleben kämpfen. Die restlichen Familien halten sich weiterhin an ihrer winzigen Hoffnung fest, eines Tages doch noch in ein westliches Land ausreisen zu dürfen und wieder ein normales Leben zu beginnen.

Elizabeth Atteih hält das kranke Baby im Arm.
Fadi und Familie
Wir trafen eine Familie aus dem Irak, die seit einem knappen Jahr in Jordanien ist. Als sie ankamen, war die Frau schwanger mit ihrem zweiten Sohn. Kurz nach der Geburt entdeckte man, dass mit dem Baby etwas nicht stimmt. Der Junge ist nun fünf Monate alt, hat aber ein ernsthaftes Problem. Eine falsche chemische Reaktion in seiner Leber produziert Giftstoffe, welche, wenn nicht behandelt, zu einem Gehirn- und Nervenschaden führen kann. Diese Krankheit ist sehr selten. Gemäss den Ärzten hat nur ein Kind aus einer Million diese Krankheit. Ohne Behandlung wird dieser Junge nicht lange leben.

Um zu überleben, braucht er eine Lebertransplantation. Doch eine solche Operation kann er in Jordanien nicht bekommen. Dazu müsste er in ein anderes Land ausreisen können. Wir hoffen und beten, dass die UNO dies der Familie erlaubt. In der Zwischenzeit braucht der Kleine eine sogenannte «Foto-Therapie». Dazu muss er unter einem bestimmten blauen Licht liegen. Dieses Licht hilft, Schadstoffe in seinem Körper leichter zu eliminieren. Möge der Herr uns helfen, das Geld für eine solche Maschine zu sammeln. Wir sind gewillt, alles zu unternehmen, um diesem Kind helfen zu können.

Fadi mit dem älterem, gesunden Bub.
Vater Fadi befürchtet, er könnte das Baby verlieren. Er erzählte: «Unter Tränen schrie ich zu Gott und bat ihn, meinen Sohn zu heilen. Ich sagte ihm: ‘Ich glaube an dich und vertraue dir. Ich bin dein Kind. Du kennst mich und weisst um meine Schwachheit. Herr, bitte, lass mich nicht leiden. Bitte, rette mein Kind!’» Auch ich, Elizabeth, brachte das Kind im Gebet vor den Herrn. Ich erinnerte ihn an den römischen Hauptmann, der zu Jesus kam und um die Heilung seines Sohnes bat. Er verlangte nicht, dass Jesus zu ihm nach Hause komme, ein Wort genüge. In diesem Sinn erwarten wir auch für dieses Kind ein Wunder.

Beten wir für diese geliebte Familie!

Schachteln mit Lebensmitteln werden für die Flüchtlingsfamilien bereitgestellt.
Essbares und Praktisches
Wir hielten uns während vier Tagen in Jordanien auf. Am ersten Tag gingen wir in ein Geschäft, um Lebensmittel zu kaufen. Die Sachen verpackten wir in Schachteln, die wir den Familien für ihr Weihnachtsmenü bringen wollten. Dem Filialleiter und seinen Mitarbeitern erzählten wir von unserem Vorhaben. Als Muslime waren sie erstaunt über diese Aktion der Liebe zu diesen Flüchtlingen, und sie segneten uns dafür. Sie waren uns sogar beim Füllen der Schachteln behilflich.

Wie in der Schweiz, haben auch hier die Kinder Freu-de am Samichlaus, wenn er ihnen Süsses mitbringt.
Meine Begleiterin Lina und zwei junge gläubige jordanische Brüder von der Kirche kamen mit von Haus zu Haus, um die Lebensmittelpakete den Familien zu verteilen. Einer der beiden verkleidete sich sogar als Sankt Nikolaus und verteilte den Kindern kleine Tüten mit Schokolade, welche wir aus Israel mitgebracht hatten. Das machte die Kinder glücklich. Ein Junge war so begeistert, dass er weinte, als wir ihn verliessen. Darum kehrten wir etwas später zurück, um ihn nochmals zu umarmen und ihm unsere Liebe zum Ausdruck zu bringen.

Elizabeth mit glücklichen Kindern, die sich ein Kleidungsstück aussuchen durften.
Am Tag darauf besuchten wir das Kleidergeschäft, wo wir letztes Jahr schon waren. Der Geschäftsleiter und seine Mitarbeiter erinnerten sich an uns und freuten sich, uns wieder zu sehen. Die Kinder, voller Freude und Begeisterung, kamen mit ihren Eltern, um sich für Weihnachten ein Kleidungsstück auszusuchen. Bevor sie das Geschäft verliessen, machten wir einige Fotos und segneten sie. Wir erinnerten sie daran, dass wir uns in dieser Zeit besonders an Gottes Liebe, Hoffnung und Errettung erinnern, die durch die Geburt seines Sohnes Jesus sichtbar wurde.

Wir danken Gott für das Vorrecht, seine Hände und Füsse sein zu dürfen und sichtbar seine Liebe an die Bedürftigen weitergeben zu können. Wir danken Ihnen, liebe Freunde, für Ihre Gebete und finanzielle Unterstützung dieses Dienstes. Jede Spende erreichte diese Familien. Wir beten, dass der Herr Sie und Ihre Familien segnet! Mögen wir weiterhin als Leib Jesu einander ermutigen, trösten und auferbauen.

Pastor Najeeb & Elizabeth Atteih von der Immanuel Gemeinde, Haifa, Israel

 Gaben für Flüchtlinge (Atteih) in Jordanien bewirken grosse Hilfe und werden darum sehr gern weitergeleitet. 

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Be’ad Chaim – Israelische Prolife-Vereinigung
Verein Be'ad Chaim – Zum Schutz der Frau und des ungeborenen Kindes. Non-Profit Association

Während des Holocausts wurden 1,5 Millionen Kinder von den Nazis ermordet. Als ich in Paris war, fand ich die einzige Begründung für ihre Ermordung an die Wand einer Grundschule geschrieben: „Von dieser Schule wurden Kinder entführt, einzig, weil sie Juden waren.“

Seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 haben zwei Millionen israelische Babys ihr Leben einzig und allein deshalb verloren, weil sie sich im Mutterleib befanden. Anstatt der sicherste Ort für ein Ungeborenes zu sein, ist der Mutterleib der gefährlichste geworden. Eine wenig bekannte Heldin, Stanislawa Leszchyriska, war eine polnische Hebamme, die mit ihrer Tochter, einer Ärztin, im Todeslager von Auschwitz inhaftiert war, weil ihre Familie Nahrungsmittel in das Ghetto geschmuggelt hatte, um der hungernden jüdischen Bevölkerung zu helfen. In Auschwitz hat diese mutige Hebamme 3000 Kinder entbunden. Zwar war sie angewiesen worden, die Neugeborenen in einem Eimer zu ertränken, aber sie weigerte sich, das zu tun.

Allerdings haben die meisten Babys die schrecklichen Umstände im Lager nicht überlebt, aber so gut sie konnte, schützte Stanislawa die Mütter und deren Kinder. So wie die beiden biblischen Hebammen Schifra und Puah im ersten Kapitel des 2. Buches Mose, hat auch sie sich geweigert, den Babys das Leben zu nehmen. 2. Mose 1:17+21: „Aber weil die Hebammen Gott fürchteten, taten sie nicht, wie ihnen der König von Ägypten gesagt hatte, sondern liessen die Jungen am Leben. … Und weil die Hebammen Gott fürchteten, geschah es, dass er ihnen Nachkommen schenkte.“

Es erfordert Mut, einem Diktator oder Pharao zu widerstehen. Es erfordert Mut, Leben zu verteidigen, wenn unsere Regierungen die sogenannten „Rechte der Frauen auf ihren Bauch“ schützen, auch wenn wir wissen, dass das Kind im Mutterleib erwiesenermassen ein vollkommen eigenständiges menschliches Wesen ist, mit eigenen Genen und einem eigenen, schlagenden Herzen.

Danke, dass Sie mutig zu uns stehen, während wir das Leben im Mutterleib schützen trotz der Apathie der israelischen Öffentlichkeit.

„Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz, und sein Heil wie eine Fackel brennt.“ (Jesaja 62,1)

Pnina und Baby Alma
Pnina war einige Jahre verheiratet. Sie und ihr Mann hatten zwei Kleinkinder im Alter von ein und zwei Jahren, doch als sie mit dem dritten Kind schwanger wurde, trennten sich die Eltern leider. Nun musste Pnina ihre Kinder allein aufziehen. Sie arbeitete im Kundendienst, und ihre Geschwister halfen ihr, die Miete zu bezahlen. Trotzdem – als alleinerziehende Mutter mit einem Kleinkind, einem Säugling und erneut schwanger, war Pnina nun in einer schwierigen Situation.

Als sie durch eine Freundin von Be'ad Chaim hörte, fragte sie uns sofort um Hilfe an. Eine liebevolle Beraterin gab ihr die Fürsorge und emotionale Unterstützung, die sie brauchte, und nahm sie ins Projekt Moses auf. Dort erhielt sie ein Kinderbett mit Bettwäsche, einen Kinderwagen, eine Badewanne und die Zusage von monatlichen Gutscheinen für den restlichen Grundbedarf, den sie für das Baby brauchen würde. Dann gebar Pnina ein kostbares, 2’680 kg schweres Mädchen und nannte es Alma. Die Geburt verlief normal, und Pnina erholte sich rasch. Sie füttert Baby Alma mit der Flasche, und beiden geht es gut. Almas Vater ist nur einmal zu Besuch ins Krankenhaus gekommen. Wir beten dafür, dass er beginnt, Interesse zu zeigen und sich wieder um seine Familie zu kümmern.

Partnerschaft mit Sozialarbeitern: Hannah und Baby Liel
Als Hannah entdeckte, dass sie zum zweiten Mal schwanger war, war ihr kleiner Sohn erst gerade einen Monat alt. Als sie im dritten Monat war, verliess sie ihr Freund. Sie waren nur gerade 15 Monate zusammen gewesen. In ihrer ersten Schwangerschaft hatte Hannah einen Bandscheibenvorfall wegen einer Arbeitsverletzung und musste daher viel liegen. Sie leidet bis heute unter Schmerzen. Ihre zweite Schwangerschaft war ein hohes Risiko, weil sie Präeklampsie entwickelte. In ihrer 37. Schwangerschaftswoche wurden die Wehen eingeleitet. Der Puls des Babys war erhöht, doch die Geburt verlief gut, mit keinen weiteren Schwierigkeiten, und ihre wertvolle Tochter wurde mit 2’880 kg geboren. Sie gab ihr den Namen Liel. Wir glauben, dass Gottes Hand auf Mutter und Kind liegt. Ihr Bruder war erst zehn Monate alt, als Liel geboren wurde, und dank unserer grosszügigen Spender konnte Be'ad Chaim ihnen einen Zwillingswagen zur Verfügung stellen sowie dringend benötigte Coupons für ein ganzes Jahr, sodass der Grundbedarf an Windeln und Babynahrung gedeckt ist.

Hannah, die keine Ahnung hatte, wie sie für die beiden Kleinen aufkommen sollte, ist zutiefst dankbar für die emotionale und praktische Hilfe, welche sie von Be'ad Chaim für Liels erstes Lebensjahr erhält. Hannah brauchte verzweifelt Hilfe und wandte sich an ihre Sozialarbeiterin, welche sie, Gott sei Dank, an Be'ad Chaim verwies. Wir befleissigen uns, vortreffliche Beziehungen und eine gute Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitern zu pflegen, denn sie haben oft den stärksten Einfluss darauf, ob eine Frau zu uns kommt oder abtreibt.

Rona und Baby Naomi
Unsere „Schlafende Schönheit Naomi“ ist jetzt ein Jahr und sieben Monate alt. Ihre Mutter, Rona, war voller Freude, als sie mir erzählte, wieviel Licht Naomi in ihr Leben bringt. Rona hat mir mitgeteilt, dass es einige Zeit gebraucht hat, denn ihr Leben wurde völlig umgekrempelt, und seit beinahe drei Jahren ist sie nun drogenfrei. Sie hat den Vater von Naomi geheiratet, nachdem Naomi geboren war, und es geht ihnen als Familie gut. Trotz der körperlichen Behinderung hat Ronas Mann vor drei Monaten als Angestellter in einem Laden zu arbeiten begonnen. Naomi geht es in ihrer Kinderkrippe gut. Rona hat uns ihre grösste Hoffnung mitgeteilt, nämlich dass ihr Zehnjähriger, der während der Jahre ihrer Kämpfe in verschiedenen Pflegefamilien untergebracht worden war, wieder nach Hause kommen dürfe, um Teil ihrer Familie zu sein. Sie leben in einer Sozialwohnung, damit ihr Budget nicht so belastet ist.

Zur Zeit ihrer Schwangerschaft und während Naomis ersten Lebensjahrs hat ihre Beraterin von Be'ad Chaim sie monatlich angerufen und sich mit ihr getroffen. Rona sagte mir, wie dankbar sie für diese Zuwendung und Fürsorge ist. Die durchtragende Liebe und Unterstützung von Be'ad Chaim waren ein Segen und eine Ermutigung für sie. Sie hat mir auch verraten, dass wir ihr in ihrer dunkelsten Stunde eine ausserordentliche Hilfe waren. Dank grosszügiger Spender konnte Rona Teil des Projekts Operation Moses werden, welches sie mit dem Grundbedarf für Naomis erstes Lebensjahr ausstattete. Zudem gibt es im Zentrum von Beer Sheva ein Verteilprogramm für Kleider, wo sie hübsche Sachen für Ihr Baby aussuchen konnte. Der Treffpunkt und die Räumlichkeiten für das Verteilprogramm wurden in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt bereitgestellt. Wir sind dankbar für die soliden Beziehungen zu Sozialarbeitern in Beer Sheva. Rona hat uns eine spezielle Dankesnotiz geschickt: „Ich möchte einen riesigen Dank an Be’ad Chaim aussprechen für all die Hilfe, welche ich in diesem Jahr erhalten habe, für alles, was ich durch ‘Operation Mose’ geschenkt bekam und für die Unterstützung, welche mich entlastete. Dank dieser Unterstützung war ich in der Lage, meine Zeit meinem Baby zu widmen und nicht in finanziellen Sorgen zu versinken. Nochmals – Danke! Mit grosser Wertschätzung, Rona“

Werdende Mütter
Neulich trafen sich einige schwangere Mütter in unserem Büro, um ihre Erfahrungen mit grosszügigen Baby-Sponsoren zu teilen. Das Treffen war sehr berührend für die Sponsoren, weil sie so aus erster Hand hören konnten, wie sehr sich diese Frauen, die ursprünglich abtreiben wollten, sich nun auf die Geburt ihres Kindes freuten.

Eden wollte abtreiben, weil sie und ihr Mann mit zwei Töchtern – ein Kleinkind und ein Dreimonatiges – überfordert waren und sie sich kein weiteres Kind vorstellen konnten. Ihre Schwägerin rief uns an, durch den Gedanken einer Abtreibung sehr beunruhigt. Eden ist nun im achten Monat schwanger und fand heraus: “Es ist ein Junge!” Sie sagte: “Es gibt keinen glücklicheren Mann als mein Mann!”

Emilia, 38, hat vier Kinder im Alter von 17, 16, 15 und 10 und war gespannt darauf zu sehen, “wie ein Hotel aussieht und wie Ferien ohne Babys sein werden.” Sie sagte: “Als ich herausfand, dass ich wieder schwanger war, überraschte es mich, wie einfach es mir fiel zu sagen, dass ich abtreiben werde.” Eine Freundin von ihr rief uns an und bat uns, sie zu kontaktieren. Unsere Beraterin erinnerte sie liebevoll daran, dass das Baby ein Geschenk von Gott sei, eine Seele, eine Person. Nun erzählt Emilia, dass ihre Familie kaum die Geburt ihrer neuen Tochter in einem Monat abwarten kann.

Salam, eine Flüchtlingsfrau aus Eritrea, lebte auf der Strasse in verzweifelter Lage, als ihr eine Freundin von Be'ad Chaim erzählte. Ihr Mann hat ein Herzleiden und kann nicht arbeiten, weshalb sie kein Geld haben. Das Angebot von Be'ad Chaim, das Baby ein ganzes Jahr lang zu unterstützen durch das ‘Operation Mose’-Projekt, hat sein Leben gerettet.

Maya ist 22 Jahre alt. Ihr Partner verliess sie, als sie herausfanden, dass sie schwanger war. Mutig entschied sich Maya für das Leben ihres Babys, auch wenn sie es allein aufziehen müsste. Ihr Partner kehrte zurück, machte ihr einen Antrag, und vor zwei Monaten heirateten sie. Ihre Tochter wird nächsten Monat geboren. Es ist für uns ein Vorrecht, diesen unschätzbar wertvollen Frauen zu helfen, die sich trotz ihrer Umstände für das Leben ihrer Kinder entscheiden. Ich bin sehr dankbar für Sie, unsere Partner, die es möglich machen, Frauen in Krisensituationen neue Hoffnung zu geben sowie praktische Hilfe und Unterstützung zu ermöglichen. “Gesegnet sind, die den Armen helfen! Der Herr wird sie retten, wenn sie in Not sind.” (Psalm 41,1)

Sandy

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Ein Viertel der Israelis lebt in Armut
11.12.2019 „ALTERNATIVER“ BERICHT

Im jüdischen Staat ist Armut weit verbreitet – besonders unter Kindern. Sozial-Organisationen schlagen Alarm.

JERUSALEM (inn) – Armut stagniert in Israel während der vergangenen sechs Jahre auf einem hohen Niveau und ist zuletzt sogar leicht gestiegen. Das besagt der Armutsbericht der Sozial-Organisation Latet (Geben). Demzufolge leben 2,3 Millionen Israelis und damit 25,5 Prozent der Bevölkerung in Armut. Eine Million von ihnen sind Kinder. Das heisst, dass unter Kindern sogar ein Drittel von Armut betroffen ist.

Zudem zeigt der Report, auf was Sozialhilfeempfänger verzichten müssen: 87 Prozent der Familien können ihren Kindern keine Nachhilfestunden und ausserschulische Bildung ermöglichen. 59 Prozent der Familien gaben an, ein oder mehrere Kinder unter drei Jahren aus Geldgründen nicht in die Kinderkrippe zu geben. Die staatliche Kinderbetreuung beginnt in Israel erst ab drei Jahren.

Der „Alternative Armutsbericht“ von Latet versteht sich als Gegenstück zum Armutsbericht der Regierung, den die staatliche Sozialversicherung Bituach Le'umi herausgibt. Dieser betrachtet nur das Einkommen. Latet hingegen untersucht fünf Bereiche: Wohnsituation, Bildung, Gesundheit, Lebensmittelversorgung und die Fähigkeit, Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Der Regierungsbericht für 2018 wird erst am Ende dieses Monats veröffentlicht. Der Vorjahresbericht hatte 21 Prozent der israelischen Bevölkerung und 29,6 Prozent der Kinder als arm eingestuft. Die Zahlen fielen somit niedriger aus als die von Latet.

Kritik an Regierung
Der Geschäftsführer von Latet, Eran Weintrob, übt harsche Kritik an der israelischen Regierung: „Ständige Neuwahlen, ein handlungsunfähiges Parlament und eine Übergangsregierung, die keine grossen Beschlüsse fassen kann, haben uns ein ganzes Jahr gekostet.“ Er fügt hinzu: „Ohne einen Regierungsplan und langfristige Strategien kann Armut nicht überwunden werden.“

Um auf das Versagen der Politik aufmerksam zu machen, verkaufte die Organisation gegen eine Spende von 10 Schekeln (rund 2,60 Euro) auf dem Tel Aviver Wochenmarkt symbolische Konservendosen. Auf ihnen waren die Gesichter verschiedener israelischer Politiker, wie etwa das von Premierminister Benjamin Netanjahu, zu sehen. Bei den „Inhaltsangaben“ stand: „Voller Konservierungsstoffe“. Die leeren Dosen sollten verdeutlichen, dass die Politiker die Armut im Land „konservieren“. Latet fungiert als Dachverband für über 180 lokale Organisationen, betreibt die grösste Tafel in Israel und unterstützt mehr als 60’000 Bedürftige.

Von: tk
Israelnetz 12.12.2019


Lieber Gefängnis als Gaza
Israel Heute hat schon oft mit Bewohnern des Gazastreifens Gespräche geführt. Und immer geht bei diesen Menschen während der Interviews die Angst mit, die Hamas könnte davon erfahren, dass man mit einer israelischen Nachrichtenagentur spricht. Die Antworten zeichnen ein düsteres Bild vom Leben unter Hamas-Herrschaft.

Doch Taten sprechen mehr als Worte. Im November wurde von israelischen Grenzsoldaten ein palästinensischer Mann festgenommen, der den Grenzzaun überwunden und in dem kleinen Moschav Netiv Ha’asara ein Gewächshaus in Brand gesteckt hatte.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann seit 2012 bei sieben ähnlichen Vergehen geschnappt worden war. Der Palästinenser wollte auf Geheiss der Hamas gehandelt haben. Es gab jedoch Ungereimtheiten in seiner Geschichte, und schliesslich kam heraus, dass er auf eigene Faust vorging. Er hatte es nur darauf angelegt, in Israel eingesperrt zu werden, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass man im israelischen Gefängnis besser dran ist als im Gazastreifen.

Die israelische Armee greift immer wieder Palästinenser auf, die aus dem Gazastreifen kommen und nur selbstgebastelte Waffen oder gar Spielzeugwaffen bei sich tragen. Sie wollen lediglich auf israelischen Boden gelangen und festgenommen werden. Sie riskieren nicht, erschossen zu werden, wollen aber auch nicht sofort zurückgeschickt werden.

Die Menschen im Gazastreifen wissen, dass nicht Israel, sondern die Hamas ihnen das Leben schwer macht. Warum sollten sie sonst denen in die Arme laufen, die angeblich Leid über ihr Volk bringen? Es handelt sich hier ja auch nicht um Einzelfälle, ganz im Gegenteil. Das israelische Gefängnis kann also kein Ort von Folter und Verzweiflung sein, wie es gerne verleumdend dargestellt wird. Solche Beschreibungen entsprechen wohl eher den Gefängnissen der Palästinensischen Autonomie. Tatsächlich erfreuen sich Inhaftierte in Israel ungeschmälerter Rechte, sind wohlgenährt und dürfen während ihrer Haft den Schul- oder sogar Hochschulabschluss erwerben.

Leute wie der Brandstifter vom November 2018 wissen das. Aber die internationalen Mainstream-Medien ignorieren solche Aspekte des Nahost-Konflikts, sei es aus Unwissenheit oder Voreingenommenheit.

Ryan JONES / www.israelheute.com / Januar 2019

Tageszentrum für Holocaust-Überlebende
Meir Panim ist eine Organisation, die bekannt ist durch ihre Suppenküchen und Gratisrestaurants. Kürzlich hat sie in der südisraelischen Stadt Dimona auch ein Tageszentrum für Holocaust-Überlebende ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeindebehörde dient dieses als eine wichtige Unterstützung für die rund 30 Betroffenen in jener Gegend. Nun treffen sie sich wöchentlich an drei Tagen von 08.30 - 14.30 Uhr. Zuerst bekommen sie ein warmes Frühstück, dann folgen Aktivitäten oder eine gemeinsame Zeit in der Stadt. Das Programm endet mit einem warmen, nahrhaften Mittagessen. Zu den Aktivitäten gehören Tänze, Singen, Feierlichkeiten an jüdischen Festen, Gruppengespräche und kreatives Werken.

Eine Sozialarbeiterin und weitere Helfer kümmern sich um diese Senioren. Das Programm ist auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Es wird auch Unterstützung bei seelischen und emotionellen Bedürfnissen angeboten. Man ist bemüht, die Besucher aus ihrer Isolation herauszulösen und mit der örtlichen Bevölkerung in Verbindung zu bringen.

Durch dieses wertvolle Programm versucht Meir Panim, den Holocaust-Überlebenden, die so viel durchlitten haben, mit Fürsorge und Wertschätzung zu begegnen und ihnen Freude zu vermitteln.

Mitarbeiterin Mimi Rozmaryn erklärt: Gerne möchten wir das Programm auf fünf Tage ausweiten. Die Leute lieben diesen Ort, sind glücklich beisammen und in der Obhut von Menschen, die sie erwarten! Wir von Meir Panim kümmern uns gern um sie.

Kommentare von fünf Holocaust-Überlebenden:
Das Tageszentrum ist für uns wichtig. Es ist wie ein zweites Zuhause.
Ich bin 80 Jahre alt und begann, neu zu leben. Hier sehe ich Leute und kann mit ihnen sprechen.
Ich war immer allein zu Hause. Hier fühle ich mich wohl und angenommen.
Wir bekommen Wertschätzung und Respekt. Es gibt viele Aktivitäten. Das ist grossartig!
Seit ich ins Tageszentrum komme, fühle ich mich viel lebendiger. Das Leiden, das wir erlebten, war grauenhaft. Nachdem wir so viel durchgemacht hatten, dürfen wir uns jetzt an Wertschätzung erfreuen, die uns hier entgegengebracht wird.

Quelle: Meir Panim, mit freundlicher Erlaubnis / Zusammengestellt von Silvia Pfeil

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Dankbare Gedanken an die Israelreise im Oktober 2019
Lieber Herr Wenger, liebe Sponsoren der Oktober-Israel-Reise

Bereits sind Wochen vergangen, seit wir von der wunderschönen Israelreise zurückgekehrt sind. Wir haben sie in vollen Zügen genossen und durften ein wunderschönes und sehr interessantes Land kennen lernen. Alles war bestens organisiert und hat sehr gut geklappt. Mit Silas und Dany hatten wir zwei sehr kompetente Reiseleiter dabei, die uns dieses spannende Land und seine Geschichte auf sympathische Weise näherbrachten. Auch der Bus-Chauffeur hat mit seinen Fahrkünsten und dem köstlichen Essen super Arbeit geleistet. Wir durften viele Eindrücke und Bilder nach Hause nehmen, welche beim Bibellesen immer wieder in Erinnerung gerufen werden.

Es ist uns ein grosses Anliegen, Ihnen ganz, ganz herzlich für diese tolle Reise und die Kostenübernahme von Ben zu danken!

Dank Ihrer Grosszügigkeit wurde diese Reise für uns Realität! VIELEN, VIELEN DANK!

Shalom und Gottes Segen!
Liebe Grüsse,
Urs und Ben L.


Das Haifa-Haus für Olim – erstes Zuhause für Neueinwanderer
Und ich werde sie einpflanzen in ihr Land; und sie sollen aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, nicht mehr herausgerissen werden, spricht der HERR, dein Gott. Amos 9,15

Dieser Vers aus Amos ist das Leitmotiv der Ebenezer-Mitarbeiter in Israel. Zur Aliyah, also der Heimkehr der Juden aus aller Welt, gehört als nicht unwesentlicher Teil auch die Einpflanzung im verheissenen Land.

Das Haifa-Haus für Olim
Dass dies oftmals ein langwieriger und nicht einfacher Prozess ist, kann sicher jeder nachvollziehen, der schon einmal in ein anderes Land umgezogen ist. Eine unterschiedliche Bürokratie, oftmals eine neue Sprache, das Klima, das Essen, die Arbeitsbedingungen sind nur einige der Aspekte, an die sich die Olim gewöhnen müssen. Um ihnen diesen Prozess etwas einfacher zu gestalten, hat Ebenezer sein Team in Israel in den vergangenen Jahren erheblich verstärkt. Im Jerusalem-Büro arbeiten teils vollzeitlich, teils auf Stundenbasis und teilweise als freiwillige Helfer Mitarbeiter, die selbst aus verschiedenen Ländern nach Israel kamen. Seit März 2019 kümmert sich Shlomit aus Russland um die vielen russisch sprechenden Olim. Nathalie aus Frankreich betreut französische Olim. Iris und unser nationaler Koordinator Jeremy sind ein grosser Segen für viele Einwanderer geworden und organisieren die Verwaltung und Hilfe, geben aber auch Lehre über die Aliyah an interessierte christliche Reisegruppen.

Das Haifa-Haus für Olim
Neben unserem Team in Jerusalem haben wir seit Sommer 2019 durch das Haifa-Haus für Olim ein zweites Standbein in Israel. Markus und Rahel mit ihren sechs Kindern sind dort unsere Hauseltern. Zusätzlich benötigen wir aber beständig Volontäre, die ihnen unterstützend zur Seite stehen. Die ersten Helfer kamen aus Deutschland und Australien. Die nächsten werden aus Holland, Australien und Russland erwartet. Für März 2020 haben sich zwei Gruppen von Handwerkern aus der Schweiz angemeldet, die uns unterstützen, das Haus auch baulich auf Vordermann zu bringen. Jetzt schon vielen Dank hierfür!

Am 25. August 2019 wurde das Olim-Haus offiziell eingeweiht, nachdem sieben Wochen lang viele Helfer fleissig an der Renovierung gearbeitet hatten. Ein Schutzraum gegen Raketenangriffe wurde eingebaut, und durch andere Massnahmen haben wir bereits über 100‘000 SFR in das Projekt investiert. Aber unbezahlbar ist der Segen, dass Gott uns erlaubt, den Olim zu dienen. Die ersten kamen aus der Ukraine und Russland, aber schon haben sich weitere auch aus Lateinamerika angemeldet. Wir planen, wenn das Haus einmal voll in Betrieb ist, über das Jahr verteilt 200 - 300 Olim ein erstes Zuhause geben zu können.

Hier ein Link zur Vorstellung des Haifa-Hauses für Olim und ein weiterer Link zu einem Video mit Interviews in Israel im Sommer 2019.

Im Sommer konnten wir durch die grosszügige Spende einer französischen Familie, die durch unser „Invest in Israel-Programm“ angesprochen wurde, vier Apartments für Holocaust-Überlebende und Olim mit geringer Rente in Ashdod finanzieren. Für viele Juden ist es das erste Mal, dass sie von Christen gesegnet und unterstützt werden, wenn unsere Mitarbeiter ihnen bei der Aliyah und jetzt auch ganz praktisch bei der Eingliederung in Israel helfen.

Unser „Invest in Israel“-Programm wird im 2020 noch ausgeweitet, und wir beten, dass Gott uns bald noch mehr Wohnraum gibt, damit wir dort Neueingetroffenen eine erste Wohnung zur Verfügung stellen können. Danke für Ihre Gebete und Unterstützung!

Johannes Barthel, regionaler Ebenezer-Koordinator

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Die Schunemiterin – 2.Kön. 4,8-37
Geschätzte Rea Israel-Freunde,

Das Büchlein "Die Schunemiterin" entstand aus dem Grund, gehörlose und schwerhörige Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Es zeigte sich dann, dass diese Schrift ein sehr gutes Echo auslöste und viele Leserinnen und Leser ermutigte.

Die Botschaft "Die Schunemiterin" wurde ursprünglich für eine Video-Produktion entwickelt, die in fünf Sprachen (Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch und Deutsch) erscheint und im Internet zugänglich ist. Da jedoch viele interessierte Personen nicht via Internet christliche Botschaften suchen, wurde eine Printversion erstellt.

Ich möchte Ihnen dieses Büchlein schenken und Sie ermutigen, es zu lesen und auch weiterzugeben.

Die Kosten für das Büchlein werden vom Verein "Inlandmission Schweiz – Jesus antwortet heute" einem christlichen Hilfswerk, übernommen. Die Inlandmission Schweiz hat das Ziel, die frohe Botschaft von Jesus Christus zu verbreiten.

Wer gerne weitere Exemplare bestellen möchte, kann dies via das Rea Israel-Büro tun.

Die Büchlein werden kostenlos abgegeben. Wer jedoch gerne eine Spende tätigen möchte, vermerkt einfach auf dem Einzahlungsschein von Rea Israel "Inlandmission". Der Betrag wird dann zu 100 Prozent weitergeleitet, damit die Produktions- und Druckkosten gedeckt werden können. Bestellungen können per Mail an mail[at]wengerkurt.ch oder schriftlich an Rea Israel, Hauptstrasse 20, 5013 Niedergösgen, aufgegeben werden.

Als Richtlinien empfiehlt Rea Israel folgende Beträge:

- 1 Buch Fr. 5.- Versandspesen Fr. 1.-
- 5 Bücher à Fr. 4.- Versandspesen Fr. 5.-
- 10 Bücher à Fr. 3.50 Versandspesen Fr. 10.-
- 50 Bücher à Fr. 3.- Versandspesen Fr. 15.-
- 100 Bücher à Fr. 2.50 Versandspesen frei
- Grössere Bestellungen auf Anfrage.

Liebe Grüsse,
Silas Wenger

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.