Rundbrief Nr. 128
Juli 2016


Hilfe für christlich-syrische Flüchtlinge in Jordanien
Von Najeeb und Elisabeth Atteih

"Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen." Gal. 6,10

Ein bewegender Nachtrag
Bei unserem letzten Besuch in Jordanien besuchten wir eine Flüchtlingsfamilie, die wir bereits seit einigen Monaten unterstützen. Wir brachten ihnen einige benötigte Dinge, unterhielten uns mit ihnen und ermutigten sie mit dem Wort Gottes. Dann verliessen wir ihre Wohnung und stiegen das Treppenhaus hinunter. Am Hauseingang sahen wir einen Mann, der in einer seltsamen Haltung dort sass, als ob etwas in seinem Körper nicht in Ordnung wäre. Najeeb war sich nicht sicher, ob er Moslem war und grüsste ihn mit "Salaam Alaykum". Der Mann antwortete ebenso.

Etwas später am Tag gingen wir zum Gemeindegottesdienst und trafen dort den Freund, den wir am Morgen besucht hatten. Wir fragten ihn: "Wer ist der Mann, der bei eurem Hauseingang sitzt?" Er antwortete: "Er ist auch ein Flüchtling aus Syrien." Wir waren erstaunt: "Wieso hast du uns nicht gesagt, dass er ebenfalls ein Flüchtling ist? Vielleicht könnten wir ihm helfen. Ist es möglich, ihn zu besuchen?" Er antwortete: "Ja, besucht ihn doch morgen Vormittag."

So gingen wir am nächsten Morgen zu diesem Nachbarn unseres Freundes. Wir erklärten, wir seien Glaubensgeschwister und möchten ihm von der Liebe Gottes erzählen. Er bat uns herein und begann schon bald, uns seine Geschichte zu erzählen. Er zeigte auf ein Bild an der Wand: "Das ist ein Foto meines Sohnes. Er wurde vom IS getötet und hinterliess Frau und vier Kinder." Dann zeigte er auf ein anderes Bild: "Das ist mein anderer Sohn. Er wurde vor zwei Jahren entführt. Seither haben wir nichts mehr von ihm gehört. Wir wissen nicht, ob er noch lebt." Nach diesen Schicksalsschlägen erlitt er einen Schlaganfall. Die eine Seite seines Körpers und das Sprachzentrum wurden betroffen. Er konnte kaum mehr gehen und nur mit Mühe seinen Arm bewegen. Kurz danach floh er mit dem Rest seiner Familie in die Türkei. Dort lebten sie für eine Weile und arbeiteten, so viel sie konnten, um mit dem Geld nach Deutschland reisen zu können. Schliesslich war es ihnen möglich, auf einem Schiff nach Deutschland zu fahren. Doch das Geld reichte nur für vier Personen. Somit entschieden sie sich, dass das älteste und jüngste Kind reisen sollten, gemeinsam mit der Grossmutter und der verwitweten Mutter. Es gelang ihnen, nach Deutschland zu fliehen. Die restliche Familie, dieser Mann und zwei Teenager-Enkelinnen, flohen nach Jordanien. Seit einiger Zeit befinden sie sich dort und hoffen, die Dokumente zu bekommen, um sich in Deutschland ihrer Familie anzuschliessen. — Bei unserem nächsten Besuch in Jordanien werden wir diesen Mann wieder besuchen.

Und nochmals ein bewegender Nachtrag
In unserem letzten Rundbrief schrieben wir darüber, dass der IS eine Gruppe Fabrikarbeiter ausserhalb von Damaskus entführte. Einer der Entführten ist der Neffe unseres Freundes Abed. Kürzlich hörten wir, dass der junge Mann getötet wurde. Bitte betet für diese Familie, besonders für seine Frau und die einjährige Tochter.




Wenn Pioniere Gemeinden gründen …
Alle Anfänge sind klein und schwierig, aber mit dem Herrn führt es immer zum richtigen Ziel! "Denn wer ist's der den Tag geringer Anfänge verachtet." Sach. 4,10

Als der jüdische Staat Israel im Jahr 1948 gegründet wurde, lebten in Israel genau zwölf messianische Juden. Das wurde von einem Professor erforscht und in seiner Doktorarbeit veröffentlicht. Heute leben in Israel mehr als 15'000 christusgläubige Juden, und es werden ständig mehr.

Es ist wunderbar zu beobachten, wie Gott damals einen neuen Beginn mit seinem physischen Volk Israel im Heiligen Land und gleichzeitig mit seinem geistlichen Volk machte.

Als ich vor 13 Jahren in der jüdischen Siedlung Maale-Adumim, zusammen mit zwei anderen Familien, eine Gemeinde gründete, begannen wir in einem Wohnzimmer, wo wir den Liederprojektor auf die weisse Fläche des Kühlschrankes strahlten. Ab und zu hielten wir Gottesdienste in einem kleinen Wald, dann zogen wir in eine Höhle in der Wüste, und heute versammeln sich wöchentlich fast 100 Gläubige in einem grösseren Saal.

Diese letzten 13 Jahre Gemeindedienst waren spannend, aber auch voller Wunder Gottes. Wir sahen, wie Jesus vor unseren Augen Menschen heilte. Einmal besuchte uns eine Frau aus der Ukraine. Sie wollte ihren Sohn in Israel operieren lassen, weil er eine kranke Niere hatte. Das war nicht mehr nötig, denn nach dem Gebet an einem Shabbat-Gottesdienst schenkte der Herr ihm eine komplett neue, gesunde Niere. Das hat die Ärzte wortwörtlich "umgehauen". Und uns auch! Halleluja!

Die Mutter einer Freundin aus der Schulklasse meiner Tochter Hodaya kam zum Glauben an Jesus, weil sie von ihrer Tochter die Bibelgeschichten hörte, die sie bei den Schneiders am Abendessentisch mitbekam. Danach wollte die Tochter vor dem Essen bei sich zu Hause auch beten und Gott danke sagen für das Essen, wie bei den Schneiders. All das machte die Mutter neugierig, und es dauerte nicht lange, da kam sie auch schon mit in den Gottesdienst und liess sich kurz danach taufen.

Dann haben wir einen Gebetskreis für Israelis und Araber gegründet. Das führte zu Vergebung beider Seiten und zu innerlichen Heilungen von einem tiefen Hass. Eine junge Palästinenserin kam vier Monate, bevor sie an unserem Gebetskreis teilnahm, zum Glauben und erzählte, dass sie kurz vorher noch eine Selbstmordterroristin für Hamas sein wollte. Sie wusste schon, welche Buslinie in Haifa sie mit dem Sprengstoffgürtel besteigen sollte. Dann aber trat Jesus in ihr Leben ein, und heute liebt sie das jüdische Volk. Halleluja!

Gestern feierten meine Frau Ziona und ich unseren 21. Hochzeitstag. Dabei erinnerten wir uns gegenseitig, wie treu und gut der Herr zu uns in all den Jahren war, wie oft er uns von einem Ort zum anderen schickte, ohne zu wissen warum und wieso, aber er hat uns nie im Stich gelassen. Im Gegenteil, er hat uns reichlich in all unseren Diensten gesegnet und versorgt, und mit vier wunderbaren Kindern gesegnet, die alle gern mit dem Herrn Jesus gehen.

Vor sechs Monaten hat der Herr uns weitergeführt, von Maale-Adumim nach Mevasseret Zion. Dort leben viele messianische Juden. Wir haben auf unserem Herzen, einen Hauskreis zu starten und – wer weiss? – vielleicht wird daraus irgendwann auch eine örtliche Gemeinde?! Bitte beten Sie für unseren Dienst in Israel!
Wir möchten uns auch ganz herzlich für alle Ihre Unterstützungen bedanken, denn ohne sie hätten wir diese vielen Hilfsaktionen nicht ausführen können, und auch die Gemeinde in Maale Adumim wäre nicht so schnell gewachsen.

Es hat für uns ein neues Kapitel und neuer Dienst in Mevasseret Zion begonnen. Wir beten, dass auch Nicht-Gläubige zum Hauskreis kommen und den Herrn finden!

Ihre Doron & Ziona Schneider


Gemeinde-Info Lebendiges Israel
Leiter: Gleb Samburski

Liebe Freunde

In diesen Tagen feiern wir in Israel eines der wichtigsten Feste: Pessach. Wir freuen uns über die Freiheit, die wir in Jesus Christus haben durch den Exodus vom Tod zum Leben. Wir wünschen Ihnen, dass die Auferstehungskraft auch Sie erfüllt, und dass Christus in dieser Welt durch seine Gemeinde sichtbar wird.

Wir möchten Ihnen Anteil geben an den neuen Dienstzweigen, die wir als Gemeinde "Lebendiges Israel" kürzlich begonnen haben.

Vor einem guten Jahr eröffneten wir ein neues Reha-Haus in Nazareth, in dem Hebräisch sprechenden Juden und Arabern geholfen werden soll. In diesem Haus finden nun auch Gemeindetreffen für die Gläubigen der Umgebung statt, und drei Personen befinden sich im Reha-Prozess. Eine von ihnen ist Araber aus Ost-Jerusalem und stammt aus einer muslimischen Familie. Er hat Jesus als seinen Retter angenommen und bereitet sich auf die Taufe vor. Bitte beten Sie für ihn, denn er fürchtet sich sehr vor der Reaktion seiner Familie. Die Gemeinde in Nazareth wird von Vadim und seiner Frau Lyubov geleitet. Vor einem Monat wurde ihr erster Sohn, Salomon, geboren.

Vor einem Monat begannen wir mit einer neuen Arbeit in Tel Aviv, im Viertel rund um den alten Bushof. Es ist ein Café für Bedürftige, das jeweils am Abend geöffnet hat. Dieses Stadtviertel zeichnet sich durch die höchste Kriminalitätsrate aus. Dort leben viele Drogensüchtige, Prostituierte und Obdachlose. Jeden Abend erhalten im Café rund 50 Personen eine kostenlose warme Mahlzeit. Ausserdem ist es eine geistliche Oase für die Leute. Sie hören Gottes Botschaft, sie lassen uns für sie beten, und einige wollen auch das Rehabilitationsprogramm beginnen.

Unser Dienst an Holocaustüberlebenden, der heute etwa 1000 bedürftige Familien umfasst, hat seine Arbeit ausgeweitet. Wir feiern mit ihnen Feste. Bis jetzt fand eines in Rishon LeZion statt und eines in Kiryat Bialik, jeweils in unseren Gemeinschaftshäusern. Die Mehrzahl dieser Leute ist alt und schwach und bekommt wenig Aufmerksamkeit. Deshalb freuen sie sich, wenn sie ihre Wohnungen verlassen und Zeit in Gemeinschaft mit anderen Menschen verbringen können, die ihnen Liebe zeigen. Bitte beten Sie für diesen Dienstzweig, dass Gott die Herzen der Leute für das Evangelium öffnet.

Liebe Freunde, wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung.
Gott segne Sie in Ihren Gemeinden!

Gleb Samburski




Obdachlosenarbeit Tel Aviv
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.

Internationaler Direktor: George Wehnes, Leiter in Israel: Genady Michaely

Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen.

Liebe Freunde

Der Frühling ist stets eine wunderbare Jahreszeit mit seinen blühenden Bäumen und der vielfältigen Blumenpracht. Neues Leben erscheint überall um uns herum, das an Jesus Christus erinnert, unseren Messias, das "Neue Leben"! Hier im Land gedenken wir im Frühling durch das Pessach-Fest an seinen Tod und seine Auferstehung. Das Fest symbolisiert neues Leben, das Jesus denen gibt, die an seinen Namen glauben.

So verhält es sich mit dem Dienst der Obdachlosenarbeit von "Rescue in Israel". Wir verkünden die gute Nachricht des Evangeliums denen, die in Sünde, Alkohol, Drogen und Menschenhandel gefangen sind. Durch Ihre Unterstützung helfen Sie bei einer Arbeit mit, die Hilfe, Hoffnung, Neuanfang und neues Leben anbietet. Für Ihre Mithilfe sind wir sehr dankbar.

In diesem Rundbrief wollen wir Sie an den neusten Entwicklungen der Arbeit teilhaben lassen.

Am 6. und 24. April hielt unser amerikanischer Vorstand mit Genady, unserem Leiter in Israel, eine Video-Konferenz ab. Dadurch sollte der Vorstand direkt erfahren, welche Anliegen zurzeit aktuell sind und wie es mit der Planung eines Frauenhauses vorwärts geht. Wir sind dankbar für die moderne Technologie, wodurch wir in den USA mit Genady in Israel persönlich austauschen können, obwohl er ca. 10'000 km von uns entfernt wohnt.

Der Vorstand war über dieses Gespräch sehr erfreut. Marla, ein Vorstandsmitglied, meinte: "Das war ein wunderbares Treffen. Es ist ermutigend, aus erster Hand zu erfahren, was in Israel geschieht und wie wir mit Genady darüber sprechen können."

Tel Aviv nördlich und Jaffa südlich. Tel Aviv hat ungefähr 500'000 Einwohner, und mit dem Einzugsgebiet wohnen sogar 3,7 Millionen Menschen in jenem Gebiet.

Unsere Obdachlosenarbeit "Rescue in Israel" befindet sich südlich von Tel Aviv. Im Vordergrund des Bildes sieht man eine grosse Grünfläche an der Küste, die durch eine längere weisse Linie (Strasse) durchschnitten ist. Wenn man dieser Strasse ca. 1,5 km ins Landesinnere folgt, kommt man in die Gegend von Jaffa, wo sich unsere Männer-Reha befindet. Der Apostel Petrus wohnte einst im Haus von Simon dem Gerber, der auch in Jaffa zu Hause war.

Immer wieder erleben wir, wie Männer von der Strassen Tel Avivs geholt werden und in die Reha kommen. Meistens sind sie von Drogen oder Alkohol abhängig. Zurzeit betreuen wir sieben Männer im Reha-Haus. Die meisten sind neu hinzugekommen. Und wenn sie das Wiederherstellungsprogramm durchlaufen, ist es wunderbar zu sehen, wie sie neuen Mut fassen, vorwärts kommen und zu solchen Personen werden, wie Gott es für sie geplant hatte. Bitte betet für sie! Im nächsten Rundbrief werden wir Sie an einer dieser Lebensgeschichten Anteil haben lassen.

Michael ist ein junger Mann mit einem grossen Herzen für Jesus Christus und für die neu für Ihn gewonnenen Männer. Er sieht die Notwendigkeit, sie auch nach ihrer Reha-Zeit zu begleiten und trifft sich mit vielen von ihnen, so oft er kann. Ganz wichtig ist ihm auch, sie in eine lokale Gemeinde zu integrieren, wo sie durch das Wort Gottes gestärkt und weitergeführt werden.

Unsere "Frauenarbeit" nimmt Formen an — zwar langsamer, als wir hofften, doch sind wir davon überzeugt, in Gottes Zeitplan zu handeln. Das Foto zeigt eine der Frauen, die herkam, um Hilfe zu bekommen. Ihr Ausdruck ist typisch für die, denen wir dienen. In den letzten Monaten hat sich im Blick auf die Entstehung eines Frauenhauses viel getan.

Vor einigen Monaten spendete eine Gruppe aus Finnland $168'000.- für "Ohel Avraham", unsere Obdachlosenarbeit. Das Geld war zweckbestimmt, nämlich zum Kauf eines Grundstückes für ein Frauenhaus. Bereits vor drei Jahren begannen wir über die Notwendigkeit eines Frauenhauses zu sprechen.

Interessanterweise kam zur selben Zeit eine Frau aus Finnland mit einer ähnlichen Vision nach Israel. Sie wollte mit einem Frauenhaus in der Gegend von Haifa beginnen und versuchte, diese Vision umzusetzen, doch es gelang ihr nicht.

Nun kamen Genady und weitere Mitarbeiter von "Ohel Avraham" mit dieser Frau in Kontakt. Seither sind wir im Gespräch, ob wir unsere Bemühungen zusammenlegen könnten, damit geschundene Frauen Zuflucht in solch einem Haus finden können.

Genady steht zudem mit einer weiteren Frau in Kontakt, die bald ihre Ausbildung als Sozialarbeiterin und Kriminalbeamtin zum Abschluss bringt. Im August 2016 wird sie damit fertig. Diese Frau hat ihr Interesse bekundet, die Leitung des Frauenhauses zu übernehmen. Wenn alles planmässig verläuft, wird sie danach in die USA gehen, um dort ein Training für diese Arbeit zu absolvieren. Diese spezielle Ausbildung dauert vier bis fünf Monate, um den Dienst unter Süchtigen aufnehmen und Frauen helfen zu können, die in Menschenhandel und Prostitution verstrickt sind.

Israel ist noch eine junge Nation, und im Blick auf Obdachlosigkeit, Suchtverhalten und Menschenhandel gibt es noch zu wenig qualifizierte Arbeiter. Dies ist eine grosse Herausforderung, da wir insbesondere gläubige Mitarbeiter brauchen. Dies ist in Amerika anders. Dort besteht die Arbeit unter randständigen Menschen schon länger, und es gibt genügend gläubige Mitarbeiter mit viel Erfahrung.

Die Obdachlosenarbeit von "Rescue in Israel" steckt daher noch in den Kinderschuhen. Es braucht für Israel angepasste Programme und Dienste mit einer guten Grundlage, damit eine solche Arbeit wachsen und gedeihen kann.

Wir werden Sie gerne über die weiteren Entwicklungen informieren. Bitte denken Sie an uns im Gebet und im Prozess, alle diese "Puzzle-Teile" zusammenzubringen. Und denken Sie auch an die Frauen, denen wir in den kommenden Monaten und Jahren dienen werden.

Genady berichtete auch von einem Pastoren-Wochenende im Frühling, wo sich Juden und Araber trafen, um gemeinsam den Herrn zu loben und anzubeten. Diese Einheit der Gläubigen hinterlässt Spuren im Land, und stets mehr Menschen kommen zum lebendigen Glauben an ihren Messias. Dem Herrn sei alle Ehre, was er zurzeit in Israel tut!

Die momentane Situation in Israel, nebst den Terror-Attacken von Palästinensern, zeigt, wie das Volk sich meistens zuversichtlich diesen Herausforderungen stellt. Genady beobachtet, wie dadurch viele Menschen sich zu Jesus wenden. Bitte beten Sie auch für diese neuen Gläubigen.

Satan, unser Feind, will Männer und Frauen in der Gebundenheit ihrer Süchte, des Menschenhandels und der Prostitution weiter gefangen halten. Doch wir wissen, dass der Herr sie zu seiner Zeit freisetzen will.
Vielen Dank für Ihre Gebetsunterstützung.

Herzliche Segensgrüsse von
George Wehnes

 Gaben für die Obdachlosenarbeit leiten wir sehr gern weiter.  




Meir Panim mindert Armut in Israel
Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Meir Panim ist eine Hilfsorganisation, die im Jahr 2000 gegründet wurde, um die verheerenden Auswirkungen der Armut in Israel zu mindern. Sie betreibt zurzeit sechs Gratis-Restaurants (Suppenküchen) in verschiedenen Städten des Landes. Für den Gast spielt der soziale, religiöse oder ethnische Hintergrund keine Rolle. Niemand wird danach gefragt. Jede Person ist willkommen. In Israel leben 1,75 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze.

Meir Panim ist seither Tausenden von Armut betroffenen israelischen Familien hilfreich zur Seite gestanden und hat sie, in ihrer Würde respektierend, in eine bessere Zukunft der Selbständigkeit geführt. Zusätzlich werden Kindermahlzeiten an Schulen und Clubs geliefert und Holocaustüberlebenden bei Bedürfnis das Essen nach Hause gebracht.

Ein besonderes innovatives Projekt sind die sogenannten Lebensmittelkarten (Foto nebenstehend), die wie Kreditkarten aussehen. Sie werden mit einem Geldbetrag aufgeladen und vor allem vor den jüdischen Feiertagen an bedürftige Menschen wie Holocaustüber­le­ben­de, alte Leute und kinderreiche Familien kostenlos abgegeben. Die Karte ermöglicht den bargeldlosen Einkauf in Supermärkten (ausgenommen Alkohol und Tabak), ohne dabei als Sozialempfänger aufzufallen.

So verteilte Meir Panim allein in diesem Frühjahr vor dem Passah-Fest 1'800 solcher Karten an Menschen, denen es finanziell nicht möglich war, sich mit genügend Lebensmittel für dieses Fest einzudecken. Dadurch erlebten viele Betroffene ein Stück Freiheit vom Stress der Armut und der Einsamkeit.

(Die Fotos dürfen von Rea Israel mit ausdrücklicher Erlaubnis von American Friends of Meir Panim, 5316 New Utrecht Avenue, Brooklyn, NY, verwendet werden)

Rea Israel unterstützt diese lohnenswerte Arbeit. Gaben für Meir Panim werden gerne weitergeleitet.


Meir Panim investiert in Israels Zukunft durch Jugend-Clubs
Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Armut in der Familie schlägt sich auch auf das Lernverhalten der Kinder nieder. Um diesem Umstand abzuhelfen, eröffnete Meir Panim in den vergangenen Jahren an verschiedenen Orten sogenannte Jugend-Clubs. Hier wird Kindern aus schwierigen Verhältnissen in nachmittäglichen Lerngruppen Nachhilfestunden erteilt. In einer entspannten Atmosphäre helfen professionelle Betreuer und Betreuerinnen den Kids bei den Hausaufgaben oder bei der Vorbereitung zu Prüfungen. Auch Freizeitbeschäftigung gehört dazu. Es gibt Kinder und Jugendliche, die vier bis fünf Mal pro Woche in den Club kommen. Dieser ist bis spät abends geöffnet und bietet seinen jungen Besuchern ein sicheres "Zuhause". Bevor dann die Kinder den Club verlassen, wird ihnen eine nahrhafte Mahlzeit serviert.

Kürzlich wurde ein neues Jugendzentrum in der südisraelischen Stadt Sderot eröffnet. Eigentlich gab es den Club schon lange, doch die Räumlichkeiten waren in die Jahre gekommen und brauchten eine totale Renovation. Diese wurde von Meir Panim übernommen.

Seit dem Jahr 2000 leidet Sderot unter ständigem Raketenbeschuss aus dem nahen Gazastreifen. Trotzdem sind die Bewohner stolz, in dieser Stadt zu wohnen. Ein solcher Club bringt daher so etwas wie ein Stück Normalität in ihren Alltag.

Die renovierten Räume werden auch als Gemeindezentrum für Jung und Alt verwendet. Vor allem am Samstagabend, nach dem Sabbat, finden Aktivitäten für Erwachsene statt.

Ein Teenager wurde gefragt, was für ihn der Jugend-Club bedeute. Er meinte: "Er ist nebst meinem Daheim mein Zuhause. Hier bekomme ich viel Liebe und Unterstützung bei den Hausaufgaben, und ich lerne wunderbare Freunde kennen."

(Fotos verwendet mit Erlaubnis von American Friends of Meir Panim, 5316 New Utrecht Avenue, Brooklyn, NY)

Rea Israel unterstützt diese lohnenswerte Arbeit. Gaben für Meir Panim werden gerne weitergeleitet.

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