Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Der Iran händigt Fackeln an Feuerfanatiker aus

Von
Doron Schneider

Ich bin stolz auf meine Sondereinheit, in der ich seinerzeit meinen dreijährigen Militärdienst verbracht habe. Sie hat wieder mal Mut und Kühnheit bewiesen, indem sie im Roten Meer einen Frachter aus dem Iran stoppte, der mit Raketen beladen war. 

 

Das IDF Elite-Marine-Kommando Shayetet-13 hat ein Schiff vor der Küste des Sudans vor dem Morgengrauen am Mittwoch geentert. Das Schiff hatte Dutzende von B-302 Raketen an Bord. Diese haben eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern.

Der Kapitän des Schiffes versuchte die IDF zu täuschen, in dem er nach dem Aufspüren in Richtung Irak navigierte und erst später wieder in Richtung Sudan drehte. Die Raketen waren für die Terrororganisationen im Gazastreifen bestimmt. Sie sollten im Sudan ausgelagert und dann auf dem Landweg durch den Sinai in den Gazastreifen geschmuggelt werden. Damit wollte die Hamas Israels Raketenabwehrsystem “Eiserne Kuppel” überwinden, welches die israelische Bevölkerung im letzten Jahr vor den Qassam-Raketen aus Gaza erfolgreich schützte, und dann auf Grossstädte wie Tel Aviv und Haifa abschiessen.

Der Einsatz wurde durch“ high-quality inter-community intelligence“ und den hohen operativen Fähigkeiten der IDF möglich.

“Ungeachtet dieses Erfolges wird die israelische Armee auch weiterhin gegen das regionale Wettrüsten vorgehen, das der Iran anführt, um mit dem Feuer in der Region zu spielen”, sagte der IDF-Sprecher.

Angesichts des Fundes beklagte der israelische Premierminister das Vertrauen der Weltgemeinschaft in die Friedfertigkeit der Islamischen Republik und ihres Atomprogramms: „Während der Iran mit einem Lächeln auf dem Gesicht Verhandlungen führt, fährt er damit fort, Terroristen zu bewaffnen und Terrorismus auf der ganzen Welt zu verbreiten.“ Ein solches Regime dürfe nicht in die Lage kommen, Atomwaffen herzustellen, forderte Benjamin Netanjahu.
Der Generalstabschef der israelischen Armee, Benny Gantz, kommentierte den Fund auf Twitter mit den Worten: „Der Iran händigt Fackeln an Feuerfanatiker aus.“
Aus: „Was interessiert die Israelis in diesen Tagen?“
Mail vom 6. März 2014


Von Doron Schneider