Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Mit unserem Herrn in eine gute Zukunft — Bericht von
Charles Reichenbach

Bericht

Einmal mehr sind wir aus Israel zurück. Zutiefst im Herzen
aufgewühlt, beglückt — und dennoch fragend:
Wie können wir noch besser helfen, unsere Anstrengungen steigern?

Am Abend eines warmen, sonnigen Herbsttages in Tel Aviv bekommen wir Besuch. Drei gläubige Männer sitzen uns gegenüber und erzählen, dass sie nun mittlerweile 670 Kinder betreuen und noch viel mehr tun müssten, denn die Stadt Ashdod hat ihnen ein Grundstück von 800 m2 Land geschenkt. Die Behörden waren auf diese einmalige Hilfsarbeit aufmerksam geworden, denn auch die Kinder der Ärmsten werden aufgenommen.

Die Stadtbehörden erwarten nun, dass unsere Freunde weitere Kinder aufnehmen. Eine unvorstellbare Aufgabe, müssen doch diese „Menschlein“ 24 Stunden am Tag betreut werden.

Einmal kamen zwei Brüderchen, sechs und zwölf Monate alt, in dieses Kinderheim. Wir kennen sie und halfen mit, sie zu betreuen. Es ist kaum zu fassen: Inzwischen ist der eine 21 Jahre alt und wird bald heiraten. Er möchte, dass Sonja und ich zu seiner Hochzeit kommen. Wir werden ihn beschenken.

Wo kommen alle diese Kinder her? Aus total zerrütteten Familien. Die meisten stammen aus den GUS-Staaten. Juden, die nie wussten, was es heisst, Jude zu sein. Sie wurden verfolgt und reisten ins Land ein, leider oft samt der Wodkaflasche. Schreckliche Umstände. Doch hier, bei unseren Freunden, wurde aus ihren Kindern adrette junge Menschen. Wir durften sie seit Jahren begleiten.

Wenn man diese vielen Kinder in ihren Schulklassen erlebt, wie sie winken und strahlen, oder die Kleinsten, wie sie spielen und liebevoll betreut werden, kommen einem die Tränen, und man möchte einfach noch mehr tun, es noch mehr solchen Kindern ermöglichen, ein liebevolles Heim zu erhalten.

Am nächsten Tag reisen wir nach Beit Shemesh zu einem grossartigen Institut für fortgeschrittene Schüler. Sie kommen aus Äthiopien. Sie lernen erstaunlich schnell lesen und schreiben, sowohl in ihrer Muttersprache wie auch in Hebräisch. Unglaublich, wie rasch sie das alles auffassen können. Wir essen mit ihnen und werden von den Leitern unterrichtet, dass die meisten dieser Jugendlichen, die neu ankommen, nur leicht bekleidet und ohne Schuhe am Flughafen eintreffen. Wir helfen spontan und finanzieren 300 Paar Schuhe.

Vor Jahren traf eine alleinerziehende Mutter mit sieben Kindern ein. Drei von ihnen wurden in diesem Institut aufgenommen und erzogen. Davon wird uns jetzt einer vorgestellt. Er ist nun Ingenieur, wird heiraten und kommt mit seiner jungen Frau als Lehrer zurück ins Institut.

Ich müsste noch vieles erzählen, doch vor allem möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken für Ihre Fürbitte und Ihre Spenden. Ohne Sie als Partner könnten wir nichts tun. Ich weiss, mein Herr wird es Ihnen reichlich vergelten, weil Er sich nichts schenken lässt. Dafür beten wir und segnen Sie in Jesu Namen.

Hier in der Schweiz, in Deutschland und Österreich fahren wir herum, predigen und lehren. Der Herr segnet. Menschen kommen zurecht, andere bekehren sich, und wir staunen und können nur loben und danken. IHM allein sei die Ehre. Es ist alles nur Gnade.

Bitte beten Sie für uns. Mit Ihrer Hilfe und Gottes Beistand möchten wir es noch besser machen. Schalom, Schalom.


Ihre dankbaren Charles und Sonja Reichenbach



Je im Frühling und Herbst begleitet das Ehepaar Reichenbach eine Reisegruppe nach Israel. Etliche ihrer Freunde  überweisen auf unser Rea Israel-Konto kleinere oder grössere Beträge, die dann von ihnen mitgenommen und weitergegeben werden. Im Jahr 2013 waren das erfreulicherweise über Fr. 70‘000.-. Wenn Sie ebenfalls wünschen, dass Ihre Spenden von Reichenbachs mitgenommen werden. geben Sie auf dem ES einfach an: „Reichenbach“. Via Rea Israel können solche Spenden steuerlich in Abzug gebracht werden.