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Rundbrief Nr. 192
August 2021


Bücher von Dany Walter
Dany Walter wurde 1944 in der Sharon-Ebene in dem kleinen Dorf Sde Warburg geboren. Seine Eltern waren als deutsche Juden vor dem Naziterror ins damalige Palästina geflohen.

Nach Beendigung der Grundschulzeit lebte er bis zum Beginn seines Militärdienstes im Kibbuz Ginosar am See Genezareth. In diesen vier Jahren arbeitete er an den Wochenenden und während den Schulferien als Fischer.

Seinen Militärdienst leistete Dany Walter bei den Fallschirmjägern. Dieser Einheit blieb er bis zu seinem 50. Lebensjahr als Reservist zugeordnet.

In einer Zweigstelle der Tel Aviver Universität studierte er sechs Jahre Wissenschaft und Geografie. Im Auftrag des Naturschutzvereins führte er Ausbildungskurse, u.a. des Lehrerseminars, durch das Land. Seit 1975 zeigt Dany Walter als Reiseführer Gästen aus aller Welt Israel, das Gelobte Land.

In diesen Büchern erwähnt der Autor Zusammenhänge zwischen den göttlichen Plänen und den von Gott speziell erwählten Orten ihrer Ausführung. Biblische Begebenheiten sind oft mit den geografischen Besonderheiten des Landes Israel verknüpft.

Diese Bücher können bei Rea Israel bestellt werden:
per Post, Fax, Mail oder Telefon

REA ISRAEL
Christliches Hilfswerk
Postfach 2629
CH-5001 Aarau

Tel.: 062 849 93 90
Fax 062 849 93 92

mail[at]reaisrael.ch


Spezialpreis Fr. 20.- (statt Fr. 32.-) inkl. Versandkosten
«Das gelobte Land» ist auch auf Englisch erhältlich

P.S. Wir haben nur noch einen kleinen Vorrat.


Hilfe für die messianische Schule Makor HaTikva
Ein Teil der Schüler vor dem Schulhaus Makor HaTikva.
Die Makor HaTikva-Schule in Jerusalem wurde 1991 gegründet. Seit 2018 ist sie staatlich anerkannt, erhält von diesem jedoch keine finanzielle Unterstützung. Das heisst, die Schüler bzw. deren Eltern bezahlen das Schulgeld.

Was macht diese Schule so einzigartig?

Lehrer und Schüler, ob Juden oder Nichtjuden, sind vereint in Jesus, ihrem Messias (= messianisch).
Die Vision der Schule besteht darin, nebst den obligatorischen Fächern die Schüler zu verantwortungsvollen Bürgern und zu standhaften Jüngern Jesu heranzubilden.
Es gibt die Klassen 1-9, und die Schülerzahl wächst! Für das kommende Schuljahr, nach der Sommerpause 2021, werden 140 Schüler erwartet, davon 20 neue.
Manche Kinder kommen aus finanzschwachen Familien. Ihr Schulgeld muss mit Spenden aufgebessert oder sogar völlig übernommen werden.
Da die Schülerzahl wächst, der zur Verfügung stehende Platz im Gebäude jedoch beschränkt ist, versucht die Schule, einige Renovationen durchzuführen, um mehr Raum zu schaffen. Doch das alles kostet!

Auch der Schulleiter, Yoel Russu, musste im vergangenen Gaza-Konflikt als Soldat einrücken.
Aktuelle Not

Yoel Russu, der Schulleiter, teilte uns folgende Dringlichkeit mit:
Während der Sommermonate müssen die Schüler kein Schulgeld bezahlen. Doch die Lehrerlöhne laufen weiter. Das macht die Situation auch in diesem Sommer schwierig.

Diese Not leiten wir wiederum an Sie, liebe Leserin, lieber Leser, weiter. Jede Gabe, ob klein oder gross, ist hochwillkommen!


Zusammengestellt von Silvia Pfeil

 Gaben für die messianische Schule Makor Ha Tikva leiten wir gerne weiter. 


«Danke!»
Eltern erziehen ihre Kinder dazu, Danke zu sagen, wenn sie ein Geschenk erhalten. Un-sere Spendenempfänger tun dies auch regelmässig. Hier möchten wir Sie an einigen dieser Dankesschreiben teilhaben lassen, denn die Gaben, die wir weitergeben, kommen von IHNEN! Darum gebührt der Dank Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender!

Grandpa Jack, Therapeutische Pferdefarm: Ihre Unterstützung ist beispielhaft und gibt uns das Gefühl, in unseren Bemühungen nicht allein zu sein. Das Wissen tut gut, dass es auch andere Menschen gibt, die sich sehr um unsere Anliegen kümmern. Dies wiederum gibt uns Kraft, in unserem Einsatz weiterzumachen. Ihre Grosszügigkeit wissen wir sehr zu schätzen!
Gil Ben Ishay

Weg zur Heilung: Wir empfinden Sie bereits als untrennbaren Teil unseres Vereins, da Sie mit Ihren bedeutenden Spenden über die Jahre hinweg einen solch massgeblichen Anteil an seinem Bestehen haben. Es ist nicht einfach, unser Empfinden in Worte zu fassen, daher bedienen wir uns Worte klügerer Menschen: «Barmherzigkeit in unseren Herzen zu pflegen – das ist die einzige wirkungsvolle geistige Antwort auf Hass und Gewalt» (Thich Nhat Hanh). Wir glauben fest daran, dass unser Tun zur menschlichen Annäherung an unsere Nachbarn beiträgt und dies die angemessene Antwort auf die gewaltvolle und rassistische Realität in unserer Region ist.
Yuval Roth

Flüchtlingshilfe in Jordanien
Shalom aus Jerusalem. Unseren innigen Dank für die heute erhaltene Überweisung für die christlich-irakischen Flüchtlinge. Flüchtlinge sind wohl jene Menschen, die in einer Pandemie am verletzlichsten sind, und die Auswirkungen werden noch zunehmen. Für die meisten von ihnen gibt es keine Impfung. Die Familien haben Mühe, ihre Rechnungen für Medikamente, Miete, Nebenkosten und Ausgaben für Lebensmittel zu bezahlen. Darum sind wir so dankbar für die Patenschaften! Diese helfen ihnen nicht nur zum Überleben, sondern auch, sich daran zu erinnern, dass Gott sie nicht vergessen hat. Familien, die sich zur Auswanderung beworben haben, warten noch immer darauf. Lieber Bruder Kurt, wir schätzen dich ausserordentlich. Deine Freundschaft ist uns sehr kostbar! Bitte sende unseren innigen Dank an alle diejenigen, die für diese Menschen beten und weiterhin diese lieben, irakischen Flüchtlinge unterstützen.
Shmuel und Pamela Suran

Be’ad Chaim (Pro Leben): Eine Mutter von drei Kindern brauchte teure Medizin für ihre Krankheit. Selber finanzieren konnte sie diese nicht. Ihr gewalttätiger Mann sitzt immer mal wieder im Gefängnis. Durch Spenden konnten diese Medikamente nun gekauft werden. Diese Mutter Tehila schrieb glücklich zurück: DANKE, DANKE, DANKE!
Sandy Shoshani

Pniel-Gemeinde: Liebe Freunde von Rea Israel, vielen Dank für Ihre Spende! Wir freuen uns sehr über Ihre Liebe und Unterstützung! Viel Segen und Liebe,
Ya-El Goren (Buchhalterin)

Und Daniel Yahav, Pastor der Pniel-Gemeinde, bedankt sich speziell im Namen jener Menschen, welche Essenspakete erhalten haben.

Meir Panim
Vielen Dank für Ihre anhaltende Unterstützung. Wir freuen uns so sehr darüber und fühlen uns durch Ihre Grosszügigkeit gestärkt! Ich hoffe, dass Sie wiederum Israel besuchen können, da es Touristen wieder erlaubt ist, ins Land zu kommen. Mimi Rosmaryn

Armenien
Vielen Dank für Ihre Bemühungen. Wir beten, dass Gott Kurt Wenger, das ganze Team und alle Spender und Spenderinnen segnet! Die erhaltene Gabe ist eine grosse Hilfe für die bedürftigen Familien in Armenien.
Pastor Sargis

Migdalor (Leuchtturm)
Shalom aus Israel! Ihre grosszügige Gabe hat uns sehr berührt. Das ist wirklich ein Segen und eine grosse Hilfe für Migdalor. Bitte leiten Sie unsere grosse Dankbarkeit an Herrn Kurt Wenger und die Organisation weiter. Ich habe mich gefreut zu hören, dass Herr Kurt nach Israel kommt. Wir freuen uns darauf, ihn zu uns einzuladen.
Haim & Ariela Itkis

Das Kloster Haifa (Buchhalter Vova) und Pastor Benjamin Sadovsky aus Rishon LeZion geben ebenfalls ihrer Dankbarkeit Ausdruck.



Von reisefreudigen Touristen sind viele Menschen und Berufsgruppen abhängig. Wer reist, unterstützt ebenfalls Bedürftige – und hat erst noch einen kostbaren Gegenwert in Form von Erholung, Abwechslung, Horizonterweiterung usw. usf. Darum freuen wir uns, Ihnen wieder schöne Reisen anzubieten.

Bade- /Kuraufenthalt am Toten Meer 25. Okt. – 4. Nov. 2021.
Möglichkeit zur Verlängerung bis 7. oder 11. Nov. Reisebegleitung: Kurt Wenger und Christine Lamprecht


Flusskreuzfahrt: Auf der Donau bis zum Delta und Schwarzen Meer 9. – 23. Juni 2022.
Ohne Hektik reisen wir durch die liebliche Wachau und die wildromantischen Karpaten bis zum Delta, Europas grösstem Biosphärengebiet und UNESCO-Weltnaturerbe. Reisebegleitung: Charles & Sonja Reichenbach und Kurt Wenger

Israel-Gottesdienste mit Pastor Silas Wenger

Sonntag, 29. August 2021, um 09.30 Uhr
Ort: Pfingstgemeinde Buchs, Kappelistrasse 31, 9470 Buchs SG

Samstag, 11. September 2021, um 16.00 Uhr sowie
Sonntag, 12. September um 09.30 Uhr
Ort: Christliches Zentrum Brig, Gliserallee 37, 3902 Brig-Glis VS


ARMENIEN

Diaconia Internationale Hilfe ist in verschiedenen Städten und Dörfern Armeniens tätig. Hier gibt Pastor Sargis, wohnhaft in Tscharenzawan und vollzeitlicher Mitarbeiter von Diaconia, wieder einen Bericht über die momentane Lage

Mutter Suzanna mit Töcherchen Marie. Von Vater Garnik bleiben nur noch ein Bild und liebe Erinnerungen.
Der Krieg, der im September 2020 in Arzach begann, hinterliess bei vielen armenischen Familien eine traurige Spur. Wie alle Kriege, brachte auch dieser Krieg Leid und Schmerz mit sich.

Die Wirren hatten gerade begonnen, als Garnik (35), in das Militärkommissariat berufen wurde, um an der Verteidigung der Heimat teilzunehmen. Garnik liess seine Mutter, seine Frau Suzanna (33) und seine kostbare kleine Tochter Marie (7) zurück. Er hoffte, bald wieder zurückzukehren, um weiterhin zu arbeiten und für seine Familie zu sorgen.

Doch am 19. Oktober kam er während eines Kampfes in der Region Hadrut um. Garnik starb als Held für sein Vaterland.

Das war ein schwerer Schlag für Suzanna. Gedanken quälen sie, wie sie mit dem Verlust ihres Ehemannes zurechtkommen und wie sie die Tochter Marie ohne ihren Vater grossziehen könne.

Aber auch die Mutter litt unter dem Verlust ihres Sohnes. Darum wollte sie ihre Schwiegertochter und das Kind Marie nicht mehr länger bei sich zu Hause haben. So kehrte Suzanna in ihr eigenes Elternhaus zurück, wo ihre Mutter allein wohnt. Nun besucht Marie dort die Schule, und Suzanna kümmert sich auch um ihre inzwischen behinderte Mutter.

Das Hilfswerk «Diaconia International» nahm diese Familie mit ihren finanziellen und psychischen Schwierigkeiten in das Hilfsprogramm für Kriegsopfer auf. Dieses Projekt wird mit Mitteln umgesetzt, die von Rea Israel gespendet werden. Möge Gott es Ihnen vergelten!

 Spenden für Kriegswitwen mit Kindern und bedürftige christliche Familien in Armenien werden gerne weitergeleitet. 


Gottes Treue erleben: 30 Jahre Ebenezer
Bericht von Johannes Barthel

Meine erste Reise nach Israel vor 30 Jahren war gewiss keine normale Urlaubsreise: Alle Anzeichen deuteten auf einen baldigen Angriff des Irak gegen Israel hin. Dennoch liessen sich ca. 120 Fürbitter aus aller Welt nicht davon abhalten, nach Jerusalem zu kommen.

Auch ich kam damals im Holyland Hotel an, um für Israel im Gebet einzustehen. Das Erste, was wir lernen mussten, war, wie man eine Gasmaske aufsetzt, wo die Schutzräume sind und wie man die beiden Injektionen benutzt, die jeder Teilnehmer ausgehändigt bekam. Nachdrücklich wurden wir darauf hingewiesen, dass wir das Hotelgelände nicht verlassen sollten.

Gleich in der ersten Nacht rissen uns die Raketenangriffe aus dem Schlaf, und wir kamen in den verschiedenen Schutzräumen zusammen. Während dieser aufregenden Woche durften wir erleben, wie Gottes Schutz über seinem Volk sichtbar ist. Noch viel mehr als das Gebet um Schutz während der Angriffe wurde den Leitern und Fürbittern eine klare Berufung aufs Herz gelegt: Helft meinem Volk bei der Heimkehr in das verheissene Land!

Bibelstellen wie Jeremia 16,14–16 oder Jesaja 49,22 wurden mit einem Mal in einer Art lebendig, dass jeder wusste: Jetzt ist diese Zeit, in der wir uns als Christen aktiv an der Aliyah* beteiligen sollen! Deshalb bezeichnen wir den Januar 1991 als die Geburtsstunde des Dienstes von Ebenezer Operation Exodus.

Schon in den 1980er-Jahren hatte das Buch von Steven Lightle Der II. Exodus – Norden, gib heraus besonders in Deutschland viele Christen auf die schwierige Situation der jüdischen Menschen in der damaligen Sowjetunion aufmerksam gemacht. Jetzt war die Zeit gekommen, Gebete in Taten umzusetzen. Schon kurz nach dem legendären Treffen in Jerusalem wurden erste Flüge für ausreisewillige Juden von Budapest nach Tel Aviv organisiert. Noch im selben Jahr gab es zudem die erste Schiffspassage von Odessa (Ukraine) nach Haifa. Bis 2004 durften wir so über 40‘000 russisch-sprachige Juden mit Schiffen nach Israel bringen. Viele freiwillige Helfer waren daran beteiligt – auch aus Deutschland.

Die Ausweitung des Dienstes

Nachdem die Zeit der Schiffspassagen beendet war, richtete Gott unseren Blick verstärkt auf die Aliyah aus allen Himmelsrichtungen. Seitdem durften wir eine Ausweitung des Dienstes auf allen Kontinenten erleben. Unsere meist ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in ca. 60 Nationen präsent, um einerseits der Gemeinde Jesu die Bedeutung Israels nahe zu bringen, andererseits, um ein Netzwerk der aktiven Hilfe aufzubauen. Gemeinden und einzelne Gläubige werden dabei unterstützt, ihren Beitrag zum Segen Israels bestmöglich einzusetzen.

Für mich ist es ein absoluter Gnadenerweis Gottes, dass wir heute täglich mit unseren jüdischen Freunden zusammenarbeiten. Als ich vor einigen Jahren vom Leiter der Jewish Agency*** Nathan Sharansky angefragt wurde, ob wir in Berlin ein gemeinsames Zentrum betreiben könnten, mussten wir nicht lange überlegen. Im April 2017 weihten Juden und Christen gemeinsam das IsraelProgramCenter ein.

Die besondere Arbeit in Israel

Seit dem denkwürdigen Januar 1991 durften wir nicht nur über 190‘000 jüdischen Menschen bei ihrer Rückkehr nach Israel helfen, sondern später auch vielen bei der Eingliederung im Land. Denn vor einigen Jahren hatte Gott uns während einer Gebetszeit sehr klar beauftragt, nicht nur bei der Logistik der Heimkehr mehr Verantwortung als bisher zu übernehmen, sondern besonders bei der Eingliederung im Land stärker mitzuhelfen. Dabei ist uns Amos 9,15 immer wieder wichtig: Ich pflanze sie in ihr Land ein. Und sie sollen nicht mehr herausgerissen werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der HERR, dein Gott. (Revidierte Elberfelder)

Das Haus in Haifa für Neuankömmlinge.
Neben einem Büro in Jerusalem, in dem verschiedene Mitarbeiter aus dem englischen, französischen und russischen Sprachraum Beratung und auch praktische Hilfe anbieten, konnten wir im Sommer 2019 auch ein Haus für Olim** in Haifa eröffnen. Dort finden die Neuankömmlinge Unterkunft, erste Orientierung im Land, und sie haben die Gelegenheit, sich in aller Ruhe um eine eigene Wohnung zu kümmern. In den wenigen Monaten konnten schon sehr viele Menschen durch die warmherzige Leitung einer deutschen Familie und ihrer vielen freiwilligen Helfer gesegnet werden. Nicht nur schickt uns die kommunale Verwaltung immer wieder wohnungssuchende neu angekommene Familien, auch unsere nationalen Teams können den Olim eine Erstunterkunft in Israel anbieten.

Vor einigen Monaten konnten wir in Ashdod vier Neubau-Wohnungen finanzieren, die für Überlebende des Holocausts und für ältere Einwanderer mit niedriger Rente bestimmt sind und bald fertiggestellt werden. Seit 2020 steht eine zusätzliche Wohnung in Haifa für die Erstaufnahme der Olim zur Verfügung. Wir setzen damit ein Zeichen: GOTT hat euch nicht vergessen! Unser Gebet ist, dass es noch mehr Orte in Israel geben wird, die sich für die Erstaufnahme der Einwanderer eignen.

Die Zukunft der Aliyah

Immer wieder werden wir gefragt, wie die zukünftige Aliyah aussehen wird. Über manches kann man nur spekulieren – dass wir heute zum Beispiel aktiv an der Rückkehr des Stammes Manasse aus Indien oder der äthiopischen Juden beteiligt sind, hätte sich vor 30 Jahren niemand vorstellen können. Derzeit leisten unsere Teams in der ehemaligen Sowjetunion immer noch den Grossteil der Aliyah-Arbeit. Selbst im Jahr 2020 mit all den Einschränkungen des Flugverkehrs und auch innerstaatlichen Reisebeschränkungen konnten wir über 4‘600 Olim bei ihrer Heimreise helfen. Das ist zwar fast nur halb so viel wie im Jahr davor, aber unter den Corona-bedingten Umständen ein umso grösseres Wunder. Auch in den nächsten Jahren wird der Grossteil der Olim aus dieser Region erwartet.

Jedoch ist in Westeuropa ebenfalls ein Anstieg zu beobachten – nicht nur in Frankreich und nicht nur aufgrund des wachsenden Antisemitismus. Gerade junge jüdische Menschen berichten uns, dass sie ein inneres Verlangen haben, in Israel ihr Leben aufzubauen.

Auch unsere Teams in den USA und Lateinamerika berichten von einer Zunahme der Aliyah-Anträge. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir eine sehr grosse Aliyah-Welle sehen werden. Wahrscheinlich werden dann auch wieder Schiffe eine Rolle spielen.

Wir wollen bereit sein, mit Gottes Hilfe auch in den kommenden Herausforderungen ein Segen für viele jüdische Menschen zu sein. Unsere Anfänge waren im Gebet, und bis heute versteht sich Ebenezer Operation Exodus auch als Gebetsdienst. Wir ermutigen den Leib Jesu Christi, für die Rückkehr des Volkes Gottes, wie sie an über 70 Stellen der Bibel verheissen ist, einzutreten. Ohne Gottes Treue zu seinem Wort wären alle unsere Bemühungen hinfällig! Deshalb gebührt IHM alleine die Ehre.

* Aliyah wird die Einwanderung der Juden aus der Diaspora („Zerstreuung“) genannt. Das hebräische Wort bedeutet „Aufstieg“.
** Olim ist das hebräische Wort für jüdische Neueinwanderer nach Israel, also für diejenigen, die Aliyah machen.
*** Jewish Agency (Jüdische Agentur) mit Hauptsitz in Jerusalem, ist die für die Einwanderung von jüdischen Menschen nach Israel zuständige Institution.

ZUM AUTOR
Johannes Barthel, verheiratet, drei erwachsene Kinder, ist bei Ebenezer Operation Exodus für die Koordinierung der Arbeit in Europa, im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion und in Israel zuständig.
In Deutschland hält er Vorträge in Gemeinden über Aliyah. Er schrieb das Buch „Aliyah – das Wunder der Rückkehr

 Gaben mit Vermerk Ebenezer leiten wir gern weiter. 



Migdalor (Leuchtturm)
Migdalor wurde 2017 gegründet und ist ein einjähriges Vorbereitungsprogramm für junge Menschen aus sozialen Randgebieten, die demnächst ins Militär einrücken müssen. Speziell an Migdalor ist, dass nicht nur auf dem Land trainiert wird, sondern auch auf dem Meer. Das Zugehörigkeitsgefühl zum Staat Israel und zur israelischen Gesellschaft wird gestärkt. Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsgefühl bis hin zu Führungsqualitäten können in dieser Zeit entwickelt werden.

Zurzeit sind 36 stolze Absolventen bereit, als gute Rekruten der israelischen Armee beizutreten, obwohl das Corona-Jahr schwierig war. Nebst der Vorbereitung zum Militär wurden viele Aktivitäten zum Wohl der Bürger durchgeführt. So halfen unsere jungen Menschen dem medizinischen Team in verschiedenen Spitälern, indem sie sich um Kinder kümmerten, während ihre Eltern im Einsatz standen und Leben retteten. Ebenso verteilten sie Essenspakete an Holocaust-Überlebende und begleiteten behinderte High-School Kinder auf ihren Ausflügen usw. In unserem Lehrprogramm setzen wir grossen Wert auf Freiwilligenarbeit, denn Helfen und Geben ist stets die beste Wahl im Leben.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung! Shalom aus Israel

Haim & Ariela Itkis


 Gaben mit Vermerk Migdalor leiten wir gern weiter. 



Obdachlosenarbeit Ashdod
Eine Arbeit unter Obdachlosen, Alkoholikern, Drogenabhängigen, Prostituierten und Armen.
Internationaler Direktor: George Wehnes, USA
Hauptleiter von „Ohel Avraham“ in Israel: Genady Michaely
Ziel: Den allmächtigen Gott mit biblisch fundierten Wiederherstellungsprogrammen für Gestrauchelte im Land Israel zu ehren.

Stellen Sie sich vor, im Himmel kommt ein Mann auf Sie zu und sagt: „Hallo, ich bin Jean aus Aserbaidschan. Ihre Unterstützung der Obdachlosenarbeit in Israel hat es mir ermöglicht, dass ich zum rettenden Glauben an Jesus fand und mein Leben durch ihn verändert wurde.“

Lesen Sie hier Jeans Zeugnis, dem Mann, dem Sie halfen, ins Reich Gottes zu gelangen.

Ich bin 1975 in Baku, Aserbaidschan, geboren. Mit 18 Jahren, im Jahr 1993, wanderte ich nach Israel aus und liess mich in Or Akiva nieder. Das liegt im Norden des Landes. In der Heimat sowie in Russland hatte ich viel Sport getrieben und war bereits ein Boxer-Champion. In Israel fuhr ich mit meinem Ttraining weiter. 1994 ging ich zurück nach Aserbaidschan, wo meine Mutter noch lebte. Doch dort geriet ich in einen handfesten Streit und erhielt acht Messerstiche. Andere Beteiligte bekamen noch mehr ab, ein paar sind sogar daran gestorben.

Im Spital kamen Leute, die mir erzählten, dass Gott mich liebt. Als die Polizei mich befragte, log ich, um andere Menschen nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Doch weil ich falsch ausgesagt hatte, kam ich ins Gefängnis. Nach der Haft übte ich meinen Lieblingssport Boxen wieder aus. Ich wurde sogar ausgewählt, um Israel an den Olympischen Spielen zu vertreten. Doch dann wurde jemand anders geschickt. Das hat mich so verärgert, dass ich mit dem Boxen aufhörte.

Ich begann zu rauchen, zu trinken und Drogen zu nehmen. 1999 wurde ich wiederum verhaftet und verbrachte zwei Jahre im Gefängnis. Nach der Entlassung ging es aber im gleichen Stil weiter. Ich versuchte auf die falsche Weise, meine Probleme loszuwerden. 2006 besuchte mich ein früherer Gefängniskumpel und führte mich zu einem Reha-Zentrum in Haifa. Dort blieb ich aber nur drei Tage.

Immerhin trat ich ein halbes Jahr später doch in eine Reha in Katzrin, einer kleinen Stadt, nördlich von Haifa, ein, und blieb diesmal etwas länger. 2008 sah mich Aserbaidschan wieder und auch das dortige Gefängnis. 2013, zurück in Katzrin, versuchte ich, aus meiner Sucht auszusteigen.

Aber erneut waren die Drogen stärker, und einmal mehr landete im Gefängnis. Dort hatte ich eine Begegnung mit Gott. Ich fühlte, dass er mich trotz allem liebt. So fragte ich nach einer Bibel und bat Gott, mir einige Dinge zu erklären. Ich kapierte, dass Gott mich zwar liebt, aber auch züchtigt. Dies machte mich glücklich, was sogar die anderen im Gefängnis erstaunte. Ich dachte viel über Jesus Christus nach und begann, anderen davon zu erzählen.

Als ich aus dem Gefängnis entlassen wurde, mietete ich eine Wohnung und fand eine Arbeitsstelle. Es dauerte jedoch nicht lange – und erneut landete ich in den Fängen Satans: Ich begann mit einer Frau in grosser Sünde zusammenzuleben.

Dann lernte ich Sergey kennen, den Leiter der Obdachlosenarbeit „Ohel Avraham“. Er nahm sich meiner an. Zurzeit befinde ich mich in diesem Reha-Haus und darf wirklich eine Wiederherstellung erleben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Gebete für verlorene Menschen, wie ich einer war.

Der Herr segne Sie!

Jean Hanukaev

Bitte beten Sie für Jean, dass die Gnade und Kraft des Heiligen Geistes ihn standhaft macht und er im Glauben an Jesus wächst.

 Gaben für die Obdachlosenarbeit Ashdod leiten wir gerne weiter. 



Themenserien anlässlich der Rea Israel-Tournee 2021: Israel – Gottes verheissenes Wort erfüllt sich
(Teil 2 – Zusammenfassung von A. Frey)

Die Vorträge von Pastor Ingolf Ellssel, die er im Mai 2021 in verschiedenen Schweizer Städten hielt, bezwecken, das Thema Israel und Gottes verheissenes Wort in den Gemeinden zu thematisieren, theologisch zu beleuchten und in den Christen eine Liebe für das Volk Israel zu wecken.

Israel, das ist ein strittiges, komplexes Thema, das die Theologen gemieden haben, denn an Israel scheiden sich die Geister, leider auch bei uns Christen. Wir sind in unserem Herzen geprägt von dem, was man uns sagt und vermittelt.

In seinem Wort lässt Gott uns wissen, wie er über Israel denkt und mit seinem Volk handelt; er lässt uns in sein Herz schauen. Gott liebt Israel (Jes. 43:4).

Sollten wir nicht auch lieben, was Gott liebt? (Jer. 31:3 + 9 und Jes. 41:10).

Gott begleitet sein jüdisches Volk, und seine Liebe bleibt nicht theoretisch (Jes. 43:1 – 4).
Gott hat einen ewigen Bund mit Israel geschlossen (1. Mo. 17:7 – 8).
Gott möchte unsere Zuwendung zu Israel (Jes. 40:1 – 2).
Es soll allen gut gehen, die dich (Israel) lieben (1. Mo. 12:3, Ps. 122:6).
Israel ist der Brennpunkt bei der Vollendung der Gemeinde (Röm. 11:25ff).
Wir sind Israels Vorrechten teilhaftig geworden (Röm. 11:17).
Jesus hat gesagt, dass das Heil aus den Juden kommt (Joh. 4:22).

Gott richtet sich mit seiner Liebeserklärung zuerst einzig und allein an sein Volk Israel. Wir neutestamentlichen Christen neigen dazu, die alttestamentlichen Zusagen für Israel gleich für uns zu vereinnahmen. Obwohl Israel so viel falsch gemacht hat, zeigt uns Gott, wie stark er auf der Seite Israels steht. Immer – auch in den Leidenszeiten – ist er da und kümmert sich in grosser Liebe um sein Volk. Er ist der Heilige Israels. Wir sehen fast einen schwärmenden Gott, wenn er beginnt, sich über Israel zu äussern. Sollten wir da nicht auch über ein Bündnis mit Israel nachdenken, ein Herzensbündnis, ein Anteilnehmen an dem Schicksal Israels. Wenn ich an diesen Gott glaube, dann kann mir doch dieses Volk nicht egal bleiben. Es hat eine Sonderstellung unter allen Nationen dieser Welt, und von ihm geht Potenzial aus, so-wohl Licht als auch Dunkel, sowohl Segen wie auch Fluch.

Silas Wenger und Ingolf Ellssel.

Via Webseite: www.rea-israel.ch oder folgendem Link geht es zu der Videobotschaft Teil 2: https://youtu.be/Xz9KCjD5BKQ
Was geschieht, wenn wir Israel segnen?
Das und mehr hören wir im nächsten Vortrag.


ARMENIEN – Hilfe für eine bedürftige gläubige Familie

Diaconia Internationale Hilfe ist in verschiedenen Städten und Dörfern Armeniens tätig. Hier gibt Pastor Sargis, wohnhaft in Tscharenzawan und vollzeitlicher Mitarbeiter von Diaconia, wieder einen Bericht über die momentane Lage

Marine (36) und Garsik Vardanyan (34) haben sechs Kinder. Sie sind gläubig, die Kinder besuchen die Sonntagsschule ihrer Kirche.

Doch die Familie steckt in grossen Schwierigkeiten. Ihre jetzige Wohnung bekamen sie vor drei Jahren von einem Sponsor geschenkt. Sie war jedoch in desolatem Zustand: Es fehlten die Fenster, das Badezimmer war unhygienisch und es gab keine Küche.

Vater Garsik ist der einzige Verdienende in der Familie. Er arbeitet bei einem Abfuhrunternehmen. Doch der Lohn reicht nicht weit, oftmals nicht einmal, um die Familie genügend zu ernähren. Die Kinder tragen Kleider, die sie von Verwandten oder anderen Leuten geschenkt bekommen. An eine Renovierung der Wohnung war schon gar nicht zu denken.

Familie Vardanyan. Der Vater arbeitet in einer Abfuhrfirma.
In ihrer Not wandte sich Marine an DIACONIA Internationale Hilfe und bat um Unterstützung. Und wir von Diaconia übernahmen die wichtigsten Renovationen: Neue Fenster wurden eingebaut, die Wohnungstür ersetzt, vieles in der Küche erneuert usw.

Obwohl die Familie Vardanyan Bezüger unseres Lebensmittelprogramms ist, besteht das Problem weiterhin, dass sie Mühe hat, die Rechnungen für Wasser, Strom, Gas und den staatlich obligatorischen Betrag für die Wohnung zu bezahlen.

Rea Israel: Hier konnten wir helfen – dank unseren grosszügigen Spenderinnen und Spendern! Doch es gibt noch weitere Familien in ähnlich prekärer Lage.

 Spenden für bedürftige gläubige Familien in Armenien werden gerne weitergeleitet. 



ARMENIEN – Hilfe für Flüchtlingsfamilien

Diaconia Internationale Hilfe ist in verschiedenen Städten und Dörfern Armeniens tätig. Hier gibt Pastor Sargis, wohnhaft in Tscharenzawan und vollzeitlicher Mitarbeiter von Diaconia, wieder einen Bericht über die momentane Lage

Aram und Karine Mirzakhanyan haben zwei kleine Mädchen. Bis zum Ausbruch des Krieges im September 2020 wohnten sie im Dorf Chanakhchi in Bergkarabach.

Gerade rechtzeitig zog Aram mit seiner Familie in die Stadt Tscharenzawan in der Republik Armenien, denn nur ein paar Tage danach kam ihre Ortschaft unter die Kontrolle von Aserbaidschan. Wie so viele andere wurden sie Flüchtlinge im eigenen Land.

Zurzeit leben sie in einer Einzimmerwohnung. Doch haben sie kaum die Mittel, um zu überleben. Der Vater Aram ist behindert und kann keine physische Arbeit verrichten.

Mutter Karine mit dem zweiten Kind Anna. Mit einem dritten Kind ist sie schwanger.
Das älteste Töchterchen, Emanuela (2 ½ ), hat ein gesundheitliches Problem und wird manchmal sogar ohnmächtig. Auch hat sie aggressive Ausbrüche. Da Karine ihr drittes Kind erwartet, kann sie Emanuela zeitweise ihrer Schwester zur Betreuung überlassen. Die ein-jährige Anna ist ein Sonnenschein.

Das Leben dieser Familie ist sehr problembeladen. Wie gut, gibt es das Hilfswerk DIACONA Internationale Hilfe. Dank den Spenden gutherziger Menschen ist es möglich, solchen Menschen zu helfen, und gerade auch diese Familie versorgen wir schon seit mehreren Monaten mit Lebensmitteln, Kleidern, Arznei und übernehmen die Kosten des Mietzinses.

 Spenden für Flüchtlingsfamilien in Armenien werden gerne an Diaconia weitergeleitet. 



rea Israel
Christliches Hilfswerk
für Israel

Wir machen, was wir sagen, und wir sagen, was wir machen.