Rundbrief Nr. 167
Juli 2019


Eine gesegnete Rea Israel-Vortragstournee mit vielen schönen Überraschungen
Dr. Winfried Balke
Am Freitag, den 24. Mai 2019, startete in der reformierten Landeskirche Dürrenäsch-Leutwil zusammen mit dem Shalom-Chor die Tournee «Israel – ein vertiefter Einblick».

Ein symbolträchtiges Bild mit der Schweizerfahne hinter der Israelfahne wurde vom Kirchratspräsidenten Gerold Gloor als Start aufgezeigt. Die Schweiz soll hinter Israel stehen. Er wünschte sich, dass sich die Schweiz noch stärker hinter Israel stellt. Der Shalom-Chor mit gut 30 Personen füllte den Saal mit frohen hebräischen und deutschen Liedern. Dr. Winfried Balke trug das Thema «Israel – ein vertiefter Einblick» packend vor.

Der Shalom-Chor bereicherte die Abende mit Liedern auf Deutsch und Hebräisch.
Am darauffolgenden Tag ging die Fahrt ins Oberwallis ins Christliche Zentrum Brig, wo wir mit einer sehr liebevollen Gastfreundschaft begrüsst wurden. Alle Gäste und Besucher durften sich gratis am Dessertbuffet bedienen, und viele wunderbare Gespräche ergaben sich. Winfried Balke gewann die Herzen mit seinen zwei Vorträgen. Der Vortrag über Jerusalem mit den vielen schönen Fotos zeigte alles passend auf.

Nach einem freien Sonntag ging es am Montagnachmittag nach St. Gallen. Der Gemeindeleiter Markus Stucky der Pfimi St .Gallen begrüsste alle Gäste und Besucher sehr herzlich und erzählte kurz seinen persönlichen Bezug zu Israel, wie dieser über die Jahre gewachsen sei. Der Shalom-Chor und Winfried Balke berührten die Herzen der Versammlung. Das anschliessende Gratis-Apéro war ein krönender Abschluss, wo es viele tolle Gespräche gab.

Während der Tournee erhielt ich Rückfragen und Telefonate, ob die Gerüchte stimmig seien, dass die ganze Tournee abgesagt worden sei. Dem war natürlich nicht so. Es zeigte jedoch, dass es nicht allen gefiel, dass diese Tournee stattfand.

Da die Tournee nicht abgesagt wurde, ging es am Dienstag nach Basel, wo ich vier Jahre meiner Kindheit verbrachte. Andrea und die Ordensschwester Annette spielten im Heilsarmee Korps Basel 1 passende Klezmerstücke. Gespannt hörte die Versammlung dem Vortrag von Winfried zu.

Winfried Balke hält Vorträge zum Thema: «Israel – ein vertiefter Einblick» und benutzt die Leinwand dazu.

Am Tag darauf ging es mit einer vierstündigen Anfahrtszeit (Stau auf der A1) nach Schaffhausen. Dies war die längste Anfahrt an einen Veranstaltungsort. Der Abend in der Pfimi Schaffhausen mit Allianz-Beteiligung war sehr gut besucht. Über dem ganzen Abend lag eine starke Ruhe und Frieden. Raffael Störchli, der Gemeindeleiter, erzählte, wie er in seiner Kindheit eine Achtung und Liebe für die Juden vermittelt bekam, als er seine Grossmutter besuchte. Die Grossmutter lebte in Endingen.

Am Auffahrtstag wurde die Halbzeit der Tournee erreicht. Die restliche Tournee ging über Hasle-Rüegsau (EGW), Biel (ICF) via Bern (Heilsarmee) nach Thun (Heilsarmee).

Bei allen restlichen Tournee-Halten umrahmte die Solistin Monique Schär mit der Querflöte die Vorträge. Die klangvollen und stimmungsvollen Musikstücke passten sehr gut. Gerade auch der Vortrag über Jerusalem sprach viele Personen stark an. Die vielen Bilder und Erklärungen zu den biblischen Namen zu Jerusalem gaben einen vertieften Einblick. Winfried Balke gelang es, die Aufmerksamkeit aller zu gewinnen. Besonders hervorzuheben sind seine fundierten biblischen Botschaften und seine Lieder, die er als Solist in seine Predigten einfügte.

Die Musikerin Monique Schär spielte Stücke mit ihrer Querflöte.
Die Tournee durfte in Thun, dem 2. Juni 2019, bei sommerlichen Temperaturen mit einem gemeinsamen Dankgebet dem Herrn Jesus Christus anbefohlen werden. Ihm sei alle Ehre, was durch die Initiative von Rea Israel bewirkt wurde.

Ein GROSSES Dankeschön gilt auch allen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen, die diese Tournee tatkräftig in irgendeiner Art und Weise unterstützten und begleitet haben. Auch durfte bei allen Tournee-Orten eine schöne Kollekte für das christliche Hilfswerk Rea Israel eingesammelt werden. Herzlichen Dank an alle Gönner und Unterstützer. Danken möchte ich auch allen, die in der Fürbitte für diese Tournee einstanden. Der Herr vergelte euren treulichen Dienst im Verborgenen.

Herzlich,

Silas Wenger – Organisator der Vortragstournee



Vortragstournee – stets dabei: Der grosse Büchertisch
Als die Anfrage von Kurt Wenger kam, ob ich Lust hätte, an allen Vortragsorten einen Büchertisch aufzustellen, freute mich das sehr, denn das erinnerte mich an eine Frau, die stets voller Freude einen Büchertisch gepflegt hatte. Da die ganze Sache für Rea Israel war, hatte Kurt die Idee, dass wir nebst Büchern auch Datteln direkt aus Israel verkaufen könnten – und wollte gleich eine Tonne davon bestellen. Das fanden wir nun doch etwas viel, aber 500 kg wurden angefordert – und schliesslich auch verkauft!

Auf dem Tisch offerierten wir viele tolle Bücher zum Thema Israel und auch schöne Kinderbücher, die sich gut als Geschenk eigneten. Silas Wenger wies bei den Informationen immer sehr gekonnt auf die Bücher hin, sodass sich nach den Vorträgen stets sogleich Interessierte bei uns anstellten. Insgesamt konnten wir viele hundert Bücher verkaufen, viele davon von Winfried Balke, unserem Referenten. Ganz besonders fand sein neustes Buch über die Offenbarung Anklang. Zum Schluss wies unser Büchertisch einen Umsatz von gut Fr. 10'000.- aus.

Erika Volger verkaufte viele Bücher und Datteln.
Wir waren ein gutes Team und hatten dadurch eine tolle Zeit mit vielen schönen Begegnungen und Gesprächen. Besonders in Erinnerung bleibt mir eine Frau. Diese sah, dass wir eine Tasse mit dem Davidstern hatten. Sie fragte, ob das die einzige Tasse sei. Als ich bejahte, meinte sie, dann sei diese Tasse genau für sie und kaufte sie voller Freude. Drei Tage später kam diese Frau zu einem Vortrag in einer anderen Stadt wieder und brachte diesmal ihren Sohn und ihre Schwester mit, denen Israel noch fremd war.

Alles in allem erlebten wir viel Segen Gottes, seine Bewahrung und Gnade während der ganzen Zeit, wo wir täglich so viele Kilometer unterwegs waren. Dabei die verschiedenen Gemeinden als Gastgeber kennen zu lernen, war eine Bereicherung, sodass wir nur voller Dankbarkeit zurückschauen können.

Erika Volger – mit zwei bis vier Helfern und Helferinnen



Besuch bei christlichen Flüchtlingen in Jordanien im April 2019
Najeeb und Elizabeth Atteih

Unserem Pastorenehepaar Atteih war es dieses Mal nicht möglich, selber nach Jordanien zu reisen. Daher schickten sie die Glaubensschwestern Widad und Lina aus ihrer Immanuel-Gemeinde in Haifa, die die Flüchtlingsfamilien besuchten und darüber wunderbar berichteten. Nebst Altbekannten trafen sie fünf neue Familien:

Mark und Sandra
Diese neue Familie ist aus dem Irak. Sie haben eine Tochter (5) und einen Sohn (2). Mutter Sandra ist im achten Monat schwanger. Ihr Mann Mark arbeitete im Irak bei einer Firma für Abwasserentsorgung. Eines Tages wurde er von einem Staatsangestellten gewarnt, er könne diese Arbeit nicht mehr länger verrichten. So entschied sich die Familie, nach Jordanien auszureisen, weil Marks Eltern bereits dort lebten. Hier bewohnen sie eine kleine, heruntergekommene, schmuddelige Wohnung. Es gibt nur ein Fenster, und die Belüftung im Haus ist sehr schlecht. Dadurch ist Sandra schon seit einem Monat kränklich. Die Familie hat sich zur Ausreise nach Australien beworben. Einmal wurden sie bereits abgewiesen, doch sie wollen es hoffnungsvoll erneut versuchen.

Rahim und Samira mit Tochter Wafa
Sie kommen ursprünglich aus Mosul. Als der IS in die Stadt eindrang, flohen sie nach Bagdad. Als auch dort die Situation immer schlimmer wurde, zogen sie nach Jordanien weiter. Von ihren Freunden hatten sie erfahren, dass Jordanien ein besserer Aufenthaltsort sei als der Libanon oder die Türkei, die Lebenskosten seien tiefer und man spreche auch Arabisch, im Gegensatz zur Türkei, wo Türkisch gesprochen wird. Sie konnten mit dem Auto nach Jordanien kommen.

Vor zehn Monaten starb der Mann ihrer Tochter Wafa mit erst 42 Jahren. Er war ein Maler-Handwerker. Schon länger litt er an einem Nierenproblem. Trotzdem kam sein Tod unerwartet. Bei der Obduktion stellte man fest, dass ein Blutgerinnsel eine Thrombose in seinem Herzen den Tod verursacht hatte.

Grossvater Rahim leidet auch an einer Venen-Thrombose. Diese beeinträchtigt seine Bewegungen von Arm und Bein. Zudem hat er hohen Blutdruck und Diabetes und muss Insulin spritzen. Grossmutter Samir hat ebenfalls Diabetes, doch sie kommt mit normalen Medikamenten aus.

Vor einem guten Monat kam die Witwe Wafa mit ihren drei Buben nach Jordanien, um bei ihren Eltern zu wohnen. Der Grosseltern Rahim und Samiras Ausreise-Bewerbung wurde von der UNO abgelehnt, weil sie letztes Jahr Jordanien verlassen hatten, um ihre Tochter im Irak zu besuchen. Nun müssen sie die Bewerbung neu aufgleisen.

Sarmad und Hadil
Sieben Personen in einer kleinen Wohnung: Die Eltern Sarmad und Hadil und ihre zwei Kinder Sama und Mina sowie Sarmads Eltern und Schwester.

Wir fragten Sarmad, wieso sie den Irak verlassen haben und wie sie nach Jordanien gekommen sind. Er erzählte: «Als wir in Bagdad lebten, kamen eines Tages maskierte Männer zu unserem Haus. Sie wussten, dass hier Christen wohnen. Sie bedrohten und befahlen uns zu verschwinden, sonst würden sie uns töten. Also verliessen wir unser Zuhause und zogen zu meiner Schwester, die an einem anderen Ort in Bagdad wohnte. Doch nach zwei Monaten wurden wir auch dort bedroht. Eine Gruppe umzingelte das Haus, begann zu schreien und zu schiessen. Kugeln pfiffen uns um die Ohren, doch durch Gottes Gnade wurde niemand verletzt.»

Seit 2014 leben sie nun schon in Jordanien. Sarmads Schwester verlässt das Haus selten. Sie ist sehr niedergeschlagen. Wir ermutigten Sarmad, den Herrn zu suchen, seine Familie geistlich zu führen und seine zwei Töchter in die Sonntagsschule zu schicken, als Familie gemeinsam zu beten und Gottes Wort zu studieren. Sie baten um Gebetsunterstützung für ihre Gesundheit und Familie. Sarmads Vater Abed al Jabar hatte kürzlich eine Augenoperation und muss sich davon noch erholen. Seine Mutter leidet seit fünf Monaten an einem durch Stress verursachten Hautausschlag. Ehefrau Hadil litt in letzter Zeit vermehrt an Rückenschmerzen. Diese Menschen möchten im Vertrauen zum Herrn wachsen und hoffen auf eine baldige Ausreisemöglichkeit nach Australien.

Ihsan und Athraa
Dieses Ehepaar hat drei Kinder, Andraus (14), Dania (12) und Daniel (5). Seit 2014 leben sie in Jordanien. Ihsan arbeitete früher im Irak mit Computern. Er erzählte, dass sie im Irak neben einer Moschee wohnten. Für eine christliche Familie ist dies kein sicherer Ort. Eines Tages warnte ihn ein Nachbar, der Imam der Moschee hetze die Besucher gegen sie auf und wolle, dass die Christen zum Wegzug gezwungen würden. Kurz darauf kamen tatsächlich Männer, die das Haus umzingelten und schossen. Durch Gottes Gnade gelang es Ihsan und seiner Familie, unverletzt zu entkommen. Sie flohen nach Irbil, wo die Tante seiner Frau lebte. Nachdem sie dort eine Weile gewohnt hatten, wurde er eines Tages auf dem Weg zur Arbeit angehalten. Ein maskierter Mann ging auf Ihsan mit gezogener Pistole zu und befahl ihm, den Irak zu verlassen. Ihsan sagte ihm, er könne alles haben, solange er ihn nicht töte. Der Maskierte nahm ihm sein Geld und sein Auto und fuhr damit weg. Ihsam liess er am Strassenrand stehen. Ein vorbeikommender Nachbar erkannte ihn und brachte ihn nach Hause. Kurz danach verliess er mit seiner Familie den Irak. Sie hatten in Erwägung gezogen, in den Irak zurückzukehren, doch eine Armee-Gruppe (Jeish il-mahdi) hat bereits ihr Haus beschlagnahmt.

Nachdem wir ihre Geschichte gehört hatten, versicherten wir ihnen, dass Gottes Schutz weiter über ihnen sein werde. Gott hatte sie vor den Schüssen und vor Gewalt bewahrt und sie sicher nach Jordanien gebracht. Der Herr hat einen Plan einen Grund, warum sie jetzt hier sind. Wir ermutigten sie, ihre Kinder in die Sonntagsschule und ihren ältesten Sohn in die Jugendgruppe zu schicken.

Chrisman und Estella
Die vierte neue Familie waren Chrisman und Estella mit ihren zwei Töchtern und einem Sohn. Sie sind an Jesus gläubig und besuchen treu die Gemeinde. Mit ihnen leben auch Chrismans Mutter und Bruder in der kleinen Wohnung. Die Mutter ist krank und gehbehindert.

Sie kommen ursprünglich aus Bagdad. Dort arbeitete Estella als Lehrer-Assistentin in einer Schule, und Chrisman war Koordinator in einer internationalen Schule. Wie viele andere christliche Familien wurden auch sie von Muslim-Extremisten bedroht und zum Verlassen ihres Wohnortes gedrängt. Zuerst gingen sie nach Dahuk, dann nach Arbil und schliesslich nach Jordanien.

Ehemann Chrisman erzählte von der Flucht aus dem Irak und wie sie dabei ein Wunder Gottes erlebten. Als man sie bedrohte und zum Verlassen von Bagdad drängte, besassen sie keine Reisepässe. Es braucht im Normalfall viel Zeit, um ein solches Dokument zu bekommen. Also begann er für dieses Anliegen zu beten. Dann ergab es sich, dass er sein Anliegen den Mitarbeitern an der internationalen Schule, wo er arbeitete, erzählte. Nun wusste ein Kollege, dass die Mutter eines ihrer Studenten im Passbüro arbeitet. Also setzte er sich mit dieser Frau in Kontakt. Diese hatte von ihrem Sohn bereits von Chrisman gehört und wusste, wie geschätzt er wird. Schon bald lud sie ihn in ihr Büro ein und tat alles für ihn, damit er das Amt mit den benötigten Reisepässen verlassen konnte. Danke, Herr!

Doch nun ergab sich ein neues Problem: Als sie den Irak verliessen, war Estella mit dem jüngsten Sohn schwanger. Inzwischen ist Jonathan zweijährig und hat keinen Pass. Er kann also nicht ausreisen, es sei denn, die Familie geht in den Irak zurück, um dort den Pass zu beantragen. Wenn sie aber Jordanien verlassen, beginnt die Ausreisebewerbung von neuem oder sie verlieren sie sogar ganz. Trotz dieser komplizierten Situation ist diese Familie dem Herrn dankbar für seinen Schutz und seine Fürsorge.

Faruq und Suha – Narsos Familie
An unserem letzten Morgen in Amman besuchten wir Faruq und Suha. Es war schön, Narso, den autistischen Jungen, und seine Schwestern zu sehen. Freudig erzählten sie, ihre Dokumente seien in Kanada angenommen worden. Nun warten sie sehnlichst darauf, ihr Ausreisedatum zu bekommen. Die Eltern freuen sich, ihre beiden Töchter bald wieder zur Schule schicken zu können und für Narso die benötigte Hilfe und eine spezielle Schule für seine Bedürfnisse zu finden.

Der Familie geht es soweit gut, obwohl Vater Faruq Probleme mit seinem Bein und Knöchel hat. Seit zwei Monaten hat er Schmerzen, ging aber nicht zum Arzt, weil ihm das Geld dazu fehlt. Er versucht es mit Hausmitteln. Er hat hohen Blutdruck und muss dagegen Tabletten schlucken. Doch davon bekam er Schwindel und setzte sie ab. Wir ermutigten ihn, zum Arzt zu gehen, um eine andere Medizin zu bekommen, die weniger Nebenwirkungen verursachen.

Nizar & Bahija
Wir besuchten auch wieder Nizar und Bahija und ihre Schwiegertochter Stevana mit ihren drei Kindern. Die Kinder haben die Möglichkeit, die Sonntagsschule zu besuchen. Mit Begeisterung sangen sie uns ein paar Lieder vor. Sie zeigten uns auch ihre Zeichnungen und sagten das Vaterunser auf. Sie sind so kostbar und bringen viel Freude in die Familie.

Stevana erzählte uns, dass ihre Ausreise-Papiere nach Australien abgewiesen worden seien. Trotzdem geben sie die Hoffnung nicht auf und wollen ihre Bewerbung nochmals einreichen. Nizars Entzündung am Bein hat sich leicht gebessert, doch Bahija hat ebenfalls Probleme mit ihren Beinen.

Während unseres Besuches sann Nizar über das kürzlich stattgefundene Osterfest nach und den Grund, warum wir dieses feiern. Er dachte daran, was Jesus für uns getan hat und das Wunder seiner Auferstehung. Gemeinsam lobten wir Gott für seine uns erwiesene Gnade und Barmherzigkeit durch das Blut Jesu, das er am Kreuz vergoss.

Dieser Besuch hat uns sehr ermutigt. Obwohl Nizar ein Bein verloren hat, seine Augen fast nichts mehr sehen und er noch andere Schwierigkeiten hat, hält er fest zu Jesus. Er dankt ihm für seine Güte, Treue und Gnade für seine Familie. Nachdem wir für alle gebetet hatten, betete Nizar auch für uns. Er dankte Gott für unseren Besuch, durch welchen sie gesegnet wurden, was süsser als Honig sei!

Vielen Dank, liebe Freunde von Rea Israel, dass Sie den Dienst «von Herz zu Herz» an diesen Flüchtlingen mit Gebet und Gaben unterstützen!

Mit herzlichen Segensgrüssen im Namen unseres gemeinsamen Messias Jesus,

Najeeb & Elizabeth Atteih
Immanuel Gemeinde Haifa, Israel

 Gaben für christliche Flüchtlinge, die vom Ehepaar Atteih betreut werden, geben wir sehr gerne an sie weiter. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Be’ad Chaim – Operation Moses (Ja zum Leben – Prolife-Vereinigung Israel)
Während wir Passah feierten, musste ich an Jochebed und Amram denken: “Durch Glauben haben Moses Eltern ihn drei Monate lang nach seiner Geburt versteckt, weil sie sahen, dass es kein gewöhnliches Kind war, und sie fürchteten sich nicht vor dem Edikt des Königs.” (Hebräer 11,23). Diese tapferen Eltern hatten den Mut, das Leben für ihr Kind zu wählen, trotz der Verordnung des Pharaos, jeden Sohn in den Fluss zu werfen.

Seine Mutter tat ihn schliesslich doch in den Fluss, gewissermassen der Verordnung des Pharaos folgend, aber ganz sachte, in einem wasserdichten Korb, und wartete, um zu sehen, wie Gott ihr Kind bewahren würde. In seiner Gnade liess Gott die Tochter des Pharaos das Kind finden. Diese bezahlte Jochebed dafür, ihr eigenes Kind aufzuziehen. Die Mutter von Mose vertraute Gott und wurde dafür belohnt, dass sie das Leben des Kindes verschonte.

Genauso wird auch jede Be'ad Chaim-Mutter, die das Leben ihres Kindes beschützt, von gütigen Spendern durch unser Projekt “Operation Moses” unterstützt. Einer unserer Spender schrieb treffend: “Es erfreut unsere Herzen, dass wir durch unser Geben und Beten in dieser Welt etwas bewirken können.” Eines meiner Lieblingszitate gibt es umfassend wieder: “Für die Welt mag ein Baby einfach eine Person mehr sein – aber für eine Person kann das Baby die ganze Welt sein.

Ihre Gebete, Grosszügigkeit und Liebe verändern die Welt! In Dankbarkeit,

Sandy

Tehila und Baby Ramon
Tehila ist eine entschlossene junge Frau. Sie hatte eine sehr schwierige Kindheit, weil ihre Mutter drogenabhängig und ihr Vater Alkoholiker ist. Ihre Eltern liessen sich scheiden, als sie noch sehr jung war, und sie wuchs in verschiedenen Heimen und Zentren für gefährdete Jugendliche auf. Als sie siebzehn war, wurde sie schwanger und entschied sich mit der Hilfe von Be'ad Chaim, das Leben des Kindes zu erhalten.

Tehila und ihr Baby lebten bei ihrer Mutter, doch die Umgebung war nicht kindgerecht. So nahm ihr die Fürsorge das Kind weg, und es wurde dann von einer anderen Familie adoptiert. In den nächsten vier Jahren hatte Tehila – zerbrochenen Herzens – vier Abtreibungen und zwei Fehlgeburten.

Dieses Jahr wurde sie wieder schwanger. Sie erzählte mir, dass sie sich sehnlichst wünscht, eine gute Mutter zu werden, aber nicht wisse, wie sie das schaffen solle. Wieder wandte sie sich hilfesuchend an Be'ad Chaim. Inzwischen ist Baby Ramon drei Monate alt, ein starker kleiner Bursche, der gerne lächelt. Da sie keine Alternative haben, wohnen Tehila und Ramon wieder bei ihrer Mutter – und wieder stellte die Kinderfürsorge fest, dass es keine kindgerechte Umgebung sei.

Um ihren kostbaren Ramon nicht auch zu verlieren, entschied sich Tehila, bei einem speziellen Programm mitzumachen, bei dem Mutterschafts- und Lebensfertigkeiten vermittelt werden. Das Ziel dieses Jahresprogrammes für gefährdete Mütter ist, die Trennung von Mutter und Kind zu verhindern. Dies wird erreicht durch intensive Begleitung, Coaching und Disziplin.

Tehilas Partner zieht nun in den Norden, um näher bei ihr zu sein und um sie und ihren Sohn besuchen zu können. Sie hofft, dass er bei seinen Besuchen im Zentrum ebenfalls lernt, ein Vater zu sein. Beim Abschied von uns hatte sie Tränen in den Augen, sprach aber mit Bestimmtheit und Entschlossenheit davon, eine gute, starke Mutter für ihren Ramon zu werden. Sie war sehr dankbar, als ich ihr sagte, dass wir für sie beten, damit sie Erfolg hat und ein gesegnetes, erfülltes und fruchtbares Leben führen darf.

 

Die Geschichte von Larissa
Seit 13 Jahren besteht die Operation Moses, und Larissa war eine der ersten Mütter, denen damals Hilfe angeboten wurde. Als dreissigjährige alleinerziehende Mutter mit einem jungen Sohn ging sie mit einem Moslem aus, als sie spürte, dass sie wieder schwanger war. Ihr Freund forderte sie auf abzutreiben und verweigerte ihr jede finanzielle Unterstützung, weil er kein Geld hatte.

Doch Larissa wollte nicht abtreiben. Ihre Freundin Valerie, welche durch Operation Moses bei Be’ad Chaim Hilfe erfahren hatte, fragte sie, wie sie mit dem neuen Baby durchkommen würde. Larissa hatte als Putzfrau gearbeitet, aber wegen der Schwangerschaft war sie gezwungen aufzuhören. Sie fand eine Stelle in einem lokalen Supermarkt. Valerie gab ihr die Telefonnummer von Be’ad Chaim und riet ihr, dort Unterstützung zu suchen. Daraufhin stand sie in regelmässigem Kontakt mit einer Beraterin, sowohl telefonisch wie durch persönliche Besuche. Einige Monate später bat Larissa ihre Beraterin mitten in der Nacht, sie zum Spital zu fahren, ja, diese blieb bei ihr, bis die Geburtshelferin ankam. Das Baby Anat wurde mit schöner, heller Haut geboren, zur Freude ihrer Mutter.

Unmittelbar nach der Geburt brachte ihr unser Team ein Bett, einen Kinderwagen und eine Badewanne, gefüllt mit schönen Babysachen. Während des darauffolgenden Jahres erhielt sie jeden Monat Windeln, Babynahrung und Feuchttüchlein. Larissa spürte so viel Liebe, dass sie bei sich dachte: «Warum tut ihr das alles für mich? Wer bin ich denn für euch? Ihr steht mir näher als meine Tanten und Verwandten. Ihr verhaltet euch wie eine Mutter zu mir!» Ausserhalb von Be’ad Chaim erhielt sie keine Unterstützung, im Gegenteil, von allen Seiten nichts als Druck, sogar von ihrer eigenen Mutter und ihrem Freund. Trotzdem hatte sie nicht abtreiben wollen.

Neulich sagte Larissa: «Vom Moment an, als ich schwanger war, fühlte ich, dass ich dieses Baby haben muss. Ich denke, dieses hat mir dazu verholfen, Gottes Liebe zu erfahren. Zwar hatte ich immer gewusst, dass ein Gott existiert, aber erst durch dieses Kindlein habe ich ihn persönlich erfahren. Anat ist ein Geschenk Gottes für mich.»

Sechs Jahre vorher, zwischen ihrem Erstgeborenen und Anat, hatte Larissa eine Abtreibung machen lassen. Ihre Schwangerschaft war extrem schwierig, die allmorgendliche Übelkeit schrecklich, sie konnte sich nicht mehr um ihren drei Jahre alten Sohn kümmern. So gab ihr der Vater des Ungeborenen Geld für eine Abtreibung. Aber erst, als sie Gottes Liebe nach der Geburt von Anat kennenlernte, verstand sie, dass sie einem Baby das Leben genommen hatte.

Als Larissa eingeladen wurde, vor einer Gruppe von Helferinnen für durch Abtreibung verwundete Mütter zu sprechen, beschrieb sie ihre Erfahrungen so: «Die Bibelgruppe für Mütter nach Abtreibungen half mir, ein neuer Mensch zu werden. Ich habe Gott um Vergebung gebeten und Befreiung und Erleichterung gefunden. Dadurch fühlte ich, dass Gott in meinem Leben wirkte und wurde selbstsicherer. Zuvor war ich ‘verloren’, ich schämte mich und fühlte mich dauernd schuldig. Doch jetzt ist alles anders. Ich dürste nach Gott. Ich lese jeden Tag in der Bibel und suche darin nach Antworten. Zudem lebe ich in einer ständigen Gebetsbeziehung mit Gott, und das ist wunderbar. Bevor ich emotional geheilt war, konnte ich Gott nicht hören, doch jetzt fühle ich seine Wärme, seine Liebe und sein Leben in mir. Ich weiss, dass Gott noch nicht fertig ist mit mir und dass er noch viel mehr mit mir vorhat.

Seit drei Jahren ist Larissa eine Mitarbeiterin und Beraterin von Be’ad Chaim.

 

Larissa – Eine schöne Fortsetzung
Unsere Beraterin Larissa hat am 16. April das Jubiläum ihrer Aliyah (Immigration) nach Israel gefeiert. Ich (Sandy Shoshani, Nationale Direktorin von Be’ad Chaim) kenne sie bereits mehr als die Hälfte dieser zwanzig Jahre und habe sie wachsen und blühen sehen von einer verunsicherten jungen Frau in eine gottesfürchtige, selbstbewusste Beraterin für Bedürftige.

Kurz nach ihrer Ankunft in Israel 1999 wurde Larissa romantisch involviert mit einem Nachbarn, und liess das resultierende Baby abtreiben. Fünfzehn Jahre lang behielt sie die Scham und Verlegenheit “tief in ihrem Herzen eingeschlossen”. Im November 2015 habe ich sie trotz ihrer Schüchternheit eingeladen, eine unserer Beraterinnen zu werden.

Um sie in unsere Arbeit einzuführen, besuchte sie unsere L'Chaim International Conference 2015. An dieser Konferenz haben unsere Berater und Beraterinnen bei einem Workshop namens “Good Mourning” (“gute Trauer”) mitgemacht, um ihnen zu helfen, Heilung nach Abtreibungen zu finden und um zu lernen, wie man anderen hilft, die an Post-Abortion-Syndrome (Nach-Abtreibungs-Syndrom) leiden.

Der Schmerz ihrer Abtreibung kam in Larissa wieder auf, nachdem sie ihn jahrelang sogar vor sich selbst verborgen hatte. Sie ging heim und erzählte ihrer damals achtjährigen Tochter davon. Zusammen nannten sie das abgetriebene Mädchen Lana. Einige Tage später gingen die Konferenzteilnehmer zu den Gärten des Lebens, um dort Bäume zu pflanzen im Gedenken an Babys, die abgetrieben, fehlgeboren oder kurz nach der Geburt gestorben sind.

Larissa und ihre Tochter gingen als Beobachter mit. Als sie hörte, dass noch ein Baum übrig war, entschied sich Larissa dafür, diesen Baum im Gedenken an ihre kleine Lana zu pflanzen.

“Ich glaube, dass Gott mich zu Be'ad Chaim geführt hat, um mich zu heilen und mich von meiner Scham zu befreien durch die Offenbarung meiner Sünde. Mein Geist öffnete sich durch Gottes Geist. Ich glaube, ich bekam diesen Job als Beraterin, weil ich selbst genauso bin wie die Frauen, denen wir helfen. Sie sind so wie ich. Später nahm ich an einer Post-Abortion-Support-Group (Nach-Abtreibung-Unterstützungsgruppe) teil, und der Schmerz in meinem Herzen wurde still. Gott hat mir vergeben. Ich war erleichtert und fühlte mich so, als ob mir ein Gewicht abgenommen wurde. Meine Familie weiss, dass mein Kindchen existierte, dass Gott es uns gab, und dass ich einen Fehler gemacht hatte. Der Baum wurde in seinem Namen gepflanzt – das habe ich für Lana getan. Das ist mein Weg, sie zu ehren und als menschliches Wesen anzuerkennen. Sie war meine Tochter und wird immer ein Teil unserer Familie sein.”

Auszüge aus dem Be’ad Chaim-Rundbrief mit freundlicher Genehmigung von amzi

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Evangelistisches Café in Tel Aviv
Das Café wird rege besucht.
Im Jahr 2017 eröffnete die messianische Gemeindebewegung «Lebendiges Israel (Living Israel)» in Tel Aviv ein evangelistisches Café. Dort bekommen Obdachlose, Drogensüchtige und Alkoholiker kostenloses Essen. Auch Kleider werden angeboten. Viele besuchen das Lokal wegen eines warmen Getränks oder einer Suppe – und finden darüber hinaus Hilfe für ihr Leben.

Monatlich besuchen über tausend Leute dieses Café. Wer hier eintritt, spürt eine wohltuende Atmosphäre der Annahme und Wertschätzung.

Rund dreihundert Personen konnten mit ihrer Einwilligung in die sogenannte «Pufferzone» gebracht werden. Das sind Unterkünfte auf dem Gelände des Reha-Klosters in Haifa. So sind diese Suchtabhängigen vorübergehend von der Strasse weg und haben ein sicheres Dach über dem Kopf. Ziel ist natürlich, dass sie mit Gottes Hilfe von ihrer Sucht frei werden.

Sergey damals...
und heute.
In der Tat ziehen viele von ihnen nach der kurzen «Puffer-Zeit» in eines der Reha-Zentren von «Lebendiges Israel», die sich verteilt im Land befinden. Dort erfahren sie die persönliche Begleitung eines Mitarbeiter-Teams und dürfen erleben, wie Jesus Christus ihr Leben wiederherstellt. Alle Ehre gehört dem Herrn!

Dies geschah auch mit Sergey (Foto heute und damals). Jesus hat ihn von seiner schweren Drogensucht befreit. Nun dient er als Diakon in einer Gemeinde von «Lebendiges Israel».

Zusammengestellt von Silvia Pfeil

Fotos und Infos mit freundlicher Genehmigung von «Lebendiges Israel»

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Messianische Gemeindebewegung
Der Gründer der messianischen Gemeindebewegung Gleb Samburski mit seiner Familie.
Die messianische Gemeindebewegung «Lebendiges Israel (Living Israel)»

hat die Wichtigkeit der geistlichen Wiederherstellung Israels in der Zeit wie dieser erkannt und sieht die Dringlichkeit, das Evangelium in «Jerusalem, Judäa, Samaria und bis an die Enden der Erde» zu verkündigen.

Heute besteht diese Gemeindebewegung aus dreissig Gemeinden in Israel sowie fünfzehn Gemeinden in neun anderen Ländern. Ihr Hauptanliegen ist es, unerrettete Menschen zu erreichen, sie zu Jüngern Jesu zu machen und neue Gemeinden zu gründen.


Makor Ha Tikvah (Messianische Schule in Jerusalem)
Von Yoel Russu, Direktor

Der Frühling und der Sommer sind ins Land gezogen, und wir sehen überall die Erneuerung von Gottes Schöpfung. Der Herr hat sein Volk und sein Land in diesem Winter mit Regen gesegnet, der die Wasservorräte und den See Genezareth füllte. Gott sei Dank!

Warum ist es so wichtig, dass es in Jerusalem eine messianische Schule gibt?

Kürzlich hat Gott uns abermals seinen unglaublichen Plan gezeigt und welche Rolle Makor HaTikvah in ihm spielt. Gott hat unsere Schule dazu benutzt, sein Wort in Israel zu verbreiten!

Als Teil des staatlichen Anerkennungsprozesses nehme ich an monatlichen Treffen der Schuldirektoren Jerusalems teil. Dort diskutieren wir die Bildung an israelischen Schulen, lernen voneinander und hören ein paar Vorträge. Nun entschieden sich alle Direktoren, unsere Schule zu besuchen und mehr über die einzige messianische Schule Israels zu lernen. Sie wollten verstehen, wer die messianischen Juden sind.

So kam es, dass zwanzig Schuldirektoren aus Jerusalems öffentlichen Schulen zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt vom Messias und einer Ausbildung gemäss seinen Lehren hörten. Sie stellten viele Fragen zum Glauben und zur Schule und waren von allem fasziniert. Viele hörten so etwas zum ersten Mal, einige hatten den Ausdruck «messianische Juden» schon gehört, konnten damit aber nichts anfangen.

Die kleine Geigengruppe unserer Schule spielte den Direktoren mehrere Lieder vor, darunter den Vers aus Johannes 3:16: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“ Wir danken Gott für die wunderbaren Gelegenheiten, unseren Lebensweg und unser Schulleben mit anderen teilen zu können.

Beten wir alle weiter für unsere Schule – sie spielt eine wichtige Rolle in Jerusalem und in Israel.

In diesem Monat habe ich an der Internationalen Konferenz von Direktoren messianischer Schulen teilgenommen, welche in Budapest, Ungarn stattgefunden hat. Es nahmen ungefähr 200 Teilnehmer aus 32 Ländern daran teil. Es war so wichtig, unseren gemeinsamen Traum bezüglich der messianischen Erziehung der jungen Generation in Israel, Spanien, China, Deutschland, den Vereinigten Staaten, der Tschechischen Republik, Ungarn, Frankreich, der Ukraine und anderen Ländern zu teilen. Die Freundschaften, die dort geknüpft wurden, werden viele wunderbare Brüder und Schwestern miteinander verbinden. Gott hat Wege bereitet, um Schwesterschulen zu finden und Schüleraustauschprogramme zu starten.

Wir danken Ihnen allen, und Ehre sei unserem Gott!

Yoel Russu

 Gaben für die messianische Schule Makor Ha Tikvah werden sehr gern weitergeleitet. 

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Yoel Russu kommt in die Schweiz!
Er ist der Schulleiter der messianischen Schule Makor HaTikva, Jerusalem

Datum: Sonntag, 4. August
Zeit: 17.00 – 18.15 Uhr
Ort: Israel-Gebetsgruppe, Hueber Rebgarten 16,
8590 Romanshorn (Im Chrischona-Gemeinde-Gebäude, Eingang Untergeschoss)

Wir von der Israel-Gebetsgruppe Romanshorn freuen uns auf den Besuch von Yoel Russu und seiner Familie aus Israel. Er wird uns über die lohnende Arbeit der messianischen Schule berichten (www.makorhatikvah.org). (Anm. messianisch = Juden, die an Jesus glauben).

Das Treffen steht für alle Interessierten offen. Herzlich willkommen! (Kollekte)


Übersetzerin oder Übersetzer gesucht
Elizabeth und Najeeb Atteih schreiben regelmässig Berichte auf Englisch für amzi. Bisher hat amzi die Übersetzungsarbeit vorgenommen. Wenn jemand hier einspringen kann, darf er sich gern bei Rea Israel bzw. Kurt Wenger melden. Dann geben wir dieser Person die Mailadresse von Atteihs bekannt, damit sie sich mit ihnen in Verbindung setzen kann.


E schöni Reis mit der Kultour,
und gfüert vom Kurt,
drum e «Kurt-Tour»,
dur Stedt und Landschaft und Natur,
vo Dubai bis uf Singapur,
vo Holland bis a d Klagemur,
as Tote Meer zur Badekur.
Und mit debi au s Näll, de Puur,
dänn Spiele, das isch au Kultur,
und d Vorträg – meh als Garnitur!
Me lehrt gar vill uf soner Tour.
Au Gott isch mit uf dere Spur.
Das Ganz isch schlicht Erholig pur.
Drum säg ich mit Bestimmtheit nur:
Di nöchscht Reis wieder mit Kultour!

Leni Furrer


Wunderschöne Griechenland-Rundreise vom 25. Mai bis 9. Juni 2019
Die Sache nahm ihren Anfang, als ich bei Lydia Liechti zu Besuch war. Sie zeigte mir den Prospekt von KULTOUR und sagte, an dieser Rundreise durch Griechenland mit Kurt Wenger und Silvia Pfeil würde sie gerne teilnehmen, jedoch nicht allein. Da ich noch nie in Griechenland war, sah ich eine Möglichkeit, meinen langjährigen Traum zu erfüllen.

Der Entscheid war richtig. Alle Zusagen im Zusammenhang mit dieser Reise wurden zu meiner vollkommenen Zufriedenheit erfüllt. Im Besonderen schätzte ich die christliche Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern. Der tägliche Lobpreis sowie die Andachten während der Fahrt, aber auch in Athen (Areopag) und Korinth übertrafen meine Erwartungen.

Es stimmte einfach alles:
Die fachkundige Reisebegleitung von Kurt, Silvia und Tenja
Der bequeme Reisebus von Surprise Reisen AG mit dem freundlichen, zuverlässigen Uli am Steuer
Das auserlesene Programm auf den Spuren des Apostels Paulus sowie der Besuch der biblischen und antiken Stätten der griechischen Geschichte
Die exklusiven Hotels mit ihren reichhaltigen Buffets
Die eingeplante Freizeit fürs Ausruhen, Baden, Shopping usw.
Und – last but not least – das herrliche Wetter sowie die unversehrte Fahrt auf Land und auf See als Geschenk aus Gottes Hand.

Ich möchte hiermit dem Reiseunternehmen KULTOUR mein Kompliment aber auch meinen aufrichtigen Dank aussprechen für die perfekte Organisation und Durchführung dieser wunderbaren Reise. Sie wird mir in bester Erinnerung bleiben.

Mit herzlichen Grüssen

Verena Mascetti
Eine fröhliche Kultour-Reisegruppe bereiste Griechenland.



Unsere wunderbare Reise nach Israel im Frühling 2019
Wie reich wurden wir beschenkt durch unvergessliche Erlebnisse in Israel! Dass wir diese Reise nicht nur als Ehepaar, sondern samt unseren fünf Kindern – zwischen 14 und 3 Jahren – machen durften, haben wir grossherzigen Sponsoren zu verdanken. Hier wollen wir Sie ein wenig Teil haben lassen an unseren Erlebnissen.

Am Abreisetag stiessen wir am Flughafen Zürich zu unserer Reisegruppe. Nach einer Begrüssungsrunde konnten wir unser Gepäck aufgeben, was für mich als Mutter eine Erleichterung war. Danach gings durch diverse Kontrollen. Nach einem angenehmen Flug landeten wir auf dem Ben Gurion-Flughafen in Tel Aviv. Auch hier durchliefen wir die Passkontrollen und konnten reibungslos unser Gepäck entgegennehmen.

Als wir aus dem Flughafengebäude traten, fühlten wir die angenehme Wärme auf unserer Haut. Da der Reisebus zu voll gewesen wäre, durften unsere grösseren Kinder mit einem Taxi fahren, in Begleitung von Gerhard Pfeil, dem Assistent von Kurt Wenger. Sie genossen diese Sonderfahrt. Wir Eltern sassen derweil im Bus mit den zwei Kleineren und hörten uns die diversen erfreulichen Infos von Kurt Wenger an.

Als wir nach zwei Stunden hungrig das Hotel im Kibbuz Maagan erreichten, erwartete uns dort ein leckeres Abendbuffet. Unser Gaumen wurde kulinarisch verwöhnt. Schliesslich fielen wir nach einem langen, mit vielen Eindrücken geprägten Tag müde in die gemütlichen Betten.

Am Morgen früh lauschte ich den verschiedenen Vögeln. Was für ein wunderbares Konzert! Eine solche Vielfalt an Gezwitscher hatte ich in Israel nicht erwartet. Es ging nicht lange, und schon sprangen unsere Kinder draussen herum und erkundeten das Gelände. Sie fanden sogar einen wellensittichähnlichen Vogel, der gerade seine Jungen in einem Baumloch fütterte. Es duftete herrlich nach Blumen und Holz. Diesen ersten Morgen werde ich nie vergessen.

Nach einem feinen Zmorge mit Mazze, dafür ohne Brot wegen des Passafestes, führte uns Dany Walter durch den Kibbuz. Er informierte uns, wie dieser entstand und wie er funktioniert. Diese kleinen Häuschen waren ein schöner Anblick, und auch die Gemeinschaft, welche die Leute dort pflegen. Alles war herrlich grün dank des gefallenen Regens. Sogar der See Genezareth, der sich direkt vor uns erstreckte, war um drei Meter angestiegen, was dringend nötig war.

Am Tag darauf begaben wir uns auf den Berg Arbel und genossen den wunderbar weiten Ausblick auf das Taubental und das Galiläische Meer. Diesen See konnten wir nicht nur von oben her geniessen, sondern ihn auch mit einem gemütlichen Fischerboot befahren. Wir hissten die Schweizer- und die Israelfahne. Welch patriotischer Moment, als wir gemeinsam die Schweizer Hymne sangen! Dann hielten wir eine Andacht. Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Ich dachte an Jesus, der auf dem See ging, oder wie er dem Sturm befahl, sich zu beruhigen, oder wie er mit den Jüngern fischte. Man fühlte sich so richtig in die Zeitepoche versetzt, als Jesus hier lebte.

Wieder am Ufer, spazierten wir zurück zum Car. Unterwegs entdeckten unsere Kinder sehr viele Welse, die am Laichen waren und dabei fast ganz am Ufer strandeten. Es war ein Riesengezappel. Mich gruselte ein wenig, war aber fasziniert, dass dieser See so viele Fische beherbergt.

Nach diesem Naturspektakel genossen wir eine Wanderung hinunter vom Berg der Seligpreisung zur Petruskapelle. Zum Abschluss besuchten wir die Brotvermehrungskirche und die Synagoge in Kapernaum, wo Jesus gelehrt hatte. Es war ein eindrücklicher Tag, und auch unsere Kinder hatten viel Interessantes gesehen und gelernt.

So wunderbar und erlebnisreich vergingen alle unsere Ausflüge: Hula-Naturreservat, Jordanquellen, Golanhöhen, Bet Schearim, die Kreuzritterhafenstadt Akko, Jerusalem, Nazareth, Megiddo, Karmel-Gebirge, Berg Muchraka, Haifa, Totes Meer, Massada und nicht zu vergessen eine wilde Jeep-Tour. Als Familie kamen wir voll auf unsere Kosten.

Dany Walter, der israelische Reiseleiter, konnte uns die Geschichten von all den Orten aus der Bibel präzis erläutern und wusste, wo sich die jeweiligen Ereignisse abspielten. Ich lese die Bibel jetzt mit noch mehr Interesse und kann mir die Örtlichkeiten nun bildlich vorstellen. Selbst die vielen Verheissungen und Prophetien, die sich bereits erfüllten oder noch am Erfüllen sind, standen uns wunderbar vor Augen. Zum Beispiel erlebten wir live die mit Fischen gefüllten Quellen und Teiche mitten in der Wüste neben dem Toten Meer. En Feschcha nennt sich heute ein wunderbarer Nationalpark. Der alttestamentliche Prophet Hesekiel hatte verheissen, dass das Tote Meer wieder lebendig würde. Und hier sprudelt Leben!

Unsere Gruppe war ein tolles Gemisch aus drei Generationen, und jede wurde von der anderen bereichert. Auch unser tscherkessischer Buschauffeur Shraga war ein Unikat. Er fuhr uns pünktlich und wohlbehütet von A nach B und konnte uns täglich ein Menu aus dem Bauch des Busses zaubern, wie es kein Restaurant gekonnt hätte. Seine herzliche Gastfreundschaft war so lieblich, wir fühlten uns sehr willkommen auf der Reise.

Durch Dany Walter lernten wir viel über Land und Leute. Da er als Jude selber in diversen Kriegen aktiv dabei war, konnte er uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz Hochinteressantes weitergeben. Wir mussten erkennen, dass uns unsere Medienwelt manche Infos nicht korrekt übermittelt. Uns wurde auch bewusst, wie hilfsbereit die Israelis sind. So behandeln sie viele Palästinenser kostenlos in ihren Spitälern und tun ihnen viel Gutes. Hingegen werden die von den Israelis angebauten Datteln in Jericho von Moslems verpackt und mit ‚From Palestine‘ bedruckt, damit die Arabische Welt sie kauft. Sonst würden sie die Datteln nicht konsumieren. Auch sahen wir riesige Neubauten, die von den Israelis für Palästinenser errichtet wurden, damit sich diese wohl fühlen können.

Aus allen Nationen kommen Juden zurück in ihre von Gott zugesprochene Heimat. Durch diverse Vorträge an den Abenden erfuhren wir auch von der Missionierung unter den Juden. Je länger je mehr gibt es solche, die Jesus Christus als ihren Messias erkennen.

Wir können von Herzen empfehlen, dieses gelobte Land zu besuchen. Israel braucht uns, und wir brauchen Israel. Auch wir werden es wieder einmal besuchen.

Von ganzem Herzen bedanken wir uns bei den grosszügigen Sponsoren, dank denen es uns möglich war, als Familie diese unvergessliche Reise zu machen. Viele der Gruppe gaben uns liebevolle Feedbacks über unsere Kinder. Ja, ich selber war überrascht, wie angenehm es war, das alles mit ihnen zusammen zu erleben. Es kam mir vor, als ob jedes Kind von einem Engel an der Hand geführt worden wäre.

Nach diesem kleinen, kunterbunten Einblick wünsche ich Ihnen allen ein fröhliches Schalom.

Deborah Häni

Familie Häni ist von Israel begeistert.



rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.