Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Liebe Israel-Freunde, liebe Beter und Spender

Rundbrief Nr. 119, Dezember 2015


Die erste Weihnacht

Lukas 2,7 und 11: Sie brachte einen Sohn zur Welt, ihren Erstgeborenen, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall. Eine andere Unterkunft hatten sie nicht gefunden.  — Heute wurde in der Stadt Davids euer Retter geboren, Christus, der Herr!


Für die Geburt Jesu, des Sohnes des allmächtigen, lebendigen Gottes, wurde kein roter Teppich ausgerollt. Da war keine Spur von "leise rieselt der Schnee", sondern Alltag, graue Wirklichkeit. Kein Platz in einem Hotel oder in einer Privatwohnung wurde für ihn gefunden. Und so wurde unser Herr in einem Stall geboren, und der Stubenwagen bestand aus einer Futterkrippe.  Der Korintherbrief sagt: Er ist um unseretwillen arm geworden.

Gottes Sohn — der erste Flüchtling


Matthäus 2, 13-15: In der folgenden Nacht hatte Josef einen Traum, darin erschien ihm ein Engel des Herrn, der sagte: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten! Bleib dort, bis ich dir sage, dass du zurückkommen kannst. Herodes wird nämlich alles daransetzen, das Kind zu töten." Da brach Josef mit dem Kind und seiner Mutter mitten in der Nacht nach Ägypten auf. Dort lebten sie bis zum Tod von Herodes. So traf ein, was Gott durch den Propheten vorausgesagt hatte: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."


Auch hier sehen wir, dass Jesus Christus, der Menschen- und Gottessohn, in seinen jungen Jahren Flüchtlingsnot gekannt hat: Er war arm, einsam, verfolgt — und dennoch unter Gottes Schutz, Gnade, Bewahrung und Führung. Gott kommt IMMER zum Ziel. Vertrauen wir ihm! Er kommt auch mit uns zum Ziel, wenn wir ihm völlig vertrauen.

Mit weihnachtlichen Grüssen
Rea Israel
Kurt Wenger, Präsident



Ich will segnen, die dich segnen, und in dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter auf Erden (1. Mose 12,3)