Rundbrief Nr. 110, Februar 2015

Liebe Israel-Freunde, liebe Beter und Spender


Eine syrische Familie, die in unserem Dorf Erlinsbach wohnt, teilte meiner Frau mit, dass bereits mehrere Kinder in den Zeltstädten im Libanon und in Jordanien erfroren sind. Diese beiden Länder grenzen an Israel. Auch die Medien sprechen von Toten, die in Folge der Kälte in den Zeltlagern gestorben sind.

Das hat in mir einen Gedanken ausgelöst: Wir können diesen Leuten helfen! Im Libanon und in Jordanien halten sich je über eine Million Flüchtlinge aus Syrien auf, aus dem einzigen Grund, damit sie nicht umgebracht werden!

Pastor Shmuel Suran, Jerusalem, unterhält das „Elia-Projekt“, das wir jedes Jahr mit ein paar tausend Franken unterstützen. Sein Team stellt Geschenkkörbe mit Lebensmitteln und Evangeliumsliteratur für Erwachsene und Kinder für arabische Christen bereit.

Wir könnten diesem Gemeindeleiter Geld zukommen lassen, damit er lastwagenweise Wolldecken, Lebensmittel, auch etwas Süssigkeiten für die Kinder und dazu — ganz wichtig! — Evangeliumsliteratur einer Anzahl der vielen tausend Menschen im Libanon bringen kann.

Wer hilft mit?


Pastor Najeeb und seine Frau Elisabeth (sie ist Armenierin, er arabischer Pastor). bauten in Haifa und Umgebung drei messianische Gemeinden auf. Sie besuchten schon Flüchtlingslager in Jordanien und brachten dort Hilfe, so viel sie konnten, predigten auch und führten viele Gespräche.

Auch hier ein Gedanke: Wir wollen ihnen helfen, damit sie den Flüchtlingen dort noch mehr helfen können.

Wir möchten Geld an sie weiterleiten, damit sie per Lastwagen die nötigen Hilfsmittel in die Zeltstadt nach Jordanien bringen und dort das Evangelium predigen können.

Ich weiss: Was wir tun können, ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Und doch: Denen, die etwas bekommen, ist im Moment geholfen, und das möchten wir tun. Es ist auch viel besser, diese die Hunderttausende von Menschen dort im Nahen Osten bleiben, in der Nähe ihrer Heimat, als dass sie als Asylanten zu uns nach Europa kommen. Denn wenn das Problem in Syrien gelöst ist, können sie hoffentlich wieder zurückkehren in ihre Städte und Dörfer.

Helfen Sie uns, diesen Flüchtlingen zu helfen!


Sicher, diese grosse Not übersteigt unsere Möglichkeiten bei weitem, aber was wir tun können, das wollen wir tun.

Also, Sie haben die Möglichkeit zu helfen, zu spenden, zu beten. Schreiben Sie bei Ihren Einzahlungen: „Libanon“ oder „Jordanien“ dazu, dann geht Ihre Spende dorthin.

Natürlich frieren bei diesem nasskalten Wetter auch etliche Israeli in ihren oft ungenügend geheizten Häusern. Von einer Familie wissen wir, dass sie dreifache Kleidung übereinander trägt. Auch hier haben Sie die Möglichkeit zu helfen mit dem Stichwort „Winterhilfe Israel“. Dieses Geld wird dann dort verwendet.

Mit einem herzlichen Schalom

Rea Israel

Kurt Wenger, Präsident
und das ganze Team

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4