Rundbrief Nr. 180
August 2020


ICEJ sponsert Aliyah-Flüge für 1‘000 Olim
Von David Parsons, ICEJ- Sprecher und Vizepräsident

Am 16. Juni trafen 57 russischsprachige Juden mit einem von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) gesponserten Aliyah-Flug auf dem Ben-Gurion Flughafen in Tel Aviv ein. Damit hat die ICEJ seit Februar – trotz des Ausbruchs des Coronavirus – Flüge von 1‘000 jüdischen Neueinwanderern finanziert, die von der Jewish Agency organisiert wurden.

Diese Neuankömmlinge nahmen zuvor insgesamt neun Anschlussflüge und überquerten acht Zeitzonen im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, bevor sie am 16. Juni ihren Flug nach Tel Aviv antreten konnten.

Als der internationale Flugverkehr aufgrund der Covid-19-Pandemie in den letzten Monaten zum Stillstand kam, ging man in Israel davon aus, dass auch die Einwanderung nach Israel zu stoppen kommen würde. Doch überraschenderweise steht die Tür der Aliyah weiterhin offen, und das Interesse, nach Israel heimzukehren, nimmt zu. Viele jüdische Familien auf der ganzen Welt möchten sogar ihre Pläne, nach Israel einzuwandern, vorziehen, da sie Israel als sicherer einschätzen und davon ausgehen, dass es sich wirtschaftlich rascher von der Krise erholen wird.

Obwohl der internationale Flugverkehr weiterhin zum grössten Teil stillsteht, haben Israel und die Jewish Agency in den letzten drei Monaten „Evakuierungsflüge“ organisiert, um im Ausland gestrandete Israelis und jüdische Neueinwanderer nach Israel heimzubringen – entsprechend des Selbstverständnisses Israels, jüdische Einwanderer immer willkommen zu heissen.

Die ICEJ hat diese angesichts der Corona-Krise aussergewöhnlichen Bemühungen unterstützt. Allein vom 20. Februar bis Mitte Juni finanzierte die ICEJ die Alijah-Flüge für 234 äthiopische Juden und 766 Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Einschliesslich der Anschlussflüge von russischsprachigen Juden, die aus dem riesigen Gebiet der ehemaligen Sowjetunion anreisten, waren dies 85 Flüge.

Zusätzlich hat die ICEJ weitere anfallende Kosten übernommen, darunter die Unterbringungskosten für 292 Olim während der zweiwöchigen Quarantäne, die für Einreisende nach Israel vorgeschrieben ist.

Viele dieser neuesten Einwanderer kommen aus Regionen der ehemaligen Sowjetunion, in denen die wirtschaftliche Lage prekär und die Bedrohung durch das Coronavirus weiterhin akut ist. Selbst das Reisen innerhalb dieser Länder ist schwierig und in manchen Gegenden nicht einmal erlaubt. Dennoch scheuen jüdische Familien keine Mühen, um den Flug nach Israel zu erreichen. Auf einigen der jüngsten Aliyah-Flüge sassen hochschwangere Frauen, die Israel noch rechtzeitig erreichen wollten, um ihre Kinder im jüdischen Heimatland auf die Welt zu bringen. Israelische Beamte und Mitarbeiter der Jewish Agency suchen nach Wegen, diese Menschen durch die Flughäfen zu schleusen, auch wenn die meisten Menschen nicht fliegen dürfen.

„Die Corona-Krise hat auf der ganzen Welt für viel Leid und viele negative Schlagzeilen gesorgt. Aber eine gute Nachricht während dieser Krise ist die Zunahme der Aliyah. Viele jüdische Familien suchen nach Wegen, so bald wie möglich nach Israel zu kommen“, sagte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. „Wir fühlen uns geehrt und voller Freude, dass wir in diesem einzigartigen Kapitel der Rückkehr nach Israel in unserer Zeit eine Schlüsselfunktion einnehmen – selbst eine globale Pandemie kann das jüdische Volk nicht an der Heimkehr hindern.“ Die Evakuierungsflüge werden im Juli fortgesetzt und die ICEJ übernimmt weiterhin die Flugkosten für die Neueinwanderer.

Seit ihrer Gründung im September 1980 hat die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem über 157‘000 Juden aus dutzenden Ländern weltweit dabei unterstützt, Aliyah nach Israel zu machen.

Mit freundlicher Genehmigung von ICEJ-Christliche Botschaft Jerusalem

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Überwindung von Schwierigkeiten
Bericht von Pavel & Lina, Ebenezer-Leiter in Moldawien

Das Ehepaar Gregory und Aurica hatte geplant, mit ihrer sechsjährigen Tochter Veronica am 19. März nach Israel zu fliegen. Sie wollten ihren älteren Töchtern, Vera und Nadia, nachziehen, die bereits vor einiger Zeit mit dem Studentenprogramm Naale Aliyah gemacht hatten. Die beiden Studentinnen waren sehr glücklich in Israel und konnten die Ankunft der jüngeren Schwester und der Eltern kaum erwarten.

Hier war die Familie noch in Moldawien zusammen.
Doch durch den Lockdown veränderte sich plötzlich alles. Moldawien strich ab Mitte März alle Flüge ab Kischinau und schloss zusätzlich die Landesgrenzen. Die Familie war sehr enttäuscht, dass sie vorerst festsassen, und bald kamen sie auch in einen finanziellen Engpass. Die Eltern hatten bereits ihre Jobs gekündigt. Somit waren sie gestrandet und ohne Einkommen.

In dieser ausweglosen Situation bot Ebenezer ihnen finanzielle Unterstützung an. Die Gabe von gläubigen Christen für die Aliyah berührte Gregory und Aurica sehr, und sie waren zutiefst dankbar dafür.

Nun müssen sie auf das Ende der Krise warten, bis endlich wieder ein Flug nach Israel geht und sie ihre Töchter und das Land schliesslich sehen können!

Quelle: Text und Bild mit freundlicher Genehmigung von Ebenezer Operation Exodus

Ergänzende Infos von Ebenezer

Trotz der Corona-Krise sind jüdische Menschen auch in Moldawien damit beschäftigt, ihre Dokumente für ihre Ausreise nach Israel zusammenzustellen. Ebenezer hilft wo nötig beim Aufsuchen von Archiven und Büros und fährt ausreisewillige Juden zu den verschiedenen Ämtern und später auch zum Flughafen. Transport- und zum Teil Übernachtungskosten und manchmal Gebühren für die Dokumente werden von Ebenezer übernommen.

Wenn die Dokumente beisammen sind, müssen die jüdischen Personen sich beim israelischen Konsul in der Stadt Kischinau melden (auch da hilft Ebenezer mit Transporten). Während der Corona-Krise wird zu den festgelegten vereinzelten Treffen jedoch nur eine limitierte Anzahl von Ausreise-Bewerbern akzeptiert, was die ganze Sache in die Länge zieht. Der Konsul entscheidet, ob die Dokumente vollständig sind und erteilt die Ausreisevisa.

GEBET: Um Gottes Trost, Ermutigung und Durchhaltevermögen für die jüdischen Personen in der Vorbereitung auf ihre Ausreise (Aliyah) nach Israel. «Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen» (Hesekiel 34,13a).

Das neuste Ebenezer-Kurzvideo ist absolut sehenswert: https://youtu.be/5Yg3kEs5Vfw

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Aliyah bringt Versöhnung und schafft Einheit
So spricht der Herr: Siehe, ich werde meine Hand zu den Nationen hin erheben und zu den Völkern hin mein Feldzeichen aufrichten. Und sie werden deine Söhne auf den Armen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen werden. Jesaja 49,22

Nach einer so langen Geschichte der Feindschaft zwischen Christen und Juden, vor allem durch die teuflisch inspirierte sogenannte Ersatztheologie angefacht, gibt uns Gott heute die Möglichkeit, nicht nur vergangene Schuld zu bekennen, sondern aktiv mit Juden an dem grossen Projekt Gottes, der Wiederherstellung Israels mit zu arbeiten.

Ebenezer-Mitarbeiter und Helfer in der Synagoge in Frankfurt mit Johannes Barthel rechts aussen.

Viele Rabbiner und Vertreter Israels bezeugen uns immer wieder, wie sehr sie unsere Gebete und Unterstützung beim Aufbau des Landes schätzen, indem wir lebendige Steine ins Land bringen.

Im April 2017 durften wir das IsraelProgramCenter (IPC) in Berlin eröffnen. Nathan Sharansky, der damalige Leiter der Jüdischen Agentur für Israel, hielt bei der Eröffnung eine bezeichnende Ansprache, die Sie gerne hier ansehen können: https://youtu.be/_HX4gliaQQI

In der Zwischenzeit hat sich das IPC als Ort der Begegnung von Juden und Christen erwiesen, wobei die Aliyah-Arbeit, also die Hilfe bei der Heimkehr nach Israel, immer im Fokus steht. An dem Ort, an dem die „Endlösung der Judenfrage“ und die damit verbundene Vernichtung der Juden beschlossen wurde, dürfen heute Christen und Juden zusammen an dem Plan Gottes zum Leben für Juden und zum Segen der ganzen Welt zusammen arbeiten.

Schon zweimal durften wir jetzt auch in der Berliner Synagoge Aliyah-Veranstaltungen im Zusammenhang mit Gruppenflügen (eine grössere Gruppe von Juden, die zusammen nach Israel auswandern) aus Deutschland durchführen. In der Gesellschaft wird der Antisemitismus gerade in Berlin wieder massiv sichtbar. Aber wir setzen ein Zeichen: Wir stehen zu dem jüdischen Volk!

Als ich 2010 nach Deutschland kam, wurde mir gesagt, dass es von hier aus keine Aliyah- Gruppenflüge geben würde und auch kaum Juden auswandern. Aber dann geschah doch das Wunder, dass wir mit kleinen Gruppen anfangen konnten. Unsere jüdischen Freunde sahen Segen darin, und dies legte den Grundstein für eine engere Zusammenarbeit, wie wir sie heute in Berlin haben.

Auch beteten wir lange Zeit, dass es für interessierte Juden Veranstaltungen in Deutschland geben sollte, an denen sie Informationen über Israel und die Aliyah bekommen. Lange wurde dies für schwierig durchführbar abgetan. Doch im November 2019 durften Ebenezer-Mitarbeiter zusammen mit unseren jüdischen Freunden miterleben, wie ca. 200 interessierte Juden an der ersten dieser Veranstaltungen in der Düsseldorfer Synagoge teilnahmen. In Deutschland gibt es geschätzt 250‘000-300‘000 Juden, in ganz Europa ca. 1,5 Millionen.


Danke für alle Unterstützung der sich ausweitenden Aktivitäten der Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden in Deutschland. Welch ein grosses Zeichen! Uns verbindet das Wissen, dass Gottes Verheissungen für Sein Volk, die Rückkehr in das Land und die vollständige Wiederherstellung Israels in Erfüllung kommen werden.

Johannes Barthel, Regionaler Ebenezer-Koordinator

Teilnehmer des Aliyah-Gruppenfluges aus Berlin September 2019

Werft nun euer Vertrauen nicht weg!
Es wird sich erfüllen, worauf ihr hofft.
Aber ihr müsst standhaft bleiben und tun,
was Gott von euch erwartet.
Er wird euch alles geben,was er zugesagt hat.
Hebräer 10,35-36


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Be’ad Chaim – Israelische Prolife-Vereinigung
Verein Be'ad Chaim – Zum Schutz der Frau und des ungeborenen Kindes. Non-Profit Association

Das Gesundheitskomitee der Knesset gab im Vorfrühling das Budget für 2020 heraus, in dem wieder einmal die Finanzierung von Abtreibungen unter “Frauengesundheitsfürsorge” vermerkt ist. Die angegebenen Zahlen weisen auf 20'000 Abtreibungen hin, die im letzten Jahr finanziert wurden. Abtreibung darf bis zur Geburt durchgeführt werden. Für diejenigen unter uns, die an das Wort Gottes glauben, ist es offensichtlich, dass die Tötung eines Kindes nicht unter die Kategorie “Gesundheitswesen” gehört. Einer Frau zu “helfen”, eine Abtreibung zu bekommen, ist nicht “Hilfe”.

Eine kürzlich durchgeführte Befragung zeigt, dass 8 % der Frauen, die abtreiben, nie ein weiteres Kind haben. 11 % hatten mindestens einmal danach eine Fehlgeburt. 66 % sagen, ihre Abtreibung sei entweder etwas traumatisch oder sogar sehr traumatisch gewesen. 72 % hatten danach medizinische Folgebeschwerden. Abtreibung nimmt Kindern das Leben und fügt Frauen Leid zu.

Hier berichten wir wieder von Frauen, die sich für das Leben ihres Kindes entschieden und doch mit schwierigen finanziellen oder medizinischen Lagen zu kämpfen haben. Jedes menschliche Leben hat seinen Wert, unabhängig von der Situation. In Gottes Augen sind diese Kleinen kostbar. “Seht zu, dass ihr nicht einen von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.” (Matthäus 18,10-11).

Errette, die man zum Tode schleppt,
und entzieh dich nicht denen, die zur Schlachtbank wanken.
Sprichst du: »Siehe, wir haben's nicht gewusst!«,
fürwahr, der die Herzen prüft, merkt es,
und der auf deine Seele acht hat, weiss es
und vergilt dem Menschen nach seinem Tun.
(Sprüche 24,11-12)


Beten Sie mit uns für die Babys von Israel. Möge Gott Sie segnen gemäss seinem Versprechen an Abraham: “Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.” (1. Mose 12,3)

Rina und Baby Libi:

Rina war 25 Jahre alt und Single, als sie Be'ad Chaim aufsuchte. Ihr Freund hatte sie verlassen, als sie ihm sagte, dass sie schwanger sei.

Ihre Mutter, welche Rina alleine grossgezogen hatte, wollte von Abtreibung nichts hören und versprach, ihr zu helfen. Und Rina brauchte ihre Hilfe, denn kurz vor der Schwangerschaft wurde ihr ein Hirntumor diagnostiziert.

Im Laufe der Schwangerschaft verdoppelte sich die Grösse des Tumors und begann, sich auf Rinas peripheres Sehfeld auszuwirken sowie Kopfweh auszulösen. Ihre Situation verschlimmerte sich so sehr, dass ihr Psychiater empfahl, einen notfallmässigen Frühkaiserschnitt durchzuführen mit Endochrinolog, Ophtalmolog und Neurochirurg auf Abruf.

Als die kleine Libi (Bedeutung: "Mein Herz"), geboren wurde, atmete sie nicht. Sie wurde in eine neonatale Intensivstation versetzt und mit Sauerstoff versorgt. Dort entwickelte sie sich sehr gut, ist gesund und gedeiht! Rina wird in den nächsten Monaten nochmals untersucht, um festzustellen, ob der Tumor auf die Behandlungen anspricht. Unterdessen kümmert sich Rinas Mutter um sie und das Kind.

Sie sind sehr dankbar für die Hilfe, die sie von Be'ad Chaim bekommen, inklusive Kinderwagen, Bettchen, Badewanne, Bettwäsche, monatliche Gutscheine für wichtige Babysachen, und Kleider aus unserer Babyboutique. Rina hatte nichts, und diese Hilfe bedeutet ihr sehr viel. Wir sind dankbar für Ihre Gebete für Rinas Gesundheit.

Baby Nesia braucht Ihre Gebete

Nesia ist Hebräisch und heisst “Wunder Gottes”. Nesia ist wirklich ein Wunder. Bei ihrer Geburt wog sie nur 2,3kg. Ihre Mutter Sivan hatte alle pränatalen Tests machen lassen, und es gab keine Hinweise auf ein Problem.

Doch als Nesia geboren wurde, sagten die Ärzte, dass das Kind eine genetische Erkrankung namens Trisomie 18 habe. Diese chromosomische Abnormalität drückt sich aus in niedrigem Geburtsgewicht sowie durch verschiedene Unstimmigkeiten in den Eingeweiden und einer Form geistiger Behinderung. Die meisten Kinder überleben die Geburt nicht oder sterben kurz danach. Nesia verbrachte ihre ersten sechs Lebenswochen im Krankenhaus und wurde dann zu ihren Eltern nach Hause entlassen – jedoch mit Überwachungsapparat und Ernährungssonde. Nesia erweist sich als kleine Kämpferin, und Sivan ist froh, dass sie während der Schwangerschaft nichts von der Behinderung wusste, weil sie sonst wahrscheinlich abgetrieben hätte. Nesia wird einmal operative Eingriffe an Herz und Verdauungstrakt brauchen. Für den Moment haben sich ihre Eltern aber entschieden, keine Operation machen zu lassen, die nicht überlebensnotwendig ist.

Sivan war überrumpelt, als sie ihre Schwangerschaft mit Nesia feststellte, denn ihre erste Tochter war noch kein Jahr alt. Sie fragte sich, wie sie und ihr Mann ein zweites Kind durchbringen sollten. Sie überlegte sich zwar eine Abtreibung, mochte aber den Gedanken nicht, ihr eigenes Kind zu töten.

So kam sie mit ihrem moralischen Dilemma zu Be’ad Chaim. Ermutigt von ihrer Beraterin und dem erhaltenen Versprechen der Unterstützung, wendete sie sich vom Gedanken der Abtreibung ab. Ihr Mann arbeitet im Service und verdient Mindestlohn. Da sie sich eine Kindertagesstätte für zwei Kinder nicht leisten können, zumal das eine Vollzeitbetreuung braucht, wird Sivan in nächster Zeit nicht arbeiten können. Die Eltern freuen sich an Nesia und lieben sie, solange Gott es ihnen ermöglicht. Sie kennen die Statistiken in Bezug auf Nesias Krankheit und beten, dass sie es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten schafft. Unterdessen sind die Eltern versorgt mit einem Doppelkinderwagen, monatlichen Windeln und Gutscheinen. Dafür sind Sivan und ihr Mann dankbar, auch für Ihre Gebete.

Hawa mit Baby Tsarai:

Hawa ist eine arabische Israelin, verheiratet mit einem freundlichen und fürsorglichen Mann. Sie haben acht Kinder im Alter von 5 bis 18 Jahren. Als Hawa mit dem neunten Kind schwanger wurde, hatten sie und ihr Mann schon viele Schulden. Sie wollten zwar das Baby behalten, wussten aber, dass sie dafür auf Hilfe angewiesen sein würden.

Durch eine Bekannte hörten sie von Be'ad Chaim und kontaktierten uns. Unsere Beraterin in Beer Sheva meldete sie dann für unser Operation Moses-Projekt an.

Während der Schwangerschaft stellten die Ärzte fest, dass das Baby eine ernste Erkrankung hat, die verursacht, dass seine Knochen sehr zerbrechlich sind. Tatsächlich stellten sie noch im Mutterleib Bruchstellen am Schädel und an einer Hand fest.

Nach der Geburt von Tsarai rechneten die Ärzte damit, dass er nur ein paar Stunden leben würde und sind überrascht, dass er drei Monate später immer noch lebt. Weil seine Knochen so zerbrechlich sind, fürchten seine Eltern, sie könnten ihm Leid zufügen, wenn sie ihn nur schon aufheben. Sie suchen verschiedene Spezialisten auf, aber seine Lage ist weiterhin schwierig. Der Vater musste schon mehrmals einen Babysitter organisieren für die Zeiten, wenn sie als Eltern mit Tsarai im Krankenhaus waren.

Trotz der belastenden Situation scheinen beide Eltern zu glauben und zu hoffen, dass sich ihr Baby erholt und geheilt werden darf. Bitte beten Sie mit uns für dieses wunderbare Kind, sowie um Kraft für seine Eltern und die anderen acht Kinder.

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Obdachlosenarbeit Ashdod
Dies ist eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor ist George Wehnes, USA / Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel ist Genady Michaely.
Das Ziel dieser Arbeit ist: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige, gestrauchelte Männer und Frauen im Land Israel entstehen.


George Wehnes, internationaler Leiter, berichtet:

Wir danken dem Herrn, dass es unserem Team in Israel gut geht. Die strengen Reise-Schutzvorschriften wegen des Coronavirus machten es für den Leiter Genady und Mitarbeiter Serge oft schwierig, zur Männer-Reha zu gelangen.

Doch nun haben wir dort einen Hausvater, der nach dem Rechten schaut, auch wenn die beiden mal nicht in der Lage sind, zum Reha-Haus zu kommen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Nachrichten über das Frauenhaus

Hier sieht man das erste Stockwerk von insgesamt drei Etagen des geplanten Frauenhauses.
Inmitten aller Probleme in dieser Welt gibt es auch immer wieder Lichtblicke, wo wir sehen, wie der Herr wirkt. Das geplante Frauenhaus ist ein solcher Lichtblick.

Wie Sie wissen, sind wir schon länger dabei, ein Haus zu erstellen für missbrauchte Frauen und solche, die obdachlos und/oder süchtig sind. Bis anhin war es ein langsamer Prozess, doch nun beginnen sich Dinge zu bewegen, und darüber sind wir begeistert.

Schon früher berichteten wir, dass wir von Christen aus Finnland eine Spende von nahezu $ 200‘000 bekommen haben, um damit ein Grundstück zu kaufen. Im Januar 2019 war es soweit und wir erwarben ein Stück Boden. Danach nahmen wir mit den Behörden Kontakt auf, um die nötigen Bewilligungen zu bekommen. Interessant war die Sache mit dem Bürgermeister des Ortes. Es liess viel Zeit verstreichen, bis er uns erlaubte, mit dem Vorhaben fortzufahren.

Unser Rechtsanwalt in Israel informierte uns vor zwei Monaten, jetzt würde es vorwärts gehen. Bereits gab es Sitzungen mit Bauleitern und Architekten. Wir konnten uns für einen geeigneten Bauleiter entscheiden.

Im Mai hatten wir ein Telefon-Konferenzgespräch aus den USA mit Genady Michaely, Tom und weiteren Mitarbeitern in Israel im Zusammenhang mit den Bauplänen. Am 4. Juni reiste ich nach Israel für persönliche Besprechungen mit dem Vorstand der Obdachlosenarbeit und dem Architekten. Die früheren Pläne werden noch Anpassungen erfahren, um den Bedürfnissen besser gerecht zu werden.

Es gibt zwei Bereiche, für die wir besondere Gebetsunterstützung brauchen. Der erste ist der, dass die Leute eines Ortes es nicht gerne sehen, wenn Drogenabhängige und Prostituierte in ihrer Nähe wohnen. Das können wir verstehen. Wir werden aber den zukünftigen Bewohnerinnen des Frauenhauses klare Richtlinien vermitteln und über das Einhalten wachen. Zudem werden wir uns Mühe geben, dass unsere Nachbarn sehen, dass auch wir und unsere Bewohnerinnen gute Nachbarn sind.

Der zweite Punkt ist etwas problematischer. Christliche oder messianische Organisationen haben es in Israel schwer. Auch hier herrscht die Meinung: „So etwas wollen wir nicht in unserer Nachbarschaft“. Zwar gelten in Israel für alle Bürger dieselben demokratischen Rechte. Doch wenn es gewisse amtliche Dinge zu erledigen gilt, dann dauert das für christliche Organisationen viel länger – bis zu sieben Jahren, wie die Praxis zeigte. Es sei denn, man habe das Geld für einen Anwalt, der die Sache vor das Gericht bringt.

Solchen Frauen möchten wir im Frauenhaus eine bessere Zukunft bieten.
Das Frauenhaus wird drei Stockwerke bekommen und erstreckt sich auf etwa 500 m². Schlafräume wird es im 1. und 2. Stock geben. Im Erdgeschoss ist Platz für Büro, Küche und Speisesaal, der auch als Versammlungsraum dienen wird. Wir planen sechs Schlafräume: ein Zimmer mit vier Betten, zwei mit zwei Betten und zwei weitere mit je einem Bett.

Bis die nötigen Bewilligungen eingetroffen sind, rechnen wir mit einem Jahr – in Israel braucht alles etwas länger – und mit einem weiteren Jahr, bis das Haus steht. Liegt die Erlaubnis vor, werden Bauleute aus Deutschland und Amerika mithelfen. Das Baugesetz schreibt jedoch vor, dass das Grundgebäude mit seinen Mauern, die Sanitär- und Elektrikerarbeiten von örtlichen Bauunternehmen ausgeführt werden müssen. In Israel gibt es strenge Bauvorschriften, wie ein Gebäude erstellt werden muss, um eventuellen starken Naturkräften zu widerstehen. Wenn erst einmal das Grundgebäude steht, dann können wir freiwillige Helfer empfangen, die bei der Fertigstellung mithelfen.

Und erst dann, wenn alles ohne Schwierigkeiten läuft, können wir uns auch auf die Suche nach geeigneten Mitarbeitern machen, die das Frauenhaus leiten.

Vielen Dank für alle Ihre Gebete und Unterstützung. Menschenleben werden berührt, weil Sie an dieser Arbeit Anteil nehmen. Der Herr segne und behüte Sie!

Mit herzlichen Grüssen,

George Wehnes, Internationaler Direktor


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Immanuel-Gemeinde, Haifa
Rundbrief Mai-Juni 2020

Pastor Najeeb & Elizabeth Atteih
Bericht von Elizabeth Atteih


Wir hoffen, dass Sie alle wohlauf sind und am Vertrauen auf den Herrn festhalten, mag die Welt um uns herum noch so ein Chaos sein. Auch die politische Lage ist schwierig. Wir sind dankbar für alle Fürbitte für Israel und seine Regierung.

Usta
Im letzten Rundbrief haben wir von Usta berichtet, der bei uns lebt, während sein kleiner Sohn Zuheir wegen einer Krebserkrankung im Ramabam-Kinderspital behandelt wird. Dessen Geschichte wurde kürzlich in einem medizinischen Fachartikel veröffentlicht. Wegen der seltenen Art des Tumors musste eine kreative therapeutische Lösung gefunden werden. Ganglioneuroblastom ist ein seltener Tumor des Nervensystems. Nach einer längeren Chemotherapie wagte man die Operation „Das hauptsächliche Ziel bestand darin, den Tumor als Ganzes zu entfernen. Dann aber standen wir vor einer gleichermassen wichtigen Herausforderung, nämlich die Funktion des Kiefers für das Sprechen, Schlucken und Kauen zu erhalten und zugleich dafür zu sorgen, dass die äussere Erscheinung des Gesichts soweit als möglich erhalten bleibt“, erklärte Dr. T. Für den Wiederaufbau des Kiefers wurde Knochenmaterial aus einer Rippe genommen.

Obwohl die Operation erfolgreich verlaufen war, kam der Krebs zurück. Usta, Zuheirs Vater, verbringt viel Zeit mit seinem Söhnchen, und wir unterhalten uns fast täglich mit dem Buben über WhatsApp. Wegen seines schwachen Immunsystems besuchen wir ihn nicht im Spital, aber wir beten um die Heilung des kleinen Jungen und für seine Familie.

Usta, der Jesus angenommen hat, wächst in seinem neuen Glauben. Dabei wird er von Najeeb begleitet, denn er ist sehr emotional und geht durch Kämpfe. Habib, sein älterer Sohn, besucht nun in Nazareth die Schule. Er wohnt bei seiner Mutter. Doch diese verhält sich zunehmend ablehnend gegenüber ihrem Ehemann und die ihn umgebenden Gläubigen. Sie befürchtet, die Behörden könnten künftig das Kindergeld an ihren Mann auszahlen. Dieser hat zurzeit keine Arbeit und kein Einkommen, obwohl es ideal wäre, wenn er wenigstens eine Teilzeitstelle versehen könnte.

Immanuel-Gemeinde
Als Gemeinde haben wir uns ständig online über „Zoom“ getroffen. Gott hat uns viele Gelegenheiten gegeben, mit Menschen virtuell im Kontakt zu stehen, was ein grosser Segen wurde.

Flüchtlinge
Auch viele Flüchtlings-Familien beteiligen sich an unseren „Zoom“-Treffen und haben weitere Freunde eingeladen, sich ebenfalls anzuschliessen. Eine Familie, die bereits Jordanien verlassen hat und in einem westlichen Land wohnt, stellte überrascht fest, dass andere ehemalige Flüchtlinge in der gleichen Stadt wohnen wie sie selbst. Es gab auch Familien, die hatten es schwer, am neuen Ort eine gute Gemeinde zu finden. Dank unserer Kontakte konnten wir vermittelnd helfen.

Einmal erhielten wir einen Anruf von einer Frau, die jetzt mit ihrer Familie in Australien wohnt. Die Mutter und die drei Töchter sind gläubig. Nun kann der Vater auf der Farm des Pastors mithelfen – welch ein Segen! Er ist Alkoholiker und starker Raucher. Durch seine Beziehung zum Pastor und zu anderen Gläubigen hat er angefangen, sich zu ändern. Er sucht die Nähe zu den Gläubigen und will vom Alkohol lassen. Wir beten darum, dass er das schafft und Jesus als seinen Retter annimmt.

Auch wenn wir dankbar sind für die Möglichkeit, online die Verbindung mit vielen zu halten und ihnen zu dienen – insbesondere den Flüchtlingsfamilien –, ist es doch nicht dasselbe wie ein persönlicher Kontakt. Einige der Familien in Jordanien haben Mühe und wünschten sich wieder eine reale Begegnung, wie sie es gewohnt waren. Ja, sie warteten jeweils auf uns, um wieder Ermutigung, Rat, Trost und Kraft aus der Schrift zu bekommen und mit uns zu beten.

Besuch von drei Männern
Wir leben in einem der ältesten Viertel von Haifa, genannt „Alt-Haifa“, nahe dem Hafen. Dieses Gebiet war schon zur britischen Mandatszeit wichtig. Dort lebte eine gemischte Bevölkerung aus Juden und Arabern. Und hier liegt das Grab eines Rabbiners namens Moses ben Nachman (1194-1270). Er war bekannt für seine Kenntnis und seine Kommentare zur Torah und zum Talmud. Die orthodoxen Juden achten ihn als bedeutende Persönlichkeit. Deshalb besuchen viele sein Grab.

Letzten Samstag kamen drei jüdische Männer, nicht streng orthodox, aber trotzdem sehr traditionell und religiös, um das Grab des Rabbiners zu besuchen. Anschliessend spazierten sie herum und erkundeten das alte Viertel. Dabei kamen sie auch an unserem Grundstück vorbei. Sie sahen die israelische Flagge und das Logo des Christlichen Soldatenzentrums. Neugierig geworden, kamen sie näher und trafen auf unseren Schwiegersohn Bishara. Sie fragten: „Wem gehört das alles?“ Bishara antwortete: „Es gehört meinem Schwiegervater; er betreut und verwaltet es.“ Sie fragten zurück: „Können wir mit ihm sprechen?“ So brachte Bishara sie zu Najeeb. Sie stellten sich vor und erklärten, sie seien aus Bat Galim, einem anderen Viertel von Haifa. Zwei von ihnen sind Medizinstudenten. Nathanael, der dritte, zeigte sich sehr interessiert, wollte mehr über unsere Einrichtung wissen und hatte viele Fragen. Dies führte zu einem spannenden, tiefgründigen Gespräch, auch über die Schrift, das Evangelium und darüber, dass das jüdische Volk noch immer auf den verheissenen Messias und die künftige Erlösung wartet. Die drei erkannten, dass das jüdische Volk der Torah zufolge Sühne für seine Sünden braucht. Dies geschah früher durch die Opfer, die im Tempel dargebracht wurden. Heute kann das Volk diese Opfer nicht mehr darbringen. Stattdessen begeht man den Versöhnungstag, an dem man fastet und betet, um Sühne zu erwirken.

Najeeb erzählte, dass wir uns um Menschen kümmern und ihnen die Gute Nachricht überbringen. „Versucht ihr, Juden und Muslime zum Christentum zu bekehren?“ „Wir wollen niemanden bekehren, aber wir geben Gottes Gute Nachricht weiter. Wir glauben, dass Jesus der Messias ist und durch ihn die Erlösung in die Welt gekommen ist. – Versteht ihr euch als Kinder Gottes?“ Nathanael antwortete: „Wir sind ‚bnei adam‘ (was im Hebräischen so viel wie „menschliche Wesen“ bedeutet, aber im wörtlichen Sinn „Söhne Adams“.

oder „Söhne der Erde bzw. des Landes“).“ Najeeb sagte: „Diejenigen, welche an Jesus als Messias glauben, werden nicht mehr ‚Söhne Adams‘ genannt, sondern ‚Söhne Gottes‘. Jesus wurde in eine jüdische Familie geboren, die den Gesetzen der Torah gemäss lebte. Als Messias ist er gekommen, um das Gesetz zu erfüllen und uns ewiges Leben zu geben, ein Leben im Überfluss.“

Nathanael konterte: „Wie kann Gott gerecht sein, wenn er Gutes oder Segen auch denjenigen gibt, die nicht an ihn glauben?“ „Gott gibt allen Menschen Gutes, ob sie nun gut oder böse sind. Jeden Tag geht die Sonne auf, und jeden Tag essen wir von dem, was das Land hervorbringt. Als Menschen, die in einer gefallenen und unvollkommenen Welt leben, neigen alle Menschen zum Bösen, auch die Auserwählten Gottes. Gott hat immer wieder zu seinem Volk gesprochen mit den Worten: ‚Shma Yisrael‘ oder ‚Höre, Israel‘. Er hat Israel Gebote gegeben, nachdem er es aus der Sklaverei in Ägypten errettet hatte. Aber anstatt zu warten, zu hören und zu gehorchen, setzten sie ihr Eigenes in die Tat um. Sogar damals, als Mose auf dem Berg die Gebote erhielt, traf er bei seiner Rückkehr das Volk bei der Anbetung eines goldenen Kalbs an. Ja, die Menschheit hat eine Neigung zum Bösen, gerade deshalb ist die Botschaft von Jesus eine so gute Nachricht. Gott sammelte all das Böse und die darauffolgenden Strafen und schüttete es über seinen Sohn am Kreuz aus. Er ist für mich und dich und für alle Menschen gestorben. Wer ihn annimmt, der wird neues, ewiges Leben haben. Dies ist die frohe Botschaft. Wir halten nicht an diesem Leben fest, weil unsere Hoffnung im Himmel ist.“

Die Männer wollten auch wissen, ob wir vor dem Gebet rituelle Waschungen vollziehen, wie religiöse Juden und Muslime das tun. Najeeb sagte: «Nein, Jesus reinigt uns von innen her und hat Sühne für unsere Sünden erwirkt durch das Blut, das er am Kreuz vergossen hat. Auf Grund seines Opfers, das uns rein macht, können wir nun in Freiheit zu unserem Vater beten. Es gibt keine Barrieren mehr zwischen uns, und darum müssen wir uns nicht durch Waschungen reinigen.“

Nach dem ausführlichen Gespräch sagte Najeeb: „Wir möchten euch noch einen Segen mitgeben und für euch beten.“ Sie waren besorgt, ein solches Gebet könnte ein Fehler sein, doch Najeeb versicherte, er wolle sie lediglich im Namen des Gottes von Abraham, Isaak und Jakob segnen. Nach dem Gebet sagten alle drei Männer „Amen“. – Mögen diese drei Männer Jesus als ihren Messias erkennen und gerettet werden!

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Rachel & Gilads Freundschafts-Evangelisation
Rachel berichtet:

Gilad und Rachel Netanel mit ihren Gästen beim Schabbat-Essen.
Es erstaunt mich oft, wie die meisten jüdischen Menschen, und gerade auch Intellektuelle, keine Ahnung haben, wer Jesus wirklich ist. Es ist vielmehr so, dass sie sagen: «Ja, wir kennen auch messianische Leute» - aber trotzdem nicht wissen, was damit gemeint ist.

Sie sind vielmehr der Ansicht, dass dies mit dem Katholizismus zu tun hat und dass ich eben nicht mehr jüdisch sei.

In der jüdischen Tradition beginnt der Freitagabend (Kabbalat-Schabbat = Eingang zum Schabbat) mit dem Anzünden von zwei Kerzen durch die Hausfrau, welche dann ein kurzes Dankesgebet spricht. Den Schabbat-Segen liest Gilad jeweils auf Hebräisch. Ich erkläre meinen Gästen, dass Gott den Menschen nie befohlen habe, Kerzen am Schabbat zu entzünden, sondern vielmehr, dass wir selbst Licht sein sollen, weil Jesus in uns das Licht sein will.

Auf die Frage: «Woher kommt denn die Idee mit dem Anzünden von Kerzen?» kann ich antworten: «Von den Rabbinern». Und so nehme ich Bezug auf das Challah-Schabbat-Brot (süssliches Brot, wie Zopf) und erklären, dass das Volk Israel am Freitag doppelt so viel Manna in der Wüste einsammeln musste, weil am Schabbat Ruhe herrschte und Gott kein Manna sandte. Die doppelten Schabbat-Challah-Brote symbolisieren diesen Aspekt.

Da läuft den Gästen das Was-ser im Mund zusammen …
Auf diese Weise versuche ich die Leute auf den Tenach (altes Testament) aufmerksam zu machen. Die Juden mögen das und merken, dass ich also doch jüdisch und nicht katholisch bin.

Für die meisten Juden ist das Neue Testament nicht jüdisch und wollen daher nichts damit zu tun haben. Ich versuche also, darüber zu sprechen, ohne es als solches zu nennen, denn Jesus ist das leibhaftige Neue Testament, das lebendige Wort Gottes. Er ist die Gute Nachricht in persona. Der Schabbat bietet viele Möglichkeiten, um Begebenheiten aus dem AT oder aus der jüdischen Tradition auf Jesus zu übertragen. Das jüdische Volk soll zur Eifersucht geweckt werden mit dem Wunsch, den Gott Israels auch so persönlich erfahren zu dürfen, wie sie es bei Gilad und mir sehen.

Wenn die Gäste sehen, mit wieviel Liebe wir die Vorbereitung für die Einladung getroffen haben und uns freuen, den Schabbatbeginn mit ihnen zu feiern, ehrt sie das. Sie spüren, dass wir ihnen Wertschätzung entgegenbringen, und das macht sie empfänglich, uns zuzuhören.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

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Annexion von Judäa & Samaria
Von Winfried Balke

Bei der aktuellen Diskussion über eine eventuelle Teil-Annexion von Judäa & Samaria (der sog. Westbank) wird in der Regel fälschlicherweise davon ausgegangen, dass dies der internationalen Rechtsprechung widerspreche.

Die Fakten:

Das Völkerbund-Mandat für Palästina hat 1922 das ganze Land westlich des Jordans als Territorium eines jüdischen Heimatlandes festgelegt und ausdrücklich von einer „engen Besiedlung des Landes durch Juden“ gesprochen.

Die UN-Charta hat dies in Art. 80 ausdrücklich als gültig bestätigt.

Durch Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina 1922 wurde den palästinensischen Arabern in 76 % des Gebietes Selbstbestimmung ermöglicht.

Der Israel aufgezwungene Unabhängigkeitskrieg 1948 endete mit der Markierung einer Demarkationslinie – also nicht mit der Festlegung einer Grenzlinie – „bis zu einer endgültigen politischen Regelung“.

Die Waffenstillstandslinie wurde durch den 6-Tage-Krieg 1967, in dem Israel ausgelöscht werden sollte, hinfällig.

Nachdem Israel 1967 das biblische Kernland Judäa & Samaria erobern konnte, forderte die UNO in ihrer – nicht bindenden – Resolution 242 zum „Rückzug israelischer Streitkräfte aus Gebieten des jüngsten Konflikts“ auf, wobei bewusst nicht die Formulierung „aus den Gebieten“ oder „aus allen Gebieten“ gewählt wurde.

Judäa & Samaria ist kein „besetztes Gebiet“, denn als solches bezeichnet das internationale Völkerrecht „das Hoheitsgebiet eines Staates, das von einem anderen Staat militärisch besetzt ist, während zwischen beiden Staaten ein Kriegszustand besteht.“ Dies trifft nicht zu.

Denn nach Untergang des Osmanischen Reiches 1917 sind die Gebiete Judäa & Samaria von der Weltgemeinschaft niemals als Hoheitsgebiet irgendeines Staates anerkannt worden. Jordanien, das sich nach 1948 dort wie ein Herrscher aufführte, hat seinen Anspruch 1988 aufgegeben.

Art. 49, Abs. 6 des Vierten Genfer Abkommens lautet: „Der Besatzung ist nicht gestattet, Teile der eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet zu transferieren.“ Dieser Passus ist nicht anwendbar, weil das Abkommen konkret eine zwangsweise Ansiedlung von Zivilpersonen im Auge hatte und weil es nicht um besetztes Gebiet geht.

Fazit: Es geht nicht um Annexion, sondern um Ausdehnung der Souveränität Israels.


Gespräch mit Marc Früh, dem Autor des Buches «Hinsehen erlaubt»
Auszüge aus einem Interview von Werner Tobler mit Nahostkenner Marc Früh.

(Der Kürze wegen wurden die Fragen weggelassen, ausser in zwei Fällen.)

Nach 1877 Jahren Diaspora und Verfolgung sind die Juden in das verheissene Land ihrer Väter zurückgekehrt. Damit haben sich einige biblische Prophezeiungen erfüllt. Die ersten jüdischen Einwanderer fanden eine unbewohnte Wüste. Jerusalem war eine bewohnte Ruine. Die Gebiete von Judäa und Samaria waren nicht bepflanzt. Ab 1860 flüchteten immer mehr Junge vor dem Hass der Pogrome in Europa und setzten sich im Land der Hoffnung nieder. Sie bauten Häuser, betrieben Landwirtschaft und pflanzten Bäume. Sie sind der Ursprung der israelischen Nation.

1948 hat die UNO nur einen Staat bestätigt, der bereits seit Jahrzehnten im Aufbau war. Dieser kleine Staat, der nach dem zweiten Weltkrieg 360'000 KZ-Opfer aufnahm, hat natürlich die gesamte Welt erstaunt.

Die arabischen Staaten wollten die Juden im Nahen Osten töten. 1940 ging der Mufti Al Husseini von Jerusalem zu Hitler und lud ihn ein, sobald er die europäische Judenfrage beendet hatte, die Vernichtung der Juden vom Nahen Osten zu organisieren. 1946 ist es Al Husseini, der den palästinensischen Staat fordert. Der Vater der Palästinenser ist ein Freund von Hitler, der auch dessen Ansichten teilt. Dazu kommt der Flüchtling SS-Offizier Johann von Leers, rechter Arm von Propaganda-General Joseph Goebbel. Dieser Nazi war Sprecher am Radio «Voice of Arabia» und unterrichtete Journalismus an der Universität von Kairo. Er wollte beenden, was Hitler begonnen hatte. Diese zwei haben viel Hass gegen den Judenstaat gepredigt, und leider fanden sie viele offene Ohren unter den palästinensischen Flüchtlingen.

Ab 1970 soll ein Geheimpakt zwischen Bundesrat Pierre Graber und alt Nationalrat Jean Ziegler mit den Palästinensern stattgefunden haben. Ab 1980 setzte sich Jean-Pierre Metral, ehemaliger Sekretär der schweizerischen SP, im Kampf für eine internationale Anerkennung der Palästinafrage ein. Israel wurde oft zu Unrecht beschuldigt. Sie hatten gute Medienpräsenz. Die Linken unterstützten nicht die PLO-Terroristen, sondern die palästinensischen Freiheitskämpfer. Der Staat Israel galt als der Böse, welcher die Palästinenser unterdrückte. Und dieses falsche Bild wird noch heute durch die Medien verbreitet.

Frage: Die gesamten Vereinigten Nationen beschliessen eine Resolution nach der anderen, in der sie Israel für ihre Politik aufs schärfste verurteilen, und die Welt schweigt, ausser die USA und vielleicht zwei Nationen. Wie hat sich diese Haltung entwickelt?

Es gibt zwei Gründe: 1) Die sozialistische Haltung und Einstellung der Schweizer SP ist international aufgenommen worden. 2) Etwa zwei Drittel der UNO-Staaten sind den Moslems gut gesinnt. Der Koran ist eindeutig gegen Juden. Dazu kommt, dass die arabischen Staaten sehr viel Geld haben, um Stimmen zu kaufen.

Unser Land vertritt eine unverständliche Haltung. Diese soll auf die Neutralität des Staates und seine internationalen Verpflichtungen gegründet sein. Das heisst im Klartext, wenn die Schweiz Jerusalem als Hauptstadt anerkennt, verliert sie die Verhandlungsmandae mit den Palästinensern und eventuell anderen Konfliktstaaten.

Unser Land war ein christliches Land, das durch weise Politiker aufgebaut wurde, die Gott ehrten und ihm gehorchten. Die wichtigen Werte unserer Bundesverfassung wurden leider nicht genügend geschützt. Die biblischen Werte wurden durch humanistische ersetzt, die linke Ideologie hat unser Land sehr stark geprägt. Die Bibel hat ihren Stellenwert verloren. Deshalb ist Israel nur für gläubige Leute ein Segen. Es mangelt im Parlament an engagierten christlichen Politikern, die den hasserfüllten Parlamentariern das Thema erklären können.

Israel ist ein moderner Staat mit sehr guten Ausbildungsmöglichkeiten. Dank dem Studentenaustausch kommt Wissen aus der ganzen Welt in Israel zusammen. Fähige Arbeitskräfte wandeln das Gelernte in die Praxis um.

Die Ersatztheologie ist ein Weg in das Nichts. Gott liebt Sein Volk ewiglich, sagt der Prophet Jeremia. Viele Juden wollen Gott gefallen und machen Sabbat, was wir Christen oft nicht tun. Wir alle haben Fehler, deshalb ist Christus gekommen, um uns zu reinigen. Gemäss dem Apostel Paulus sind die Juden die Wurzel des edlen Ölbaumes, und wir Gläubige stammen von einem wilden Ölbaum ab. Wir wurden jedoch durch Christus auf den edlen Ölbaum aufgepfropft. Also ist es Zeit, einander nicht zu hassen, sondern zu entdecken und zu lieben. Christen und Juden zusammen im Dienst des Herrn, das kann ein gewaltiger Segen sein.

Wie ist es zu diesem abgrundtiefen Hass der arabischen Kultur gegenüber dem Zionismus gekommen? Gäbe es eine politische Aktion, um diesen Umstand zu ändern?

Die Muslimbruderschaft trägt da eine sehr grosse Verantwortung. Im Namen des Islams haben sie gegen die Juden gekämpft und falsch argumentiert. Anschliessend haben sie die Nazitheorien voll unterstützt. Leider tun sie es noch heute. Das Buch «Mein Kampf» von Adolf Hitler ist ein Bestseller in vielen arabischen Staaten. Ja, das kann man ändern, indem viel informiert wird und indem Leserbriefe geschrieben werden. Mein Buch «Hinsehen erlaubt!» ist ein Nachschlagewerk, um rasch die genauen Informationen zu finden.

Die moralische Kultur der Israelis ist nicht zu vergleichen mit den Werten ihrer Feinde. Die übliche Hasserziehung der Palästinenser macht das Volk blind. Im Gegensatz dazu sind die jüdischen Soldaten seit der Kindheit mit den hohen Werten der Thora geprägt. Gott gab dem Volk gute Gebote, damit es in Frieden leben kann. Dieser innere Frieden stärkt die eigene Wahrnehmung genügend, damit ein Landesverteidiger seinen Feind einschätzen kann, und ist dieser in Not, so wird er ihm helfen.

Als Gott die Hebräer aus Ägypten erlöste, zeigte er seine Macht. Aber erst in der Wüste wurde das Volk geheiligt. In unserem Jahrhundert, gemäss den Prophezeiungen, hat Gott sein Volk aus allen Himmelsrichtungen zusammengeführt. Einer der nächsten prophetischen Schritte wird die Reinigung der Israelis sein, eine gewünschte Heiligkeit, da die Juden ihrem Gott gefallen wollen.

Ich bin überzeugt, dass Gott mit Israel unterwegs ist.

Aus DAS SIGNAL – Artikel, die Sie sonst nirgends lesen

CHBAP Schweizerischer Bund Aktiver Protestanten, Nr. 206, Dezember 2018

Mit freundlicher Erlaubnis von Werner Tobler, Redaktor Signal

Buch Hinsehen erlaubt: ISBN-Nummer: 978-2-8399-2350-7

Erschienen: 2018 Editions Elroi


Wer sind eigentlich die „Palästinenser“? von Winfried Balke
Der sogenannte israelisch-palästinensische Konflikt ist seit langem ein beherrschendes politisches Thema. Aber wer sind eigentlich die „Palästinenser“? Eine Bemerkung vorab: Gott liebt alle Menschen. Er hat in seiner göttlichen Autorität ein Volk erwählt und sich den Juden durch heiligen Schwur auf ewig zugewandt. Gott lässt es zu, dass Menschen durch Menschen, durch politische Führer und Demagogen irregeleitet und indoktriniert werden, aufbegehrend vor allem gegen die Pläne Gottes mit Israel. Wir können diese Menschen nur bedauern und haben keine Veranlassung, sie zu hassen. Aber um der Wahrheit willen müssen die Fakten benannt werden. Die Welt geht davon aus, dass die Palästinenser ein eigenständiges Volk seien. Die Fakten:

Es gibt den Begriff der Palästinenser, aber nicht ein Volk in dem Sinne,
wie die Araber, die sich so nennen, glauben machen.
wie die UNO-Beschlüsse und EU-Finanzmittel vermuten lassen.
wie manche Christen meinen, die in der Bibel von den Philistern lesen.

Die Araber, die sich heute Palästinenser nennen, sind keineswegs Nachfolger der Philister!

Die Philister waren ein nicht-semitisches (!) Volk, das ca. im 12. Jh. v.Chr. aus Kreta nach Kannan kam. Der Begriff Palästina geht auf den römischen Kaiser Hadrian zurück, der 135 n.Chr. den Begriff Judäa (ebenso wie das Wort Jerusalem) auslöschen wollte. Er nannte die Provinz Judäa in „Syria Palaestina“ um
In der britischen Mandatsregierung 1922 wurde eine Fläche „Palestine“ genannt, die sich 24 % westlich und 76% östlich des Jordan erstreckte, also das damalige Transjordanien, das heutige Jordanien mit einschloss. Bis zur Staatsgründung Israels 1948 hatten alle dort lebenden Einwohner in ihrem Pass „Palestine“ stehen, sowohl die Moslems, als auch griechisch-orthodoxe und andere Christen, Templer, Drusen und Juden. Araber, die dort lebten, bezeichneten sich interessanterweise aber als Araber und nicht als Palästinenser
Viele der damaligen Bewohner Palestine´s lebten also in den ausgedehnten 76 % östlich des Jordans. Und so ist es nicht verwunderlich, dass im heutigen Jordanien die „Palästinenser“ eine Mehrheit von 70-80 % ausmachen.

Die heute als Palästinenser bekannten Araber haben keinerlei eigene Geschichte, keine eigene Sprache, keine eigene Kultur und keine eigene Religion.
Verblüffenderweise wird das auch von ihnen selbst so benannt:
Die bekannte Politikerin Chanan Ashrawi, die sich zu den Palästinensern zählt: „1948, bei der Staatsgründung Israels, gab es noch keine Palästinenser, sondern nur Araber.“
Das Palästinensische Nationalabkommen hält fest: „Das palästinensische Volk ist ein integraler Bestandteil der arabischen Nation (Art. 1). Es „glaubt an die arabische Einheit. Um seinen Teil zur Erreichung dieses Zieles beizutragen, muss es jedoch im gegenwärtigen Stadium seine palästinensische Identität entwickeln sowie jeden Plan ablehnen, der diese Identität aufheben oder gefährden könnte“ (Art. 12).“
Ein seinerzeit führender Vertreter der PLO, Zuheir Mohsen, 1977: „Ein palästinensisches Volk gibt es nicht… In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern und Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir von der Existenz einer palästinensischen Identität… Aus taktischen Gründen kann Jordanien, das ein Staat mit festen Grenzen ist, keinen Anspruch auf Haifa und Jaffa erheben. Dagegen kann ich als Palästinenser Haifa, Jaffa, Beerscheba und Jerusalem fordern.“

Erst 1969 wurde der Begriff des „palästinensischen Volkes“ geprägt, und zwar, nachdem Yassir Arafat die Leitung der 1964 gegründeten Befreiungsorganisation PLO übernommen hatte und aus oben genannten raffinierten taktischen Gründen. Seitdem schreien die politischen Führer von Fatah und Hamas nach Selbstbestimmungsrecht und eigenem Land und Staat für dieses „Volk“, das es eigentlich gar nicht gibt. Seitdem klagt die Welt Israel als Besatzerstaat an.

Circa 130 Nationen haben einen „Palästinenser-Staat“ anerkannt.

Dabei haben sie die vorgenannten Fakten ausgeblendet.
Es ist ein Gebilde ohne definierte Grenzen und ohne einheitliche autorisierte Führung.
Hamas (im Gazastreifen) und Fatah (in Judäa & Samaria) liegen seit Jahren im zum Teil blutigen Streit.
„Präsident“ Abbas wurde zuletzt vor 14 Jahren für 4 Jahre gewählt…


rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

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