Gründer und Präsident
KURT WENGER


 

Hilfe für christliche Flüchtlinge aus dem Irak

Hilfe für Flüchtlinge
Als im Juni 2014 die islamistische Organisation ISIS Mosul im Irak eroberte, schmierten die Kämpfer den arabischen Buchstaben „N“ an die Türen und Häuser der Christen (Halbkreis mit Punkt). Dies war der erste Buchstabe des Wortes “Nasrani” (Nazarener), ein arabisches Wort zur Bezeichnung der Christen. Somit hatte man ihre Häuser zur Enteignung markiert und die Menschen entweder zur „Bekehrung“ oder zur „Hinrichtung“ bestimmt. Die IS stellte ein Ultimatum: Alle Christen der Stadt sollten entweder zum Islam konvertieren, eine Steuer bezahlen oder getötet werden. Die meisten der noch 3000 verbleibenden Christen in Mosul flohen aus ihren Häusern. Dies bedeutete das Ende der christlichen Gemeinschaft, die es dort schon seit Jahrhunderten gab!

Diese irakischen Christen haben praktisch alles verloren und flohen aus ihren Dörfern und Städten nur gerade mit ihren Kleidern am Leib und was sie vielleicht sonst noch tragen konnten. Wer es schaffte, floh zuerst nach Kurdistan und danach nach Jordanien!

Ungefähr 14 Kirchen in und um Amman (Jordanien) haben die meisten dieser traumatisierten „christlichen Flüchtlinge“ aufgenommen.

Etwa 130 Flüchtlinge (Männer, Frauen und Kinder) aus Mosul wurden von Pater Ja’ar in die St. Mary-Kirche in Amman aufgenommen. Einige leben in der Kirche, andere in Wohnungen in der Nachbarschaft. Die Frauen wechseln sich beim Kochen ab. Die Zeit verbringen die Flüchtlinge im Innenhof der Kirche oder im gemeinsamen Wohnraum des Obergeschosses des Gotteshauses.

Pater Ja’ar ist ein besonderer Mann. Er kümmert sich um die Flüchtlinge in seiner Kirche und versucht, für die Kosten von Lebensmitteln, Medikamenten usw. aufzukommen. Dazu ist er dringend auf Spenden angewiesen.

Es gibt schätzungsweise 4000 christliche Flüchtlinge in Amman, und weitere 2000 werden noch erwartet.


Im Neuen Testament lesen wir folgende Verse:
„Einer trage des anderen Lasten, so werdet ihr das Gesetz des Christus erfüllen“.
„Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden!“
„Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit.“


Gerne möchten wir unseren verfolgten und traumatisierten Glaubensgeschwistern aus dem Irak helfen, die sich nun in der Stadt Amman in Jordanien befinden. WER HILFT MIT?

Zusammengestellt von Silvia Pfeil




Spenden mit dem Vermerk „Christliche Flüchtlinge Jordanien“, werden gerne an Pater Ja'ar für seine Schützlinge weitergeleitet!