Rundbrief Nr. 172
Dezember 2019


Galinas Zahngeschichte
Galina arbeitet als Chef-Sekretärin im Hotel Isrotel Ganim, in En Boqeq, am Toten Meer. Jahr für Jahr erwartet sie mit Freude unsere Reisegruppe, und während unseres Aufenthalts kommt sie jeden Morgen beim Frühstück vorbei und fragt nach unserem Ergehen und ob wir irgendwelche Hilfe brauchen. Ihre Betreuung ist beispielhaft.

Sie spricht gut Deutsch, und man spürt ihr ehrliches Interesse, zum Wohl der Gruppe beizutragen.

Galina ist uns in vielen Dingen behilflich und sorgt u.a. für die Saalreservation unserer Vorträge, ist stets mit Rat und Tat zur Stelle und begleitet auch den Ausflug in die Wüste. Dort hilft sie bei der Organisation und der Übersetzung mit.

Jetzt, im November 2019, erliess sie unseren Referenten und ihren Begleitpersonen die Kosten für das Nachtessen – insgesamt 25 Mahlzeiten!

Kurt Wenger begleitet seit vielen Jahren Reisegruppen in verschiedene Länder – doch eine solche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist ihm noch nirgendwo begegnet.

Galina ist einmalig!

Doch Galina hat eine grosse Not: Ihre Zähne brauchen eine umfassende Reparatur. Und diese ist mit 90'000 Schekel (= CHF 25'000.-) veranschlagt.

Galinas Zahngeschichte ist unglaublich. Eingriffe, Narkosen und OPs waren bis anhin nötig, und noch ist die Geschichte nicht ausgestanden. Auf unsere Anfrage hin schrieb sie uns Folgendes: «Mein ganzes Leben lang, seit der Kindheit, war ich bei Zahnärzten. Schon in jungen Jahren mussten Zähne gezogen werden, Zahnkronen wurden erstellt. Später bekamen einige Kronen Löcher oder fingen darunter an zu übeln. Nach weiteren Jahren mussten alle verbleibenden Zähne gezogen und Implantate eingesetzt werden. Für die Implantate braucht es aber eine bestimmte Höhe der Kieferknochen. An den Stellen der früheren oberen Zähne werden Knochen verdünnt. Im Oberkiefer muss ich ein Sinus-Lifting machen lassen, und die Kieferknochen werden mit Ersatzknochenteilen gefüllt. Im Unterkiefer ist dies nicht nötig, da die Knochenhöhe reicht. Die Behandlung ist noch nicht abgeschlossen. Statt nur ein Jahr, wird sie etwa zwei Jahre dauern und wird – sofern nicht noch Zusätzliches hinzukommt – etwa 90'000 Schekel kosten (= CHF 24’400.-). Ich zahle jeden Monat etwas daran und habe bisher 65'000 Schekel überweisen können, also fehlen mir noch 25'000 Schekel».

Für sie als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern wäre es ohne die Hilfe von Rea Israel unmöglich, diesen Betrag aufzubringen. Die Löhne in Israel sind nicht hoch. Netto erhält sie monatlich 7000 Schekel / CHF 2000.- ausbezahlt. Ihr ExMann hatte jahrelang die Zahlung der Alimente verweigert, doch letztes Jahr aber doch 25'000 Schekel überwiesen, was Galina sogleich an den Zahnarzt weitergeleitet hat. Somit verbleiben ihr noch 25'000 Schekel zu zahlen.

Im Hotel und zu Hause ist sie sehr gefordert. Sie arbeitet pflichtbewusst 100 % und mehr im Hotel.

Galina bedauert sich nicht, doch diese grosse Zahnbehandlung muss sie einfach über sich ergehen lassen.

Nun fragen wir Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ob Sie die Möglichkeit sehen, für Galinas grosse Zahnreparatur mit einer Spende zu helfen, damit die Behandlung weiter durchgeführt und auch bezahlt werden kann. Der Herr sei Ihr treuer Vergelter!

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

 Gaben an Galinas Zahnreparatur leiten wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


«Unsere» Flüchtlinge in Jordanien (im Sept./Okt. 2019)
Kontaktpersonen: Najeeb & Elizabeth Atteih, Haifa

Bericht von Elizabeth Atteih

Die Situation unter den christlichen Flüchtlingen in Jordanien bleibt weiterhin sehr schwierig. Ihre Lage bewegt uns immer wieder neu zu Mitleid, egal wie oft wir sie schon besucht haben. Ihr Schicksal wird uns nie kalt lassen. Viele der Familien fühlen sich zunehmend erdrückt und sehnen sich danach, endlich ausreisen zu können.

Zwar bemühen sich die Kirchen und Gemeinden, den Flüchtlingen das anzubieten, was sie selbst so haben oder was aus dem Ausland hin und wieder kommt. Sobald die Flüchtlinge hören, dass eine Kirche etwas zu verschenken hat, hasten sie hin in der Hoffnung, etwas Kleidung, Lebensmittel, Arznei oder auch Lehrmittel für die Kinder zu bekommen. Es ist eine schwierige Situation. Auch wir sehnen uns nach einer Lösung für diese Familien und wünschen sehr, dass sie bald wieder ein normales Leben führen können.

Unser kürzlicher Besuch in Jordanien war sehr gesegnet, zumal Najeeb mit dabei sein konnte.

Während unseren Hausbesuchen betonte Najeeb den Unterschied zwischen Namenschristentum und Nachfolge Jesu. Viele sind zwar stolz auf ihre christliche Herkunft, jedoch nicht wiedergeboren. Ohne persönliche Beziehung zu Jesus fehlt ihnen aber das Wichtigste vom Evangelium. Nur der persönliche Glaube ist die Grundlage unseres Lebens. Er muss unser Fundament sein. Ohne ihn fällt in schwierigen Zeiten alles auseinander. In den Familien ist es wichtig, dass der Vater die geistliche Leitung wahrnimmt und die Mutter sich für die Kindererziehung unter der Leitung des Mannes einsetzt.

Raed und Bushra mit zwei Teenagern
Wir trafen eine neue Familie, die seit zwei Jahren in Jordanien lebt. Ihre beiden Kinder haben keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen und verbringen daher die Zeit mit Nichtstun.

Vater Raed ist noch nicht gläubig, doch Mutter Bushra glaubt an Jesus. Raed ist schwerhörig und Bushra hatte Brustkrebs, der jedoch operiert werden konnte.

Noch immer braucht sie Medikamente, um den Krebs an einer weiteren Ausbreitung zu hindern. Dafür zahlt die Familie im Monat 100 JD (jord. Denare) = Fr. 140.- Bushra ist eine ruhige, liebenswürdige Person, die stark im Glauben steht.

Als Najeeb mit Raed sprach, zog dieser den Stuhl näher heran, um ihn besser hören zu können. Najeeb fragte, ob er die Bibel schon einmal gelesen habe. Stolz antwortete Raed: «Ja, natürlich, ich habe sie von vorne bis hinten gelesen.

»Dann begann Najeeb über den Unterschied zu sprechen zwischen katholischer Tradition und was die Bibel dazu sagt. Sie sprachen über die Wichtigkeit der Taufe, durch die wir uns mit Jesu Tod und Auferstehung identifizieren. Zudem ist sie ein öffentliches Zeugnis unseres Glaubens. Najeeb merkte, dass Raeds Bibelwissen grösstenteils auf dem basierte, was er in der Kirche gehört hatte. Was ihm fehlte, war die persönliche Beziehung zum Herrn sowie die Freude und Disziplin, Gott zu suchen durch das Lesen und Meditieren des Wortes Gottes.

«Hast du den Schlüssel zum Himmel?» fragte Najeeb. «Was meinst du damit?» «Ich habe einen Schlüssel oder eine Eintrittskarte für den Himmel. Du auch? Wenn du heute Nacht stirbst, weisst du, wohin du gehst?» «Nein, niemand weiss, wohin er geht.» Doch Najeeb beharrte: «Ich und viele andere wissen, wohin wir gehen Weisst du, was die Eintrittskarte zum Himmel ist?» Die Antwort gab seine Frau in ihrer ruhigen Art: «Dies geschieht durch das Blut Jesu.» Najeeb bestätigte ihre Antwort.

Weil Jesus für uns starb und sein Blut vergoss, ist der Weg zum Himmel frei. Diese Tatsache im Vertrauen annehmen, errettet uns.»

Beim Verabschieden meinte Raed, er könnte Najeeb stundenlang zuhören. Unser Besuch war wirklich gesegnet, sie wurden durch unser Gespräch sehr ermutigt.

Iyad und Josefine mit Rose (9) und Fadi (13)

Diese Familie kommt aus Babylon, Irak, und hat einen katholischen Hintergrund. Schon seit vier Jahren leben sie in Jordanien, doch erst seit Kurzem kommen sie zur Evangelischen Kirche in Amman. Sie sind noch keine Gläubige und auch keine starken Katholiken. In Babylon war es den Frauen nicht erlaubt, ohne den Hijab (verhüllende Bekleidung der Muslim-Frauen) ins Freie zu gehen. Ihre Gemeindeverwaltung und Umgebung wusste, dass sie Christen waren. Als sich die Situation im Irak verschlechterte, versuchten viele Muslime, die Familie zu frustrieren, um sie zum Wegzug zu bewegen. Sie belästigten und bedrohten sie, um ihnen das Leben schwer zu machen.

Die Kinder besuchten dort die Schule. Jeden Tag überwachten der Schulleiter und ein Wachtmann die Schüler beim Verlassen der Schule.

Eines Tages fuhr ein Auto vor, und ein Mann versuchte, einige der Kinder zu entführen. Auch ihre hübsche Tochter Rose wurde gepackt. Zum Glück beobachteten die Wachhabenden das Geschehen, schrien und rannten den Kindern zu Hilfe. Als Roses Eltern von diesem Vorfall hörten, beschlossen sie doch, wegzuziehen. Sie packten ihre Sachen und wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land.

Vorerst zogen sie in den Norden und fanden Unterschlupf in einer Kirche. Dort lebten sie, bis sie soweit vorbereitet waren, um nach Jordanien zu fliehen. Doch hier sitzen sie nun und hoffen, eines Tages weiterziehen zu können. Da sie noch nicht gläubig sind, beten wir für sie, dass der Herr sich ihnen während der Zeit in Jordanien durch die Evangelische Gemeinde offenbart.

Ivan und Rafed

Ivan und Rafed mit ihren drei Kindern trafen wir ebenfalls zum ersten Mal. Sie leben schon seit drei Jahren in Jordanien. Wie üblich, fragten wir sie nach ihrer Fluchtgeschichte.

Beide Eltern hatten im Irak in einer Elektro-Firma gearbeitet. Dort bekamen sie von Muslim-Mitarbeitern und Bewohnern ihrer Umgebung Drohungen zu spüren. Als Christen und Ungläubige hätten sie kein Recht, hier zu leben und zu arbeiten. Man wollte sie zum Wegziehen bewegen. Sie blieben aber und hielten den Drohungen stand. Doch etwa ein Jahr später ertappte Ivan seine Mitarbeiter bei einem Diebstahl in der Firma. Als diese merkten, dass Ivan ihre Tat gesehen hatte, bedrohten sie ihn mit dem Tod, falls er sie verraten sollte. Jetzt war es für Ivan klar, dass er sich nach Jordanien absetzen musste.

Die Familie hat einen katholischen Hintergrund ohne Verbindung zu Jesus. Kürzlich begannen sie, die Evangelische Gemeinde zu besuchen. Dort lernten wir sie kennen. Najeeb versicherte ihnen, Gott würde es aus einem bestimmten Grund zulassen, dass sie nun in Jordanien sind. Hier könnten sie Jesus kennenlernen. In ihm gibt es Freude, Gnade und Segen. Er ist es, der uns stärkt und uns durch gute und schwierige Zeiten begleitet. Jetzt ist die Zeit gekommen, damit sie eine Entscheidung treffen.

Amar und Zayna

Dieses nette Ehepaar ist schon gläubig. Und doch konnten wir im Leben dieser Familie eine grosse Veränderung beobachten. Trotz ihres Glaubens kämpfte Zayna mit Depression und Angst. Sie war äusserst besorgt über ihre ungewisse Zukunft. Wenn wir sie jeweils trafen, gaben wir ihnen Zeit, ihre Herzen zu öffnen und all ihrem angestauten Frust freien Lauf zu lassen. Danach beteten wir für sie. Jetzt sehe ich, wie wichtig dieser Prozess für sie war. Wir können nicht eher den neuen, guten Samen des Wortes Gottes bewässern, bevor in den Herzen Platz dafür ist, ihn aufzunehmen. Daher ist es wichtig, dass sich solche Menschen frei aussprechen können, wir ihnen zuhören und dann für sie beten. Nur so ist es möglich, sie durch das Wort Gottes zu ermutigen.

Seit ein paar Jahren dienen wir dieser Familie auf diese Weise. Als wir sie dieses Mal trafen, war Zayna eine völlig andere Frau. Sie war voller Freude und schien endgültig aus ihrer Depression herausgekommen zu sein. Sie war befreit von ihren Ängsten und Belastungen. Sie gab dem Herrn Ehre und Dank und dankte auch uns für unseren anhaltenden Dienst an ihnen. Sie hat uns sehr lieb und bat uns, sie wieder zu besuchen, wenn wir nach Jordanien kommen.

Qais und Dalia

Qais und Dalia sind ein anderes Ehepaar, das ebenfalls durch das Wirken Gottes verändert wurde. Als die vierköpfige Familie nach Jordanien kam, waren sie noch nicht gläubig. Dann begannen sie, die Evangelische Gemeinde zu besuchen, weil sie dort Lebensmittel und Hilfe bekamen. Dalia erinnert sich an die erdrückenden Sorgen, denen sie zu Beginn ihrer Zeit in Jordanien ausgesetzt waren. Es schien, als ob ihre schwierige Lage als Flüchtlinge sie in Dunkelheit verschlingen würde.

Dann verhalf ihnen der Gemeindebesuch mit den Bibelstunden nebst unseren persönlichen Besuchen zum lebendigen Glauben an Jesus.

Dalia erklärte, während der drei Jahre in Jordanien habe der Herr sie gelehrt, in allen Schwierigkeiten auf ihn zu schauen. Er hat sich ihnen als der Treue erwiesen. Gott wusste um den Zeitpunkt, wann sie Unterstützung und Ermutigung brauchten. Während solchen Momenten brachte uns der Herr zu ihnen oder sie bekamen Hilfe von der Gemeinde. Sie bedankten sich bei uns, dass wir dem Ruf Gottes gefolgt sind und gehorsam waren, ihnen zu dienen. Dadurch offenbarte Gott seine Liebe und Treue zu ihnen. Dalia weiss jetzt um den grossen Unterschied zwischen ihrem herkömmlichen Leben ohne Gott und ihrem jetzigen Leben mit Jesus. In diesen letzten drei Jahren, seit sie in Jordanien «festsitzen», ohne Arbeit und ohne etwas unternehmen zu können, hatten sie die Möglichkeit, sich auf den Herrn zu konzentrieren. Sie besuchten die Gottesdienste und Bibelstunden und studierten auch zu Hause die Bibel. Sie danken dem Herrn für sein Werk in ihrem Leben und die Hoffnung in ihm. Ihre Ängste im Blick auf die Zukunft sind kleiner geworden, weil sie wissen, dass Gott immer bei ihnen ist.

Najeeb und ich waren überwältigt, als wir dieses Zeugnis hörten. Najeeb sprach mit ihnen auch über Epheser 2,10 «Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.» Dann erklärte er, dass Gott sie für einen bereits von ihm geplanten Dienst vorbereitet hat. Sie haben die Dunkelheit und Schwierigkeit des Flüchtlings-Daseins erlebt. Aber sie haben auch Gottes Treue in dieser schweren Zeit erfahren. Der Herr wird sie und ihr Zeugnis gebrauchen, um anderen zu dienen, welche ähnliche Schwierigkeiten haben oder hatten. Wir alle fühlten uns im Herrn ermutigt und lobten und dankten ihm für seine Güte.

Liebe Freunde, wir danken Ihnen für Ihre Gebete und Unterstützung für den Dienst von «Herz zu Herz». Ohne Sie und Ihre Gaben könnten wir nicht weitermachen. Wir verwenden diese Spenden, um damit Medikamente, Kleider, Lebensmittel und andere Notwendigkeiten für diese Familien zu kaufen. Alle weitere Hilfe im Gebet und durch Gaben schätzen wir sehr, um diesen Menschen dienen zu können. Vielen Dank!

 Gaben für Flüchtlinge (Atteih) in Jordanien bewirken grosse Hilfe und werden darum sehr gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Be’ad Chaim - Israelische Prolife-Vereinigung
Verein Be'ad Chaim – Zum Schutz der Frau und des ungeborenen Kindes. Non-Profit Association

Hila mit Baby Avi
Hila verlor ihre Eltern vor ihrem elften Lebensjahr. Als Teenager zog sie zwischen verschiedenen Pflegefamilien und Internaten hin und her. Hila ist nicht verheiratet und hat einen fünfjährigen Sohn, für den sie Kindergeld bekommt. Sie hatte schon einmal eine Abtreibung, wünscht sich aber, sie hätte es nicht getan.

Als sie mit Avi schwanger wurde, war das eine grosse Überraschung, aber sie wollte nicht noch einmal abtreiben. Avi wurde vor zwei Monaten geboren, und obwohl Hila es nicht einfach hat als Mutter von zwei kleinen Kindern, liebt sie beide von ganzem Herzen und lernt, eine gute Mutter zu sein. Avis Vater möchte gerne Teil seines Lebens sein, doch da er arbeitslos ist, kann er der Familie finanziell nicht beistehen.

Bis zur Geburt von Avi wohnte Hila bei ihrer Tante. Nun versucht sie, alleine zurecht zu kommen. Als Teenager war sie “gefährdet”, und auch als Erwachsene ist sie aktiv bei der Sozialhilfe angemeldet. Bis zur Geburt arbeitete sie Teilzeit in einem Supermarkt und hofft, bald wieder zur Arbeit zurückkehren zu können. Be'ad Chaim setzt sich dafür ein, dass sich die Richtung von Hilas Leben ändern kann.

Bitte beten Sie, dass sie trotz den vielen Schwierigkeiten einen Weg findet. Gott ist der Vater der Vaterlosen, und er liebt Hila. Wir wissen, dass er sich um sie und ihre Söhne kümmert, und dass seine Augen nicht von ihnen weichen.

Leah mit Baby Nathaniel
Leahs Leben war, als sie ihre Schwangerschaft entdeckte, nicht gerade stabil. Sie war in der Vergangenheit Opfer von Missbrauch und trug viele Ängste mit sich. Sie war getrennt von ihrem Freund, dem Vater des Kindes, und wollte abtreiben. Sie wusste einfach nicht, wie sie sich den Herausforderungen der Schwangerschaft und als alleinziehende Mutter stellen sollte. “Neues” verunsicherte sie schon immer, und diese Situation war ein wahrhaft grosses “Neues”. Als sich Leah zum ersten Mal mit einer unserer Ratgeberinnen traf, war sie aufgewühlt und unruhig. Die Beraterin erzählte ihr vom Messias und dessen Liebe zu ihr. Sie betete für sie, und sie lasen zusammen Jesaja 53. Leah konnte diese Wahrheit tief in sich akzeptieren, und seither ist sie friedlicher und hoffnungsvoller. Leah sagte, nach dem Treffen hätte sie die Kraft gehabt, sich für das Leben ihres Kindes zu entscheiden. Sie wurde in das Projekt “Operation Moses” aufgenommen. Dies ermöglichte ihr, für ihr Baby Möbel zu kaufen, und versah sie ein Jahr lang mit monatlichen Gutscheinen, um andere wichtige Dinge für das Kind zu kaufen. Während der Schwangerschaft versöhnten sich Leah und ihr Freund, und nun wohnen sie wieder zusammen. Obwohl sie nicht verheiratet sind, nennt sie ihn ihren Ehemann. Immer, wenn Leah durch schwierige Zeiten ging, konnte sie ihre Beraterin anrufen und wurde ermutigt und herausgefordert, an Gott zu glauben und auf ihn zu vertrauen. Leah war sehr mutig und entschied sich immer wieder dafür. Im Mai wurde Nathaniel geboren, das heisst: “Gott hat gegeben”. Manchmal kämpft Leah immer noch mit ihren Ängsten, darum beten wir dafür, dass sie zu ihrem Sohn und Partner eine starke Beziehung aufbauen kann, und dass Gottes Frieden in ihrem Herzen herrscht. Ihr Partner liebt den kleinen Nathaniel und arbeitet, um seine Familie zu unterstützen. Leah bekommt vom Staat Invalidenrente, weil sie wegen ihrer traumatischen Missbrauchsgeschichte als emotional behindert gilt. Sie bedankt sich herzlich für die Hilfe, die ihr durch Be'ad Chaim und ihre Beraterin zuteil geworden ist.

Tali mit Baby Temima
Tali kommt aus einer ultraorthodoxen jüdischen Familie, die älteste von 12. Als sie nur 18 Jahre alt war wurde sie, wie üblich, durch einen Heiratsvermittler verheiratet. Kurz nach der Hochzeit bekam sie heraus, dass ihr Ehemann drogensüchtig war. Er wurde gewalttätig und missbrauchte sie, schloss sie sogar im Haus ein. Im Moment sind sie im Prozess, sich scheiden zu lassen. Während dies im Gange war, fand sie heraus, dass sie schwanger war. All ihre Träume darüber, ein gutes und liebendes Zuhause aufzubauen, wurden zerschmettert, als sie sich klar wurde über den Charakter des Mannes, den sie geheiratet hat. Tali hörte über eine Nachbarin von Be'ad Chaim und kontaktierte uns sofort. Einer unserer Berater traf sich mit ihr und ihrer Mutter, die verständnisvoll und einfühlsam ihre Tochter unterstützt. Vor sechs Monaten wurde Baby Temima (“unschuldig”) geboren. Talis Eltern hiessen sowohl sie als auch Temima in ihrem Haus willkommen. Tali ist arbeitslos. Ermutigt von ihrer Mutter bleibt sie zuhause, um sich um Temima zu kümmern. Talis Mutter, eine junge Grossmutter, ist sehr freundlich und positiv. Ihr Haus ist voll, doch ihre Herzen sind noch voller mit Liebe. Tali bedankt sich sehr herzlich: “Ich möchte euch allen ein grosses Dankeschön sagen dafür, dass ihr mir erlaubt, ein Teil von Operation Moses zu sein. Ich schätze es wirklich!”

Berufsberatung für unsere Mütter
Im August luden wir eine Berufsberaterin zu unserem Büro in Jerusalem ein, um interessierten jungen Müttern zu helfen, ihre Möglichkeiten im Berufsmarkt zu entdecken. Sie half ihnen, ihre persönliche Vision zu entfalten. Viele dieser Mütter haben sich noch nie Gedanken gemacht darüber, was ihre Talente oder Fähigkeiten sind, sondern haben sich vielmehr um Arbeit mit Mindestlohn gekümmert, um ihre Alltagskosten zu decken. Wir wären sehr froh, wenn sie etwas tun könnten, was ihre persönliche Zufriedenheit und ein positives Selbstbild fördert. Die Beraterin setzte sich mit einer Mutter nach der anderen zusammen, liess sie eine persönliche Umfrage ausfüllen, und stellte gezielte Fragen um jeder Frau zu helfen, ihre Fähigkeiten und Interessen herauszufinden. Viele haben sich noch nie überlegt, was sie gerne tun möchten. Als eine Mutter sagte, sie backe gerne, half die Beraterin ihr, ihr Herz zu öffnen und in Betracht zu ziehen, einen Kurs zu besuchen und ihre Fähigkeiten zu entfalten, damit sie sich damit ihren Lebensunterhalt verdienen könne. Das Training beinhaltete auch Anleitung, Webseiten zu finden, welche die Mütter über ihre Rechte informieren; welche Stipendien sie beziehen könnten, welche Gratiskurse von Staat angeboten werden usw. Sie zeigte ihnen, wie man online sucht nach Programmen, welche ihnen helfen, Fähigkeiten, die sie haben, zu entwickeln, um sich selbst zu versorgen, und ein erfülltes Leben zu haben. Sie bot ihnen auch an, weiterhin zu Verfügung zu stehen um ihnen zu helfen, durch die unausweichlichen Fluten von Bürokratie zu navigieren die ihnen bevorstehen, wenn sie anfangen, staatliche Unterlagen auszufüllen, damit sie das bestmögliche aus staatlicher Hilfe beziehen können. Im September werden wir in Beer Sheva ein Seminar anbieten für unsere Mütter. Das Thema ist: Selbstentwicklung, und das Aufbessern ihrer marktfähigen Fähigkeiten im Hinblick auf Anstellung.

Abtreibung in der Armee
Ein Journalist für die Radiostation der Israelischen Armee teilte die Ergebnisse einer Statistik, die von der Sanitätstruppe zusammengestellt wurde: Die Anzahl von Abtreibungen der Soldatinnen haben zugenommen. Mehr als 800 Soldatinnen trieben 2018 ihre Babys ab. Dies obwohl die Armee ihre Soldatinnen mit der Pille versorgt, sowie mit der «Pille danach». Auf unsere Anfrage eröffnete uns der Journalist, dass es sich bei diesen Zahlen NUR um die Abtreibungen handle, die vom Militär mitfinanziert werden. Wohlgemerkt: Viele Soldatinnen schämen sich, ihren Vorgesetzten zu eröffnen, dass sie schwanger sind, und lassen das Baby darum privat, unregistriert, abtreiben.

 Be’ad Chaim tut einen wertvollen Dienst an Müttern und Kindern. Gaben für diese Organisation werden sehr gern weitergeleitet.  

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Israel stellt Pläne für Expo 2020 in Dubai vor
Noch gibt es ihn nur als Computersimulation: der israelische Pavillon auf der Expo 2020
Foto: Israelisches Aussenministerium; Screenshot Israelnetz


Bei der Expo 2020 will Israel für Zusammenarbeit mit anderen Ländern werben. Das geht aus einem Kurzfilm des Außenministeriums hervor, in dem die Aufmachung des israelischen Pavillons zu sehen ist.

JERUSALEM (inn) – Israel will sich bei der Expo 2020 in Dubai als Land präsentieren, das gemeinsam mit anderen Nationen an einer besseren Zukunft arbeitet. Das Aussenministerium zeigte in einem Kurzfilm, wie der israelische Pavillon aussehen soll.
Das Motto der Ausstellung lautet „Dem Morgen entgegen“. Dabei verschmelzen der hebräische und der arabische Schriftzug miteinander, offenbar als Symbol für die Zusammenarbeit zwischen Israel und den arabischen Ländern.

Israel als findige Nation
Ein zentrales Element der Ausstellung ist der „Pfad der Erfindungen“, der auch zu einem Videosaal mit Panoramabildschirm führt. In der Simulation ist dort die Einladung zu hören: „Kommen Sie und sehen Sie, wohin uns unser Glaube an eine bessere Zukunft geführt hat, und was er der Menschheit geben kann.“ Als Themen der Ausstellung werden unter anderem Energienutzung, Nahrungssicherheit, Bewässerung oder Smart Cars genannt.

Die Expo in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnet am 20. Oktober 2020.

Von: df, Aus Israelnetz

Israelis belegen in Dubai 2. Platz
Israelische Schüler waren bei einem Roboter-Wettbewerb in dem Emirat Dubai erfolgreich. Nach ihrer Rückkehr erzählten sie, sie seien in dem arabischen Land sehr freundlich behandelt worden – nur die Tunesier seien aus der Reihe gefallen.

DUBAI (inn) – Israelische Schüler haben in Dubai den zweiten Platz bei der Robotik-Olympiade „FIRST Global Challenge“ belegt. Die Aufgabe für die Teams aus aller Welt bestand in diesem Jahr darin, Lösungen für die Beseitigung von Kunststoff aus den Weltmeeren zu entwickeln. Die Israelis erhielten zudem einen Sonderpreis für ihre aussergewöhnliche Unterstützung der anderen Teams.

Der internationale Wettbewerb fand zum dritten Mal statt. An ihm beteiligten sich in diesem Jahr Teams aus 191 Staaten. Er ermutigt Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zur Entwicklung von Robotern.

Die Schüler erhalten für den Bau ein Starterset mit Rädern, Drähten, Bausteinen und anderen Materialien.

In diesem Jahr galt es, Roboter zu entwickeln, die Kugeln in verschiedenen Grössen einsammeln können. Die Kugeln stellen Verschmutzungen im Meer dar. Sie müssen von den Robotern zu bestimmten Ablageplätzen gebracht werden, unter anderem zu einem Objekt mit mehreren Etagen in der Mitte des Spielfeldes. Am Ende muss sich auch der Roboter zu diesem Objekt begeben. Für die verschiedenen Erfolge gibt es Punkte. Bei dem Wettbewerb treten immer Dreierteams gegeneinander an.

Nach der Rückkehr präsentierte das israelische Team Premierminister Benjamin Netanjahu und Wissenschaftsminister Ofir Akunis seinen Roboter. Netanjahu sagte dazu laut einer Mitteilung seines Büros: „Dies ist wirklich eine grosse Ehre für den Staat Israel. Sie waren in Dubai, das ist kein Zufall.“

Israel verfüge über Technologien und Fähigkeiten, die im Umgang mit „einem gemeinsamen Feind sowohl im Sicherheits- als auch im zivilen Bereich“ relevant seien. Deshalb habe der jüdische Staat mittlerweile Beziehungen zu vielen Ländern, fügte der Regierungschef hinzu.

Den ersten Platz der Olympiade belegte Weissrussland. Die Olympiade findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. Der Wettbewerb dient der Völkerverständigung. Jugendliche sollen inspiriert werden, sich mit den Problemen dieser Welt zu beschäftigen. Im vergangenen Jahr wurde die Olympiade in Mexiko-Stadt ausgetragen. Das Thema war „Energie“. Im Jahr 2017 drehte sich in Washington alles um das Thema „Wasser“.

Aus: Israelnetz, von: Dana Nowak, 7.11.2019, übernommen mit freundlicher Genehmigung.


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