Rundbrief Nr. 158
Oktober 2018


Jeder fünfte Israeli unterhalb der Armutsgrenze
Mehr als 1,8 Millionen Israelis leben in Armut – das sind rund 22 Prozent der israelischen Bevölkerung. Damit ist Israel unter den Industrieländern das Land mit der höchsten Armutsquote.

JERUSALEM (inn) – Rund 22 Prozent der Israelis lebten 2016 in Armut. Dies geht aus einem Bericht über die alljährliche Armut des Nationalen Versicherungsinstituts hervor. Mehr als 1,8 Millionen Menschen – darunter 463.300 Familien und 842.300 Kinder – lebten unterhalb der Armutsgrenze. Während die gesamte Armutsquote und die Armut unter Kindern im Vergleich zu 2015 gestiegen ist, ist die Zahl von Familien und älteren Menschen, die in Armut leben, zurückgegangen.

Nach der Definition des Berichts lebt jede Einzelperson mit einem monatlichen Einkommen unter 785 Euro und Paare, die weniger als 1.256 Euro verdienen, unterhalb der Armutsgrenze. Eine Familie mit fünf Personen muss mehr als 2.355 Euro verdienen, um oberhalb der Armutsgrenze eingestuft zu werden.

Zum ersten Mal hat der Bericht auch die in Israel lebenden Beduinen erfasst. Daniel Gottlieb, stellvertretender Generaldirektor für Recherche und Planung am Nationalen Versicherungsinstitut, sieht darin den Anstieg der Armutsquote begründet. Beziehe man die Beduinen nicht mit ein, lasse sich ein sinkender Trend in der Armutsquote erkennen. Der Bericht führt dies auf die Erhöhung des zuvor gekürzten Kindergeldes und den Anstieg des Mindestlohns zurück.

Lebensmittelrettung soll Lösung bringen

Verglichen mit anderen Industrieländern, wie Tschechien und Chile, hat Israel die höchste Armutsquote. Der Minister für Arbeit und soziale Dienste, Haim Katz, sehe das Problem in der Zuteilung von Ressourcen, die die Regierung gestellt habe, um Familien aus dem Armutszirkel zu befreien. Dies sagte er gegenüber der Tageszeitung „Jerusalem Post“.

Gidi Kroch, Generaldirektor der Wohltätigkeitsorganisation „Leket Israel“, sei erfreut gewesen über den moderaten Rückgang von Armut. Zugleich machte er auf die vielen Kinder aufmerksam, die ohne Frühstücksbrot in die Schule kommen. Er sagte: „Der Report beweist erneut, dass sich das Denken in Israel verändern muss und wegweisende Schritte auf nationaler Ebene notwendig sind, um mit der weit verbreiteten Armutskrise im Land umzugehen.“ Aus der Perspektive der Wirtschaft, des Sozialen und der Umwelt sei die Rettung von Lebensmitteln, indem überschüssige Nahrungsmittel gespendet werden, die optimale Lösung für das Armutsproblem in Israel.
Von: jea

Im Vergleich zu anderen entwickelten Ländern ist Israel am stärksten von Armut betroffen

Foto: Nina A. J. G., flickr | CC BY-ND 2.0
Aus Israelnetz





Obdachlosenarbeit Tel Aviv
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA, Leiter in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott zu ehren, indem biblisch fundierte Wiederherstellungsprogramme für
bedürftige Männer und Frauen im Land Israel entstehen.



Liebe Freunde


Erwerb eines bebauten Grundstücks
Wir haben interessante Nachrichten. Wir stehen kurz vor dem Kauf eines Grundstückes in Israel für das Männer-Rehazentrum und eventuell auch für das geplante Frauenhaus. Am 25. Juli 2018 traf sich der Vorstand von «Ohel Avraham» (Israeli Vorstand) und entschied, in dieser Sache vorwärts zu gehen.

Vor einiger Zeit bekamen wir von einer Gruppe aus Finnland $168'000.- als Beitrag zum Kauf eines Reha-Hauses. Genady, unser Leiter in Israel, nahm sich dieser Sache an. Gemeinsam mit einem Häusermakler fand er ein Grundstück mit Gebäude, und somit begann der «Ball zu rollen». Genady setzte sich auch mit einem Anwalt zusammen, um alle Dokumente richtig zusammenzustellen. Inzwischen konnten wir in Amerika weitere
$ 40'000.- für dieses Projekt aufbringen.

Genady ist nun in Kontakt mit ein paar Bauarbeitern aus Deutschland und aus Amerika, welche gerne beim Bau der zusätzlichen Hausteile mithelfen wollen. In Israel hat Genady einen Freund, der in der Baubranche tätig ist und sich bereit erklärt, die Arbeiten zu koordinieren und zu leiten. Ein Geschäftsmann aus Norwegen möchte sich ebenfalls in diesem Projekt einbringen.

Der Herr hat die Kontrolle und bringt Menschen und Ressourcen an den dafür bestimmten Platz, um diese Pläne auszuführen. Alle Ehre gehört IHM. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!

Die Hausgemeinde-Bewegung

Nun möchte ich Sie mit einem Dienst bekanntmachen, mit dem wir zusammenarbeiten. Es handelt sich um «Middle East Ministries» (Nahostdienste), unter der Leitung von Dan Harder aus Amerika. Sie tun einen fantastischen Dienst, indem sie überall in Israel Hausgemeinden gründen.

Die Hausgemeinde-Bewegung im Nahen Osten und weltweit lebt! In Ägypten und im Iran gibt es Tausende davon, und sie wachsen. Und so wächst sie auch in Israel.

Mit Interesse lese ich den Bibeltext aus Jesaja 19,19-25. Dort ist die Rede von einem kommenden Tag: «Zu der Zeit wird eine Strasse sein von Ägypten nach Assyrien, dass die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen. Zu der Zeit wird Israel der dritte sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden. Denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!»

Es liegt in den Händen Gottes, wie er dies bewerkstelligen wird. Und dort wollen wir es auch belassen. Ich möchte einfach darauf hinweisen, dass es in jenem Text um Dienste im Nahen Osten und unsere Arbeit mit den Obdachlosen in Israel geht.

Nun möchte ich Ihnen Anatoly vorstellen. Er betitelt seine Geschichte als «Das Zeugnis eines ehemaligen Atheisten». Er hat unsere Männer-Reha durchlaufen und leitet nun eine dieser Hauskreise in Israel. Unsere Reha-Männer besuchen gerne solche, da sie in den kleinen Gruppen besser gefördert werden.

Anatoly, der ehemalige Atheist, berichtet:
Ich wurde 1958 in Omsk (Russland) geboren. Schon als Kind liebte ich Sport. 1975 hatte ich zehn Schuljahre abgeschlossen, und bis 1979 absolvierte ich die Sportschule. Danach arbeitete ich während 18 Jahren als Box-Trainer und Sportlehrer an einer Schule.

Meine Eltern und Grosseltern waren ungläubig. Auch ich war Atheist und ein Gegner Gottes. 1977 sandten wir unseren Sohn Dmitri zum Studium nach Israel, und zwei Jahre später kam ich mit Frau und Tochter nach. Unsere ganze Familie verliebte sich in das Land Israel. Dies ist nun unsere zweite Heimat.

Zu meinem Erstaunen fand mein Sohn Dmitri zum Glauben an Gott. Er wuchs geistlich und wurde zum leitenden Pastor einer Gemeinde. Dann wurde auch unsere Tochter gläubig und besuchte mit ihrer Familie die Gottesdienste von «Living Zion» (lebendiges Zion) in Haifa, der Gemeinde, wo mein Sohn dient.

Mein Leben war nicht schlecht. Wir kauften eine Wohnung und ein Auto. Wir arbeiteten und erholten uns. Manchmal fuhren wir zur Entspannung ins Ausland. Alles war in Ordnung – Kinder, Enkel, Arbeit, Bankkonto. Wir waren zufrieden und alle mit uns ebenfalls.

Doch dann schlichen sich Schwierigkeiten ein. Langsam wurde ich zum Alkoholiker. Ab 2015 trank ich praktisch jeden Tag. Wiederholt verlor ich meine Arbeitsstelle. Ich trank auch während der Arbeit oder sogar schon vorher. Einige Male versuchte ich damit aufzuhören. Doch der Vorsatz währte nie lange: Es wurde schlimmer und schlimmer.

In betrunkenem Zustand geriet ich in einen Unfall. Zudem verlor ich das Vertrauen meiner Frau und den Respekt meiner Kinder. Meine Enkel sahen, wie ihr Grossvater Alkohol trank und wandten sich von mir ab.

Zwar erkannte ich, dass ich mich kurz vor einem Absturz befand, doch ich war in meiner Sucht gefangen. Mein Wille war geschwächt, der Teufel besass meine Seele.

Es war dringend nötig, mein Leben radikal zu ändern. Mein Sohn Dmitri lud mich zu einem Rehabilitationskurs im Haifa-Center «Victory House» ein. Doch ich hatte Zornausbrüche, war stolz und genauso wie die anderen Alkoholiker im Center. Allerdings war ich der Meinung, gebildeter, intelligenter und erfolgreicher zu sein als sie.

Die meisten der Teilnehmer hatten nichts, kein Zuhause, keine Arbeit, keine Familie. Ich hingegen besass das alles. Daher war ich der Ansicht, anders zu sein. Mir war nicht bewusst, dass auch ich alles hätte verlieren können, wenn ich so weitermachte.

Mein Sarkasmus, meine Arroganz und mein Stolz zeigten sich im Umgang mit dem Team. Ich wohnte vier Monate in diesem Reha-Haus, dann wurde ich aufgrund meines schlechten Benehmens fortgeschickt. Allerdings diente das alles dazu, dass ich schliesslich auch zum Glauben an Gott fand. Mein Sohn empfahl mir das Reha-Haus «Ohel Avraham» (Abrahams Zelt) in Tel Aviv/Jaffa, und so bewarb ich mich dort und wurde aufgenommen.

Nun begann ich ernsthaft über meine Situation nachzudenken und arbeitete an mir und meinem Charakter. Für die Hilfe der Lehrer und Pastoren, die mit uns im Wiederherstellungsprogramm arbeiteten, bin ich sehr dankbar. Besondere Hilfe bekam ich vom Hauptleiter, Genady, aber auch vom Programm-Leiter Igor .

Anatoly mit Igor an einer Konferenz
Während der Gruppenstunden und Einzelberatungen konnte ich vieles, was ich im Leben falsch gemacht hatte, analysieren und besser verstehen.

Ich las über Gott und Jesus Christus und öffnete mein Herz für den Heiligen Geist. In diesem Reha-Haus wurde es mir möglich, von der Trinksucht loszukommen und die Welt mit nüchternen Augen zu sehen.

Gott sei Dank, dass sich dadurch vieles positiv verändert hat. Die Beziehung zu meiner Familie hat sich wieder eingerenkt. Ich fand eine Arbeitsstelle, und am Schabbat gehe ich zum Gottesdienst in der Stadt Pardes-Khan. Gott hat mir sogar die Aufgabe einer Hausgemeinde in meiner Wohnung anvertraut!

Kürzlich war ich eine Zeit lang arbeitsunfähig, doch dadurch war es mir möglich, einen Monat in der Reha «Ohel Avraham» mitzuhelfen. Als Volontär kümmerte ich mich um die Männer im Haus. Sie sind zu meiner zweiten Familie geworden.

Dem Herrn sei Dank, dass er den Frieden in meiner Seele wiederhergestellt hat. Ich danke aber auch Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, von Herzen für Ihre Unterstützung, damit wir Süchtige Heilung finden können. Ein grosses Dankeschön geht natürlich an die, welche mir auf dem Weg der Wahrheit geholfen und mich im Glauben an unseren himmlischen Vater und den Herrn Jesus Christus ermutigt haben.

 Gaben für die Obdachlosenarbeit werden gern entgegengenommen und weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Meir Panim Gratisrestaurants
Die jüdische Organisation Meir Panim unterhält zurzeit fünf Gratisrestaurants in verschiedenen Städten Israels.


In Tiberias, am See Genezareth, befindet sich eines davon an einer belebten Hauptstrasse. Es wirkt hell und einladend. Jeden Tag kommen um die 150 bedürftige Stadtbewohner und erhalten ein frisches, warmes Essen. Für die meisten dieser Gäste ist dies die einzige Mahlzeit pro Tag.

David Roth,
Präsident von Amerikas Freunden von Meir Panim, meint: «Für viele Menschen ist das Restaurant in Tiberias schon seit langem zu einem wichtigen Ort geworden. Kürzlich haben wir dort ein paar Verbesserungen ausgeführt, zum Beispiel eine neue Klimaanlage, um unseren Gästen mehr Behaglichkeit zu vermitteln. Viele von ihnen sind doch schon älter.»


In Meir Panims Suppenküchen ist jedermann willkommen und erhält seine Mahlzeit mit einem Lächeln. Jeder Gast wird mit Respekt behandelt und fühlt sich umsorgt. Das bewirkt eine wohltuende Atmosphäre. Einige dieser Gäste sind den Mitarbeitern inzwischen persönlich bekannt.

Varda Shoan, die Restaurantleiterin in Tiberias, weiss: «Jede Person, die zum Essen kommt, hat ihre eigene Geschichte. Wir sind nicht neugierig, aber wir kümmern uns um sie.»

Varda erzählt uns etwas aus dem Leben von Miriam. Sie war Lehrerin und unterrichtete jahrzehntelang Kinder in einer Sonderschule. Doch wegen lähmender Rückenschmerzen musste sie diese Arbeit aufgeben. Ihr Sohn hat letzthin seine Zeit bei der Armee beendet und sucht eine Arbeitsstelle. Bisher leider vergeblich. Die beiden kämpfen sich durch den Alltag und sind für die Möglichkeit, bei Meir Panim essen zu können, unendlich dankbar.

Die Gäste haben verschiedene Hintergründe, vom alten Holocaust-Überlebenden bis zum jungen Menschen, der durch eine schwierige Zeit geht. Viele finden durch das Gratisrestaurant ein Stück Linderung in ihrer Not und sind dankbar, trotzdem als «vollwertige Menschen» behandelt zu werden.

«Wir tun unser Bestes, um die Lebensmittel, die wir bekommen, zu strecken und köstliche Mahlzeiten daraus zu kreieren», erklärt Varda Shoan. «Ein Teil unserer Inspiration kommt vielleicht vom grossen Rabbi Maimonides (Rambam), der gelehrt hat, die höchste Form von Nächstenliebe sei es, Menschen in würdiger Weise zu helfen.»

(Text und Fotos mit Genehmigung von American Friends of Meir Panim, 5316 New Utrecht Avenue, Brooklyn, NY)

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Aus meiner Fotoreporterzeit
Von Doron Schneider

In meinen jungen Jahren, noch als Junggeselle, hatte ich eine Freundin, Or, deren Eltern aus Marokko nach Israel eingewandert waren. Sie hatte eine bildhübsche jüngere Schwester, Iris, die schon beim Militär war. An den Wochenenden durfte sie nach Hause kommen, und so schloss sie sich jeweils zusammen mit ihrem Freund uns an, wenn wir ausgingen. Wir vier waren sehr gut befreundet und unternahmen vieles gemeinsam.

Zu der Zeit arbeitete ich als Fotojournalist bei Israels grösster Tageszeitung, Yediot Aharonot. Oft sassen wir in einem Café́ oder tranken gemütlich ein Bierchen. Doch wenn immer mein Beeper klingelte, musste ich mich entschuldigen und losrennen. Sehr oft war dies ein Ruf, um irgendwo einen Terroranschlag zu fotografieren – genauer gesagt: die Leichen und Verletzten.

Eines Abends sassen wir vier wieder in einem der vielen guten Restaurants in Jerusalem und waren in ein Gespräch über das Schicksal im Leben vertieft. Ich war damals zwar noch kein wiedergeborener Christ, dennoch erzählte ich ihnen von der Bibel und der baldigen Wiederkunft von Jesus, bei der auch die Toten auferstehen werden. Ich hatte natürlich keine Ahnung, dass dies mein letztes Gespräch mit Iris sein würde und ihre letzte Möglichkeit, von Jesus zu erfahren.

Ich war noch im Bett, als der Beeper am Morgen klingelte und mich weckte. Die Nachricht war kurz und merkwürdig: »Gewalt in Baka, komm zur Strasse Yair!” Das war nur eine Strasse neben der Othniel-Strasse, wo meine Eltern wohnen. Ich packte meine stets bereitliegende Kamera und eilte los. Der Krankenwagen kam zeitgleich an und drängelte sich durch die neugierige Menschenmenge. Ich lief ihnen hinterher und brachte meine Kamera in Position. Der Rettungssanitäter erzählte mir auf dem Weg, ein junges Mädchen, eine Soldatin, sei mit einem Messer niedergestochen worden.

Ich hörte die Mutter schluchzen, ihre Tochter auf dem Schoss. Wir Fotografen waren schon so abgehärtet, dass wir die Bilder schossen und erst später unsere Gefühle über das Schicksal zeigten. Durch die Linse der Kamera konnte ich die traurige Szene aufschnappen.

Plötzlich bekam ich fast einen Herzinfarkt, wurde blass vor Schreck und blieb wie angewurzelt stehen. »Iris!«, rief ich und erkannte auf einmal auch ihre Mutter. Ich umarmte sie und weinte mit ihr, bis Iris für immer ihre Augen schloss. Gestern noch hatten wir zusammen in einem Café gesessen …

Der palästinensische Terrorist tötete an jenem Morgen noch einen israelischen Gärtner und auch einen Polizisten, der den Bedrängten zu Hilfe kam. Er hatte die Hilferufe von Iris gehört und rannte bewaffnet aus dem Haus. Er sah den Palästinenser mit dem Messer fliehen und rannte ihm nach, indem er ihm – laut Vorschrift – mindestens zweimal zurief anzuhalten. Er stoppte dann auch, drehte sich um und rannte auf den Polizisten los. Dieser kam nicht mehr dazu, die vorgeschriebene Reihenfolge zur Selbstverteidigung auszuführen. So wurde auch er von dem Terroristen erstochen.

Gemäss Vorschrift muss nach dem zweiten Halteruf erst in die Luft geschossen werden, dann auf die Beine und erst, wenn das eigene Leben wirklich in Gefahr ist, darf man dem Terroristen eine Kugel ins Herz oder in den Kopf schiessen. Der Polizist wollte aus Furcht vor den Gerichtsbehörden korrekt sein. Das kostete ihn das Leben.

(Das Ritual für Polizisten und Soldaten wurde verkürzt, indem sie jetzt sofort schiessen dürfen, wenn der Terrorist “Allah u Akbar ruft”.)



Mittelalterliche Taktik - Zu Jesus Christus finden - Muezzinruf...
Leserbrief aus der Aargauer Zeitung vom 20. Juli 2018

Mittelalterliche Taktik der verbrannten Erde
AZ vom 16.7.: Heftigste Kämpfe zwischen Israel und Hamas seit 2014
Neben Raketen und Granaten, die sie gegen Israel abfeuern, wenden die muslimischen Palästinenser und Hamas-Terroristen seit einiger Zeit auch die mittelalterlich anmutende «Taktik der verbrannten Erde» an. Sie schicken Feuerdrachen und Ballone mit Brandsätzen über die Grenze nach Israel und haben so bereits Tausende von Hektaren Getreide und andere Kulturen im israelischen Grenzraum vernichtet. Ebenso ist bekannt, dass die palästinensische Autonomiebehörde unter Präsident Mahmud Abbas jährlich über 300 Millionen Franken (vor allem aus UNO-Beiträgen, die auch die Schweiz mitfinanziert) als «Rente» an die Angehörigen von palästinensischen «Märtyrern», die Israelis ermordet haben, auszahlt. Methoden, die an das finstere Mittelalter erinnern.
Dass die meisten Israelis eine Zweistaatenlösung mit solchen Nachbarn ablehnen, ist mehr als verständlich: «Dann hätten wir die Terroristen, die in einem Palästinenserstaat sofort das Sagen hätten, direkt an unserer Haustür». Dennoch unterstützt die Schweiz rund 70 palästinensische Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die antisemitisch agieren, gegen Israel arbeiten und zum Teil dessen Existenz in Abrede stellen. Zusätzlich leisten wir einen jährlichen Beitrag von 26 Millionen Franken an das UNO-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA). Aussenminister Cassis hat das Hilfswerk kürzlich zu Recht als «Hindernis für den Frieden» kritisiert, weil es den inzwischen rund fünf Millionen Palästinensern die völlig illusorische Rückkehr in die «Heimat» vorgaukelt.
Unsere bürgerlichen Bundesparlamentarier müssen endlich durchsetzen, dass Zahlungen an zwielichtige oder gar gewaltbereite Organisationen gestoppt werden. Gegenüber solchen Organisationen muss in unserem Land Nulltoleranz gelten.
Hans Fehr, Alt Nationalrat SVP, Eglisau

Immer mehr jüdische Israelis finden zu Jesus Christus
Als 1948 der jüdische Staat gegründet wurde, gab es keine einzige Gemeinde von jesusgläubigen Juden, keine messianische Gemeinde in Israel. Nach Angaben von Dr. Erez Soref, Präsident des Israel College of the Bible, gibt es derzeit im Heiligen Land 300 messianische Gemeinden, in den sich etwa 30'000 an Jesus Christus gläubige Juden versammeln. 1989 waren es nur 30 Gemeinden. Laut dem Präsidenten des Bible-College hätten 80 Prozent der Gemeindeleiter eine Bibelschulausbildung absolviert und verfügten somit über ein solides theologisches Fundament.
Das Bible-College in Israel ist eine private theologische Ausbildungsstätte, in der Israelis wie Araber studieren können. Laut Soref werden immer mehr und schneller jüdische Israelis christusgläubig. Das liege vor allem daran, dass messianische Juden äusserst missionseifrig seien. Und das Interesse unter Juden an Jesus Christus scheint stark zu wachsen. Ein Video im Internet, in dem Juden erzählen, wie sie zu Christus fanden, wurde bereits 14 Millionen Mal angeschaut.
(aus Topic)

Schwedische Stadt Växjö: Muezzinruf erlaubt, Glockengeläut nicht
Die südschwedische Stadt Växjö hat der örtlichen Moschee für ein Jahr gestattet, jeden Freitag zum Gebet zu rufen. Der traditionelle islamische Gebetsruf «Adhan» wird von einem Muezzin vorgetragen. Darin heisst es unter anderem, dass es keinen Gott ausser Allah gebe und Mohammed sein Gesandter sei. Der Gebetsruf dauert rund vier Minuten. Die Polizei in der Universitätsstadt erteilte die Auflage, dass der Ruf per Lautsprecher eine gewisse Lautstärke nicht überschreiten dürfe. Die Entscheidung verwundert die katholische Kirchengemeinde St. Michael. Nach Angaben ihres Pastors Ingvar Fogelqvist wurden Anträge, die Kirchenglocken zu läuten, sowohl in dein 1990er wie auch in den 2000er Jahren abgelehnt.
(aus Topic)



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