Rundbrief Nr. 118, Oktober 2015

Liebe Israel-Freunde, liebe Beter und Spender


Spezialaufruf an unsere 1200 Rundbriefempfänger!

Ich gehe davon aus, dass Sie alle über das grosse Flüchtlingsproblem informiert sind. Auch viele Christen fliehen vor den barbarischen IS-Kämpfern aus dem Irak und Syrien nach Jordanien.

In seinem Bericht erwähnt Pastor Najeeb, er sei angefragt worden, fünf Familien mit monatlich Fr. 200.- zu unterstützen, doch er musste verneinen aus Mangel an den nötigen Mitteln. Das hat mich zutiefst berührt. Da sind mehr als eine Million Flüchtlinge allein in Jordanien. In der Stadt Amman öffneten 14 Kirchen den Verfolgten ihre Türen. Doch dermassen vielen Menschen richtig zu helfen, übersteigt völlig ihre Möglichkeiten.

In der Schweiz würde das Versorgen einer solchen Flüchtlingsfamilie ein Vielfaches davon kosten. Das weckte in mir den Wunsch, von unserem Hilfswerk aus doppelt so viele Familien zu unterstützen, vorläufig ein Jahr lang.

Frage: Wer ist bereit, eine solche „Familienpatenschaft“ zu übernehmen? Seien es mit monatlich Fr. 200.-, oder sogleich mit Fr. 2400.-? Wir möchten fünf syrische und fünf irakische christliche Familien damit beglücken. Die Pastoren Najeeb und Shmuel übernehmen den Dienst unentgeltlich, die Beträge zu überbringen. Den Familien werden Essensgutscheine abgegeben, es gibt Abmachungen für Medikamente, und zusätzlich erhalten sie ein Taschengeld zur freien Verfügung.

In Johannes 13,35 steht: Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

Am 2. November fliege ich mit einer Reisegruppe wieder ans Tote Meer. Die Pastoren Shmuel und Najeeb werden je an einem Abend vor der Gruppe sprechen und uns über ihre Dienste in Israel und für die Flüchtlinge informieren. Alle Beträge, die bis zum Abreisetag hereinkommen, werde ich mitnehmen und ihnen persönlich überreichen.

Ein von Herzen kommendes Vergelt’s Gott und ein liebes Schalom!

Rea Israel

Kurt Wenger, Präsident
und das ganze Team

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4




Meir Panim eröffnet im Negev grösste Küche


„Wenn du dem Hungrigen dein Brot darreichst und die gebeugte Seele sättigst, dann wird dein Licht aufgehen in der Finsternis, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.“ Jesaja 58,10

In der Stadt Kirjat Gat, im Negev, entsteht die grösste Küche im Nahen Osten, die bald ihren Betrieb aufnehmen wird.

Das Gebäude (Foto) war eine verfallene Textil-Fabrik und konnte von der Organisation Meir Panim mit internationalen Spenden gekauft und renoviert werden. In diesem Zentrum können in Zukunft täglich 200‘000 warme Mahlzeiten zubereitet und im ganzen Land an Hungrige und Bedürftige verteilt werden. Angefangen wird mit der Zubereitung von 30‘000 Mahlzeiten pro Tag. Zu den Empfängern gehören Kinder, Familien, Senioren, Holocaust-Überlebende, Neueinwanderer, ans Haus gebundene Menschen, sozial Bedürftige, Behinderte, Soldaten usw. Auch Meir Panims sechs Gratis-Restaurants werden davon beliefert werden.

Jeder vierte Israeli lebt unter der Armutsgrenze. Man rechnet, dass täglich 817‘000 Kinder hungrig zu Bett gehen müssen!

Durch diese Mega-Küche und ihrem Verteilzentrum entstehen ungefähr 200 neue Arbeitsplätze. Dies ist ein besonderer Segen für den kargen Arbeitsmarkt im Negev.

30% der Mitarbeiter werden Behinderte sein. Die Essensverarbeitung geschieht grösstenteils maschinell. Behinderte können dadurch ihren Job gut ausführen.

David Roth, Präsident von Amerikas Freunden von Meir Panim, meinte: „Wir haben eine Partnerschaft mit einer Catering-Firma. Dies garantiert grösste Qualität und besten Standard des Essens.“

Michael Fromm, Leiter der amerikanischen Freunde für Meir Panim sagte: „Dieses Gebäude (Küche) ist ein Wendepunkt in unserem jahrzehntelangen Kampf gegen den Hunger in Israel!“

Rea Israel unterstützt Meir Panims lohnenswerte Arbeit regelmässig. Spenden mit dem Vermerk „Meir Panim“ leiten wir gerne weiter.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil



Immanuel-Gemeinde mit Buchladen, Haifa


Liebe betende Freunde

Unser Sohn Tino
Vor kurzem besuchten wir mit vielen anderen Eltern eine Absolvierungsfeier für junge Soldaten. Nach der Zeremonie kam der Kommandant zu uns und erzählte, wie erfreut er darüber sei, wie gut sich Tino in seine neue Einheit eingefügt habe, und wie Tino allen helfe und sie ermutige. Wir loben Gott dafür, dass Er Tino hilft, in der Armee ein Licht zu sein. Dies ermutigt uns darin, die vielen arabisch-christlichen Soldaten zu erreichen, die keine geistliche Unterstützung haben. Jüdische Soldaten werden von einem Rabbi gesegnet, bevor sie in den Kampf ziehen. Wir wollen diese christlichen Soldaten geistlich unterstützen, damit sie füreinander beten und zum lebendigen Glauben kommen.

Haus für arabisch-christliche Soldaten
Wir warten immer noch darauf, die Wohncontainer aufstellen zu können, damit wir denen, die in ihren Familien nicht mehr willkommen sind, ein Obdach bieten können. Bitte betet, dass wir dafür die nötige Unterstützung bekommen. Wir möchten endlich mit dieser Arbeit unter den über 500 christlichen Soldaten beginnen. — Inzwischen wurde von einem Rundbriefleser ein Wohncontainer für 5300 Euro gespendet! Preis dem Herrn!

Die Orthodoxen erreichen
Kürzlich ging ich (Najeeb) mit Tino und Neffe Stefano ins Einkaufszentrum, um einige Dinge für Tinos Militärdienst zu kaufen. Dort standen junge religiöse Juden und forderten die vorbeigehenden Männer auf, die Gebetsriemen (Tefillim) umzubinden und ein Gebet zu sprechen. Ich liess mich darauf ein, sprach das Gebet nach und liess mich segnen. Erst danach stellten sie fest, dass ich gar kein Jude war. Als ich begann, mit ihnen über den jüdischen Messias zu sprechen, waren sie sehr erstaunt, dass ein Araber so viel über den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs und über die biblischen Schriften wusste. Nach einem langen Gespräch bat einer dieser religiösen Juden, ihn zu segnen. So betete ich für ihn und segnete ihn im Namen Jeschuas, dem jüdischen Messias. Alle spürten wir den Geist der Liebe, der das Gespräch umgab.

Wir danken euch für eure Gebete und Unterstützung. Der Herr segne euch alle! In der Liebe zu IHM verbunden,

Rev. Najeeb und Elizabeth Atteih

Facebook: Immanuel B-shop Haifa

Gaben für „christliche Soldaten“ werden gerne weitergeleitet.