Rundbrief Nr. 166
Juni 2019


Besuch der irakisch-christlichen Flüchtlinge im Mai 2019
Unsere Kontaktpersonen in Israel: Pastor Shmuel und Pamela Suran

«Mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf.» Matth. 25,35

Jordanien ist ein «sicherer Zufluchtsort» für vertriebene Flüchtlinge. Viele Menschen aus dem Irak und aus Syrien wurden zur Flucht getrieben. Dem gingen lebensgefährliche Angriffe durch den IS voraus. Das Leiden und die Verzweiflung der altherkömmlichen christlichen Gemeinde im Irak, die vom islamischen Staat stark dezimiert wurde, und ihre humanitäre Krise während des Auszugs aus ihrer Heimat lag in den letzten Jahren sehr auf unseren Herzen. Viele dieser Menschen leiden immer noch unter den schrecklichen Erlebnissen.

Pamela berichtet über unseren letzten Besuch in Jordanien
Die Auferstehung unseres Herrn Jesus und die Woche danach wurde von den Christen in Jordanien gross gefeiert, auch mit gegenseitigen Verwandtenbesuchen. Wir wurden ebenfalls eingeladen. Viele dieser Familien warten sehnlichst darauf, von der UNO-Flüchtlingsbehörde (UNHCR) den Bericht zu bekommen, dass sie in ein Gastland ausreisen dürfen.

Khoulod Ibrahim
Khoulod Ibrahim ist eine warmherzige Frau. Sie wurde in Bagdad geboren und wuchs mit fünf Brüdern auf. Nach der Schule lernte sie Zahnarzthelferin und arbeite für das Gesundheitsministerium. Seit ihrer Kindheit besuchte sie die Kirche. Dort hörte sie in der Gebetsliturgie Aramäisch. Nun spürt sie das Bedürfnis, diese Sprache zu lernen. Liebevoll nennt sie Aramäisch die «Jesus-Sprache».

Ihr Mann führte mit zwei Muslim-Partnern eine Autogarage. Die Schwierigkeiten begannen, als diese ihn aufforderten, ihnen seinen Drittel Besitzanteil herauszugeben. Kurz danach brach die Miliz in ihr Haus ein und verlangte nach allem Bargeld. Einer der Kerle schlug mit dem Gewehrkolben auf den Bauch der schwangeren Frau. Dies führte zu Blutungen und dem Verlust des Kindes. Danach konnte sie nicht mehr schwanger werden. Ihr Mann händigte der Miliz all sein Geld und Gold aus und forderte sie auf, seine Frau in Ruhe zu lassen.

Dann kam der IS und eroberte Mossul. Das Ehepaar floh an jenem berüchtigten 6. August 2014 und kam nach Erbil in Kurdistan. Da es keine Unterkunft gab, schliefen sie draussen im Hof der Kirche, bis sie schliesslich nach Amman weiterkamen. Doch dort war es nicht einfacher. Schliesslich fanden sie eine kleine Einzimmerwohnung in der Nähe des Büros von «Global Hope».

Nach einem Monat vertrieb der Vermieter sie aus der Wohnung, weil sie kein Geld zum Bezahlen hatten, und so schliefen sie auf der Strasse. Durch Gottes Führung kam nach ein paar Tagen der lokale Pastor aus der nahestehenden Kirche vorbei. Er sah die Obdachlosen und fragte: «Seid ihr hungrig? Seid ihr kräftig genug, um zu arbeiten?» Sie bejahten. So konnten sie fortan Reinigungsarbeiten und andere Dienste in der Kirche übernehmen. Später trat Khoulod dem Stephanus-Team bei, wodurch wir sie und ihren Mann ins Programm der Familien-Patenschaften aufnahmen.

Was bewirkte das Stephanus-Team bei Khoulod? Sie hatte eine Begegnung mit dem Herrn, als sie erkannte, dass sie durch Jesu Führung mit dem Pastor bekannt wurden. Und sie wurde zu einer leidenschaftlichen Bibelleserin, als ihr bewusst wurde, dass dies Gottes Wort ist. Beide lesen in ihrer freien Zeit gern in der Bibel.

Obschon Khoulod alles verloren hat, preist sie den Herrn, denn sie hat seine Barmherzigkeit und Liebe gefunden. Ihr Gesicht hellt sich auf, wenn sie Leute trifft. Sie ist für hilfesuchende Flüchtlinge ein wunderbares Zeugnis für Jesus.

Shmuel berichtet weiter
Wir freuen uns über einige Stephanus-Team-Mitglieder, die eine Einladung zur Ausreise erhalten haben. Doch für neuankommende Christen aus dem Irak steht es nicht gut, denn Die UNO-Flüchtlingskommission (UNHCR) verteilt keinen «Flüchtlings-Status» mehr an solche. Wer bereits in Jordanien lebte, behält den Status und hofft weiter auf eine Ausreiseerlaubnis, wo sie in Frieden wohnen und ihre Kinder sicher aufziehen können.

Gemäss einer öffentlichen Schätzung gibt es zurzeit 10'000 bis 15'000 vertriebene irakisch-assyrische Christenfamilien, die auf ein Ausreisevisum warten.

Links: Frau Dr. Rasha. Sie steht kurz vor ihrer Ausreise nach Kanada. Rechts: Pamela Suran.
Die meisten der irakischen Christen, die wir in Jordanien trafen, zögern, in den Irak zurückzukehren. Während Jahren herrschte dort Diskriminierung und Christenverfolgung mit dem Höhepunkt des Terrors durch den IS.

Pamela (Mitte) mit Dalia und Yohanna
Der IS verwendete ein explosives Material, genannt C4. Bevor sie abzogen, warfen sie dieses Zeug in die Häuser von Christen, wo es explodierte. Die Dünste von C4 bleiben und sind giftig. Auch wenn die Wände gereinigt und frisch gestrichen werden, kann man es immer noch riechen. Es schädigt das Atemsystem. Dadurch wurden viele Häuser unbewohnbar. Einerseits ist der IS besiegt, aber wer will sich um die völlig zerstörte Infrastruktur kümmern? Darum wollen und können die Christen nicht zurück in ihre Heimat.

Wie können Sie den irakisch-christlichen Flüchtlingen helfen?
Vielen Dank, liebe Partner und Freunde, für all Ihre bisherige Hilfe an den geliebten assyrisch-irakischen Christen. Rea Israel ist nicht nur für viele Juden in Israel zum wahren Freund geworden, sondern auch ein Segen für die heimatlosen Christen in Jordanien. Spenden für ihre persönlichen Bedürfnisse sind sehr willkommen und geschätzt.

CHF 2'400.- Jahrespatenschaft für eine Familie für Wohnungsmiete, Lebensmittel, tägliche Notwendigkeiten (oder CHF 200.- monatlich).
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 150.- Sommerzeit: pro Ventilator
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle

Es ist immer noch möglich und dringend nötig, unseren irakischen Brüdern und Schwestern zu helfen. Sie sind ausserordentlich dankbar dafür. Der Herr sei Ihnen ein treuer Vergelter!

Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.» Matth. 25,40

Shmuel und Pamela Suran

 Gaben für unsere christlich-irakischen Flüchtlinge werden sehr gern weitergeleitet.  

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Shmuel und Pamela Suran sowie Elizabeth Atteih...
… beantworteten unsere Fragen, nachdem sie uns mitgeteilt hatten, dass seit Herbst 2018 viele christliche Kinder die Schule nicht mehr besuchen können, da die Organisation Caritas das Schulgeld für sie nicht mehr übernimmt.


Irak
Christliche Schulen im Irak: Alle irakischen Kinder besuchten in ihrer Heimat christliche Schulen. Die meisten Kirchen stellten Privatschulen zur Verfügung.

Sprachen im Irak: Die Kinder lernten Arabisch, Englisch und vielleicht Französisch. Aramäisch wurde (bis vor kurzem) nicht gelehrt, weil Saddam Hussein darauf bestand, dass alle Iraker Arabisch sprechen sollen, aber Aramäisch wurde in den Kirchen für die Liturgie verwendet.

Englisch: Alle irakischen christlichen Kinder, die in Jordanien zur Schule gehen oder studieren, lernen Englisch, weil sie davon träumen, nach dem Verlassen Jordaniens in ein englischsprachiges Land zu gehen.

Jordanien ist ein muslimisches Land, das im Nahen Osten ein "sicherer Hafen" für Flüchtlinge geworden ist.

Kinder des Stephanus-Teams: Die Kinder von Mitgliedern des Stephanus-Teams, in Amman besuchen private, gemeinnützige Tagesschulen wie (Sa'adeh-Schule), eine Grund- und Sekundarschule (lat. Patriarchat), Musdar-Schule (orthodoxe Arman-Schule), römisch-katholische Schule, griechisch-katholische Schule. Auch andere irakische Flüchtlingskinder, die eine finanzielle Unterstützung für ihr Schulgeld erhalten, können weiterhin die Schule besuchen.

Irakische christliche Kinder können nur private christliche Schulen besuchen, die von christlichen Kirchen in Amman geleitet werden.

Marka-Schule: Keines der Stephanus-Team-Kinder besucht die Marka-Schule, die sich in einem ärmlichen Vorort von Amman befindet und wo Pater Khalil Hunderten von Flüchtlingskindern einen Schulplatz zur Verfügung stellt. Doch andere Flüchtlingskinder in Jordanien warten immer noch auf einen Platz in der bereits überfüllten Marka-Schule. Pater Khalil ermutigt Flüchtlingseltern, freiwillig an der Marka-Schule mitzuhelfen, sei es, um zu unterrichten oder als Lehrassistent oder auf andere praktische Weise.

Viele Kinder: Bei den vielen tausend christlichen Familien, die nicht von Organisationen unterstützt oder subventioniert werden, können die Kinder keine öffentlichen Schulen besuchen und erhalten keine Gebühren für private Schulen.

Arbeitserlaubnis für Iraker: Laut jordanischem Recht können keine irakischen Flüchtlinge eine Arbeitserlaubnis erhalten. Das betrifft natürlich auch die geflohenen Christen, doch sie dürfen Spenden von christlichen Organisationen annehmen.

Unser Hauptanliegen. Die Notlage der irakischen christlichen Flüchtlingskinder ist unser Hauptanliegen und unsere Belastung, obwohl wir auch Flüchtlinge aus anderen Ländern treffen.

Im Allgemeinen haben die Iraker mehr gelitten und mussten weiter weg von ihrer Heimat fliehen als die Syrer. Zudem haben sie die Hoffnung verloren, wieder zurückkehren zu können. Irakische Christen haben im Irak keinen Regierungsschutz wie die Syrer.

Schiitische Muslime planen jetzt, in der Ninive-Ebene eine neue Stadt zu bauen. Das ist mitten im Herzen der von dort vertriebenen Christen. Dieser Umstand ist für sie ein Grund mehr, so weit wie möglich aus dem Irak zu fliehen.

Syrien
Syrische Christen in Amman leben ähnlich wie irakische Christen. Es gibt eine sehr grosse syrisch-orthodoxe Kirche in Amman, die sich hauptsächlich um sie kümmert. Das pastorale Hilfswerk, mit dem wir arbeiten, erreicht auch syrische Flüchtlinge, und sie konnten mehrere Muslime zu Christus führen. Tatsächlich haben Mitglieder des Stephanus-Teams dazu beigetragen, ihnen das Evangelium zu verkünden.

Bashir Al Assad, der syrische Präsident, ist Alawite und traditionell ein Beschützer der christlichen Gemeinschaft. Aus den Kampfgebieten flohen die Christen zum Teil in den Libanon, wo es eine grosse christliche Gemeinde gibt, und auch in die Enklave in Syrien am Mittelmeer bei der Stadt Latakia, wo Assad lebt. Seine Armee und sein Regime schützen die Klöster, und die Christen geniessen seinen Schutz und bleiben unter seiner Herrschaft.

Manchmal wurde ein christliches Dorf von Rebellenstreitkräften wie dem IS oder Jabat al Nusra angegriffen, und ihre Situation wurde sehr ernst, und sie mussten fliehen. Diejenigen, die unter dem syrischen Regime bleiben konnten, erlitten nicht das Schreckliche wie die Christen in den Rebellengebieten. Wir haben einige Christen aus Syrien getroffen, und sie scheinen sehr mit ihrem Land verbunden zu sein und wollen – anders als die Iraker – in ihre Heimat zurückkehren.

Syrische Muslime: 2011 begann der arabische Frühling, und rund 2 Millionen Syrer flohen aus ihrer Heimat, Muslime wie Christen, vor allem in den Libanon und nach Jordanien. Viele leben in Flüchtlingslagern.

Arbeitserlaubnis für Muslime: Die jordanische Regierung erteilt syrischen Muslimen eine Arbeitserlaubnis für bestimmte Arbeiten, die die Jordanier nicht machen wollen, und nur für solche Jobs bekommen sie eine Genehmigung.

Syrische muslimische Kinder dürfen öffentliche Schulen besuchen.

Viele syrische christliche Kinder können zurzeit leider keine Schule besuchen, nur einige, die das Glück haben, finanzielle Hilfe zu bekommen.

 Gaben für geflohene Christen aus dem Irak oder Syrien und ihre Kinder werden dringend benötigt und von uns sehr gern weitergeleitet. 

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Heim für Christliche Soldaten, Haifa
Najeeb und Elizabeth Atteih

Das Soldatenheim besteht aus zwei Wohncontainern mit je vier Betten. In letzter Zeit konnte einiges verbessert werden. Wir haben eine nette Wohnstube eingerichtet, eine Küche und ein Badezimmer. Auch eine Waschmaschine steht jetzt zur Verfügung.

Zurzeit planen wir die letzte Bauphase. Wir möchten den Innenhof zwischen den beiden Wohncontainern überdachen und eine weitere Wand mit einer Tür und einem Fenster einziehen. Dies gäbe eine abgeschossene Halle, welche auch für kleine Konferenzen, Anlässe und Treffen dienlich wäre. Zudem wäre der Platz bei Regen und Sturm geschützt.

Der Platz zwischen den beiden Wohncontainern sollte überdacht werden, um wettergeschützt zu sein und als vielseitigen zusätzlichen Raum benutzt werden zu können.
Allerdings belaufen sich die Kosten für das Material inkl. Elektrizität und Klimaanlage und die Arbeiten auf rund CHF 50'000.- (167'000.- Schekel). Und doch wäre es äusserst wertvoll, wenn dieses Projekt realisiert werden könnte. Für jegliche Gaben dafür sind wir sehr dankbar! Wir beten und vertrauen dem Herrn, dass er uns vorangeht und der Bau zu seiner Ehre dienen darf.

Das Soldatenheim bietet Unterkunft für Soldaten in Schwierigkeiten. Sie können ihre freien Tage hier verbringen und erhalten Zuspruch, Seelsorge, Betreuung und hören das klare Evangelium von Najeeb und Tino, das heisst, durch arabische Gläubige erleben sie die Liebe Gottes. Bereits gläubige Soldaten erfahren Glaubensstärkung und werden zum geistlichen Kampf ausgerüstet. Nicht alle schlafen hier. Viele kommen auch nur zu einer Mahlzeit und um sich etwas auszuruhen. Oft sind sie auch bei uns am Familientisch. N., der Soldat, dem das Missgeschick mit dem Gewehr passiert ist, als er auf dem Heimweg angepöbelt wurde, wohnt seitdem hier im Soldatenheim und ist Najeebs Obhut unterstellt. Seine Eltern besuchen ihn gern, und so hören auch sie das Evangelium. Momentan kommen 25 Soldaten regelmässig hier vorbei, und wir unterstützen sie auch finanziell. Das Heim steht auf demselben Grundstück wie unser Haus und die Immanuel-Gemeinde. Falls nötig, würden wir auch die Kirche und unser Heim öffnen, um Soldaten zu beherbergen. Wenn die Halle einmal ein Dach hat und geschlossen ist, ist ohnehin mehr Platz vorhanden. Wir würden es ausserordentlich schätzen, wenn diese Arbeit wachsen würde und wir noch mehr Soldaten willkommen heissen könnten.

Unsere Soldatenarbeit hat die offizielle Anerkennung des israelischen Verteidigungsministeriums erhalten. Das anfängliche Ziel war, christlich-arabischen Soldaten zu helfen, doch inzwischen finden auch Juden und Moslems den Weg zu uns.

120 Soldaten lernen das Soldatenheim kennen. Hier stehen sie zum Essen an.
Kürzlich besuchten uns 122 Soldaten (Christen, Beduinen, Juden). Begleitet wurden sie von ihren Kommandanten. Najeeb stellte ihnen unsere Soldatenarbeit vor, und die Besucher staunten und freuten sich. Anschliessend bekamen alle ein feines Frühstück.

Inzwischen hat die «Givati Brigade» davon gehört und angefragt, ob sie auch vorbeikommen dürfe. Diese Brigade ist hauptsächlich eine jüdische Kampfeinheit. Trotzdem haben sie Interesse, das Soldatenheim kennenzulernen und zu hören, was uns zu solch einem Dienst an den christlich-arabischen Soldaten antreibt und sich, wo nötig, auch gerne um jüdische Soldaten kümmert.

Vor ein paar Wochen besuchten wir eine besondere Zeremonie auf der Militärbasis unseres Sohnes Tino. Alle vier Monate treffen dort fünfhundert neue Rekruten zur Ausbildung ein. Sie durchlaufen ein hartes Training. Der Abschluss wird mit einer Zeremonie gefeiert, an der die neu ausgebildeten Soldaten als Auszeichnung ihr Beret (Mütze) bekommen.

Unser Sohn Tino bekommt das Sergeant-Abzeichen in Anwesenheit von uns Eltern.
Bei solchen Zeremonien werden auch immer wieder Soldaten geehrt, die sich durch besondere Verdienste ausgezeichnet haben. Während dieser Feier wurde unser Sohn Tino geehrt und in den Grad eines Wachtmeisters gehoben (Sergeant). Sein Kommandant ehrte ihn mit dem neuen Abzeichen, und wir Eltern durften es ihm an die Uniform stecken (Foto). Wir freuen uns über unseren Sohn und seinen hingebungsvollen Dienst in der Armee.

Bitte beten Sie für ihn, dass er Gott ehrt und für seine Mitsoldaten ein Segen ist. Er benötigt göttliche Weisheit und Feingefühl, anderen Soldaten in Not zu helfen. Gott hat Tino eine besondere Position geschenkt, wo er sich, wenn nötig, wie ein «grosser Bruder» für andere Soldaten einsetzen kann. Vor jüdischen Festen besucht er auch Kindergärten und lässt von ihnen – mit der Hilfe ihrer Eltern – Päckchen für die Soldaten zusammenstellen mit Shampoo, Zahnbürsten, Handtüchern usw. Möge in allem der Herr durch Tinos Dienst geehrt werden!

 Gaben für das Soldatenheim leiten wir sehr gern weiter. 

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Rachel und Gilad Netanel
Ein Bericht von Rachel Netanel

Liebe Freunde,

„Der Herr, unser Gott, sei uns freundlich und fördere das Werk unsrer Hände bei uns. Ja, das Werk unsrer Hände wollest du fördern!“ (Psalm 90,17)

Schalom und herzliche Grüsse aus dem schönen Ein Kerem, wo ich mit Blick auf das Dorf sitze, während ich Ihnen schreibe. In diesem Brief lasse ich eine liebe Freundin zu Wort kommen, die kürzlich bei uns zu Besuch war. Hier ist ihre Geschichte: „Ich hatte die Ehre, an einer Feier zur Begrüssung des Schabbat mit Rachel und Gilad dabei zu sein – in ihrem schönen Heim in Ein Kerem. Das war ein sehr interessanter Abend mit einer ungewöhnlichen Mischung von vielleicht zwölf Israelis, die für ganz unterschiedliche Lebenslagen stehen. Die meisten von ihnen waren säkulare Juden, die sich nicht zum Glauben an Gott bekennen. Doch ein paar Gläubige waren dabei, so auch ein arabischer Christ.

Der Abend begann mit einer üppigen Mahlzeit, zubereitet mit vielerlei Aromen, die uns bestens schmeckten und zur guten Atmosphäre beitrugen, während wir uns kennen lernten. Gilad segnete uns alle, indem er aufstand, seinen Gebetsschal umlegte und das Segensgebet sprach. Ihm zuzuhören, machte auf alle einen tiefen Eindruck. So begann das Miteinander an diesem Abend.

Nach der Mahlzeit sassen wir im Wohnzimmer im Kreis zusammen. Gilad hatte ein Kaminfeuer angezündet, das zur warmen Atmosphäre auch im übertragenen Sinn beitrug. Rachel bat einige der Anwesenden, von sich zu erzählen.

Eine der ersten, die sich zu Wort meldete, war T. Sie war in Israel geboren und aufgewachsen und wurde in jungen Jahren lesbisch. Mit ihrer Freundin wanderte sie nach Amerika aus, um dort ein erfolgreiches Leben zu führen. Spirituell war sie jedoch auf der Suche, was sie schliesslich zum Herrn führte. Dieses ihr Gerettet-Werden bewegte sie dazu, die Beziehung zu ihrer Freundin aufzugeben und nach Israel zurückzukehren. Dort nahm sie Kontakt mit Rachel auf; die beiden kannten sich aus der Jugendzeit.

In unserer Runde zitierte T. Aussagen aus der Bibel, die sich gegen Homosexualität wenden. Unter den israelischen Gästen war eine noch nicht gläubige Lesbe. Diese Unterhaltung gefiel ihr ganz und gar nicht, sie sprach aber wenig. Umso mehr redeten die anderen säkularen Israelis. Wer Israelis kennt, wird wissen, dass diese nicht gerade leise sind und sich erst recht nicht scheuen, ihre Meinung kundzutun. Es gibt ein Sprichwort: Es gibt drei Meinungen, sobald zwei Juden beieinander sind. Die Unterhaltung war also sehr lebhaft, und auch Rachel trug einen Beitrag aus Gottes Wort bei.

Dann hörten wir dem Bericht eines jungen Mannes zu, der nach mehrjährigem Aufenthalt in Costa Rica zurückgekehrt war. Wie so viele Israelis hatte auch er sich nach seinem Militärdienst aufgemacht, um für einige Zeit im Ausland zu leben und dann nach Israel zurückzukehren und sich zu etablieren. Sein Geschick wendete sich jedoch zum Schlechten, als er dort wegen Drogenbesitzes verhaftet wurde. Die Strafe dafür hätte mehrere Jahre Gefängnis, wenn nicht gar die Todesstrafe bedeuten können. Völlig verzweifelt, nahm er mit seiner Cousine in Israel Verbindung auf. Diese Frau war eine Freundin von Rachel, und sie wünschte, dass er mit Rachel sprechen könne. Tatsächlich gelang ein telefonischer Kontakt. Rachel bezeugte ihren Glauben und fragte ihn, ob sie für ihn im Namen von Jeschua beten dürfe. Klar, dass dieser verzweifelte junge Mann zustimmte.

Rachel betete und beendete das Telefonat. Dann hörte sie nichts mehr von ihm – bis er vor einigen Wochen vor ihrer Tür stand! Die Frau zu sehen, die mit ihm am Telefon gebetet hatte, rührte ihn fast zu Tränen. Nur wenige Tage nach jenem Telefon war er nämlich aus dem Gefängnis entlassen worden. Voller Freude erzählte er allen möglichen Leuten, ein Gebet zu Jeschua hätte ihn aus dem Gefängnis befreit. Beten wir für A., dass er den Herrn auch als persönliches Gegenüber kennenlernen darf und ein Jünger Jesu wird.

Einer der interessantesten Gäste an diesem Abend war ein arabischer Christ aus Gaza. Er war dort geboren und aufgewachsen und in der Schule und einfach überall dazu erzogen worden, die Juden zu hassen. Die einzigen Juden, die er je getroffen hatte, waren Soldaten, die für Ordnung zu sorgen hatten. Persönlich lernte er nie einen Israeli kennen.

Dann aber begegnete ihm der Herr, der ihn nicht nur errettete, sondern ihm auch eine Liebe zu den Juden schenkte. Dadurch geriet sein Leben zwar in Gefahr, aber der Herr schützte ihn und berief ihn dazu, Muslime zu evangelisieren. Zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern konnte er aus Gaza entkommen. Nun leben sie in Bethlehem. Von dort aus kann er in anderen arabischen Orten evangelisieren wie zum Beispiel Jenin, das für seinen radikalen Islam bekannt ist. Er hat seinen Glauben vor vielen bezeugt, und obwohl sein Leben dadurch in Gefahr ist, evangelisiert er weiter, wo überall der Herr ihn hinführt. Bitte beten wir um seinen Schutz!

Viele der anwesenden Ungläubigen waren echt schockiert über diese Geschichten, und es tauchten Fragen und Gegenargumente auf. Einer der Gäste, R., ein Innendekorateur, hatte die Häuser von einigen berühmten amerikanischen Schauspielern entworfen. Er zeigte uns Bilder von seinen Arbeiten – sehr eindrücklich. Er ist gebildet und wohlhabend, aber auch voller Fragezeichen zu den Zeugnissen, die er an diesem Abend gehört hatte. Er stellte einige schwierige Fragen, die Rachel ihm beantworten konnte. Auch gab sie ihm weiteres „gedankliches Futter“ mit. Ich bin überzeugt, dass nicht mehr viel fehlt, dass er gerettet wird, aber es wird nicht leicht für ihn sein.

Eine ältere, kränkliche Frau reagierte sehr ablehnend auf das, was sie zu hören bekam. Sie erklärte, sie sei Jüdin und stamme von Holocaust-Überlebenden ab. Rachel erklärte ihr, auch wir seien Juden, da wir an den jüdischen Messias Jeschua glauben. Doch sie blieb unbeeindruckt. Als sie vernahm, Rachel sei sogar mit dem berühmten Rabbi Kabbetz verwandt, hielt sie vorerst einmal inne. Im Laufe des Abends wurde sie dann immer „weicher“, und schliesslich wollte sie fast nicht mehr gehen, weil sie noch so viele Fragen hatte.

Es war für alle ein interessanter Abend! Gilad war stets darauf bedacht, den Gästen zu dienen, was ihm viel Gegenliebe einbrachte. Rachels Worte gingen zu Herzen, und wir beten darum, dass bei etlichen gute Samenkörner aufgehen werden.

Soweit der Bericht unserer lieben Freundin. Nun will ich, Rachel, noch ein paar Neuigkeiten weitergeben. Unser Haus in Zukim (im Süden Israels) macht Fortschritte. Mit den Malerarbeiten sind wir fertig geworden, aber es muss noch viel mehr erledigt werden. Das Dach benötigt neue Ziegel, und den Garten müssen wir mit einigem Grün verschönern und mit Sitzbänken versehen, damit Gäste dort Platz nehmen können. Zukim liegt in der Wüste, und bald werden wir die extreme Hitze erleben, die dort üblich ist. Wir brauchen also eine Klimaanlage. Wir beten darum, dass wir finanziell dazu in der Lage sein werden, die neue Anlage zu kaufen und das Dach zu reparieren. Es ist nicht leicht, zwei Häuser gleichzeitig zu unterhalten, aber wir sind überzeugt, dass Gott uns dazu berufen hat. Allerdings brauchen wir dafür auch die nötigen Mittel, um vorangehen zu können.

Zurzeit, da ich das schreibe, steht mein Geburtstagsfest bevor, zu dem wir viele Israelis, darunter den Bürgermeister, eingeladen haben. Auch diese Gelegenheit wollen wir nutzen, um Gottes Wort weiterzugeben.

Eine andere riesige Herausforderung hat wieder einmal ihr hässliches Haupt erhoben. Der Waqf (die muslimische Religionsbehörde) hat entschieden, unseren Dienst zu zerstören, indem man uns erneut den Zugang zur Strasse versperrt. Man will das Grundstück zwischen uns und der Strasse zu einem islamischen Schrein oder etwas ähnlich Unsinnigem machen. Zwei Scheichs (einer aus Jordanien, der andere vom Waqf) sind letzte Woche vor dem Tor erschienen, um uns zu bedrohen. Wiederum haben wir für viel Geld einen Anwalt beauftragt, und wir führen diesen scheinbar unendlichen Kampf weiter, der nun schon fast zehn Jahre dauert. Hilf uns, Herr!

Liebe Freunde, wir beten darum, dass der Herr Sie alle segnet und Ihnen reichlich vergilt, dass Sie treu in der Fürbitte für uns einstehen und dieses Werk des Herrn in Israel unterstützen. Sie sind uns kostbar, und wir sind so dankbar dafür, dass wir nicht allein sind.

Mit der unaufhörlichen Liebe unseres Messias Jeschua

Rachel und Gilad

Aus amzi

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Reha-Kloster Haifa
Mischa Sadovsky ist Pastor und Leiter des messianischen Reha-Zentrums in Haifa. Das Rehabilitationsprogramm befindet sich in einem alten Kloster, daher die Bezeichnung «Reha-Kloster».

Mischa erzählt von sich und über seine Arbeit
Wir sind heute ein Beispiel dafür, dass das Evangelium zurück nach Israel kommt. Alles begann hier vor zweitausend Jahren. Und die Bibel sagt, dass wiederum hier alles zu seinem Ende kommen wird. Bestimmte Umstände deuten darauf hin, dass es bald geschehen wird. Eine der Prophetien sagt, dass das Volk Israel seinen Messias erkennen wird. Noch ist dies schwer zu glauben, aber so steht es in der Bibel. Wir gläubigen Juden sind ein Zeugnis dafür, dass dies beginnt. Das jüdische Volk ist dabei, sein Herz langsam für Gott zu öffnen.

Gemeinde Living Israel
Es ist für unsere Gemeindearbeit von «Living Israel» ein Vorrecht, in diesem Auftrag mithelfen zu dürfen, dass das jüdische Volk seinen Messias findet. Wir lieben unser Volk sehr und verbreiten das Evangelium. Unsere Gemeindemitarbeitenden bestehen aus Russisch sprechenden Juden. Viele Juden sind aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel gekommen.

Auch ich stamme aus der früheren Sowjetunion. In meiner Familie wurde nie über Gott gesprochen, auch nicht darüber, dass wir jüdisch sind. 1995 kamen Drogen in mein Leben. Sie zerstörten alles, was ich hatte. Während zehn Jahren konsumierte ich täglich dieses Gift. Es ist für mich noch immer ein Wunder, dass ich überlebte. Viele meiner damaligen Freunde sind inzwischen gestorben.

Dann wanderte ich nach Israel aus, und der Drogenkonsum ging weiter. An meinem 33. Geburtstag fühlte ich mich elend, einsam und sah keinen Sinn mehr darin, weiterzuleben. Doch genau an diesem Tag traf ich einen Mann, der mir sagte: Du musst nicht sterben! Für dich ist Jesus bereits gestorben! Er bat mich mitzukommen, und so wurde ich zu einem der ersten Rehabilitanden einer beginnenden Reha-Arbeit in Nordisrael. Dort fand ich Jesus und Frieden.

Die Reha-Arbeit wuchs, und innerhalb eines Jahres waren es beinahe dreissig Personen, die rehabilitiert wurden. Der Herr segnete diese Arbeit und befreite Menschen aus ihren Süchten.

Vor elf Jahren, 2008, fand hier im Reha-Kloster die erste Hochzeit statt. Das war mein eigenes Hochzeitsfest. Seither haben hier bereits etwa hundertachtzig Hochzeiten stattgefunden, und danach wurden mehr als zweihundert Kinder geboren!

Rückblickend ist es klar, dass diese Hochzeiten und Geburten eigentlich nicht hätten stattfinden «dürfen». Diese Menschen waren durch ihre Drogen zu einem frühzeitigen Tod unterwegs. Aber Gott hatte bessere Pläne, nämlich dass diese Menschen leben und Kinder zur Welt bringen sollten.

Heute gehören zum Gemeindeverband von «Living Israel» etwa dreissig Gemeinden und ausserhalb Israels zusätzlich fünfzehn. Jährlich ein bis zweimal veranstalten wir für alle landesinternen Gemeinden ein Treffen. Dazu kommen jeweils um die tausend Menschen zusammen.

Unser Reha-Dienst trägt wesentlich zu diesem enormen Gemeindewachstum bei. Wir sind alles Gläubige der ersten Generation. Bei keinem Mitarbeiter waren die Eltern schon gläubig.

Während zwei Jahren beteten Glaubensgeschwister und ich für meinen Bruder Venya. Er war zur gleichen Zeit wie ich drogensüchtig geworden. Er kam später als ich nach Israel, durchlief ebenfalls das Reha-Programm und wurde frei! Heute dient er als Pastor in einer unserer Gemeinden.

Nach vier Jahren kamen auch unsere Eltern als Einwanderer nach Israel. Bereits nach einem halben Jahr gaben sie ihr Leben Jesus und liessen sich gemeinsam mit meinem Bruder Venya im Jordan taufen! Was hier durch das Reha-Kloster geschieht, hat nicht nur einen Einfluss auf die jetzige und zukünftige Generation, sondern auch auf die, die uns zur Welt gebracht hat. Gott ist nicht an die Zeit gebunden – Er ist derselbe gestern, heute und morgen.

Das Kloster ist das «Herzstück» unserer Gemeindearbeit in Israel. Hier befindet sich eine Bibelschule. Demnächst beginnen wir mit dem 31. Kurs. Wir führen immer nur eine Schulgruppe und unterrichten sie während drei Monaten. Danach machen die Absolventen ein dreimonatiges Praktikum in einer unserer Gemeinden oder in einem der Reha-Häuser. Die Bibelschüler sind zum Teil ehemalige Süchtige, aber auch andere Neubekehrte. Nach dem Praktikum schreiben sie ihre Abschlussarbeit und bekommen ihr Diplom.

Bibelschulgruppe. In der hintersten Reihe neben dem Lautsprecher steht Pastor und Reha-Leiter Mischa Sadovsky, daneben sein Bruder Venya.
Durch diese Bibelschule erleben die Teilnehmer ein enormes geistliches Wachstum. Durch Gebet, Wort Gottes, Bibellektionen, Anbetung, Evangelisation, Kleingruppenarbeit usw. bekommen sie geistlichen Aufschwung. Diese Arbeit trägt sehr viel Frucht! Durch Absolventen der Bibelschule wurden bereits mehrere Gemeinden gegründet.

Wir alle haben unser Leben komplett in die Hände Gottes gelegt. Aufgrund meines Drogenkonsums sollte ich ja eigentlich nicht mehr am Leben sein. Doch ich darf leben, weil Gott mir seine Hand entgegengestreckt hat. Und diese Hand möchte ich nie mehr loslassen. Dieser Gott ist real! Ich höre und erlebe ihn! Und Hunderte anderer Menschen können dies ebenfalls bezeugen. Daher haben wir grossen Einfluss auf dieses Land und was hier geschieht!

Es ist unser Leben, das predigt, dass dieser Gott tatsächlich existiert. Daher sind wir bereit, in unterschiedliche Bereiche der Gesellschaft zu gehen. Wir suchen gestrandete Menschen auf der Strasse, wir machen Besuche bei Kranken, bei Armen, bei Senioren und bei Holocaust-Überlebenden. Es sind verschiedene Dienste innerhalb der Gemeinden, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben.

Wir tun diese Arbeit aus dem einzigen Grund, weil Gott uns gefunden und uns zu diesem Dienst ausgesandt hat. Wir durften schon verschiedene Wunder Gottes erleben, worüber sogar Ärzte staunten. Zum Beispiel bekamen aidskranke Eltern völlig gesunde Kinder.

Auf dem Klostergelände gibt es eine Unterkunft, die wir «Pufferzone» nennen. Wir laden Süchtige von der Strasse ein, zu uns zu kommen, und dort durchlaufen sie ihren kalten Entzug. In den letzten zehn Jahren sind vielleicht 9000 Personen durch diese Zone gegangen. Nicht alle haben den Entzug durchgestanden oder gingen danach wieder in ihr altes Leben zurück. Doch jeder, ohne Ausnahme, hat das Evangelium gehört, und für jede Person wurde gebetet. Ungefähr tausend Personen stiegen danach ins Reha-Programm ein.

Gott ist auch da, wo Leid, Schmerz, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit ist, und er ist es, der unseren Mund, unsere Worte, unsere Hände und Füsse gebraucht, damit Menschen errettet werden. Ihm gehört alle Ehre!

 Gaben für diese lohnenswerte Reha- und Evangelisationsarbeit im Reha-Kloster werden sehr gern weitergeleitet. 

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Ich war dabei, als Israel entstand
Zeugnis von Lilly Wreschner, 1908 in Zürich geboren, Studium Philosophie/Psychologie in Zürich und Würzburg, 1935 Bekehrung/ Taufe, 1936-38 Bibelschule in Schottland, 1938-76 SPM-Missionarin in Israel, 1976-94 Heimstätte Emmetten, 1994 Rückkehr nach Israel. 2003 in Jerusalem gestorben.

Am 29. November 1947 begann in Jerusalem eine Schreckenszeit. Der Auftakt war ein kurzer taumelartiger Jubel, wie ihn Jerusalem vielleicht noch nie erlebt hatte. Es war um Mitternacht, als das Radio aus Amerika den Beschluss der UNO verkündigte: Teilung Palästinas. Die jüdischen Einwohner Jerusalems strömten aus ihren Häusern, und bald wogte und wälzte sich eine jubelnde, singende und tanzende Menschenmasse durch die Strassen Jerusalems. Der Freudentaumel dauerte bis in den kommenden Tag, ja bis zum Abend des 30. Novembers. Autos blieben entweder ganz stehen oder bewegten sich im Schneckentempo durch das Menschengetümmel, auf Dächern und an den Seiten geladen mit frohlockenden Menschen. Nicht einmal das Wissen um den hereinbrechenden blutigen Krieg konnte die Freude dämmen.

Doch schon am gleichen Tag vermischte sich das Jubeln und Singen mit dem Krachen von Schüssen und Explosionen. Das an den arabischen Teil grenzende jüdische Geschäftsviertel stand in Flammen. Die Strassen wurden sofort zum Kriegsschauplatz, da alle vier Strassen, die aus Jerusalem hinausführten, im arabischen Teil lagen.

Gehen oder bleiben? Das war die brennende Frage, die jeden bewegte. Stand nicht die grosse Trübsal vor der Tür? Würden Missionare überhaupt noch arbeiten können? Von den sechzig christlichen Körperschaften waren wir am 15. Mai 1948 noch zwölf ausländische Missionare. Der Schweizer Konsul forderte auch mich auf, das Land zu verlassen, da er mich nicht schützen könne. Was tun? Ich betete. Soll keine Gemeinde mehr sein in Jerusalem, wenn die Zeit der Trübsal kommen würde? Ich bat um ein Wort und öffnete die Bibel. Ein Wort aus Psalm 118 fiel mir in die Augen: "Ich werde nicht sterben, sondern leben und des Herrn Werke verkündigen.» Ich blieb.

Der 15. Mai 1948: Fünf arabische Armeen überschritten die Grenzen des neugeborenen Staates Israel. Über den jüdischen Teil von Jerusalem ergoss sich Tag und Nacht ein Granatenregen. Wie sollte Jerusalem überleben können? Wir hatten eine einzige Kanone, waren umzingelt von rachsüchtigen Arabern. Aber der Herr tat Wunder. Die Zisternen fliehender Araber reichten aus, um die 85’000 Juden den ganzen Sommer hindurch mit Wasser zu versorgen. Leider wurden viele getötet. wenn sie Schlange standen, um ihre acht Liter Wasser zu empfangen.

Euch aber rufe ich Jesaja 62,6+7 zu: «O Jerusalem, ich will Wächter auf deine Mauern bestellen, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nimmer stillschweigen – bis Jerusalem gesetzt wird zum Lobe auf Erden.»


Wunder Gottes im heutigen Israel
Der Gründer und erste Premierminister des Staates Israel, David Ben Gurion, sagte einmal: "Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist." Und Jethhak Novon, ehemaliger israelischer Staatspräsident, formulierte: "Nichts in Israel ist selbstverständlich. Denken Sie immer daran, dass wir von Wundern leben."

Sowohl der alttestamentliche Staat Israel als auch der heutige ist in Begleitung vieler übernatürlicher Wunder entstanden. Nachfolgend einige solcher Wunder:

Unabhängigkeitskrieg 1948
Frau Dr. Lilly Wreschner, die von der Schweizer Pfingstmission ausgesandt jahrzehntelange in Israel Bibeln verteilt hat, berichtet von einem jungen Soldaten, der nicht religiös aufwuchs, aber durch folgendes Wunder Gottes gläubig wurde: Er hielt im Unabhängigkeitskrieg im Frühjahr 1948 südlich von Jerusalem mit neunzehn anderen Soldaten Wache. Ein ganzes ägyptisches Heer griff sie plötzlich an, und weltlich gesehen hatten sie keine Chance mehr – sie waren ja nur 20 Soldaten gegen ein ganzes Heer. Aber sie beteten. Dann gab es ein Feuergefecht, bei dem drei der Israelis getötet wurden. Doch plötzlich ergaben sich die Ägypter. Sie hissten die weisse Flagge und legten die Waffen nieder. Als die Offiziere zu den Israelis kamen, waren sie verwirrt, nur die siebzehn Israelis zu sehen und fragten: "Wo sind die drei alten Männer, die vorne kämpften, die so viele von unseren Soldaten erschossen, und die wir nicht besiegen konnten?" Hier hat Gott durch ein Wunder in aussichtsloser Lage geholfen Der junge Soldat war überzeugt: "Diese drei Männer waren Abraham, Isaak und Jakob." Erst im Dezember 1948 schwiegen die Kanonen.

Ein Wunder war auch, dass es sogar im Juli 1948 regnete, wenn normalerweise in Israel kein Niederschlag fällt. Noch weniger kann das als Zufall angesehen werden, weil diese heftigen Regenfälle gerade einsetzen, als die Israelis verzweifelt arabische Angriffe abwehrten. Dieser Regen war so unnatürlich, dass an manchen Fronten die arabischen Angreifer dachten, es sei ein Atomregen und die Flucht ergriffen.

Jom-Kippur-Krieg 1973
Während Jom Kippur 1973, dem höchsten israelischen Feiertag, an dem 80 - 90 % der Israelis fasten, wurde Israel von mehreren umliegenden Ländern angegriffen. Auf den Golanhöhen kämpften die Israelis verzweifelt gegen die syrische Übermacht. Hier folgt der Bericht eines Sanitätsoffiziers und jesus-gläubigen Juden: «Gegen Ende des zweiten Kriegstages erkannten wir die ausweglose Situation unserer kämpfenden Truppe. Das ist das Ende, dachten wohl alle. Die Munition war fast gänzlich verschossen, und vor uns lag die ungewöhnlich hohe Anzahl der gefallenen Kollegen und Freunde. Nur noch einige intakte Panzer standen zur Verfügung. Die als unüberwindlich gepriesenen Golan-Frontlinien wurden uns vom Feind entrissen: die Syrer mit ihren alliierten Truppen waren im blutdürstigen Sieges-Vormarsch. Ihnen schien die noch höhere Opferrate in den eigenen Reihen gleichgültig. Das Verhältnis der israelischen Streitkräfte zur syrischen Übermacht war ca. 1:10: Rund 12’000 Israeli mit 90 Panzern kämpften gegen 120’000 Araber mit 900 Panzern, die sich im Vorteil des strategisch ausgezeichnet geführten Angriffes befanden.

Plötzlich stockte der syrische Angriff. Was war geschehen? Unsere Restverteidigung erwartete den Todesstoss – doch er blieb aus! Die Syrer stoppten, Truppen und Panzer, mitten im Vormarsch. Unglaublich! Doch blitzartig stellten wir uns auf die neue Situation ein, und mit dem wenigen Kriegsmaterial, das uns geblieben war, stürmten wir nun nach vorn in die freiwerdende Bresche. Das Unfassbare geschah: Der Feind wich genauso erschreckt zurück, wie er zuvor siegesbewusst unsere Stellungen überrannt hatte. Jetzt schlug unser Häuflein wie zu Gideons Zeiten die feindliche Riesenarmee in die Flucht. Kurz danach war auch unser Nachschub, unsere Verstärkung da, und Israel siegte wieder. Was aber, das beschäftigte uns alle, war wohl in den syrischen Reihen geschehen?

Kurz darauf erhielt ich auch diesbezüglich Auskunft: Einer unserer Soldaten erzählte es mir ganz unter dem Eindruck des Geschauten. Hier sein Bericht: ‘Die Syrer kamen. Wir sahen, wie die Verteidigungslinie vor uns überrollt wurde. Jetzt ging es uns an den Kragen. Wo blieb der Nachschub??? Jetzt ist es aus mit uns, dachten wir. Plötzlich – ich traute meinen Augen kaum – schob sich eine riesige weisse Hand vom Himmel her zwischen uns und die Syrer. Sie legte sich ruhig vor die Schlachtreihe des Feindes, verharrte einen Augenblick und schob dann ganz behutsam die Syrer zurück Richtung Damaskus. Ich war total 'erschlagen' ob der Majestät dieser Hand, ob ihrer Schöne und ihrer absoluten Autorität. Was mich sehr verwunderte, war, dass keiner meiner Kameraden sah, was ich vor Augen hatte. Aber sie alle spürten die Wirkung dieser Erscheinung. Und das Resultat davon war unser Gegenangriff. Unsere Truppe stürmte, von unbändiger Kraft getrieben, den Syrern nach, obwohl kurz vorher in unserem Heer Verzweiflung geherrscht hatte.’»

Der israelische Sanitätsoffizier, der diesen Bericht verfasst hat, ist, wie auch Lilly Wreschner, dem Autor der Segne-Israel-Artikel persönlich bekannt und ist ganz sicher eine zuverlässige Quelle.

Denkmal in Tel Aviv, das Gott für seinen Schutz danken soll.
Golfkrieg 1991
Im Januar 1991 wurde im sogenannten Golfkrieg Israel vom Irak mit 39 SCUD-Raketen beschossen. Militärexperten errechneten, dass diese Raketen 60’000 Menschen hätten töten können – es kam jedoch nur ein einziger Israeli ums Leben.

18.1.: Unabhängig voneinander besuchten sechs Familien eines Mehrfamilienhauses auswärtige Freunde. Das völlig leere Haus wurde von einer Rakete zertrümmert.
19.1.: Eine Rakete traf ein Wohnhaus, explodierte jedoch nicht. Neben der durch drei Etagen ragenden Rakete blieb ein Kinderbett mit Baby unversehrt.
23.1.: Ein Bus mit Neueinwanderern musste wegen eines Motorschadens anhalten. Kurz danach schlug vor dem Bus eine Rakete ein. Alle Insassen blieben unverletzt.
25.1.: Die Gäste eines Hochzeitsfestes gingen wegen eines Stromausfalls im Hochzeitssaal schon um 23 Uhr nach Hause. Um 23.45 Uhr schlug eine Rakete in den leeren Saal ein.
29.1.: Fünfzig Personen wollten wegen Luftalarm in ihren Bunker flüchten, der Hausmeister hatte jedoch den falschen Schlüssel dabei. So verteilten sie sich auf andere Bunker. Zwanzig Minuten später schlug eine Rakete in den leeren, verschlossenen Bunker ein und zerstörte ihn völlig. Das ZDF erwähnte die Möglichkeit eines Wunders.

Der Golfkrieg hörte genau an dem Tag auf, als Israel sein Purimfest feierte. An diesem Tag feiern die Juden ihre Errettung vor einer geplanten Ermordung vor 2’500 Jahren in Persien. Am Purimfest nach dem Golfkrieg konnten die Juden wieder eine Errettung feiern: Gottes Schutz beim Raketenbeschuss aus dem Irak. Aus Dankbarkeit für Gottes Schutz während des Golfkrieges errichteten die Israelis in Tel-Aviv ein Denkmal, das einen schützenden Engel darstellt.

Gebet um Regen
Wenn ich den Himmel verschliesse und kein Regen fällt... und mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, demütigt sich, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen. (2.Chr 7,13f.).

Ende November 1990 stand der Wasserstand im See Genezareth, der fast die einzige Wasserversorgungsquelle für die israelische Bevölkerung ist, nur sieben Zentimeter über der roten Alarmlinie, sodass ein ökologischer Kollaps befürchtet werden musste. Es hatte zwei Jahre lang sehr wenig geregnet. Aus diesem Grund rief der israelische Oberrabbiner die Bevölkerung auf, um Regen zu beten. Ein Buss-, Fast- und Gebetstag wurde für ganz Israel ausgerufen. 80’000 Beter versammelten sich zum Gebet an der Klagemauer, unter ihnen auch Minister. Die Jerusalem Post, Israels englischsprachige Zeitung, brachte einen Artikel über den Zusammenhang von Sünde und Regenlosigkeit, worin einzelne Sünden namentlich erwähnt wurden. Dann kam die Nacht zum 2. Dezember. Sturm und Regen zogen auf, und innerhalb weniger Stunden stieg der Wasserpegel des Sees um 5 Zentimeter. Es regnete und schneite in der Zeit danach so viel, wie es Tel Aviv seit 1904 und Jerusalem seit 1887 nicht mehr erlebt hatte. Strassen wurden überschwemmt, und weil der See Genezareth zum Überlaufen voll wurde, musste man Kanäle schaffen, um das Wasser abzuleiten. Andernfalls hätte Tiberias unter Wasser gestanden. Dabei hatten Experten vorhergesagt, dass es zehn Jahre mit den üblichen Regenmengen brauchen würde, bis der See wieder zu einer Normalhöhe gestiegen wäre.

Schifflinienbesitzer wird abgesetzt Nachdem das christliche Werk Ebenezer Hilfsfonds einige Schifffahrten mit Einwanderern von Odessa nach Haifa durchgeführt hatte, wollten sie ein Schiff der Black Sea Shipping Company (Schwarzmeer-Reederei) für weitere Fahrten chartern. Der Chef dieser wohl damals grössten Reederei mit 250 Schiffen war jedoch antisemitisch eingestellt. Der Leiter von Ebenezer Hilfsfonds empfing im Gebet den Psalmvers 109,8: "Seiner Tage seien wenige, und sein Amt empfange ein anderer." Viele Christen beteten gemäss diesem Schriftwort. Drei Tage später kam der Chef der Schwarzmeer-Reederei wegen Korruption in Untersuchungshaft. Unter seinem Nachfolger war es dann möglich, ein Schiff zu chartern.

Herbst 2018
Am 12. November 2018 wurde ein israelischer Reisebus von Terroristen der Hamas mit einer Rakete gegen Panzer beschossen. Nur wenige Minuten zuvor hatte der Bus, der keine militärischen Kennzeichen hatte, fünfzig israelische Soldaten an einem Sammelpunkt als Vorbereitung für eine mögliche Operationen gegen die palästinensische Terrorgruppe abgesetzt. Durch den Raketenbeschuss wurden zwei Menschen verletzt – der 25-jährige arabische Busfahrer und ein 19-jähriger israelischer Soldat, der zur Zeit des Beschusses noch in der Nähe des Busses stand. Laut zahlreichen Online-Berichten sagte der Fahrer, dessen Verletzungen nicht lebensbedrohlich waren, den Ärzten des Medizinischen Zentrums Soroka in Beersheva, es ein "Wunder", dass die Soldaten in seinem Bus nicht getötet wurden, und der Vorfall zeige, wie sehr "Gott die Juden liebt".

Kommentar:
Wir können solche Wunder für Einbildung, Humbug, Zufall halten. Die Bibel jedoch, das Buch der Christen und Juden, ist voller Berichte solcher Wunder, gerade auch in Bezug auf Israel. Und Gott hat sich nicht verändert, er ist der gleiche heute wie zu biblischen Zeiten. Er tut heute die gleichen Wunder, Er bewahrt noch heute sein auserwähltes Volk Israel. Denn der Herr, euer Gott, kämpft selbst für euch, wie er es euch versprochen hat. Achtet darum um eures Lebens willen sehr darauf, dass ihr immer den Herrn, euren Gott, liebt! (Josua 23,10-11) Das bekannteste Beispiel dafür, dass Gott für Israel kämpft, ist die Einnahme Jerichos. Einer der Propheten des alten Israel, Sacharja, verheisst, dass Gott auch am Ende der Zeiten für sein Volk kämpfen wird: Siehe, es kommt der Tag, da versammle ich alle Völker zum Krieg gegen Jerusalem. Die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert... Doch dann wird der Herr ausziehen und gegen diese Völker Krieg führen und kämpfen, wie nur er kämpft am Tag der Schlacht. Seine Füsse werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der im Osten gegenüber von Jerusalem liegt. An jenem Tag wird aus Jerusalem lebendiges Wasser fliessen. Dann wird der Herr König sein über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr der einzige sein und sein Name der einzige. (Sacharja 14,2-4.8-9)

Anwendung:
Was bedeutet das für uns Christen, wenn wir diese Wunder sehen, die Gott heute wie damals inmitten seines Volkes Israel tut? Für uns gilt genau das gleiche wie für das alte Bundesvolk Israel: Gott selbst kämpft für uns. Wir brauchen uns nicht zu verteidigen, zu rechtfertigen, wenn wir angefeindet werden z.B., weil wir von Jesus Zeugnis geben oder manches nicht mitmachen, was andere tun. Da, wo wir Fehler gemacht haben, müssen wir Natürlich Busse tun. Ansonsten aber können wir darauf vertrauen, dass der lebendige Gott für uns kämpft und streitet. Er kämpft für uns, vor allem, solange wir uns zu ihm halten und nicht gegen ihn rebellieren, weil wir z.B. angefeindet werden.

Josua 23,10-11: "Denn der Herr, euer Gott, kämpft selbst für euch, wie er es euch versprochen hat. Achtet darum um eures Lebens willen sehr darauf, dass ihr immer den Herrn, euren Gott, liebt!" Wenn wir vergeben und segnen, die uns anfeinden, wird Gott selbst dafür sorgen, dass uns Gerechtigkeit widerfährt. Und er kann grosse Wunder tun wie in Israel, so an unserem Arbeitsplatz, in unserer Familie und anderswo. Wenn Gott für uns ist – wer sollte gegen uns sein?

Was können wir aus solchen Wundern in Bezug auf Israel lernen? Dass wir vorsichtig sein sollen, uns an Israel nicht die Finger zu verbrennen. Und sollte die ganze Welt gegen Israel gehen – wir als Christen sollten uns nicht mit Gott anlegen. Das ist natürlich nicht nur den Christen, sondern jedem Menschen anzuraten.

Mit freundlicher Genehmigung von Israel Heute



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Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.