Der Rundbrief
Februar 2017, Nr. 136

Davidstern

Liebe Israel-Freunde, liebe Beter und Spender

Faltmaschine. Steht bei jemandem eine nichtgebrauchte Faltmaschine herum? Unsere Helferinnen falten jeden Monat jeweils gute zehn Stunden lang den Rundbrief. Darum der Gedanke, ob von irgendwoher eine Maschine erhältlich wäre. Sie müsste von der Grösse A3 auf A5 falten können. Falls Sie diesbezüglich etwas wissen, würde ich mich auf einen Anruf freuen.

Spezial-Rundbrief. Noch nie in meinem bald fünfzigjährigen Dienst im Reich Gottes erlebte ich eine solch grosse Nachfrage nach einem Rundbrief. Wir durften Hunderte nachdrucken, und Sie können immer noch weitere beziehen. Sie können den Text aber auch als Mail erhalten und auf diese Weise verbreiten. Jemand schrieb mir: „Diesen Spezialrundbrief sollte man allen Schweizer Zeitungen beilegen.“ Ein guter Gedanke – aber eine teure Angelegenheit.

Gewaltiges Buch. In diesem Zusammenhang erhielt ich ein Buch zum Lesen: „Israel in Gefahr – der nächste Schachzug des Islams gegen die Juden“ von Mark A. Gabriel (Resch-Verlag, Fr. 21.50). Bereits habe ich es fast fertig gelesen und bin überrascht von den geschichtlichen Wahrheiten über das Judentum, den Islam und das Christentum. Das Buch deckt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf. Ich bin darob so bewegt, dass ich Ihnen diese Lektüre wärmstens empfehle. Ich habe 50 Exemplare bestellt. Man kann das Buch bei mir beziehen, Lieferung zuzüglich Porto. Der Referent war Moslem und Professor an der bekanntesten Universität in Ägypten. Weil er am Islam Zweifel hegte und Christ wurde, wollte sein Vater ihn ermorden. Schliesslich konnte er fliehen und lebt heute in den USA.
 
Notruf: Das Pastoren-Ehepaar Atteih aus Haifa besucht jeden Monat geflohene syrische Christen in Amman, Jordanien. Es betreut dort über 25 Patenfamilien, bringt ihnen medizinische und andere Artikel und überreicht ihnen das Patenschaftsgeld (lesen Sie dazu den Bericht über die Weihnachtsfeier in diesem Rundbrief). Doch seit September laufen mehrere Patenschaften aus. Momentan (Mitte Jan. 17) läuft die Jahres-Unterstützung für sechs Familien und die Halbjahreshilfe für fünf Familien. Es fällt Atteihs schwer, den anderen Familien sagen zu müssen, es sei kein Geld mehr für sie hereingekommen. Darum: Wem es möglich ist, für ein weiteres Jahr Fr. 2‘400.- oder monatlich Fr. 200.- einzahlen zu können, dem sei herzlich gedankt.
Das andere Pastorenehepaar Suran hingegen ist erfreut und dankbar, dass es weiterhin 32 Familien unterstützen darf.

Mit herzlichen Grüssen
Rea Israel
Kurt Wenger, Präsident



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Weihnachtsfeier 2016 mit christlich-syrischen Flüchtlingen

Ein paar Tage nach Weihnachten fuhren wir nach Jordanien, um mit unseren Flüchtlingen die Geburt Jesu zu feiern. Dieses Mal waren wir nicht allein unterwegs, das Lobpreisteam und ein Ehepaar aus unserer Gemeinde begleiteten uns.

Es war sehr kalt, zudem hatten wir andere Herausforderungen zu bewältigen. An der Grenze machten es uns die Sicherheitsbeamten schwer wegen der Instrumente, die wir mit uns führten. Sie wollten, dass wir entweder diese an der Grenze deponieren oder eine grosse Summe zahlen. Da wir das Geld dafür nicht hatten, liessen wir sie zurück. Mit einem Taxi setzten wir die Reise nach Amman fort. Unterwegs bemerkten wir, dass wir einen Rucksack an der Grenze vergessen hatten. Offensichtlich wollte uns der Satan in Schwierigkeiten bringen. Wir hielten an und beteten um des Herrn Gegenwart und umso mehr, dass die bevorstehende Weihnachtsfeier ein grosser Segen werde.

Am ersten Abend traf ich (Elizabeth) mich mit einer Familie und ging mit ihnen Schuhe und Kleider für die Feier kaufen. Danach rief ich mehrere Familien an und lud sie in unser Hotel ein, um ihnen etwas Geld für neue Kleidung zu geben. Die meisten Familien verfügen kaum über Finanzen und waren sehr dankbar, sich etwas Nettes kaufen zu können.

Tags darauf gingen wir Schokolade und anderes für die verschiedenen Familien einkaufen und stellten damit hübsche kleine Geschenke her. Am selben Abend fand der Weihnachtsanlass statt. Wir hatten einen Bus gemietet, um unsere Kontakt-Familien auch aus Irbid und Fuhis abzuholen.

Dieses Jahr führten wir die Weihnachtsfeier in einem grossen Saal des Hotels durch, in dem wir selber logierten. Wir begannen mit Anbetungsliedern. Solche sind immer wohltuend und ermutigend. Anschliessend predigte Najeeb die gute Nachricht von Jesus (Foto) und stärkte die Anwesenden mit dem Wort Gottes. «Ihr alle seid Flüchtlinge. Viele von euch mühen sich ab und leiden. Doch schaut euch mal in diesem Raum um! Ihr seid Brüder und Schwestern im Herrn und braucht die gegenseitige Unterstützung. Zurzeit lebt ihr hier in Jordanien. Ihr solltet einander kennenlernen und besuchen, euch gegenseitig ermutigen, lieben und füreinander beten.»

Nach der Predigt genossen wir ein feines Abendessen in angenehmer Gemeinschaft. Wir machten ein Bibel-Quiz und diverse Spiele. Dazu gab es Schokolade für jedermann. Für die Kinder hatten wir spezielle Spiele und Reigentänze organisiert. Am Schluss wurde jeder Familie ein Weihnachtsgeschenk mit einer Karte von unserer Gemeinde überreicht.

Ein paar Ungläubige hatten ebenfalls daran teilgenommen, auch Mitarbeiter des Hotels. Wir freuen uns, dass sie die Botschaft der Rettung hörten und hoffen, dass der Herr sie dadurch zu sich zieht.

Ein paar Einzelschicksale
Dina und ihre Eltern (Foto rechts). Dina freute sich, dabei zu sein, obwohl sie nicht alles verstehen konnte. Besonders gern schaute sie den Kindern beim Spielen und Reigentanzen zu. Dies brachte sogar ein Lächeln auf ihr Gesicht.

Sana (mit blauer Mütze neben Elizabeth Atteih, Foto links), ihr Ehemann und Schwager Faris. Faris mit dem Down-syndrom war glücklich und strahlte den ganzen Abend. Sana hat Krebs. Wiederholt hatten wir mit ihre gebetet und sie ermutigt. Sie dient liebevoll ihrer Familie, und Faris liegt ihr besonders am Herzen.

Gegen Ende der Feier setzten sich Najeeb und ich mit jeder Familie zusammen und übergaben ihnen ihr Patenschaftsgeld. Für uns war es bittersüss, den meisten erklären zu müssen, dass wir die finanzielle Unterstützung nicht mehr weiterführen können. Sie waren wohl traurig darüber, aber auch sehr dankbar für die Liebe und Unterstützung, die sie bis anhin erhalten hatten. Viele baten uns, sie weiterhin in Jordanien zu besuchen, denn sie hätten sich immer sehr gefreut und seien ermutigt worden, wenn wir sie im Herrn trösteten. Wir hoffen, dies weiterhin tun zu und sie auf irgendeine Weise unterstützen zu unterstützen.

Die Weihnachtsfeier war ein voller Segen. Die Umstände der Flüchtlinge haben sich nicht geändert, aber Jesus ist der Retter, und er gibt uns Leben, Liebe, Freude, Frieden und Hoffnung. Wir kamen zu diesen Menschen, um mit ihnen das Kommen Jesu auf diese Erde zu feiern und danken ihm, dass er unsere Gebete im Blick auf diese Weihnachtsfeier erhört hat.

Selbst wenn „unsere“ Familien in ein Gastland ausreisen, halten wir den Kontakt mit ihnen aufrecht. Sie erzählen gerne, wie sie sich in ihrer neuen Heimat einleben. Ali und seine Familie, die nach Kanada ausreisten, sind ein solches Beispiel. Sie haben sich bereits gut eingelebt und lieben ihr neues Zuhause. Sie besuchen eine lokale evangelische Gemeinde, ihre Kinder gehen zur Schule und die Tochter hat nun endlich die Möglichkeit, Klavier zu spielen. Sie sandten uns ein Video, auf dem sie Weihnachtslieder spielt. Wir sind so dankbar, dass der Herr sich um Ali und seine Familie kümmert. Auch anderen ausgereisten Familien geht es gut, und sie erleben Jesus. Möge der Herr alle unsere ehemaligen Schützlinge in ihrer neuen Heimat reich segnen!

Rea Israel mit seinen vielen Freunden in der Schweiz wünschen wir ein frohes, gesegnetes neues Jahr. Der Herr sei mit Ihnen allen!

Ihre Najeeb und Elizabeth Atteih


 Jegliche Unterstützung für das Pastorenehepaar Atteih oder eine Patenschaft für syrische Christen leiten wir sehr gern weiter. 

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Ebenezer Operation Exodus

Ein christlicher Dienst, der jüdischen Menschen hilft, nach Israel zurückzukehren

ISRAEL mit Gottes Augen sehen

„Hebe deine Augen auf und sieh um dich: …Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden.“ Jesaja 60,4

Noch ist Gott nicht fertig, sein in alle Welt zerstreutes Volk zu sammeln und sie zurück in ihr Land Israel zu bringen. Gott wacht über seinem Versprechen, dies zu tun! (5. Mose 30,1-5).

Die jüdische Agentur hilft bei der Ausreise (Aliyah) nach Israel – aber auch die internationale christliche Organisation Ebenezer Operation Exodus darf seit 25 Jahren bei diesem göttlichen Auftrag mitarbeiten.

Ebenezer durfte bis anhin über 150‘000 jüdischen Menschen ganz praktisch bei der Rückkehr nach Israel zur Seite stehen: z.B. gibt es Besuche zum Archiv und Konsulat zur Dokumentenbeschaffung, Mithilfe beim Packen des Umzug-Containers, Transport zum Flughafen und vieles mehr. Ebenezer hilft auch finanziell wo nötig (Transport, Passgebühren, Unterkünfte vor dem Abflug usw.) Zusätzlich profitieren jüdische und christliche Menschen in Not von unserer humanitären Hilfe. Unsere Büros befinden sich in über 50 Nationen und werden von vielen freiwilligen Helfern unterstützt.

Im vergangenen Jahr wanderten rund 28‘000 Rückkehrer nach Israel ein. Sie kamen aus vielen Ländern der Welt – so auch aus der Schweiz. Foto oben: Das Ebenezer-Leiterehepaar aus Italien begleitete im Sommer 2016 eine Gruppe von 20 jüdischen Rückkehrern auf ihrem Flug von Rom nach Tel Aviv.

Ebenezer ist auch ein Gebetsdienst. Einige tausend Beter rund um die Welt beten regelmässig für diesen Dienst der Rückführung des jüdischen Volkes nach Israel. Gott holt sein Volk nach Hause, um dadurch seinen Namen zu verherrlichen (Hesekiel 36,21-23). Durch die Wiederherstellung des jüdischen Volkes und des Landes Israel werden die Völker sehen, dass ER der wahre Gott ist.

Die Beteiligung von Ebenezer bei Aliyah-Gruppenflügen liegt bei CHF 400.- pro Person. Die Transportkosten für einen mittleren Container belaufen sich auf CHF 3‘000.- bis 4‘000.-, und ein Lebensmittelpaket kostet je nach Land zwischen CHF 20.- und 50.-

Durch den weltweit zunehmenden Antisemitismus kehren mehr denn je jüdische Menschen nach Israel zurück.

Paulus erklärte deutlich, dass das Evangelium zuerst den Juden und danach den Nichtjuden gegeben wurde (Röm. 1,16). Ein Pastor und Ebenezer-Mitarbeiter meinte: „ISRAEL mit Gottes Augen sehen, bedeutet nicht nur, Israel im Blick zu haben, sondern Israel auch den richtigen Platz einzuräumen – und das meint: den Juden zuerst!“

Eine wunderbare Möglichkeit, den Juden zuerst zu helfen und sie zu segnen, findet sich in der Arbeit von Ebenezer Operation Exodus bei der Heimbringung des jüdischen Volkes!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Ebenezer Operation Exodus)


 Gaben für Ebenezer werden sehr gern weitergeleitet.  

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Messianische Schule
Makor Ha Tikvah in Jerusalem

Cookie Schwaeber-Isson, Direktorin

Brief unserer Direktorin:
Wir sind nun alle wieder in der Schule und loben Gott für seine vielen Segnungen, mit denen er uns bedacht hat. Zuverlässig versorgte er uns mit ausreichend Geld, um unsere Gehälter zu zahlen, um notwenige Sachen anzuschaffen und sogar einige Monate rückständige Steuern zu zahlen. Wir waren auch in der Lage, einen professionellen Gestalter für eine neue Webseite zu gewinnen und hoffen, diese bald zeigen zu können. Mit Treue hat der Herr so viel für uns getan. Zweimal wöchentlich konnten wir Förderunterricht anbieten sowie zusätzliche Ulpan-Stunden für Schüler (Ulpan = intensiver Hebräischkurs). Natürlich freuen wir uns auf ein neues Jahr der Segnungen in dem Wissen, dass auch Sie Teil dieser Versorgung sind, da Sie uns helfen, die bestmögliche messianische Erziehung für diese gläubigen Schüler anzubieten.

Erneut vielen Dank für Ihre zuverlässige Partnerschaft mit uns.

Cookie Schwaeber-Issan
Direktorin der Schule Makor HaTikva, zusammen mit allen Mitarbeitern

Unser neues Lehrerzimmer
Wir sind sehr dankbar, dass einer unserer Unterstützer uns Mittel dafür gab, ein Lehrerzimmer im Aussenbereich zu gestalten, in einem bereits vorhandenen, ungenutzten Gärtnerhäuschen. Jetzt haben unsere Lehrer einen für sie bestimmten Platz für die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden. Da einer unserer Eltern einen Kühlschrank dazu gab, dient der Raum auch als kleiner Essraum. Welch ein Segen für unsere Lehrer!

MHT-Eltern lernen Hebräisch
Unser Hebräisch-Ulpa-Kurs für nicht Hebräisch sprechende Eltern von MHT-Schülern wurde gerade erst in diesem Monat begonnen. Siebzehn Personen haben sich angemeldet. Wir sind glücklich, diesen kostenlosen Service Eltern anbieten zu können, die entweder noch nicht an einem staatlich geförderten Ulpan teilgenommen haben oder dort nicht erfolgreich waren. Wir gehen davon aus, dass Eltern, die Hebräisch sprechen, ihren Kindern dabei behilflich sein können, die Sprache besser zu lernen. Ausserdem gibt es ihnen ein Gefühl der besseren Integration in die Kultur des Landes, wenn sie die hiesige Sprache flüssiger sprechen können.
Hier das Zeugnis eines Teilnehmers: “Dank an euch für den Ulpan! Ich habe heute wirklich den Unterricht genossen und bin so motiviert, das erhaltene Material durchzuarbeiten. Mein Hoffnung wächst, bald Hebräisch zu sprechen. Danke, dass ihr eure Zeit und Erfahrung für uns einsetzt.” Yael E.

Früherer Schüler gibt im Morgengebet der Mittelstufe Zeugnis.
Elroi (= Gott ist mein Hirte) teilte unseren Mittelstufen-Schülern seine berührende Geschichte über die wundervollen Erlebnisse mit, die der Herr ihm vor einigen Jahren während seiner MHT-Schulzeit gab.

Er befolgte konsequent die Hausregel E 9, 10, wonach man stets sein Bestes geben soll. Obwohl in ein Hebräisch sprechendes Elternhaus geboren, bewarb er sich als Schüler einer Klasse von Englisch sprechenden Muttersprachigen. Zwar hatte er dadurch viele Schwierigkeiten, doch durch härtesten Einsatz brachte er es fertig, sich auf das Niveau der anderen emporzuarbeiten. Schliesslich konnte er in der Oberstufe das schwierigste Examen bestehen. Er hatte stets Gott vertraut und war sich gewiss, dass er ihm zu diesem Erfolg verholfen hatte. Jetzt, da er kurz vor seinem Wehrdienst steht, ermutigt er andere Schüler, in allem, was sie vorhaben, einen vollen Einsatz zu leisten und versichert ihnen, Gott sei mit ihnen, er werde sie ausrüsten und ihnen helfen.

Wie Sie uns helfen können:

Sommer-Gehälter
Wir baten Sie um Ihre Hilfe für unsere Sommer-Gehälter, typischerweise die schwierigste Zeit, weil dann keine Schulgelder (der Eltern) fliessen; jedoch haben viele von Ihnen positiv reagiert. Wir sind dankbar und glücklich, berichten zu können, dass wir die Sommergehälter auszahlen konnten.

Projekt Ausdehnung unseres Zeltes
Gott ist dabei, unsere Schule, unser Zelt zu vergrössern. Mehr eingewanderte und hier ansässige Schüler haben sich für das nächste Schuljahr angemeldet. Wir verfügen über einen dritten Stock, einem Atrium gleich, das sich über die volle Länge des Gebäudes erstreckt. Es bietet sich zur Nutzung an, womit wir mehr Klassenraum bekommen. Wären Sie bereit, in die Zukunft von Makor HaTikvah zu investieren, damit wir dieses Projekt bald beginnen können? Helfen Sie uns doch bitte, israelische messianische Kinder auszubilden – die zukünftige Generation von Israel.

Joseph Reserve Scholarship Fund
Dieser Fonds ermöglicht es finanziell schwachen Schülern jedes Jahr, unsere Schule zu besuchen. 16 Schüler benötigen solche Unterstützung. Die Abdeckung dieser Erfordernisse würde CHF 18‘000 kosten. Bitte beten Sie um Hilfe für die bedürftigen Schüler dieses Jahres.

Kostenvorschau des Projekts Ausdehnung unseres Zeltes
* Dachisolation und -verstärkung Fr. 18‘000.-
* 2 Dachfenster Fr. 2‘500.-
* Dachabschluss über “totem Winkel” Fr. 8‘500.-
* Verzinktes Treppengestell z. 3. Stock + 2 Geländer Fr. 6‘250.-
* Verstärkung des Flurbodens und Verbindung z. Dach Fr. 15‘000.-
* Ingenieurdienstleistungen Fr. 4‘500.-
* 100m Fussboden-Fliesen 40.000 NIS Fr. 10‘000.-
* Neuer Elektroschaltschrank 3.000 NIS Fr. 750.-
* Steckdosen inklusive Verkabelung 60 x 230 V Fr. 3‘450.-
* A/C-Transformator Fr. 10‘000.-
* LED-Treppenbeleuchtung Fr. 2‘500.-
* Mobile Trennwand mit Tür Fr. 3‘000.-
* Malerarbeiten Fr. 6‘675.-


 Gaben für die messianische MHT-Schule geben wir sehr gern weiter. 

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Woran krankt unser Denken?

Zweiter Teil eines Artikels von Ulrich W. Sahm.  Aus Israelnetz

Ein aktuelles Beispiel sind die Vorgänge im Jemen. Da wüten zwar die vom Iran aufgerüsteten Huthis, aber Tote melden die Nachrichtenagenturen und Amnesty International fast nur, wenn die saudische Luftwaffe mit amerikanischen Kampfflugzeugen bombardiert.

 Ähnlich berichtet man über die Palästinenser. In Libanon werden sie wie Bürger zweiter Klasse behandelt. In Syrien werden sie ermordet und ausgehungert und in Jordanien sind die Flüchtlinge „unerwünscht“. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und die Hamas halten die Flüchtlinge von 1948 bis heute in Lagern fest, anstatt sie zu integrieren. Aber berichtet wird über sie nur, wenn es zu Zusammenstössen mit Israel kommt. Man stelle sich nur mal vor, dass Deutschland die rund 14 Millionen Ostflüchtlinge von 1945 bis heute in Flüchtlingslagern festhielte…

Entmündigung und Überheblichkeit
Das Schlimmste an all diesen Geschichten ist, dass wir Europäer die Tyrannen der Dritten Welt, die Assads, Saddam Husseins, Gaddafis und wie sie sonst in Schwarzafrika heissen mögen, entmündigen. Jeder von ihnen kennt alle schmutzigen Tricks, um sich zu bereichern und schmieren zu lassen. Aber keiner wird zur Verantwortung gezogen, wenn er die eigene Bevölkerung unterdrückt und zur Flucht nach Europa treibt.

Wir Europäer dulden das nicht nur. Wir fördern sogar diese Destruktion, indem wir Milliardensummen an Entwicklungshilfe schicken, ohne den Verbleib der Gelder zu überprüfen. Damit erhalten wir die korrupten Regimes am Leben und nehmen den Völkern jegliche Möglichkeit zur Eigenentwicklung. Am deutlichsten ist das bei den Palästinensern. Wir im „moralischen“ Europa schauen auf die Wilden in „Arabien“ herab – wir protegieren sie wie Kinder, nehmen ihnen die Verantwortung für ihr Tun und merken nicht, woran unser Denken krankt. Frühere Zeiten nannte man das Superbia – Hochmut, und es galt nicht umsonst als Todsünde. Wir lassen uns diesen Hochmut sehr viel kosten. Jetzt machen sich die Völker auf den Weg nach Europa, und Europa weiss darauf keine Antwort. Hochmut, sagt das Sprichwort, kommt vor dem Fall.

Ähnliche Gedanken, aber noch krasser formuliert, hat Alexander Kissler in der Zeitschrift „Cicero“ veröffentlicht: „Kriegserklärungen kann man nur dadurch beantworten, dass man sich verteidigt. Der Westen aber ist zu dieser Anstrengung nicht willens und nicht fähig. Der Westen ist bedingt abwehrbereit. Und warum? Weil er verlernt hat, für Prinzipien einzustehen, die sich nicht rechnen; weil er sich in allen zentralen Punkten uneins ist; weil letztlich weder die Amerikaner noch die Franzosen oder die Briten sich für einen Terror abseits der eigenen Haustür interessieren.

Der Westen weiss nicht mehr, wer er ist und wofür er steht. Die maximale Entschlossenheit religiöser Apokalyptiker trifft auf die Selbstlähmung des Westens im Moment seiner grössten Identitätskrise. Die einen köpfen, die anderen schweigen.

Dank dieser Arbeitsteilung hat der ‚Islamische Staat‘ eine Zukunft, der Westen aber bald nur noch eine Vergangenheit. Zeit, dass sich was dreht!“ (uws)

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Berichte aus dem Alltag von verschiedenen Fahrerinnen und Fahrern für den „Weg zur Heilung“

(Road to Recovery, Haderech Lehachlama)

Es war während einer Fahrt zum Tel Hashomer-Krankenhaus mit zwei kranken Kindern. Sie schliefen in meinem Auto, ihre Eltern sassen stumm da und dösten vor sich hin. Da kam mir meine gute Freundin, die Chabad Rabbinerin, in den Sinn. Wir hatten uns vor vielen Jahren im Spital kennengelernt, und daraus wurde eine Freundschaft. Beide hatten wir gerade eine Entbindung hinter uns, wobei ich zu einem fünfjährigen Jungen zurückkehrte, während auf sie vier Kleinkinder warteten, alle unter sechs Jahren. Als sie zu mir zu Besuch kam, sassen wir da, beide schludrig und der Erschöpfung nahe. Stumm stillten wir unsere Babys und wechselten Windeln. Zum Sprechen reichte unsere Energie kaum. Dann sagte sie verträumt: "Wenn ich bloss zwei Stunden am Stück schlafen könnte…" Also führte ich sie in mein Schlafzimmer und verdunkelte es. Zwei Stunden später stand sie mit einem breiten Lächeln und geröteten Wangen vor mir. Sie sah so niedlich aus.

Seit diesem Nachmittagsschläfchen sind dreissig Jahre vergangen, und es war eine unkomplizierte Freundschaft daraus entstanden.

Nun, aus einer Autofahrt vom Na’alin-Kontrollpunkt zum Krankenhaus erwächst keine enge Freundschaft. Sie lässt auch keine zwei Stunden Schlaf zu, dafür kann man eine gute halbe Stunde wegdämmern. Als wir die Krankenhaus-Sicherheitskontrolle erreichten, stiegen die Eltern aus dem Auto, ich ebenfalls, mit dem Autoschlüssel in der Hand. Da begann das Auto laut zu jaulen. Spontan kam der bisher längste arabische Satz aus mir heraus. Oh, Eyal Ofek, (unser Übersetzer) wie wärst du stolz auf mich! "Oskoti Sayara!". Das Piepen verstummte wie auf Kommando, und der Junge auf dem hinteren Sitz grinste breit aus dem Fenster.

Eines Morgens holte ich die sechzehnjährige Rose und ihre Mutter Eida, zwei Schönheiten aus Ramalla, sowie Kareem Zaiad und seinen Vater ab. Aus der telefonischen Mitteilung hatte ich angenommen, es handele sich um die vierjährige Karin. Daher begegnete ich dem Jungen von vierzehn Jahren mit etwas Überraschung. Nanu.

Die zwei Frauen sprachen Englisch, Kareems Vater sprach Hebräisch, und untereinander unterhielten sie sich auf Arabisch. Ich konnte mich mit jedem von ihnen unterhalten, vorausgesetzt, meine Worte wurden von den anderen Autoinsassen ins Arabische übersetzt.

Um die Heiterkeit zu steigern, spielte ich das neue Stück der A-WA Gruppe (Jemenitische Lieder), deren Solistin die Lebensgefährtin meines Sohnes ist. Kareems Vater tippte mit den Fingern den Rhythmus auf seinen Knien, und die zwei Jugendlichen lauschten mit wachem Interesse.

Als wir im Krankenhaus ankamen, war ich angenehm überrascht, dort Na’eem anzutreffen, unseren palästinensischen Koordinator. Zudem stellte sich heraus, dass meine Mitfahrer ihn von telefonischen Kontakten her kannten, und beide Parteien freuten sich, sich jetzt persönlich zu sehen.

Ich bin sicher, dass Yuval Roth Recht hat und dass trotz der Gewalt da draussen die Fahrt in meinem Auto uns eine kurze Weile Frieden und Freundschaft zwischen Arabern und Israelis gestattete.

Heute Morgen habe ich zwei neue arabische Wörter gelernt, beide stammten aus meinem Missgeschick. „Kunt Anam“ (ich habe geschlafen), und „Mitassef (Entschuldigung). Es ging um Folgendes:

Morgens um sechs Uhr dreissig sollte ich am Na'alin-Kontrollpunkt vier Leute abholen, nämlich zwei Kinder und ihre Eltern. Ich aber schlief noch. Um sechs Uhr vierzig meldete sich Na‘eem, der Koordinator, am Telefon: "Sabakh el-Kheir“ (Guten Morgen, wie geht‘s?")

Wie Sabakh? Was für Kheir? Was war los? Mein Wecker hatte sich wieder mal nicht gemeldet ... die Schuld trug mein neues Handy ... wahrscheinlich hatte ich es falsch eingestellt... "Es tut mir aufrichtig leid. Sag Jam‘aa, in fünfzehn Minuten sei ich da!"

In Höchstgeschwindigkeit rauschte ich hinaus, sprang ins Auto. Die Fahrt war wie verflixt: alle Ampeln auf Rot, überall Verkehrsstau, meine Nerven hielten das kaum aus.

Am Kontrollpunkt angekommen – Gott sei Dank, die Passagiere warteten noch auf mich. "Wie sagt man „Verzeihung“ auf Arabisch? Wie sagt man „Der Wecker hat nicht geläutet?" fragte ich Kareems Vater. Die zwei neu erworbenen Ausdrücke beruhigten mich ein wenig. Die Passagiere bedankten sich, obwohl sie über eine halbe Stunde hatten warten müssen: „Danke, Hauptsache Sie sind da!"

Unterwegs erstattete ich Yuval Roth Bericht. Er ist der Gründer und Leiter unserer Organisation und selber dauernd unterwegs, immer auf der Strasse.

Einer meiner jungen Passagiere war Jakub, ein elfjähriger Junge aus einem Dorf in der Nähe von Hebron. Ofra, eine gute Freundin von mir, und ich fuhren Jakub und seine Mutter Soheila zweimal in der Woche vom Bethlehem-Grenzkontrollpunkt ins Krankenhaus nach Jerusalem zur Dialyse. Durch das Gespräch mit der Mutter (Sie spricht etwas Hebräisch, und ich übe ganz fleissig mein Arabisch) entdeckte ich zu meinem grossen Erstaunen, dass Jakub wegen seines Gesundheitszustands noch nie eine Schule besucht, keinen Schimmer von Lesen, Schreiben oder Rechnen hat! Im Alter von elf Jahren erkannte er weder Buchstaben noch Zahlen, von Schreiben ganz zu schweigen!

Mein Bestreben, die arabische Sprache durch Alltagsgespräche zu üben, erwies sich als schicksalsbestimmend. Ofra machte sich auf die Suche nach einer Lösung und plagte ihre Kontakte im jüdischen und arabischen Bildungssystem in Jerusalem. Schliesslich erklärte sich der Schulleiter einer Sonderschule einer kleinen Stadt in der Nähe von Bethlehem bereit, Jakub kostenlos aufzunehmen. Und nun, vier Wochen nach unserem Routine-Krankenhausbesuch, fing Jakub an, zur Schule zu gehen. Zwar nahm ihn diese kostenlos auf, doch wir brauchen Geld, um seine alltäglichen Taxifahrten von seinem Dorf zur Schule und zurück zu finanzieren. Dieses Geld wird von Mitgliedern der Organisation, Freunden und Familie spendiert. Jakub macht bereits grosse Fortschritte, und es sieht aus, als ob sich seine Gesundheit ebenfalls allmählich verbessert!

An einem Sonntagmorgen kam ein Anruf von Efrat mit der Bitte, eine Familie vom Sheba- Krankenhaus in Tel Hashomer zum Eyal-Kontrollpunkt zu chauffieren. Selbstverständlich tat ich das. Erwartet wurde ich von einer schönen Mutter, einem netten Vater und einem hübschen, aber durch Kortison wie mit einer Fussballpumpe aufgeblähten Mädelchen im Alter von einem Jahr, das mich freundlich anlächelte. Sie war so niedlich und kommunikativ! Und man konnte sehen, wie sehr die Mutter ihr Kind liebte. Sie überschüttete es geradezu mit Liebkosungen.

Die Leute begannen, Taschen, Kisten mit Medikamenten, die sie vom Krankenhaus erhalten hatten, Tüten, einen Kinderwagen, eine Babyschaukel und noch mehr Tüten und Taschen in meinen alten WV Golf zu laden. Nach acht Monaten im Krankenhaus fuhren sie jetzt für eine Woche nach Hause und wollten vieles mitnehmen. Einen Augenblick lang überlegte ich, ob ich nicht besser Toby mit ihrem Auto herbestellen solle, weil wir das Zeug nie und nimmer in meinen Golf kriegen würden. Irgendwie stopften wir schliesslich doch alles rein und fuhren los. Die Mutter war mir gegenüber etwas misstrauisch, guckte mürrisch vor sich hin und kapselte sich ab. Zum Glück stellte es sich heraus, dass sie recht gut Englisch spricht.

Ich fragte sie, wo sie wohnen, und erhielt die Antwort: In Jenin. Jenin??? Wie zum Kuckuck werden sie mit all diesen Paketen es schaffen, vom Eyal-Kontrollpunkt, wo ich sie abladen sollte, nach dem entfernten Jenin zu kommen? Ich stellte mir den netten Vater vor, wie er immer wieder den Kontrollpunkt hin und zurück überquert, um all das Hab und Gut auf die andere Seite zu befördern. Ein Gefühl der Ohnmacht und des Ärgers überkam mich. Die Armee würde mich nie mit dem Auto auf die andere Seite fahren lassen, meine Gäste müssten an der Taxistelle am Kontrollpunkt das Auto verlassen müssen. Also fragte ich sie, ob es einen anderen Kontrollpunkt gebe, der nicht so weit von Jenin entfernt liegt. Der Vater fing sofort an, Kontrollpunkte aufzuzählen, Barta‘a, Jalameh … .Ich kannte diese Namen nicht.

Der Mutter war das Ganze peinlich. Sie versuchte, ihren Mann zum Schweigen zu bringen. Ich aber liess nicht locker und trug Jalameh ins GPS ein. Das sind anderthalb Stunden vom geplanten Eyal-Kontrollpunkt entfernt. „Kommt!“, sagte ich ihnen, „Los geht’s nach Jalameh!“

Unterwegs unterhielten wir uns über alles Mögliche. Die Frau hatte schelmische Freude daran, dass ihr Mann uns nicht wirklich verstehen konnte, was es uns beiden ermöglichte, ein Gespräch von Frau zu Frau zu führen.

Uns trennten Welten. Sie war in mehrere Schichten ihres Hijabs eingepackt, ich sass da im dünnen Kleid und mit offenen, kurzgeschnittenen Haaren. Sie ist seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr verheiratet, ich gar nicht. Sie hat drei Kinder, ich habe eines. In meinem Auto auf der Reise nach Jalameh an irgendeinem Nachmittag trafen zwei Welten mit der grössten Selbstverständlichkeit aufeinander.

Wir kamen in Jalameh an. Ganz spontan wandte ich mich an zwei israelische Araber in einem grossen Jeep und fragte sie, ob sie meine Passagiere über die Grenze auf die andere Seite befördern könnten. Sie waren einverstanden. Mit Tränen in den Augen verabschiedeten wir uns, und die Frau sagte, sie sei so froh, mich kennengelernt zu haben. Ich dachte: „Vor bloss anderthalb Stunden war sie noch so misstrauisch, und jetzt sind wir bereits Freundinnen!“ Es gibt keinen Ersatz für den persönlichen menschlichen Kontakt und gegenseitige Unterstützung. Der „Weg zur Heilung“ bietet uns diese Möglichkeit am laufenden Band.


 Gaben für den Weg zur Heilung werden sehr gerne entsprechend weitergegeben.  

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