Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Bericht von Silvia Pfeil


Auch in diesem Frühling und Herbst führte Pastor Kurt Wenger, Gründer und Leiter des christlichen Hilfswerkes „Rea Israel“, die beliebte Israel-Freizeit am See Genezareth mit abschliessenden Tagen in Jerusalem durch. Die vielen Teilnehmer freuten sich über das gediegene Kibbuz-Hotel Nof Ginosar direkt am See Genezareth, die feine israelische Küche und das individuelle Reiseprogramm mit zahlreichen Ausflügen à la carte. Dabei konnte man sich selbst am Tag des Ausfluges noch kurzfristig zur Teilnahme entschliessen. Unser langjähriges Team führte durch die Freizeiten. Dazu gehören der israelische Reiseführer Dany Walter, der Busfahrer Shraga und der Reiseleiter Kurt Wenger. Diese drei „Helden“, trugen – nebst freiwilligen Helfern — kompetent zum Gelingen der Reise bei.
Eine erfreulich grosse Anzahl Teilnehmer waren bei beiden Reisen zum ersten Mal in Israel!

BEGEGNUNGEN

Zahlreiche Begegnungen mit Israelis fanden während beiden Reisen bei unseren Abendveranstaltungen im Hotel und teilweise unterwegs statt. Die Gäste berichteten über ihre Hilfswerke und Organisationen und erzählten aus ihrer Arbeit. Dies trug zu einem besseren Verständnis für die Realitäten im Land bei. Alle diese Mitarbeiter bekamen eine finanzielle Direkthilfe von Kurt Wenger. Dabei gab es ein paar erfreulich grosse Gaben, ermöglicht durch unsere Rea Israel-Spender und Gönner.







Im Folgenden werden diese Projekte kurz vorgestellt, die Rea Israel regelmässig oder sporadisch und z.T. einmalig unterstützt.

AKTION „EINKAUFSWAGEN“
Doron Schneider, Mitarbeiter bei der Christlichen Botschaft Jerusalem, leitet ein eigenes Projekt, das er „Aktion Einkaufswagen“ nennt. Die Idee ist die, dass Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt werden. Die Armut ist steigend. Voller Freude schrieb er anschliessend: WOW! Ich bin immer noch überrascht über die grosse Spende für die Einkaufswagen, die wir verteilen dürfen! Mit dieser Summe können wir mindestens 50 armen Familien in Israel jeweils mit einem vollgepackten Einkaufswagen helfen. Wir werden den Herrn um Führung bitten und dann in den Supermarkt gehen und die Wagen mit vielen schönen und leckeren Sachen füllen. Ihr habt genau das getan, was Gottes Wort sagt:„Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschliesst eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!“ (aus Jesaja 58,7). Zudem wurden auch Dorons Projekte „Olivenbäume“ sowie „Ferientage im Bunker oder am Stand“ mit je einer Spende unterstützt. Doron sprach auch über die aktuelle Situation in Israel und betonte, wie Gott uns zuruft, das jüdische Volk zu trösten: „Tröstet, tröstet mein Volk“ (aus Jesaja 40,1).

STIFTUNG YEELIM
Isi Knaan ist Gründer und Leiter der Stiftung Yeelim, die 1999 gegründet wurde. Seine Organisation kümmert sich vor allem um russische und äthiopische Jugendliche, die aus sozial schwachen Familien stammen. Es ist ihm ein Anliegen, sie in ihrer Ausbildung zu fördern. Viele freiwillige Helfer stellen ihnen in ihrer Freizeit ihr Wissen unentgeltlich zur Verfügung, so auch unser Reiseleiter Dany Walter.
Isi Knaan zeigte uns Bilder, wie seine Stiftung diesen jungen Menschen die Möglichkeit bietet, ein Kleinflugzeug steuern zu lernen. Zudem werden diese 16- bis 18-Jährigen mit Uniformen ausgerüstet. Diese Fliegerfähigkeit fördert ihr Selbstbewusstsein — werden doch gerade oft äthiopische Jugendliche wegen ihrer Hautfarbe verächtlich behandelt und ausgegrenzt. Nun aber werden sie plötzlich zu Helden, weil sie ein Kleinflugzeug steuern können! Zudem öffnen sich dadurch neue Horizonte und Türen, und im Militär versucht man, diese jungen Leute in eine technik-orientierte Ausbildung zu integrieren. Isi Knaan meinte: „Ohne Kurt Wenger und ähnliche Gruppen könnte dieses Projekt nicht bestehen“.

EBENEZER OPERATION EXODUS
„Bringt meine Söhne von fernher und meine Töchter vom Ende der Erde“ (aus Jesaja 43,6). Viele Schriftstellen sprechen darüber, dass Gott in den letzten Tagen das jüdische Volk nach Hause bringen wird. Wir leben in einer Zeit, wo wir die Erfüllung dieser Verheissung mit eigenen Augen sehen können! Ebenezer Operation Exodus ist ein christlicher Dienst, der in 50 Ländern arbeitet und jüdische Menschen bei ihrer Rückkehr nach Israel unterstützt. Seit der Staatsgründung 1948 kehrten bereits über drei Millionen Juden nach Israel heim. Dabei durfte das Hilfswerk, gegründet 1991 vom Schweizer Gustav Scheller, schon über 140‘000 jüdischen Menschen behilflich sein. Iris Goldmann arbeitet als Sekretärin im Büro von Operation Exodus in Jerusalem. Dort hilft sie den Neueinwanderern praktisch mit Rat und Tat. Iris erzählte unserer Reisegruppe von Gottes Treue in ihrem Dienst und wie sie selbst als Jüdin aus Amerika nach Israel eingewandert ist. Auch dieses Hilfswerk erhielt eine Spende.



HEIM FÜR HOLOCAUST-ÜBERLEBENDE
Eine besonders grosse Spende durfte Rea Israel dieser lohnenswerten Arbeit im Frühjahr zukommen lassen. Im Vorfeld hatte Kurt Wenger in seinem Rundbrief über diesen Dienst berichtet, und viele Gaben wurden als Folge dessen für diese Arbeit einbezahlt. Im Herbst durften wir sie mit einer zusätzlichen Gabe beschenken. Das grosse Altersheim wurde im Jahr 2010 bezogen und bietet 84 Holocaust-Überlebenden einen Lebensabend in Würde und Gemeinschaft. Wir hatten das Vorrecht, Shoshanna, 94, im Frühling und Herbst in der Reisegruppe willkommen zu heissen. Sie selbst hatte Auschwitz und andere Orte des Grauens überlebt. Ihre ganze Familie verlor sie im Holocaust. Sie spricht Deutsch und erklärte, sie habe eine Nummer an ihrem Arm eintätowiert. Noch jede Nacht träumt sie von ihrer schrecklichen Vergangenheit. Mit Dankbarkeit erwähnte sie, wie wohl sie sich in diesem neuen Heim fühle. Es war ihr jedoch ein Anliegen, dass das Geschehen des Holocausts nie vergessen geht, und daher war sie auch bereit, darüber zu sprechen. Begleitet wurde sie von der Mitarbeiterin Tami, deren Aufgabe darin besteht, diesen Menschen viel Liebe zukommen zu lassen. Tami ist die Tochter von Holocaust-Überlebenden und hat viel von diesem Trauma mitbekommen und mitgelitten. Einfühlsam dient sie diesen Menschen.



PNIEL GEMEINDE, TIBERIAS
Für unsere Reiseteilnehmer ist es jeweils ein Vorrecht, am Sabbat die messianische Gemeinde Pniel in Tiberias besuchen zu dürfen. Die Gemeinde begann 1978 als kleiner Hauskreis. Trotz Verfolgung und Widerstand ist sie gewachsen. Als grösste Gemeinde Israels besteht sie nun aus über 500 Personen. Pniel ist eine messianisch-familienfreundliche Gemeinde mit vielen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Das Ziel sind gesunde Familien! Dies wiederum hilft zu einer gesunden Gemeinde. In der Pniel gibt es auch ein Lernzentrum mit Kindergarten und Grundschule. Es wird dringend ein grösseres Gebäude mit Umschwung benötigt. An einem Abend besuchte uns der Gemeindeälteste Gideon Uhlmer. Herzen wurden berührt, als er über Gottes Treue und Seine Wundertaten sprach, die sie in der Gemeinde Pniel schon oft erlebten. Rea Israel durfte ihm eine finanzielle Gabe für die Gemeindearbeit überreichen.


MAKOR HATIKVA (QUELLE DER HOFFNUNG)
Dies ist eine messianisch-jüdische Grund- und Mittelstufenschule in Jerusalem. Zurzeit wird sie von 87 israelischen und internationalen Schülern besucht. Die Vision für eine messianische Alternative im israelischen Schulwesen entstand 1990. Die Mitarbeiter sind engagierte Lehrer, die auf bestimmte Fächer spezialisiert sind. Die täglichen morgendlichen Andachten beinhalten auch Elemente der israelischen Kultur und bieten den Schülern eine optimale geistliche Vorbereitung für das Leben als gläubige Menschen in Israel. „Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll.“ (aus Sprüche 22,6)
M. war einst ein schüchternes Kind und stets darauf bedacht, nicht aufzufallen. Durch die Schulausbildung an dieser messianischen Grundschule wurde die Neunjährige zu einer selbstsicheren kleinen Person. Wie ist das geschehen?



Eines Abends sass M. beim Abendessen und erzählte ihrer Mutter: „Mein Lehrer hat mein Leben verändert!“ Die Mutter fragte nach, wie sie das meine, und bekam die Antwort: „Ich war so schüchtern, dass ich jeweils einen Mitschüler bat, an meiner Stelle dem Lehrer zu antworten. Aber jetzt kann ich vor der ganzen Klasse sprechen. Der Lehrer hat mich ermutigt. Er versteht es, ein positives Lernklima zu schaffen.“ So lernte M. sich mehr und mehr selbst zu äussern! Ihre Mutter ist überwältigt von diesem Lernerfolg und der Veränderung ihrer Tochter. M. nimmt nun aktiv am Schulleben teil. Es ist kaum vorstellbar, dass sich dieses Mädchen früher in den Schlaf geweint hat aus purer Angst, am nächsten Schultag in der Klasse zu einer Antwort aufgerufen zu werden. Die Eltern sind äusserst dankbar für diese messianische Schule, in der eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe herrscht, wo der Glaube an Jesus/Jeshua die Grundlage ist und die Bildung eines gottesfürchtigen Charakters Priorität geniesst. Es war Kurt Wenger eine Freude, die Schule beide Male mit einer Spende von Rea Israel zu unterstützen.

MEIR PANIM — GRATIS RESTAURANT
Die Hilfsorganisation Meir Panim unterhält zurzeit sechs „Gratis-Restaurants“ (Suppenküchen) im ganzen Land. Mitarbeiterin Goldie Sternbuch sprach im Frühjahr zu uns über diesen Dienst und wurde mit einer Spende beschenkt. Das Werk wurde im Jahr 2000 gegründet. 1,75 Millionen Israelis (22% der Bevölkerung), Familien mit vielen Kindern, Alleinerziehende, Neueinwanderer, ältere Menschen, Behinderte, aber auch andere Bevölkerungsgruppen leben heutzutage unter der Armutsgrenze. 817‘500 Kinder gehen täglich hungrig zu Bett. Die Organisation Meir Panim kümmert sich um diese Not, und dabei ist man bedacht, die Würde jener zu wahren.





Meir Panims „Suppenküchen“ nennen sich nun Gratis-Restaurants und sehen aus wie normale Gaststätten. Die täglichen Mahlzeiten enthalten alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe. Freiwillige Helfer servieren nicht nur das Essen, sondern leihen den Gästen auch gerne ein offenes Ohr und wo nötig auch eine helfende Hand. Tausende von Mahlzeiten werden täglich durch Meir Panim ausgeteilt, und dies stets begleitet von einem Lächeln!
Das Gratis-Restaurant in Jerusalem, Nähe Busterminal, bereitet täglich um die 300 Mahlzeiten zu. Willkommen ist jede Person. Der soziale, religiöse oder ethnische Hintergrund spielt dabei keine Rolle. Somit sitzen an einem Durchschnittstag russische Einwanderer gemeinsam mit in Israel geborenen Israelis und Arabern am selben Tisch. Die Gäste schätzen die gute Qualität des Essens sowie die Herzlichkeit der Mitarbeiter und Volontäre.
Das Gratis-Restaurant in Tiberias (See Genezareth) serviert täglich 160 Mahlzeiten in einer einladenden Atmosphäre. Zusätzlich werden 60 Mahlzeiten jeden Tag an bedürftige Menschen nach Hause geliefert. Für manche Menschen ist dies das einzig warme Essen pro Tag!
Vor Festtagen dürfen die Gäste zusätzliches Essen mit nach Hause nehmen. Silvia Pfeil und ein paar Reiseteilnehmer haben im Herbst dieses Restaurant besucht und überbrachten Meir Panim eine Spende von Rea Israel. Gemeinsam mit anderen Gästen erfreuten sie sich an einem feinen Essen.

OBDACHLOSENARBEIT IN TEL AVIV
„Der Geist des Herrn ist auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Gnadenjahr des Herrn.“ (aus Jesaja 60,1)
Rehaleiter Genady spürte deutlich Gottes Ruf zu dieser Arbeit, die er im Jahr 2007 in Zusammenarbeit mit der messianisch-jüdischen Organisation „Ohel Avraham“ begann.
In Jaffa/Tel Aviv leitet Genady eine Männer-Reha mit 10-12 Teilnehmern. Durch diese Arbeit durfte bereits eine Anzahl Menschen Wiederherstellung durch Jesus Christus erleben! Tägliches Bibelstudium gehört zum Programm. Im Leben dieser Obdachlosen bekommt das Wort Gottes Anwendung und hilft ihnen, zu der Person zu werden, wie Gott es für sie geplant hat. Auch eine zweimal wöchentliche Mahlzeitenausgabe in Tel Aviv gehört zu dieser Obdachlosenarbeit. Im Frühjahr sowie im Herbst bekam diese Arbeit eine Unterstützung von Rea Israel.

MESSIANISCHES REHA-ZENTRUM IN HAIFA
2500 Personen (Alkoholiker, Drogenabhängige und Prostituierte) sind seit Beginn der Arbeit vor sieben Jahren durch diesen Dienst gegangen. Sie alle haben die gute Botschaft gehört. Davon haben ungefähr 400 Menschen ihr Leben Jesus anvertraut. Ohne rückfällig geworden zu sein, gehören sie nun zu einer der Reha-Gemeinden.
Die Mitarbeiter laden Bedürftige ins Kloster ein, wo sie die „Pufferzone“ ohne Drogen und Alkohol durchlaufen. Die Rehabilitation selbst geschieht in einem familiären „Mini-Reha-Haus“. Nachher sind sie frei, Mitarbeiter zu werden oder die Kloster-Schule (biblisches Training) während vier Monaten zu besuchen. In Israel gibt es über 100‘000 Russisch sprechende Süchtige! Viele kommen schon als Drogenabhängige aus Russland nach Israel. Mitarbeiter Michael hatte hundertmal versucht, selber aus den Drogen frei zu kommen, schaffte es aber nicht. Zehn lange Jahre war er abhängig, und erst, als er Jesus fand, wurde er davon befreit!
Der Erfolg des Zentrums spricht sich im Land herum, und viele Abhängige sehen hier ihre letzte Chance, zu einem normalen Leben zurückzukehren. Es ist wunderbar, wie Jesus durch diese Arbeit Leben verändert und wiederherstellt! Der Besuch im Reha-Zentrum hinterlässt stets einen tiefen Eindruck bei den Reiseteilnehmern. Dieses Jahr besuchten wir das Reha-Kloster im Frühling sowie auch im Herbst und übergaben den Leitern jeweils eine Spende für den Dienst. Durch diese segensreiche Arbeit sind schon 14 weitere Reha-Häuser mit dazugehörenden Hausgemeinden im ganzen Land entstanden.



GEMEINDEARBEIT IN ISRAEL
Messianische Gläubige besuchten unsere Gruppe im Frühling an einem Abend im Hotel.Pastor Rostik berichtete über seine Gemeindearbeit, die er vor 15 Jahren in seinem Wohnzimmer nur gerade mit Frau und Tochter begann. Durch Gebet und Gottes Segen durfte daraus eine Gemeinde entstehen (Nähe Haifa), die nun bereits eine Tochtergemeinde in einem anderen Ort plant.
Dringend benötigt wurde ein Mini-Bus, um die Menschen der werdenden Tochtergemeinde zum Hauptgottesdienst fahren zu können. Kurt Wenger hatte die Freude, den noch benötigten Betrag von Fr. 5‘000.- zum Kauf eines solchen Gebrauchtwagens beizusteuern.
Vladimir unterstützt Pastor Rostik als Diakon und leitet zudem selber eine Hausgemeinde sowie eine wöchentliche Bibelstunde in zwei verschiedenen messianischen Männer-Rehas. Dies bereitet ihm grosse Freude. Während der Woche arbeitet er stundenweise in einem Supermarkt. Er und seine Familie dienten unseren Reisegruppen mit hebräischen und russischen Liedern. Auch er erhielt beide Male eine Unterstützung von Rea Israel.
Im Herbst bekam auch Pastor Samuil (Nähe Tel Aviv) eine Spende für seine Gemeindearbeit.Das Pastoren-Ehepaar Najeeb und Elizabeth Atteih leitet eine arabische Gemeinde in Haifa sowie den dazugehörenden christlich-arabischen Buchladen. Das Team nützt dort viele Gelegenheiten, suchenden Menschen das Evangelium weiterzusagen. Diese Gemeinde bekam nun die Möglichkeit, das Landstück samt Gemeindegebäude käuflich zu erwerben, da, wo sie schon lange eingemietet sind. Rea Israel unterstützte sie mit einer Gabe für diesen Kauf.



WEG ZUR HEILUNG (HADERECH LEHACHLAMA)
Die Stiftung „Weg zur Heilung“ wurde vor einigen Jahren vom Israeli Yuval Roth gegründet. Seine Organisation fördert Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern. Mittlerweile helfen 500 Volontäre mit, indem sie kranke Kinder aus dem Gazastreifen und dem Kernland von den Grenz-Checkpoints zu israelischen Spitälern fahren. Täglich transportieren die Helfer ungefähr 50 solcher Kinder, die sonst keine Möglichkeit zur medizinischen Behandlung hätten. Yuval Roth bedankte sich für unser Interesse an seiner Organisation und natürlich für die finanzielle Hilfe an die Benzin-Kosten. Allein im Jahr 2013 wurden für diesen Dienst 350‘000 km gefahren!



ISRAEL HEUTE — ISRAEL AKTUELL
Während der Herbstreise besuchte Gastreferent Winfried Balke aus Arad mit seiner Frau Ilona unsere Reisegruppe. Er verstand es ausgezeichnet, manche Zusammenhänge der aktuellen Herausforderung Israels uns geschichtlich und biblisch nahe zu bringen.



LIEBE MACHT ERFINDERISCH
Mit viel Liebe haben in der Schweiz fleissige Frauenhände Pullover, Mützen, Halstücher für bedürftige Kinder sowie Socken für Kinder und Männer in Israel gestrickt. Diese Liebesgaben wurden im Frühling und Herbst mit nach Israel genommen. Heidi Studer, ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Rea Israel, hatte die Freude, diese Strickwaren vor Ort verantwortlichen Personen zukommen zu lassen, die sie wiederum verschiedenen Familien austeilen werden. „Was ihr einem meiner Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan“! (aus Matthäus 25,35-40)
Charles und Sonja Reichenbach haben während ihrer Herbstreise 2014 die eingegangenen Spenden für den „Kleinbus Eilat“ und Gaben für „hungrige Menschen in Eilat“ persönlich an die verantwortliche Frau Zilpa überbracht. Zudem unterstützten sie noch einige andere Projekte.




REISEIMPRESSIONEN










KOMMENTARE VON REISETEILNEHMERN
Vittorina F. (Erstes Mal in Israel): „Ich schätzte die abendlichen Veranstaltungen mit Einheimischen. Ich hörte und entdeckte so viel Neues!“

Florian M. (Erstes Mal in Israel): „In der Religionsstunde der Schule hörte ich biblische Geschichten. Beim Besuch des Nazareth-Village wurde mir das biblische Leben anschaulich und eindrücklich vor Augen geführt.“

Othmar S. (Erstes Mal in Israel): „Ich wurde 79 Jahre alt, bis ich endlich meinen Wunsch, Israel zu besuchen, in die Tat umsetzen konnte. Meine Erwartungen wurden durch meine Erlebnisse übertroffen. Mein tiefster Eindruck war an der Klagemauer, zugleich mit den inbrünstig betenden Juden an jenem Ort stehen zu dürfen.“

Lamphai S. (Erstes Mal in Israel): „Einmal Israel zu besuchen, ist zu wenig – ich komme wieder!“

Alice V.: „Ich habe mich sehr über die Bootsfahrt auf dem See Genezareth gefreut. Für mich war dies einer der Höhepunkte der Reise — die Gegend, wo Jesus wirkte. Auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem berührte mich tief. Ich bin froh, vieles mit eigenen Augen gesehen zu haben, und nicht nur das zu glauben, was die Medien sagen. Für mich war es eine eindrückliche Reise. Das gibt mir „eine Stimme“, um über das reden zu können, was ich selber erlebt habe.“

Franziska G.: „Vorher hatte ich kein Interesse an Israel. Jetzt, nach dieser Reise, habe ich eine Liebe für Land und Volk bekommen. Es beeindruckte mich, wie die Israelis das Leben lieben — auch das Leben ihrer Feinde und es schützen und sogar deren Verletzte behandeln.“

Hans-Andres E.: „Dies war auch für Familien eine lohnenswerte Reise.“

Nicole und Giovanni A.: „Wir nahmen viele wertvolle Erlebnisse und Begegnungen mit, welche unsere Liebe zum Volk Gottes und dem Land Israel neu bewegt.“

Stefan und Judith T.: „Die Reise hat uns tief beeindruckt und wir werden noch lange von diesen Eindrücken zehren können.“

Sarah St. (18-jährig): „Ich empfand die Zeit in Israel als sehr erholsam und lehrreich. Mit unserem israelischen Reiseleiter Dany Walter würde ich den Ausflug „Auf den Spuren Jesu“ gleich nochmals machen. Dies würde ich sogar einem Ausflug in den Europapark vorziehen! Nun wird mir die Gruppe sehr fehlen. Gerne wäre ich noch länger in Israel geblieben. Es war ein spezielles und spannendes Abenteuer, wo wir als Familie näher zu Gott fanden. Ich kann die Reise total weiter empfehlen. Vielen Dank für die tolle Zeit!“

Reiseteilnehmer sind manchmal aus ganz speziellen Gründen dabei. Dieses Jahr:
• Eine Grossmutter wollte ihrem Enkel eine Freude bereiten
• Ein Ehepaar feierte seine Silberne Hochzeit
• Eine Teilnehmerin wollte ihren 70. Geburtstag in Israel erleben
• Zwei Arbeitskolleginnen gedachten ihres Arbeitsjubiläums
• Familien wollten gemeinsam Israel bereisen

Liebe Leserin, lieber Leser,
vielleicht hegen auch Sie den Wunsch, Israel zum ersten Mal oder wieder einmal zu besuchen, sei es allein oder mit Familie oder Freunden. Sie sind bei unseren weiteren Reisen herzlich willkommen – zu einem Erlebnis, das prägt und unvergesslich bleibt!

Vielen Dank an alle neuen und treuen Rea Israel-Spender und Beter. Sehr gerne darf man diese hier beschriebenen Dienste und weitere Projekte von Rea Israel auch während des Jahres unterstützen. Wer möchte, darf das Projekt angeben, dem seine Spende zufliessen soll. Spenden an Rea Israel sind in der Schweiz steuerlich abziehbar.