Rundbrief Nr. 122, Januar 2016

Weihnachtsfeier mit Flüchtlingen in Jordanien


Kaum angekommen in Amman, gingen wir zum Markt, um zusammen mit unserer Helferin Samar die nötigen Dinge für die Weihnachtsfeier einzukaufen. Dieses Mal war Schwester Widad dabei, die Frau unseres Mitarbeiters Esaam. Wir kauften Schachteln, Schokolade und Weihnachtspapier. Im Hotel packten wir die Geschenke ein.

Wir erlebten eine gesegnete Weihnachtsfeier. Dazu luden wir 20 christliche Familien in ein Restaurant ein, welches Samar extra für diesen Anlass reserviert hatte. Vorher hatte ich alle unsere Flüchtlingsfamilien und Freunde angerufen, um sie zur Feier einzuladen. Darüber freuten sie sich sehr, und einige boten an, bei der Vorbereitung mitzuhelfen.

Einige dieser christlichen Flüchtlinge hatten in den letzten zwei bis drei Jahren keine Weihnacht mehr gefeiert.

Ihre Gesichter waren gekennzeichnet von Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Nach Jahren des Leidens waren sie deprimiert. Doch das änderte sich nach der Predigt von Pastor Najeeb Atteih (Foto). Er ermutigte die Flüchtlinge und erklärte, sie seien die eigentlichen Helden des Glaubens. Er meinte, dass sie wegen ihres Glaubens verfolgt wurden, doch dass gerade durch sie der Herr die Gemeinde erfrischt und es auf Grund von ihnen Erweckung in unseren Gemeinden gäbe! Die Botschaft war eindrücklich und berührte die Herzen. Auch manche stille Träne floss.

Die Weihnachtsfeier fand in einem Muslim-Restaurant statt (Fotos). Die Kellner waren ebenfalls von der Andacht berührt. Am Ende des Anlasses kam der Restaurant-Besitzer zu uns und bedankte sich für unseren Dienst. Viele Flüchtlinge sind auf der Durchreise. Sie warten auf die Genehmigung der UNO, um in ein Land weiter reisen zu dürfen, das Flüchtlinge aufnimmt. Wir hörten, dass die Flüchtlinge "S" und "B" noch in derselben Nacht nach Kanada ausreisen durften. Bevor sie uns verliessen, beteten wir mit ihnen um des Herrn Schutz und Segen und verabschiedeten sie im Namen Jesu. Kaum in Kanada eingetroffen, riefen sie uns an und erzählten freudig, sie könnten es noch nicht fassen, ihre Kinder nun in einem Land grosszuziehen, wo es keine Verfolgung, Gewalt und Morde gibt.

Ein zu Jesus bekehrtes moslemisches Mädchen sang ein Weihnachtslied. Ihr verstorbener Vater, ein Scheich, hatte das Lied geschrieben und komponiert. Wir trafen auch Frau "R". Sie war glücklich, uns nach ihrer Augen-OP wieder zu sehen. Sie umarmte mich, Elizabeth, und war so dankbar, dass wir letztes Mal mit ihr gebetet und sie ermutigt hatten. Sie war vor dem Eingriff besorgt, doch dann dauerte dieser nur 15 Minuten statt einer Stunde. Jetzt fühlt sie sich viel besser. Das Erblinden des Auges konnte verhindert werden.

Der Herr gebrauchte uns auch, um jordanische Gläubige zu ermutigen. Unsere Helferin Samar bat uns, eine ihr verwandte Familie zu besuchen. Vor allem die Frau hatte viel gelitten. Nach zehn Jahren kinderloser Ehe brachte sie einen Jungen zur Welt. Die Freude war gross. Und nach einem weiteren Jahr wurde eine Tochter geboren. Aus bestimmten Gründen versuchte die Frau, ihre Kinder als Alleinerziehende grosszuziehen. Dafür arbeitete sie hart.

Die Kinder wuchsen auf und besuchten die Universität. Der junge Mann schloss sich einem Body-Builder-Club an. Dort wollte er sich mit anderen jungen Männern messen. Von ihnen lernte er, dass man durch gewisse Spritzen die Muskeln schneller wachsen lassen konnte. Seine Mutter riet ihm davon ab und beteuerte, er sei schön genug, und Jesus liebe ihn genauso, wie er sei. Sie bat ihn, nicht auf seine Freunde zu hören, weil er dadurch Schaden erleiden könne. Er beschwichtige seine Mutter, alle seine Freunde hätten trotz der Spritzen keinen Schaden genommen. Doch eines Tages hatte er sich wohl eine Überdosis davon gespritzt, fiel in ein Koma, wurde ins Spital gebracht, und nach einer Woche auf der Intensivstation starb er.

Da brach die Welt der Mutter zusammen. Ihre Gesundheit verschlechterte sich, und bis heute leidet sie an einer chronischen Depression. Auch die Tochter leidet schwer unter dem Verlust ihres Bruders. Viele Glaubensgeschwister kümmerten sich um sie, sprachen ihr Mut und Trost zu – aber nichts half. Die Mutter trauert um ihren Sohn und macht sich Vorwürfe. Als wir ihr Haus betraten, hatte sie sich auf unseren Besuch eingestellt. Sie wusste, dass Diener aus Israel mit ihr beten würden. Wir setzten uns zu ihr, und sofort begann sie zu weinen. Ihr Weinen nahm an Intensität zu, und über eine Stunde goss sie dabei ihren Herzensschmerz vor uns aus.

Wir danken dem Herrn sowie "Rea Israel" und allen Mitarbeitern und Spendern herzlich für die Unterstützung zur Durchführung dieser gesegneten Weihnachtsfeier!

In Seiner Gnade Najeeb und Elizabeth Atteih

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4




Immanuel-Gemeinde mit Buchladen, Haifa


Wie ich, Najeeb Atteih, ein Diener Gottes wurde

Ich bin ein arabischer Israeli, und meine Familie kam einst aus dem Libanon. Ich selber wurde in Haifa geboren. Meinen Hintergrund genauer betrachtend, käme man nicht auf die Idee, mich als einen Kandidaten für das Reich Gottes im evangelistischen Dienst zu sehen.

Ich wuchs in einer Mafia-Familie auf und wurde drogenabhängig. Es scheint jedoch so, dass der Herr mich bereits im Leibe meiner Mutter auserwählte. Nach meiner Geburt kleidete meine Mutter mich als Priester und weihte mich Gott. Und Gott, der alles sieht, streckte sich nach mir aus.

Bereits verheiratet, schloss ich mich für einige Tage zum Beten in mein Zimmer ein – und kam als veränderter Mann wieder heraus. Elisabeth, meine Frau, bemerkte die völlige Umwandlung in meinem Leben. Sie fing an, mit mir zu den Gottesdiensten zu kommen und nahm ebenfalls Jesus in ihr Leben auf. Wir wurden gemeinsam getauft.

Dann verbrachte ich einige Zeit bei den Glaubensbrüdern in Latrun und bereitete mich auf den Dienst des Herrn vor. Seither diene ich zusammen mit meiner Frau dem Herrn.

Die Immanuel-Gemeinde
Meine erste Aufgabe bestand darin, meiner eigenen Familie das Evangelium zu predigen. Dies dauerte eine gewisse Zeit. Allmählich kamen folgende Menschen zum Glauben an Jesus: zuerst meine Frau Elisabeth und unsere beiden Kinder, dann die älteren Kinder meines Bruders, schliesslich meine Eltern, auch Neffen, Nichten und Cousins und einige von Elisabeths Verwandten. Nach einer weiteren Zeit fand der Anführer einer arabischen Bande im Hafen von Haifa zum Herrn. Dieser dient nun ebenfalls Jesus als Evangelist. Weitere Leute, mit denen ich in Kontakt kam, fanden zum lebendigen Glauben an Jesus und dienen nun in der Immanuel-Gemeinde, die damals schrittweise aufgebaut wurde.

In der Gemeinde gibt es junge Männer und Frauen, Babys, Kinder und Jugendliche. Für die Kinder besteht eine lebendige Sonntagsschule.

Aus der alten Scheune meines Vaters baute ich einen Versammlungsort. Daraus entstand ein schöner Anbetungsraum. Daneben richtete ich eine Küche und Toiletten ein. Zudem baute ich einen Raum für die Sonntagsschule und legte den Grund für den Kinderspielplatz. Nebst dem Predigen führe ich also auch Bau- und Klempnerarbeiten aus und weiss, wie man Abwasserrohre legt, Stromkabel verlegt usw.

Buchladen
Im Jahr 2007 mietete ich einen alten Raum und baute ihn zum Immanuel Buchladen um. Dieser Laden dient als evangelistisches Zentrum für Juden, arabische Studenten und Touristen, die oft einfach einmal vorbeischauen wollen.

Das Geschäft dient nicht nur der lokalen arabischen Gemeinschaft, sondern enthält Bibeln in vielen Sprachen sowie Lehrmaterial für Pastoren und für jedermann. Auch katholische Priester und Nonnen kommen vorbei und manchmal sogar orthodoxe Juden und Moslems. Viele Menschen haben inzwischen im Buchladen klar das Evangelium gehört, und etliche wurden dadurch positiv verändert!

Zentrum für christliche Soldaten
Dies ist das neuste Projekt in meinem Herzen. Ein Stück Land konnte gemietet und zu diesem Zweck vorbereitet werden. Es grenzt an das Grundstück der Gemeinde. Der erste Container wurde gekauft, und für einen zweiten (Foto) kam eine Spende. Nun werden noch Möbel und mindestens drei Betten für Soldaten benötigt sowie eine Klimaanlage, Schränke und ein Schreibpult mit Computer für das Büro. Dann sollte das Soldaten-Zentrum eröffnet werden können.

Es wird die Möglichkeit bieten, christlich-arabische Soldaten in ihrer Freizeit unterzubringen und ihnen mit Beratung und Seelsorge beizustehen im Blick auf Probleme in ihren Familien oder Schwierigkeiten anderswo. Sie werden das Evangelium hören und darin geschult werden, in der Armee für den Herrn ein Zeugnis zu sein. Zurzeit gibt es im Militär über 500 christlich-arabische Soldaten. Daher werden diese Plätze gut genutzt sein.

Besuch bei christlichen Flüchtlingen im Ausland
Wir haben einige Reisen unternommen, um von der ISIS verfolgte christliche Flüchtlinge in Jordanien und in der Türkei zu besuchen. Kürzlich besuchten wir kurdische Flüchtlinge in Istanbul. Bereits hat eine beträchtliche Anzahl Kurden den Islam verlassen und sich Jesus zugewandt. Wir sind in Abklärung, wie wir diesen Menschen helfen können. Dies ist erst der Beginn dieses Dienstes. Es muss noch viel getan werden. Viele der Flüchtlinge leben in entsetzlichen Umständen.

Monatlich bekommen wir einen Lohn von 7'000.- Schekel (= CHF 1855.-) von unserer Gemeinde. Wir haben zwei Kinder. Die Tochter studiert Theologie im "Israel College of the Bible". Sie arbeitet teilzeitlich, um einen Beitrag an ihr Studium zu leisten. Unser Sohn dient in der israelischen Armee. Er bekommt ein kleines Soldatengehalt, das jedoch nicht ausreicht, um seine persönlichen Ausgaben sowie die für die Armee zu decken. Wir gehen im Glauben voran und danken Gott für die Möglichkeit, IHM dienen zu dürfen. Wir schauen auf IHN, damit ER unsere Bedürfnisse für den Dienst und die Familie decken möge.

Pastor Najeeb und Elisabeth Atteih

Vorschlag von Kurt Wenger: Wir suchen Paten für die nächsten zwei Jahre, weil so lange das Theologiestudium und das Militär der beiden Kinder dauert. Wenn möglich, möchten wir dem Ehepaar Atteih einen bescheidenen monatlichen Zustupf von ca. Fr. 1000.- zukommen lassen. Möchten einige mit regelmässigen Beträgen von z.B. Fr. 50.-, 100.- 200.- oder auch mehr mithelfen? Wir leiten einfach weiter, was für sie hereinkommt.



Evangeliumsliteratur für Israel


Die messianische Gemeinde von Pastor Samuil, Nähe Tel Aviv, hat ein grosses Herz für Evangeliumsliteratur. Es ist ihr starkes Anliegen, das geschriebene Wort Gottes in Form von Bibeln, Büchern und anspre­chenden Traktaten unter ihr eigenes Volk zu bringen.

Mit der israelischen Bibelgesellschaft sprechen sie sich jeweils ab, welche Bücher und Traktate sie drucken lassen wollen. Das letzte Projekt war der Druck des Lukas-Evangeliums und diverser Traktate in Russisch (siehe Foto) zu passenden Anlässen wie zum Beispiel für das Laubhüttenfest im vergangenen Oktober.

Die Bibelgesellschaft bestätigt eine zunehmende Offenheit in der israelischen Gesellschaft. Immer mehr Menschen sind bereit, ein Evangelium oder eine Bibel zu empfangen. Sie wirken hungrig, und so kommen immer neue Israelis zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. ER ist dabei, seinem Volk das Evangelium zu bringen! Dadurch erfüllt der Herr sein Versprechen, Israel geistlich wiederherzustellen und zu beleben, um es zum Segen für die Nationen zu setzen!

Festtage wie Purim, Passah, Pfingsten, Laubhüttenfest usw. werden genutzt, um Menschen zu Gottesdiensten einzuladen und sie anhand dieser Feste mit dem Gott Israels bekannt zu machen. Besucher, die zum ersten Mal in die Gemeinde kommen, erhalten am Schluss einen Bibelteil oder geistliche Literatur. Die "Gäste-Gottesdienste" sind dementsprechend auf Neubesucher ausgerichtet, und das Evangelium wird klar verkündigt. Auch Gemeindeausflüge werden dazu genutzt, um Leute einzuladen. Unterwegs gibt es auch stets einen Gottesdienst.

Pastor Samuils Gemeinde arbeitet vor allem unter der russischsprachigen Bevölkerung Israels.

Wer hilft finanziell mit, damit genügend Evangeliumsliteratur gedruckt und verteilt werden kann?

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Gaben mit dem Vermerk Evangeliumsliteratur werden gerne weitergeleitet.



Obdachlosenarbeit in Tel Aviv


Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen in Israel.
Internationaler Direktor von "Rescue in Israel": George Wehnes
Leiter in Israel: Genady Michaely


Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen.

Liebe Freunde

Es berührt mich immer wieder neu, wenn ich von Zeugnissen höre, die durch "Rescue in Israel" geschehen. Darin sehen wir so klar die Liebe und Gnade des allmächtigen Gottes in den Wirrnissen des Lebens. Auch in Stanislavs Leben sehen wir Gottes Eingreifen. Stanislav befindet sich seit einem Jahr in unserem Wiederherstellungsprogramm, das sich "Ohel Avraham" (Zelt Abrahams) nennt.

Eure Gebete sowie finanzielle Unterstützung werden vom Herrn zur inneren Befreiung solcher Menschen gebraucht: …"die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen…dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauerkleid, Lobgesang statt eines betrübten Geistes gegeben werden"… Jesaja 60:1-3

Ich heisse Stanislav und bin 52 Jahre alt. Ich wurde in einer normalen Familie in der früheren Sowjetunion geboren. Wir waren nicht reich, aber auch nicht arm. Meine Eltern arbeiteten als Tech­niker. Mein Leben war ausgewogen mit Schule, Militärdienst, Lernen und Arbeit. Meine erste Ehe hielt nur vier Monate. Ich war nie ein Trinker, ausser dass ich an Feiertagen etwas Alkohol konsumierte. Mein grosses Problem war jedoch das Rauchen. Damit begann ich mit zwölf Jahren im Kontakt mit anderen Kindern. Nach meiner Militärzeit versuchte ich einige Male, davon loszukommen - erfolglos. Schliesslich nahm mich meine Freundin in ein Leichenhaus mit und zeigte mir einen Verstorbenen, der sein ganzes Leben lang geraucht hatte. Das sass! Seither rauche ich nicht mehr – und das seit 30 Jahren. Ich heiratete ein zweites Mal. Auch während des Hochzeitsfestes trank ich nur Fruchtsäfte. Dann zogen wir nach Israel. Da ich keinen Alkohol trank, fand ich schnell Arbeit, und alles lief sehr gut. Nach dem ersten Jahr im neuen Land bekamen wir unseren

Sohn. Ich verdiente gut, und wir beschlossen, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Doch meine Frau beklagte sich, ich würde nicht genug Geld verdienen. So nahm ich noch eine zweite Arbeitsstelle an. Einige Monate später erzählten mir die Nachbarn, meine Frau würde sich mit einem anderen Mann treffen. Ich stellte sie zur Rede, und sie gab es zu. Diese Nachricht erschütterte mich so, dass ich begann, Alkohol zu trinken.

Es kam zur zweiten Scheidung. Kurz danach starb meine Mutter. Dies brachte mich völlig aus dem Ruder, und ich konsumierte noch mehr Alkohol. Es dauerte nicht lange, und ich verlor meine Arbeitsstellen und wurde obdachlos. Schliesslich war ich immer hungrig, schmutzig und betrunken. Meine Trunksucht brachte mich einige Male an den Rand des Todes. Ich war Atheist, aber immer der Meinung, dass es eine höhere Macht gebe. In solchen Situationen erhob ich den Kopf zum Himmel und schrie: "Wo bist du, Allmächtiger, der nicht in der Lage ist, mich zu dir zu nehmen oder in die Hölle zu schicken?" Oft verfluchte ich Gott – und war doch immer noch am Leben. Öfters brachte mich der Krankenwagen in schlimmem Zustand ins Spital.

Eines Tages kam ein Mann auf mich zu und fragte: "Möchtest du geheilt werden?". Ich bejahte. Durch diese Begegnung kam ich in die Männer-Reha dieser Obdachlosenarbeit. Dort durfte ich duschen, bekam Essen und Unterkunft. Allerdings befand ich mich in einer grossen Depression und konnte kaum mehr recht auf den Beinen stehen. Ganz langsam, ohne Druck von den Mitarbeitern, erzählten sie mir von Gottes Liebe und sprachen über die Bibel.

Anfänglich war ich nicht sonderlich daran interessiert. Doch mehr und mehr öffnete ich mich und begann, das Wort Gottes zu lesen. Ich konnte sehen, wie oft Gottes Hand sich nach mir ausgestreckt hatte, obwohl ich ihn stets abgewiesen hatte. Ich hätte wohl hundertmal sterben können, aber Gott errettete mich jedes Mal. Noch heute, nach einem Jahr im Wiederherstellungsprogramm, verstehe ich nicht, wieso Jesus mir Gnade entgegengebracht und meine Sünden vergeben hat, obwohl ich ihn verflucht hatte!

Durch das Bibelstudium habe ich schon viel gelernt. Seit einem Jahr habe ich keinen einzigen Schluck Alkohol mehr getrunken. Meine Zuversicht wächst, dass ich davon ganz befreit sein werde. Dies kann ich nicht allein erreichen. Wenn es schwierig wird, hebe ich meine Augen zum Himmel und flüstere "Herr, lass mich nicht alleine – sei bei mir!" Dies hilft mir ganz besonders und gibt mir neue Kraft.

Ich bin dem himmlischen Vater und den Mitarbeitern in diesem Reha-Haus so dankbar, dass sie verlorene Seelen retten! Ein grosses Dankeschön all denen, die dieses Werk mit Gebet und Finanzen unterstützen. Stanislav

Ein abschliessendes Wort des Direktors: Nochmals ein herzliches Dankeschön allen treuen Unterstützern. Dank eurer Barmherzigkeit und Freigebigkeit kann Männern wie Stanislav geholfen werden, in Jesus, dem Messias, ein neues Leben zu finden.

George Wehnes

Gaben für diese wunderbare Obdachlosenarbeit leiten wir sehr gerne weiter.