Rundbrief Nr. 161
Januar 2019


Gesegnetes Miteinander
Die Zusammenarbeit zwischen Rea Israel und Charles Reichenbach besteht schon seit Beginn unseres Hilfswerks, also seit über 17 Jahren. Wer gerne die Reichenbach-Projekte unterstützt, kann das nach wie vor über unser Rea Israel-Konto tun. Wichtig dazu ist der Vermerk: Charles Reichenbach. Unser Buchhalter leitet diese Spenden weiter, und Sonja Reichenbach übernimmt die Verdankung. Spenden an Rea Israel sind steuerlich abzugsberechtigt.

In den vielen Jahren unserer Zusammenarbeit sind schon Hundertausende von Franken via Rea Israel von Charles und Sonja Reichenbach an Menschen oder Organisationen in Israel weitergegeben worden – immer gegen Quittung, die für die Buchhaltung gebraucht wird.

So ist unsere Zusammenarbeit unkompliziert, schön, gesegnet und fruchtbar.



Erfolgreiche Weihnachtsaktion in Jordanien
Pastor Najeeb und Elizabeth Atteih
Unsere Kontaktpersonen in Israel: Najeeb & Elizabeth Atteih, Haifa
Bericht von Eilzabeth Atteih


Liebe Spenderinnen und Spender
lieber Kurt,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Rea Israel

Vielen, vielen herzlichen Dank für die grosse Gabe zugunsten der Flüchtlingskinder in Jordanien! Wir danken dem Herrn von ganzem Herzen für jede Person, die diese Aktion unterstützt hat. Es war solch ein Vorrecht, die Freude und Begeisterung auf den Gesichtern der Kinder zu sehen. Doch ohne Ihre Hilfe wäre dies nicht möglich gewesen!

Auf unserer Fahrt von Israel nach Jordanien vernahmen wir, dass die Grenze zwischen Jordanien und Syrien nun wieder offen ist. Dies bewog bereits viele Syrer zur Rückkehr in ihre Heimat.

Ein neuer Taxichauffeur
Am 18. Dezember 2018 reisten Lina (eine Mitarbeiterin unserer Gemeinde) und ich für eine Woche nach Amman, Jordanien. Ein paar Tage vor unserer Abreise nach Jordanien hatte mir unser jordanischer Taxifahrer Shadi am Telefon erklärt, dass er bereits für ein anderes Taxiunternehmen arbeite.

In den letzten vier Jahren unseres Dienstes unter jordanischen Flüchtlingen war Shadi unser Taxifahrer. Unterwegs hörte er unzählige Male von uns das Evangelium. Wir beten weiter um Gottes Reden zu Shadis Herzen und dass er eines Tages Jesus als seinen Erretter annimmt.

Nach seinem Anruf war ich zuerst etwas besorgt, denn die Fahrt von der Grenze bis Amman dauert lange, und für unseren speziellen Dienst dort sind nicht alle Taxifahrer geeignet. Shadi erwähnte Zuheir. Dieser sei der einzige Christ in jenem Taxiunternehmen. Doch weitere Angaben konnte Shadi uns nicht machen. So verliessen wir Haifa in der Ungewissheit, welchen Taxifahrer wir an der Grenze antreffen würden, und baten Gott, sich darum zu kümmern.

Essen macht Freude – sogar so zu tun, als ob!
Nach der Grenzüberquerung ging ich ins Büro des Taxiunternehmens und erkundigte mich nach diesem Mitarbeiter. Dort wurde mir gesagt, er hätte eigentlich nach Amman fahren sollen, doch die Fahrt sei nicht zustande gekommen, also befände er sich auf dem Gelände und warte auf neue Kundschaft. Als wir uns sahen, erinnerten wir uns, einander schon einmal begegnet zu sein. Wie war es schön, ihm sagen zu können, Gott hätte ihn für uns vorgesehen! In der Tat war es ein Segen, einen gläubigen Christen als Taxifahrer zu bekommen, der für eine moslemische Firma arbeitet. Unterwegs liess Zuheir Anbetungsmusik laufen und erzählte von Gottes Führungen. Wir tauschten unsere Adressen und Informationen aus, damit er in Zukunft unser Taxifahrer nach Amman sein kann. Dies ist ein besonderes Geschenk des Herrn.

Kinderkleideraktion
Am Tag nach unserer Ankunft kontaktierten wir die Familien und verabredeten mit ihnen die Zeit, zu der sie mit ihren Kindern in ein bestimmtes Kleidergeschäft ihres Quartiers kommen konnten. Während des ganzen Tages waren Lina und ich dort und empfingen alle diese Familien. Jedes Kind durfte sich nach seinem eigenen Geschmack etwas aussuchen.

Zwei Reaktionen von Kindern fielen Lina und mir besonders auf: Da war einmal ein kleiner Bub. Er schien glücklich und zufrieden. Nachdem er sich sein Kleidungsstück ausgesucht hatte, ergriff er noch zwei Plastikteller und Besteck dazu. Während seine Mutter mit uns an der Kasse stand (natürlich bezahlten wir), kauerte er am Boden und «ass». Offensichtlich machte ihn der Gedanke ans Essen froh.

Der autistische Narso begrüsst Elizabeth.
Narsos herzliche Begrüssung
Die zweite Reaktion hat mit Narso zu tun, dem autistischen Jungen, der nicht sprechen kann, sondern sich mit Schreien und Zappeln äussert. Als er mich sah, lächelte er, stieg auf meinen Schoss und küsste mich auf die Wange. Diese allerliebste Begrüssung berührte mich sehr. Im Alltag lächelt er kaum. Seit ich ihm das erste Mal begegnete, hat Narso einen besonderen Platz in meinem Herzen, und das spürt er.

In den letzten Monaten hat Narso zwei Kurse zur Förderung von autistischen Kindern belegen können. Diese waren bereits ein guter Anfang, doch der Zehnjährige braucht noch viel mehr Unterricht. Er sollte eine besondere Schule besuchen können. Wir haben eine passende ausfindig gemacht. Doch solche speziellen Schulen sind teuer. Das Jahresschulgeld für Narso würde rund CHF 9000.- betragen. Wie gerne möchte ich ihm helfen! Beten wir um Gottes Weisheit, damit wir erkennen, was für ihn tun können.

Zum Schluss fühlte sich jede Familie gesegnet und bedankte sich für unsere Liebe und unseren Dienst. Ich erinnerte sie daran, dass Gott es ist, der uns alle liebt und nicht vergisst. Aber ich erinnerte sie auch daran, dass es Menschen gibt, die ein Herz für Flüchtlinge haben und für sie beten und spenden. Weiter wies ich auf Weihnachten hin, und dass durch Jesu Geburt Gott unter uns wohnt.

Reaktion von Muslimen
Wie wir so diesen Flüchtlingsfamilien dienten, bemerkten wir, dass wir von den Angestellten des Geschäftes beobachtet wurden. Sie sahen die Dankbarkeit der Familien und wie wir einander im Namen Jesu segneten. Als wir am Abend das Geschäft verliessen, sagten sie uns: «Alla yibarak fikum – möge Gott Sie segnen!» Und der Filialleiter meinte: «Die christlichen Festtage sind die schönsten, schöner als die anderer Religionen.» «Wieso denken Sie so?» fragte ich. «Wir sehen, wie Sie sich um Menschen in Not kümmern und sie grosszügig beschenken.» Ich meinte aber: «Ja, aber ihr Moslems helft doch während des Ramadans auch den Bedürftigen.

Anstehen an der Kasse.
Viele Muslime geben grosszügig für humanitäre Zwecke während euren Feiertagen.» Er antwortete: «Das stimmt, aber irgendetwas ist bei euch Christen und euren Feierlichkeiten anders – ich weiss nicht, was es ist.» Da gab ich ihm zur Antwort: «Möchten Sie wissen, was der Unterschied ist? Es ist die Liebe des Herrn Jesus Christus. Ihr als Muslime dient, gebt und sterbt für euren Gott, um seine Anerkennung zu gewinnen. Doch unser Gott starb für uns aus lauter Liebe. An Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus Christus, der uns zuliebe Mensch wurde, um uns zu erretten von der Sünde, die uns von Gott trennt. Er starb, damit wir in Ihm leben. Jetzt lieben wir und geben grosszügig, weil wir selbst viel Liebe und Gnade von Gott bekommen haben.»

Lebensmittel fürs Weihnachtsessen
Am folgenden Tag baten wir die Familien, uns in einem lokalen Supermarkt zu treffen. Dazu reservierten wir eine kürzere festgelegte Zeit.

Als die Familien kamen, erklärten wir ihnen, sie dürften sich Lebensmittel aussuchen, um ein feines Weihnachtsessen für ihre Familie zu kochen. Die Angestellten und Leiter des Lebensmittelgeschäftes waren anfänglich etwas skeptisch, doch als sie unsere ehrlichen und freundlichen Absichten erkannten, tauten sie auf. Sie reservierten sogar eine Kasse eigens für diese Familien. Der Manager des Sicherheitsdienstes half beim Verpacken der Sachen in Plastiktüten. So ging alles reibungslos, und Lina machte von jeder Familie ein Foto.

Kostenlos einkaufen – dank treuen Spendern!
Für Lina ergab sich eine Möglichkeit, mit Narsos Mutter ins Gespräch zu kommen, als sie ihr beim Tragen der Lebensmittel half. Auf dem Weg zum Taxi bedankte sich die Frau für alle Hilfe und den Segen für ihre Familie. Für Lina war dies ein besonderer Moment, da sie nicht fliessend Arabisch spricht. Doch Gottes Liebe kennt keine Sprachbarrieren.

Als «unsere» Familien Lebensmittel einkauften, gab es auch andere, uns nicht bekannte Familien und Paare im Geschäft, die mitbekamen, was wir taten. Sie kamen zu uns und flehten uns an, ihnen zu helfen. Einige waren samt den Kindern da und wollten wissen, warum sie nicht auch zur Kleideraktion am Vortag eingeladen worden seien. Ich entschuldigte mich und erklärte, wir würden eben nicht alle bedürftigen Flüchtlingsfamilien kennen. Aber ich erlaubte ihnen, Lebensmittel auf unsere Kosten zu kaufen.

Die Not ist so viel grösser, als wir Mittel zur Abhilfe haben. Doch wie schön, wenn wir wenigsten einigen von ihnen helfen können. Mein Herz bricht, wenn ich Familien sehe, die um Hilfe betteln. Durch Gottes Gnade reichte das Geld, um auch diese zusätzlichen Familien mit Lebensmitteln zu segnen.

Kinder strahlen viel Liebe zurück. Elizabeth Atteih mit Flüchtlingskind.
Bitte beten Sie weiter für diese Familien, dass sie Jesus persönlich als Retter in ihr Leben aufnehmen und in ihm bleiben, auch in schwierigen Umständen.

Wir danken Rea Israel und segnen Sie alle für Ihre Liebe, Anteilnahme und Grosszügigkeit. Gott sei Ihnen ein treuer Vergelter!
In Dankbarkeit und grosser Wertschätzung,


Ihr «Herz zu Herz-Dienst» unter den Flüchtlingen

Najeeb und Elizabeth Atteih
Immanuel Gemeinde, Haifa, Israel


Makor HaTikvah – Messianische Schule in Jerusalem
Das neue Schuljahr 2018/2019
Am 2. September begrüssten die Mitarbeiter und Freunde von Makor HaTikvah unsere Erstklässler und neuen Familien mit offenen Armen. Es gibt ja den berühmten Spruch „Wissen ist Macht“. Welch eine Freude ist es zu wissen, dass all unsere Kraft von Gott kommt, und indem wir fachliches Wissen gewinnen, das auf geistlichem Grund beruht, stärken wir den Körper Christi in Israel mit jeder Generation. Wir wünschen all unseren Schülern ein erfolgreiches Jahr, gefüllt mit Gebet und Freude. Mögen sie nach Wissen dürsten, nach Gottes Weisheit und Kraft, sein Licht in der Welt zu bleiben.

Brief des Direktors

Liebe Freunde,
Dieser September ist ein besonderer Monat im Leben unserer Schule. In der Geschichte von Makor Hatikvah zum ersten Mal und wohl auch in der Geschichte Israels öffneten wir die Tore unserer messianischen Schule als eine vom Staat Israel zertifizierte und anerkannte Schule. Es war eine bewegende Zeremonie. Wir sind dankbar für die Bewahrung, die Gebete und die finanzielle Unterstützung. Über allem danken wir dem gütigen Herrn für die Beantwortung von Gebet und dafür, dass ER möglich machte, was oft unmöglich erschien. Danke dir, Gott!

Im September schlossen sich neun Familien unserer Schule an. Einige von ihnen sind Neueinwanderer aus verschiedenen Ländern. Wir sind begeistert, neue Gläubige zur Schule kommen zu sehen und die Möglichkeit zu haben, ihnen dabei zu helfen, ihre Heimat im Land Israel gründen zu können.

Der September enthält viele Feiertage. Es sind Tage, an denen Gott uns an historische und gleichzeitig prophetische Zeiten erinnert: Das Fest der Trompeten, heute bezeichnet als Rosh HaShana (Jüdisches Neujahr); Yom Kippur (Versöhnungstag); Sukkot (Laubhüttenfest). Während des Trompetenfests kann man das Schofar oder die Trompeten überall hören. Es ähnelt dem Klang vom Weinen vor Gott und erinnert uns daran, dass der Herr unser Weinen und Schreien hört. Der Trompetenklang erinnert uns auch an die prophezeite Rückkehr unseres Königs.

Yom Kippur ist ein Tag der Verantwortung, ein Tag der Vergebung und des Empfangs von Vergebung. Wir erinnern uns an Jesus als komplette Versöhnung, als vollständiges Opfer, für uns gegeben, um alle unsere Sünden zu bedecken. Das Volk Israel wird durch ihn ein für alle Mal gerettet werden (Römer 11, 26).

Sukkot steht für die vierzig Jahre der Wanderschaft der Israeliten in der Wüste, wo sie in behelfsmässigen Unterständen (Laubhütten) wohnten. Die Prophezeiung über den Tag des HERRN in Sacharja 14, 16 spricht von „alle (Nationen), … werden jährlich (nach Jerusalem) heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.“

Dies sind die Feiertage, die das Kommen des Messias ankündigen und uns daran erinnern, dass wir in jedem Moment bereit sein müssen, ihn zu treffen. Darum ist es sehr wichtig für uns an der Schule Makor HaTikvah, die Atmosphäre in den Mitarbeitern und Schülern zu erhalten, in der er uns bereit findet, wenn er kommt. Wir haben das Ziel, eine neue Generation von starken Gläubigen zu heranzubilden, die voller Früchte des Heiligen Geistes sind.

Glückliche Feiertage der ganzen Familie von „Makor Hatikvah“ und allen unseren Unterstützern.

Yoel Russu


Abschied von Cookie
Wir haben leider mitzuteilen, dass Cookie Schwaeber-Issan kürzlich die Schule verlassen hat. Cookie investierte fast zehn Jahre ihres Lebens in hingegebenem Dienst an Makor HaTikvah und war in vielerlei Hinsicht massgeblich dafür besorgt, die Schule auf ein höheres Niveau zu bringen. Wir als Familie von Makor HaTikvah möchten Cookie noch einmal für ihren Dienst danken wie auch für ihre Leitung von Makor HaTikvah. Wir beten um des HERRN Segen auf ihrem neuen Weg.

Wir freuen uns darauf zu sehen, was der HERR für Makor HaTikvah in den kommenden Jahren bereithält!

Elternecke
Ein neues Schuljahr! Das bringt Aufregung: Neue Klassen, neue Aktivitäten, neue Räume, neue Freunde, neue Lehrer. Manchem Kind bringt all das Neue auch Angst mit sich.

Unsere Kinder werden herausgefordert. Einige mehr, andere weniger. Für uns Eltern ist es wichtig, unseren eigenen Weg zu finden, wie wir mit Unsicherheit, Sorge, Stress und Furcht umgehen. Dann können wir unseren Kindern helfen, ebenso damit fertig zu werden.

Für mich ist das Wort Gottes ein starkes Werkzeug. Immer wieder finde ich einen Vers, der mir viel bedeutet. Momentan ist „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl“ aus Sprüche 17, 22 mein „Power-Vers“. Wenn Frust, Sorge oder Furcht mich befallen wollen, lasse ich „Ein fröhliches Herz tut dem Leibe wohl!“ in meinem Herz und Kopf aufsteigen und staune dann, was diese Wahl bewirkt, wie sich Frieden und Gelassenheit einstellen. Sogar auf meine Umgebung färbt diese positive Haltung ab.

Wie bleiben wir mit unseren Kindern verbunden, wenn unsere Wege verschiedenen Spuren folgen? Zeit zu finden für gute Gespräche, kann eine grosse Herausforderung bedeuten.

Unsere beiden Kinder sind nun erwachsen. Als Teenager fand unser älterer Sohn keine Zeit, mit uns zu sprechen – ausgenommen spätnachts. Und das war nun gar nicht meine ideale Zeit. Mein Mann und ich waren müde und wollten schlafen. Und doch wollten wir auch im Leben unseres Sohnes bleiben. So ‚schafften‘ wir Zeit. Manchmal bereitete ich ein Nachtmahl oder ich las, bis er nach Hause kam. Dann setzte er sich gern für eine Weile zu mir. Als er anfing zu studieren, klingelte das Telefon – spät in der Nacht, und wir sprachen miteinander zu einer Zeit, die gut für ihn war. Eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich als Mutter machte, war: Zeit zum Zuhören und für den Austausch zu haben.

Lassen wir unsere Kinder wissen, dass sie nicht allein sind; dass wir immer für sie da sind.

Seien Sie gesegnet!

Cyndi Chetrit

Wie Sie helfen können:
Ohne Ihre beständige Hilfe wären wir nicht in der Lage, den Bedürfnissen unserer Schüler zu entsprechen.

Kosten des Rechtsstreits um staatliche Anerkennung
Obwohl wir uns freuen, dass Makor HaTikvah nun eine vom Erziehungsministerium registrierte und anerkannte Schule ist, kämpfen wir immer noch mit den Kosten dieses Rechtsstreits, wie bereits in vergangenen Jahren.

Fahrten und Kultur
Auch im neuen Schuljahr haben wir Fahrten für unsere Schüler geplant. Diese Aussen-Erfahrungen bedeuten unseren Schülern sehr viel,

Laptops für die Schüler
Das israelische Schulsystem bewegt sich immer weiter hin zum Einsatz von Laptops, Tablets oder zu 2-in1-Geräten. Es werden immer mehr Inhalte und Bücher in solchen Systemen digital angeboten.

Joseph Reserve Fund
In diesem Jahr haben wir Schüler (etliche von ihnen sind Geschwister derselben Familie), die sich die Schulgebühren nicht leisten können. Indem Sie diesen Familien helfen, können Sie einer israelischen Familie Ihre Liebe zeigen, die sonst nicht in der Lage wäre, ihr Kind auf eine Schule von Gläubigen zu schicken.

 Gaben für die Schule Makor HaTikvah bewirken viel Segen und werden gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
Postkonto 60-730528-4


Oder, wenn Sie uns bei diesem Projekt unterstützen möchten, schicken wir Ihnen gerne weitere Informationen und Einzahlungsscheine resp. Zahlscheine zu. Vielen Dank.


Makor HaTikvah – Messianische Schule in Jerusalem
Neue Regelung bei den Stipendien

Unsere Schulkinder zahlen ein reduziertes, subventioniertes Schulgeld von CHF 250.- – 275.- pro Monat. Eigentlich würde der Betrag bei CHF 800 – 1000.- liegen, doch so viel können die Familien nicht aufbringen. Daher sucht die Schule Ressourcen, dies zu ermöglichen. Es gibt Familien, die nicht einmal in der Lage sind, CHF 250.- zu zahlen und uns daher um ein zusätzliches Stipendium bitten.

Unter den Bittstellern gibt es wirklich bedürftige, aber auch manch durchschnittliche Familie. Auf meine Empfehlung hin beschloss der Vorstand der Makor HaTikvah-Schule, mehr Transparenz für die Stipendien zu schaffen. Dieses sollte sich nach dem Einkommen der Familie und der Anzahl der Kinder richten. So gibt es Familien, die 30 – 100 % Stipendium bekommen. Doch, wie gesagt, das angesetzte Schulgeld deckt noch immer nicht die vollen Schulkosten.

Alle Spenden, die wir für Schulgelder bekommen, legen wir auf ein spezielles Konto. Es kommt vor, dass wir mitten im Jahr eine Anfrage für ein Stipendium bekommen. Wenn wir nun Ressourcen auf dem Konto haben, können wir den Antrag gemäss den finanziellen Dokumenten der Familie besprechen.

Zudem sehen wir die Notwendigkeit, den Familien, die gern ein zweites oder drittes Kind in unsere Schule schicken möchten, mehr Rabatt auf ihr Schulgeld zu gewähren, nämlich 25 %, statt nur 5 % wie in der Vergangenheit.

Mit der Spende von Rea Israel bekommen folgende Kinder eine Unterstützung:
Ariel und Shalev. Diese beiden Kinder bekommen ein 100 %-Stipendium (in der Familie gibt es acht Kinder). Zoe, das dritte Kind jener Familie, wird durch eine anderweitige Spende abgedeckt. Weiter können mit Hilfe von Spendern von Rea Israel folgende Kinder die Schule besuchen: Naomi, Rafael und Mishel. Diese drei letzten Kinder bekommen 50, 35 und 30 % Unterstützung.

Ihre Gabe deckt die finanziellen Schulkosten dieser fünf erwähnten Kinder. Vielen herzlichen Dank dafür! Ein Kind kostet im Monat rund CHF 270.-, im Jahr also 2'700.-, da das Schuljahr nur zehn Monate lang ist.

Es gibt nun noch andere Schüler, die eine Unterstützung brauchen. Es wäre wunderbar, wenn Ihre Leser ihr Herz öffnen, um diesen Kindern und der Schule zu helfen. Mir ist es sehr wichtig, die Situation deutlich zu erklären, damit Sie und andere Freunde verstehen, wie wir versuchen, mit den Spendengeldern gewissenhaft umzugehen und sie gezielt einsetzen.

Yoel Russu, neuer Schulleiter


 Weitere Gaben oder Stipendien für unbemittelte Makor HaTikvah-Schüler werden sehr gern weitergeleitet. 

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Meir Panims Kinder-Clubs
Die Organisation Meir Panim ist bekannt für ihre Gratis-Restaurants für Bedürftige in Israel, doch sie kümmert sich auch um die junge Generation.

Meir Panim erklärt: «Nicht jedes Kind freut sich am Ende des Schultages, wenn es die Klingel hört, denn zu Hause ist nicht immer jemand, der mit einer Umarmung und warmem Essen auf es wartet». Viele Eltern und Alleinerziehende sind berufstätig und kommen erst abends nach Hause.

In diesen Clubs können die Kinder die Stunden zwischen Schule und Elternhaus sinnvoll verbringen.
Um solche Kinder in ihrer Freizeit von der «Strasse» wegzuholen, etablierte Meir Panim schon vor Jahren sogenannte Kinderclubs.

Dort bekommen sie eine warme Mahlzeit, kompetente Hilfe bei den Schulaufgaben, ein offenes Ohr und schliesslich nochmals eine leichte Verpflegung, bevor sie nach Hause gehen. Eine solche Unterstützung nach Leib und Seele bewahrt die Kinder vor vielen Gefahren.

Ausgaben:
Aufwand pro Kind und Tag: CHF 16.-
Aufwand pro Kind und Monat: CHF 336.-
Neue Bücher und Schul-Materialien für die Clubs pro Monat: rund CHF 150.-
Diverse Unterhaltskosten

Hier findet der Club in einem Schutzbunker statt.
In der südisraelischen Stadt Sderot, die in der Nähe des Gazastreifens liegt, gibt es drei Meir Panim-Kinderclubs. Im erneuten Konflikt wurden von der Terrororganisation Hamas wieder viele Raketen auf Sderot und die umliegenden Orte abgefeuert. Die Bewohner verbrachten Stunden in Angst und Schrecken in ihren Schutzbunkern. 40 % der städtischen Bevölkerung leidet unter dem Nachkriegsstress-Syndrom.

Nach dem ausgehandelten Waffenstillstand geht das normale Alltagsleben weiter.

Die Mitarbeiter der drei Kinderclubs in Sderot haben alle Hände voll zu tun, um die Arbeit wieder aufzunehmen. Diese Clubs sind in umfunktionierten Schutzbunkern untergebracht.

Zusammengestellt von Silvia Pfeil
(Fotos: Meir Panim)



 Gaben für Meir Panim im Allgemeinen oder für die Kinderclubs im Speziellen werden sehr gern weitergeleitet. 

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Erweiterung des Haifa-Heimes
Segnen Sie Holocaustüberlebende!

Von Lisa Schmid

ICEJ-Mitarbeiterin Yudit Setz und ihr Mann Will sind im Sommer nach Haifa übergesiedelt, um das Heim für bedürftige Holocaustüberlebende vor Ort noch intensiver betreuen zu können. Der Umzug (nach über 30 Jahren in Jerusalem) sei „herausfordernd“ gewesen und ihre eigene Wohnung noch nicht fertig. Doch davon lassen sich Yudit und Will nicht abschrecken. Momentan wohnen sie übergangsweise im neuen Gebäude, das die ICEJ-Deutschland zur Erweiterung des Haifa-Heims erworben hat.

Umbaupläne und Genehmigungen
Die Arbeiten an der Aussenfassade werden bereits in Angriff genommen, was deutlich zu sehen ist – das gesamte Haus ist eingerüstet. An den Umbauplänen arbeitet ein Architekt. Allerdings sind für die Baumassnahmen im Inneren des Hauses (Aufzug) und auf dem Dach, das durch einen Gemeinschaftsraum aufgestockt werden soll, noch behördliche Genehmigungen erforderlich.

© Foto: ICEJ, ICEJ-Mitarbeiterin Yudit Setz vor dem neuen Gebäude für das Haifa-Heim, das sich derzeit im Umbau befindet.
«Das ist ein grosses Gebetsanliegen», sagt Yudit, die das Umbauprojekt gemeinsam mit Schimon Sabag, dem Direktor des Heimes, koordiniert. «Schimon arbeitet mit Hochdruck daran, die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen.» Im Oktober finden in Israel Kommunalwahlen statt. Die Beziehungen zur bisherigen Stadtverwaltung sind ausgezeichnet. Sollte es allerdings an der Spitze und in den Ausschüssen zu Personalwechseln kommen, könnte sich der bürokratische Prozess über Monate hinziehen.

Tragfähiges Konzept
Unterdessen überprüft Will Setz das Gebäude auf kleinere Mängel im Innenbereich, die durch Handwerkereinsätze behoben werden könnten. «Wir erhalten so viele Anfragen für freiwillige Einsätze, das ist ganz wunderbar», sagt Yudit. «Doch wir brauchen Weisheit, um ein gutes und tragfähiges Konzept zu erarbeiten. Gleichzeitig haben wir keine Zeit zu verlieren.» Viele Bewohner des Heimes sind über 90 Jahre alt, ihre geistigen und körperlichen Kräfte nehmen immer mehr ab. Ein verbessertes räumliches Konzept, das auch die Unterbringung von Pflegekräften mit einschliesst, ist notwendig. Genau das wird das neue Gebäude bieten.

«Bitte unterstützen Sie den Umbauprozess durch Ihre Gebete und Ihre Gaben! Verwendungszweck „Haifa-Heim“. Herzlichen Dank!»

 Gaben für das Haifa-Heim für Holocaustüberlebende werden sehr gern weitergeleitet. 

Bitte helfen Sie uns helfen!
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Shoshanna Kolmer
Pastor Najeeb und Elizabeth Atteih
Geboren: 1919
Geburtsland: Tschechien


Shoshanna hatte drei Geschwister und lebte mit ihrer Familie in Mukatschewe, was heute zur Ukraine gehört.

Seit 2013 lebt sie im Haifa-Heim für Holocaust-Überlebende und wird mit viel Liebe umsorgt. Das Heim wird von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) unterstützt. Gründer und Leiter ist Simon Sabag.

In den vergangenen Jahren hat Shoshanna oftmals unsere Reisegruppen besucht. Die Treffen fanden jeweils in unserem parkierten Reisebus statt. Dorthin wurde sie von einer Begleitperson gebracht. In fliessendem Deutsch erzählte sie unseren Teilnehmern Teile ihrer schweren Lebensgeschichte.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach und die Nazis auch Tschechien besetzten, wurde Shoshannas Familie samt Grossmutter ins Ghetto in Mukatschewe geschickt. Shoshanna gelang es, aus dem Ghetto zu fliehen, um in Ungarn falsche Pässe zu besorgen. Doch auf dem Weg dorthin wurde sie von den Nazis aufgegriffen und am 29. März 1944 nach Auschwitz geschickt (ihre tätowierte Nummer am Arm zeigt sie den Zuhörern noch heute).

In Auschwitz erlebte sie unsagbares Leid. Davon berichtete sie unseren Reisegruppen, um das Gedenken an das Verbrechen des Holocaust auch für die junge Generation wachzuhalten. Shoshanna erinnert sich noch sehr gut an die Qualen, Erniedrigungen, Schläge, Misshandlungen, Schmerzen, Ängste, das Leid und den Terror. Nachts wird sie in den Träumen davon verfolgt, ihre Gesundheit leidet noch heute darunter. Unseren Gruppen erklärte sie, das alles musste sie nur erleiden, weil sie Jüdin sei! Ihre Geschichte erschüttert uns zutiefst!

Im weissen Hemd: Simon Sabag, Gründer und Leiter des Haifa-Heims.
Am 2. Mai 1945 wurde sie aus Neustadt-Glewe entlassen. Den Todesmarsch von Prenzlau dorthin hatte sie wie ein Wunder überlebt. Die Befreiung geschah durch die Rote Armee! Shoshanna war schwach und krank. Mit Läusen, Lungenentzündung und Typhus wurde sie aus dem Lager entlassen.

Später, nach ihrem Spitalaufenthalt, reiste sie mit ihrer Schwester am 29. März 1946 in das damals von England verwaltete Palästina.

1948 wurde der Staat Israel geboren. Im selben Jahr heiratete Shoshanna und wurde Mutter von zwei Kindern. Heute ist sie verwitwet und hat drei Enkelkinder.

Eine grosse Feier zu Shoshannas 99. Geburtstag fand im Oktober statt. Obwohl sie noch nicht ganz 100 Jahre erreicht hat, sagt man in Israel bereits: Du stehst am Anfang deiner 100 Jahre!

Rea Israel hat die lohnende Arbeit des Holocaust-Heimes in Haifa schon vielfach finanziell unterstützt. Zurzeit beherbergt es rund 70 Überlebende. Es gibt eine Warteliste, denn selbst die damals Jüngsten werden alt und benötigen Pflege. Darum sind Bauarbeiten im Gang, um ein weiteres Haus für diesen Zweck herzurichten.

Gerne darf man mit einem monatlichen Betrag oder einer einmaligen Spende einen dieser Holocaust-Überlebenden «adoptieren». Persönlichen Kontakt gibt es nicht, und die Gaben kommen alle in denselben Fond. Doch für das Heim ist es eine grosse Hilfe, mit solchen Liebesgaben rechnen zu dürfen.

Quelle: Internationale Christliche Botschaft Jerusalem
Zusammengestellt von Silvia Pfeil



Morgendämmerung in der arabischen Welt – Muslime lernen Jesus kennen
DMG-Redakteur Theo Volland
«Wir erleben einen Aufbruch zu Jesus Christus hin wie nie zuvor.» So erklärte ein junger Araber die momentane geistliche Situation in vielen Ländern im arabischen Sprachraum. Was sind die Hintergründe?

«In der gesamten arabischen Welt kommen Muslime auf uns arabische Christen zu und wollen wissen, was es mit unserem Glauben auf sich hat. Das ist zum ersten Mal in der Geschichte in diesem Ausmass so. Sie sehen den Unterschied in unserem Leben und fragen uns offen, wieso wir Christen so anders sind. So viele arabische Muslime wie nie zuvor beginnen ein Leben in der Nachfolge von Jesus.» Mit dieser Aussage eines arabischen Christen fasst Theo Volland, Kommunikationsbeauftragter der Missionsgesellschaft DMG, die Eindrücke seiner kürzlichen Reise in den Nahen Osten zusammen.

Was sind die Gründe?
Von Marokko bis Oman und von der Levante bis in den Sudan sei eine «Morgendämmerung» in der rund 380 Millionen Menschen zählenden Gesellschaft dieser Weltgegend zu verspüren, so Volland. Die Gründe für das erwachende Interesse von Muslimen am christlichen Glauben seien vielfältig. Viele Muslime fänden im Islam keine Antworten auf zentrale Fragen. Wenn sie Glaubensfragen stellten, erhielten sie in ihren Familien und vom Imam meist nur ein «Das ist halt so» zur Antwort, so Volland. In einer Zeit, in der man sich über soziale Medien und Internet umfassend informieren kann, gebe sich die junge Generation mit derartigen Antworten nicht mehr zufrieden. Ein zweiter Grund seien der grosse Frust und die Enttäuschung angesichts des Terrors, der im Namen des Islams die Welt überzieht. Viele Muslime sagten sich in diesen Tagen: «Wenn Hass und Tod von Allah kommt, warum soll ich so etwas glauben?» Es berühre die Menschen, was Muslime Muslimen in Syrien, Irak und anderen Ländern antun. Immer mehr Muslime begegneten Christen im Gespräch heute nachdenklich und interessiert.

Weltbild «bis ins Mark erschüttert»
Der frühere Stolz, Muslim zu sein, sei heute bei vielen einer tiefen Scham gewichen. «Das Weltbild der Muslime ist bis ins Mark erschüttert», erklärt der arabische Christ gegenüber Volland. «Muslime weltweit suchen nach Alternativen, dabei rückt der Glaube an Jesus in ihr Blickfeld.» Besonders die junge Generation habe Sehnsucht nach Freiheit, wolle eigenständig denken und selbst Antworten finden: «Glaube muss funktionieren und Gutes bewirken.» Wenn sie bei Christen sehen, was Jesus im Leben verändert, stellten sie verblüfft die Frage: «Wieso bist du so? Was hat es mit Jesus auf sich?»

Viele Gespräche und kleine Gruppen
In seinem Land im Nahen Osten entstünden derzeit neben den registrierten Kirchen viele kleine, neue Hausgruppen von Christusnachfolgern aus muslimischem Hintergrund, erklärt der arabische Christ. Er habe täglich Seelsorgegespräche mit Suchenden. Ein junger Kanadier, der seit zwei Jahren in den Emiraten studiert, bestätigt im Gespräch mit Volland, was der arabische Leiter erzählt hat. Mitten im Herzen Arabiens, in den Emiraten, erlebe er eine unerwartete Offenheit. Ältere Christen hätten ihm erzählt, wie schwer es früher gewesen sei, mit Einheimischen über Jesus zu reden. Das habe sich geändert. Er werde täglich nach seinem Glauben gefragt. Bei einem Einsatz von acht Christen sei es in nur einer Woche zu 2'000 längeren Glaubensgesprächen gekommen, 200 Interessierte hätten Informationen angefordert, berichtete der 24-Jährige und stellt mit Freude fest: «Eine solche Offenheit habe ich in den Emiraten nicht erwartet»

Vor Christus die Waffen gestreckt
Welche Anziehungskraft das Leben als Christ hat, habe kürzlich ein libanesischer Pastor erlebt. Ein islamischer Attentäter sei bewaffnet in seine kleine Kirche gekommen, weil er den Pastor töten wollte. Doch der liebevolle Empfang in der Gemeinde und die freundliche Art und Predigt des Pastors habe den jungen Mann überzeugt. Er habe seine Waffe steckengelassen und sich am Ende für den Glauben an Jesus entschieden. Seither halte er sich treu zu der Gemeinde und bekenne sich mutig zu Christus.

Zum Beispiel Ägypten
Ähnliche Berichte hörte Volland aus dem Jemen, aus Jordanien und auch aus Ägypten. Ein etwa vierzigjähriger Christ aus dem Land am Nil erklärte gegenüber Volland: «Ich leite zehn Teams in verschiedenen Städten, die Menschen von Jesus weitersagen. Sie erleben jeden Tag, wie sich Muslime Jesus zuwenden. Interessierte kommen in unsere Gemeinden, suchen vorsichtig das Gespräch mit einzelnen Christen und stellen ihre Fragen.» Gleichzeitig wachse der Mut der ägyptischen Christen, offen von Jesus zu reden. Sie reisten in Städte, wo niemand sie kenne, und verteilten Schriften. Andere engagierten sich in der Medienarbeit. Es gebe bereits 50 ägyptische christliche Fernseh- und Online-Radiosender und täglich neue Websites über Jesus. Abertausende Muslime bekämen so erstmals echten Zugang zum Evangelium.

Datum: 01.11.2018
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Theo Volland / DMG / Livenet




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