Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Liebe Israel-Freunde, liebe Beter und Spender

Rundbrief
Nr. 115
Juli 2015

Seit Kurzem gehört auch Frau Rüfenacht zu unserem Spenderkreis und erhält die Rundbriefe. Aufgrund des veröffentlichten Briefes von Renate Wieland schrieb sie uns Folgendes:

Israel liegt mir am Herzen, aber das war nicht immer so. Warum hat sich das geändert? Es ist mir ähnlich ergangen, wie jemand geschrieben hat. Ich war oft auf Reisen, allein oder mit der Familie. Als ich letztes Jahr von den Spanienferien zurück kam, wurde ich gleich von zwei Personen gefragt: Warum gehst du nie nach Israel? Diese Frage erstaunte mich. Was soll ich dort? Das ist mir zu teuer! Nie wäre mir dieses Reiseziel in den Sinn gekommen. Da kam Post von Kultour Reisen, und wieder wurde ich mit dem Thema Israel konfrontiert. Zwar schaute ich den Prospekt an, legte ihn aber wieder beiseite. Doch der Gedanke liess mich nicht mehr los.

Ein paar Tage später erhielt ich am Arbeitsplatz den Ferienplan zum Ausfüllen. Da sagte ich innerlich: Gott, wenn du willst, dass ich in dein Land komme, dann komme ich, und dann wird es auch mit dem Ferientermin klappen. Und so war es. Bereits zwei Tage später lag die Bestätigung in meinem Ablagefach.
Nun fing eine neue Zeit in mir an. Ich freute mich so auf diese Reise, wie ich mich nie zuvor auf Ferien gefreut hatte. Mein Herz jubelte! Je näher der Abreisetermin kam, desto aufgeregter wurde ich.

So stand ich also mit meinem Koffer und anderen Reiseteilnehmern am Flughafen, und los ging’s. Als das Flugzeug in Tel Aviv landete, wusste ich: Jetzt bin ich in dem Land, das dem Herrn gehört.

Ich besuchte viele Orte in Jerusalem: Die Via Dolorosa, den Weg, den Jesus mit dem Kreuzbalken auf den Schultern ging, um gekreuzigt zu werden. Oder die Römische Strasse, wo man noch Fussspuren aus jener Zeit sieht. Oder den Berg, wo Abraham seinen Sohn opfern sollte. Den Garten Gethsemane, wo Jesus die Jünger bat, zusammen mit ihm wach zu bleiben. Die Wüste mit all ihren Erzählungen. Es war sehr eindrücklich. Alle diese Orte bewegten mich sehr.

Als diese Reise leider zu Ende ging, fiel es mir schwer, zurück in den Alltag zu gehen. Doch eines ist sicher: Ich komme wieder! In mir hat sich ein Tor geöffnet, ein Tor zu Israel.

Die Botschaft des Alten Testamentes wurde mir ganz neu, und ich lernte und lerne viel über ein Volk, das mir bisher noch so fremd war, das Volk, das von Gott auserwählt wurde. Sein Volk soll auch mein Volk werden. Ich will Israel segnen und unterstützen, so, wie Gott es mir zeigt. Das Wichtigste aber für mich ist, auf Gottes Stimme zu hören und mich führen zu lassen.

„Wer Israel segnet, den will auch ich segnen. Wer Israel verflucht, werde auch ich verfluchen.“ 1. Mose 12,3. — Schalom!  Rosmarie Rüfenacht


Mit einem herzlichen Schalom grüsst Sie


Rea Israel

Kurt Wenger, Präsident




Ich will segnen, die dich segnen, und in dir sollen gesegnet sein alle Geschlechter auf Erden (1. Mose 12,3)