Rundbrief Nr. 147
Dezember 2017


Das Tote Meer heilt! – Zeugnis von Erika Eggenberger
Seit vielen Jahren bilden sich auf meiner Haut mückenstichähnliche Pusteln, vor allem an Armen und Beinen. Über Wochen und Monate entzünden sie sich und jucken so stark, sodass ich ständig kratze, bis sie bluten – und ich mich dafür schäme.

Vor einem Jahr wurde es dann richtig schlimm. Ich hatte bis zu dreissig offene Stellen. Eine davon entzündete sich schliesslich so stark, dass ich zum Arzt musste, der mir sogleich Antibiotika und Cortison verschrieb und mich zum Dermatologen schickte. Dort bekam ich endlich einen Namen für mein Leiden: Die Hautkrankheit Prurigo nodularis.

Ein halbes Jahr lang musste ich dreimal pro Woche zur Bestrahlung (Lichttherapie), was ich aus zeitlichen Gründen nicht immer schaffte, und bekam weiter Cortison. Viel genützt hat es nicht. Ich trug auch im Sommer lange, meist dunkle Kleidung, um die blutigen Wunden zu verdecken.

Meine Mutter riet mir: „Fahre ans Tote Meer!“ Im Internet erfuhr ich, dass ein solcher Aufenthalt von mindestens drei Wochen tatsächlich hilfreich wäre. Ich liebe Israel und habe schon mehrere Rundreisen gemacht. Aber nun alleine drei Wochen dorthin fahren? Mein Mann konnte keine zusätzlichen Ferien nehmen.

Ich betete und fragte den Herrn um Weisung. Am nächsten Tag kam ein Brief, und als ich ihn öffnete, fiel ein Prospekt heraus. Dieser landete genau auf meinen Füssen: Kurreise ans Tote Meer mit Kurt Wenger. Da musste ich wirklich lachen. Der Herr hat mir sehr schnell eine Antwort gegeben J. Und so verbrachte ich jetzt im November drei Wochen an diesem herrlichen Ort.

Mit grosser Freude kann ich Zeugnis geben: Der Aufenthalt war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg! Die Ärztin im Hotel Isrotel Ganim hat mich kostenlos und wunderbar beraten. Sie gab mir den Tipp, Vaseline auf die offenen Stellen zu schmieren, damit ich trotz offener Wunden schmerzfrei in den Meerwasserpool eintauchen konnte. Das Wasser hat eine antiseptische Wirkung. Schon nach drei Tagen hörte der schreckliche Juckreiz auf, und die Wunden fingen an zu heilen. Nach weiteren zwei Wochen waren alle Wunden geschlossen und verheilt, ich cremte mich mit AloeVera-Salbe ein und genoss das Baden, Sünnele und den ganzen Aufenthalt.

Zwar sind die Narben noch gut zu sehen, doch so wohl in meiner Haut habe ich mich seit zwanzig Jahren nicht mehr gefühlt! Dem Herrn sei Lob und Dank!

Ein kleiner Bericht, der auf meinen Wunsch geschrieben wurde:

Wir genossen die warmen und sonnigen Tage in Ein Bokek sehr. Das Tote Meer liegt zwischen den judäischen und den jordanischen Bergen und ist ein wunderschöner Ort! Doch etwas störte uns bei unseren Spaziergängen sehr: Wo man hinschaute, lag viel Abfall! So entschlossen wir uns, diesem an den Kragen zu gehen. Fast täglich ging mein Mann und füllte haufenweise Plastiksäcke mit leeren Petflaschen, Blechdosen, Kaffeebechern, Plastikbesteck, «Fötzeli» usw. Manchmal machten wir eine «Fötzeli-Tour» gemeinsam.

Die Freude war dann jeweils gross, wenn man die sauberen Wege und Anlagen sah. Momentan sieht Ein Bokek viel schöner aus, und wir denken, dass es auch unserem Vater im Himmel Freude macht.

Leonie und Johannes R.  (Das Ehepaar sind pensionierte Geschäftsleute)

Ein herzige Reaktion aus den USA:

Ich möchte mich einmal auf diesem Weg bei Ihnen allen für Ihren so treuen Dienst bedanken. Manchmal ist es für mich beschämend, wie Sie alle uneigennützige Arbeit für vergessene Menschen leisten. Da wird ein Auftrag Gottes erfüllt und mit so viel Liebe. Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und grüsse Sie,

Chr. N.


Eine kurze, wahre Weihnachtsgeschichte
Nacherzählt von Doron Schneider

Ich stand am Fenster unserer warmen Stube und sah hinunter auf die Strasse. Es war ein Tag vor Heiligabend. Draussen tobte ein eisiger Schneesturm und fegte den schon am Vortag reichlich gefallenen Schnee zu hohen Wehen zusammen. Sie türmten sich vor jedem Gartenzaun und versperrten die Hofpforten.

Wer nichts draussen zu schaffen hatte, fühlte sich am bollernden Ofen im Zimmer, durch das der Geruch der in der Ofenröhre schmorenden Bratäpfel zog, wohlig. In unserer Wohnstube war es warm und gemütlich. Im Sommer hatten wir mit dem Vater reichlich Holz im Wald gesammelt und im Hof hinter dem Haus gestapelt. Nun konnte es Weihnachten werden. 

Mutter schmückte schon den Weihnachtsbaum, und ich durfte die kleinen Krippenfiguren aufstellen. Alle Arbeiten im Haus waren fast beendet. Zufriedenheit mischte sich mit heiterer Behaglichkeit, und Feststimmung kam auf. Sie blitzte aus jedem Winkel unserer kleinen Wohnung im Erdgeschoss des Mietshauses in der Rosstrappenstrasse. Tagelang hatte Mutter geputzt und gescheuert, um die Festtage vorzubereiten. Ausser mir und meinen Eltern wusste keiner über das Geheimnis unter unserer Wohnung im Kellergeschoss. Dort unter dem Holzboden hatten wir eine jüdische Familie versteckt.

Das würde ein frohes Familientreffen geben mit gegenseitigen kleinen Geschenken und Überraschungen. Welche Überraschung mich wohl erwarten würde, was es wohl sein könnte, was die Mutter mir morgen schenken würde?

Plötzlich erklang von der Strasse herauf das Weihnachtslied “Stille Nacht, heilige Nacht”. Eine Drehorgel spielte es, und eine zitternde Frauenstimme sang dazu. Ich trat ans Fenster und sah hinunter zu den Strassensängern. Ich sah eine ärmlich gekleidete Frau, die sich zum Schutz gegen die Kälte ein altes Tuch um den Kopf gewunden hatte.
 
Plötzlich brach das Lied ab. Man hörte eine Männerstimme schimpfen. Ich zuckte nach hinten. Dann hörte ich marschierende Stiefel auf der Strasse, sie wurden immer lauter und kamen unserer Wohnung näher.

Nazis klopften an unsere Tür. Sie kamen, um versteckte Juden zu suchen. Die ganze Familie stand still und zitternd in der Küche. Die versteckten Juden waren direkt unter unserem Boden und hörten, wie die Nazis meine Eltern ausfragten. Sie durchsuchten Schränke und Schubladen. Vati und Mutti hielten still und verrieten unser Geheimnis nicht. Dann kam einer von ihnen, stand direkt vor mir und schaute mir in die Augen. Meine Hände zitterten. Er fragte mich dieselbe Frage: „Habt ihr Juden bei euch zu Hause?" Ich zögerte erst mit einer Antwort, wusste nicht, was ich sagen sollte, sagte dann aber „Ja". 

Die Eltern erschraken und bekamen beinahe einen Herzanfall. Die Nazis baten mich höflich, sie zu ihnen zu führen. So lief ich ihnen voran und führte sie durch den Flur ins Wohnzimmer, wo unser schöner Weihnachtsbaum stand und wo ich die Krippenfiguren aufgestellt hatte.

Ich bückte mich unter den Baum, holte das kleine Jesuskind aus der Krippe und zeigte es ihnen.

Mossul – und was darnach?
Hilfe für assyrische Christen in Jordanien
Shmuel und Pamela Suran
Shmuel und Pamela Suran, unsere Kontaktpersonen

«Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen.»
Matthäus 25,35

Im Juni 2014 eroberte der IS Mossul, Iraks zweitgrösste Stadt, und am 7. August fiel der IS in die Ninive-Ebene im Norden und Osten von Mossul ein, was 200'000 assyrische Christen zur Flucht aus ihren Dörfern veranlasste.

Nun wurde Mossul kürzlich durch den Irak und die Alliierten vom IS befreit. Dies brachte den blutigen Krieg zu Ende. Doch die Stadt liegt in Schutt und Asche, Tausende von Menschen wurden getötet und beinahe eine Million vertrieben.

Die assyrisch-christliche Bevölkerung hat während Jahrhunderten Verfolgung erlebt. Doch was in den letzten Jahren geschah, führte im Denken der meisten assyrischen Christen zu einer grundlegend psychologischen Veränderung. Der Völkermord und die Zerstörung in den letzten Jahren veranlasste die meisten Assyrer, die «Schrift an der Wand» zu sehen und sich einzugestehen, dass die Zeit gekommen ist, ihr Heimatland zu verlassen, bis Sicherheit und religiöse Freiheit wieder gewährleistet sind.

Der Nahe Osten ist ein Pulverfass, das jederzeit explodieren kann. Die Sicherheit der assyrischen Christen erfordert jedoch einen Paradigmenwechsel, ein Wandel grundlegender Rahmenbedingungen. Die Befreiung Mossuls geschah nur auf der militärischen Ebene. Das heisst, jenes Gebiet steht nun unter der Kontrolle der irakischen Regierung. Das bedeutet jedoch nicht, dass Mossul von der Mentalität und Ideologie des IS befreit ist!

Die Ninive-Ebene war der letzte Stützpunkt der assyrischen Christen im Irak. Interviews mit assyrischen Christen in Jordanien haben gezeigt, dass die wenigsten zurück in ihre Dörfer und Häuser wollen. Die meisten von ihnen wollen nach Europa, Amerika, Kanada oder Australien ausreisen, wo es bereits grosse assyrische Gemeinschaften gibt, die in Sicherheit leben.

Pamela schreibt: Seit Mossul befreit wurde, gibt es in der Region mehrere Elemente der Macht, die in verschiedene Richtungen ziehen und die sich auf die lokalen assyrischen Christen auswirken. Sie stammen aus der Gegend um Mossul und der Ninive-Ebene bis zum Tigris-Fluss. Die antiken Städte Ninive, Assur und Kala waren einst das Zentrum des Königreichs Assyrien, und diese Christen sind die Nachkommen dieser alten und grossartigen Kultur.

In den vergangenen Jahrhunderten haben verschiedene Armeen Krieg gegen Mossul geführt, die Stadt erobert und sind wieder verschwunden, zuletzt die irakische Armee und die Alliierten Streitkräfte zusammen mit schiitischen iranisch unterstützten Milizen und der Peschmerga (Streitkräfte der Autonomen Region Kurdistan). Die Befreiung von Mossul sollte ein freudiges Ereignis für die Mossul-Christen und alle umliegenden christlichen Dörfer gewesen sein, doch das Gegenteil wurde der Fall, als die früheren Bewohner vorsichtig in ihre Dörfer und Wohnquartiere zurückkehrten. Der IS hatte eine Spur der Zerstörung hinterlassen, die die Christen zum Weinen brachte. Die Kirchen waren ausgeraubt, entheiligt, niedergebrannt oder bombardiert. Viele Geschäfte und Häuser waren ebenfalls geplündert und niedergebrannt. Unter manchen Häusern befanden sich Tunnels. Wasser, Abwasserkanäle, Elektrizität – die ganze Infrastruktur war völlig zerstört. Die früheren Hausbesitzer, die es einst zu etwas gebracht hatten, standen nun schockiert da, unfähig etwas zu unternehmen. Ihre Ersparnisse waren vom IS eingezogen worden, ihr Besitz zerstört. Sie hatten keinen Ort mehr, wo sie hingehen konnten.

Zudem bleibt die Sicherheitslage instabil. Die vom Iran unterstützte schiitische Miliz sowie die kurdischen Peschmerga wollen je ein Stück Land für ihre Zwecke nutzen. Die Peschmerga will ihr autonomes Gebiet erweitern und sich von der irakischen Zentralregierung abspalten. Das Resultat des kurdischen Referendums lässt sie in einer schwierigen Lage, da die irakische Regierung nun Sanktionen gegen sie plant. Die Peschmerga halten viele christliche Dörfer im Norden von Mossul bis zur türkischen Grenze besetzt.

Die Christen fühlen sich angesichts dieser Situation unsicher. Sie wünschen sich ihre eigenen Sicherheitskräfte, die sie beschützen sollen. Es ist bekannt, dass in der Vergangenheit Christen von Kurden massakriert wurden, daher fehlt das gegenseitige Vertrauen. Kurdistan fordert zwar die geflohenen Christen auf, wieder in ihre Dörfer zurückzukehren. Doch angesichts der vorhandenen Zerstörung gibt es keine Rückkehrmöglichkeit. Auch fehlt jegliches Geld für einen Wiederaufbau.
In einem Fall jedoch weiss man, dass das christliche Dorf Telskop ein Darlehen von der ungarischen Regierung zum Wiederaufbau ihres Ortes bekommen hatte. Die Arbeit war beinahe fertig, als die Kurden ihr Referendum am 25. September durchführten. Dann kam die irakische Armee in den Norden, um die Kurden aus Kirkuk zu vertreiben, was ihnen auch gelang. Die Armee bewegte sich weiter nördlich und kam bis Telskop. Dort befahl sie den Bewohnern, ihr Dorf bis zum Sonnenaufgang zu verlassen, weil sie die Peschmerga-Kämpfer angreifen und vertreiben wollte.

Die Medien zeigten erneut Bilder von Christen, die in der Nacht ihre Lastwagen mit Matratzen beluden, so wie damals im Jahr 2014 beim grossen Exodus aus Mossul. Die einzigen zurückgebliebenen Personen sind der Priester und ein paar seiner Helfer. Die erneut flohen, gingen in die Stadt Al-qosh, eine assyrische Stadt der nordirakischen Ninive-Ebene. Die Geschichte geht weiter mit einer grossen Unsicherheit für die assyrischen Christen.

Es wird also weitere Wellen von Christen geben, die aus dem Irak nach Jordanien fliehen, wo wir etlichen helfen. Die Notlage der Flüchtlinge ist noch nicht vorüber. Sie warten auf ihre Ausreise, und während sie geduldig warten und beten, brauchen wir für sie weitere Unterstützung von Freunden in der Schweiz und in Europa.

Mossul und unsere Hilfe an den christlichen Flüchtlingen darnach
Pamela und ich, Shmuel, haben mit vielen Familien gebetet. Wir wissen um ihre Situation. Wir hörten viele Geschichten. Es ist unser Anliegen, uns weiterhin um ihre Bedürfnisse zu kümmern. Erhaltene Spendengelder bringen wir nach wie vor zu diesen Unterstützungsbedürftigen. Hier sind einige Vorschläge, wie man ihnen helfen kann:

CHF 2'400.- Jahrespatenschaft für eine Familie (vor allem für Wohnungsmiete und Esswaren) oder
CHF 200.- monatlicher Betrag für eine Patenschaft während 12 Monaten
CHF 250.- monatlich an das Stephanus-Projekt für eine Familie
CHF 200.- bis 400.- monatlich für die Marka-Schule (Lehrerlöhne, Bücher, Schulmaterial, Kleider)
CHF 100.- an den Fonds für medizinische Notfälle
CHF 100.- an das Haus Ruth (Medikamente)
CHF 100.- für Bedürfnisse im Winter (Heizungsöfen)

Wie würden diese leidenden Christen überleben, wenn nicht Geschwister im Ausland sie nicht unterstützen würden? Wer sonst würde helfen, wenn nicht wir Gläubige?

Pläne zur Weihnachtsfeier mit assyrischen Christen in Jordanien
Wir möchten Weihnachten 2017 zu einem speziellen Anlass für unsere assyrisch-christlichen Flüchtlinge in Jordanien machen. Einst wohnten diese Menschen in Mittelklasse-Häusern. Doch jetzt haben sie kein eigenes Zuhause mehr.
 
Bitte helfen Sie uns, dieses Fest ganz besonders für traumatisierte Kinder so schön wie möglich zu gestalten. Wir möchten ihnen an diesem Tag viel Liebe entgegenbringen, Weihnachtslieder singen und Geschenke verteilen: Malbücher mit biblischen Geschichten über Menschen, die auch auf der Flucht waren, Kinderbücher mit biblischen Geschichten und Geschenkkörbe, gefüllt mit Spielsachen und Süssigkeiten. Diese Kinder, die vor dem islamischen Terror fliehen mussten, sollen Weihnachten als Fest der Liebe von Gott und Mitmenschen erleben.

Mögliche Hilfe: CHF 15.- für ein Kind und CHF 50.- für Lebensmittel und Hygieneartikel für seine Familie.
Vielen Dank, liebe und treue Freunde, für all Ihre Hilfe an den irakisch-christlichen Flüchtlingen im vergangenen Jahr sowie für alle Hilfe im kommenden Jahr. Ihre Gaben werden benötigt und sind äusserst geschätzt.

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten aus Jerusalem, der Stadt des grossen Königs.

Im Dienst an den assyrisch-christlichen Flüchtlingen, mit vielen Segensgrüssen und verbunden im Gebet

Shmuel und Pamela Suran

 Geben Sie den Verwendungszweck Ihrer Gabe an oder einfach irakische Christen 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Spielplatz in Jerusalem
Von Doron Schneider

Wir bauen diesen seit langem verwahrlosten und deshalb gesperrten Spielplatz mitten in Jerusalem – zwischen Tempelplatz und jüdischem Wohnviertel – für jüdische und arabische Kinder wieder auf. Er soll ein Symbol für Frieden, Freundschaft und Miteinander werden.

Die Verhandlungen mit der Jerusalemer Stadtgemeinde zogen sich mehr als zwei Jahre hin, doch nun haben wir endlich die ersehnte Genehmigung erhalten, unser Projekt «Friedensspielplatz» umzusetzen und an diesem Ort einen neuen Treffpunkt für diese Kinder zu bauen.

So können Sie auch mithelfen: 
€ 10.000 Zwei-Tunnel Rutschbahn
€ 2.500 Doppel-Schaukel
€ 1.200 Vierer-Drehschaukel
€ 70 1qm von 300qm Spielplatzboden mit Fallschutz

Machen Sie mit? Von den vorangeschlagten 50'000 Euro sind bereits 12'000 Euro zusammengekommen.

Das Klagen über die aussichtslos scheinende Situation im israelisch-palästinensischen Konflikt hilft niemandem. Mit der Unterstützung dieses Spielplatzprojektes können wir «Täter des Wortes» werden und unseren Wunsch nach Frieden in Israel in die Herzen jüdischer und arabischer Kinder hineinsäen, die in Zukunft gemeinsam und ohne Hass auf einem Jerusalemer Spielplatz spielen können.

Mosab Hassan Yousef, Sohn des Hamas-Gründers, zu Besuch in Bern
Mosab Hassan Yousef. Foto:Youtube 
Er ist der Sohn eines Gründers der Terrororganisation Hamas. Sein Weg an die Spitze dieser Bewegung war damit vorgezeichnet. Er wurde 1996 von den Israelis verhaftet, und sein Weltbild geriet durcheinander. Die Israelis erwiesen sich als besser und die Hamas als brutaler und menschenverachtender, als er es erwartet hatte. Mosab Hassan Yousef arbeitete später als Informant Israels im innersten Zirkel der Hamas, bevor er 2007 ausstieg und in die USA floh. Kürzlich trat er in Bern vor Parlamentariern auf und erzählte aus seinem Leben als Terrorist und Spion. Mosab hat eine ganz eigene Vorstellung davon, wie im Nahen Osten Frieden entstehen könnte.
Von Dominik Feusi, Basler Zeitung

Mosab Hassan Yousef ist auf der Durchreise. Am Vortag hatte er einen viel beachteten Auftritt vor dem Menschenrechtsrat der UNO in Genf. Auf der Traktandenliste stand da – wie in jeder Session – Israel und die Palästinensergebiete. Kein anderes Land, weder Syrien noch Nordkorea oder Venezuela, hat ein eigenes Traktandum, nur Israel. Es lief so ab wie immer: Reihum ergriff jedes muslimische Land das Wort und verurteilte die behauptete «Apartheid» und den «Staatsterror», den Israel gegenüber den Palästinensern ausübe.

Diesmal war etwas anders: der Auftritt von Mosab Hassan Yousef. Er schockierte die Anwesenden, als er als Vertreter der Organisation UN Watch das Wort ergriff und sich direkt an die Palästinensische Autonomiebehörde richtete, die seit Jahren herrscht, ohne je Wahlen durchzuführen. Die Behörden in Ramallah profitierten vom Konflikt und ignorierten deshalb die Menschenrechte der eigenen Bevölkerung. Sie verhafteten willkürlich Leute, folterten und verurteilten sie ohne Grund. Die sonst geschäftigen und höchstens halb zuhörenden Diplomaten im Saal drehten sich plötzlich zu Mosab um. Die Palästinenserführung solle endlich Verantwortung für ihre Taten übernehmen, sagte dieser. Und direkt an den palästinensischen Vertreter im Saal: «Sie missbrauchen die politische Bühne, um die Welt und die Palästinenser glauben zu machen, Israel sei verantwortlich für alle die Probleme, welche Sie selber verursachen.» Nach seinen zwei Minuten Redezeit herrschte betretene Stille im Saal. Die palästinensische Delegation – sichtbar ebenso irritiert und konsterniert – musste sich zuerst einmal fangen. So hatten sie sich das Traktandum Israel nicht vorgestellt.

Geboren in Ramallah
Die Irritation hat einen Grund: Mosab Hassan Yousef weiss, wovon er spricht. Er ist selber Palästinenser, 1978 in Ramallah in der Westbank geboren, und zwar in eine ganz besondere Familie. Sein Vater ist Hassan Yousef, einer der Gründer der militanten religiösen Terrororganisation Hamas. Seine Familie ist seit Generationen eine religiöse Autorität in der Gegend. Davon erzählt er einen Tag später in Bern vor Parlamentariern aus allen grossen Parteien.

Mosab ist der «grüne Prinz». So nannten ihn die Israelis. Er war auf dem Weg, ein Terrorist zu werden, wie er selber sagt. Dann wurde er, 18-jährig, kurz vor seinem Schulabschluss von den Israelis verhaftet. Er wird dabei geschlagen, mit Gewehrkolben traktiert und getreten, obwohl er sich nicht gegen die Verhaftung wehrt. Die israelischen Soldaten waren genau so, wie Mosab sie in der palästinensischen Propaganda kennengelernt hatte. Doch das würde sich bald ändern.

BaZ: Warum wurden Sie verhaftet?
Mosab Hassan Yousef: Ich habe Waffen gekauft, um damit Israelis zu erschiessen. Sie fanden meinen Plan heraus und holten mich.

Was waren Sie für ein Jugendlicher?
Ich war ein wütender, eigentlich abscheulich. Ich hatte genug von der Gesellschaft, der Enge, von der Schule. Ich wollte etwas Grosses machen, eben «Freiheitskämpfer» werden – so nannten wir das damals. So nennt das die Hamas noch heute. Für sie gibt es keine «Terroristen», nur «Freiheitskämpfer».

Schon als Kind habe er Steine auf israelische Autos und Soldaten geworfen, Reifen ange­zün­det und Slogans gesprayt. «Ich machte schon als Zehnjähriger bei der ersten palästinensischen Intifada mit.» Das war Ende der Achtzigerjahre. Seine Mutter schlug ihn deswegen. Sein Vater, Prediger in der Moschee von Ramallah, war die meiste Zeit im Gefängnis. Mosab machte weiter. Ob in der Schule, in der Moschee, im Koran oder in den Medien: Er lernte, alle Israelis, alle Juden zu verachten, ja zu hassen, so erzählt er. An dieser Propaganda habe sich bis heute nichts geändert. Die palästinensische Gesellschaft sei durchtränkt mit Gewalt, vor allem mit Gewalt gegen Juden. «Die Gewalt ist überall, alle Kinder wachsen damit auf», sagt Mosab. Die palästinensischen Kinder würden so von der Führung «missbraucht».

Nun sass Mosab im Gefängnis. Die Israelis wussten, wer er war und fragten ihn deshalb, ob er für sie arbeiten wolle. Mosab Hassan Yousef willigte ein – mit dem Plan, ein Doppelagent zu werden und die israelischen Pläne und Spione wiederum der Hamas zu verraten. Es hätte ihn zum Helden der Palästinenser gemacht.

Er sass trotzdem 16 Monate. Eine rasche Freilassung hätte die Palästinenser misstrauisch gemacht. Man brachte ihn in einen Trakt mit Hamas-Leuten im Gefängnis von Megiddo. Die Hamas hatte da ein internes Regime aufgezogen. «Ich hatte zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung, wie die Hamas in den Gefängnissen regiert», sagt Mosab heute. Wer in Verdacht stand, mit den Israelis zusammenzuarbeiten, wurde bedroht und gefoltert, manchmal bis zum Tod. Mosab erzählte den Hamas-Chefs im Gefängnis von seinem Plan, Doppelagent zu werden. «Ich war stolz darauf, mich auf die Israelis einzulassen und sie dann zu verraten», erzählt Mosab. Doch die Hamas-Leute glaubten ihm nicht. Aber foltern wie die anderen Verdächtigen mochten sie ihn wegen seines Vaters auch nicht.

Der Albtraum
«Das Gefängnis war ein Albtraum», sagt Mosab heute. «Die Gefolterten nannten unter den Qualen irgendwelche Namen, nur um weiterer Folter zu entgehen.» So seien Hunderte von Leuten von der Hamas gefoltert worden. Es erschütterte sein Selbstverständnis. Hatte er nicht gelernt, in der Hamas die moralisch Überlegenen zu sehen? War er, der Sohn eines Hamas-Gründers, nicht bei den Guten? Jetzt hatte er die Hamas als das pure Gegenteil erlebt.

Nach der Haft wartete er auf Aufträge von den Israelis. Aber die kamen nicht. Dafür erhielt er zuerst einmal Geld, um seine Ausbildung zu beenden. «Die Israelis waren genau das Gegenteil dessen, wie sie in der Propaganda der Hamas dargestellt wurden.» Er wurde neugierig. «Ich wollte mehr von den Israelis lernen.» Die ersten drei Jahre erhielt er keinen einzigen Auftrag.

Zum ersten Mal in seinem Laben habe er sich mit Demokratie, mit Rechtsstaat und mit Menschenrechten befasst. Noch immer wollte er Doppelagent werden, aber er erfuhr gar nichts, was für die Hamas von Interesse gewesen wäre. «Meine ersten Aufträge verwirrten mich», sagt Mosab, «ich musste zum Beispiel sicherstellen, dass vor einer Operation der Israelis in einem bestimmten Gebiet keine Frauen und Kinder waren, damit es nicht zu zivilen Opfern komme.» Dabei hatte er in der Schule gelernt, dass Israelis am liebsten alle Palästinenser umbringen würden.

Im September 2000 begann die zweite palästinensische Intifada. Mosab erlebte die palästinensischen Vorbereitungen und den Startschuss dazu als Sekretär und Chauffeur seines Vaters. Und er merkte, wie die Öffentlichkeit in die Irre geführt wurde, damit sie noch heute glaubt, dass es sich um einen spontanen Aufstand der Palästinenser gegen die Israelis gehandelt habe.

Es sollte noch schlimmer kommen. Die für die Folter im Gefängnis verantwortlichen Hamas-Chefs bildeten in Freiheit den militärischen Flügel der Hamas. Einer der ersten echten Aufträge Mosabs war es, einen Verantwortlichen für Dutzende von Selbstmordattentaten zu identifizieren, den er im Gefängnis gesehen hatte, Ibrahim Hamed, den «Mastermind der Selbstmordattentate», wie ihn Mosab heute nennt. Er machte mit, weil er ihn verabscheute.

BaZ: Wie ging Ihre Wandlung vom angehenden Terroristen zum Helfer Israels vor sich?
Mosab Hassan Yousef: Ich wollte Rache nehmen, Rache an Israel. Dann drehte sich meine Rache gegen mich selber. Aus den Leuten, von denen ich Hilfe gegen Israel erwartete, wurden meine Feinde. Und meine Feinde wurden zu meinen Helfern gegen jene, von denen ich gedacht hatte, dass sie meine Freunde seien.

In den zehn Jahren seiner Tätigkeit für die Israelis hörte er nie den Namen eines anderen Agenten. So konnte er seinen Plan, Israelis und Kollaborateure zu verraten, gar nie ausführen. Und bald schon wollte er das nicht mehr. 2007 floh Mosab, der mittlerweile Christ geworden war, in die USA und stellte Antrag auf Asyl. Der Flüchtlingsstatus wurde ihm jedoch 2009 verweigert, ausgerechnet, weil er der Hamas nahestehe. Erst in der Berufung wurde er 2010 als Flüchtling anerkannt. Sein israelischer Führungsoffizier hatte die US-Behörden über seine Tätigkeit unterrichtet. 2010 erschien das Buch «Sohn der Hamas – mein Leben als Terrorist», das zum Bestseller wurde. 2014 wurde sein Leben unter dem Titel «Der grüne Prinz» verfilmt.

Der Konflikt bringt Geld
Was die Zukunft der Region angeht, ist Mosab pessimistisch. Es gebe in der palästinensischen Gesellschaft wenige, die bereit seien, tatsächlich etwas für den Frieden zu tun.

BaZ: Warum setzt sich seitens der Palästinenser kaum jemand für einen echten Frieden ein?
Mosab Hassan Yousef: Die meisten Leute haben etwas zu verlieren. Sehen Sie, wenn jemand in den Palästinensergebieten nur schon etwas Positives über Israel sagt, macht er sich verdächtig. Niemand sagt, «Ich mag Israelis». Das geht nicht.

Die Führung der Palästinenser sei der grösste Feind des palästinensischen Volkes, sagt Mosab. Sie mache alles, damit die Bevölkerung das nicht merke, und wer es merke, es nicht sage. Die Führung kümmere sich nicht im Geringsten um die Einwohner, sondern darum, den Konflikt am Leben zu erhalten. Ohne ihn käme kein Geld aus Europa und den USA in die Region. Dieses Geld fliesse vor allem in die Kassen der Führung und in den Terror. Der Konflikt sei die Lebensgrundlage der Chefs der Autonomiebehörde und der Hamas. «Deshalb fordert die Führung der Palästinenser politisch Zugeständnisse für einen Frieden, die für Israel nicht zu erfüllen sind, beispielsweise das Rückkehrrecht für alle Flüchtlinge inklusive alle ihre Nachkommen nicht bloss in einen palästinensischen Staat, sondern genau in den Ort in Israel, wo sie herkommen.» Das sei unmöglich, und genau darum gehe es.

In seinem Buch schreibt Mosab, dass darum alle Lösungen des Konflikts, bei denen die Palästinenser fast alles Land erhalten hätten, schliesslich von den Palästinensern abgelehnt worden seien. «Was ist Mahmud Abbas, der Präsident der Autonomiebehörde, ohne den Konflikt?», fragt Mosab und gibt die Antwort gleich selber: «Nichts.» Mosab glaubt nicht, dass die Politik den Konflikt lösen werde.
«Statt die Behörden und Nichtregierungsorganisationen zu unterstützen, sage ich: Fördert die Leute, die kreativen Köpfe, die Unternehmer.» Das Geld solle direkt in die Wirtschaft fliessen, findet Mosab. Die NGOs seien von Dieben geführt. «Sie lassen sich hohe Löhne bezahlen und machen nichts.» Auch sie wollten nur, dass der Konflikt weitergehe. In seinem Buch beschreibt Mosab, wie scheinbar harmlose «Forschungszentren» von der Hamas zur Terrorfinanzierung verwendet werden. Die Schweiz macht dabei mit. Sie bezahlt einem Direktor einer Organisation in Ramallah 10 000 Dollar pro Monat, zuzüglich Spesen, etwa zehn Mal so viel wie ein normaler Lohn. «Das Geld ist das Problem», sagt Mosab. «Ich bin dagegen, den NGOs und der Autonomiebehörde noch Geld zu geben.» Statt die Führung zu stärken, müsse die Bevölkerung gestärkt werden – gegen die Palästinenserführung.

Mosab schweben «Sicherheitszonen» vor, in denen Israelis und Araber zusammenarbeiten und investieren würden. Das wären Brücken zwischen den Palästinensern und den Israelis.

BaZ: Was sollen diese Zonen konkret für den Frieden bringen?
Mosab Hassan Yousef: Da würde zusammengearbeitet, und neue Produkte würden entwickelt. Davon profitieren beide Seiten. Und daraus würde dann auch Frieden entstehen. Es würde Freundschaften und Beziehungen geben, irgendwann sogar Ehen zwischen Israelis und Palästinensern und dann Kinder!

Mosabs Augen glänzen, wenn er von seinen Ideen erzählt. So könnte eine neue Generation entstehen. «Unser Problem ist nicht der Besitz von Land, sondern der Wohlstand», findet Mosab. Die Palästinenser könnten von der innovativen israelischen Gesellschaft und Wirtschaft nur profitieren. «Gemeinsam werden wir unsere Produkte in der ganzen Welt verkaufen.»

Was hält er von der BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestment, Sanktionen), welche Israel wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell boykottieren, international isolieren will und auch in Basel Anhänger hat? «Das ist das pure Gegenteil von meinem Weg», sagt Mosab. Auf einer Konferenz im letzten Jahr ergänzte er, damit werde die internationale Gemeinschaft manipuliert und die Freunde Israels irritiert – bloss damit der Konflikt weitergehe. «Wir sollten aufhören, BDS und deren Tarnorganisationen vor Ort Geld zu geben.»

Mosab hat einen hohen Preis bezahlt. Er hat heute keinen Kontakt zu seiner Familie mehr. Das tue zwar weh, aber er habe sich entschieden, weiterzugehen. Er werde zu Hause als «Verräter» bezeichnet, als «Schande» für die Familie. Doch das mache ihm nichts aus. «Ich habe die Freiheit gewählt», sagt er. Angst habe er deswegen nicht, sagt er und lacht.

Im Buch schreibt er: «Ich war ein Gefangener der Israelis, als meine Augen für die Tatsache geöffnet wurden, dass die Palästinenser ebenso von ihren eigenen Anführern unterdrückt werden wie von Israel.» Es ist seine Geschichte in einem Satz.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Basler Zeitung.

Christenverfolgung
Aus GLIFA, Gute Literatur für alle

Weltweit können eine halbe Milliarde Christen ihren Glauben nicht frei ausüben. Im vergangenen Jahr 2016 wurden 90'000 Christen wegen ihres Glaubens getötet. In der Islamischen Republik Pakistan leben sechs Millionen Christen unter ständiger Bedrohung: «Wir werden ermordet, der Blasphemie beschuldigt, aus unseren Häusern vertrieben und sind die Zielscheibe von Attentaten», erklärt unser Mitarbeiter Rasheed.

Messianisches Paar kann nicht in jüdischer Zeremonie heiraten
Times of Israel 31.08.2017

Ein rabbinisches Gericht hat entschieden, dass ein messianisch-jüdisches Paar nicht in einer jüdischen Zeremonie in Israel heiraten kann. Weil das Paar sich zum Glauben an Jesus als den Messias bekennt, werden sie als zum Christentum Konvertierte betrachtet, urteilte ein Sonderausschuss des rabbinischen Gerichts von Tel Aviv, nachdem es sich wissenschaftlich hatte beraten lassen. Das Paar stand zu seinem Glauben und dazu, dass sie Gottes Botschaft weitergeben. Sie gehören zur messianischen Gemeinde Tiferet Jeschua in Tel Aviv. Das Gericht berief sich teilweise auf eine Entscheidung des Obersten Gerichts Israels von 1992, in dem dieses einem messianisch-jüdischen Ehepaar aus den USA die Immigration aufgrund des Rückkehrgesetzes verweigert hatte, weil sie zum Christentum übergetreten seien. Das Gericht fügte an, wenn das Paar seinen christlichen Glauben aufgebe, würde die Frage neu beurteil.

Müttern helfen
Sandy Shoshani, Be’ad Chaim (Pro Life), Jerusalem (Gebets- und Informationsmail der amzi)

Wir loben Gott für die spezielle Nähklasse, in der Mütter Nähfertigkeiten gelernt und Selbstvertrauen gewonnen haben. Wir danken Gott für die vielen Mütter, die in unsere Beratung kommen und Gottes Liebe in Aktion erleben. Viele von ihnen sind berührt. Wir beten für neues Leben für sie.

Bitte beten Sie mit uns für die Knesset-Mitglieder, die sich gegen die Abtreibung stellen werden. Wir bitten, dass sie die illegalen, privaten Abtreibungen, die so schrecklich sind, stoppen werden.

Wir beten für Orte, um ungeborene tote Kinder zu begraben. Obwohl es mittlerweile ein Gesetz gibt, das die Eltern dazu berechtigt, ihre ungeborenen Kinder zu begraben, ist es selten, einen öffentlichen Friedhof zu finden, der solche Bestattungen erlaubt. Trauernde Eltern kämpfen darum, den Körper ihres ungeborenen Kindes zu erhalten und eine Begräbnisstätte zu finden.

Beten Sie für unseren Internet-Auftritt, dass wir auch weiterhin an der Spitze der meist besuchten Seiten zu diesem Thema bleiben, um noch effektiver zu sein, wenn Frauen in der Krise nach Hilfe suchen, damit wir dadurch viele Leben retten können.

Grosszügige Spende
Aus Tachles, 15. Sept. 2017

Die International Fellowship of Christians and Jews (IFCJ) gab ihre Absicht bekannt, im Vorfeld der hohen Feiertage Geschenkgutscheine im Wert von acht Millionen Schekel an bedürftige Israeli zu verteilen. Die Spende bedeutet in anderen Worten Gutscheine von je 200 Schekel (knapp CHF 60.-) für rund 39'000 der bedürftigsten israelischen Bürgerinnen und Bürger. Sie können in den Supermärkten der Shufershal-Kette und in Fox-Kleidergeschäften gebraucht werden. Laut IFCJ sollen die Empfänger mit den Gutscheinen Nahrungsmittel und Kleidung für die Feiertage kaufen können, und zwar «gemäss ihren Bedürfnissen und Wünschen auf eine diskrete und respektvolle Art». IFCJ hat das Geld für die Gutscheine durch Spenden mobilisiert, vor allem bei in den USA wohnhaften evangelikalen Christen. Rabbi Yechiel Eckstein, Gründer und Präsident der IFCJ, sagt: «Israel steckt mitten in einer tiefen Krise mit intolerablen gesellschaftlichen Kluften und Armutsniveaus. Während der Feiertage wird die Bedürftigkeit von in Armut lebenden Menschen noch akzentuiert, wenn Zehntausende von Familien nicht wissen, wie es ihnen gelingen soll, das Fest auf eine respektable Weise zu begehen.»

Kommentare von Teilnehmern der Badeferien am Toten Meer im November 2017
Unser Hotel Isrotel Ganim in En Bokek am Toten Meer  
Wir hatten drei Wochen lang blauen Himmel und Sonnenschein, und das bei 28 - 30 Grad warmer trockener Luft!


Peter & Carmen H.
Die Israelis selbst gefielen uns am besten. Die Abendvorträge mit den verschiedenen Gastreferenten waren super! Es ist wertvoll, Menschen zuzuhören, die hier im Lande leben. Dadurch erfährt man, was sie bewegt. Hotel und Essen waren ausgezeichnet. Die Hotelmitarbeitenden sind sehr freundlich, und Galina, die Chefsekretärin, war ganz besonders hilfsbereit und verlieh dem Hotel eine besondere Note!

Leonie R.
Ich bin fasziniert von der neuen, gepflegten Strandanlage mit der schönen Promenade, die abends beleuchtet ist und zum gemütlichen Abendspaziergang einlädt. Ich schätzte auch die schöne Gemeinschaft innerhalb der Gruppe und die gute Betreuung. Der Kuraufenthalt am Toten Meer tut mir enorm gut wegen meines Asthmas, das eine Besserung erfahren hat. Auch die Arthroseschmerzen am Bein wurden gelindert.

Martin & Marianne K.
Das Hotel gefiel uns sehr gut, die Hotelangestellten sind freundlich. Die Hotelanlage ist so richtig schön! Der Süsswasser-Pool ist erfrischend und die Liegestühle auf der Wiese unter den Palmen gefielen uns prima. Ich, Martin, wollte anfänglich nicht nach Israel reisen. Doch meine Frau ermutigte mich dazu. Nach all den Eindrücken und dem Erlebten ist für mich Israel nun total schön!

Esther W.
Ich reiste vor allem wegen meiner Psoriasis und den Abendvorträgen nach Israel. Das Tote Meer hilft und lindert mein Hautproblem. Das Hotel ist wunderbar! Der Tagesausflug in die Wüste (Besichtigung der Dattelfarm, Kaktusfarm und Salzfabrik) war genial. Ich bin Gärtnerin und daher interessierten mich diese Wüstenpflanzen ganz besonders.

Peter und Jacqueline L.
Es war eine extrem gute, vielfältige Reise. Die Vorträge waren informativ. Ich lese den Rundbrief von Rea Israel und wusste bereits Bescheid über einige Projekte. Was zum Beispiel die Gastredner Surans über die christlichen Flüchtlinge in Jordanien erzählten, war total echt.
Auch die kleinen Ausflüge waren exzellent! Einfach fantastisch! Es war eine nette, ausgewogene Reisegruppe. Man nimmt absolut etwas von diesen Reisen mit nach Hause!

Rudolf O.
Ich reiste ans Tote Meer, um zu entspannen und aus dem Alltagsstress auszusteigen. Diese Zeit kam diesem Ziel entgegen. Die Gemeinschaft war schön. Ich konnte auch einige kleine Wanderungen direkt hinter dem Hotel machen.

Hansueli & Heidi L.
Ich, Hans, wollte anfänglich nicht ans Tote Meer reisen. Das schien mir zu langweilig. Doch dann entdeckte ich die Wandermöglichkeiten in der Nähe des Hotels, in den nahegelegenen Wüstenbergen. Das war echt ein Erlebnis. Der Tagesausflug mit der Gruppe in die Wüste war sehr eindrücklich und aufschlussreich (Dattelfarm, Kaktusfarm, Salzfabrik). Es ist faszinierend zu sehen, was die Israelis erarbeiten. Dies war für mich als Gärtner sehr interessant. Das Abendprogramm mit den Vorträgen war für uns ein Höhepunkt. Es ist ermutigend zu hören, was Gott heute tut und wie Prophetie sich vor unseren Augen erfüllt.

Doris K.
Hier am Toten Meer sind die Bedingungen vorhanden, um zur Ruhe zu kommen, auszuspannen, Gast zu sein, zu baden und spazieren zu gehen. Zudem gab es die Möglichkeit, Gemeinschaft mit anderen Teilnehmern zu pflegen und zu geniessen. Doch wichtig ist auch die Gemeinschaft mit Gott. Hier in der Wüste kommen Gedanken, die man im Alltag so leicht übergeht. Das hebräische Wort «Midbar» für Wüste, enthält die Wurzel «reden». Also: Gott redet in der Wüste. Ich bin ganz überrascht, wie deutlich Gott hier in der Wüste redet!

Werner & Charlotte L.
Der Ausflug in die Wüste war ein Höhepunkt. Die Gruppe erlebten wir sehr positiv. Es ergaben sich manche bereichernde Gespräche. Die Abendvorträge, besonders mit Doron Schneider, sprachen uns sehr an. Ich, Werner, konnte während dieser Badekur zur Ruhe kommen.

Sicht vom Hotel auf den neu angelegten Sandstrand am Toten Meer  
Eric & Helen B.
Es war eine gute Reiseleitung mit Kurt Wenger und seinem Team – kompetent und sympathisch! Wir waren zum ersten Mal am Toten Meer. Das Hotel Isrotel Ganim ist super, sauber, und das Essen in seiner Vielfalt schmeckte ausgezeichnet. Auch die Lage ist ideal. Schon am Morgen genoss man vom Hotelzimmer aus den Sonnenaufgang über dem Toten Meer. Abends sprachen sehr gute Referenten zu unserer Gruppe. Doron Schneider hat uns besonders ermutigt. Durch diese hier lebenden Gastreferenten lernt man Israel noch viel besser kennen. Galina, die Hotelsekretärin, kümmerte sich täglich um die Gruppe und fragte nach unserem Ergehen.


Ausflug in die Wüste
«Israel wird blühen und knospen, und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises!» Jesaja 27,6

Besichtigung von
Dattel-Farm und Gemüseplantage
Salzfabrik «Dead Sea Works»
Kaktus-Farm „Orly“

Dattelfarm in Neot Hakikkar, am Toten Meer
Hier wachsen 14’000 Dattelpalmen unter extremen Wetterbedingungen, am niedrigsten Ort der Welt. Diese Farm gehört einer Genossenschaft von Landwirten. Die Bäume bekommen leicht salzhaltiges Wasser und tragen süsse Früchte. Hier wird ganz ohne Chemie gearbeitet. Schädlinge werden natürlich bekämpft, indem man z.B. Insekten gegen Insekten einsetzt. Die Melonen bekommen ebenfalls nur salzhaltiges Wasser und werden dennoch äusserst süss – eine Delikatesse, die es so nur in Israel gibt. In Gewächshäusern werden verschiedene Gemüsesorten angebaut. Jede Farmerfamilie in jenem Moshav (genossenschaftlich organisierte, ländliche Siedlungsform in Israel) bekommt von der Regierung 1 ha Land zur Pacht. Bevor ein neues Feld angelegt wird, muss zuerst ein staatliches Minenräum-Team das Feld säubern. Diese herrlich fleischigen Madjul-Datteln werden in alle Welt verschickt.

Salzfabrik am Toten Meer (Dead Sea Works)
Hier finden 30’000 Personen Arbeit. In einem Vortrag und Film bekommt man den Prozess erklärt, den das Wasser vom Toten Meer durchläuft, damit man ihm Dünger und die wertvollen Mineralien abgewinnt. Der Dünger wird in alle Welt verschickt und wird so auch z.B. auf den Reisfeldern Chinas eingesetzt. Diese Chemie-Fabrik stellt auch Magnesiumchlorid, Industriesalz, Flugzeugenteisungsmittel, Badesalz, leichtes Metall sowie Rohmaterial für die Kosmetikindustrie her und hat einen Kundenstamm in über 60 Ländern.

«Orli»-Kaktusfarm bei Dimona
Man staunt über die vielfältige Anwendung der Sabra = Kaktusfrucht. Diese Frucht, auch Kaktusbirne genannt, kann frisch gegessen oder in verarbeiteter Form von würzigen Aufstrichen, süssen Desserts, Konfitüre, Nektar, eingelegten Früchten, Likör und sogar als Brot und Backware genossen werden. Erst vor wenigen Jahren wurde entdeckt, wie man die Frucht zu Pulverform verarbeiten und auch so die wertvollen Vitamine und Mineralien verwenden kann. Die Kaktusbäume können Jahrzehnte alt werden und noch immer Früchte tragen.


Bericht aus Jordanien bei christlichen Flüchtlingen
Gilad und Rachel Netanel
Kontaktperson: Elizabeth Atteih, Haifa

Liebe Freunde

Die Freude bei den Flüchtlingsfamilien ist stets gross, wenn wir sie in Jordanien besuchen. Viele heissen uns herzlich willkommen. Sie schätzen es, wenn ihnen jemand zuhört, sie liebt, ermutigt und segnet. Das zeigt ihnen, dass sie nicht vergessen sind. Täglich kämpfen diese Menschen ums Überleben. Wir unterstützen sie mit Spendengeldern von Rea Israel. Dieses Geld brauchen sie hauptsächlich zur Bezahlung ihrer Unterkunft und fürs Essen. Einige Familien verwenden fast das ganze Geld für ihre Wohnungsmiete. Durch einseitige Ernährung sind Menschen krank geworden. Doch Gesundheitsprobleme verursachen einen noch grösseren Überlebungskampf. Daher wollen wir diese Menschen auch weiterhin besuchen und ihnen helfen.

Rashiq und Nur
Diese Eltern haben drei Buben: Alman, Ivan und Ihan, die alle drei zur Schule gehen. Seit kurzem unterstützt die Caritas-Organisation christliche Flüchtlingsfamilien finanziell, damit ihre Kinder nicht-islamische Schulen besuchen können. Darüber freuen wir uns riesig. Diese Schule ist für die Kinder ein Segen, ein Stück Normalität. Sie mussten in der Heimat alles zurücklassen und leben in einem fremden Land unter harten Bedingungen. Ihre Eltern konzentrieren sich darauf, ihre Familie durchzubringen. Doch in der Schule dürfen sie lernen, was wichtig für ihre Zukunft ist, und sie gewinnen neue Freunde. Wie viel wertvoller ist das, als zu Hause gelangweilt herumzusitzen! Freilich: Ihan, der Jüngste, ist hyperaktiv und findet es schwierig, still zu sitzen. Und Mutter Nur hat ein Herzproblem.

Vor zwei Monaten hatten die Eltern Ein Gespräch mit einem UNO-Vertreter zwecks Anmeldung zur Ausreise. Nur hatte gehofft, nach Amerika ausreisen zu können, wo bereits Verwandte leben. Nun erhielten sie das Angebot für Kanada, doch Gott schenkt ihnen Frieden über diesem Angebot. Jetzt gibt es Formulare zum Ausfüllen und neue Hoffnungen. Wir erinnerten Nur an den Bibelvers aus Offb. 3,7b-8a: …der auftut und niemand schliesst zu, der zuschliesst, und niemand tut auf. Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschliessen.»

Gilad und Rachel Netanel

Qais und Dalia
Vor einem Jahr kam diese Familie nach Jordanien. Sie haben zwei Töchter: Angela, 7, und Patricia, 3. Angela hatte letztes Jahr noch keine Möglichkeit, die Schule zu besuchen, doch jetzt geht sie in eine nicht-moslemische Schule. Es ist eine herzige Familie.

Wir ermutigten die Eltern, noch näher zu Jesus zu kommen und ihn zum Mittelpunkt ihrer Familie zu machen. «Lest täglich als Familie im Wort Gottes und dann betet über dem Text!».

Wir fragten sie, wie es ihnen in Jordanien gehe, und Dalia meinte, sie fühle sich wie die Israeliten, die während 40 Jahren durch die Wüste wanderten. «Gott hat uns aus einem schwierigen Ort herausgeführt – aus dem Land der Sklaverei. Nun befinden wir uns in der Wüste. Hier harren wir auf Gott und beten, dass er uns ins verheissene Land führt. Ich bin überzeugt, dass es einen Ort gibt, wo unsere Familie zur Ruhe kommen kann und einen Neuanfang erlebt. Auf diesen Tag warte ich und bete dafür.»

Gilad und Rachel Netanel

Fuad und Ikram
Wir trafen ein neues Ehepaar, es sind die Eltern von Fadi. Sie heissen Fuad und Ikram.  Vater Fuad leidet seit einiger Zeit an einer Herzkrankheit. Bevor sie den Irak verliessen, hatte er eine Operation zur Stabilisierung und hier in Jordanien weitere drei Operationen. Doch nun liegt er seit drei Wochen im Koma. Bei seiner letzten OP wurde ihm ein Luftröhrenschnitt gemacht, um ihn am Leben zu erhalten. Die UNO bezahlte die Operationen und den Spitalaufenthalt. Doch jetzt, da er im Koma liegt und man nicht weiss, wie es weitergeht, will die UNO keine weiteren Kosten mehr übernehmen. Die Familie solle den Patienten zu sich nach Hause nehmen. Allerdings müssten dazu teure Geräte angeschafft werden, für die kein Geld vorhanden ist. Wir bitten für Fuad, dass Gott ihn aus dem Koma aufweckt und heilt. Auch Frau und Sohn benötigen Gebet. Sie sind erschöpft.

Fadi und Simona
Sie haben eine Tochter, Miriam, und einen neugeborenen Sohn, Sharbel. Fadi hat in Jordanien keine Arbeitserlaubnis und kann darum seine Familie nicht versorgen. Während Fadi und seine Mutter uns die Situation erklärten, sass Simona still dabei und sagte höchstens ein paar Worte. Wir haben den Eindruck, dass sie an einer Depression leidet. Nach der Geburt ist sie vor allem mit ihren Kindern beschäftigt, während ihr Mann und die Schwiegermutter sich um den kranken Vater Fuad kümmern. Aber auch sie ist erschöpft und braucht jemand, der sich um sie kümmert und ihr hilft.

Gilad und Rachel Netanel


Wir sind nicht sicher, ob sie wirklich wiedergeborene Christen sind. Sie glauben an Gott und stimmten manchem zu, worüber wir sprachen. Diese Menschen brauchen Gebet. Möge der Herr sie gerade in diesen schwierigen Umständen näher zu sich ziehen.

Silwan und Rivan
Vater Silwan hatte eine gute Nachricht für uns. Seine Augenoperation ist gut verlaufen und seine Sehkraft hat zugenommen. Für den Rest braucht er eine Brille. Beim letzten Besuch war Rivan sehr blass, und Elizabeth ermutigte sie, zum Arzt zu gehen. Dieser stellte einen niedrigen Blutzuckerspiegel fest, empfahl ihr gewisse Nahrungsmittel und versorgte sie mit Medikamenten. Nun sieht sie wieder viel frischer aus. Dies ist eine wunderbare Gebetserhörung!

Wir fragten Silwan, woher er kommt und wie es mit der Flucht nach Jordanien gegangen war. Seine Familie stammt aus Mossul im Irak. 2014 übernahm der IS die Kontrolle über diese Stadt, und es wurde zusehends schwierig und gefährlich. Silwan erinnert sich, wie seine Tante ihn eines Abends zu sich rief und ihn nötigte, Mossul zu verlassen. Nur anderthalb Stunden später bestieg er mit Frau und Söhnchen das beladene Auto. Unterwegs wurden sie von IS-Leuten angehalten: «Wohin geht ihr?» Silwan gab zur Antwort: «Wir gehen ins Spital.» «Bist du ein Nazarener»? (Das ist die Bezeichnung der Moslems für Christen). Silwan antwortete: «Wir sind Christen.» «In Ordnung, ihr könnt gehen», sagten die IS-Leute. Was für ein Wunder Gottes! Später vernahm Silwan, dass bald nach seinem Weggehen der IS es den Christen schwermachte, Mossul zu verlassen. Den Flüchtenden wurde Geld, Gold, Schmuck und teilweise sogar das Auto weggenommen.

Silwan schaffte es bis nach Irbil. Dort lebte die Familie bis Anfang 2017. Dann reisten sie nach Jordanien. Ihr kleiner Rudy ist inzwischen sechsjährig. Hier wohnt nun auch ihre Tante. Hingegen blieben Silwans blinder Vater, seine Mutter und zwei Brüder mit ihren Frauen im Irak in einer kleinen Wohnung zurück. Sie vermögen es nicht, nach Jordanien zu reisen.

 Danke im Voraus für jegliche weitere Unterstützung syrischer Flüchtlinge. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.

rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.

IMPRESSUM
WEITERE LINKS:

E-MAIL AN REA ISRAEL
SPENDEN