Rundbrief Nr. 176
April 2020


Ebenezer – Krisenfonds für Olim
Uns von Rea Israel hat ein Hilferuf von Ebenezer – Operation Exodus erreicht. Ebenezer ist eine Organisation, die jüdischen Menschen aus aller Welt hilft, nach Israel einzuwandern. Diese «Heimkehr» nennt sich Aliyah, und die «Heimkehrer» sind die Olim.

Aus ihrem Brief entnehmen wir:
Der enorme Anstieg der Aliyah-Zahlen in den vergangen zwei Jahren hat uns als Dienst einen grossen finanziellen Einsatz gekostet. Nun stellt uns die Corona-Krise vor neue Herausforderungen. Diverse Olim haben ihre Arbeitsstellen aufgegeben und ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Doch jetzt sitzen sie wegen abgesagter Flüge fest. Nur diejenigen, die nachweisen, dass sie in Israel in eine 14-tägige Quarantäne gehen können, werden eingelassen. Selbst für sie ist es teilweise schwierig, noch einen Flug zu finden. Hier ein Beispiel von vielen: Eine Familie aus Oryol, mit einem behinderten Familienmitglied, wollte heute Aliyah machen. Jetzt musste sie in einem Hotel untergebracht werden, und wir bezahlen dafür erst einmal bis Sonntag. Wir hoffen, dass es am Sonntag einen Flug geben wird. – Zurzeit helfen wir täglich durchschnittlich 25 Olim. In den nächsten Tagen werden weitere Meldungen wie jene aus Oryol bei uns eintreffen. Es ist unmöglich, jetzt zu sagen, wie hoch die zusätzlichen Kosten für uns sein werden. Aus Israel haben wir heute Morgen die konkrete Anfrage bekommen, Lebensmittelpakete für Olim in Quarantäne zu verteilen …

Wer diese Not lindern helfen möchte, schreibe zu seiner Gabe: Ebenezer.

Ruedi Häfliger und Urs Käsermann vom Ebenezer-Vorstand danken im Voraus für jede Gabe.

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Rea Israel hilft auch Bedürftigen in der Schweiz!
Dank «2 x Weihnachten» können wir Familien, die an der Existenzgrenze leben, zum Teil auch Paaren und Einzelpersonen helfen!
Schon seit 20 Jahren beteiligen wir uns an dieser Aktion.
Wir bekommen alles kostenlos und geben es kostenlos weiter.
Die Freude ist riesig!
Auf diesen Bildern kann man nicht alles sehen. Wir haben noch mehr als 20 grosse Kartons Reserve, um die Gestelle wieder nachzufüllen! Ab dem 14. März kommen jeden Tag Menschen, um sich nach ihren Bedürfnissen für ein Jahr einzudecken.


Prekäre Lage auch in Israel
Wir alle wissen mittlerweile, wie schwierig die Lage in der Schweiz ist. Schulen geschlossen, Läden geschlossen, viele KMUs in der Klemme, gewisse Medikamente rationiert, Home Office, sich stark ausbreitender Coronavirus. Der Bundesrat verspricht den ratlosen Kleinbetrieben, die plötzlich ohne Einkommen sind, unbürokratische Hilfe. Schlussendlich Gelder in Milliardenhöhe …

Doch wie sieht es in anderen Ländern aus? Zum Beispiel in Israel? Mich hat ein erschütternder Brief der Hotelsekretärin Galina vom Hotel Isrotel Ganim am Toten Meer vom 17. März erreicht. Darin schreibt sie: Die Ereignisse überschlagen sich. Täglich erhalten wir neue Informationen über Länder, deren Touristen nicht mehr zu uns ins Hotel kommen dürfen. Dann begannen die Absagen von Reisegruppen.

Wegen zu niedriger Hotelbesetzung wurden wir vorige Woche gezwungen, zu Hause zu bleiben und eine Woche Urlaub zu nehmen. Am kommenden Tag wurden wir von der Hotelleitung informiert, dass unser Hotel auf unbestimmte Zeit geschlossen wird. Dazu erhielten wir die weitere betrübliche Nachricht, unser Lohn würde um 20 % gekürzt. Jeden Tag etwas Neues …!

Auch bei uns wurden die Lebensmittelgeschäfte gestürmt. Die Menschen wollen so viele Esswaren und Desinfektionsmittel zu Hause haben wie möglich. Die Beschränkung für Versammlungen wurde erst auf hundert Personen beschränkt, dann auf zehn, dann quasi auf null bzw. wir sollen einfach zu Hause bleiben. Selbst Lebensmitteleinkäufe sollen übers Internet gemacht werden. Diese werden einem vor die Tür gestellt. Die Schulen sind geschlossen, die Kinder lernen online. Die Kranken, die sich nicht selbst angemeldet haben, sollen durch spezielle Dienste herausgefunden werden. Es gibt so viele Anweisungen und Verbote, dass man depressiv werden könnte … Ich hoffe, diese Sache ist bald vorüber, aber es sieht nicht so optimistisch aus.

Dieses Foto erhielten wir von Genady Michaely. Hier werden abgepackte Mahlzeiten für die Obdachlosen vorbereit.
Meir Panim, die israelischen Gratis-Restaurants, schreiben ebenfalls, dass es mit der neuen Regelung Tausende von älteren Menschen gibt, die nicht mehr aus dem Haus gehen dürfen, und denen täglich eine Mahlzeit nach Hause geliefert wird. Aber eben auch, dass viele Israelis nicht mehr arbeiten gehen können, was sie in finanzielle Schwierigkeiten bringt.

Auch die Obdachlosenarbeit, die bisher auf der Strasse Offenausschank betrieb, packt jetzt die Menüs in Portionen ab, damit die Obdachlosen sie in gesichertem Abstand an sich nehmen können.

 Helfen Sie uns helfen! Solidaritätsgaben für Israel geben wir gern entsprechend weiter. 

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Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Immanuel-Gemeinde, Haifa
Bericht von Elizabeth Atteih

Die letzten Monate hier in Israel waren ungewöhnlich kalt. Der nördlichste Teil des Landes war schneebedeckt, besonders um den Berg Hermon. Wir haben geradezu ein Übermass an Regen bekommen, der die Städte teilweise überflutet hat. Allerdings ist auch der Wasserstand des Sees Genezareth deutlich gestiegen, was immer ein Grund ist, Gott zu danken. Wir wissen, dass er alles in seiner Hand hat.

Tino und Zhanna haben sich vermählt.
Hochzeit
Am 25. Januar 2020 hatten wir die Freude, dass unser Sohn Tino eine wunderbare Frau geheiratet hat. Es war eine gesegnete Hochzeit. Wir sind glücklich über unseren Sohn und seine Frau. Sie hat einen armenischen Hintergrund. Es ist ein Segen, dass sie nun zu unserer Familie gehört.

Die Situation unserer Gemeinde angesichts der Corona-Krise
Als wir von der Corona-Pandemie erfuhren, die zum Teil Furcht und Panik auslöst, bekamen wir den Eindruck, dass wir als weltweite Gemeinde Jesu die Betroffenen ermutigen und zu Christus führen sollten. Gott beruft uns, Sorge und Furcht zu bekämpfen und den Menschen zu sagen, dass wir einen liebenden Vater im Himmel haben. Die Bibel ruft uns zu: Fürchtet euch nicht! Sorgt euch nicht um euer leibliches Wohl (Matthäus 7,31). Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. (Matthäus 7,33.34)

Wir fürchten keine Pandemien, sondern halten uns an das, was Gott sagt: „Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.“ (Psalm 91,4b-6)

Zeiten von Pandemien und Epidemien sind Zeiten, Busse zu tun. Wenn wir sehen, wie viele Menschen sterben, sollen wir uns vor Gott demütigen. Jesus hat gesagt: „…wenn ihr nicht Busse tut, werdet ihr alle auch so umkommen.“ (Lukas 13,5) Lasst uns Gott um sein Erbarmen bitten – für uns, für unsere Länder, für unsere Welt. Lasst uns proklamieren, dass Gott zu jeder Zeit unsere Zuflucht ist (Psalm 90,1).

Diese Wahrheit ist kein Aufruf dazu, Vorsichtsmassnahmen zu missachten. Im Gegenteil. Wir sollen weise sein. Aber wir finden Trost und Frieden in Christus. Er ist grösser als unsere Gesundheit und Herr über das Universum.

Immanuel-Gemeinde – Oosta
Vor einigen Wochen erhielt ich einen Telefonanruf von einer katholischen Freundin. Sie weiss, dass Najeeb und ich gläubig sind und gern für andere beten. Diese Freundin erzählte mir von einem Ehepaar, Oosta und Christine, das zwei Kinder hat. Habib ist neun, Zuheir fünf Jahre alt. Der Kleine liegt im Krankenhaus und wird wegen Krebs im Kieferbereich behandelt, eine schwierige Angelegenheit. Nun bat mich meine Freundin, mit Najeeb im Spital mit den Eltern und dem Buben zu beten. Als wir sie trafen, merkten wir bald Spannungen zwischen den Eltern. Wir erfuhren, dass eine grössere Operation geplant war. Die Ärzte würden Kiefer und Zähne entfernen und mit Knochenmaterial aus seinem Körper ersetzen. Verständlicherweise waren die Eltern sehr besorgt um ihren Sohn. Wir beteten tagelang für Zuheir und diese Operation und besuchten ihn jeden Tag. Nach der Operation kontrollierten die Ärzte den Heilungsprozess, um zu klären, ob der Krebs beseitigt worden war. Nach drei Tagen überbrachte der Arzt die erfreuliche Nachricht, dass die Operation erfolgreich gewesen war, auch sein Blut sei in Ordnung, Zuheir sei frei von Krebs. Das freute und erstaunte alle, auch die Ärzte. Gott hat diesen Jungen auf wundersame Art beschützt.

Während dieser schwierigen Zeit wohnte Vater Oosta im Soldatenzentrum. Er und seine Frau hatten eine Zeitlang getrennt gelebt auf Grund ihrer Eheschwierigkeiten. Bisher hatte niemand sie begleitet und erklärt, wie man ein guter Ehepartner sein kann, wie man miteinander spricht und Meinungsverschiedenheiten klärt. Nach einer Woche nahm Oosta Jesus als seinen Retter an, und Najeeb lehrte ihn von der Bibel her, als Jünger Jesu zu leben. Kürzlich hat Oosta auch die Bereitschaft gezeigt, seiner Frau im Namen Jesu zu vergeben und an der Wiederherstellung seiner Ehe zu arbeiten. Aber auch um Christine haben wir uns gekümmert. Wir beten darum, dass Gott dieses Paar durch Christus zu sich zieht und dass er der Ehe und der Familie Heilung bringt.

Soldatenheim – zukünftige Soldaten erfahren von unserem Glauben
Wir erhielten einen Anruf von einem Ausbildungsoffizier, der für Jugendliche zuständig ist, die kurz vor ihrem Militärdienst stehen. Er wünschte, mit einer Gruppe von Oberstufenschülern zu uns zu kommen, damit diese die Einrichtung des Soldatenheims und unseren Dienst kennenlernen. Sehr gerne haben wir diese Besucher willkommen geheissen. Für ihre Ankunft hatten wir einen grossen Tisch mit viel Essba-rem vorbereitet. Das hat sie überrascht, denn sie dachten, es sei nur ein kurzer Besuch.

Nachdem sie sich gestärkt hatten, stelle Najeeb uns vor und erzählte, was wir tun, was wir glauben und weshalb wir Israel lieben. Er erklärte, dass in der israelischen Armee nicht nur Juden dienen, sondern auch Araber, Drusen, Christen und Muslime. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu. Anschliessend stellten sie viele Fragen.

An einer Stelle erklärte Najeeb: „Wir sind evangelikale Gläubige und haben eine Leidenschaft dafür, anderen verstehen zu helfen, wer Gott ist, wer Jesus, der Friedefürst ist und was er für uns getan hat. Einer der Schüler fragte: „Dann bekehrt ihr also Leute?“ Najeeb antwortete: „Wir bekehren niemanden, schon gar nicht gewaltsam. Unsere Verantwortung besteht darin, das Wort Gottes weiterzugeben. Wenn Gott das Herz eines Menschen berührt, so dass er diese Wahrheit annimmt, dann kann er ein Mitglied der Familie Gottes und auch der Gemeinde der Gläubigen werden. Ein anderer Schüler fragte: „Wie könnt ihr an Gott als Vater, Sohn und Heiligen Geist glauben?“ Najeeb gab dazu Erläuterungen aus dem Alten Testament, der jüdischen Heiligen Schrift. Der Heilige Geist sprach machtvoll durch ihn. Manche waren erstaunt, dass Najeeb das Alte Testament so gut kannte. Dann fragte ein Schüler: „Warum trittst du nicht zum Judentum über?“ Najeeb antwortete: „In meinem Herzen betrachte ich mich als jüdisch. Doch was ist besser: ein beschnittener Jude zu sein, der die Gebote Gottes nicht befolgt, oder ein unbeschnittener Mensch, der Gottes Geboten gehorcht?“ „Jemand, der gehorcht“, lautete die Antwort. „Ihr habt die Torah, einen Schatz, aber entweder lest ihr sie nicht oder versteht sie nicht“, fuhr Najeeb fort. Sie erwiderten, dass es schwierig ist, diese zu lesen und zu verstehen. Najeeb antwortete darauf: „Ihr versteht die Torah nicht, weil ihr den Geist Gottes braucht, der euch dazu anleitet und lehrt.“ Ein Mädchen meinte: „Du klingst so wie meine Grossmutter.“ „Sie ist also gläubig?“, fragte Najeeb. „Warum bist du es nicht auch?“ „Weil ich Jüdin bin“, sagte sie. Darauf Najeeb: „Weisst du, dass es viele jüdische Menschen in diesem Land gibt, die an Jesus gläubig sind?“ Viele der Schüler hatten das noch nie gehört und waren erstaunt über solche Erklärungen.

Zum Schluss dankte Najeeb den jungen Leuten für ihr Kommen und bat, diesen Ort in Erinnerung zu behalten: „Dieses Zentrum steht euch offen als ein Ort, an dem ihr Liebe und Fürsorge erlebt.“ Wir danken Gott für die Gelegenheit, diesen Jugendlichen frei heraus die Gute Nachricht von Jesus weiterzugeben und ihnen in der bevorstehenden Zeit des Militärdienstes eine sichere Anlaufstelle zu bieten. Wir danken Gott auch für das Wohlwollen, das unser Zentrum bei der Armee geniesst.

Kürzlich hat auch eine Baumassnahme begonnen: die Überdachung des Christlichen Soldaten-Zentrums, um es gegen Regen zu schützen. So weit das Geld reichte, haben wir gebaut, doch wir sind auf ein Mehr an Einnahmen angewiesen, um das Vorhaben abschliessen zu können. Die Wände müssen verputzt werden, es gibt Malerarbeiten zu tun, eine Doppeltür, elektrische Beleuchtung und Stühle müssen angeschafft und/oder installiert werden.

Allein mit einer schweren Last
Eine der Flüchtlingsfamilien aus dem Irak, die ich in Jordanien kennengelernt hatte, ist vor einiger Zeit aus einem europäischen Land wieder nach Jordanien zurückgekommen. Mir war es rätselhaft, warum sie das taten, nachdem sie einen so hohen Preis bezahlt hatten, um einen besseren Platz zum Leben zu finden. Besonders Europa tut ja viel, um Zuwanderern zu helfen. Die Regierungen helfen ihnen, die Sprache zu erlernen und sich im Land zurechtzufinden. Mir war klar, dass es einen bestimmten Grund für diese Entscheidung geben musste, doch die Mutter schwieg darüber.

Bei unserem Besuch im Dezember kam sie mit ihren Kindern zum Einkaufszentrum, wo wir für die Kinder Kleider kauften, und dort fragte ich sie nach dem Grund. Sie antwortete: „Ja, wir waren wirklich gesegnet und haben dort erlebt, dass man für uns gesorgt hat. Es ging uns viel besser, und darum waren wir auch gerne dort.“ „Warum also seid ihr von dort weggegangen?“, fragte ich. Mit Tränen in den Augen sagte sie: „Ich kann das jetzt nicht sagen, aber gib mir deine Telefonnummer, und ich werde es dir erklären.“

Eines Abends rief sie tatsächlich an und schüttete ihr Herz aus: Die Kinder gingen zur Schule, zusammen mit einheimischen Schülern und Kindern anderer Nationen. Die älteste Tochter ist Gymnasiastin und wie ihre Mutter sehr schön. An jener Schule gab es eine „Gang“ von Jugendlichen aus Osteuropa. Diese bemerkten die Schönheit des Mädchens und fingen an, sie verbal zu belästigen. Das Mädchen erzählte das der Mutter, worauf diese den Schulleiter verständigte. Der Schulleiter versuchte zu helfen und sprach mit den Jugendlichen dieser Gang. Doch statt darauf einzugehen, beschlossen sie, sich am Mädchen zu rächen. Eines Tages verschleppten sie es in eine Privatwohnung und vergewaltigten es. Als die Mutter davon erfuhr, war sie ausser sich und verständigte wiederum den Schulleiter und fragte ihn, ob sie sich auch an die Polizei wenden solle. Sie wurde darin bestärkt und schilderte gegenüber der Polizei diesen schrecklichen Vorfall. Dort wurde zwar gesagt, man versuche, Hilfe zu leisten, aber dass man für die Sicherheit des Mädchens und der ganzen Familie nicht garantieren könne. Der Schulleiter meinte sogar, die Jugendbande würde das Mädchen sogar anderswo im Gastland ausfindig machen und sich noch gravierender an ihm rächen, also besser das Land verlassen!

Dieses Wissen behielt die Mutter für sich, konnte aber ihren Mann und die ganze Familie davon überzeugen, es sei besser, nach Jordanien zurückzukehren. Eineinhalb Jahre lang trug die Mutter diese schwere Last mit sich herum, denn im Nahen Osten wird es noch immer nicht akzeptiert, Derartiges offen anzusprechen. Während meiner nächsten Jordanien-Reise möchte ich diese Frau besuchen und hoffe auch, die Tochter anzutreffen. Auch sie will ich trösten und ihr sagen, dass sie das, was ihr zugestossen ist, nicht selbst verschuldet hat, und ihr Hoffnung vermitteln.

Eine Archäologin, die es genau wissen will
Kürzlich wurden wir angesprochen von einem Historiker und einer Reiseführerin, die auch Archäologin ist. Die beiden führen ein Forschungsprojekt über die Geschichte der Kirchen aller Denominationen in Israel durch. Sie wollten die evangelikalen Kirchen kennenlernen und dazu Pastoren interviewen. Wir haben den beiden gerne erklärt, wer wir sind und was wir tun.

Etwa drei Wochen nach dem Interview kam die Archäologin mit einer jüdischen Reisegruppe von etwa 50 Personen unangemeldet vorbei und fragte, ob sie die Gemeinde besuchen könnten. Obwohl Najeeb gerade krank und ich recht beschäftigt war, führte ich die Besucher herum und begann von unserer Gemeinde zu berichten, von dem, was wir tun und was wir glauben. Dabei legte ich besonderes Gewicht auf unseren Glauben an Jesus, den Friedefürsten und Erlöser der Welt. Nach meinem Bericht forderte der Tour-Guide dazu auf, mir Fragen zu stellen. Ein Mann bemerkte die Menorah im vorderen Teil unseres Gemeinderaums und fragte: „Warum habt ihr als arabische Gemeinde eine Menorah?“ Ich antwortete so: „Die Menorah hat sechs Arme und der Arm in der Mitte ist ein Symbol für Jesus. Er ist der Schöpfer der Welt, die er in sechs Tagen erschaffen hat. Er ist auch das Licht der Welt. An ihn erinnert dieser Leuchter.“ Ein anderer Mann fragte: „Was für Menschen gehören zur Gemeinde?“ Darauf meine Antwort: „Es sind solche, die Jesus als ihren Erlöser und ihr Leben angenommen haben. Es spielt keine Rolle, von welchem Hintergrund die Menschen kommen. Wir alle sind von Gott angenommen auf Grund unseres Glaubens an Jesus und an das, was er getan hat. Auch Juden können an ihn glauben und diese Annahme erleben.“ Diese Antwort schockierte viele von dieser Reisegruppe, weil sie nicht wussten, dass es jüdische Jesus-Gläubige gibt. Ich hätte ihnen Grund zum Nachdenken über ganz Neues geliefert, sagten sie. Die Reiseführerin war begeistert vom Ergebnis dieses Besuchs und möchte weitere Gruppen bringen, damit ich in gleicher Weise zu ihnen spreche. Ich wiederum dankte Gott für diese unerwartete Gelegenheit, das Evangelium weitergeben zu können, auch wenn das zu einer gerade unpassenden Zeit geschah.

Herzlichen Dank, liebe Freunde, wenn Sie auch für die einzelnen Menschen und Anliegen beten. Im Namen unseres Erlösers Jesus Christus mit Ihnen verbunden,

Elizabeth Atteih

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Obdachlosenarbeit Ashdod
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott mit biblisch fundierten Wiederherstellungsprogrammen für Gestrauchelte im Land Israel zu ehren.

George Wehnes, internationaler Direktor, schreibt:

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn

Einmal mehr möchte ich Ihnen allen ein herzliches DANKESCHÖN aussprechen für Ihre Unterstützung dieses Dienstes. Ihre Gebete und Gaben bringen Veränderung im Leben dieser kostbaren Menschen.

Gott der Allmächtige (El Shaddai) hat diesen Dienst zu einer Zeit wie dieser entstehen lassen. Es werden Menschen erreicht, die zerbrochen, versklavt und gebunden sind durch Drogen und Alkohol, ohne Hoffnung, ohne Zukunft. Sie, liebe Freunde, zeigen Interesse an diesen Leuten, und Jesus Christus bekommt die Möglichkeit, sich ihrer anzunehmen. Dadurch erfahren sie Heilung und eine neue Hoffnung für dieses und das ewige Leben.

Es berührt mich jedes Mal, wenn wir ein Zeugnis veröffentlichen können, wie der allmächtige Gott ein kostbares Menschenleben errettet hat. Nachstehend erzählt Amal seine Geschichte von Abhängigkeit, Verzweiflung und Einsamkeit – und wie er dadurch zu Gott schrie.

Zeugnis von Amal
Ich heisse Amal und bin 27 Jahre alt. Ich rauchte „Gras“ und andere Drogen und war ohne festen Wohnsitz. Stets hungrig, durchwanderte ich die Strassen von Tel Aviv. Weil meine Beine schmerzten, konnte ich allerdings nicht so weit laufen.

Eines Tages traf ich eine 18-jährige junge Frau. Sie bat mich um ein Glas Wasser, und ich reichte ihr meinen Wasserbehälter. Sie war in Panik, denn sie hatte kein Geld, um in den Norden zu ihrem Aufenthaltsort zu fahren. So bat sie mich, ihr auf der Suche nach einer Mitfahrgelegenheit zu helfen. Ich begleitete sie zu Fuss mehrere Kilometer weit zu einer Schnellstrasse. Irgendwann hielt ein netter Fahrer an und nahm sie mit.

Mittlerweile war es bereits etwa Mitternacht, und ich machte mich auf den langen Rückweg. Ich war müde, hungrig und fror. An meinen Füssen bildeten sich schmerzhafte Blasen vom ungewohnt langen Gehen. Würde ich den weiten Weg zurück noch schaffen? Nirgendwo entdeckte ich eine Möglichkeit, um mich auszuruhen. Ich fühlte mich elend, einsam, ja verzweifelt. Zwar hatte ich gerade einem Mädchen eine kleine Hilfe bieten können, doch mich umgab so etwas wie ein Todesschatten.

In dieser Not erinnerte ich mich an Gott und flehte ihn um Hilfe an. War es eine Antwort von ihm, dass ein Taxi stoppte und mich zurück zum Ort führte, wo ich zu schlafen pflegte, einem leeren, verlassenen Haus?

Als ich am nächsten Vormittag aufwachte, erinnerte ich mich daran, dass mir ein orthodoxer Mann erzählt hatte, an einer bestimmten Stelle der Stadt würden kostenlose Mahlzeiten ausgegeben. Also begab ich mich dorthin und wurde von Genady Michaely und Sergey warm empfangen. Sie gaben mir nicht nur zu essen, sondern sprachen mit mir und machten das Angebot, mich ihrem Wiederherstellungsprogramm bei „Ohel Avraham“ anzuschliessen.

In Erinnerung an mein nächtliches Erlebnis und wie mir das Schreien zu Gott einen gewissen Frieden gebracht hatte, sagt ich zu und durchlief dieses ausserordentlich wirksame Programm. Inzwischen bin ich frei von Zigaretten und Drogen und bekam stattdessen ein neues Leben durch Jesus Christus.

Meine Dankbarkeit Gott gegenüber ist gross, aber auch gegenüber all den lieben Glaubensgeschwistern, die mir diese Wiederherstellung möglich machten.

Mit Segensgrüssen an Sie alle, Amal

Neuigkeiten vom Frauenhaus
Wie Sie wissen, kauften wir im Januar 2019 ein Grundstück für das Frauenhaus. Gemeinsam mit unserem Rechtsanwalt und Häusermakler waren wir in der Lage, alle benötigten Dokumente zusammenzustellen. Dazu brauchten wir einige Monate (in Israel geht alles langsam – ausser dem Strassenverkehr!). Nachdem die Papiere vollständig eingereicht worden waren, bat der Bürgermeister des Ortes, wo wir das Grundstück gekauft hatten, um weitere Informationen, und unser Rechtsanwalt gab sie ihm. Bis zum Zeitpunkt dieses Schreibens bekamen wir allerdings weder vom Bürgermeister noch von Beamten seines Büros eine Antwort. Also – warten wir weiter!

Sowohl in Israel wie in Amerika gibt es ein Problem, wenn man mit Obdachlosen arbeiten will – die Nachbarn wollen keine solche Leute in ihrer Nähe! So schien es jedenfalls zu sein. Inzwischen gibt es allerdings auch in Amerika fast überall Obdachlose.

Dafür gesellt sich in Israel ein anderes Problem dazu: Als christliche Organisation begegnet uns zusätzlicher Druck und Verzögerung. Wollte man die Sache im Alleingang vor Gericht lösen, könnten sich solche Prozesse bis zu sieben Jahren in die Länge ziehen, was sehr teuer zu stehen käme.

Darum bitten wir Sie um Gebet für dieses geplante Frauenhaus und für alle, die hier mitreden. Wir vertrauen darauf, dass ADONAI, der Herr, zu seiner Zeit, auf seine Weise und zu seiner Ehre die Türen öffnet.

Was geschah 2019 durch die Obdachlosenarbeit?
2019 starteten 28 Männer das neunmonatige Wiederherstellungsprogramm, wovon 9 es bereits beendet haben. 18 Männer kamen dabei zum Glauben an Jesus Christus. 10 Männer verliessen das Programm vor Beendigung. Wir halfen anderen Organisationen beim Verteilen von 24‘000 Mahlzeiten. Selber kochen wir keine mehr, auch nicht für Holocaust-Überlebende, arbeiten jedoch weiterhin mit ihnen und helfen dabei, alle drei Monate ein Treffen für sie zu organisieren, wo es auch zu essen gibt.

Nachrichten von unserer Männer-Reha
Wir werden mit unserer Männer-Reha einmal mehr umziehen, sofern der Vorstand dies so sieht. Eine passende Unterkunft für eine solche Arbeit zu finden, ist immer herausfordernd. Vor ein paar Jahren mussten wir umziehen, weil der Eigentümer unseres gemieteten Hauses die Miete viel zu hoch anhob. Die ausfindig gemachte neue Unterkunft wäre für Genady etwas zeitsparender zu erreichen.

Unsere jetzige Miete beträgt $ 800.- (inkl. Steuern) pro Monat. Am neuen Ort würden wir nur halb so viel zahlen müssen. In Israel sind die Non-profit- und Gemeinde-Organisationen nicht steuerbefreit.

Herzlichen Dank für Ihre Gebete und Unterstützung. Dadurch werden Menschen berührt und verändert.

Der Herr segne Sie!

George Wehnes

Gummiboot
Genady Michaely, der Leiter dieser Obdachlosenarbeit und Männer-Reha in Ashdod, fährt gerne mal mit einigen der Männer zum See Genezareth. Dort erleben sie frohe Gemeinschaft und Spass nebst Zeiten des Gebets als wohltuende Abwechslung zum Alltag. Sie fangen auch Fische, welche in der Reha zu schmackhaften Mahlzeiten verarbeitet werden. Genady wünscht sich ein Gummiboot mit Motor, um diese Freizeit und Fischeraktivität mit seinen Schützlingen noch besser ausbauen zu können. Ein solches Boot kostet um die CHF 2'000.- Wer hilft mit?

 Gaben für die Obdachlosenarbeit generell oder speziell für das Frauenhaus oder für das Gummiboot leiten wir gerne weiter 

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Gemeindebewegung «Living Israel»
Venjamin und Olga Sadovsky mit ihren drei Kindern.
Ich heisse Venjamin Sadovsky und wurde in Jaroslava, Russland, geboren. Dort besuchte ich die Schule. Dann studierte ich an der Militärschule und diente der Sowjetunion.

Als die Sowjetunion zerfiel, fuhren viele meiner Bekannten nach Europa, um ein neues Leben zu beginnen.

Auch ich reiste 1994, zusammen mit einem Freund, in die Schweiz. Aber es lief nicht wie geplant, und so landeten wir im Gefängnis in der Stadt Baden. Dort waren wir die ersten inhaftierten Russen.

Eine gläubige Frau brachte uns eine Bibel ins Gefängnis. Während meiner viermonatigen Haftzeit habe ich viel darin gelesen. Dort wurde der Same des Wortes Gottes in mein Herz gesät.

Doch als ich nach Russland zurückkehrte, geriet ich in die Drogenszene, und mit meinem Leben ging es bergab.

2005 wanderte ich nach Israel aus, motiviert durch das Gebet und das Glaubenszeugnis meines jüngeren Bruders. In Israel kam auch ich zum Glauben an Jesus Christus, und mein Leben veränderte sich positiv.

Nun beteten mein Bruder und ich für unsere Eltern, und tatsächlich, nach sieben Jahren kamen auch sie nach Israel. Mein Bruder und ich tauften sie im Jordan, und heute steht unsere ganze Familie in der Nachfolge Jesu. Inzwischen bin ich mit Olga verheiratet und wir haben drei kleine Kinder.

Ich diene als Pastor in der Gemeinde «Lebendiges Israel» in der Stadt Rishon Le Zion (Nähe Tel Aviv). Meine Frau unterstützt mich in diesem Dienst. Sie arbeitet zusätzlich als Kosmetikerin, wo sie auch mit Menschen über Jesus Christus sprechen kann. Nebst meiner Aufgabe als Pastor arbeite ich zwei bis dreimal in der Woche als Nachtwächter auf einer Baustelle. Ich bin Gott so dankbar, dass er mein Leben verändert hat und unsere ganze Familie nun dem Herrn dient!

Fakten über die Gemeindebewegung «Living Israel»

1. Die allererste Gemeinde von «Living Israel» begann 1995 mit zwei Familien in Haifa.

2. In Rishon Le Zion nahm die erste Gemeinde 2015 ihren Anfang. Zwei Familien aus unserem Bekanntenkreis zogen aus dem Norden nach Rishon Le Zion und bewohnten gemeinsam ein Haus. Dort begannen sie ihren Dienst für das Reich Gottes. Nach weiteren zweieinhalb Jahren zog auch ich mit meiner Familie aus dem Norden hierher, um im Gemeindebau mitzuhelfen.

3. Heute hat die Stadt Rishon Le Zion vier Gemeinden, welche zur Gemeindebewegung von «Lebendiges Israel» gehören. Das sind insgesamt 110 Personen, inklusive Kinder.

4. In der Gemeindebewegung von «Lebendiges Israel» gibt es landesweit zurzeit 29 Gemeinden (insgesamt ca. 1300 Personen, inklusive Kinder). Die meisten dieser Gemeinden befinden sich im Norden von Israel. Aber es gibt sie auch im Zentrum des Landes sowie im Süden.

5. Es war wichtig, unsere Pastoren und Helfer im zentralen Rishon Le Zion anzusiedeln. Von dort aus können der Süden und auch Jerusalem mit dem Gemeindebau erreicht werden.

6. Die Gemeindegrössen sind unterschiedlich. Diese reichen zurzeit von 20-180 Personen.

7. 90 % der Pastoren sind ehemalige Drogenabhängige, welche mit der Hilfe Gottes das Reha-Programm im Haifa-Kloster durchlaufen haben und deren Leben völlig wiederhergestellt wurde. Danach besuchten sie die Bibelschule im Reha-Kloster und wurden schliesslich zum Dienst ernannt und ausgeschickt.

8. Wenn wir Menschen sehen, die bereit zur Mitarbeit sind, dann beginnen wir mit der Gründung einer weiteren Gemeinde und segnen sie zum Dienst. Gott zeigt uns jeweils die Stadt, wohin sie geschickt werden sollen, und wo es ein Bedürfnis dafür gibt. Normalerweise ist es ein Team von zwei Familien. Sie mieten zusammen ein Haus, wohnen dort und gleichzeitig ist es vorläufig der Ort der zukünftigen Versammlungen.

9. Ich diene als Pastor in einer der Gemeinden von «Lebendiges Israel» in Rishon Le Zion. In unserer Gemeinde gibt es 25 Personen, inklusive Kinder. Die Versammlungen und Gottesdienste finden in unserem Zuhause statt.

10. Alle unsere Gemeinden von «Lebendiges Israel» in Rishon Le Zion engagieren sich für die Evangelisation, helfen Neueinwanderern und kümmern sich um Holocaust-Überlebende

11. Vor zwei Monaten begannen wir in einem anderen Haus mit einer Reha-Arbeit.

 Spenden für die Gemeindearbeit von Venjamin Sadovsky leiten wir sehr gern weiter. 

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Yoyakim und Debbie Figueras
Yoyakim und ich, Debbie, sind beide in Israel geboren. Seit 21 Jahren leben wir in Arad. Ich bin von beiden Vorfahren her jüdisch, Yoyakim ist nicht jüdisch (seine Mutter ist von Holland, sein Vater aus Spanien). Wir haben drei tolle Söhne und glauben an Jesus.

Während Yoyakim in den frühen 2000er Jahren noch Pastor der messianischen Gemeinde in Arad war, gab es sudanesische Flüchtlinge, die aus dem Krieg in Sudan über Ägypten nach Israel geflohen waren. Die meisten der Ankömmlinge hatten einen christlichen Hintergrund, und einige von denen, die nach Arad kamen, suchten nach Gläubigen hier. Seitdem sind wir mit diesen Familien in Verbindung und haben wöchentliche Aktivitäten mit den Kindern. (Es gab allerdings eine Zeit lang eine den Umständen geschuldete Unterbrechung).

Diese Leute sind nicht jüdisch. Sie sind Sudanesen. Seit vielen Jahren leben sie nun schon hier in Arad. Sie haben kein ständiges Aufenthaltsrecht in Israel, haben kaum irgendwelche Rechte und bekommen nur eine notdürftige medizinische Hilfe. Ihre Eltern arbeiten in jedem Job, der möglich ist, vor allem in den Hotels.

Mit anderen Gläubigen in Arad gründeten wir um 2009 die Nichtregierungsorganisation „Barnabas Israel“, um speziell den Bedürftigen zu helfen, wie den Sudanesen. Aber als erstes wurde die NGO (Hilfsorganisation) gegründet, um die Beduinen um uns herum zu erreichen.

Wir kümmern uns um einen Beduinen-Stamm, der nicht weit von Arad lebt. Da sie in Blechhütten leben und in Sand und Staub gross werden, in brutaler Armut, rauer Erziehung und manchmal grausamer häuslicher Gewalt, lässt das die Kinder und Jugendlichen in Verzweiflung. Das gleiche gilt für die Frauen. Viele haben kaum etwas, worauf sie hoffen.

Unsere Arbeit unter Beduinen unter der Leitung von Sara Sachnini (die arabisch spricht) umfasst Besuche in ihrem Dorf, Verteilung von Essen und Nahrungsmitteln, Frauentreffen mit Sara und dem Team, zweiwöchentliche Jugendtreffen (wenn Yoyakim nicht als Reiseleiter unterwegs ist) mit Spielen, Tischtennis, Plätzchen und Pizza – allen Arten von Dingen, die ihnen eine Art Hafen bieten, in dem sie sich einfach aufhalten können, Englisch und Hebräisch lernen, über das reden können, was sie bdrückt, und manchmal Spass-Ausflüge und -Aktionen. Das Ziel ist es, durch entsprechendes „Pflanzen und Bewässern“ sie zu ermutigen, Gottes Liebe kennenzulernen. Deswegen versuchen wir immer, sie biblische Prinzipien zu lehren, sensibel in dem Bewusstsein, dass sie Moslems sind. Wir sehen unsere Aufgabe als Samenstreuer. Gern würden wir mehr Tage mit ihnen verbringen, aber das ist es, was wir zurzeit leisten können.

Yoyakim hat seine Position als Pastor im Jahre 2016 aufgegeben, um sich auf die Arbeit unter Kindern und Jugendlichen zu konzentrieren. Seit Januar 2019 arbeitet er als Reiseleiter, als ein „Zeltmacher“.

Sara (Projektleiterin, links) und Yoyakim (rechts) mit Mitarbeitern und dem Beduinen-Scheich.
Die NGO Barnabas Israel ist eine vom Staat Israel anerkannte NGO. Aber unsere Arbeit unter Sudanesen und Beduinen wird nicht vom Staat gefördert, es ist eine volontärische Arbeit.

Debbie und Yoyakim sind Bekannte und liebe Glaubensgeschwister von Winfried Balke und seiner Frau Ilona. Er findet ihre Arbeit sehr gut und unterstützungswürdig. So baten wir ihn, sie mögen sich uns von Rea Israel doch kurz vorstellen. Das taten sie mit diesem Brief.

Aus einem ihrer Rundbriefe entnehmen wir noch ein paar Details:
Yoyakims Arbeit – abgesehen von der Führung von Gruppen – besteht unter Beduinen weiter darin, Gruppen zu führen, d.h. zusammen mit Sara, der Projektleiterin, Familien zu besuchen. Er verbringt Zeit mit den Männern, fährt Frauen zu ihren speziellen Frauen-Treffen, und wenn möglich hält er Treffen für Teenager und ältere beduinische Jugendliche ab. Mehr als ihnen in ihrer physischen Situation zu helfen, wollen wir, dass sie die Liebe Gottes erfahren.

Die Projektleiterin Sara bei den Beduinenfrauen.
Die Arbeit mit Sudanesen geht wie gewohnt weiter, Woche um Woche. Wir haben viel Freude an dieser Arbeit, die Kinder sind nett, süss und sehr klug. Aber es gibt ein Problem: den sudanesischen Kindern ist nicht bewusst, dass sie ihre Zähne putzen müssen.

Wir brachten David im September zu einer sehr bekannten und empfohlenen Orthodentistin. Aber als sie seinen Mund untersuchte, sagte sie zu unserer Enttäuschung, sie könne den orthodentistischen Prozess nicht beginnen, weil es zu viele Hohlräume gebe. Wir wandten uns an die örtlichen, staatlich geförderten Zahnkliniken, aber sie wiesen uns ab, weil Sudanesen dort nicht behandelt würden. Also mussten wir nach einem guten, verlässlichen Zahnarzt Ausschau halten, der nicht nur Davids Zähne behandeln würde, sondern auch ein Herz für ihn hätte. Wir mussten uns natürlich an eine private Klinik wenden und suchten nach einer empfehlenswerten in Beersheva, der Stadt in unserer Nähe.

Als der Dentist Davids Zähne röntgte, zeigte sich, dass nicht weniger als 17 Füllungen und 7 Wurzelbehandlungen gemacht werden müssen. Wir werden diesen langwierigen Prozess beginnen, um später dann Davids Zähne noch geraderichten lassen zu können.

Es gibt weitere Kinder mit Löchern in den Zähnen. Ihre Eltern erkannten das Problem nicht, dass zu viele Süssigkeiten den Zähnen schaden. Da Privatkliniken teuer sind, nehmen wir an, dass die Eltern sich nicht um das Problem kümmern können. Aber David ist 13, es geht also um seine ständigen Zähne.

Während des Laubhüttenfestes hatten die sudanesischen Kinder viel Spass im Wald, wo alljährlich ein Camp aufgebaut ist. Das waren Tage mit Wandern, Spielen und Bibelaktivitäten, zusammen mit den Kindern der örtlichen Gemeinde, die die sudanesischen Kinder zum ersten Mal aus der Nähe kennenlernten.

Familien-Nachrichten:
Unser Sohn Elhai hat seine Flügel ausgebreitet und unser Haus verlassen. Er teilt eine Wohnung mit einem Gläubigen. Neben seiner Arbeit schloss er sich einem evangelistischen Team an, das schwierige Stadtteile in Tel Aviv und Beersheva aufsucht, um Obdachlosen und Drogenabhängigen von Jesus zu erzählen. Einmal pro Woche kommt er nach Hause und hilft uns bei den Sudanesen. Es ist immer eine Freude, ihn am Wochenende für eine Weile bei uns zu haben, besonders wenn Yotam von der Armee heimkommt und Yatir vom freiwilligen Militär-Vorbereitungsjahr. Dann sind wir alle zusammen.

Yatir lernt viel über das Leben in diesem Freiwilligenjahr mit «Aharei» (= Folge mir). Er hat mit allen Fächern der Grundschule zu tun. Er lehrt Mädchen der 6. Klasse, die keine Ahnung vom Alphabet hatten. Diese Mädchen kommen aus schwierigen Familienverhältnissen und haben deshalb starke Lernbehinderungen.

Yoyakim wurde gerade 50. Wir feierten direkt nach der Aktivität zusammen mit den sudanesischen Kindern, unseren Kindern und dem Team. Und gemeinsam feierten wir im Oktober unsere Silberhochzeit.

Danke für Ihre Gebete und Unterstützung. Gott segne Sie, was immer Sie für IHN tun!

Debbie und Yoyakim

 Gaben für die wertvolle Arbeit von Yoyakim und Debbie werden gern weitergeleitet. 

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Shalom, liebe Freunde des Herrn und des Volkes Israel
Folgende Bibelverse sollen Sie ermutigen, Ihre Haltung und Ihren Auftrag gegenüber dem Volk Gottes mit dem Wort Gottes abzugleichen und zur Geltung zu bringen. Danke, dass Sie treulich mit Taten, Werken und Gebeten ein Trost und Segen für Israel sind. Der Herr stärke und segne Sie.

Herzliche Grüsse, Silas Wenger – Pastor.


Bibelstellen zur Sammlung und Rückführung des Volkes Israel

Bibelverse mit freundlicher Genehmigung der NZB (TZV-Verlag) und Elberfelder Bibel 2006 © 2006 by SCM R. Brockhaus in der SCM Verlagsgruppe GmbH, Witten/Holzgerling.

Petrus sagt in seiner zweiten Predigt nach Pfingsten:
So tut nun Busse und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende! Den muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von Ewigkeit geredet hat. Apg. 3.19-21

Zuvor sagte der Prophet Jeremia: Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wird man nicht mehr sagen: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat! sondern: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem Land des Nordens heraufgeführt hat und aus all den Ländern, wohin er sie vertrieben hatte! Und ich werde sie in ihr Land zurückbringen, das ich ihren Vätern gegeben habe. Siehe, ich will zu vielen Fischern senden, spricht der HERR, die sollen sie fischen. Und danach will ich zu vielen Jägern senden, die sollen sie jagen von jedem Berg und von jedem Hügel und aus den Felsenklüften. Jer. 16.14-16

Verheissungen und Zusagen aus der Zeit von Mose:
Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde! 1. Mo.12.3

Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wohin du gehst, und dich in dieses Land zurückbringen; denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich getan, was ich zu dir geredet habe. 1. Mo. 28.15

Die dich segnen, sind gesegnet, und die dich verfluchen, sind verflucht! 4. Mo. 24.9

Wenn du in Not bist und wenn alle diese Dinge dich getroffen haben am Ende der Tage, wirst du zum HERRN, deinem Gott, umkehren und auf seine Stimme hören. Denn ein barmherziger Gott ist der HERR, dein Gott. Er wird dich nicht aufgeben und dich nicht vernichten und wird den Bund deiner Väter nicht vergessen, den er ihnen geschworen hat. 5. Mo. 4. 30-31

… dann wird der HERR, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen. Und er wird dich wieder sammeln aus all den Völkern, wohin der HERR, dein Gott, dich zerstreut hat. Wenn deine Verstossenen am Ende des Himmels wären, selbst von dort wird der HERR, dein Gott, dich sammeln, und von dort wird er dich holen. Und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz nehmen. Und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher werden lassen als deine Väter. Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, dass du am Leben bleibst. 5. Mo. 30. 3-6 (plus nachfolgende Verse)

Verheissungen und Zusagen von Jesaja:
Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der Herr noch einmal seine Hand erheben [zum zweiten Mal seine Hand erheben], um den Rest seines Volkes, der übrig bleibt, loszukaufen aus Assur und Ägypten, aus Patros [Oberägypten] und Kusch, aus Elam[Persien / Hauptstadt Susa], Schinar [Babylonien] und Hamat und von den Inseln des Meeres. Und er wird den Nationen ein Feldzeichen aufrichten und die Vertriebenen Israels zusammenbringen, und die Verstreuten Judas wird er sammeln von den vier Enden der Erde. Jes. 11.11-12

Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen und wird sie in ihr Land setzen [bzw. zur Ruhe bringen]. Und der Fremde wird sich ihnen anschliessen, und sie werden sich dem Haus Jakob zugesellen. Und die Völker werden sie nehmen und sie an ihren Ort bringen. Jes. 14.1-2a.

An jenem Tag wird es eine Strasse von Ägypten nach Assur geben. Assur wird nach Ägypten und die Ägypter nach Assur kommen, und die Ägypter werden mit Assur dem HERRN dienen. An jenem Tag wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und mit Assur, ein Segen inmitten der Erde. Denn der HERR der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und Israel, mein Erbteil! Jes. 19.23-25

Und an jenem Tag wird es geschehen, da wird der HERR Ähren ausklopfen vom Euphratstrom an bis zum Bach Ägyptens, und ihr werdet zusammengelesen werden, einer nach dem andern, ihr Söhne Israel. … [und Ihr werdet]… den HERRN anbeten auf dem heiligen Berg in Jerusalem. Jes. 27.12+13b.

Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott. Redet zum Herzen Jerusalems … Bahnt den Weg des HERRN in der Wüste, in der Steppe macht die Strasse gerade für unseren Gott! Jedes Tal wird sich heben, und senken werden sich alle Berge und Hügel, und das Unebene wird flach, und was hügelig ist, wird zur Ebene. Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und gemeinsam wird alles Fleisch es sehen. Der Mund des HERRN hat gesprochen! Jes. 40. 1a+3-5 (ZB)

Und nun, so spricht der HERR, dein Schöpfer, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir. Wenn du durch Wasser gehst - ich bin bei dir, und durch Flüsse - sie überfluten dich nicht. Wenn du durch Feuer schreitest, wirst du nicht verbrannt, und die Flamme versengt dich nicht. Denn ich, der HERR, bin dein Gott, der Heilige Israels, dein Retter. Ägypten habe ich als Lösegeld für dich hingegeben, für dich Kusch und Saba. Weil du teuer bist in meinen Augen, geachtet bist, und weil ich dich liebe, gebe ich Menschen für dich und Völker für dein Leben. Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Vom Aufgang der Sonne bringe ich deine Nachkommen herbei, und vom Untergang her sammle ich dich. Zum Norden sage ich: Gib her! Und zum Süden: Halte nicht zurück! Bring meine Söhne aus der Ferne und meine Töchter vom Ende der Erde, alle, die nach meinem Namen benannt sind und die ich zu meiner Ehre geschaffen habe! Ich habe sie gebildet, ja, ich habe sie gemacht. Jes. 43.1-7 (ZB)

Siehe, diese kommen von fern her, und siehe, die von Norden und von Westen und jene aus dem Land Sewenim [möglicherweise südliches Ägypten]. Juble, du Himmel, und jauchze, du Erde! Und ihr Berge, brecht in Jubel aus! Denn der HERR hat sein Volk getröstet, und über seine Elenden erbarmt er sich. Jes. 49.12-13

So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich werde meine Hand zu den Nationen hin erheben und zu den Völkern hin mein Feldzeichen aufrichten. Und sie werden deine Söhne auf den Armen bringen, und deine Töchter werden auf der Schulter getragen werden. Jes. 49.22

Und die Befreiten des HERRN werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupt sein. Jes. 51.11

Denn auf mich hoffen die Inseln, und die Schiffe von Tarsis ziehen voran, um deine Kinder aus der Ferne zu bringen, ihr Silber und ihr Gold mit ihnen, zum Namen des HERRN, deines Gottes, und zu dem Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. Und die Söhne der Fremde werden deine Mauern bauen … deine Tore werden beständig offenstehen. Tag und Nacht werden sie nicht geschlossen, um zu dir zu bringen den Reichtum der Nationen… Jes. 60.9-11a.

Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine Ruhe und lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichtet und bis er es zum Lobpreis macht auf Erden! Jes. 62. 6-7

Zieht hindurch, zieht hindurch durch die Tore! Bereitet den Weg des Volkes! Bahnt, bahnt die Straße, reinigt sie von Steinen! Richtet ein Feldzeichen auf über den Völkern! Jes. 62.10

Verheissungen und Zusagen von Jeremia:
Und ich werde euch Hirten geben nach meinem Herzen, und sie werden euch weiden mit Erkenntnis und Verstand. Und es wird geschehen, wenn ihr euch im Land vermehrt und fruchtbar seid in jenen Tagen, spricht der HERR, wird man nicht mehr sagen: "Die Bundeslade des HERRN"; und sie wird keinem mehr in den Sinn kommen, und man wird nicht mehr an sie denken noch sie suchen, und sie wird nicht wiederhergestellt werden. In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron des HERRN nennen, und alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens des HERRN in Jerusalem. Und sie werden nicht mehr der Verstocktheit ihres bösen Herzens folgen. In jenen Tagen wird das Haus Juda mit dem Haus Israel zusammengehen, und sie werden miteinander aus dem Land des Nordens in das Land kommen, das ich euren Vätern zum Erbteil gegeben habe. Jer. 3.15-18

Und es soll geschehen, nachdem ich sie herausgerissen habe, werde ich mich wieder über sie erbarmen und sie zurückbringen, einen jeden in sein Erbteil und einen jeden in sein Land. Jer. 12.15

Und ich selbst werde den Rest meiner Schafe sammeln aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben habe. Und ich werde sie auf ihre Weideplätze zurückbringen. Da werden sie fruchtbar sein und sich mehren. Und ich werde Hirten über sie erwecken, die werden sie weiden. Und sie sollen sich nicht mehr fürchten und nicht erschrecken noch vermisst werden, spricht der HERR. Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken. Der wird als König regieren und verständig handeln und Recht und Gerechtigkeit im Land üben. In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: "Der HERR, unsere Gerechtigkeit". Darum siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wird man nicht mehr sagen: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israel aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat! - sondern: So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel heraufgeführt und sie gebracht hat aus dem Land des Nordens und aus all den Ländern, wohin ich sie vertrieben hatte! Und sie sollen in ihrem Land wohnen. Jer. 23. 3-8

Ich richte mein Auge auf sie zum Guten und bringe sie in dieses Land zurück. Ich baue sie auf und breche nicht ab, pflanze sie ein und reisse nicht aus. Jer. 24.6

Denn siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da wende ich das Geschick meines Volkes Israel und Juda, spricht der HERR. Und ich bringe sie in das Land zurück, das ich ihren Vätern gegeben habe, damit sie es in Besitz nehmen. Jer. 30.3

Und du, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, spricht der HERR, und erschrick nicht, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren und Ruhe haben, er [der Knecht Jakob – Israel] wird sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken. Jer. 30.10

Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzt über das Haupt der Nationen! Verkündet, lobsingt und sprecht: Gerettet hat der HERR sein Volk, den Rest Israels! Siehe, ich bringe sie herbei aus dem Land des Nordens und sammle sie von dem äussersten Ende der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Gebärende, sie alle zusammen; als eine grosse Volksversammlung kehren sie hierher zurück.Jer. 31. 7-8

Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde! Jer. 31.10

Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln … und ich werde sie in diesem Land pflanzen in Treue … so will ich über sie auch all das Gute bringen, das ich über sie rede. Jer. 32. 37-42

Und ich werde das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden und werde sie bauen wie im Anfang. Jer. 33.7

Du aber, fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und sei nicht niedergeschlagen, Israel! Denn siehe, ich will dich retten aus der Ferne und deine Nachkommen aus dem Land ihrer Gefangenschaft. Und Jakob wird zurückkehren und ruhig und sicher sein, und niemand wird ihn aufschrecken. Du, mein Knecht Jakob, fürchte dich nicht!, spricht der HERR. Denn ich bin mit dir. Denn allen Nationen, zu denen ich dich vertrieben habe, werde ich ein Ende machen, aber dir werde ich nicht ein Ende machen, sondern dich mit Massen züchtigen und dich keineswegs ungestraft lassen. Jer. 46. 27-28

Verheissungen und Zusagen aus Hesekiel:
So spricht der Herr, HERR: Ich werde euch aus den Völkern sammeln und euch aus den Ländern zusammenbringen, in die ihr zerstreut worden seid, und werde euch das Land Israel geben. Und ich werde ihnen ein Herz geben und werde einen neuen Geist in ihr Inneres geben, und ich werde das steinerne Herz aus ihrem Fleisch entfernen und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Ordnungen leben und meine Rechtsbestimmungen bewahren und sie befolgen. Und sie werden mir zum Volk, und ich werde ihnen zum Gott sein. Hes. 11.17+19-20

Und was in eurem Geist aufgestiegen ist, soll niemals geschehen, dass ihr nämlich sagt: Wir wollen sein wie die Nationen und wie die Geschlechter der Länder … Und ich werde euch aus den Völkern herausführen und euch aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seid … sammeln. Und ich werde euch in die Wüste der Völker bringen und dort mit euch ins Gericht gehen von Angesicht zu Angesicht … Und ich werde euch unter dem Hirtenstab hindurchziehen lassen und euch abgezählt hineinbringen. Und ich werde von euch ausscheiden, die sich empörten und mit mir brachen; ich werde sie aus dem Land ihrer Fremdlingschaft herausführen, aber in das Land Israel sollen sie nicht kommen. Hes. 20. 32-38

So spricht der Herr, HERR: Wenn ich das Haus Israel aus den Völkern sammle, unter die sie zerstreut worden sind, und ich mich an ihnen vor den Augen der Nationen als heilig erweise, dann werden sie in ihrem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe. Und sie werden in Sicherheit darin wohnen und Häuser bauen und Weinberge pflanzen; und sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich Strafgerichte geübt habe an allen, die sie verachteten aus ihrer Umgebung. Und sie werden erkennen, dass ich der HERR bin, ihr Gott. Hes. 28.25-26

Und ich werde sie herausführen aus den Völkern und sie aus den Ländern sammeln und sie in ihr Land kommen lassen; und ich werde sie weiden auf den Bergen Israels, an den Bachrinnen und an allen Wohnplätzen des Landes. Hes. 34.13

Darum sage zum Haus Israel: So spricht der Herr, HERR: Nicht um euretwillen handle ich, Haus Israel, sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr entweiht habt unter den Nationen, zu denen ihr gekommen seid. Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen. Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von all euren Unreinheiten … werde ich euch reinigen.

Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut. Und ihr werdet in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mir zum Volk, und ich, ich werde euch zum Gott sein. Und ich werde euch befreien von all euren Unreinheiten. Hes. 36.22+24-25a., 26-29

ich nehme die Söhne Israel aus den Nationen heraus, wohin sie gezogen sind, und ich sammle sie von allen Seiten und bringe sie in ihr Land. Und ich mache sie zu einer Nation … und sie sollen nicht mehr zu zwei Nationen werden und sollen sich künftig nicht mehr in zwei Königreiche teilen. Und sie werden sich nicht mehr unrein machen mit ihren Götzen und mit ihren Scheusalen und mit all ihren Vergehen. Und ich werde sie retten aus all ihren Treulosigkeiten, mit denen sie gesündigt haben, und werde sie reinigen; und sie werden mir zum Volk und ich werde ihnen zum Gott sein. Hes. 37.21-23

Und sie werden ihre Schmach tragen und all ihre Untreue, mit der sie treulos an mir gehandelt haben, wenn sie in ihrem Land sicher wohnen und niemand sie aufschreckt, wenn ich sie aus den Völkern zurückgebracht und sie aus den Ländern ihrer Feinde gesammelt habe und mich so an ihnen als heilig erweise vor den Augen der vielen Nationen. Und sie werden erkennen, dass ich der HERR, ihr Gott bin, da ich sie zwar gefangen zu den Nationen weggeführt habe, sie aber wieder in ihr Land sammle und keinen mehr von ihnen dort zurücklasse. Hes. 39.25-28

Verheissungen und Zusagen aus Hosea, Joel, Amos, Micha, Zefania und Sacharja:
Sammeln, ja, sammeln will ich dich, ganz Jakob; versammeln, ja, versammeln werde ich den Rest Israels. Ich werde ihn zusammenbringen wie Schafe im Pferch, wie eine Herde mitten auf der Trift, so dass es von Menschen tosen wird. Herauf zieht der Durchbrecher [Ein Name auf den Messias] vor ihnen her; sie brechen durch und durchschreiten das Tor und gehen durch es hinaus; und ihr König schreitet vor ihnen her, und der HERR an ihrer Spitze. Micha 2.12-13

In jener Zeit werde ich euch herbeiholen und zu jener Zeit euch sammeln. Denn ich werde euch zum Namen und zum Lobpreis machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Geschick vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR. Zefania 3.20

So spricht der HERR der Heerscharen: Ich eifere mit großem Eifer für Jerusalem und für Zion, und mit großem Zorn zürne ich über die sicheren Nationen… Sach. 1.14-15

… denn wer euch antastet, tastet seinen Augapfel an. Sach. 1.12

… ich werde mein Volk retten aus dem Land des Aufgangs und aus dem Land des Untergangs der Sonne. und ich werde sie zurückbringen, und sie werden mitten in Jerusalem wohnen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein in Treue und in Gerechtigkeit. Sach. 8.7-8

Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum … zu einem Stemmstein für alle Völker … Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln ... da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen.

Aber … die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben [Jeshua Ihr Messias!], und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint. Sach. 12. 2-10

Aussprüche, Verheissungen und Zusagen aus den Psalmen und der Sprüche:
Sie sprechen: Kommt und lasst uns sie als Nation vertilgen, dass nicht mehr gedacht werde des Namens Israel! Ps. 83.5

Denn der HERR wird Zion aufbauen, er wird erscheinen in seiner Herrlichkeit. Ps. 102.17

Er gedenkt ewig seines Bundes - des Wortes, das er geboten hat auf tausend Generationen hin -, den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides an Isaak. Er richtete ihn auf für Jakob zur Ordnung, Israel zum ewigen Bund, indem er sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben als euch zugemessenes Erbe. Ps. 105.7-11

Wünscht Jerusalem Frieden! Sicher mögen leben, die dich lieben. Ps. 122.6 (ZB)

Befreie, die zum Tod geschleppt werden, und rette, die zur Hinrichtung wanken! Wenn du sagst: Sieh, wir haben das nicht gewusst! - wird er, der die Herzen prüft, es nicht durchschauen? Und der über dein Leben wacht, er weiss es, und er vergilt dem Menschen nach seinem Tun. Sprüche 24.11-12 (ZB)

Worte Jesu
Meint nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Nicht um aufzulösen, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen. Denn, amen, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, soll vom Gesetz nicht ein einziges Jota oder ein einziges Häkchen vergehen, bis alles geschieht. Matthäus 5.17-18 (ZB)

Und er wird seine Engel aussenden mit lautem Posaunenschall, und sie werden seine Erwählten zusammenführen von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels zum anderen. Matthäus 24.31 (ZB)

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