Rundbrief Nr. 162
Februar 2019



Das Haifa-Heim für Holocaust-Überlebende dankt
Von Yudit Setz, Sozialarbeiterin für das Haifa-Heim (Mitarbeiterin der Christlichen Botschaft Jerusalem)

Im November 2018 begannen wir mit dem Projekt «Verschönerung». Dabei werden Zimmer der Holocaust-Überlebenden frisch gestrichen sowie Reparaturen in den Wohnbereichen und im unmittelbaren Umfeld durchgeführt (z.B. Geländer für betagte Bewohner).

Handwerklich begabte Volontäre aus Deutschland und der Schweiz setzen sich mit viel Elan und Freude für diese Sache ein. Sie möchten es für die Bewohner so schön wie möglich ausführen. Nebst den Arbeiten finden diese christlichen Handwerker auch immer wieder Zeit, um mit den Bewohnern zu plaudern und mit ihnen eine Kaffeepause einzulegen. Für alle ist diese Miteinander ein grosser Segen.

Die Spende von Rea Israel in der Höhe von Fr. 17'800 im Jahr 2018 ist uns in der Beschaffung von Baumaterialien und Werkzeugen sehr behilflich. Damit können wir die Arbei-ten in den kommenden Monaten weiter ausführen.

Isi Knaan dankt den Rea Israel-Freunden
Lieber Kurt

Das Treffen mit deiner Gruppe in Jerusalem war für mich ein einmaliges Erlebnis. Obwohl ich kein religiöser Mensch bin, kamen mir fast die Tränen vor Rührung, als die ganze Gruppe für die Stiftung «Jeelim» gebetet hat. Dank Menschen, wie du einer bist, besteht die Hoffnung, dass unsere Welt etwas besser werden kann.

Es ist mir ein Anliegen, dir und allen deinen guten Leuten von Rea Israel ein grosses Dankeschön auszurichten für die grosszügige Unterstützung, die die Stiftung «Jeelim» von dir bekommen hat. Diese finanzielle Hilfe wird uns unserem Projekt etwas näher bringen. Wir möchten nämlich ein Jugendheim bauen für junge Menschen in Not. In diesem Heim möchten wir mit freiwilligen Helfern Kinder unterstützen und fördern, damit sie für das Leben besser vorbereitet werden.

Nochmals vielen Dank und freundlichen Gruss
Isi Knaan
Direktor «Jeelim»-Stiftung


Israel Bible College, Netanya
Die College-Leitung dankt Gott für das Jahr 2018!

Über 25'000’000 Mal wurden unsere Videos in hebräischer Sprache angesehen, das ist das 3,6-fache der weltweiten hebräischsprachigen Bevölkerung!
Über 80,5 Millionen Aufrufe insgesamt in allen Sprachen von ONE FOR ISRAEL-Videos.
Viele Menschen aus jüdischen und arabischen Hintergründen sind zum Glauben gekommen.
Wir haben den Preis der National Religious Broadcasters für das beste Kurzvideo gewonnen: Messianische jüdische Zeugnisse - I Met Messiah!
Wir haben eine neue akademische Vereinbarung mit einer privaten israelischen Hochschule abschliessen können, die unseren Studenten grössere Möglichkeiten nach ihrem Abschluss bietet.
Wir haben zwei neue Bücher veröffentlicht: The Oral Law Debunked and Did God Punish and Kill God? ... with another on the way!
2’900 Menschen nahmen an Benefiz-Dinners in zehn Städten in Nordamerika teil.
Seit unserer Gründung haben mehr als 1’000 Studenten unser Bible College abgeschlossen.

Dies ist ein Tag der Erlösung für jüdische und arabische Menschen in Israel!

Aus: Gebets- und Informationsmail von Amzi 10.Jan.19



Alijah Äthiopen
So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir. Ich will vom Osten deine Kinder bringen und dich vom Westen her sammeln, ich will sagen zum Norden: Gib her!, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring her meine Söhne von ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, die mit meinem Namen genannt sind, die ich zu meiner Ehre geschaffen und zubereitet und gemacht habe. Jesaja 43,5-7

Barry Denison besucht äthiopische Juden in Gondar mit Mitarbeiterinnen der Jewish Agency und der ICEJ.
In Äthiopien lebt eine uralte jüdische Gemeinschaft, die Falasch Mura. Seit 2.500 Jahren warten sie voller Sehnsucht darauf, aus dem Exil ins Land ihrer Vorväter heimzukehren – nach Israel. Im Sommer 2017 besuchten Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) die in Addis Abeba und Gondar wartenden Falasch Mura. Viele haben ihre Familienangehörigen, die bereits nach Israel eingewandert sind, seit Jahren nicht gesehen. „Sie warten seit zehn bis 20 Jahren darauf, einander in Israel wiederzusehen“, berichtete ICEJ-Vizepräsident Barry Denison aus Gondar. „Sie haben uns um Hilfe gebeten!“

Die Jewish Agency, die für die Alijah (Einwanderung nach Israel) zuständig ist, bat die ICEJ ebenfalls um Unterstützung bei der Heimkehr der gut 9.000 in Äthiopien wartenden Juden, nachdem Israels Regierung im November 2015 beschlossen hatte, sie in Etappen nach Israel zu holen. Die ersten 1’300 äthiopischen Juden kamen 2017. Mit der Hilfe christlicher Freunde weltweit konnte die ICEJ ihre Flüge finanzieren. Die israelische Regierung hat beschlossen, dass 2019 weitere 1’000 äthiopische Falasch Mura nach Israel kommen dürfen.

Die ICEJ hat sich verpflichtet, auch ihre Flüge zu sponsern. Ein Flugticket nach Israel kostet ca. CHF 900 pro Person. Bitte helfen Sie uns, Gottes Volk „auf Adlerflügeln“ (Jesaja 40,31) nach Hause zu bringen. Als Verwendungszweck bitte "Alijah Äthiopien" angeben, herzlichen Dank!

 Mit dem Verwendungszweck Alijah Äthiopien werden Gaben direkt an ICEJ weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Zweiter und letzter Hilferuf: Eine wichtige Änderung im Buchladen Haifa
Während unserer Oktoberfreizeit 2018 am See Genezareth hatte ich, Kurt Wenger, mit Pastor Najeeb und Elizabeth Atteih ein intensives Gespräch über ihren Buchladen und ihre finanzielle Situation. Auf meinen Wunsch hin schrieb Elizabeth zu Hause sogleich einen Kurzbericht und machte eine Zusammenstellung ihrer monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Hier ist ihr Bericht:

Der Buchladen Immanuel wurde Ende 2006 eröffnet. Wir dienen dem Herrn, indem wir Gottes Liebe weitergeben und mit den Besuchern über die Errettung durch Jesus Christus sprechen. So durften wir schon vielen ein Segen sein.

Ich, Elizabeth, arbeite seit zwölf Jahren ehrenamtlich im Buchladen, an fünf Tagen in der Woche. Das gesamte Geld, das wir einnehmen, sowie die finanzielle Unterstützung, die wir erhalten, werden wieder in den Buchladen investiert.

Im Laufe der Jahre haben ein paar weitere christliche Frauen als Freiwillige in Teilzeit mitgeholfen. Manchmal konnte ich ihnen Ende Monat ein kleines finanzielles Geschenk geben.

Unsere monatlichen Fixkosten für den Buchladen sehen so aus:
Miete: 5000.00 NIS
Strom: 1000.00 NIS
Wasser: 200.00 NIS
Arnona (Grundsteuer): 1916.00 NIS
Buchhaltung: 1170.00 NIS
Versicherung: 583.00 NIS
Internet: 300.00 NIS
Sicherheitsalarm: 160.00 NIS
Abonnement einer Feuerwehr: 150.00 NIS
Freiwillige: 2000.00 NIS
Steuern (MWSt, Sozialversich., IRS usw.): 4500.00 NIS
Steuerkontogebühr: 583.00 NIS
Total monatlich: 17.562.00 NIS = CHF 4‘783.-

Diese Liste enthält keine Ausgaben für neue Produkte und Bücher, Wartung usw. Da unser Geschäft nicht viel Geld einnimmt und wir nur begrenzte Unterstützung haben, mussten wir in den letzten Jahren einen Kredit aufnehmen, um den Laden weiterführen zu können.

Najeeb und ich stehen seit zwölf Jahren im Dienst der Immanuel Evangelical Church. Die Kirche befindet sich auf dem Grundstück von Najeebs Eltern.

Der Dienst in der Gemeinde ist nur ein Teil unseres Dienstes; unser häusliches Leben ist ebenfalls ein Dienst. Unser Haus ist immer offen für Gäste, Gemeindemitglieder und Freunde. Wir lieben es, andere durch unsere Gastfreundschaft im Herrn zu segnen.

Najeeb erhält als Pastor der Kirche ein Gehalt von 7000 NIS (= CHF 1‘906.50). Dieser Betrag ist unser einziges festes Einkommen. Wir leben aus Glauben, dass Gott für unsere finanziellen Bedürfnisse sorgen wird.

Unsere Bankschuld beträgt zurzeit 167‘649.00 NIS (= ca. CHF 46‘500.-). Dafür müssen wir 6 % Zins zahlen.

Alle diese Schulden haben sich im Laufe der Jahre angehäuft, um den Dienst für den Herrn fortzusetzen.

Wir haben ein grosses Herz, dem Herrn zu dienen und anderen Liebe zu erweisen, aber wir erkennen, dass wir finanziell begrenzt sind und unsere Schulden abzahlen müssen.

Dies ist ein ehrlicher Bericht über unsere Situation, und wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie darüber beten könnten, ob Sie in der Lage und bereit sind, uns zu helfen. Ohne eine Änderung unserer Finanzen können wir nicht in gleicher Weise fortfahren.

Mit all unserer Liebe und Wertschätzung grüssen wir Sie herzlich
Najeeb und Elizabeth Atteih


Im ernsten Gespräch mit dem Ehepaar Atteih riet ich ihnen, den Buchladen sofort aufzugeben. Das haben sie nun auf Ende 2018 getan. Statt noch tiefer in die Schulden zu geraten, müssen diese jetzt so rasch wie möglich getilgt werden.

Erfreulicherweise kamen auf unseren ersten Aufruf hin CHF 20'930.- herein, dass die erste Hypothek bereits zurückbezahlt werden konnte. Doch CHF 25’570.- fehlen noch für die Restschuld.

Mit einem Monatslohn von knapp Fr. 2000.- die Najeeb von der Gemeinde erhält und wovon Fr. 1000.- für ihren Wohnungsmietzins weg geht, bleibt ihnen nicht mehr viel zum Leben übrig. Das heisst: Sie können unmöglich die Schulden bei der Bank selber zurückzahlen.

Zitat
Der ISLAM ist eine Religion mit einem Gott, der von DIR verlangt, dass DEIN Sohn für IHN stirbt. Christentum ist ein Glaube an einen Gott, der aus Liebe zu dir SEINEN Sohn gesandt hat, dass ER für DICH stirbt. Das kann doch nicht derselbe Gott sein.
John Ashcroft, ehemal. Justizminister der USA

 Gaben zur Tilgung Schulden Buchladen Haifa werden sehr gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


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Unser dritter und letzter Aufruf für diese Schüler: Makor Ha Tikvah – Messianische Schule in Jerusalem
Neue Regelung bei den Stipendien

Unsere Schulkinder zahlen ein reduziertes, subventioniertes Schulgeld von CHF 250.- – 275.- pro Monat. Eigentlich würde der Betrag bei CHF 800 – 1000.- liegen, doch so viel können die Familien nicht aufbringen. Daher sucht die Schule Ressourcen, dies zu ermöglichen. Es gibt Familien, die nicht einmal in der Lage sind, CHF 250.- zu zahlen und uns daher um ein zusätzliches Stipendium bitten.

Unter den Bittstellern gibt es wirklich bedürftige, aber auch manch durchschnittliche Familie. Auf meine Empfehlung hin beschloss der Vorstand der Makor HaTikvah-Schule, mehr Transparenz für die Stipendien zu schaffen. Dieses sollte sich nach dem Einkommen der Familie und der Anzahl der Kinder richten. So gibt es Familien, die 30 – 100 % Stipendium bekommen. Doch, wie gesagt, das angesetzte Schulgeld deckt noch immer nicht die vollen Schulkosten.

Alle Spenden, die wir für Schulgelder bekommen, legen wir auf ein spezielles Konto. Es kommt vor, dass wir mitten im Jahr eine Anfrage für ein Stipendium bekommen. Wenn wir nun Ressourcen auf dem Konto haben, können wir den Antrag gemäss den finanziellen Dokumenten der Familie besprechen.

Zudem sehen wir die Notwendigkeit, den Familien, die gern ein zweites oder drittes Kind in unsere Schule schicken möchten, mehr Rabatt auf ihr Schulgeld zu gewähren, nämlich 25 %, statt nur 5 % wie in der Vergangenheit.

Mit der Spende von Rea Israel bekommen folgende Kinder eine Unterstützung: Ariel und Shalev aus der Familie R. Diese beiden Kinder bekommen ein 100 %-Stipendium (in der Familie gibt es acht Kinder). Das dritte Kind jener Familie, Zoe, wird durch eine anderweitige Spende abgedeckt. Weiter können mit Hilfe von Spendern von Rea Israel folgende Kinder die Schule besuchen: Naomi, Rafael und Mishel. Diese drei letzten Kinder bekommen 50, 35 und 30 % Unterstützung.

Ihre Gabe deckt die finanziellen Schulkosten dieser fünf erwähnten Kinder. Vielen herzlichen Dank dafür!

Es gibt nun noch andere Schüler, die eine Unterstützung brauchen. Es wäre wunderbar, wenn Ihre Leser ihr Herz öffnen, um diesen Kindern und der Schule zu helfen. Mir ist es sehr wichtig, die Situation deutlich zu erklären, damit Sie und andere Freunde verstehen, wie wir versuchen, mit den Spendengeldern gewissenhaft umzugehen und sie gezielt einsetzen.

Yoel Russu, neuer Schulleiter

 Weitere Gaben oder Stipendien für unbemittelte Makor HaTikvah-Schüler werden sehr gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Irakisch-christliche Flüchtlinge in Jordanien
Unsere Kontaktpersonen in Israel: Shmuel & Pamela Suran

«Der Geist des Herrn ist auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzen sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Gnadenjahr des Herrn. « Jesaja 61,1-2

Liebe Freunde von Rea Israel

Wir wünschen Ihnen ein gutes Neues Jahr aus Jerusalem! Weihnacht liegt hinter uns, die Geburt unseres geliebten Herrn und Erretters Jesus Christus, unseres Königs.

Wir haben uns entschlossen, unseren lieben verfolgten irakisch-assyrisch-christlichen Flüchtlingen weiterhin beizustehen. Sie wurden vom islamischen Staat (IS) 2014 brutal aus ihrer Heimat verjagt. Noch immer befinden sich viele von ihnen in Jordanien, weil das haschemitische Königreich ein sicherer Ort für sie ist.

Diese Familien, welche dem «christlichen Völkermord» entkommen konnten, warten geduldig auf ihr Ausreisevisum, um sich neu in Australien, Europa, Kanada oder Amerika anzusiedeln, um dort mit ihren Kindern in Sicherheit wohnen zu können. Nachdem der IS besiegt worden war, versuchte eine Minderheit von christlichen Familien, zurück in den Irak zu kehren. Doch eine Wiedereingliederung ist äusserst schwierig und riskant. Es gibt Berichte von zurückgekehrten Christen, dass sie Drohungen, Belästigungen, Schikanen und Einschüchterungen der Moslems ausgesetzt sind, die ihren Besitz gestohlen haben. Zudem befinden sich immer noch einzelne IS-Kämpfer im Land.

So bleibt Jesus weiterhin der Fokus ihrer Hoffnung inmitten der Leiden in Jordanien. Er heilt gemäss Jesaja 60,1-2 die zerbrochenen Herzen und verkündet Freilassung für die Gefangenen. Ihre Gebete, liebe Freunde, tragen dazu bei, dass die assyrischen Christen die Hoffnung noch nicht verloren haben.

Martin mit seiner Frau
Martin erzählt seine spannende Geschichte
Während unseres Besuchs in Jordanien lud uns ein Mitarbeiter des Stephanus-Teams zu sich und seiner Familie zu einem Weihnachtsessen ein. Er ist Christ und stammt aus einer historischen irakischen Kirche, die jedoch mehr kulturell als spirituell war. Martin, so heisst er, war Berufsfahrer und hatte ein eigenes Geschäft. Er hat drei wunderbare Kinder, alle im frühen Teenageralter. Seine liebenswürdige Frau ist sehr dankbar für Martins Aufgabe im Stephanus-Team.

Martin erzählte, dass er damals als Berufsfahrer eines Nachts in einem Hotelzimmer schlief. Plötzlich brachen fremde Männer in sein Zimmer ein und hielten ihm die Pistole vors Gesicht. Sie meinten, den Mann gefunden zu haben, der Leute bestohlen hatte. Martin dachte, dies sei wohl das Ende seines Lebens. Doch dann kam ein anderer Mann daher, schaute ihn an und erklärte, dieser sei nicht der Gesuchte.

Durch diesen Vorfall realisierte Martin, dass Gott über seinem Leben wachte. Doch Militante schikanierten ihn und seine Familie und begannen, ihn zu bedrohen, weil er Christ war. Martins Eltern waren bereits nach Jordanien geflohen und baten ihn, ebenfalls zu kommen. Er hatte jedoch den Eindruck, den Irak noch nicht verlassen zu wollen. Doch dann hatte er eines Nachts einen Traum. Darin wurde ihm gesagt, er solle das Land verlassen, um so seine Familie zu schützen. Der Traum war dem Josephs ähnlich, als Gott ihm gebot, mit Maria und dem Jesus-Kind nach Ägypten zu fliehen. Also zogen sie nach Jordanien. Nach einer gewissen Zeit aber plante Martin, wieder in den Irak zurückzukehren, da er in Jordanien weder eine Arbeitsstelle noch ein Ausreisevisum bekam.

Doch wieder hatte Martin einen Traum: «Martin, wieso willst du weg? Bleib in Jordanien!» So ergab es sich, dass Martin dem Stephanus-Team und ebenfalls dem Dienst «Haus Ruth» beitrat. Als er einmal dort auf der Dachterrasse stand, offenbarte sich ihm der Herr, und er erlebte auf wunderbare Weise eine Wiedergeburt! Wenn immer wir ihn sehen, strahlt er mit der Freude des Herrn. Wir sind Gott so dankbar für seine grosse Barmherzigkeit in Martins Leben.

Festlichkeiten mit dem Stephanus-Team
Später besuchten wir die Evangelische Gemeinde «Jebel Hussein» und trafen uns mit den Mitarbeitern des Stephanus-Teams zu einem festlichen Zusammensein. Wir assen und unterhielten uns, beteten und dankten Jesus. Dies waren kostbare Momente für uns alle. Danach konnten wir alle zwölf Mitglieder des Stephanus-Teams und auch deren grössere Kinder mit einem Geschenk segnen, nämlich mit einer Armbanduhr der Marke «Arise», die von Christen in der Schweiz hergestellt werden, und die wir einmal für unseren Chazon Yerushalaim-Dienst geschenkt bekommen hatten. Auf der Rückseite der Uhr steht der Bibelvers: “Arise, shine, for your light has come, and the glory of the Lord has risen upon you (Isaiah 60:1)». Auf deutsch: «Steh auf, leuchte, denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn ist über dir aufgegangen.» Jeder Uhr ist ein Begleitbüchlein beigelegt, das die geistliche Bedeutung des Bibelverses und des Tragens einer solchen Uhr erklärt.

Wir hoffen und beten, dass das Jahr 2019 für das ganze Team die gute Nachricht der Ausreisemöglichkeit bringt, damit sie in einem anderen Land neu Wurzeln schlagen können.

Vielen Dank, liebe Freunde von Rea Israel, für Ihre Hilfe im vergangenen Jahr an den lieben assyrischen Christen. Die Notlage dieser Menschen ist herzzerreissend, eine humanitäre Katastrophe! Sie sehnen sich nach Zuflucht und Sicherheit für sich und ihre Kinder.

Möge der Herr Sie reichlich segnen! Wir sind weiterhin dankbar für Ihre Gebete, Fürbitte und finanzielle Unterstützung

«Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig! Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden! 4. Mose 6,24-26

Herzliche Segensgrüsse aus Jerusalem,
Shmuel & Pamela Suran

Wie können Sie Flüchtlingen helfen?
CHF 2‘400.- Jahrespatenschaft für eine Familie für Wohnungsmiete, Lebensmittel, tägliche Notwendigkeiten (oder CHF 200.- monatlich)
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 150.- pro Ventilator für die kommende Sommerzeit
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle.



Obdachlosenarbeit Ashdod
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Hauptleiter in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen.


George Wehnes berichtet:

Liebe Freunde

Das Jahr 2018 geht zu Ende. Dankbar erinnern wir uns daran, was der Herr durch Ihre Gebete und Gaben bewirken konnte. Ein grosses, herzliches Dankeschön für Ihre Unterstützung!

Bibelstudium mit Ex-Süchtigen
Während des Jahres haben wir wiederholt über Menschen berichtet, deren Leben durch Jesus Christus verändert wurde. Diesmal möchten wir einige persönliche Zeilen von solchen Männern wiedergeben.

Wir beginnen jedoch mit Igor, der während mehrerer Jahre unser Reha-Leiter war. Eine solche Arbeit erfordert sehr viel Kraft, Nerven und Hingabe, und allmählich traten bei ihm Ermüdungserscheinungen auf. Darum hat er diese Aufgabe zugunsten einer ruhigeren Arbeitsstelle aufgegeben. Es ist uns ein Gebetsanliegen, einen neuen, fähigen, von Gott berufenen Reha-Leiter zu finden.

Igor
Liebe Brüder und Schwestern, in grosser Dankbarkeit wende ich mich an Sie. Ihre Unterstützung beweist, dass Sie sich für Menschen interessieren, die durch Drogen und Alkohol ins Abseits gerieten. Mit solchen Menschen arbeiten wir hier in der Reha. Hier können sie Annahme, Hilfe, Mahlzeiten, einen geregelten Tagesablauf und ein Zuhause finden. Das ist wichtig für den Entzug. Und vor allem: sie erhalten die Möglichkeit, Gottes Liebe und die Errettung durch Jesus Christus zu erfahren. Wir schätzen Ihre Gebete und Hilfe für Israel und sein Volk. Obwohl ich jetzt weiterziehe, wünsche ich Ihnen als Spender, wie auch den Reha-Mitarbeitern und den Rehabilitanden Gottes reichen Segen.

En Guete! 
Anatoly
Liebe Unterstützer, vielen Dank für Ihre geistliche und finanzielle Hilfe für den Dienst von «Ohel Avraham» (Obdachlosenarbeit). Ich bin so dankbar für Ihre Freundlichkeit und Barmherzigkeit uns gegenüber. Der Herr segne Sie!

Anton
Ich grüsse Sie, liebe Brüder und Schwestern. Herzlichen Dank für Ihre Anteilnahme durch Gebet und Unterstützung. Ich bin so dankbar für die Obdachlosenarbeit. Hier habe ich einen Zufluchtsort, wo ich dem bösen Einfluss der Welt entkommen und zum Herrn finden kann.

Peter
Ich bin so Ihnen sehr dankbar, liebe Brüder und Schwestern, für Ihre Anteilnahme an meinem Ergehen. Ich danke dem Herrn für alle, die den Willen Gottes hören. Möge der Herr Sie segnen und für alle Freundlichkeit belohnen.

Michael
Friede sei mit Ihnen allen, ihr Lieben. Ich bin ein ehemaliger Drogensüchtiger und Alkoholiker mit fast 30-jähriger Erfahrung. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für Ihre Freundlichkeit und Bereitschaft, uns zu helfen. Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen.

Sergey
Brüder und Schwestern, ich bin dem Herrn so dankbar für Ihre Bemühungen, uns dem Herrn nahe zu bringen. Ich habe Hörschwierigkeiten, aber andererseits gibt mir das die Gelegenheit, mehr auf Gott zu hören. Halleluja! Er ist die Wahrheit. Durch sein Wort wird mein Verstand erneuert, und ich erfahre neues Leben. Grüsse in der Liebe Jesu.

Dmitry
Ich bin den Gläubigen sehr dankbar, die uns Hoffnung und Hilfe schenken, damit wir zu normalen Menschen werden können, die auf dem richtigen Glaubensweg mit Jesus Christus bleiben und geheilt werden. Vielen Dank! Möge der Herr Sie beschützen und segnen!

Chernishov
Ich bin 62-jährig und so dankbar für alle Gläubigen, die uns auf dem Weg der Wiederherstellung helfen, damit wir selbst auch zu Nachfolgern Jesu werden. Vielen Dank! Gott segne Sie!

Das Gruppenfoto entstand, als unser Hauptleiter Genady Michaely mit Jamil, einem Vorstandsmitglied, nach Finnland reiste. Dort trafen sie Gläubige, die unsere Obdachlosenarbeit finanziell unterstützen, so auch beim geplanten Kauf einer eigenen Unterkunft für die Reha-Leute.

Es ist für uns ein grosser Segen, in den Nationen Brüder und Schwestern zu haben, die ihre Liebe und Unterstützung für Israel praktisch zum Ausdruck bringen. Vielen Dank, dass Sie durch Ihre Hilfe es den Obdachlosen und Süchtigen ermöglichen, Hoffnung und ein neues Leben in Jesus Christus zu finden.

Herzliche Grüsse von Genady Michaely und dem Vorstand in Israel: Tom, Rachel, Jamil, Victor, Dov sowie unserem Vorstand in Amerika: Dick, Jim, Marla, Mercedes und Paul.

Georges Wehnes
Leitender internationaler Direktor
Rescue in Israel / Obdachlosenarbeit


 Gaben für die Obdachlosenarbeit werden sehr gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


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Miriam Linial
Geboren: 1922
Geburtsland: Polen


Während des Krieges
Miriam wurde in einer polnischen Kleinstadt an der Grenze zu Deutschland geboren und wuchs dort auf. Nur fünf Tage nach Ausbruch des Krieges, am 6. September 1939, kamen die Nazis in die Stadt. In dieser Nacht wurde der erste Jude umgebracht. Die Nazis ordneten die Schliessung aller Synagogen an und steckten die Juden in ein Arbeitslager. Miriam wurde einer Gruppe junger Mädchen zugeteilt. Diese sollten ein Feld ausserhalb der Stadt von Steinen und Schnee befreien – nur um anderntags den Befehl zu erhalten, die Steine wieder an der gleichen Stelle zu bringen. Wer in den Augen der Nazis nicht hart genug arbeitete, wurde erbarmungslos geschlagen.

Im Winter 1939 wurden die Juden in Miriams Stadt in das Ghetto Lodz transportiert, auf einer zweitägigen Reise, an eiskalten Tagen und zu unmenschlichen Bedingungen. Während dieses eisigen Winters lebte Miriams Familie auf einer provisorischen Strohmatte auf der Strasse. Einen Monat später befahl man ihnen, nachts zu Fuss in ihre Heimatstadt an der deutschen Grenze zurückzulaufen, wo ein anderes Ghetto errichtet wurde. Kurz danach wurden Miriams fünfjährige Schwester und die Grossmutter nach Chelmno geschickt, gefolgt von ihrem elfjährigen Bruder, der zum Arbeiten nach Deutschland beordert wurde. Sie würde alle nie mehr wiedersehen. Als es weitere Deportationen in die Lager gab, erinnert sich Miriam, Mütter und kleine Kinder gesehen zu haben, die gewaltsam von den Nazis getrennt und brutal geschlagen wurden, wenn sie nicht gehorchten. Diese Szenen des Klagens und bitterlichen Weinens kann Miriam nie vergessen.

1942 wurde Miriam ins Ghetto Lodz zurückgeschickt, einem Ort, gezeichnet von Hungersnot, Krankheit und Tod. Hier arbeitete sie in der Küche und schälte Kartoffeln. Nach weiteren zwei Jahren unter zermürbenden Bedingungen wurde Miriam 1944 nach Auschwitz-Birkenau transportiert, einem Ort, den man unmöglich beschreiben kann, meint sie. Sowohl das anfängliche Chaos bei ihrer Ankunft als auch die darauffolgenden, vom Tod geprägten Monate, lassen sich nicht mit menschlichen Worten beschreiben. Im Frühling 1945 wurde das Lager befreit, und Miriam begab sich auf ihre Reise nach Palästina.

Fast die ganze Familie wurde ausgelöscht. Nur Miriam und eines ihrer Geschwister blieben am Leben.

Nach dem Krieg
Nach Ende des Krieges nahm Miriam ein Schiff mit Namen „Biria“ in Richtung Palästina und träumte von einem neuen Zuhause im jüdischen Heimatland. Die Bedingungen auf dem Schiff waren sehr hart. Die Leute wurden wie Sardinien geschichtet, und es gab kaum zu essen. Doch die Aussicht auf ein jüdisches Heimatland gab Miriam Hoffnung. So konnte sie diese Schwierigkeiten aushalten. Als das Schiff ankam, wurde sie mit anderen Passagieren von britischen Truppen verhaftet und für mehrere Monate in Atlit behalten, da sie illegal nach Palästina gekommen waren. Gegen Ende der britischen Mandatszeit in Palästina wurden sie freigelassen.

An dem Tag, als der Staat Israel ausgerufen wurde, tanzte Miriam ekstatisch auf der Strasse, denn nach einem jahrelangen Albtraum erfüllte sich endlich der ersehnte Traum des jüdischen Volkes. Sie arbeitete in vielen Bereichen. In speziell guter Erinnerung hat sie die freiwillige Arbeit bei „Amcha“, wo sie Kranke besuchte. Miriam heiratete und erlebte voller Stolz das Wachstum ihrer Familie. Heute hat sie drei Kinder, neun Enkelkinder und sieben Urenkel.

Heute
Miriam geniesst das Leben im Haifa-Heim und fühlt sich in dieser liebevollen Umgebung herzlich auf-genommen. „Es ist in der Tat grossartig, hier zu sein“, erklärt sie mit einem breiten Lächeln. „Hier gibt es liebe Leute, gutes Essen und vielseitige Aktivitäten. Es fehlt uns an nichts.“

Quelle: Internationale Christliche Botschaft Jerusalem



rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.