Rundbrief Nr. 184
Dezember 2020


Weihnachtsgeschenke für christliche Flüchtlingsfamilien in Jordanien
Unsere Kontaktpersonen Najeeb & Elizabeth Atteih aus Haifa, Israel, möchten gerne mehreren christlichen Flüchtlingsfamilien in Jordanien eine Weihnachtsgabe zukommen lassen.

Wegen der Corona-Situation kann das Ehepaar Atteih, wie sonst andere Jahre, nicht selbst nach Amman reisen, um mit den Familien eine Weihnachtsfeier mit Bescherung durchzuführen.

Doch gerne würden sie diesen bedürftigen Menschen einen Barbetrag von rund Fr. 135.- pro Familie zukommen lassen, damit sie sich davon selbst Lebensmittel oder Kleider für die Kinder kaufen können.

Das für diesen Zweck gesammelte Geld wird Elizabeth Atteih an eine Kontaktperson in Amman, weiterleiten. Jene Person arbeitet für eine Kirche, welche die Flüchtlinge besuchen und wo sie jeweils ihr Patenschaftsgeld von Rea Israel ausbezahlt bekommen.

Kleinere oder grössere Spenden nehmen wir sehr gerne für diese Weihnachtsgeschenke entgegen.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre Grosszügigkeit,
Elizabeth und Najeeb Atteih


 Gaben mit Vermerk Weihnachtsgeschenk Jordanien leiten wir gern an Atteihs weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Zwei herzliche Dankeschöns

🧡 Liebe Freunde bei Rea Israel,
Grüsse von der Makor HaTikvah Schule! Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht und Sie gesund sind. Vielen Dank für Ihre treue Partnerschaft und Unterstützung auch in diesen Tagen des „Sturms“. Behalten wir Jesus vor Augen und beten, dass wir stark bleiben. „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1.Thess. 5,16-28)

Yoel Russu und alle Mitarbeiter von Makor HaTikvah

Korrigendum: In der Novemberausgabe 2020 schrieben wir, die Schule würde vom Staat subventioniert. Dem ist nicht so. Sie ist staatlich anerkannt, erhält aber keine finanzielle Unterstützung. Die Einnahmen erfolgen lediglich durch die Schulgelder und Spenden.

🧡 Wir möchten uns auf diesem Weg herzlich bei Ihnen und den Freunden von Rea Israel für die grosszügige zusätzliche Spende bedanken, die wir auf Grund des Beitrags im August-Rundbrief für unsere Jugendarbeit erhalten durften. (Anmerkung: Sarah erhält einen monatlichen Beitrag) Danke, dass Sie uns dadurch ermöglichen, die Kinder und Jugendlichen auch weiterhin zu begleiten und Aktivitäten durchzuführen. In Israel endet heute der zweite nationale Lockdown, und wir hoffen, dass wir bald zur Normalität zurückkehren können, auch bezüglich der Gemeindegottesdienste. Wir senden Ihnen und Ihrem Team herzliche Grüsse

Sarah und Dima Tretyakov-Bachmann


Armenien in grosser Not
Einfach schrecklich!! Fruchtbar!! Herzzerreissend, diese Kriegsbilder aus Armenien! Entsetzliches Leid, Schrecken, Angst, Not, Verzweiflung, Hilflosigkeit – ein Elend ohne Grenzen!

Das armenische Volk leidet! Die Worte dazu fehlen. Traumatisiert suchen Eltern nach ihren Kindern, nach vermissten Angehörigen. Not, Krieg, Flucht, Verwüstung, Verletzung, Grausamkeit und Tod – unvorstellbar!

Wir können nur beten: Herr, erbarme dich über Armenien! Herr, greife du selbst ein! Herr, hilf! Sei du ihnen nahe und nimm sie in deine Arme! Himmlischer Vater, komm du mit deinem Trost und deiner Gegenwart. Stärke, was übriggeblieben ist …!

Eine Kontaktperson aus Jerevan, der Hauptstadt Armeniens, berichtet:
„Es ist hart, wenn man Familien besucht, auf den Friedhof geht – Menschenmassen, die ihre Lieben beerdigen, trauern, weinen, schreien, klagen, schluchzen… eine grenzenlose Tragödie! Beerdigungen am Fliessband, Schock, Trauer – es ist nicht zu beschreiben, wieviel Leid wir gerade durchmachen.


Zurzeit herrscht bei uns noch Chaos. Die offiziellen Zahlen sprechen von etwa 1‘500 gefallenen armenischen Soldaten, wobei berichtet wird, dass in den Leichenhallen ungefähr 2‘300 tote Soldaten liegen. Dazu muss man in Betracht ziehen, dass sehr viele Gefallene noch auf dem Feld liegen. Viele Gebiete sind verloren. Wie Regen gingen vor allem in den ersten drei Wochen die Raketen, Granaten und Drohnen auf uns nieder. Deswegen können viele Gefallene auch nur durch DNA identifiziert werden. Die Leichen müssen noch ausgetauscht werden. Das wird sich über Wochen hinziehen.

Zudem gibt es etwa 1‘500 Vermisste, wobei die meisten als tot gelten. Interessanterweise gibt es kaum Kriegsgefangene. Das ist ein weiteres Zeichen dafür, wie grausam dieser Krieg geführt wurde. Gefangene wurden teilweise bestialisch exekutiert. Unsere Endzahl dürfte sich irgendwo bei 5‘000 Gefallenen bewegen, wobei viele wohl für alle Zeiten als vermisst bleiben werden.

Die vielen gefallenen Väter, Ehemänner und Söhne hinterlassen eine grosse Schar von Kriegswitwen mit Kindern. Der geliebte Mensch und Ernährer fehlt. Armenien ist an sich ein armes Land. Woher kommt nun die Versorgung für diese Witfrauen und ihre Familien? Zudem mussten viele dieser Menschen aus ihrem Gebiet fliehen und konnten nichts retten als nur gerade ihr nacktes Leben…

Die Zahl der Verwundeten geht in die Tausende. Dieser Krieg war der erste Krieg, bei dem Drohnen in diesem Ausmass eingesetzt wurden. Es waren zum Teil bis zu 1‘000 Flugobjekte gleichzeitig über der Region Karabach unterwegs. Wie kann man da einem solchen Angriff widerstehen?

Wie geht es für Armenien weiter? Das ist noch völlig unklar. Die Türkei wird in Karabach Truppen stationieren, einen grossen Stützpunkt bauen. Zurzeit ziehen sie weiterhin Truppen an der Grenze zu Armenien zusammen. Dieser Krieg ist noch nicht endgültig überstanden.

Es steht jedoch fest: die Situation für Armenien ist katastrophal. Wir wurden um mindestens 20-30 Jahre zurückgeworfen und haben einen Teil unserer Heimat verloren!“

Unsere Reiseleiterin in Armenien, die die Geschichte ihres Landes gut kennt, berichtet:
Armenien hat im Krieg 1992-94 nicht nur Bergkarabach befreit, sondern auch einige Gebiete von Aserbaidschan (geschichtlich Feld Karabach) um Bergkarabach erobert. Diese Gebiete nannten wir Sicherheitszone. Die meiste Gegend um Bergkarabach mussten wir nun verlassen, d.h. Bergkarabach ist de facto noch einmal zu einer Enklave geworden durch einen Korridor verbunden mit Armenien, der früher 11 km breit war und jetzt auf 5 km reduziert wurde. In dieser Sicherheitszone haben die Armenier in den letzten 26 Jahren eine Anzahl kleine Dörfer gegründet, insbesondere im Gebiet zwischen Nordosten von Armenien und Nordwesten von Bergkarabach.

Das Kloster Dadivank (Bild aus dem Internet).

Dort in jener Sicherheitszone, im Dorf Karwachar, befindet sich ein grosses Heiligtum der armenischen Kirche, das Kloster Dadivank (4.-9. Jh.) Vor zwei Jahren haben die Armenier durch dieses Gebiet eine sehr gute Strasse vom Sevan-See nach Bergkarabach gebaut. Nun ist also das Dorf und das Kloster völlig unter die Herrschaft Aserbaidschans geraten.

Manche fliehenden Armenier in jener Gegend wollten ihr Haus und Gut nicht Aserbaidschan überlassen und haben daher vor ihrer Flucht ihre eigenen Häuser zerstört und angezündet. Und selbst Verstorbene wurden z.T. ausgegraben, um die Gräber nicht Aserbaidschan zu überlassen…“

Inzwischen lesen wir, dass um die 80‘000 Menschen ins Landesinnere flohen. Und um den zerbrechlichen Frieden sicherzustellen, schickte Russland 2‘500 Soldaten nach Berg-Karabach.

Jesus Christus, bitte beschütze das armenische Volk und hilf ihm zu überleben – irgendwie – durch deine Gnade, durch viele helfenden Hände und Gebete von Christen weltweit…

Zusammengestellt von Silvia Pfeil


 Spenden für Kriegs-Witfrauen mit Kindern oder Armenienhilfe allgemein leiten wir gerne weiter 

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Be’ad Chaim - Israelische Prolife-Vereinigung
Wir freuen uns sehr darüber, dass dieses Jahr genau 365 Babys in unserer Be'ad Chaim-Familie geboren wurden! Vielen Dank dafür, dass Sie uns mitgeholfen haben, diese Babys zu retten. Obwohl es wunderbar ist, alle diese neuen Leben zu sehen, sehnen wir uns nach MEHR! Wir möchten das Vergiessen von unschuldigem Blut in diesem Land eindämmen.

“Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.” (1.Mose 4,10)

Jedes Kind, dessen Blut vergossen wird, ist unser Bruder, unsere Schwester. Kain, der seinen Bruder Abel ermordete, fragte Gott damals: “Bin ich etwa meines Bruders Hüter?” Die Antwort darauf sollte ein schallendes “JA!” sein. Wir sind tatsächlich Hüter unserer Brüder, unserer Schwestern, und sind dazu berufen, sie zu beschützen. Im letzten Herbst betete ich ernsthaft um Durchbrüche, damit wir besser an die Öffentlichkeit kommen. Seither hat sich eine wunderbare Gruppe junger Erwachsener dafür eingesetzt, eine neue Sozialmedienplattform zu schaffen, mit der sie die öffentliche Meinung zu beeinflussen hoffen. Diese Plattform heisst “Zechutam”, was soviel wie “IHR RECHT” bedeutet. Zusätzlich bekamen wir eine Bewilligung von Google, die uns ermöglicht, unsere Sozialmedienpräsenz sowie diese Kampagne in hohem Masse zu steigern. Dazu kommt eine weitere Kampagne, wodurch Mütter in Krisensituationen erreicht werden sollen sowie Personen, die ein verstorbenes Baby betrauern. Wir sind sehr dankbar für diese Möglichkeiten und freuen uns darauf, noch mehr Babys vor der Abtreibung zu retten, noch mehr Mütter, deren Leben verwandelt wird, und eine Veränderung im Status Quo der Abtreibung in unserem Land.

Tali mit Baby Jonathan

In einem Telefongespräch mit Tali sagte sie mir: „Du weisst nicht, was du für mich getan hast. Ich habe euch auf Youtube gesehen und euer Büro angerufen. Durch meinen Freund habe ich viel Gewalt erlebt, doch nun habe ich mich von ihm gelöst und ziehe Jonathan alleine gross. Grundsätzlich hat Jonathan meinem Leben Sinn verliehen. Er gibt mir einen Grund, am Morgen aus dem Bett aufzustehen. Ich kann nicht sagen, was mir das bedeutet. Ich muss zwar weiterhin in Therapie, doch Gott sei Dank war die Quarantäne während des Coronavirus für mich sehr gut.

Mein Leben ist nicht einfach. Darum wollte ich abtreiben. Ich wollte nicht, dass mein Kind ein schweres Leben hat, doch wenn ich meinen kleinen Sohn umarme, ist er glücklich und ich auch. Er verdient es, glücklich zu sein. Es liegt noch ein langer Weg vor mir, bis ich ganz geheilt bin.

Es gab Tod in meinem Leben – ich wollte mir sogar mein eigenes Leben nehmen. Doch nun ist neues Leben da. Immer wieder habe ich schwierige Momente, und dann habe ich Angst. Doch das Baby hilft mir, nach vorne zu schauen.“

Tali wohnt bei ihren Eltern. Sie lieben Jonathan und sind gut zu ihm. Sie möchte gerne vorwärts gehen, einen Job finden und mit der Zeit in eine eigene Wohnung ziehen. Ihr Fazit war: „Jonathan hat mir Hoffnung gegeben. Ihm gehört die Zukunft.“

Sarah mit Baby Michael

Sarah hat schon mehrmals vergeblich durch IVF (Fruchtbarkeitsbehandlung) versucht, schwanger zu werden, hat aber immer Fehlgeburten erlebt und war sehr enttäuscht. Es stellte sich heraus, dass ihr Ehemann unfruchtbar war, was zu Spannungen in der Ehe führte und schliesslich zur Scheidung. Mit 37 wurde Sarah aus einer Beziehung schwanger, worauf der Vater aber leugnete, dass das Kind von ihm sei. Obwohl sie das Kind behalten wollte, war sie sehr einsam, verdiente weniger als ein Mindestlohn und konnte davon kaum ihre Rechnungen bezahlen. Sie zog sogar in eine kleinere Wohnung. Durch das Internet fand sie Be'ad Chaim, und ihre freundliche Beraterin Helen. Als die Zeit erfüllt war, wurde Baby Michael geboren. Trotz ihrer schwierigen Situation sagt Sarah, Michael sei ihr kleiner Prinz.

Hannah und Baby Omri

Hannah kam in unser Büro. Sie glühte vor Freude und war sehr stolz auf ihren kleinen Sohn Omri, der gerade einen Monat alt war. Sie erzählte, dass die Geburt „aufregend“ gewesen sei, weil die Hebamme mit dem Coronavirus infiziert war (damals noch unerkannt). Alle 40 Frauen, die in jenen Tagen ein Kind bekommen hatten, mussten für zwei Wochen in Quarantäne.

Omri wurde nicht unter idealen Umständen empfangen. Hannahs Vater starb ungefähr drei Jahre vorher, was ihr sehr zusetzte. Sie wurde als „Risikojugend“ eingestuft und hat die obligatorische Schule nie abgeschlossen. Zwischen 17 und 20 Jahren hatte sie drei Abtreibungen. Ihre Mutter, bei der sie im Moment wohnt, konnte die Situation nicht akzeptieren und distanzierte sich von ihrer Tochter. Erst kurz vor der Geburt fing sie an, sich aufs Grossmutter-Werden zu freuen.

Hannah erzählte, sie hätte abgetrieben, wenn sie nicht durch eine Freundin auf Be'ad Chaim aufmerksam geworden wäre. Das Versprechen von Babyartikeln durch Operation Moses und Babykleidern aus unserer Boutique waren ausschlaggebend für ihre Entscheidung, Omri auszutragen. Als sie ihn in den Armen hielt war sie zutiefst dankbar, dass sie LEBEN gewählt hatte.

Erweiterung unseres Heilungsprogrammes:

Wir freuen uns über die Erweiterung unseres Heilungsprogrammes für Menschen, die einen Verlust erlebt haben, sei es durch Totgeburt, Abtreibung, Fehlgeburt oder nach der Geburt. So ist zum Beispiel Baby Tsarai mit seiner Glasknochenkrankheit nach fünf Monaten gestorben.

Vielen Dank für Ihre Gebete und Unterstützung!

Gott segne Sie!

Sandy

 Gaben für den wertvollen Dienst von Be’ad Chaim werden sehr gern weitergeleitet. 

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ICEJ sponsert Schutzraum für Trauma-Zentrum im Negev
Widerstandskraft in Zeiten der Not

Von Laurina Driesse

Herzrasen. Stellen Sie sich vor, sie wären eine Mutter, die mit ihrem achtjährigen Sohn einen Spaziergang macht. Plötzlich hören Sie schwach eine nur zu bekannte Stimme. Ihr Herz schlägt schneller! Es fühlt sich an wie 1000 Schmetterlinge im Bauch. Sie wissen, was jetzt kommt. Der leise Klang der Stimme schlägt schnell um in einen Kommandoton: Tseva Adom! Tseva Adom! (Alarmstufe Rot! wörtlich „Farbe Rot!“) Es bleibt nicht einmal genügend Zeit für die Alarmsirene. Instinktiv wissen Sie, dass eine Rakete im Anflug ist und dass Sie nur einige Sekunden haben, um Schutz zu finden. Aber Ihr Sohn läuft einem noch jüngeren Mädchen auf dem Gehweg nach und sagt: „Mama, Mama, sie wohnt weit weg – ich werde mich um sie kümmern.“ Doch dann fragt er sich „Wer sorgt für mich?“, und kehrt um zu seiner Mutter.

Bedrohung im Alltag. Traurigerweise ist dies eine wahre Geschichte. Tatsächlich ist es die brutale Realität, in der die Bewohner der südisraelischen Region S‘dot Negev jeden Tag leben. S’dot Negev liegt innerhalb der Drei-Kilometer-Zone an der sehr unsicheren Gaza-Grenze. Die Zivilisten dieser Gegend sind mit vielen Bedrohungen konfrontiert: Terrortunnel tauchen hier aus dem Untergrund auf, mit Sprengsätzen bestückte Luftballons fliegen über ihre Köpfe hinweg, und die Angst vor Raketenangriffen durch Hamas-Terroristen ist allgegenwärtig. Manchmal werden 300 Raketen an einem Tag auf dieses Gebiet abgefeuert!

Zufluchtsort. Das S’dot Negev Resilienz-Zentrum wurde eröffnet, um traumatisierten Familien aus den Ortschaften in der Umgebung einen Ort der Zuflucht und der Heilung zu bieten. Hier werden Kurzzeit-Therapien und Bewältigungsstrategien angeboten, um die seelische Widerstandskraft der mit der permanenten Terrorbedrohung lebenden Menschen zu stärken. Esther Marcos, Leiterin des Zentrums, erklärt, dass „Therapie und Behandlung von Folgeerscheinungen, aber auch präventive Massnahmen“ zum Programm gehören. Der Dienst des Trauma-Zentrums konnte ausgeweitet werden, so dass nun nicht mehr vier, sondern zwölf ausgebildete Therapeuten mit Kindern, Familien und Gruppen arbeiten. Kürzlich kamen auch vermehrt Jugendliche und Männer, die unter Stress leiden.

Hilfe in der Not. Das Zentrum musste dringend erweitert werden, doch wurde zuerst ein Schutzraum benötigt, um den Menschen im Falle eines Raketenangriffs Sicherheit zu bieten. Als die ICEJ davon hörte, wurde sie tätig. „Wir spürten die Dringlichkeit zu helfen, als wir hörten, dass unter psychischer Belastung Leidende im Falle eines Raketenangriffs ungeschützt waren, während sie hier Hilfe und Heilung suchten“, erinnert sich Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Soziales und Aliyah. Dank einer grosszügigen Spende von Dr. Garth und Tina Coone vom christlichen TV-Netzwerk TCT (USA) in Partnerschaft mit der ICEJ-Zweigstelle in den USA konnten wir den benötigten Schutzraum bauen. Er besteht aus einer Stahlpanzerung, die auch einem direkten Raketeneinschlag standhält.

Schutz und Trost. Anfang Juni waren ICEJ-Mitarbeiter bei der Einweihung des Schutzraums zugegen, als eine Mesusa* am Türrahmen befestigt wurde. Auf einer daneben angebrachten Tafel drückt die ICEJ ihre Hoffnung aus, dass dieser Schutzraum „unseren lieben Freunden in Israel Schutz und Trost spendet“. Nicole Yoder stellte fest, dass die neu gestaltete Einrichtung viel grösser und schöner ist, als sie es bei ihrem ersten Besuch war. „Ich erkenne den Ort kaum wieder“, wandte sich Nicole an die Gastgeber. „Es ist wunderbar zu sehen, welche weiteren Änderungen ermöglicht wurden, seit wir den Schutzraum gespendet haben. Möge dieser Raum inneren Frieden schenken.“ „Die Kinder und Familien danken euch!”, versicherte Esther Marcos zum Abschluss der Einweihungsfeier. Dank der Unterstützung unserer treuen Spender kann die ICEJ weiterhin Menschen, die im Negev und in ganz Israel leben, segnen.

Bitte helfen Sie uns, Israelis zu segnen, die durch jahrelangen Terror traumatisiert sind. Als Verwendungszweck bitte „ICEJ-Hilfsfonds“ angeben, herzlichen Dank!

Mitarbeiter der ICEJ, darunter Nicole Yoder (hinten, stehend) im Traumazentrum bei der Einweihung des neuen Schutzraums.
*Mesusa (aus dem Internet): Am Pfosten der Haus- oder Wohnungstür vieler Juden hängt eine Kapsel mit einer Rolle Pergamentpapier. Die Kapsel heisst Mesusa und die Schriftrolle Megilla. Auf der Pergamentrolle stehen die beiden ersten Abschnitte des Gebetes Sch’ma Israel. Der hebräische Name bedeutet "Höre, Israel". Das Gebet steht im 5. Buch Mose und enthält auch das Gebot, den Gebetsteil auf der Megilla am Türpfosten anzubringen: "...und du sollst sie (diese Worte) auf die Türpfosten deines Hauses schreiben und an deine Tore." Die Mesusa erinnert viele Juden immer an Gottes Gebote. Wenn sie daran vorbeigehen, berühen sie die Mesusa oft und sprechen ein kurzes Bittgebet. Die Mehrzahl von Mesusa heisst Mesusot. Sie hängen auch an den Toren der Stadtmauer von Jerusalem und sehen sehr unterschiedlich aus. Manche bestehen aus Holz und sind mit geschnitzten Früchten verziert. An anderen Türpfosten hängen Mesusot aus bemaltem Porzellan, aus Metall mit zwölf bunten Steinen oder aus anderen Materialien mit anderen Motiven. Auf jeder Mesusa befindet sich der hebräische Buchstabe Schin ש. Er ist das Zeichen für Schadda,i und dieser Name für Gott steht für „schomer daltot Israel“. Das ist Hebräisch und bedeutet „Hüter der Tore Israels“.

Text und Foto mit freundlicher Genehmigung von ICEJ Christliche Botschaft Jerusalem.

 Gaben mit Vermerk ICEJ-Hilfsfond leiten wir gern an die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem weiter. 

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Therapeutische Pferde-Farm «Grandpa Jack»
Die Pferde-Farm «Grandpa-Jack» ist eine Non-profit-Organisation in Jerusalem für therapeutisches Reiten. Jede Woche behandelt sie über 500 Kinder und junge Erwachsene mit Einschränkungen wie Autismus, zerebrale Lähmung, geistliche Behinderung, Blindheit usw. aber auch mit Verhaltensstörungen und emotionalen Problemen.


Direktor Dany Bachi schreibt:
Wir behandeln alle gleich, auch solche, die mit dem Bezahlen Mühe haben. Soviel ich weiss, sind wir die Einzigen in Israel, die es so handhaben. In den letzten 18 Jahren haben wir kein einziges Kind abgewiesen, für das nicht bezahlt werden konnte. Wir sind der Ansicht: selbst, wenn nicht alle Kinder gleich geboren wurden, sie zumindest die gleiche Chance und Behandlung bekommen sollten.


Wenn wir hören, dass ein Teilnehmer sagt: «Obwohl ich eine zerebrale Lähmung habe, fühle ich mich auf dem Pferderücken wie jede andere Person», dann ist das nicht nur ein Klischee, sondern erlebte Realität.

Zudem nehmen regelmässig über hundert Risiko-Jungs und -Mädels an geführten Aktivitäten auf der Pferde-Farm teil. Dadurch will man den Teenagern einen Sinn für positive Werte vermitteln und sie für die Integration in die Gesellschaft als verantwortungsvolle Bürger vorbereiten.

Damit wir jedem bedürftigen Kind helfen können, braucht es Partner, welche mit ihren Finanzen Behandlungskosten übernehmen können.

Eine einzelne Behandlung für ein Kind kostet CHF 50.-. Gruppen mit «Risiko-Jugendlichen» werden von uns zu 2/3 der Kosten subventioniert. Jedes dieser Treffen kostet die Pferde-Farm CHF 400.-.

Die Farm hat derzeit 20 therapeutische Pferde und beschäftigt 23 professionelle Arbeiter wie Betreuer, Sozialarbeiter, Manager, Sekretariat, Stall- und Wartungsarbeiter, dazu 5 freiwillige Mitarbeitende, die für einen Zeitraum von ein oder zwei Jahren in den nationalen Dienst eintreten, plus weitere 25 Freiwillige für einige Stunden pro Woche, hauptsächlich in stressigen Stunden, wenn Gruppen von Kindern mit besonderen Bedürfnissen ankommen und die Farm viele Begleitpersonen in der Reitarena benötigt.

Die Pferde sind unterteilt in "Morgen“- und „Abendpferde", und sind die übrige Tageszeit frei auf der Weide. Für einige Kinder ist die Pflege von Pferden Teil der Betreuung, die sie erhalten, und lernen damit Verantwortung und Sorge zu tragen und sich zu engagieren.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der therapeutischen Pferde-Farm «Grandpa Jack»

 Gaben an die therapeutische Pferde-Farm leiten wir sehr gern weiter. 

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Kindergarten der messianischen Gemeinde Pniel in Tiberias
ICEJ möchte zwei Projekte für Kinder realisieren.
Hier stellen wir Ihnen das zweite Projekt vor:

Kinder spielen gern und brauchen Platz dazu.

Der Pniel-Kindergarten wurde 1989 eröffnet, Jährlich wird er von etwa 20 Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren besucht. Die meisten Kinder kommen aus gläubigen Familien, welche zu messianischen Gemeinden in Tiberias und Umgebung gehören. Auch die Mitarbeiter gehören zu diversen Gemeinden. Geleitet wird der Kindergarten von einer ausgebildeten Kindergärtnerin. Zurzeit befindet er sich in einem 85-jährigen Haus, das der Pniel-Gemeinde gehört. Obwohl in der Vergangenheit am Gebäude immer mal wieder Renovationsarbeiten durchgeführt wurden, geschah auf dem Spielplatz seit dessen Eröffnung keine wesentliche Verbesserung. Es ist ein ausdrücklicher Wunsch der Eltern, dass dieser Spielplatz so bald wie möglich renoviert werden kann. Doch die Gemeinde verfügt nicht über die nötigen Finanzen.

Kindergarten-Innenansicht.

Das Projekt sieht Folgendes vor: Einen Teil der Spielplatzfläche mit Zement bedecken, darüber einen Sicherheitsgummibelag ziehen, neue Spielplatzgeräte aufstellen, ein Aussen-Waschbecken installieren, eine Sonnenabdeckung anbringen und andere Stellen des Spielplatzes mit neuen Holzschnitzeln und Kies/Schotter belegen. Das alles könnte innerhalb von zwei Monaten durchgeführt werden.

Dieses längst überfällige Projekt wird den Kindergarten-Spielplatz an die aktuelle Sicherheitsnorm anpassen und den Kindern eine wohltuende, sichere und saubere Spielplatzfläche bieten.

Der LINK zeigt, wie der fertige Spielplatz aussehen wird. Die Fotos zeigen den momentanen Zustand des Spielplatzes.

Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf rund CHF 23'500.-

Jede Gabe, egal wie gross, wird ein Segen sein!

Text und Fotos mit freundlicher Genehmigung der ICEJ Christliche Botschaft Jerusalem

 Gaben mit Vermerk Kindergarten-Spielplatz Pniel leiten wir gern an die ICEJ Internationale Christliche Botschaft Jerusalem weiter. 

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Meir Panim speist die Hungrigen in Israel
Eine zweite Welle des Corona-Virus hat Israel fest im Griff. Es werden Rekordzahlen von Infektionen gemeldet. Meir Panims Mitarbeiter und freiwillige Helfer versuchen, mit der Lebensmittelverteilung Not zu lindern, wo sie nur können. Vorher verteilten sie Mahlzeiten an Hunderte von Bedürftigen, jetzt, seit der Pandemie, an Tausende. Stets tun sie dies mit ei-nem freundlichen Lächeln.

Zunahme von freiwilligen Mitarbeitern

In der Stadt Or Akiva (Nähe Haifa) bot eine lokale Hip-Hop-Tanzgruppe ihre Mitarbeit für einen Tag bei der Lebensmittel-Verteilaktion an. Sie engagierten sich bei der Ausgabe von frischem Obst und Gemüse. Mit ihrer lockeren Art und einem gelegentlichen Tanz erfreuten sie zudem die Kunden und das Mitarbeiter-Team!

Frische Landwirtschaftsprodukte werden kostenlos abgegeben.
Lebensmittel-Ausgabe

Meir Panim bekommt grosse Mengen an frischen Produkten direkt von lokalen Bauern. Diese Ware wird jeden Dienstag vor einem der Meir Panim Restaurants an die Leute abgegeben. Schon früh am Morgen kommen die Kunden zu diesem kostenlosen Markt und lassen sich Bündel an frischen Landwirtschaftsprodukten schenken.

Fertige Menüs werden zur Verteilung bereitgestellt.
Zunehmende Nachfrage

Die Tausende von schmackhaften, nährstoffreichen Mahlzeiten können begreiflicherweise nur zum Teil abgeholt werden. Darum bringt ein Fahrdienst Essenspakete zu Bedürftigen nach Hause.

Viele Menschen sind arbeitslos und können es sich nicht mehr leisten, für den Schabbat ein feines Essen zu kochen. Darum hat Meir Panim die Mahlzeiten-Produktion an Freitagen zusätzlich nochmals erhöht und stellt grosse Mengen her. Schliesslich soll jede Person einen schönen Schabbat erleben!

Quelle: Text und Bilder mit Genehmigung von Meir Panim, Israel

 Gaben mit dem Vermerk Meir Panim gegen die Armut in Israel werden gern weitergeleitet. 

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Alles Zufall? - Nein, ein Wunder Gottes!
Ich sah einen Anhalter, schätzungsweise Mitte zwanzig, der mit einem riesigen Rucksack am Strassenrand stand. So betete ich, dass Gott mir eine Gelegenheit zum Zeugnis schenkt.

„Zum Bahnhof in Berchtesgaden? Ja, das passt, steig ein!“ Mir war bewusst, dass sich unsere Lebenswege jetzt nur wenige Minuten überschnitten. Aber hatte der Herr ihn nicht in meine Hand gegeben? Daher fragte ich ziemlich offensiv: „Sag mal, glaubst du an Gott?“

Ihm fiel die Kinnlade herunter. Da er mir zuerst nichts antwortete, fragte ich nach: „Entschuldigung, hast du vielleicht eine Gottes-Allergie?“

Er schluckte, schaute mich nachdenklich an und erklärte: „Nein, es ist nur, das wirst du mir jetzt nicht glauben, aber ich stand gerade schon über eine Stunde am Strassenrand, und keiner wollte mich mitnehmen. Da kam ein älterer Herr zu Fuss vorbei und schenkte mir diese kleine Bibel.“ Dabei zog er eine kleine, braune Gideon-Taschenbibel aus seiner Jackentasche. „Wow, dann hat es Gott ja heute auf dich abgesehen!“ erwiderte ich schmunzelnd.

„Wahrscheinlich, aber es ist ja noch viel unglaublicher. Es war nämlich so: Als der nette Herr mir die Bibel überreicht hatte, blätterte ich ein wenig darin und überlegte, wie lange es her ist, dass ich beim CVJM war. Damals hatte ich noch meinen Kinderglauben. Mittlerweile habe ich Gott jedoch aus den Augen verloren. Aber dann dachte ich: Vielleicht ist ja doch was dran, und schliesslich betete ich: Also, Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann schick mir jetzt bitte ein Auto, das mich pünktlich zum Bahnhof bringt. Und jetzt schickt er mir nicht nur ein Auto, sondern ausgerechnet eines mit einem Fahrer, der mich direkt fragt: Glaubst du an Gott? Das gibts doch gar nicht!“

Als uns die Dimension unserer Begegnung bewusst wurde, standen uns beiden die Tränen in den Augen. Dann waren wir auch schon am Bahnhof. Mein Mitfahrer bedankte sich herzlich und stieg aus, um seinen Zug nach Bremen nicht zu verpassen. Uns blieb nicht einmal die Zeit, uns näher bekannt zu machen.



rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.