Rundbrief Nr. 150
Februar 2018


Rachel Netanels orientalische Evangelisation
Rachel wuchs in einer ärmlichen marokkanischen, aber streng jüdisch-religiösen Familie auf, wurde aber in Israel geboren. Schon früh riss sie von zu Hause aus und schlug sich selber durchs Leben. Nach schwierigen Jahren lernte sie bei messianischen Juden Liebe und Annahme kennen und daher – nach anfänglicher Skepsis – auch den Messias. Seither brennt sie für Jesus und erzählt von ihm, wo überall sie kann. Dadurch wurden ihre Probleme allerdings nicht kleiner. Eine gute Bekannte staunt und meint, Rachel könnte jammern und sich als Opfer sehen, doch «Sie nimmt die Schwierigkeiten und macht daraus eine aussergewöhnliche Stärke“.

Auch das Haus, in dem sie mit ihrem jetzigen Mann Gilad wohnt, hat seine Geschichte. Eigenhändig buddelte sie die Kellerräume frei, als sie die Gewölbedecken entdeckte. Doch als sie die unansehnliche Gegend vor dem Haus zu einem Garten umfunktionierte, kamen zwei alte muslimische Gräber zum Vorschein. Man kann sich nicht vorstellen, was für ein «Theater» daraus entstand, wie der Eingang zu ihrem Haus verbarrikadiert wurde …

In dieses jetzt so wunderschöne, gemütliche Haus laden Rachel und Gilad sehr oft Gäste zum Schabbat-Essen ein. Aber auch während der Woche kommen laufend Menschen. Ihre Gastfreundschaft in ihrem «offenen Haus» in der Nähe von Jerusalem hat sich herumgesprochen. Auch telefonisch steht sie mit vielen in Kontakt.

Kürzlich hatte sie zwölf Personen eines örtlichen säkularen Komitees zum Abendessen eingeladen. Auch diese staunten über Rachels Lebensgeschichte und freuten sich über die liebevolle Gastfreundschaft in dem originellen Haus. Alle diese Anlässe sind Anknüpfungspunkte, um Menschen für das Evangelium zu sensibilisieren.
Ein andermal fragte eine jüdische Reiseleiterin, ob sie mit einer Gruppe Israelis vorbeikommen dürfe. Selbstverständlich waren sie bei Rachel willkommen unter der Bedingung, dass sie den Gästen aus ihrem Leben und Glauben erzählen durfte. Und wie immer hörten diese Gäste interessiert zu und stellten auch Fragen.

Israelis sind immer wieder erstaunt, dass man an Jesus glauben und trotzdem Jude bleiben kann. Und Rachel antwortet weise anhand der Bibel, weist auf die vielen Prophetien hin und «beweist», dass Jesus der verheissene Messias ist. Ein wirklich vollständiger Jude ist eben nur der, der den Juden Jesus anerkennt und annimmt. Vielen ist das neu und überdenkenswürdig, selten jemand regt sich darüber auf, zumal sie ja hier als Gäste sind. Manch einer wünscht sich weitere Gespräche oder auch mit Familienmitgliedern oder Freunden wieder kommen zu dürfen. Es ist der Heilige Geist, der ihre Herzen berührt!

Menschen, die ihr Leben Jesus anvertrauen, werden von Rachel begleitet und so bald wie möglich zu einer messianischen Gemeinde mitgenommen und dem Pastor vorgestellt.

Freundschafts-Evangelium kommt im Orient gut an, denn man sitzt gerne zum Essen zusammen und geniesst die gemeinsame Zeit. Diesen orientalischen Urwunsch benutzt Rachel, um gleichzeitig die Seele ihrer Gäste mit dem Allerbesten zu ernähren.

Bericht von Silvia Pfeil

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Meir Panim – Gratisrestaurants/Suppenküchen
1,7 Millionen Israelis leben unter der Armutsgrenze (Bevölkerung 8'500'000)

776'000 Kinder in Israel leben in Armut (zwei von fünf)

1'780'000 Erwachsene leben unter der Armutsgrenze (einer von drei)

186'700 der israelischen Senioren sind notleidend

Die israelische Hilfsorganisation Meir Panim ist ein Teil der Lösung dieses Problems und hilft Bedürftigen mit täglichen warmen und gut ausgewogenen Mahlzeiten in ihren sechs Gratisrestaurants in den Städten Jerusalem, Dimona, Haifa, Tiberias, Or Akiva und Safed. Auch ein Hauslieferdienst für Betagte ist angeschlossen.

Meir Panim hilft Tausenden von Männern, Frauen und Kindern während des ganzen Jahres im Kampf gegen Armut und Hunger. Dazu gehört auch die Verteilung von Lebensmitteln, Kleidern, Haushaltgegenständen und sogar die Mithilfe in der Berufsausbildung junger Menschen. Aber stets ist man darauf bedacht, die Würde der Betroffenen zu wahren. Zum Beispiel verteilt Meir Panim in Absprache mit den Sozialämtern Lebensmittelkarten an Bedürftige und Holocaustüberlebende. Die Karten sind mit einem bestimmten Betrag aufgeladen und ein paar Monate gültig, berechtigen jedoch nicht zum Bezug von Tabakwaren und Alkohol.

Zudem investiert Meir Panim in Israels Zukunft durch Jugend-Clubs. In Schüler-Betreuungsorten begleiten kompetente Helfer Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit, damit diese sich nicht auf der Strasse herumtreiben. Hier werden sie gefördert, ermutigt und mit ausgewogenen Mahlzeiten versorgt.

Meir Panim hat nur 16 Angestellte, aber 1500 freiwillige Mitarbeiter, die sich mit Herz für diese Menschen in Not einsetzen.

Bereits seit Jahren unterstützt Rea Israel diesen lohnenswerten Dienst und steht im persönlichen Kontakt mit der Öffentlichkeitsbeauftragten Goldie Sternbuch, die jeweils auch unsere Israel-Reisegruppen besucht und informiert.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Meir Panim
Zusammengestellt von Silvia Pfeil


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Muttertag-Ausflug für christliche Flüchtlingsfrauen in Jordanien
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Von Elisabeth Atteih

Lieber Bruder Kurt

Danke für deine Ermutigung im letzten Brief, mitteilen zu dürfen, was mir auf dem Herzen liegt und wie der Heilige Geist führt.

Im Nahen Osten/Orient feiern wir den Muttertag gemeinsam mit dem Frühlingsanfang am 21. März 2018. In diesem Zusammenhang denke ich an die Flüchtlingsfrauen, die schon seit Jahren in Jordanien leben. Sie alle haben viel durchlitten und sich Tag und Nacht um ihr Familien gekümmert. Einige dieser Frauen sind krank, und schöne Erlebnisse existieren höchstens noch in ihren Erinnerungen. Sie haben ihr Zuhause verloren, kämpfen täglich ums Überleben, und manche ihrer Angehörigen befinden sich in einem entfernten Land.

Im Gebet sprach Gott zu meinem Herzen: «Ihr könntet mit diesen Frauen einen besonderen Tag durchführen.» «Wie denn, Herr»? fragte ich zurück. Und er erwiderte: «Nicht mit deinen Möglichkeiten – vertraue einfach MIR.» Danach begann ich zu überlegen, und nun möchte ich euch mein Herz öffnen:

Meine Vorstellung ist die: Ein geistlicher Muttertag, draussen in der Natur, ohne Aufgaben zuhause bei der Familie, ein Tag ohne Kinder, ganz allein nur für diese Frauen!

Es soll ein Tag sein ausserhalb der Stadt Amman, ein Ausflug nach Jarash und Ajloun, um dort die Touristen-Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Während der Fahrt möchte ich ihnen das Wort Gottes weitergeben und sie ermutigen, damit sie sehen, wie kostbar sie für den Herrn sind.

Sprüche 14,1 «Die Weisheit der Frauen baut ihr Haus, aber die Narrheit reisst es mit eigenen Händen nieder.»

Ich berechnete die Ausflugskosten:
Teilnehmer: 100 Frauen
Transport mit zwei Reisebussen (600.- JOD = Jordan-Dinar)
Mittagessen: 2'500.- JOD
Eintritte an zwei Orten: 600.- JOD
Ein kleines Geschenk für jede Frau: 1'500.- JOD
Total: 5'200.- JOD = ca. Fr. 7'000.-

Ich bete, dass wir diesen Frauen eine Freude bereiten können, eine Abwechslung in ihrer täglichen leidvollen Route.

Danke im Voraus tausendmal und viele Segensgrüsse,

Elisabeth Atteih

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Internationaler Gedenktag
Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz-Birkenau von Soldaten der Roten Armee befreit. Im Jahr 2005 legte die UNO dieses Datum als Internationalen Holocaustgedenktag fest. Israel hat einen eigenen Jom HaScho'ah, der in diesem Jahr auf den 12. April fällt. Aber der jüdische Staat beteiligt sich zusätzlich am internationalen Gedenken.

Mehr Holocaustüberlebende nehmen staatliche Hilfe in Anspruch

JERUSALEM (inn) – Derzeit gibt es in Israel noch 172’235 Überlebende der Scho'ah. Seit März 2016 sind 22’428 Juden gestorben, die während der Nazizeit der Verfolgung ausgesetzt waren. Diese Zahlen haben das Wohlfahrtsministerium und die Nationale Versicherung soeben bekannt gegeben. Anlass ist der Internationale Holocaustgedenktag, der am Samstag, 27. Januar begangen wurde.

Von den Überlebenden erhalten 65’037 eine zusätzliche Rente von der Versicherung. Seit Februar 2016 haben alle Betroffenen ab 90 Jahren automatisch Anspruch auf die höchstmögliche Betreuung, nämlich 18 Stunden pro Woche. Mehr als 2’200 Überlebende erhalten weitere neun Stunden pro Monat an zusätzlicher Unterstützung – im Wert von umgerechnet rund 360 Euro. Eine Ermässigung von der Stromgesellschaft kommt 6’600 Überlebenden zu, wie die Verteilzeitung „Israel Hajom“ berichtet.

Im Jahr 2017 hatte das Ministerium rund 9,5 Millionen Euro für Dienstleistungen für Scho'ah-Opfer bestimmt. Von diesem Budget wurden 98 Prozent verbraucht. Zudem kamen Überlebenden im vergangenen Jahr rund 2,6 Millionen Euro für persönliche Bedürfnisse wie Zahnbehandlungen, Sehhilfen oder Hörgeräte zu.

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass 4’193 Opfer bis zum Februar 2016 noch nie staatliche Hilfe der Nationalen Versicherung in Anspruch genommen hatten. Seitdem haben etwa 950 Überlebende erstmals einen entsprechenden Antrag gestellt.

Laut der Nachrichtenseite „Hidabrut“ planen Ministerium und Versicherung weitere Hilfen. Davon sollen unter anderen etwa 750 Überlebende profitieren, die ihre Wohnung allein nicht mehr verlassen können. Sie sollen einmal pro Woche Besuch von einem Ehrenamtlichen erhalten, der sie entweder mit nach draussen nimmt oder sich zu Hause mit ihnen beschäftigt. Denkbar sind dabei Gespräch und körperliche Aktivitäten, aber auch Tätigkeiten wie Handarbeit, Werken oder Malen.
Von: eh (aus Israelnetz)


Rückblick auf das Jahr 2017
Projekte von Doron Schneider und seinem Team / Doron Schneider

Projekt: Einkaufswagen
Im vergangenen Jahr konnten wir 230 bedürftigen Familien mit gut gefüllten Einkaufswagen helfen, die wir immer mit einem lieben Gruss von Christen aus den deutschsprachigen Ländern versehen.
Unsere Mitarbeiter im Einsatz: Der Inhalt der nächsten 20 Einkaufswagen wird für die Übergabe in Kartons verpackt, um dann noch am selben Tag verteilt zu werden.

Projekt: Holocaustüberlebende
Israelische Jugendliche verteilen in unserem Auftrag Sofganiot (Berliner) an holocaustüberlebende Juden, für die wir eine Chanukka-Party organisiert haben.
Ein glücklicher Veteran mit einer Decke von Christen aus den deutschsprachigen Ländern: Für die kalten Monate in Israel verteilten wir im Laufe des Jahres 1’200 wärmende Decken.
Liebe geben und Liebe empfangen.
Unser Team verteilt wöchentlich warmes Essen - im vergangenen Jahr waren es 8’400 Mahlzeiten, mit denen wir bedürftigen alten Menschen praktische christliche Liebe erweisen konnten.
Höhepunkte im Laufe des Jahres sind immer die direkten Kontakte mit den christlichen Helfern und Förderern: Hier ein gemeinsames Mittagessen mit deutschen Christen und holocaustüberlebenden Juden in Israel.
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, sagt ein altes Sprichwort: Mit einem Gruss von Christen zaubern wir immer wieder ein dankbares Lächeln auf die Gesichter der Beschenkten.
Blumen für den Schabbat.
Danke schön!
Die grösste Not der Holocaustüberlebenden in Israel ist Einsamkeit und das Gefühl, vergessen zu sein. Das haben wir mit Ihrer Hilfe bei einem Teil dieser Menschen verändern können. Diese Bilder vom letzten Jahr sprechen für sich.

Projekt: Einsame Soldaten
In Israel dienen 6’000 Soldaten, die fern von ihren Familien leben.
Das Wissen, nicht vergessen zu sein, tröstet und stärkt zugleich: Ein Gruss von Christen aus der Schweiz für Soldaten an der Front, deren Familien nicht in Israel leben.
Wenn die meisten israelischen Soldaten zum Wochenende mit ihren Familien den Schabbat feiern, kümmern wir uns um die einsamen, die nicht "mal eben" nach Hause fahren können.

Projekt: Friedensspielplatz
Spielplätze für jüdische und arabische Kinder.
Der erste Friedensspielplatz wird im Februar in Jerusalem aufgebaut. Ich bin überzeugt, dass – wenn jüdische Kinder wieder mit arabischen Kindern zusammenspielen können –  wir dadurch Samenkörner des Friedens in ihre Herzen säen und sich so die Hoffnung darauf irgendwann erfüllen wird.
Diese Projekte werden von unserem Verein ABISJA e.V. (Inside-Israel) betreut und umgesetzt.

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Jerusalem – Laststein der Völker und Hauptstadt Israels!
Von Doron Schneider, 08.12.2017

Israels Ministerpräsident Netanjahu vergleicht Donald Trumps Entscheidung, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zurück zu versetzen, mit dem Cyrus-Edikt, welches den Juden damals den Wiederaufbau des Jerusalemer Tempels erlaubte.

Wo bleibt der Mut?
Weltweit warnten zahlreiche Politiker und andere Würdenträger – unter ihnen der deutsche Aussenminister Siegmar Gabriel und der katholische Papst – den amerikanischen Präsidenten Donald Trump vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels, obwohl „bereits seit Jahrzehnten die internationale Gemeinschaft stillschweigend Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt“, so die Nachrichtenagentur WeltN24, „weil sie die Stadt der jüdischen Könige David, Salomon und Herodes war, die Stadt, in der bis zur Zerstörung durch die Römer der jüdische Tempel stand, und in der Jesus als ‚König der Juden‘ von den Römern gekreuzigt wurde – die Stadt, die alle Juden seit 2000 Jahren beim Pessachfest beschwören: ‚Nächstes Jahr in Jerusalem!‘ Allen ist klar“, so WeltN24 weiter, „dass diese Stadt – die nur deshalb den Christen und Muslimen heilig wurde, weil sie seit jeher den Juden heilig ist – die Hauptstadt des jüdischen Staates ist und sein muss.

Alle Staatsreden in Jerusalem
Aus diesem Grund hielt Ägyptens Präsident Anwar as-Sadat vor vierzig Jahren seine historische Friedensrede im israelischen Parlament, der Knesset, die sich bekanntlich in Israels Hauptstadt Jerusalem befindet. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel befand sich nicht etwa in Tel Aviv, sondern in Israels Hauptstadt Jerusalem, als sie vor den Parlamentariern der Knesset die Sicherheit des jüdischen Staates zum Teil der deutschen Staatsräson‘ erklärte.

Sehr genau erinnere ich mich an die Geschehnisse des Jahres 1980, als alle Staaten unter dem politisch-wirtschaftlichen Druck der arabischen Führer ihre Botschaften von Jerusalem nach Tel Aviv verlegten. Nur wenige Tage nach der arabischen Drohung, den Nationen kein Öl mehr zu liefern, konnten wir Israelis damals im Fernsehen mitverfolgen, wie die Botschafter aller Staaten, mit ihren Aktenköfferchen in der Hand, aus ihren bisherigen Jerusalemer Residenzen wortwörtlich flohen.

Von Trauer zu Freude oder von Freude zur Trauer?
Nicht nur die Einwohner Jerusalems begrüssten sich am folgenden Tag mit: „Hast du schon gehört? Sie haben uns wieder einmal im Stich gelassen“. Das jüdische Volk empfand das damalige ‚Einknicken‘ der Nationen vor der Erpressung durch die arabischen Führer als ein erneutes ‚Allein-lassen‘ – nach dem Motto: Es sind doch bloss Juden! Die kollektive Stimmung in den Strassen der israelischen Hauptstadt Jerusalem war depressiv und tief betrübt.

Heute, 37 Jahre später, herrscht nun endlich wieder grosse Freude in den Gassen und Strassen unserer Hauptstadt, weil die Vereinigten Staaten von Amerika, weil die Weltmacht USA Jerusalem wieder offiziell als Hauptstadt des Staates Israel anerkannt hat.

Obwohl es ein mutiger Schachzug seitens Donald Trumps ist, sollten wir nicht vergessen, dass es nicht in der Macht des amerikanischen Präsidenten liegt zu entscheiden, ob Jerusalem die Hauptstadt Israels und des jüdischen Volkes ist oder nicht, sondern es ist eine reale und auch eine biblische Tatsache und letztendlich eine göttliche Entscheidung!

Donald Trump – der selbst ernannte ‚Deal Maker‘ – hat übrigens klargemacht, dass die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem keine Vorentscheidung hinsichtlich des endgültigen Status der Stadt und der künftigen Grenzen zwischen Israel und einem künftigen palästinensischen Staat bedeutet, zu dem sich Trump ausdrücklich bekannte. Trump hat in seiner gesamten Rede nicht ein einziges Mal den Begriff ‚ungeteilte Stadt Jerusalem‘ gebraucht und auch nicht andeutungsweise von einem ‚ganzen Jerusalem‘ gesprochen. Daher befürchtet man in Israel, dass er letztendlich Ost-Jerusalem einem zukünftigen palästinensischen Staat überlassen wird, und die Israelis schon sehr bald realisieren müssen, dass Trump nur den westlichen Teil Jerusalems als Hauptstadt Israels anerkannt hat. Dann wird sich die grosse Freude des jüdischen Volkes wieder einmal in tiefe Trauer verwandeln.

Israelis gegen Teilung Jerusalems
In einer aktuellen Umfrage vom Juni 2017, erklärten 84 % der israelischen Bevölkerung, dass sie eher bereit wären, auf ein Friedensabkommen mit den Palästinensern zu verzichten, als der erneuten Teilung Jerusalems zuzustimmen. Das Ergebnis dieser Umfrage verspricht noch einen harten Kampf um Jerusalem. Auch Gott, der Herr, wird „um Zions willen nicht schweigen, und um Jerusalems willen nicht ablassen, bis SEINE Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und SEIN Heil wie eine brennende Fackel.“ (Jesaja 62,1)

Ja, auch ich möchte mich so gern über Donald Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels freuen, doch es sieht viel mehr nach der ‘Ruhe vor dem Sturm’ aus. Wie immer hat die Bibel recht: Jerusalem wird mehr und mehr zum ‚Laststein der Völker‘.

„Und es soll geschehen an jenem Tag, dass ich Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen werde; alle, die ihn heben wollen, werden sich gewisslich daran wund reissen; und alle Heidenvölker der Erde werden sich gegen es versammeln.“ (Sacharja 12,3)


Die heilige Stadt der Juden
Von David Klein, Basler Zeitung, 13.12.2017 / (David Klein ist Musiker und Gastkommentator bei der Basler Zeitung. Die Einleitung seines Berichtes lässt darauf schliessen, dass er kein «Religiöser» ist, was aber seinen Aussagen erst recht Gewicht verleiht)

Die übertriebene Kritik an der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt ist juristisch und rational nicht erklärbar.

«Wer Jerusalem von Israel trennen will, will das jüdische Volk enthaupten.» Der ehemalige israelische Premierminister Yitzhak Schamir findet deutliche Worte.

Die Juden haben Gott erfunden. Das Urteil, ob es sich hierbei um einen tragischen Fehler oder einen epochalen Geniestreich handelt, steht noch aus. Erst die jüdische Erfindung des Monotheismus machte Jerusalem zur «Heiligen Stadt» und formte zwischen ihr und dem jüdischen Volk einen immerwährenden, unauflöslichen und unbestreitbaren Bund. Etwa tausend Jahre später meldeten die Christen religiösen Eigenbedarf an, und nach weiteren sechshundert Jahren wollten auch die Muslime ein Stück vom Kuchen. Christen und Muslime gründeten eigene Religionen, für deren Ausgestaltung sie sich ausgiebig beim Judentum bedienten. Trotzdem gelang sowohl dem Christentum als auch dem Islam das Kabinettstück, ihren Religionsschriften eine explizit antijüdische Prägung zu verleihen.

Jerusalem wurde rund fünfzig Mal erobert, dem Erdboden gleichgemacht und wieder aufgebaut. Doch ausser den Juden hat kein anderes Volk oder anderer Staat Jerusalem jemals als Hauptstadt betrachtet. Juden beten gen Jerusalem, erwähnen den Namen ständig im Gebet, beschliessen das Passah-Fest mit dem Wunsch «Nächstes Jahr in Jerusalem» und erinnern sich der Stadt im Tischgebet am Ende jeder Mahlzeit. Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem ist von immenser Bedeutung für das jüdische Bewusstsein. In jeder Synagoge findet sich an einer Ostwand ein unverputzter Stein, der an den entweihten Tempel erinnert. Auch das Glas, das während der jüdischen Hochzeitszeremonie zertreten wird, symbolisiert die Erinnerung an den Verlust des Tempels. Am Ende jeder Hochzeit wird traditionell der Psalmspruch gerufen «Wenn ich Deiner vergesse, Jerusalem …».

Geschichte in einem Wort
Jerusalem ist die einzige Stadt mit einer jüdischen Mehrheit der Bewohner während des gesamten letzten Jahrhunderts. Sogar der Duden bestätigt: Jerusalem, Hauptstadt von Israel. Der langjährige Bürgermeister Jerusalems, Teddy Kollek, eine der Galionsfiguren der Versöhnungsbemühungen zwischen Juden und Arabern, sagt: «Wenn man die jüdische Geschichte in einem einzigen Wort zusammenfassen wollte, so lautete dieses Wort: Jerusalem.»

Einiges dürftiger sieht es mit dem muslimischen Anspruch auf Jerusalem aus. Muslime beten gen Mekka nicht Jerusalem, die Stadt wird in muslimischen Gebeten nicht erwähnt und ist mit keinem irdischen Ereignis im Leben des Propheten Mohammed verbunden. Jerusalem war nie Hauptstadt eines autonomen muslimischen Staates und wurde nie ein kulturelles oder wissenschaftliches Zentrum.

Ein Vergleich macht diesen Punkt besonders deutlich: Jerusalem taucht in der jüdischen Bibel 699 Mal auf und Zion (das oft als Synonym für Jerusalem verwendet wird) 154 Mal, insgesamt 853 Mal. Das Neue Testament erwähnt Jerusalem immerhin 154 Mal, Zion 7 Mal. Im Gegensatz dazu werden Jerusalem und Zion im Koran so oft erwähnt wie im hinduistischen «Bhagavad-Gita» oder dem taoistischen «Tao-Te Ching»: gar nicht.

Trumps Ohrfeige
Ohne die drei Jahrtausende währende Geschichte des jüdischen Volkes, die historisch, religiös, kulturell, traditionell und rechtlich mit Jerusalem verwoben ist, wäre die Stadt vom gleichen Schicksal ereilt worden, das anderen untergegangenen Zivilisationen und Völkern beschieden war, und der Name Jerusalem wäre schon vor Äonen im Dämmerschatten der Geschichte versunken. Wer die historische Verbindung der Juden zu ihrer ewigen und unteilbaren Hauptstadt Jerusalem leugnet und Israel das Recht verweigert, das jeder Nation dieser Erde zusteht, nämlich die eigene Hauptstadt selbst zu bestimmen, wünscht sich die fremdbestimmten Duldungsjuden von einst zurück und spricht den heutigen Juden eine selbstbestimmte Existenz ab. Der ehemalige israelische Premierminister Yitzhak Schamir hat gesagt: «Wer Jerusalem von Israel trennen will, will das jüdische Volk enthaupten.»

Donald Trump verpasste mit der Einhaltung seines Wahlversprechens und der Umsetzung des 1995 vom Kongress beschlossenen Gesetzes, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die amerikanische Botschaft dorthin zu verlegen, seinen Vorgängern Bill Clinton, George W. Bush und Barack Hussein Obama eine moralische Ohrfeige. Sowohl Clinton («Jerusalem ist noch immer die Hauptstadt Israels und muss ungeteilt bleiben»), Bush («Sobald ich im Amt bin, werde ich die amerikanische Botschaft in die Stadt verlegen, die Israel als seine Hauptstadt gewählt hat») wie auch Obama («Jerusalem wird die Hauptstadt Israels bleiben, und sie muss ungeteilt bleiben») gaben im Wahlkampf dasselbe Versprechen ab, machten aber nachträglich vor den Drohungen der arabischen Staaten den Kotau, die seit Jahrzehnten alle Länder einschüchtern, die ihre Botschaften nach Israel verlegen wollen.

Hätte Helmut Kohl sich vorschreiben lassen, dass nach der Wiedervereinigung Chemnitz die neue Hauptstadt Deutschlands wird? Wie würde Trump-Kritiker Emmanuel Macron reagieren, wenn die von arabischen Diktatoren und radikalislamischen Theokraten infiltrierte UNO alle Nationen gängeln würde, ihre Botschaften nicht in Paris zu eröffnen?

In erster Linie aber ist Trumps Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt eine unmissverständliche, kategorische und längst überfällige Absage an die Palästinenser und ihre Strategie, durch Androhung und Ausübung von Gewalt gegen Zivilisten politische Entscheidungen zu erzwingen und so direkte Verhandlungen mit Israel zu umgehen. Dieser Schritt war umso nötiger, da die Palästinenser, die am 22. Juli 1968 mit der Entführung eines Linienflugzeugs der israelischen El Al durch die der PLO angegliederte «Volksfront zur Befreiung Palästinas» (PFLP) die Geschichte des muslimischen Terrors in Europa einläuteten, für jahrzehntelangen Terror in Form von Selbstmordattentaten, der Ermordung von jüdischen Sportlern an der Olympiade 1972, Flugzeugentführungen und anhaltendem Raketenbeschuss von Israel mit politischen Erfolgen, internationaler Anerkennung und finanzieller Unterstützung der «Weltgemeinschaft» belohnt werden.

Für die UNO, die EU, den Papst, die Türkei, die Obama einst als «grosse muslimische Demokratie» lobte, aber auch für die Schweiz und den Rest der «World Leaders», die Trumps Entscheidung einhellig verurteilen, ist es offensichtlich akzeptabel, dass wegen blosser Worte Menschen, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort sind, auf offener Strasse erstochen, überfahren, gesteinigt oder erschossen werden. Dass in Schweden eine Synagoge mit Brandbomben angegriffen und in Holland ein jüdisches Restaurant unter «Allahu Akbar»-Rufen demoliert wird und dass in Deutschland, dem Land, das den Holocaust an den europäischen Juden verübt hat, pro-palästinensische Demonstranten vor dem Brandenburger Tor in Berlin Israelflaggen verbrennen und «Tod Israel» skandieren. Amerika unter Trump lässt sich von Fatah/PLO und den Terroristen der Hamas nicht länger auf der Nase herumtanzen.

Jerusalem war selbst unter der Herrschaft der Briten, Osmanen, Kreuzfahrern, Römern, Persern und anderen Eroberern immer eine vereinte Stadt. Ein sogenanntes arabisches «Ost-Jerusalem» gab es 19 Jahre lang, nachdem die Jordanier im Angriffskrieg gegen Israel von 1948 einen Teil von Jerusalem besetzten und völkerrechtswidrig annektierten. König Hussein erklärte jedoch nicht Jerusalem, sondern Amman zur jordanischen Hauptstadt. Während der nahezu zwanzigjährigen illegalen jordanischen Okkupation besuchte von allen arabischen Regenten lediglich der marokkanische König einmal die Heilige Stadt.

Unter der jordanischen Herrschaft war es Juden verboten, an der Klagemauer zu beten, dem heiligsten Ort des Judentums. Es wurde ihnen der Zugang zum Friedhof auf dem Ölberg verweigert, seit mehr als 2500 Jahren eine jüdische Begräbnisstätte – ein klarer Bruch des Waffenstillstandsabkommens von 1949. Juden durften keine Kurse in der 1925 gegründeten Hebrew University auf dem Skopusberg besuchen, in deren erstem Vorstand Albert Einstein, Sigmund Freud, Martin Buber und Chaim Weizmann, der erste israelische Staatspräsident, vertreten waren.

Juden wurden im Hadassah-Spital nicht behandelt, das seit 1918 sowohl Juden als auch Araber medizinisch versorgte. Juden hatten keinen Zutritt zum Jüdischen Viertel von Jerusalem, wo ihre Vorfahren über Tausende von Jahren Häuser und Synagogen gebaut hatten. Die Araber zerstörten jüdische Stätten, Synagogen, Schulen und Friedhöfe, deren Grabsteine sie schändeten, indem sie damit Strassen und Latrinen bauten. Der jordanische Kommandant Abdullah el Tell brachte die arabische Prämisse auf den Punkt: «Zum ersten Mal seit 1000 Jahren verbleibt kein einziger Jude im Jüdischen Viertel. Kein einziges Gebäude bleibt intakt. Das macht eine Rückkehr der Juden unmöglich.»

In den Jahren zwischen 1948 und 1967, als Israel im Sechstagekrieg Jerusalem zurückeroberte und wiedervereinte, hat die UNO nicht eine Resolution verabschiedet, um die völkerrechtswidrige jordanische Besatzung, die Apartheidsgesetze, die Ost-Jerusalem «judenrein» machten, den Bruch des Waffenstillstandsabkommens oder die kulturelle Verwüstung durch die Araber zu verurteilen. Kein Wunder schenkt Israel den antiisraelischen UNO-Resolutionen, die von Staaten eingebracht werden, die Israels Existenzrecht ablehnen, keine grössere Beachtung. Auch die Souveränität über einen Teil von Jerusalem wieder aus der Hand zu geben, ist für die Israelis wenig verlockend. Heute von einem arabischen «Ost-Jerusalem» zu sprechen, ist so absurd, wie das ehemalige Ost-Berlin heute noch als kommunistisch zu bezeichnen, weil es einst zur DDR gehörte.

Mittel zum Zweck
Während der Zeit, in der Jordanien den Ostteil Jerusalems besetzt gehalten hat, wurde von niemandem ein palästinensischer Staat gefordert. Das ist nicht weiter erstaunlich, denn bis dahin wurden vornehmlich die im britischen Mandatsgebiet ansässigen Juden als Palästinenser wahrgenommen. Die 1932 gegründete jüdische Tageszeitung firmierte als Palestine Post (heute Jerusalem Post), die israelische Bank Leumi nannte sich Anglo-Palestine Bank und das Israel Philharmonic Orchestra, ins Leben gerufen 1936 von deutschen Juden, die aus Nazideutschland geflohen waren, hiess Palestine Symphony Orchestra.

Die Spieler des 1911 gegründeten jüdischen Fussballvereins Maccabi Jerusalem Footballclub tragen in dem Match «Australia versus Palestine» von 1939 Trikots mit hebräischem Logo. Am 5. Mai 1947 besiegte das «Palestine Hapoel Soccer Team» im Yankee Stadium die «American Soccer League All-Stars». Die jüdischen Torschützen Itzhak Fried und Herbert Meitner sowie der 18-jährige Torhüter Jacob Chodorov «liefen für die Palästinenser auf», wie die New York Times damals schrieb. Im französischen Wörterbuch Larousse aus dem Jahr 1939 ist die palästinensische Flagge abgebildet: ein gelber Davidstern auf blau-weissem Grund.

Von den Palästinensern als muslimisches Volk mit Alleinstellungsanspruch nahm die Welt erstmals in der überarbeiteten PLO-Charta von 1968 Notiz, nachdem Yassir Arafat nach den kontinuierlichen militärischen Niederlagen der muslimischen Übermacht erkannte, dass nur diese taktische Namensgebung die Muslime dem in den Verfassungen von Fatah/PLO und Hamas nach wie vor festgeschriebenen Ziel der Vernichtung Israels näherbringen konnte.

Zuheir Mohsen, hochrangiger PLO-Funktionär in einem Interview mit der holländischen Zeitung Trouw von 1977: «Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist ein Mittel zur Fortsetzung unseres Kampfes gegen Israel und für die arabische Einheit. Es gibt keinen Unterschied zwischen Jordaniern und Palästinensern, Syrern und Libanesen. Wir alle gehören zum arabischen Volk. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir von der Existenz einer palästinensischen Identität, da es im nationalen Interesse der Araber liegt, eine separate Existenz der Palästinenser dem Zionismus gegenüberzustellen. Aus taktischen Gründen kann Jordanien, das ein Staat mit festen Grenzen ist, keinen Anspruch auf Haifa und Jaffa erheben. Dagegen kann ich als Palästinenser sehr wohl Haifa, Jaffa, Beerscheba und Jerusalem fordern. Doch sobald unsere Rechte auf das gesamte Palästina wieder hergestellt sind, dürfen wir die Vereinigung Jordaniens mit Palästina keinen Augenblick mehr verzögern.»

Mit Geld und Mitgefühl überhäuft
Mit brachialer Gewalt bombten sich die Helden des muslimischen Palästinas ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Statt einer Uniform trugen sie Bombengürtel, statt gegen Soldaten zu kämpfen, rissen sie Hotelgäste, Schulkinder, eine Braut, einen Arzt und ähnlich gefährliche Gegner in Stücke und verletzten Hunderte. Seitdem werden die Palästinenser von sämtlichen relevanten Gremien der westlichen Staaten mit Geld und Mitgefühl überhäuft.

Von allen Staaten, die im letzten Jahrhundert gegründet wurden, ist keiner rechtlich so legitimiert wie Israel. Anwälte waren die Hebammen bei Israels Geburt beziehungsweise Wiedergeburt, denn ein unabhängiger jüdischer Staat existierte bereits zwei Mal in der Region: 1000–586 und 538–63 vor Christus. Die Balfour-Deklaration (1917), die San-Remo-Konferenz (1920), das Völkerbundmandat für Palästina (1922), das anglo-amerikanische Abkommen zu Palästina (1924) und der UNO-Teilungsplan (1947) waren die legalen Schritte, die zur Staatsgründung (1948) und zu Israels Aufnahme in die UNO (1949) führten.

Trotzdem wird ständig über Israels Existenzrecht debattiert. Aber wie steht es eigentlich mit dem Existenzrecht des Fürstentums Liechtenstein? Warum wird nicht über das Existenzrecht von Frankreich, Deutschland oder der Schweiz gestritten? Weil es genau einen Staat auf der Welt gibt, der nicht existieren darf: Israel. Die hysterische Kakofonie der Kritik an Amerikas Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt kann weder juristisch noch rational erklärt werden. Diese weltweite Verurteilung Israels hat einen einzigen Grund: Antisemitismus. Sollten Sie eine bessere Erklärung haben, weshalb der einzige Staat der Welt, dem das Existenzrecht abgesprochen wird, ausgerechnet die Heimstätte des jüdischen Volkes ist: Bitte melden Sie sich bei mir. (Basler Zeitung)

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