Rundbrief Nr. 155
Juli 2018


Irakische Flüchtlinge noch immer in Not
Shmuel und Pamela Suran
Shmuel und Pamela Suran, unsere Kontaktpersonen, Israel

Hier ein kurzer Bericht unseres letzten Besuches in Jordanien. Dort arbeiten wir mit Christen aus dem Irak, wovon die meisten vor dem IS geflohen sind. Wir trafen gerade am sogenannten «Welt-Flüchtlingstag» ein, welcher jedes Jahr am 20. Juni stattfindet und durch den die öffentliche Aufmerksamkeit auf die weltweite Flüchtlingssituation gelenkt werden soll.

Gemäss internationalem Flüchtlingsabkommen gilt «religiöse Verfolgung» als ein Grund zur Berechtigung des Flüchtlingsstatus. Wird jemand seines Glaubens wegen so bedrängt und verfolgt, dass er lieber seine Heimat verlässt, kann er ein Gesuch für den internationalen Flüchtlingsschutz beantragen. Obwohl dieses Prinzip im internationalen Gesetz steht, wird es in der Praxis grob vernachlässigt.

Genau das passiert mit vielen irakischen Christen. Obschon Tausende durch den IS vertrieben wurden, bleibt ihre leidvolle Geschichte von der internationalen Gemeinschaft vernachlässigt oder vergessen.

Es war im Jahr 2014, dass sie auf Grund des mörderischen IS lieber flohen, als zum Islam überzutreten oder umgebracht zu werden. Infolgedessen wurden sie zu Binnenvertriebenen (IDP’s) in der Region Kurdistan oder flohen schliesslich in das Nachbarland Jordanien.

Die jordanische Regierung nahm gnädigerweise die Flüchtlinge auf und sicherte ihnen einige Rechte zu. Doch Jordanien ist mit Tausenden muslimischer syrischer Flüchtlingen überschwemmt, und die Hilfe der UNO-Flüchtlingskommission fliesst hauptsächlich jenen zu, die dort in Flüchtlingslagern untergebracht sind. Aus Angst vor erneuter Verfolgung durch die Moslem-Mehrheit wollen sie nicht auch dort leben. Der Schutz christlicher Flüchtlinge ist zu einem wachsenden Problem geworden.

Christen-Flüchtlinge – ein vergessenes Volk!

Wir wünschten uns, berichten zu könnten, dass die Not der christlichen Familien in letzter Zeit abgenommen hat. Doch es macht uns betroffen, wie sich viele Flüchtlinge immer noch damit abmühen, ihre Wohnungsmiete zu bezahlen, Lebensmittel zu besorgen und für die nötige Gesundheitsfürsorge aufzukommen. Zudem wohnen sie in schlechten, unsicheren Wohnungen. Auch die erlittenen Traumata belasten ihren Alltag. Ein Trauma offenbart sich auf verschiedene Weise, z.B. in häuslicher Gewalt, in Depressionen oder anderen Gesundheitsproblemen.

Die Not dieser geliebten Christen nimmt zu. Sie träumen von einer besseren Zukunft, weit weg vom kriegszerstörten Land, aus dem sie fliehen mussten. Die Familien in den «Familienpatenschaften» sind zutiefst dankbar für die Nahrungsmittelpakete, Kleider und medizinische Hilfe, die wir ihnen dank Ihrer Grosszügigkeit und Güte zur Verfügung stellen können. Die meisten Ausreisegesuche sind in einer endlosen Wartezeit «stecken geblieben». Doch einigen Familien war es möglich, nach Kanada und Australien auszureisen, und das gibt den anderen Wartenden Hoffnung! Die meisten Familien, denen wir geholfen haben, sind zuversichtlich, dass Gott durch die UNO-Flüchtlingskommission auch ihnen einen Ort in einem sicheren Land zuweisen wird, das ihren Kindern eine Zukunft bietet.

Bitte denken Sie in Ihren Gebeten an die christlichen Flüchtlinge in Amman, Jordanien. Nebst Gebet benötigen sie auch finanzielle Mittel. Wir Christen sind aufgefordert, uns daran zu erinnern, dass «wenn ein Glied leidet, leiden alle» (1. Kor. 12,26).

 Gaben für unsere notleidenden irakischen Flüchtlinge geben wir sehr gern weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.




Makor Ha Tikvah - Messianische Schule in Jerusalem
Cookie Schwaeber-Isson
Cookie Schwaeber-Isson, Direktorin

Persönliche Mitteilung der Direktorin
Es ist mir eine Freude, Ihnen mitzuteilen, dass der Herr sich zuverlässig um unsere Schule gekümmert hat; Er hat uns gesegnet und alle unsere Bedürfnisse gestillt. Welch ein Unterschied zu den früheren Tagen, als wir jeden Monat kämpfen mussten für die Deckung der Schulden, und Ungewissheit unser Begleiter war. Daher fühlen wir sehr deutlich, dass wir in eine neue Ära von Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten gekommen sind. Ganz klar: Dies ist Gottes ausgestreckte Hand. Und Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sind ein wesentlicher Teil dieser Freiheit, da Sie in Makor Ha Tikvah investiert haben und auf vielfältige Weise unsere Partner geworden sind. Dafür möchten wir Ihnen unseren tief empfundenen Dank ausdrücken.

Abschiedsgedanken
Die Reflektionen der 18 Schulabgänger werden Ihnen gefallen. Hier lassen wir Sie an den ersten beiden teilhaben. Weitere werden folgen.

Liel:
“In anderen Schulen wurde ich gemobbt. Ich war die Ausgestossene ohne Freunde. Ich konnte mich einfach nicht einbringen oder Beziehungen aufbauen, und als Folge all der unguten Einflüsse ging mein Glaube an Gott zurück. Doch an MHT hatte ich eine wundervolle Zeit. Die Kinder waren alle gläubig, und jeder half jedem. Die Schule war sauber und organisiert, und ich gewann Freunde fürs Leben. Wir gingen tief ein in das Heilige Wort, und mein Glaube wurde neu gestärkt. Und dazu lernte ich die Sprache und integrierte mich besser in die Gesellschaft. Auch wesentliche Dinge fürs Leben konnte ich lernen wie Computer, Kunst und Chor. Ich denke, dass jedes gläubige Kind die Chance haben sollte, hierher zu kommen. Es waren die besten drei Jahre meines Lebens.”

Liels Mutter Rebecca: “Als Mutter, die anfänglich ihre Tochter im Homeschooling voranbringen wollte und sie dann an eine öffentliche Schule schickte, wo das ganze säkulare Umfeld sie negativ beeinflusste, bin ich dankbar, mit Makor HaTikvah nichts falsch gemacht zu haben. Dort herrscht ein gottgefälliges Umfeld, das meiner Tochter geholfen hat, soziale Kontakte herzustellen und in wundervolle Beziehungen mit anderen zu treten.”

Adam:
“Ich bin nun beinahe vier Jahre an MHT und muss ehrlich sagen, dieser Ort fühlt sich für mich an wie mein zweites Zuhause. Bevor ich hierherkam, war ich ein bedrückter Schüler einer öffentlichen Schule. Ich konnte kaum die Sprache sprechen. Die Lehrer rügten mich deswegen, und ich litt darunter. Als dies mehrere Jahre so weiterging, entschieden meine Eltern, mich zu Makor HaTikvah zu schicken, wo es kleinere Klassen gab und sich die Lehrer meiner annahmen. Alle Mitarbeiter halfen mir sehr viel. Ich kann meine Dankbarkeit gegenüber dieser Schule gar nicht genügend ausdrücken. Hier wurden wichtige Weichen für meine Zukunft in Israel gestellt. MHT gab mir Freunde, von denen ich glaube, dass sie sie es für den Rest meines Lebens bleiben werden. Alles, was ich sagen kann, ist: Ich danke Euch aus tiefem Herzensgrund!“

 
Adams Vater Philip:  “Makor wurde im Leben meines Sohnes wahrhaftig zum Wendepunkt”

Kunst und Künste
Vor kurzem hatten wir das Vorrecht, die „Messengers in Spiritual Truth“ bei Makor HaTikvah zu haben. Dies ist eine Gruppe gläubiger Tänzer aus Südafrika. Ihre Darbietung umfasste das ganze Leben Jesu, von der Kindheit bis zur Auferstehung in hebräischer Form. Es war eine kraftvolle Visualisierung für unsere Schüler. Diese Gruppe reist alle drei Jahre in ein anderes Land, um ihre einzigartige artistische Show zu zeigen, und diesmal war Israel dran.

Putzen – das jährliche Ereignis
Alle helfen mit: Eltern, Schüler und Lehrer, um sauber zu machen, zu reparieren und für die Schönheit der Schule zu sorgen. Und ihre harte Arbeit zahlt sich aus. Schauen Sie selbst die tollen Ergebnisse an!

 
Wie Sie helfen können:
Ohne Ihre beständige Hilfe zu diesen speziellen Fonds und Projekten wären wir nicht in der Lage, den Bedürfnissen unserer Schüler zu entsprechen.

Prozesskosten
Die Auslagen, die wir für den Rechtsstreit um unsere staatliche Anerkennung für unseren Anwalt hatten, haben den Betrag von CHF 20.000 US überschritten. Da wir die Sache weiter verfolgen, legen wir die Kosten aus anderen Posten zusammen – so können wir noch weiter wirtschaften. Eine Gabe zur Deckung dieser Ausgaben wäre natürlich sehr hilfreich, da diese Angelegenheit nicht im normalen Schulbudget vorgesehen ist.

Studium aktiver Lehrer
In diesem Jahr haben wir eine Lehrerin, die ihre Studien zum Erreichen ihrer Lehrbefähigung fortsetzt. Ein Lehrer beendete seine Studien letztes Jahr und ist nun im Vorbereitungsdienst, was auch kleinere Kosten bedeutet; ausserdem nimmt unsere Schulpädagogin an Weiterbildungskursen teil, womit sie ihren Dienst noch besser ausführen kann. Alle diese Studien machen zusammen etwa 35.000 NIS (CHF 10.000) aus. Es wäre eine grosse Hilfe, unseren Mitarbeitern zu helfen, die andernfalls nicht in der Lage wären, die Extrakosten aus ihren Gehältern zu bezahlen.

Kulturelle Veranstaltungen (Schulfahrten)
So lange wir ohne staatliche Förderung auskommen müssen, müssen alle Schulausflüge und -fahrten von uns getragen werden. Diese Veranstaltungen bedeuten unseren Schülern sehr viel.

 Gaben für die segensreiche messianische Schule Makor Ha Tikvah werden sehr gern weitergeleitet. 

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Gazastreifen
Einmal mehr haben die Medien bezüglich der Berichterstattung über die sogenannten friedlichen Demonstrationen im Gazastreifen kläglich versagt, ganz zu schweigen von den kürzlich abgefeuerten 70 Raketen gegen Israel allein an einem Tag. Das ist Krieg.

Wie kommt es, dass in den westlichen Medien die Raketenangriffe aus dem Gazastreifen kaum erwähnt werden? Dass kaum Kritik an der Hamas zu hören ist, dass sogar die UNO den Terrorismus der vom Iran unterstützten Hamas nicht verurteilt? Wir werden wieder an unseren Film, „Die Raketenstadt“ erinnert... als kürzlich 70 Raketen an einem Tag gegen zivile Ziele abgeschossen wurden. Man muss sich das vorstellen: In über 14 Jahren wurden mehr als 10'000 Raketen gegen Israel abgefeuert. Doch auch in dieser spannungsgeladenen Zeit versorgt Israel den Gazastreifen mit allem Nötigen. Auch die Herz- und anderen Operationen an Kindern aus Gaza werden weiterhin von den israelischen Ärzten kostenlos vorgenommen.

Trotz dieser Spannungen an der Grenze kann man das friedliche Zusammenleben von Juden, Arabern und Christen und allen anderen Minderheiten in Israel erleben und geniessen. Wenn man durch die Strassen Jerusalems schlendert, in Kaffees und Restaurants sitzt, im Supermarkt einkauft, im Autobus fährt und an der Universität studiert, trifft man überall Araber und Juden. Von der sogenannten Apartheid keine Spur.

Marsch gegen den Antisemitismus. Wir marschierten mit 5000 Christen und Juden durch Jerusalem und hörten immer wieder von den Zuschauern am Strassenrand: „Danke, dass Ihr gekommen seid, bravo, kommt wieder!“ Es ist ein Vorrecht, sich in Israel auch zu der negativen „christlichen“ Vergangenheit zu bekennen und um Verzeihung zu bitten. Es wurde von den Israelis klar gesagt, dass uns Nachgeborenen keine Schuld trifft, aber dass wir heute eine grosse Verantwortung tragen. Die Freude, die wir in der Begegnung mit den Israelis spürten, war unbeschreiblich. Wir haben die Chance, Israel unsere Liebe zu zeigen und für das kleine Volk einzustehen. Israel ist der einzige Ort, wo Juden in Freiheit leben können.

Aus ihrem Mail-Rundbrief «Augenzeugen» von Juni 2018 von Marc und Ruth Villiger

Sderod 

(aus Wikipedia)

Sderot ist eine Stadt im südlichen Israel und wurde 1951 auf dem Land des palästinensischen Dorfes Nadschd gegründet, dessen Einwohner 1948 geflohen waren. Im Dezember 2016 hatte Sderod 24’016 Einwohner. Etwa vierzig Prozent davon sind Neueinwanderer, die erst nach 1990 aus der ehemaligen Sowjetunion zugezogen sind. Sderot wurde in den Jahren nach der israelischen Staatsgründung (1948) besiedelt und wie viele andere Entwicklungsstädte gezielt gefördert. Die Stadt konnte sich dennoch nicht zu einem regionalen Zentrum entwickeln. Internationale Bekanntheit erlangte Sderod, weil es seit dem 16. April 2001 immer wieder mit aus dem nahen Gazastreifen angegriffen wird. Allein am Abend des ersten Tages schlugen 5 Mörsergranaten im Stadtgebiet ein.

In Sderod befindet sich wegen der Angriffe seit 2004 die einzige im Ernsteinsatz befindliche Komponente des Tactical-High-Energy-Laser-Systems, des von einer israelischen Firma entwickelten Frühwarnradars. Es funktioniert in etwa achtzig Prozent der Fälle. Vom Ertönen des Frühwarnsystems („Tseva Adom“, zu Deutsch „Farbe Rot“) bis zum Einschlag der Rakete bleiben jedoch nur ca. fünfzehn Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Projekt von Doron Schneider:

Einkaufswagen für Familien in Sderot

Diesmal bekommen bedürftige Familien aus Sderot und nahegelegenen Ortschaften zum Gazastreifen, Ihre gespendeten Einkaufswagen.

Wer möchte mithelfen, Hunger zu stillen?
1 voller Einkaufswagen: CHF 200.-
1 halber Einkaufswagen: CHF 100.-
1 viertel Einkaufswagen: CHF   50.-



 Gaben für Einkaufswagen Sderod werden gern weitergeleitet. 

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Kommentare von Teilnehmern der Andalusien-Reise mit Kurt Wenger im Mai 2018
Markus und Ruth A.
Als Auslandschweizer, die seit zehn Jahren in Spanien leben, war dies die erste Reise in unserer Wahlheimat. Diese Andalusien-Reise gab uns einen fantastischen und bleibenden Einblick in einen Teil dieses schönen Landes. Kurt Wengers Andachten im Reisebus haben wir genossen und empfanden sie als sehr eindrücklich und praktisch umsetzbar.

 
Christine R.
Diese Spanienreise hat meine Vorstellungen weit übertroffen. Der Besuch des Alhambra-Palastes in Granada war einfach umwerfend schön! Jeder neue Reisetag beinhaltete weitere Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. So empfand ich auch die örtlichen Stadtführungen mit lokaler kompetenter Reiseleitung als sehr eindrücklich. Zudem erlebten wir eine frohe Gruppengemeinschaft. Kurzum: Die Andalusien-Reise war tipptopp mit guter Organisation – eine Reise, die ich wärmstens empfehlen kann!

Jakob S.
Es war eine grossartige Reise! Ganz besonders freute ich mich über die vielen wertvollen Begegnungen mit den anderen Reiseteilnehmern.

Christian und Susanne S.
Die zentrumsnahen Hotels erlaubten uns, auf einfache, schnelle Art auch individuell auf Entdeckungstour zu gehen oder an schönen Orten die leckeren Tapas (kleiner Tellerservice) zu geniessen. Unser spanischer Reiseleiter Vicence (mit deutschem Hintergrund) war immer für uns da und hatte ein offenes Ohr für unsere Anliegen oder Fragen. Das Reiseprogramm war sehr abwechslungsreich und ausgewogen. Innerhalb der Gruppe kam man schnell in persönliche Gespräche mit anderen Reiseteilnehmern. Die Atmosphäre war sehr gut.

Vreni B.
Dies war eine super Reise – wohltuend in jeglicher Hinsicht!

Walter A.
Die Besichtigung der Schinken-Trocknerei (Fabrik) im Bergdorf Treveléz in der Sierra Nevada hat mich sehr beeindruckt. 850'000 Serrano-Schinken hängen dort zum Trocknen.
Das Reiseprogramm war abwechslungsreich und vielfältig. Auch das Geschichtliche und Kulturelle kam nicht zu kurz. Jeder Tag hatte seinen eigenen Höhepunkt! So genoss ich auch die Vielfalt der prächtigen Natur, z.B. die Berge der Sierra Nevada oder an einer anderen Stelle die Oliven-Haine, soweit das Auge reichte. Es war eine eindrückliche und schöne Reise!

 
Robert und Erika V.
Die Reise «Andalusien und Gibraltar – zwischen Morgenland und Abendland» hat nicht zu viel versprochen. So kamen wir kulturell, kulinarisch und landschaftlich auf unsere Kosten. Die Schönheit des Landes hat uns oft überrascht.

Christine L.
Es war eine wunderschöne Rundreise – ein Höhepunkt nach dem anderen! Sehr schön war das Städtchen Ronda. Der freie Abschlusstag war das Pünktchen aufs i. Die Gemeinschaft mit den Reiseteilnehmern unterwegs und während den Mahlzeiten habe ich sehr genossen. Es war eine super Reise!

Peter und Therese Z.
Unser Reiseleiter Vicence kümmerte sich sehr einfühlsam und fürsorglich um unsere Gruppe. Seine Reiseleitung war interessant, ausgewogen und fachkundig. Die ganze Reise war gut organisiert. Wir freuten uns über die Gruppe, in welcher eine super Atmosphäre herrschte. Wir waren rundum «happy»!

Therese W.
Nebst Hügeln und Bergen, Blumen und Olivenbäumen gab es noch unendlich viel mehr zu entdecken! In den Städten Granada, Cordoba, Sevilla und Malaga gab es auch die Schönheit im Detail zu bewundern, z.B. verwinkelte Gassen, malerische Innenhöfe, schmiedeeiserne Tore, Blumentöpfe an den Hauswänden, farbige Keramik-Mosaikmuster und vieles mehr. Andalusien ist viel mehr als nur eine Reise wert!

Brigitt G.
Die Andalusien-Reise war wunderschön! Ich würde sie wieder machen! Unser Reiseleiter Vicence war sehr aufmerksam und ging liebevoll und mit Wertschätzung auf uns Reisegäste ein. Es war eine tolle Gruppe!

 
Elisabeth G.
Ich glaube, die Städte, die wir besuchten, haben mich deshalb so begeistert, weil ich schon vieles über sie gehört hatte und so richtig darauf brannte, sie selber zu sehen. Und die Vorfreude wurde nicht enttäuscht. Es war vor allem der Alhambra-Palast in Granada, der täglich von Tausenden besucht wird: Ich war voller Ah und Oh, als uns die wundervoll dekorative maurische Kunst vor Augen geführt wurde. Die Führung war auch sehr lebendig, ich konnte mir das Leben der damaligen Zeit gut vorstellen.

Gerhard und Silvia P.
Andalusien war eine Traumreise – wir haben so viel Schönes gesehen und erlebt! Das Reiseteam mit Leiter Kurt Wenger, Reiseleiter Vicence Alvarez und Assistentin Christine Lamprecht ergänzte sich sehr gut und sorgte bestens für unser Wohl. Sehr geschätzt haben wir auch immer wieder die Pausen und freien Stunden zur Siesta oder weiteren Erkundigung eines Ortes während den Ausflügen. So war der letzte Tag ganz frei und eignete sich als idealer Abschluss zum Baden, Bummeln im Städtchen Torremolinos, Ruhen, Geniessen der Hotelanlage oder «Verdauen» der vielen kostbaren Eindrücke und Erlebnisse. Wir sind begeistert von dieser Reise! Wir freuen uns riesig, dabei gewesen zu sein!

Diese schöne, vielseitige Reise wird im Mai 2020 wiederholt.


Warnung an Europa
27. Mai 2018 spotplenni Christen+Kirchen, Europa+Islam

Eine Christin aus dem Iran schreibt Klartext:

Sie alle brauchen einen Grundkurs über den Islam. Viele von Ihnen haben kein ausreichendes Wissen über diese „Religion“. Sie sind zu schnell bereit, die Seiten zu wechseln, wenn einer mit gut klingenden Argumenten kommt.

Ich bin iranische Christin und seit über 36 Jahren in Deutschland. Mittlerweile lebe ich in der Schweiz, weil sie mir politisch stabiler erscheint. Aber ich muss feststellen, dass es auch hier sehr viel Dummheit und Naivität in Bezug auf den Islam gibt.

Ich kenne den Islam aus nächster Nähe. Ich bin nach dem Sturz des Schahs Mohammed Reza Pahlavi vor dem Islam nach Deutschland geflohen. Ich habe hier studiert, geheiratet und Kinder bekommen. Ich habe mich vollständig integriert und mich den Regeln des Gastlandes angepasst. Das war und ist für mich immer eine Frage des Respekts und Anstands! Der „gläubige“ Moslem kann das nur sehr schwer, denn es würde bedeuten, sich unterzuordnen. Das aber verbietet ihm seine Religion. Er kann aber so tun als ob, denn das erlaubt ihm die Taqiiya (bitte googeln)! Der Islam kommt nicht nach Europa, um zu bereichern, sondern um zu erobern! Das ist einer der Gründe, warum überwiegend junge Männer im kampffähigen Alter kommen.

Der Moslem glaubt, ihm gehöre die ganze Welt. Das hat ihnen Mohammed so versprochen. Dabei ist es den Muslimen erlaubt, alle Andersdenkenden zu ermorden. Das ist islam-legitimes Wissen und Praxis.

Der Islam hat dem Westen den Krieg erklärt – hier hat es nur noch keiner wirklich wahrgenommen! Zur Erklärung: Schauen Sie sich bitte den Koran und die Geschichte des Islams an. Ich habe als Iranerin Zugang zu Moscheen und höre dort immer wieder erschreckende Dinge, die definitiv nicht grundgesetzkonform sind. Dort wird gepredigt, dass die Welt NUR Allah und NUR seinen Gläubigen gehört. Dieses Recht sollen alle Muslime einfordern, auch mit Gewalt. Das ist deren einziger Antrieb im Leben. Dies verfolgen sie geradezu fanatisch, wie man ja überall gut sehen kann!

Im Islam hat man jedoch heute erkannt, dass eine kriegerische Eroberung des Westens nicht mehr möglich ist. Es fehlt ganz einfach die militärische Stärke. Daher hat man sich auf „friedliche“ Invasion verlegt.

Ich war als Iranerin unerkannt schon in vielen Moscheen und habe immer wieder radikale imperialistische Töne gehört. So sollen sich die Muslime in fremde Länder begeben, sich dort ruhig und friedlich verhalten, sich reichlich vermehren und auf den Tag Allahs warten. Und nun schauen Sie sich die Geschichte der 57 islamischen Länder auf der Welt an. Ein Teil wurde kriegerisch erobert, aber ein nicht geringer Teil wurde durch Verdrängung in Besitz genommen. Die Taktik ist immer die gleiche:

– einwandern
– sich ruhig verhalten
– sich vermehren
– Moscheen bauen
– Islamverbände gründen
– in die Politik gehen
– Übernahme

Deutschland und auch die Schweiz und einige andere europäische Länder stehen gerade am vorletzten Punkt… Wenn Sie das nicht erkennen, haben Sie verloren. Ihnen kann ich also nur dringend empfehlen, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen (Dieser Bericht war bei Bild, Krone und anderen Zeitungen rasch wieder gelöscht. Über diese Wahrheit zu schreiben, ist nicht erwünscht).

Ihnen allen dennoch ein fröhliches Grüss Gott!



Israeli findet Jeshua
«Nichts konnte den Frieden erklären, den ich in mir spürte»

In Dan Sereds Familie wird das Judentum aus Tradition und nicht aus Überzeugung gelebt. Als eine Freundin ihm von Jeshua (hebräischer Name von Jesus) erzählt, ist Dan zunächst schockiert, dann fasziniert: Ist das Neue Testament vielleicht doch nicht so schlecht, wie er gedacht hat? Aber lassen wir ihn doch selbst seine Geschichte erzählen...

Es gibt im Judentum so viele Gesetze und Regeln der Rabbiner, die man erfüllen muss, Dinge, die verboten sind… Interessiert es Gott wirklich, ob ich am Sabbat Toilettenpapier abreisse oder nicht? – Ich bin ein Streber: Ich liebe Naturwissenschaften, Mathe, Physik und habe mich nie so für Partys, Alkohol und Drogen interessiert. In meiner Familie war Bildung seit jeher wichtig, und so hatte ich nie wirklich die Wahl: Mein Vater ist Elektroingenieur am israelischen Technologieinstitut Technion, meine Mutter leitet eine Hightech-Firma. Ich bin ein Streber mit Brille – da kann man nichts dagegen tun!

Dan Sered ist heute Direktor von «Jews for Jesus».

«Gott ist nur für Einfaltspinsel»
Wir haben zu Hause immer alle jüdischen Feiertage eingehalten, das Passahfest, das Laubhüttenfest, Chanukka, aber meine Eltern sagten meinem Bruder und mir jeweils, dass der Mensch Gott erschaffen habe. Wer glaubt heute überhaupt noch an Gott? Wir haben heutzutage die Naturwissenschaften, wir wissen so viel mehr… Gott ist etwas für Einfaltspinsel. Aber irgendwie glaubte ich meinen Eltern nicht. Ich glaubte wirklich, dass es Gott gibt, dass er existiert und dass er uns geschaffen hat.

Als ich jünger war, wurde mein Vater vom Verteidigungsministerium zum israelischen Konsulat in Manhattan entsandt. Dort beendete ich die Schule und ging an die Universität. Die Uni bat mich, an der Fakultät für Mathematik zu unterrichten. Während einer Privatstunde fragte mich ein Mädchen namens Dina: «Bist du vielleicht aus Russland?» Ihr war mein Akzent beim Englischsprechen aufgefallen. Als ich ihr sagte, dass ich Israeli bin, meinte sie: «Wow! Ich bin auch jüdisch!» Daraufhin wurden wir Freunde.

 «Das war mein Buch!»
Eines Tages sagte Dina mir, dass sie an Jeshua glaube. Jeshua? Wer ist das? Und sie meinte: «Jesus!» Jesus? Ich hatte keine Ahnung, wer das war. Das Neue Testament? Was hatte ich mit diesem Buch zu tun? Es war ein antisemitisches Buch, da kam nichts Gutes raus – Hitler, der Papst, das Leiden unseres Volkes… Dina begann, ein paar Verse daraus zu zitieren, und ich hörte zum ersten Mal Worte von Jesus. Das waren Worte der Liebe, nicht des Hasses. Worte über Frieden, nicht Krieg. Und das ging mir zu Herzen. Je mehr Verse Dina mir vorlas, desto mehr verstand ich, dass dies das Buch meines Volkes war! Es ist die Wahrheit. Es ist ein jüdisches Buch, ein israelisches Buch, es ist mein Buch!

Eine der Vorhersagen, die mich am meisten beeindruckte, war die aus Jesaja 53. Dina zeigte mir daran, dass der Messias wirklich kommen würde, um für unsere Sünde zu leiden und zu sterben. Wie konnte er das tun? Für mich? Und warum? Doch ich begann zu glauben, dass Jesus wirklich der Messias war.

Unerklärlicher Friede
Meine Eltern dachten, dass mir eine Hirnwäsche widerfahren sei und schickten mich zu Psychiatern, Psychologen, Experten… Ich setzte mich stundenlang mit Rabbi Tovia Singer hin, der versuchte, mich zu überzeugen, dass Jeshua nicht der Messias war. Aber nichts konnte den Frieden erklären, den ich in mir spürte. Mein Vater begann, mich zu schlagen und meinte, ich hätte mich Hitler angeschlossen, aber letztlich glaubte ich einfach, dass Jesus der Messias ist.

Was im Leben wichtig ist
Früher hatte ich mich nur dafür interessiert, wie erfolgreich ich im Geschäftsleben sein konnte, wie viel Geld ich verdienen konnte, was für ein Auto ich fuhr. Aber jetzt verstand ich, dass diese Dinge nicht das sind, was einen wirklich zufrieden stellt. Dreht die Welt sich wirklich um mich? Bin ich das Zentrum des Universums? Nein! Das Leben ist so viel mehr… Wichtig ist nicht, was ich tue, sondern wer ich bin. Und wie ich liebe, wie ich anderen helfe, wie ich einen Beitrag leiste und anderen gebe. Und das ist wirklich etwas, für das es wert ist zu leben.

Datum: 31.05.2018, Autor: Rebekka Schmidt, Quelle: Livenet / Youtube



1400 Jahre islamische Geschichte in 5 Minuten
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Doron Schneider

“Wer nicht von der Geschichte lernt, ist verurteilt, sie zu wiederholen!”
Diese Aussage stimmt heute mehr denn je. Geschichtsunterricht hat mich schon immer interessiert. Die westliche Kultur ist total anders als die islamische Welt. Um das zu verstehen, muss man wiederum die Geschichte des Islams ein wenig verstehen.

Als Mohammed Anfang des 6. Jh. n.Chr. die Offenbarung vom Engel Gabriel bekam, dass er der letzte Prophet sei, begann er in Mekka zu predigen. Er wollte Nachfolger gewinnen, um mit ihnen seine Religion zu verbreiten. Das versuchte er zwölf Jahre lang ohne grossen Erfolg. Immerhin gelang es ihm, seine enge Familie und einige Freunde zu überzeugen.

Dann versuchte er, die Juden zu überzeugen
Die Stadt Medina war zu jener Zeit das jüdische Zentrum in Saudi-Arabien, wo viele jüdische Geschäftsleute lebten und durchreisten. Also entschloss sich Mohammed, nach Medina zu gehen, um dort den Juden zu predigen und Anhänger zu gewinnen. Er dachte, wenn er diese überzeugen könne, würde ihm das unter seinen Leuten Ehre und Status schaffen, und dann würden sie ihn auch als Prophet anerkennen. Also nahm Mohammed etliche Parallelen aus dem Alten Testament in seinen Koran auf, um bei den Juden gut anzukommen. Auch gibt es ähnliche Bräuche zwischen dem Judentum und dem Islam, wie z.B. kein Schweinefleisch essen, tägliche Gebetsrituale, bestimmte Fastenzeiten innerhalb eines Jahres usw. Am Anfang des Korans steht noch viel Gutes über das “Volk des Buches”.

Doch die Juden anerkannten Mohammed nicht als einen ihrer Propheten. Das erzürnte ihn, er fing an, sich gegen sie zu wenden, sie zu verfolgen und schliesslich umzubringen, ja, der Islam drehte sein Gesicht und wechselte von einer geistlichen Bewegung in eine politische, getarnt mit einem religiösen Gewand.

Krieg gegen Juden und Christen
Nach dem Jahr Hijra (622), das Jahr, in dem er in Medina von den Juden abgelehnt wurde, verwandelte sich der Prophet zu einem militärischen Kämpfer und erklärte den Juden den Krieg. Juden und Christen wurden als Dimmis bezeichnet. Sie durften nur am Leben bleiben, wenn sie die sogenannte Dschisija, Schutzsteuer, bezahlten. Sie mussten sich entscheiden zwischen ihrem Leben oder der Bekehrung zum Islam, wo sie diese Steuer bezahlen und als Bürger 2. Klasse in einer islamischen Umgebung leben mussten.

Christen durften ihre Kirchenglocken nicht mehr läuten lassen. Juden durften das Schofarhorn nicht mehr blasen. Keiner von ihnen durfte in der Öffentlichkeit beten. Sie durften sich nicht mehr zu Gottesdiensten treffen und keine Kirchen oder Synagogen mehr bauen.

Schutzsteuer auf den Knien
Jeden Monat gab es eine Zeremonie im Stadtzentrum, wo sie ihre Schutzsteuer bezahlen mussten. Der Jude musste auf die Knie gehen und dem “Mulla” (Meister) die Steuer überreichen und sich somit den Schutz kaufen. In vielen Städten mussten Juden und Christen gewisse Ketten tragen als eine Art Quittung für das Bezahlen ihrer Schutzsteuer.

Juden wurden als Nadsches im Islam betrachtet. Das ist eine Flüssigkeit, also etwas, das wegfliesst. Es ist auch ein Wort für Müll, Hunde und Schmutz. Und während der Islam sich weiter ausdehnte, wurden auch immer mehr Leute zu Dimmis degradiert.
Juden und Christen mussten gewisse Kleider anziehen, damit man sie erkennen konnte. Der gelbe Stern, den die Juden in der Nazizeit tragen mussten, war keine deutsche, sondern eine islamische Erfindung aus dem 9. Jahrhundert. Er stammt aus dem Irak vom 2. Kalifen (Kalif El-Mutawokel), der die Juden zwang, einen gelben Stern zu tragen. Begegneten sich ein Jude und ein Moslem auf derselben Strassenseite, musste der Jude rasch die Seite wechseln, damit der Moslem sich nicht an dem Juden schmutzig machte.

Die Kreuzzüge
So verbreitete sich der Islam immer weiter – sogar bis nach Jerusalem. Sofort durften auch dort die Christen keine Kirchenglocken mehr läuten und wurden unterdrückt. Im Jahr 1090 sagte der Papst in Rom zu den Christen: “Wie könnt ihr noch weiter tatenlos hier sitzen bleiben und zusehen, wie eure Brüder im Heiligen Land leiden müssen? Ihr müsst dorthin gehen und die Christen befreien, den Christen helfen!”

Das war der Auslöser für die Kreuzzüge. Diese hatten nicht das Ziel, Moslems zum Christentum zu konvertieren oder gar, sie umzubringen, sondern um die Stadt Jerusalem wieder für die Christen und Juden zu retten.

Tatsächlich schafften die Kreuzritter die Befreiung. Doch keine 100 Jahre später eroberte Zalach A-Din (Saladin) die Stadt wieder zurück. Und danach blieb Jerusalem unter islamischer Herrschaft bis 1967, als der Staat Israel Jerusalem befreite. Seitdem dürfen wieder Juden, Christen und Moslems dort beten, alle unter derselben Himmelskuppel.

Die Kreuzritter kämpften 300 weitere Jahre gegen die Islamisierung, doch ohne Erfolg. Und so wuchs der Islam immer mehr und dehnte sich aus bis nach Europa, China und Indien. Als sie Spanien eroberten, gaben sie dem Land den Namen Andalusien. Das islamische Imperium vergrösserte sich. Bis zum 16. Jahrhundert hatte der Islam mehr Gebiete in der Welt erobert als das Römische Reich am Höhepunkt seiner Herrschaft. 


Wendepunkt: der 12. September 1683
Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert hatten die Europäer ihre industrielle Revolution, wo sie Erfindungen machten und mit dem guten Einkommen eine grosse und starke Armee aufbauen konnten, um so gegen die Moslems zu kämpfen. So schafften sie es, die türkischen Allahu-Akbar-Rufer am 12. September 1683 vor den Toren Wiens zu stoppen und aus Europa zu verdrängen. Das war ein Sieg von grossem Ausmass. Jemand formulierte: Ohne dieses Ereignis wäre vermutlich die Aufklärung wohl nie entstanden, unsere heutigen europäischen Werte, Menschenrechte, Demokratien wären ganz andere und mit Sicherheit nicht die besseren.“

Ende des Kalifaten-Reiches
Im Jahr 1924 endete das islamische Kalifaten-Reich in der Türkei durch den ersten Präsidenten der Türkei: Atatürk. Er war kein religiöser Moslem und beendete das islamische Imperium. Er gab den Frauen wieder ihre Rechte, sie durften an den Wahlen und akademischen Studien teilnehmen. Sie bekamen das Recht zu arbeiten und einen Ehemann auszusuchen. Er verbot den Frauen die Verschleierung und den Männern, sich einen Bart wachsen zu lassen. Dafür hassten die Moslems ihn so sehr, dass man in ihm einen jüdischen Agenten sah und die Vermutung aufkam, er hätte jüdisches Blut in sich.

Bis zum Ende dieses islamischen Imperiums 1924 hatte es 1400 Jahre gedauert. In diesen 14 Jahrhunderten töteten die Moslems 270'000'000 Menschen in der ganzen Welt. Und damals gab es noch keine Massenvernichtungs- oder nukleare Waffen! Praktisch alle dieser 270 Millionen wurden durch das Schwert abgeschlachtet.

Das geschah also während einer langen Zeit, endete aber erst vor knapp 100 Jahren. Wie viele wissen darüber Bescheid? In Europa und in Amerika wird in den Geschichtsstunden wenig darüber unterrichtet.

Wenn man heutige Jugendliche fragt, ob sie diesen Teil der Geschichte kennen, stellt man ihre Unwissenheit darüber fest. Vielen von ihnen ist auch das Geschehen des 2. Weltkrieges unbekannt. Es ist für sie «antik», dabei leben noch viele Menschen unter uns, die die Kriegszeit miterlebt haben. So wenig wissen wir über Geschichte.

Als das islamische Kalifat 1924 endete, dachte man, es würde noch ganz untergehen. Doch dann gab es im letzten Jahrhundert im Mittleren Osten zwei markante Ereignisse:
1. In Saudi-Arabien wurde Öl gefunden.
2. Ayatulla Komeini kam 1979 im Iran an die Macht.

Das gab den Moslems erst das Geld und dann die geistliche Deckung, um sich erneut in der ganzen Welt auszudehnen. Osama Bin-Laden nutzte dieses Geschehen als Überzeugungsmittel für seine Anhänger, denen er erklärte, dass Allah Saudi-Arabien mit dem vielen Geld segnete, weil sie der islamischen Religion weiter folgten. Heute sprechen wir über IS oder ISIS. Das ist keine neue Erfindung. ISIS hat das Kalifat erneut ins Leben gerufen, welches gerade mal vor 100 Jahren endete. Der Westen ist zu ignorant und nicht gescheit genug in dieser Materie, um zu verstehen, was ISIS macht und warum der Islam heutzutage so sehr wächst.

Zweierlei muss über den Islam und seinen Krieg verstanden werden:
1. Das Gesetz von Takiya, was lügen und betrügen bedeutet. Das heisst, ein Moslem darf seine Hand auf den Koran legen und schwören, er sage die Wahrheit, obwohl er weiss, dass er lügt. Es beinhaltet auch, dass der Koran ihm vergeben wird, weil er mit seinem Tun dem Islam zum Sieg verhelfen will.
2. Das Abkommen von Hudaibiya, ein islamisches Prinzip, um einen Krieg zu gewinnen durch Betrug des Feindes, wenn ein Abkommen unterschrieben wird.

 
Wie dieses Prinzip entstand
Als der Prophet Mohammed noch in Medina lebte, versuchte er wiederholt, Mekka und ihre Karawanen anzugreifen. Als er feststellte, dass er Mekka nicht erobern konnte, setzte er ein Friedensabkommen in Hudaibiya, einem Vorort von Mekka, auf und versprach darin, Mekka während zehn Jahren nicht anzugreifen. Doch sogleich begann er, seine Armee stärker aufzubauen, und nach zwei Jahren eroberte er Mekka innerhalb von nur 24 Stunden. Dort hatte man natürlich mit keinem Angriff gerechnet. Dieses Vorgehen wurde zum Prinzip im islamischen Krieg. Es bedeutet für Moslems, dass auch heute noch ein Abkommen gebrochen werden darf.

Ein Beispiel dafür ist das Oslo-Abkommen, das Yasser Arafat mit Israel 1993 unterschrieben hatte.
Vielleicht können sich einige noch an das viele Händeschütteln in den Medien erinnern? Arafat hatte Israel ausgenutzt, um wieder an den Verhandlungstisch zu kommen und an Territorium zu kommen. Er wollte sein Militär und die Polizei mit Waffen ausrüsten. Nur wenige Jahre später brach Arafat das Oslo-Abkommen, und somit begann im Jahr 2000 die 2. Intifada.

Als die jordanische und ägyptische Presse ihn fragte: “Wie konntest du ein Abkommen mit dem Teufel, mit den Juden, unterzeichnen?” Da antwortete er mit einem Satz: “Denkt an Hudaibiya!”  Das war alles, was er sagen musste, und die ganze moslemische Welt wusste, was er damit meinte. Weder die Amerikaner noch die Europäer wussten, was er damit ausdrückte. Mit dieser Art von Betrug haben wir es im Islam zu tun. Wenn der Iran mit Europa das Wiener Atomabkommen unterzeichnet, haben sie genau dasselbe Prinzip als Hintergedanken. 

Richard von Weizsäcker sagte einmal: “Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschliesst, wird blind für die Gegenwart.»

Vorankündigung:
Vom 24. Mai bis 2. Juni 2019 wird
Doron Schneider
in verschiedenen Schweizer Städten
Vorträge halten.
Handzettel folgt.

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