Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Stopp dem Hunger

Meir Panim
Tausende Israelis, Erwachsene wie Kinder, haben nicht genug zu essen. Der kleine Avishai ist einer der fast 800‘000 israelischen Kinder, die 2014 hungrig zu Bett gingen. Werden Sie ihm helfen, ein besseres 2015 zu erleben?

Meir Panim leistet Soforthilfe und schafft Langzeit-lösungen, um die Armut zu bekämpfen.

Es gibt mittlerweile 1,7 Millionen Menschen in Israel, die unter der Armutsgrenze leben.

50 % der Bedürftigen sind Leute, die wohl arbeiten, aber trotzdem ihre Familie nicht ernähren können.

23 % der älteren Menschen, inklusive Holo-caustüberlebende, können sich nicht die grundlegendste Haushaltversorgung leisten.

Über 817‘000 Kinder leben in Armut und wissen nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommen soll.



Tragen Sie zur Lösung bei!

Bitte unterstützen Sie das Meir Panim-Programm, in welchem den Bedürftigen mit Würde und Respekt geholfen wird.

Fr. 10‘000.- unterstützt ein Gratis-Restaurant für einen Monat
Fr. 3‘600.- unterstützt ein Gratis-Restaurant für eine Woche
Fr. 1‘800.- ergeben 350 nahrhafte Mahlzeiten für Kinder
Fr. 1‘000.- ergeben 180 nahrhafte Mahlzeiten für Kinder
Fr. 360.- ergeben 60 nahrhafte Mahlzeiten für ältere Menschen
Fr. 180.- ergeben 30 Mahlzeiten auf „Rädern“ (Hauslieferdienst für Geh-behinderte)
Fr. 72.- reicht für eine Mahlzeitenkarte für eine bedürftige Familie
Weitere Gaben: Jede noch so kleine Spende trägt zur Lösung bei.


Gaben mit dem Vermerk „Meir Panim“ werden gerne an diese grossartige Hilfsorganisation weitergeleitet.





Nicht hassen!

Wir haben euch nie hassen gelehrt

Avigdor Kahalani spricht zu einem Artilleriebataillon irgendwo in der Kampf-zone. Er ist pensionierter Generalmajor  und einer von Israels grössten Kriegshelden, ein Veteran des Sechstagekrieges, des Yom-Kippur-Krieges und des ersten Libanonkrieges. Ohne Übertreibung kann man sagen, dass ohne den Einsatz Kahalanis und der Männer seines Kommandos die Syrer, die bereits den grössten Teil der Golanhöhen eingenommen hatten, weiter in den Norden Israels vorgedrungen wären und das Schicksal nicht nur des Krieges, sondern ganz Israels in Frage gestellt hätten.


An die Soldaten von Israel


„Nicht die Armee und auch nicht die israelischen Verteidigungskräfte haben euch zu hassen gelehrt. Es gibt Armeen auf der Welt, die das tun. Und – ich weiss es nicht – vielleicht wirkt es einigermassen, vielleicht hilft Hass auf den Feind, leidenschaftlicher zu kämpfen. Aber euch haben wir es nie beigebracht. Ich will euch sagen warum. Wenn wir euch hassen lehren, könnt ihr das nicht rückgängig machen. Ihr werdet aus dem Krieg zurückkehren, und es wird nicht der ‚Feind‘ sein, sondern euer Schwager, euer Nachbar oder ehemaliger Freund. Wenn Menschen einmal hassen gelernt haben, finden sie immer jemanden, den sie hassen können. Deshalb haben wir es nie vermittelt.“

Plötzlich sprach er nicht wie ein General, sondern wie ein liebender Vater zu seinen teuren Söhnen und Töchtern.

„Ihr wisst, warum ihr hier seid. Nicht, um jemanden zu hassen, sondern um euer Volk, euer Heim und eure Familien zu verteidigen. Jeder von euch muss die volle Verantwortung für das Schicksal des ganzen Volkes Israel auf seinen Schultern spüren. Jeder von euch hält dieses Schicksal in der Hand. Aber es geht nicht um Hass. Ihr habt jetzt diese Tradition von meiner Generation geerbt und ihr werdet die sein, die sie fortsetzen. Aber Erben tragen Verantwortung. Ich weiss, ihr werdet mich nicht enttäuschen.“


An das palästinensische Volk von Gaza


„Ihr Menschen in Gaza: Wir hassen euch nicht. Wir wünschen euch nichts Böses. Wir wollen nur in Frieden an eurer Seite wohnen. Wenn ihr, wo immer ihr jetzt Unterschlupf gefunden habt, wieder herauskommt, dann fragt euch, warum die Hamas euch nie Schutzräume gebaut hat. Sie sind schliesslich grossartige Tunnelbauer. Sie gruben sie unter unserer Grenze mit der Absicht, so viele unserer Zivilsten wie möglich zu ermorden; unsere Zivilisten. Keine Soldaten, keine Krieger, unsere Frauen, Kinder und alten Menschen.

Sie sind also gut im Tunnelbauen. Warum haben sie keine Tunnel für euch gebaut, um Schutz darin zu finden?

Dann seht euch eure Wohngebiete an. Jetzt sind sie zerstört, weil sie die Eingänge in diese Tunnel bargen, nicht neben euren Wohnungen, sondern durch eure Heime hindurch.

Sie haben eure Wohnungen und Wohngebiete in Raketenbasen und Waffenlager verwandelt. Nicht aus Versehen, sondern um euch verwundbar zu machen, um ganz sicher zu sein, dass ihr euch in Gefahr befindet, egal wie viele Warnungen Israel vor dem Angriff austeilt. Fragt, warum die Hamas euch anwies, die Warnungen nicht zu beachten, und euch vorschrieb, es sei eure Pflicht, in euren Vierteln zu bleiben, die sie zu Angriffszielen gemacht hatten.

Fragt euch, warum die Hamas den ägyptischen Waffenstillstandsvorschlag gelehnt hat, der die Bodenoffensive und darauf folgenden Tod und Zerstörung verhindert hätte.

Es war keine zionistische Verschwörung.

Es war ein ägyptischer Vorschlag, befürwortet von der Arabischen Liga und dem Präsidenten Palästinas, Mahmoud Abbas, und Israel hat ihn sofort und bedingungslos angenommen!

Es war die Hamas, die ihn in einem massiven Raketenangriff ablehnte, gefolgt von vier verschiedenen terroristischen Tunnelangriffen, nicht auf unsere Soldaten, sondern auf unsere Frauen und Kinder. Sie sollten ermordet, verstümmelt und als Geiseln verschleppt werden, durch dieselben Tunnel zurück nach Gaza gezerrt, damit Khaled Mashal einen grossen Sieg ausrufen könnte – von einem Fünfsternehotel in Qatar aus, während ihr im Staub von Gaza liegt.

Seht eure Wohnviertel an! Wie sieht der Krieg der Hamas für euch aus? Hat er euer Leben verbessert? Haben eure Kinder eine bessere Zukunft? Haben sie irgendeine Zukunft ausser Leid und Elend?

Die Hamas und Ihresgleichen haben uns seit mehr als hundert Jahren ins Meer zu treiben versucht.

Und, ist es gut für euch gelaufen?

Seht euch euer Leben an und seht unseres an.

Ohne einen einzigen Tag Frieden erlebt zu haben, sind unsere Städte ansehnlich, unsere Frauen strahlen, unsere Männer sehen gut aus, unsere Kinder sind die Äpfel unserer Augen; unsere Industrie blüht, unser neu gegründeter Staat wird weltweit beneidet. Unser subjektives Wohlempfinden ist, obwohl wir ständig Opfer terroristischer Überfälle und Kriege gewesen sind, mit das höchste unter allen Völkern der Erde. Wir leben länger, haben mehr Hochschulabsolventen, mehr Computer, veröffentlichen mehr wissenschaftliche Artikel, haben mehr Künstler, Musiker, Wissenschaftler und Unternehmer pro Kopf als fast jeder Ort der Erde. Unsere Kühe geben mehr Milch als alles andere Milchvieh. Unsere Landwirtschaft beruht fast ausschliesslich auf wiedergewonnenem Wasser, und kein Land der Erde nutzt Wasserentsalzung mehr als Israel. Dürren, die andere Länder niederzwängen, wirken sich für uns nicht aus. Und all das haben wir erreicht trotz der erklärten Pläne von Hamas und Ihresgleichen, uns zu vernichten.

Dreimal seid ihr in den letzten fünf Jahren gegen uns in den Krieg gezogen. Ihr habt jeden einzelnen davon angefangen, und vor jedem flehten wir euch an, keine weiteren Raketen gegen uns abzuschiessen.

Aber jedes Mal wurde euch ein gottgewollter Sieg über uns versprochen: Die Raketen würden das Schwert sein, das uns besiegt. – Doch wir erfanden Iron Dome.

Die Tunnel würden Hamas’ ‚Überraschung‘ sein, die uns ‚die Tore zur Hölle öffnet‘. – Wir sind gerade jetzt in diesen Tunneln und sprengen sie.

Und wer hat den bittersten Preis bezahlt? Ihr! Ist es das wert? Ist bei all dem etwas für euch herausgekommen?

Hier ist ein Gedanke: Dreimal habt ihr es in fünf Jahren mit Krieg versucht. Probiert einmal etwas anderes! Versucht es mit Frieden! Ihr müsst ihn nicht einmal Frieden nennen.

Hört einfach auf, uns umbringen zu wollen, und lasst euch überraschen, wie gut euer Leben auf einmal sein wird.

Aber was ist mit der Einkesselung? Die sogenannte „Blockade“ ist nichts als eine Massnahme gegen eure Versuche, uns umzubringen! Also hört auf!
Ihr seid gewitzte Leute. Ihr seid fleissige Leute. Hört auf, uns umbringen zu wollen, und ihr braucht keine Märtyrer mehr zu sein, um ins Paradies zu kommen. Ihr könnt euer Paradies schon auf Erden haben. Ihr könnt das Singapur des Nahen Ostens werden. Ihr habt herrliche Strände, die Tourismusziele werden können. Ihr seid am Mittelmeer. Lieber Himmel! Ihr seid erfinderisch, arbeitsam und begabt. Setzt diese Talente ein, um euer Leben zu verbessern, statt unseres zu beenden.

Ihr werdet das Tor zwischen Europa und dem Nahen Osten sein. Die Geber stehen längst bereit und warten darauf, euch einen Marshallplan anzubieten, der euer Leben versüsst. Der Plan jedoch, den Khaled Mashal für euch hat, der führt nur zum Tod.

Ihr müsst uns nicht lieben. Ihr braucht uns nicht einmal zu mögen. Ja, ihr könnt uns sogar weiter hassen, wenn das eure Gefühle beruhigt. Es stört uns nicht. Verausgabt euch. Hört nur mit dem Versuch auf, uns umzubringen.

Wenn die Hamasleute euch erzählen, es sei ein Heiliger Krieg, fordert sie auf, den Koran zu lesen. Die Sure der Kinder Israels, Sure 17: 104: „Und wir sprachen zu den Kindern Israels, ‚Wohnt in dem Lande; und wenn die Zeit des Jenseits kommt, dann werden wir euch als eine gesammelte Schar herbringen.‘

Das sind wir! Wie gesammelt sollen wir noch werden? Wir wurden hier versammelt, nicht nur unserer Prophezeiung folgend, sondern auch eurer!
Wir kamen von allen Enden der Erde, denn seit zweitausend Jahren sagt jeder Jude, der Passah oder Yom Kippur feiert, sei er schwarz, weiss, braun oder irgendeine andere der Regenbogentöne, die unser Volk ausmachen, ‚nächstes Jahr in Jerusalem‘.

Also lest diesen Teil des Korans, wenn sie euch anweisen, einen Bombengürtel um euren Sohn oder eure Tochter zu schnallen.

Und an alle eure Unterstützer und Helfer, an alle, die in Demonstrationen marschieren, um den Tod und die Zerstörung zu beenden: Wenn euch wirklich die Palästinenser am Herzen liegen, wie ihr vorgebt, fordert sie nur auf zu versuchen, uns nicht mehr umbringen zu wollen.

Gebt dem Experiment ein Jahrzehnt. Versucht es!

Wir gehen nirgends hin. Ihr werdet uns nicht bezwingen. Ihr werdet uns nicht vernichten. Ihr werdet uns nicht in solche Verzweiflung treiben, dass wir das Land, nach dem wir uns zweitausend Jahre gesehnt haben, für das wir gearbeitet, geschwitzt und geblutet haben, verlassen würden. Wir ziehen uns nicht aus dem Nahen Osten zurück, weil wir hier zu Hause sind. Unsere Religion wurde nicht in Polen geboren. Es war hier. Unsere Sprache wurde nicht in Russland, in Amerika oder Frankreich oder Äthiopien oder im Yemen oder in Marokko geboren. Sie wurde hier geboren. Und ich verspreche euch, wir werden nicht ermüden. Wir können es uns nicht erlauben.

Nur, hört auf zu versuchen, uns umzubringen. Denn wir hassen euch nicht. Wir lehren unsere Kinder und unsere Soldaten nicht, euch zu hassen. Die Worte unserer Nationalhymne fassen das Einzige zusammen, das wir wollen; „Ein freies Volk zu sein in unserm Land, dem Land Zion, Jerusalem“. Genau wie der Koran es sagt.“

Von Dan Gordon, Jewish Leadership Blog. Mit Erlaubnis abgedruckt von online Zeitung „Politically incorrect“, August 2014

http://www.pi-news.net/2014/08/avigdor-kahalani-hamas-wir-hassen-euch-nicht/

Dan Gordon ist ein preisgekrönter Drehbuchschreiber von Filmen wie Hurricane mit Denzel Washington und Wyatt Earp – Das Leben einer Legende mit Kevin Costner. Er ist in den Vereinigten Staaten geboren aber wohnt jetzt in Israel und besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. Er dient in der israelischen Armee als Hauptmann der Reserve und gehört der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit an.

 



Lebendiges Israel

Gemeinde-Info

Leiter: Gleb Samburski


Liebe Freunde

In diesem Brief möchten wir euch Anteil geben an den guten Dingen, die in der Gemeinde Lebendiges Israel geschehen.

10. Jahrestag der Rehabilitationsarbeit


In diesem Jahr feierten wir das Bestehen unserer Arbeit seit zehn Jahren und dass Gott sich um die verlorenen Schafe Israels kümmert. Gerne teilen wir ein paar Zahlen mit euch: Von denjenigen, die unsere Rehabilitation durchliefen, schlossen sich 350 unseren Gemeinden an. Viele begannen, Gott zu dienen. Neun wurden Pastoren. Missionare wurden in sechs Länder ausgesandt. Wir feierten 55 Hochzeiten zwischen Absolventen, und es wurden etwa 40 Kinder geboren.


Wir möchten hier zwei Männer vorstellen, die die Rehabilitation durchlaufen haben und nun Gott dienen.

Die Geschichte von Andrey

Ich heisse Andrey und bin 41 Jahre alt. Heute diene ich als Pastor der Gemeinde Lebendiges Israel in Nahariya. Ich bin verheiratet; wir haben drei Kinder, und ein weiterer Sohn ist unterwegs. Bevor ich an Jesus glaubte, war ich 17 Jahre lang drogensüchtig. Ich stellte Drogen her und vertrieb sie; ich stahl und raubte. Deshalb sass in zwei Jahre in Israel im Gefängnis.



2005 kam ich in das Rehabilitationszentrum dieser Gemeinde. Dort kam Jesus in mein Leben und schenkte mir Freiheit, Freude und ein neues Leben voller Sinn. Ich durchlief die Rehabilitation und blieb noch länger im Zentrum, um anderen Drogensüchtigen zu helfen.

Während sechs Jahren diente ich als Leiter von verschiedenen Reha-Häusern unserer Gemeinde. Ich studierte zwei Jahre lang am theologischen Institut in Haifa und nun am Bible College. 2010 zog ich mit meiner Familie nach Nahariya, ganz im Norden Israels, und eröffnete dort ein Rehabilitationshaus. Wir leben dort und dienen denen, die drogen- oder alkoholsüchtig sind. Wir helfen ihnen, Jesus Christus kennen zu lernen und in ihm Rettung und Glauben zu finden.

2011 entstand aus dieser Arbeit auch eine Gemeinde, der ich als Pastor vorstehe. Viele, die in unserem Haus zum Glauben kamen, haben später geheiratet, gehören aber immer noch zu unserer Gemeinde — wir sind eine grosse Familie. Wir freuen uns über die, die Erfolg haben, und fühlen mit denen mit, die in Not sind. Wir nehmen die Menschen an, wie sie sind, und vertrauen sie Jesus an. Unser Hauptziel ist, die Verlorenen zu erreichen, die in Sünde sterben. Unsere Gemeinschaft lebt von den Beziehungen untereinander und mit Gott.

In den vergangenen vier Jahren gingen über 150 Personen durch dieses Haus und hörten Gottes Botschaft. 21 Leute begannen mit der Jüngerschaftsschule. Elf stehen aktiv im Dienst der Gemeinde. Heute gehören 21 Personen zu unserer Gemeinschaft in Nahariya. Dazu kommen sieben Kinder und diejenigen, die die Rehabilitation absolvieren und mit uns leben. Alle Gemeindeglieder wurden getauft. In diesem Jahr begannen wir mit einem Reha- Programm für Frauen. Wir arbeiten und sparen Geld, um ein weiteres Haus für diesen Dienst eröffnen zu können.

Zeugnis von Pastor Sergey


Mein Name ist Sergey. Ich diene als Pastor der Gemeinde Lebendiges Israel in Netanja. Ich nahm 16 Jahre lang harte Drogen und verbrachte einen Teil meines Lebens im Gefängnis. Eines Tages besuchte ich einen Gottesdienst. Ich tat Busse, vertraute mein Leben Jesus an und wurde frei von den Drogen. Nach einiger Zeit begann ich selbst im Reha-Zentrum zu dienen. Heute diene ich Gott schon seit zehn Jahren. Ich bin Pastor einer Gemeinde, arbeite in der Reha-Arbeit mit und bin als Missionar viel unterwegs.

Im Februar 2013 gründeten wir unsere Gemeinde in Netanja. Dies ist ein Ort, wo Menschen den lebendigen Gott kennen lernen, miteinander beten, Gottes Wort studieren und Gemeinschaft pflegen können. Heute sind wir etwa 30 Gläubige in unserer Gemeinde, und das Reha-Zentrum steht allen Menschen in Not offen.

In Zukunft möchten wir auch weitere Dienste anbieten, etwa Verteilung von Lebensmitteln, eine Suppenküche für Bedürftige, Kinder- und Jugendstunden, eine Bibliothek, Gebetsräume und Hilfe für Neueinwanderer. Dieses Zentrum soll dann 15 Stunden am Tag geöffnet sein. Wir loben Gott für das, was er in unserem Leben bewirkt.


Wir sind Gott dankbar für Zeugnisse wie dieses. Wir wollen seine Herrlichkeit bezeugen.

Massiver Exodus aus der Ukraine


Wegen der schwierigen Kriegssituation treffen in diesen Tagen viele neue Einwanderer aus der Ukraine ein. Es gibt Leute, die ihr Haus innerhalb von 45 Minuten verlassen mussten, und solche, die ihr Haus für immer verlassen haben, ohne ausser ihren Dokumenten etwas mitnehmen zu können. Gott sei Dank gibt es in der Ukraine Gläubige, die den Flüchtlingen halfen, nach Israel zu kommen. Wenn sie hier ankommen, haben sie nichts. Weil sie oft unter Bombenangriffen fliehen mussten, kommen sie meist mit nur einem Koffer in Israel an. Im vergangenen Jahr halfen wir vielen Einwanderern, hier ein neues Leben zu beginnen. Wir halfen ihnen, eine Wohnung zu finden, ein Bankkonto zu eröffnen etc. Einigen halfen wir mit Lebensmittelpaketen. Dies ist das beste Zeugnis von Gottes Liebe zu diesen Menschen. Manche fragen uns, weshalb wir dies machen, was uns die Möglichkeit gibt, ihnen Gottes Botschaft weiterzugeben. Wir danken Gott für diese Gelegenheit, diesen Menschen, die noch nicht an ihn glauben, zu dienen.

Schalom, seid gesegnet.
Gleb Samburski.

 

„Lebendiges Israel“ führt im Land 14 Reha-Stationen! Wer hilft, diese segensreiche Arbeit finanziell zu unterstützen? Stichwort: „Reha Haifa“





Bade- und Kurreise ans Tote Meer, vom 2. - 23. Nov. 2014

Am Toten Meer

Bericht von Silvia Pfeil

Zum achten Mal leitete Kurt Wenger, Gründer und Leiter von Rea Israel, die beliebte Kurreise ans Tote Meer.



55 Teilnehmer nahmen daran teil und erlebten im Hotel Isrotel Ganim**** in En Bokek Erholung für Geist, Seele und Leib. Noch im November genossen wir herrliche Wüstensonne bei ca. 25-30 Grad und erholten uns beim Baden im mineralreichen Toten Meer.

Das Angebot stimmte perfekt. Das Hotelpersonal war zuvorkommend, freundlich und hilfsbereit. Die Rezeptionssekretärin Galina, deutschsprechend, kam öfters zur Gruppe und fragte nach unserem Wohlergehen!

Auf Wunsch der Teilnehmer der vergangenen Jahre machten wir auch dieses Mal einen Tagesausflug nach Jerusalem in Begleitung unseres langjährigen israelischen Reiseleiters Dany Walter und seinem Busfahrer Shraga. Dies war wiederum ein wertvolles Erlebnis!

An jedem Abend versammelte sich die Gruppe vor dem Abendessen zu einem freiwilligen Treffen der Gemeinschaft. Kurt Wenger, Gerhard und Silvia Pfeil dienten der Gruppe mit Vorträgen und Impulsen. Zusätzlich, an verschiedenen Abenden, waren in Israel wohnende Referenten eingeladen, um aus ihrem Dienst zu erzählen.

Diese waren:

Pastor Shmuel und Pamela Suran, messianische Dienste in Jerusalem und Elia-Projekt (Geschenkkörbe mit Esswaren, biblischer Literatur und Spielsachen für Familien christlicher Araber und Moslems).
Doron Schneider, Mitarbeiter bei der Christlichen Botschaft in Jerusalem.
Cookie Schwaeber, Schulleiterin der messianischen Schule „Makor HaTikva“ in Jerusalem, in Begleitung der Schuladministratorin Galit Katz.
Rachel und Gilad Netanel, Freundschaftsevangelisation.
Winfried Balke, Vortragsdienst.

Sie alle erhielten von Rea Israel eine Spende für ihre Arbeit.

Die Teilnehmer waren von diesem Freizeitangebot begeistert. Folgende Kommentare bringen es auf den Punkt:

Rosa W.: „Die Abendvorträge waren für mich extrem wertvoll. Dabei erfuhr man von Realitäten, von denen man in den Medien nicht die Wahrheit hört.“

Margrit L.: „Gute Betreuung – gutes Hotel — guter Strand — das motiviert, um wieder zu kommen. Die Rezeptionssekretärin Galina hat sich rührend um uns gekümmert!“

Marc und Ruth L.: „Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis, im November hier am Toten Meer Licht und Wärme für Geist, Seele und Leib tanken zu dürfen, bevor uns zu Hause die kalten und trüben Wintertage einholen. Zudem wurden wir im Hotel sehr verwöhnt!“

Andreas G.: „Wunderbare Begegnungen mit Menschen — wertvolle Gespräche und Kontakte – einfach überwältigend für mich!“

Ruth H.: „Das Gruppenangebot war genial. Bei den Abendveranstaltungen hörte ich manche Dinge zum ersten Mal. Es war echt — und es berührte mich.“

Hans und Bernadette F.: „Alles war sehr unkompliziert — es gab Bademäntel- und Tücher überall. Man konnte sogar mit dem Bademantel zum Strand spazieren oder gar einkaufen gehen. Es herrschte eine sehr ruhige Atmosphäre im Hotel und am Strand. Wir wurden mit Früchten im Zimmer verwöhnt. Der Service im Hotel war sehr gut, das Personal echt nett und die Chefsekretärin Galina hat sich beeindruckend um uns gekümmert! Hier bekam man einfach alles, und das vielfältige Essen schmeckte vorzüglich!“

Christina L.: „Diese Urlaubszeit war kostbar. Alles war so schön — die Gemeinschaft in der Gruppe und die Ausflüge. Euch allen ein grosses Dankeschön!“

Fotos: Einige Reiseteilnehmer anlässlich freiwilliger Ausflüge

 





Herzlich willkommen zur nächsten Bade-/Kurreise ans Tote Meer!

2. - 13. November 2015
oder Verlängerung bis zum16./19./23. November.
Kurt Wenger ist durchgehend vor Ort.

Detaillierter Prospekt erhältlich bei:
Kurt Wenger, Hauptstr. 20, 5013 Niedergösgen
Tel. 062 849 93 90
mail@reaisrael.ch

 




Obwohl es bereits Januar ist, noch... Eine kurze und wahre Weihnachtsgeschichte

Von Doron Schneider

Weihnachten stand vor der Tür, als die Nazis in das Haus von deutschen Christen eintraten, um versteckte Juden zu suchen. Die gesamte Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter ihrem Boden und hörten, wie die Nazis erst die Eltern und dann die Kinder einem nach dem anderen ausfragten – ohne Erfolg. Doch dann kamen sie zum Jüngsten und fragten ihn auch: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?" Der kleine Junge zögerte erst mit seiner Antwort, dann aber sagte er „Ja". 

Die Eltern erschraken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten ihn höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief der kleine Junge voran und führte sie ins Wohnzimmer, wo ein wunderschöner Weihnachtsbaum aufgestellt war. Er bückte sich unter den Baum, holte das kleine Christkind Jesus aus der Krippe und zeigte es ihnen…

Vielen Dank für eure Liebe zu Israel, die sich durch eure Gebete und Spenden immer wieder neu beweist. Jede kleinste Gabe zündet ein neues Licht in ein weiteres Herz an und verbreitet die Liebe unseres Herrn Jesus.

Euer Doron Schneider & Familie